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Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Krankheiten. Soziale Unterstützung und dysfunktionale Kognition

Title: Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Krankheiten. Soziale Unterstützung und dysfunktionale Kognition

Submitted Assignment , 2020 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katharina Gross (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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In dieser Einsendeaufgabe werden Risikofaktoren diskutiert, die das Auftreten psychischer Krankheiten begünstigen, sowie Schutzfaktoren, die das Auftreten vermeiden können.
Faktoren, die das Auftreten einer psychischen Störung wahrscheinlicher machen, gibt es zahlreiche. Ebenso sind schützende Faktoren vorhanden, welche das Auftreten einer psychischen Störung unwahrscheinlicher machen. Vorweg soll bereits erwähnt werden, dass nicht jeder Mensch, der Risikofaktoren ausgesetzt ist, auch eine psychische Störung erleiden wird. Andersherum ist eine Person, die über viele Schutzfaktoren verfügt, nicht vor einer psychischen Störung gewappnet. Diese Tatsache gilt über Kulturen hinweg.
Ein wesentlicher Risikofaktor, der im Grunde nicht beeinflussbar ist, stellt die genetische Disposition dar. Deutlich wird diese Feststellung bei Studien mit eineiigen und zweieiigen Zwillingen. Es ist erwiesen, dass bei eineiigen Zwillingen häufiger beide Geschwister bspw. an Schizophrenie oder einer bipolaren Störung erkranken, als dies bei zweieiigen Zwillingen der Fall ist. Nichtsdestotrotz muss eine Krankheit wegen einer solchen genetischen Disposition nicht zwingend zum Ausbruch kommen. Es gibt kein Gen, das für eine bestimmte psychische Störung codiert.

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Inhaltsverzeichnis

1 Risiko und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Krankheiten

2 Soziale Unterstützung und dysfunktionale Kognition im Kontext psychischer Störungen

2.1 Soziale Unterstützung

2.2 Dysfunktionale Kognition

3 Der diagnostische Prozess anhand eines Beispiels

3.1 Bericht des Patienten

3.2 Beschreibung der Symptome und klassifikatorische Diagnose

3.3 Therapieplan

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den psychologischen Grundlagen der Entstehung psychischer Störungen sowie deren diagnostischer Aufarbeitung und therapeutischer Behandlung. Im Zentrum steht die Untersuchung von Risiko- und Schutzfaktoren sowie die Analyse, wie soziale Unterstützung und dysfunktionale Kognitionen den Krankheitsverlauf beeinflussen.

  • Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren bei psychischen Erkrankungen.
  • Untersuchung der Bedeutung sozialer Unterstützung für die psychische Gesundheit.
  • Bewertung der Rolle dysfunktionaler Kognitionen und kognitiver Umstrukturierung.
  • Darstellung eines multimodalen diagnostischen Prozesses am Patientenbeispiel.
  • Erstellung und Evaluation eines verhaltenstherapeutischen Behandlungsplans.

Auszug aus dem Buch

1 Risiko und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Krankheiten

Faktoren, die das Auftreten einer psychischen Störung wahrscheinlicher machen, gibt es zahlreiche. Ebenso sind schützende Faktoren vorhanden, welche das Auftreten einer psychischen Störung unwahrscheinlicher machen. Vorweg soll bereits erwähnt werden, dass nicht jeder Mensch, der Risikofaktoren ausgesetzt ist, auch eine psychische Störung erleiden wird. Andersherum ist eine Person, die über viele Schutzfaktoren verfügt, nicht vor einer psychischen Störung gewappnet. Diese Tatsache gilt über Kulturen hinweg (Caspar/Pjanic/Westermann, 2018, S. 3; Berking, 2012, S. 23).

Ein wesentlicher Risikofaktor, der im Grunde nicht beeinflussbar ist, stellt die genetische Disposition dar. Deutlich wird diese Feststellung bei Studien mit eineiigen und zweieiigen Zwillingen. Es ist erwiesen, dass bei eineiigen Zwillingen häufiger beide Geschwister bspw. an Schizophrenie oder einer bipolaren Störung erkranken, als dies bei zweieiigen Zwillingen der Fall ist (Berking, 2012, S. 21). Nichtsdestotrotz muss eine Krankheit wegen einer solchen genetischen Disposition nicht zwingend zum Ausbruch kommen. Es gibt kein Gen, das für eine bestimmte psychische Störung codiert (Berking, 2012, S. 21). Entscheidend dafür, ob sich eine psychische Störung entwickelt, ist das Zusammenspiel einer Reihe von Genen mit individuellen Umwelterfahrungen einer Person sowie deren physischen Veränderungen (Berking, 2012, S. 21).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Risiko und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Krankheiten: Dieses Kapitel erläutert biologische, soziale und psychologische Faktoren, die das Entstehen oder die Prävention psychischer Störungen beeinflussen.

2 Soziale Unterstützung und dysfunktionale Kognition im Kontext psychischer Störungen: Das Kapitel untersucht die protektive Wirkung zwischenmenschlicher Bindungen sowie die Rolle negativer Denkmuster bei der Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen.

3 Der diagnostische Prozess anhand eines Beispiels: Anhand einer Fallstudie wird der multimodale Diagnostikprozess sowie die Entwicklung eines verhaltenstherapeutischen Behandlungsplans praxisnah veranschaulicht.

Schlüsselwörter

Klinische Psychologie, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Soziale Unterstützung, Dysfunktionale Kognition, Verhaltenstherapie, Psychische Störungen, Diagnostik, Kognitive Umstrukturierung, Resilienz, Komorbidität, Patientenbeispiel, Stressbewältigung, Depression, Panikstörung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Ursachen psychischer Störungen durch Risiko- und Schutzfaktoren sowie die klinische Herangehensweise bei Diagnostik und Therapie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die genetische und soziale Vulnerabilität, die Bedeutung von sozialer Unterstützung und der Einfluss kognitiver Prozesse auf die psychische Gesundheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Stressfaktoren und psychischer Symptomatik zu erläutern und ein konkretes Vorgehen in der psychotherapeutischen Behandlung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse psychologischer Theorien durchgeführt, ergänzt durch eine exemplarische Fallstudie zur klinischen Anwendung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Risiko- und Schutzfaktoren, die Analyse von Stressmodellen sowie die detaillierte Darstellung einer Fallaufnahme und Therapieplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Klinische Psychologie, Kognitive Verhaltenstherapie, Risikofaktoren und diagnostischer Prozess definieren.

Welche Rolle spielt die soziale Unterstützung laut dem Text?

Soziale Unterstützung dient als wichtige externe Ressource, die entweder vorbeugend wirkt oder als Puffer bei bereits bestehenden Stressoren fungieren kann.

Was besagt das kognitive Störungsmodell nach Beck im Kontext der Arbeit?

Es beschreibt, wie durch negative Schemata und Denkfehler eine "Negativ-Spirale" entsteht, die zur Aufrechterhaltung psychischer Störungen, insbesondere Depressionen, beiträgt.

Wie wird im Fallbeispiel mit Verantwortung umgegangen?

Die Therapie zielt darauf ab, dem Patienten zu helfen, seine unreflektierte Übernahme von Verantwortung zu erkennen und durch kognitive Umstrukturierung sowie gesündere Arbeitsrhythmen zu ersetzen.

Warum ist eine stufenweise Wiedereingliederung für den Patienten wichtig?

Sie stellt sicher, dass der Patient nach der Therapie nicht in alte, belastende Stressmuster zurückfällt, sondern ein geregeltes Arbeits- und Privatleben etablieren kann.

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Details

Title
Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Krankheiten. Soziale Unterstützung und dysfunktionale Kognition
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Course
Klinische Psychologie Grundlagen
Grade
1,0
Author
Katharina Gross (Author)
Publication Year
2020
Pages
21
Catalog Number
V948311
ISBN (eBook)
9783346290595
ISBN (Book)
9783346290601
Language
German
Tags
risiko- schutzfaktoren entstehung krankheiten soziale unterstützung kognition
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Gross (Author), 2020, Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung psychischer Krankheiten. Soziale Unterstützung und dysfunktionale Kognition, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/948311
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