Feminismus und Politische Theorie im 20. Jahrhundert: Eine kurzer Abriß feministischer Theorie von Gleichheits- zu postmodernem Feminismus


Ausarbeitung, 2000
6 Seiten

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Feminismus und Politische Theorie im 20. Jahrhundert Kurze Skizze feministischer Theorie von Gleichheits- zu postmodernem Feminismus

Von einer wirklichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern kann selbst in den (post)industriellen Gesellschaften am Anfang des dritten Jahrtausends keine Rede sein: Erst kürzlich (Anfang Februar 2000) hat der Antidiskriminierungsausschuß der Vereinten Nationen Deutschland aufgefordert, die noch andauernde Benachteiligung von Frauen zu beenden.

Die Auseinandersetzung mit feministischer Theoriebildung ist für die Politische Wissenschaft unerläßlich. Im Folgenden soll die feministische Theoriebildung im 20. Jahrhundert - mit dem Schwerpunkt Westeuropa und Amerika - aufgefächert werden. Die Begriffe „Gleichheit“ und „Differenz“ stehen dabei im Zentrum. Vier unterschiedliche Positionen sollen dabei idealtypisch dargestellt werden. Wegen des begrenzten Rahmens dieser Ausführungen kann nicht differenziert auf einzelne Protagonistinnen oder Hauptwerke eingegangen werden, diese werden aber im Zusammenhang mit der Position benannt.

Bei der Betrachtung der 4 Positionen soll jeweils auf folgende Punkte eingegangen werden: Welche anthropologischen Grundannahmen liegen der Position zugrunde? Welche Elemente einer Gesellschaftskritik finden sich und welche gesellschaftlichen Veränderungen werden anvisiert? In welcher Weise drückt sich die feministische Theorie einer Zeit in der Praxis aus?

Außerdem sollen die Aspekte benannt werden, die an der jeweiligen Position durch Theoretikerinnen und Theoretiker kritisiert wurden.

1. Gleichheitsfeminismus

Als erste Position kann der klassische „Gleichheitsfeminismus“ oder „humanistischer Feminismus“ benannt werden. In der Tradition der Freiheits- und Gleichheitsforderungen von John Locke aus dem 17. Jahrhundert stellten Frauen die Forderung nach wirtschaftlicher und politischer Gleichstellung in der Gesellschaft. Bereits bei Locke findet sich - in seiner Kritik der absoluten Monarchie - ein Angriff auf den Patriachalismus. Schon bei Locke ist der Ehevertrag ein freier Vertrag zwischen 2 Parteien. Der Mann hat in diesem Sinne keine besondere „naturgegebene“ „Verfügungsgewalt“ über seine Ehefrau, er verfügt nicht über eine natürliche Herrschaft.

Als frühe Feministin kann bereits Mary Wollstonecraft gelten, die in ihrem Werk „Vindication of the Rights of Women“ (1772) für Frauenrechte eintritt. Sie bezeichnet Frauen explizit als eine unterdrückte Gruppe, fordert eine Gleichstellung bezüglich der Anstellung von Männern und Frauen, Bildungschancen für Frauen und den staatlichen Schutz vor despotischen Ehemännern.

Am Ende des 19. Jahrhunderts kann man von einer ersten Welle der Frauenbewegung sprechen. Eine herausragende Bedeutung haben dabei die Suffragetten, die sich in Amerika und einer Vielzahl von europäischen Ländern für das Frauenwahlrecht einsetzten. In vielen westlichen Ländern wurde daher das Frauenwahlrecht noch in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eingeführt (Deutsches Reich: nach Ende des 1. Weltkriegs).

Als zentrales Werk des Gleichheitsfeminismus muß Simone de Beauvoirs Buch „Le deuxieme sexe“ von 1948 bezeichnet werden. Beauvoir sagt in ihrem berühmt gewordenen Diktum, daß eine nicht als Frau geboren wird, sondern zu einer gemacht wird. Das bedeutet: Obwohl es, so Beauvoir, körperliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt („sex“, biologisches Geschlecht), wir das soziale Geschlecht (gender) gesellschaftlich konstruiert. Der Charakter von Menschen ist sozial konstruiert, also veränderbar.

Sie wendet sich auch gegen die von Rousseau und der deutschen Romantik verbreiteten Vorstellungen, daß Frauen ein bestimmtes „Wesen“ haben, daß sie weich, passiv, wenig aggressiv, emotional und „gering durchsetzungsfähig“ macht. In der Romantik waren Frauen immer wieder mit „Natur“ assoziiert worden; dagegen stand das Bild des rational denkenden Mannes als „Kultur“. Auch gegen diese Zuschreibungen wendet sich Beauvoir.

Im Anschluß an Beauvoir und sie ergänzend haben sich Gleichheitsfeministinnen an ganz unterschiedlichen Bereichen mit ihrer Kritik der Gesellschaft angesetzt. Neben dem bereits erwähnten Kampf für das aktive und passive Wahlrecht ging es ihnen umökonomische Gleichstellung, Bildung für Frauen (auch Universitätszulassung), Kampf gegen Gewalt gegen Frauen.

Die Feministinnen setzten dabei auf Einsicht und Umdenken, um eine Veränderung von gesellschaftlichen Strukturen und Institutionen herbeizuführen. Schon Wollstonecraft und Beauvoir sprachen sich dafür aus, daß ein organisiertes Handeln von Frauen gegen Diskriminierung notwendig ist.

Abstrakter gesagt: Gleichheitsfeministinnen treten für eine Symetrisierung von Geschlechterbeziehungen und gegen Hierarchisierung ein.

Der Gleichheitsfeminismus läßt sich (grob) unterteilen in 3 unterschiedliche Ausrichtungen:

a) Der liberale Feminismus trat für eine Gleichberechtigung der Frauen innerhalb des bestehenden politischen Rahmens ein, d.h. für Chancengleichheit in der demokratischen Gesellschaft.
b) Der marxistische/sozialistische Feminismus war ursprünglich eher ein Teil der sozialistischen bzw. sozialdemokratischen Bewegung. Ziel der marxistischen Feministinnen war es, die Gesellschaft als ganzes zu verändern. Das Verständnis von Frauenunterdrückung soll in eine marxistische Gesellschaftsanalyse integriert werden.
c) Der sogenannte radikale Feminismus wollte nicht mehr als Teil einer marxistisch orientierten Theorie, die auf gesellschaftliche „Widersprüche“ beruht, als „Nebenwiderspruch“ fungieren. Radikale Feministinnen wandten sich gegen das von ihnen als „Patriarchat“ titulierte Herrschaftssystem im Allgemeinen.

Doch wird der Gleichheitsfeminismus wirklich den Bedürfnissen von Frauen gerecht?

Handelt es sich vielfach um eine „Gleichmacherei“? Muß nicht Beauvoir kritisiert werden, wenn sie Frauen empfiehlt, keine Kinder zu kriegen und sich gesellschaftlich an Männern als Vorbilder zu orientieren?

2. Differenzfeminismus

Genau an diesem Punkt setzt der sogenannte „Differenzfeminismus“ oder etwas pejorativ, der „Gynozentrismus“ an. Die Hochzeit dieses auch als „kultureller Feminismus“ bezeichneten Strömung ist die Zeit vom Ende der 60er bis Anfang der 80er Jahre.

Maßgeblich für diese feministische „Epoche“ waren Theoretikerinnen wie Mary Daly (Hauptwerk: GynEcology) und Luce Irigaray (Speculum d’autre femme 1974).

Differenzfeministinnen gehen von einem grundsätzlichen Unterschied der Geschlechter, einem Geschlechterdualismus aus, der nicht als Resultat gesellschaftlicher Sozialisation, sondern „natürlich“ vorhanden ist. Gegen Beauvoir wird gefordert, daß Frauen sich selbst fördern, sich auf ihre natürlichen Fähigkeiten besinnen und sie in besonderen Räumen stärken. Der Körper ist für die Differenzfeministinnen noch Ort unverfälschten Selbstbezugs. Kritisiert wird, daß Frauen in fast allen Kulturen unterdrückt werden, daß das weibliche Prinzip sich an keinem Ort frei entfalten kann. Eine wichtige Quelle weiblicher Besonderheit ist ihre Fähigkeit zur Reproduktion, die auch besondere Fähigkeiten in anderen Bereichen nach sich zieht: Wegen der Mutterschaft sind Frauen biologisch besonders befähigt zu Mitgefühl, Fürsorge, guter Kommunikation. Frauen haben - im Gegensatz zu Männern - ein spezifisches, nicht abstraktes Rechtsempfinden.

Irigaray betont aber, daß für das wirkliche Weibliche bisher noch kein Raum vorhanden ist: Der Abbau von gesellschaftlicher Diskriminierung reicht nicht aus: es müssen erst Räume geschaffen werden, in denen das wirklich „Weibliche“, das verloren scheint, erst wieder neu produziert wird.

Aus der Polarisierung - im Gegensatz zur Symetrisierung der Geschlechter - ergab sich eine besondere feministische Praxis. Zum einen forderten Frauen eigene Räume, in denen sie ihre Differenz voll ausleben konnten. So bildeten sich verstärkt Frauenbuchläden, Frauencafés, feministische Bibliotheken, Frauengruppen, Frauenvereine, später „Women’s Studies“. Aus der Kritik der männlich beherrschten Gesundheitsbereich ergaben sich Frauengesundheitszentren sowie eine verstärkte Nachfrage nach Gynäkologinnen und Kinderärztinnen.

Der Differenzfeminismus fand im Verlauf der 70er und frühen 80er Jahre verschieden Ausprägungen.

a) Imökologischen Feminismus wurde die Nähe der Frau zur Natur betont. Ihre schützenden und lebensspendenden Eigenschaften schienen Frauen auch zu den besseren Naturschützerinnen zu machen. Die Naturzerstörung schien besonderes Produkt einer männlichen Rationalität zu sein, die es zu bekämpfen galt.
b) Im Zuge dessen gab es ein besonderes Aufkommen von bestimmten antirationalistischen sowie irrationalistischen Vorstellungen, verstärkt wurde auf Mystik und Esoterik zurückgegriffen. Weibliche „Natur“ wurde gegen männliche Vernunft ins Feld geführt.

Die Vorstellung eines feststehenden Geschlechterdualismus fand selbstverständlich nicht die Zustimmung von Gleichheitsfeministinnen. Sie fragten, ob die Gesellschaft denn überhaupt veränderbar ist, wenn sie direktes Resultat von unterschiedlicher Biologie ist.

Aber noch von einer anderen Seite wurde Kritik laut. Der kulturelle Feminismus wollte für alle Frauen sprechen, gegen männliche Vorherrschaft. Aufgeworfen wurde das Problem dieser Universalisierung der „Frau“ jenseits von konkreten historischen und kulturellen Kontexten.

3. Kritik afro-amerikanischer und lesbischer Feministinnen

Genau an diesem Punkt setzte gegen Ende der 70er Jahre die Kritik von schwarzen und lesbischen Feministinnen (vor allem und zunächst) in den USA an. Sie kritisierten, daß das feministische Subjekt durch Ausschließungen konstituiert wird. Sie lehnten es ab, daß von weißen, heterosexuellen Frauen in einem sich als universalistisch gebenden Feminismus repräsentiert zu werden. Als zentrale Theoretikerinnen können hier bell hooks und Adrienne Rich benannt werden.

Sie betonten, daß die Situation von Frauen durch eine Vielzahl von Einflüssen bestimmt ist. Insbesondere betonten sie dabei Rasse, sexuelle Orientierung, Klassenzugehörigkeit, Lebensort. Sie betonten, daß die Option weißer (Differenz)Feministinnen, sich in eigene feministische Räume zurückzuziehen, schon auf unhinterfragte Rasse- und Klasseprivilegien beruhe. Dabei wirkte sich auch stark postkoloniale Theoriebildung auf den Feminismus aus.

Lesbische Feministinnen kritisierten vor allem die von vielen weißen Feministinnen unhinterfragte Heterosexualität. Sie erklärten, daß ihre Sorgen und ihre Kritik sich auf andere Bereiche beziehen, als beispielsweise die Probleme in heterosexuellen Kleinfamilien. Adrienne Rich wandte sich in ihrem berühmten Aufsatz „Compulsory Heterosexuality“ gegen die gesellschaftliche Zwangsprägung zur Heterosexualität.

Die Differenzen zwischen unterschiedlichen Feminismen rückten Anfang der 80er Jahre durch diese Kritik mehr in den Vordergrund. Die Betonung von Geschlechterdualität wurde ersetzt durch die Betonung einer „relationalen Positionalität“: Es gibt unterschiedliche Kritiken, die sich mit multiplen Formen der Unterdrückung und ineinandergreifenden Unterdrückungssystemen auseinandersetzen müssen.

Ein wenig später schloß sich auch eine Kritik der ungenannten, unmarkierten Norm der „whiteness“ an. Erstmals wurde auch die rassische Identität weißer Frauen thematisiert, die ihnen eine Reihe von vorher unhinterfragten Vorteilen bringt.

Ausdruck fand die Kritik von lesbischen, schwarzen Feministinnen sowie Vertreterinnen der „Postcolonial studies“ vor allem darin, daß sich eine wirklicheöffnung des Feminismus ergab und eine Anerkennung von Differenzen. Teilweise gab es auch neue Separatismusforderungen, die sich in der Form einer Identitätspolitik ausdrückten, die zum Teil zu einem „Authentizismus“ tendierte. Beispielsweise argumentierten schwarze Feministinnen, daß die Geschichte der Afro-Amerikaner in Amerika nur von Afro- AmerikanerInnen gelehrt werden dürfe.

Kritik wurde besonders an dieser Form der Identitätspolitik laut, die sich positiv auf Identitäten beruft, die aus einem Unterdrückungssystem resultieren. Es wurde in Frage gestellt, ob dadurch nicht patriarchale Zuschreibungen von Identität übernommen würden. Es wurde die Frage aufgeworfen, ob eine Spaltung der einst so einheitlichen Bewegung nicht zu politischer Bedeutungslosigkeit der Feminismen führen würde.

4. „Postmoderner“ Feminismus

Am Anfang der 90er Jahre nahm Judith Butler die Kritik der schwarzen und lesbischen Feministinnen und ihre Kritik am universalistischen Subjekt des Feminismus auf. In ihrem Buch „Gender Trouble“ von 1991 stellt sie die Frage, in welcher Art und Weise das feministische Subjekt überhaupt konstruiert wird. Wer ist dieses feministische Subjekt, daß es bisher zu befreien galt?

Butlers Ausführungen basieren auf der Machtkonzeption von Michel Foucault. Nach Foucault ist Macht kein Attribut einer bestimmten Gruppe oder Person, sondern ein relationales Verhältnis. Dabei gibt es kein „Außerhalb“ der Macht. Jede Formulierung einer bestimmten Kritik oder Position ist bereits vom herrschenden Diskurs geprägt. Butler stellt die Frage, wer denn das feministische Subjekt „Frau“ ist, daß eine Position formuliert. Das Subjekt wie das Geschlecht sind selbst schon Effekte gesellschaftlicher Diskurse.

Butler wendet sich insbesondere gegen die binäre Opposition sex-gender. Bei ihr geht das biologische Geschlecht (sex) gewissermaßen in gender auf. Auch die Vorstellung von „fundierenden Tatsachen“ der Biologie und Anatomie werden in Frage gestellt. Die Vorstellungen über weiblichen Körper und Geschlechterdualismus sind Produkte einer konkreten historischen Diskursformation bzw. eines bestimmten semiotischen Systems.

Butler regt zu einer Dekonstruktion der dieser dualen Körpervorstellung an. (Barbara Duden hat in historisch orientierten Studien gezeigt, daß die Vorstellungen zu Geschlechtsidentität im Mittelalter sich erheblich von denen der heutigen Zeit unterschieden: Es gab damals weniger eine klare Trennung zwischen dezidiert männlichem oder weiblichen Körper. Vielmehr wurden sie als graduell unterschiedlich betrachten, mit bei den einen mehr nach außen, bei den anderen mehr nach innen verlagerten primären Geschlechtsorganen.) Butler weigert sich, sich auf eine bestimmte Definition von Weiblichkeit festzulegen.

Vielmehr will sie die Produktionsbedingungen, den diskursiven Rahmen der Vorstellungen von Körper und Geschlechtsidentität hinterfragen.

Sie betont den Vorrang von Performance bzw. „doing gender“: Unsere Geschlechtsidentität muß kontinuierlich dargestellt werden durch die Inszenierung von tradierten Normen.

Die Vorstellung eines Patriarchats wird von Butler als Mystifikation kritisiert. Die Vorstellung von mächtigen Männern gegen ohnmächtige Frauen läßt Butler nicht gelten.

Zwar sind Menschen geprägt durch die herrschenden Diskurse, bringen sie aber beständig selbst wieder hervor. (siehe auch Birgit Rommelspachers kritische historische Analyse der „Unschuld“ der Frauen im Dritten Reich)

Butler visioniert eine Pluralisierung der Identitäten, die an die Stelle der binären Polarisierung treten soll. Wenn der Körper der Ort ist, an dem Normen und Konstruktionen eingeschrieben werden, so kann das Ziel nur sein, diese Konstruktionen sichtbar zu machen. In der Praxis bedeutet das „Queer Theory“, Cross-Dressing, Parodie: Dadurch sollen tradierte Normen sichtbar gemacht und parodiert werden.

Ein Problem beim Feminismus Butlers ist, daß den Frauen wenig identitätsstiftende Momente bleiben, wenn sie sich nicht mehr auf eine gemeinsame Biologie beziehen können. Deshalb stellt sich die Frage, ob man bei Butlers Ausführungen überhaupt noch von „Feminismus“ sprechen kann. Dieser Postfeminismus kehrt in veränderter Form zurück zu einem Gleichheitsanspruch in veränderter, radikalisierter Form.

An Butler wurde vor allem kritisiert, daß in ihren Ausführungen das Moment derökonomie bzw. der Ausbeutung fehlt. „Third Wave“-Feministinnen aus der sogenannten Dritten Welt fühlen sich durch Butler in ihren Problemen in keinster Weise repräsentiert.

Fazit:

Die feministische Theorie sieht sich veränderten Ausgangsbedingungen gegenüber. Der Feminismus hat sich stark akademisiert und damit institutionalisiert. Die Zeiten einer regelrechten Frauenbewegung sind vorbei. Frauenprojekte beklagen heute vielfach, daß die Frauenforschung keine für sie brauchbaren Anregungen für ihre tägliche Arbeit mehr geben kann. Weltweit kann von einer eklatanten Ungleichzeitigkeit feministischer Forderungen und Erfolge gesprochen werden.

Bei vielen der Feminismen gibt es noch immer eine produktive Spannung zwischen zwei Standpunkten: Soll eher Gleichheit für Frauen in der bestehenden Gesellschaftsordnung angestrebt werden, oder kann es einen Weg geben, die Gesellschaftsordnung als ganzes im Sinne von Frauen zu verändern?

einführende Literatur zur Geschichte des Feminismus:

Galster, Ingrid: „Positionen des französischen Feminismus.“ In: Frauen Literatur Geschichte. Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hrsg. von Hiltrud Gnüg und Renate Möhrmann. Stuttgart: Metzler 1999, 591-602.

Lennox, Sara: „Dualismus oder Differenz.“ In: Freiburger Frauenstudien, Heft 1/1998.

Lennox, Sara: „Feministische Aufbrüche - Impulse aus den USA.“ In: Frauen Literatur Geschichte. Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hrsg. von Hiltrud Gnüg und Renate Möhrmann. Stuttgart: Metzler 1999, 559-573.

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Titel
Feminismus und Politische Theorie im 20. Jahrhundert: Eine kurzer Abriß feministischer Theorie von Gleichheits- zu postmodernem Feminismus
Veranstaltung
Feminismus und Politische Theorie im 20. Jahrhundert
Autor
Jahr
2000
Seiten
6
Katalognummer
V94941
Dateigröße
341 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Feminismus, Politische, Theorie, Jahrhundert, Eine, Abriß, Gleichheits-
Arbeit zitieren
Ellen Glasgow (Autor), 2000, Feminismus und Politische Theorie im 20. Jahrhundert: Eine kurzer Abriß feministischer Theorie von Gleichheits- zu postmodernem Feminismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/94941

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