Über ein Importspiel, Fussball auf dem Weg von England nach Deutschland


Seminararbeit, 1999
19 Seiten, Note: 2

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Gliederung

1.Einleitung

2.Vorgeschichte: Fußball in England
2.1. die vorindustrielle Phase
2.2. Fußball an den Public-schools
2.3. Trennung der Spielvarianten
2.4.Fußball wird professionalisiert

3. Die Einführung des Fußballs in Deutschland
3.1. Die Tradition der Turner
3.2. Fußball als Schulspiel
3.3. Fußball als Import englischer Besucher

4. Der nationale Widerstand gegen den Fußball
4.1. Anerkennung des Fußballs in Deutschland

5. Fußball wird deutsche Massensportart

6. Fazit

7. Literatur

1. Einleitung

Im Gegensatz zu England, dem Mutterland des Fußballs, mangelt es Deutschland an der vorindustriellen Tradition des Fußballspiels.

Fußball ist in Deutschland kein aus dem Volk gewachsenes Spiel, sondern ein aus England importiertes Sportspiel. Daher ist seine Geschichte und Ausprägung in beiden Kulturkreisen auch different.

Einzug erhielt der Fußball in Deutschland zunächst an den Gymnasien, auf denen sich die Kinder bürgerlicher Familien befanden.

An anderen Schulen wurde das Fußballspiel, aufgrund des großen Pädagogenstreits um ihn, zugunsten der deutschen Tradition des Turnens, unterdrückt und verboten.[1] Einer der Gründe hierfür war u.a. die Zeit um die Jahrhundertwende, die geprägt von der Suche nach nationaler Identität war. Es war die Zeit der Nationalstaaten, des Imperialismus und des Kampfes um die Vormachtstellung der eigenen Nation in Europa. Daraus folgerte ein ungünstiger Nährboden für kulturelle Importe aus Nachbarstaaten, da die eigene Kultur als die einzig richtige und dadurch, über die der anderen Nationen zu stellen, angesehen wurde.

Da der Fußball aber genau so ein kultureller Import war, stieß er zunächst auf den Widerstand der Nationalisten, die allein das Turnen als die deutsche Form der Bewegungskultur anerkannten.

Die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen und in dieser Arbeit beleuchtet werden , sind:

Wie hat sich Fußball in Deutschland im Vergleich zu England entwickelt?

Wie konnte sich Fußball als kultureller Import in Deutschland trotzdem zum Nationalsport durchsetzen?

Wer leistete die Vorarbeit zu seiner Durchsetzung zum nationalen Massensport?

Wie konnte der Widerstand gegen ihn durchbrochen werden?

Wie sah die Sozialstruktur der Spieler in den verschiedenen Phasen, die dieser Sport durchlief aus?

2. Vorgeschichte: Fußball in England

London war im Jahre 1863 Schauplatz der ersten Gründung eines Fußballverbandes. Auch wurden in England die ersten offiziellen Regeln des Fußballspiels verfaßt.[2] Die eigentliche Tradition des Fußballs in England geht allerdings zurück bis in die vorindustrielle Zeit.

Dietrich Schulze Marmeling unterteilt in seinem Buch „Der gezähmte Ball, Geschichte eines subversiven Sports“ die Geschichte des Fußballs in vier Phasen.

2.1. die vorindustrielle Phase

Die Geschichte des Fußballs läßt sich gesichert bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Hier sind erste schriftliche Festlegungen von einer Art „Volksfußball“[3] zu finden. Dieses Spiel basierte auf simplen, ungeschriebenen Gewohnheitsregeln. Es gab weder Begrenzung der Spieldauer, des Spielfeldes oder der Zahl der Spieler. Oftmals standen sich ganze Dörfer oder Stadtviertel gegenüber und gespielt wurde bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Ziel dieser Spiele war es, einen Gegenstand mit Händen oder Füßen zu einem der beiden, vorher ausgemachten Ziele zu bringen.

„Ü berdies war dieser Volksfußballäußerst rauh. Die Betonung lag unmißverständlich auf Kraft und Gewalt, nicht auf Geschicklichkeit. Die ungeschriebenen Regeln variierten von Region zu Region

Das Spiel wurde vornehmlich von „ Bauerlümmeln “ betrieben, während sich die Aristokratie von ihm fernhielt. Der Niedergang dieser Form des Fußballs korrespondierte mit dem Vormarsch der industriellen Revolution, die die Unterklassen in ein drakonisches Fabriksystem preßte und für das wilde und unregulierte Spiel- anders als die naturorientierte Zeiteinteilung der Agrargesellschaft- keine Gelegenheit mehr lie ß“ [4]

2.2. Fußball an den Public-schools

Nachdem das Volksfußballspiel nicht nur durch die einsetzende Industrialisierung zeitlich unmöglicher wurde, sondern auch immer öfter von den Behörden unterdrückt wurde, waren die Public-schools[5] das einzige „Reservat“[6] des Spiels.

Hier befürchtete, im Gegensatz zum Massenvolksfußball, niemand eine sozial-revolutionäre Gesinnung, so daß es hier nicht der Repressionen seitens der Behörden ausgesetzt war. Fortan war der Fußball aber nicht mehr in der Hand des Volkes, sondern in der, der feudalen und bürgerlichen Jugend, die auf diese Schulen ging.

Die Durchsetzung des Spiels an den Public-schools basiert außerdem auf der schwachen Autorität der Lehrer gegenüber den Schülern, welche das Spiel häufig als Provokation gegenüber den Lehrern einsetzten.[7]

Die mangelnde Autorität der Lehrer kam durch die schlechtere soziale Stellung gegenüber den Schülern zustande, welche wiederum in ihrem Treiben von ihren Eltern unterstützt wurden. Sie sahen die Schule anstatt einer Bildungseinrichtung, eher als soziales Trainingsfeld an.[8]

„ Das informelle Leben [9] der Public-schools hielt die Mehrheit der Eltern für ein nützliches Training zu Männlichkeit, Führertum und Unabhängigkeit. Es wurde deshalb höher bewertet als Latein und Griechisch. “ [10]

In dieser Phase wurde also das ehemalige Volksspiel erstmals durch das Bürgertum aufgegriffen und diesem angepaßt.

2.3. Trennung der Spielvarianten

An den bürgerlichen Eliteschulen wurde das Spiel nun in dieser Phase weiter reguliert und zivilisiert.

„ Das Spiel wurde seiner allzu brutalen Züge entledigt und anstelle eines realen Kampfes trat ein Scheinkampf, ein Wettkampf auf höherem zivilisatorischem Niveau. “ [11]

1845 wurde in Rugby erstmals ein schriftliches Regelwerk für Football erstellt.

1849 reagierte Eton mit eigenen Regeln, die das Aufnehmen mit der Hand untersagten

Auch wurden zu dieser Zeit bestimmte Komponenten aus dem Spiel herausgefiltert, so daß differenziertere Sportspiele entstanden.

Chritstoph Bausenwein weißt in seinem Buch[12] darauf hin, daß mindestens sechs Sportspiele im „Urfußball“ enthalten waren, welche sich erst in dieser Entwicklungsphase voneinander trennten.

So waren im Urfußball Komponenten von Fußball, Rugby; Handball, Hockey, Boxen und Ringen in einem Spiel zusammengefaßt.[13]

Die erste große Differenzierung im Fußball entstand durch die Betonung auf jeweils eine der beiden dem Spiel zugrunde liegenden Strategien.

Im Urfußball gab es nur zwei Strategien:

Entweder die Möglichkeit der „alle voll drauf“ Schlachtstrategie oder das Durchsetzen einer schnellen Person im „einer gegen alle“ Spiel, dem Vorläufer des Dribblings. Diese beiden Techniken waren die erste Unterscheidung zwischen den erst später getrennten Sportspielen Rugby und Soccer.

„ Noch war die Spielweise dieselbe, doch unterschied man schon zwischen dem Running game (Rugby) und dem Dribbling Game (Eton) “ [14]

1863 kam es, durch die Gründung der Football Association, zur bekannten vollständigen Trennung der Strategien in zwei ausdifferenzierte Sportarten.

In erster Linie war dies aber auch das Ergebnis eines gesellschaftlichen Prestigekampf zwischen dem aufstrebendem Bürgertum (Rugby) und der darauf reagierenden alten Aristokratie (Eton).

2.4. Fußball wird professionalisiert

Nachdem der Fußball sich in der bürgerlichen Mittel- und der aristokratischen Oberschicht horizontal verbreitet hat, verbreitete er sich nun auch vertikal in Richtung der Unterschichten[15]

Bis Ende der 1860er Jahre rekrutierten sich englische Fußballklubs fast ausschließlich aus ehemaligen Public-school oder Universitätsmannschaften.

Ab dem Jahre 1870 kam es in England zum Durchbruch der 54 Std. Woche, so daß erstmals seit der vorindustriellen Zeit die Arbeiter wieder so etwas wie Wochenendfreizeit besaßen.

Die Arbeit konnte in der Regel am Samstagmittag beendet werden, so daß sich dieser, da der Sonntag für den Kirchgang reserviert war, zum Fußballtag entwickelte.[16] Es kam zur Reinkarnation des Fußballs in der Arbeiterschaft.

Kennzeichnend für diese Zeit war die Wandlung des Fußballs zum Zuschauersport, was dem Professionalismus und der Begeisterung der Unterschicht für den Fußball die Türen öffnete.

Erst in dieser Form des Professionalismus konnten die Arbeiter dem Amateurfußball der Aristokratie, die diesen bisher aus reinem Vergnügen und mit viel Zeitaufwand betrieben, Paroli bieten.

Sport zu treiben war seitdem kein alleiniges Privileg der Oberschicht mehr.

Letztlich setzte sich der Profifußball in England 1883 durch, als mit Blackburn Olympic, die erste Arbeitermannschaft das prestigeträchtige Cup-Finale gewinnen konnte . Daraufhin zogen sich die aristokratischen Amateurklubs aus dem F.A. Cup zurück.

„ Nie wieder gewann ein Public-school oder Universitätsteam den englischen Pokal “ . [17]

Die englischen Gentlemen wandten sich vom Fußball ab und frönten mehr den Individualsportarten, wie z.B. Golf, Fechten oder Tennis, die fortan die soziale Exklusivität garantierten.

3. Einführung des Fußballs in Deutschland

Im Gegensatz zu England hat der Fußball in Deutschland, wie bereits in der Einleitung erwähnt, keine vorindustrielle Tradition.

Fußball war in Deutschland also nie ein Volksspiel.

3.1. Die Tradition des Turnens

Fast zeitgleich zur englischen Entwicklung des Fußballs in den Public-schools, war in Deutschland die Tradition des Turnens entstanden.

Als Reaktion auf die napoleonische Besatzung und den Adel, der mit Napoleon kooperierte, entstand das Turnen aus der demokratischen, bürgerlichen Nationalbewegung. "Turnvater" Jahn sah das Turnen zunächst als

„ eine Vorbereitung des Guerillakrieges gegen die französischen Besatzer an “ [18] ,

da er die Niederlage Preußens als eine Bestätigung der geschwundenen Volkstumskraft ansah und diese nun durch das Turnen wieder erstarken lassen wollte. Die Philosophie der Turnerbewegung war, daß alle Turner gleich seien, und so gründete sich ihre Vereinspolitik auch auf demokratische Ordnungen.[19]

Die Turnbewegung hatte aber auch, gemäß ihrer demokratisch-bürgerlichen Ausrichtung, die Beendigung der Kleinstaaterei, sowie das Ende der Vorherrschaft der Aristokratie zum Ziel.

Aufgrund dessen wurde die Turnbewegung zwischen 1820 und 1840, durch die preußische Turnsperre in den meisten deutschen Städten verboten und Friedrich Ludwig Jahn im Jahre 1819 verhaftet.

Als die bürgerliche Bewegung mit dem Scheitern der Revolution 1848 nahezu zerfiel und die deutsche Einheit durch die preußische Militärherrschaft erzwungen wurde, wandelte sich auch die innere Haltung der Turner.

Die demokratischen Tendenzen wandelten sich nunmehr zugunsten der nationalen und der militärischen Denkweise.

„ Der einst revolutionäre Nationalismus wandelte sich in einen reaktionären, aus der von Jahn eingeführten schlichten Kleidung wurden Uniformen, der Grundsatz „ alle Turnbrüder sind gleich “ fiel einer beinahe militärischen Hierarchie zum Opfer und das Turnen unter Drillbedingungen ließdas Turnen zu einem billigen Abklatsch des Militärs werden. Als Leitwolf sollte sich die 1868 gegründete Deutsche Turnerschaft (DT) bewähren. “ [20]

3.2. Fußball als Schulspiel

Durch diese Veränderung des Turnens zum militärischen Drill, kam es zu einer großen Unlust unter den Schülern am selbigen.

Zum anderen gab es innerhalb der bürgerlichen Jugend zu dieser Zeit die Tendenz, die feudalen Studentenschaften zu kopieren, in denen allerdings mehr „gesoffen“ als geturnt wurde.

„ Dies bedeutete, daßan den Gymnasien exzessive Trinkgewohnheiten Einzug hielten, weshalb die Behörden die Schülerverbindungen bald alsöffentliches Ä rgernis und Brutstätte der Unsittlichkeit betrachteten. “ [21]

Konrad Koch, Turnlehrer am Braunschweiger Matino-Catharineum Gymnasium, machte sich nun Gedanken über diese Bewegungsunlust und befand, daß sich etwas in der Bewegungskultur verändern müsse, soll die Jugend wieder Spaß an ihr haben. Er vertrat die Auffassung, daß es eines neuen pädagogischen Konzepts, jenseits der traditionellen Methoden der Repression und der Belehrung, bedürfe.

„ Stattdessen verschob er den Schwerpunkt disziplinarischen Handelns von der Fremddisziplinierung zur stärkeren Selbstdisziplinierung. “[22]

Durch einen Englandbesuch seines Schwiegersohnes Friedrich Reck[23], lernte er den dort an den Schulen gespielten Fußball kennen und befand diesen für die Umsetzung seiner pädagogischen Idee als weitaus tauglicher als das autoritäre und militärische Turnen.

So führte er diesen neuen Sport, nachdem er einen Fußball aus England kommen ließ, sogleich am besagten Gymnasium ein.

Da das Spielen an höheren Schulen in Deutschland allerdings seitens der Schüler, im Gegensatz zu England, als unmännlich verpönt war und die älteren Schüler nicht mehr zum Spielen bereit waren, ersann er sich folgende Strategie:

„ Wenn wir die Jugend in dem Alter zum Spiele führen, in dem sie noch dazu bereit ist, wird sie vielleicht auch im höheren Alter weiterspielen “ [24]

Koch sollte mit dieser Einschätzung Recht behalten.

Er versammelte 1874 einige jüngere Schüler um sich herum und warf, anstatt viele Regeln zu erläutern, einen Ball in deren Mitte, so daß sich sofort das erste Fußballspiel an einer deutschen Schule ergab.

Dieser „Einwurf“ gilt als Geburtsstunde des Fußballs in Deutschland.

1875 gründete sich am dortigen Gymnasium der erste Schülerverein, in welchem rund 40 Schüler eine Mischung aus Rugby und Fußball spielten.

Im selben Jahr stellte Koch auch die ersten verbindlichen Fußballregeln Deutschlands auf. In diesem Regelwerk versuchte er englische Fußballbegriffe, wie z.B.. Goal, Corner, Offside etc. einzudeutschen.

Am 3. Dez 1876 gab das Hamburger Johanneum für ihre Schulmannschaft geltende, eigene Regeln bekannt, die der damals üblichen Art der Verquickung von Rugby und Fußball entsprachen. Hier wurden noch viele englische Begriffe verwandt, welche die Herkunft des Spiels deutlich erkennen ließen.

Daraus wird deutlich, daß Fußball zu dieser Zeit noch eine regional sehr begrenzte Verbreitung erreichte. In jeder Region wurde somit zunächst nach eigenen Regeln gespielt. 1878 wurde am bekannten Braunschweiger Gymnasium der Fußball als verbindliches Schulspiel eingeführt.

Es war aber immer noch eine Mischung aus Fußball und Rugby, zwischen denen sich Konrad Koch nicht Recht entscheiden konnte. So kam er zunächst zu folgendendem Schluß:

„ Vom turnerischen Standpunkt aus empfiehlt sich das Rugbyspiel, weil es außer den Beinen gleichfalls die Armeübt und anstrengt; das andere Spiel ist weit weniger wild und aus diesem Grunde zur ersten Einführung besonders für Erwachsene geeignet. “ [25]

1894 fiel in Braunschweig die endgültige Entscheidung zugunsten des Fußballs ohne Aufnehmen, als eine niederländische Studentenmannschaft in Braunschweig das Fußballspiel derart elegant ausführte, daß sich die Braunschweiger sofort entschlossen fortan diese elegantere Form des Spiels zu spielen.

Das mag aber nur einer neben drei anderen Gründen gewesen sein, die im vierten Kapitel behandelt werden.

3.3. Fußball als Import englischer Besucher

Die zweite Initialzündung, die der deutsche Fußball erfuhr, ergab sich aus den zahlreichen Handelsbeziehungen zu England und den daraus auch entstanden englischen Schulen auf deutschem Boden.

In diesen Schulen spielten die englischen Schüler die ihnen bekannten Sportspiele, so auch Fußball und Rugby.

In Neuwied am Rhein kommt es im Jahre 1860 durch englische Schüler zum ersten Spiel in Deutschland, welchem der spätere Gründungsvorsitzende des DFB, Ferdinand Hueppe beiwohnt.[26]

Da die Trennung zwischen Association und Rugby in Deutschland noch nicht so bekannt war, war es laut Baroth das erste Fußballähnliche Spiel in Deutschland. In Wirklichkeit war es das uns heute bekannte Rugbyspiel.

Auch später gegründete Vereine, die sich Fußballvereine nannten, spielten eigentlich Rugby. So spielt zum Beispiel der erste in Deutschland gegründete private Fußballverein, „ Deutscher Fußballverein 1878 Hannover “ [27] , von seiner Gründung bis heute nur Rugby und kann somit nicht als der erste Fußballverein angesehen werden, auch wenn er diese Sportart in seinem Namen trägt.

Es war schlicht eine, zu dieser Zeit in Deutschland übliche Verwechslung.

1865 wird der Cannstatter Wasen (bei Stuttgart) zur ersten Hochburg des Rugbyfußballs.

„ Cannstadt ist zu dieser Zeit ein weltberühmtes Bad. Zahlreiche Ausländer, die hier billig leben wollen, zieht es an den Neckar. Die jungen Engländer tummeln auf dem Wasen, dem Cannstatter Exerzierplatz.

Die Stuttgarter Jugend findet Gefallen an dem Spiel mit dem Ball, doch erst 15 Jahre später kommt es zur ersten Gründung eines Cannstatter Fußballvereins. “ [28] Die Hochburgen des deutschen Fußballs waren also, wie Christiane Eisenberg in ihrem Buch „Fußball, soccer, calcio“ beschreibt, zum einen der Süd-Westen (Cannstadt, Karlsruhe), wo der Einfluß der Urlauber sehr groß war, dann der Raum um HannoverBraunschweig, sowie die durch die Häfen britisch beeinflußten Städte Hamburg und Bremen. Weitere Zentren waren Leipzig und Dresden.

Fast immer wurden dort die ansässigen Jugendlichen von den englischen Schülern zum Mitspielen aufgefordert, da ihre Mannschaften oft hohen Fluktuationen unterworfen waren und die Anzahl der Spieler einfach nicht ausreichte.[29]

In Bremen wurde 1880, mit dem Bremer Football-Club der erste reine Fußballclub gegründet, indem ausschließlich die Variante ohne Aufnehmen gespielt wurde. Er forderte häufig die Besatzungen der englischen Schiffe, die im Bremer Hafen lagen zu Spielen heraus.[30]

Seit 1884 galt allerdings Berlin als die große Fußballstadt Deutschlands, da hier aufgrund der zahlreichen Exerzierplätzen, der für den Fußball nötige Raum bestand. Initiator und Gründer des ersten Berliner Fußballclubs war ein gewisser Georg Leux, der seinen Club seltsamerweise BFC-Frankfurt nannte, da Frankfurt seine Heimatstadt war. In diesem Club wird allerdings wieder die Rugby-Variante gespielt, so daß, nach der endgültigen Entscheidung der Berliner für den Association-Fußball, dieser Club wieder entschläft.[31]

Ende der 80er Jahre gründeten sich überall in Deutschland, oft aus ehemaligen Schülermannschaften, private Vereine, die immer mehr Association-Football spielten, welches im allgemeinen Sprachgebrauch nun Fußball genannt und vom Rugby unterschieden wurde.

Es entstehen z.B. der HSV 1887, Hertha BSC 1892, VFB Stuttgart 1893, KSC 1994 und viele andere uns heute noch bekannte und wieder aufgelöste Vereine. Auch in den Turnvereinen kommt es zu Gründungen von Fußballabteilungen, was eine neue Problematik aufwirft, die im nächsten Kapitel behandelt wird.

4. Der nationale Widerstand gegen den Fußball

Da sich der Fußball, seit seiner Einführung von Konrad Koch und anderen Initiatoren zum beliebten Sport unter den Jugendlichen entwickelte, holten die Turner, die sich in einer historisch schlechten Position befanden, da ihnen die Mitglieder ausgingen, zum Gegenschlag aus.

Der DT war immer noch der mitgliederstärkste Verband in Deutschland und besaß somit, neben seiner Macht, auch die Berechtigung die deutschen Ideale zu definieren. Der Streit um den Fußball war aber nicht nur aus der Konkurrenz geboren, sondern war auch ein Streit um Wahrheiten und Ideologien.

Zunächst suchten die Fußballer noch Kontakt zu den Turnern und buhlten um deren Anerkennung.

Auf dem deutschen Turnfest in Leipzig, im Jahre 1889, erhielten sie die Möglichkeit eine Schaukampf zwischen dem „ATV Leipzig“ und „London Orion“ vorführen zu lassen.[32] Schon die Wortwahl Schaukampf und Vorführung läßt die Haltung der Turner gegenüber dem Sport und dem Fußball deutlich machen.

Denn die Turner hatten andere Ideale.

So verpönten sie jede Form des Wettkampfes und den Fußball im besonderen als „englische Krankheit“.

Das turnerische Ideal war eine straffe, schöne Körperhaltung und höchstens ein „schönes“ ästhetisches Spiel, nicht der Wettkampf.

Konrad Koch, der durch seine liberalen Erziehungsideale immer noch das selbstdiszipliniete Handeln (im Fußball) gegenüber dem fremddisziplinierten (beim Turnen) vorzog, war zum Beispiel zu Überlegungen gezwungen, wie Fußball ein deutsches Spiel werden könne. 1894 verfaßte Koch in der deutschen Turnzeitung Überlegungen, daß der Fußball seine Ursprünge nicht in England habe, sondern schon im Mittelalter in ganz Europa und somit auch in Deutschland gespielt wurde.

Weiterhin versuchte er nun alle Begriffe des Fußballs in die deutsche Sprache zu übersetzen.[33]

Unter dem Druck des Zeitgeistes entstand auch die Entscheidung für Fußball und gegen das Rugbyspiel, da dieses als noch englischer dargestellt wurde.

So konnte ein kleines Argument für die angeblich deutschere Variante, nämlich Fußball, geschaffen werden.

Fußball sollte als das kleinere und daher akzeptablere Übel dargestellt werden.

Doch auch das half gegen den Protest der Turner wenig, wie die Pamphlete aus dieser Zeit belegen.

Das wohl bekannteste unter diesen, verfaßte der, von Ferdinand Hueppe[34] als „komische Figur“ beschriebene, Gymnasiallehrer Karl Planck.[35]

Er veröffentlichte dieses unter dem Namen „Fusslümmelei, über Stauchballspiel oder die englische Krankheit“ ebenfalls im Jahre 1894.

Er argumentierte wie folgt:

„ Das Einsinken des Standbeines ins Knie, die Wölbung des Schnittsbuckels, das tierische Vorstrecken des Kinns erniedrigt den Menschen zum Affen [...] Was bedeutet aber der Fußtritt in aller Welt? Doch wohl, daßder Gegenstand nicht Wert sei, daßman auch nur die Hand um seinetwillen rührte. Er ist ein Zeichen der Wegwerfung, der Geringschätzung. “ [36]

Konrad Koch stellte dem gegenüber heraus, daß man:

„ sich vor dem Irrtum hüten müsse, das Fußballspiel mit anderen Ballspielen auf eine Stufe zu stellen.[...]Was aber das wichtigste ist und worauf man in England mit gutem Recht den gr öß ten Wert legt: es lehrt den einzelnen, sich der Gesamtheit willig einzupassen und unterzuordnen. “ [37]

Das entsprach zwar nicht den Grundprinzipien Kochs, war aber ein zugkräftiges, weil zeitgemäßes Argument, sicherlich nur ausgesprochen um endlich eine Anerkennung des Fußballs durch die Turner zu erreichen.

Ähnliche seltsame Argumentationen stellte ein gewisser Dr. C. Wiedemann, immerhin noch im Jahre 1913 auf:

„ Jeder gute und edle Sport, wozu Fußball unbedingt zu rechnen ist, hält die Jugend ab einmal von dem frühzeitigen und vor allemüberm äß igen Alkoholkonsum und dann, von dem allzu frühen geschlechtlichen Verkehr, ist also, meiner Ansicht nach, eines der praktisch wirksamsten Mittel im Kampfe gegen die Geschlechtskrankheiten, welche einen so ungeheuren Umfang angenommen haben, deren Verbreitung in den letzten Jahren eher eine Zunahme als Abnahme erfahren hat, und in denen eine ernste Gefahr für unsere ganze Nation zu erblicken ist. “ [38]

Was an dieser Argumentation deutlich wird, ist, daß selbst die abwegigsten Argumente für den Fußball herhalten konnten, waren sie nur genug national eingefärbt und schienen sie geeignet, die so denkenden Turner überzeugen zu können.

Eine deutlich offensivere Kritik gegen die Anfeindungen der Turnen fand der Pädagoge W. Wickenhagen 1895:

"Man braucht ja nur in unserem Volke etwas vom „ deutschen Gemüt, deutscher Schlichtheit, deutscher Treue und Ehrlichkeit “ vorzuschwafeln und recht redlich auf das Ausland zu schimpfen, dann hat man die Bravoschreier für sich, ...und dann die Kindergartenparole, „ wir spielen um schön und richtig zu spielen, die Engländer spielen nur mit Rücksicht auf den Sieg “ . Das sagt ein Mann der Skatkongresse, der Mensurenholzerei und des Bierjungensports. “[39]

Diese Kritik galt wieder einem Lehrer, der dem deutschen Turnen eine „moralischerzieherische höhere Art“ zuschrieb, als dem fremden englischen Sport.

4.1.Anerkennung des Fußballs in Deutschland

Die Frage die sich nun aber stellte, war wie man in Deutschland zu einer Anerkennung des Fußballs gelangen konnte, oder man zumindest dem Spiel in Ruhe nachgehen konnte. Als Reaktion auf die verbreitete Verdrängung des Fußballs aus den Schulen, seitens der konservativen Lehrerschaft, gründeten sich aus den alten Schulmannschaften, in den Jahren 1895/96, die ersten private Vereine.

Aus den Fußballabteilungen der Turnvereine, die auch einem ständigen Kampf mit den Turnern ausgesetzt waren, gründeten sich ebenfalls eigenständige Vereine. Innerhalb dieses neuen Netzwerkes eigenständiger Vereine konnte, allerdings noch ohne großes Zuschauerinteresse, zumindest ungestört gespielt werden.

„ Bald kam es zu ersten lokalen Verbandsgründungen, die kleine Meisterschaftsrunden organisierten. “ [40]

Die Gründe für die langsame aber stetige Durchsetzung des Fußballs in Deutschland schreibt Christiane Eisenberg der relativ großen und traditionslosen Gruppe der Angestellten zu, die den ebenfalls traditionslosen Fußball als "Instrument zur Stabilisierung ihres Status neben dem Bürgertum benutzten."[41]

Der endgültige Durchbruch zur gesellschaftlichen Anerkennung gelang dem Fußball aber erst, so die Autoren Grüne, Schulze-Marmeling, und Bausenwein, als sich die deutsche Aristokratie dem Fußball annahm.

Spätestens als 1909 der Kronprinz Wilhelm einen Wanderpokal für Ländermannschaften spendete, waren alle Bedenken der Deutschen dem Fußball gegenüber ausgeräumt.

Fußball wurde im Handumdrehen eine gesellschaftlich angesehene und geachtete Freizeitbeschäftigung. “[42]

5. Fußball wird deutsche Massensportart

Nachdem der Fußball nun endlich seine Anerkennung als gesellschaftsfähiges Spiel erringen konnte, begann 1914 der erste Weltkrieg.

Dieser sollte sich in Deutschland zum Auslöser des Fußballs zur Massensportart entwickeln.

Die Autoren, der von mir benutzten Literatur, sind sich allerdings über die Gründe, warum die Mitgliederzahl des DFB zwischen 1914 und 1920 von 16.600 auf 468.000 und die Zuschauerzahl bei Fußballspielen so rapide anstieg, nicht ganz einig.

Christiane Eisenberg geht in ihrem Buch[43] von einer Fußballbegeisterung der Soldaten an der Front aus, die dazu geführt haben soll, daß die Heimkehrer diesen nach der Rückkehr aus dem Krieg überall in Deutschland verbreitet haben.

Grüne kommt zu dem Ergebnis, daß für den Massenansturm auf den Fußball der Wechsel von der Monarchie zur Demokratie verantwortlich war. Durch die 1919 gesetzliche Einführung des Acht-Stunden-Tages, war auch die größte Bevölkerungsgruppe, die Arbeiterschaft mit genügend Freizeit ausgestattet, so daß sie sich für Fußball interessieren und diesen, so sie denn wollte, sogar spielen konnte.[44]

Der Fußball wurde nun, ähnlich dem englischen Fußball, zum Arbeiter-, Massen- und Zuschauersport.

Einen anderen Grund für die Verbreitung des Fußballs durch den Krieg liefert wiederum der Autor Grüne.

Während fast alle Arbeiterturner in den Krieg zogen, schlug die Stunde der Fußballer die durchschnittlich noch zu jung für den Krieg waren.

Sie verkauften während der Abwesenheit der Alten Turngeräte und schafften sich dafür englische Fußbälle an.

Als die Arbeiterturner wiederkamen, trauten sie ihren Augen nicht, doch der Fußball hatte sich während ihrer Abwesenheit im ATB durchgesetzt.[45]

Dieser wurde nun in ATSB umbenannt, was seine Akzeptanz des ehemals verpönten englischen Sports dokumentierte.

Er sollte, bis zur Machtergreifung Hitlers, neben dem DFB der zweitwichtigste Fußballverband Deutschlands bleiben.

Neben dem ATSB spielten nun auch viele Arbeiter und Arbeitervereine in den bürgerlichen Verbänden, die im DFB zusammengefaßt waren.

Es brach das goldene Zeitalter des Fußballs an, in dem der Grundstock für den Fußball gelegt wurde, wie wir ihn heute kennen. Zum Finalspiel um die deutsche Meisterschaft 1923 kamen bereits 50.000 Zuschauer.

Die Mitgliederzahl des größten deutschen Fußballverbandes, dem DFB, überschritt 1930 die Millionengrenze.

Der Westen wurde aufgrund der dort ansässigen Arbeitervereine immer bedeutender und sollte sich bald als Kerngebiet des deutschen Fußballs entwickeln.

6. Fazit

Betrachtet man die Anfänge des Fußballs in Deutschland, so wird deutlich, daß es nicht aus dem Volk entstanden ist, sondern erst durch Pädagogen und englische Besucher bekannt wurde.

Durch die nicht so klare Trennung der Varianten Soccer und Rugby, wurde zunächst eine Mischung aus beiden gespielt.

Dies dürfte eine zu der Zeit einmalige Variante gewesen sein, die jedoch nicht mit dem vorindustriellen Volksfußball identisch war, da bestimmte Regeln schon erfunden waren. Erst als sich in Deutschland im Zuge der weiteren Entwicklung das Soccerspiel aus der Mischvariante herauskristallisierte, kam es zu einer Annäherung und Vergleichbarkeit zwischen dem englischen Soccer und dem deutschen Fußball.

Im Gegensatz zu England, in dem beide Varianten heute noch gespielt werden, hat sich in Deutschland nur der Fußball durchgesetzt, während das Rugbyspiel nur ein Schattendasein führte und führt.

Dies hatte den Ursprung in der Grundhaltung der Turner gegen das doch körperbetonendere Rugbyspiel. Diese Grundhaltung ist immer noch existent. Rugby gilt immer noch als die brutale Variante des kultivierteren Fußballs und wird in Deutschland kaum gespielt.

Fußball wurde hingegen zum dominierenden Volks- und Zuschauersport.

Deswegen hat sich auch der Begriff Fußball als nicht mehr unterdifferenzierter Name für das Soccerspiel etabliert, während in England immer noch zwischen Association und Rugby unterschieden wird.

Als dies geschah, verlor der deutsche Fußball auch den sichtbaren Bezug auf seinen englischen Ursprung und schrieb fortan seine eigene Geschichte.

Der DFB entwickelte sich zum mitgliederstärksten Verband der Welt.

Seit den fünfziger Jahren dominierte Deutschland mit Brasilien, Italien, Holland und Argentinien lange Zeit die internationale Fußballszene. England besann sich unterdessen immer mehr darauf, immerhin das Ursprungsland des Fußballs zu sein. Während der EM 96 wurde u.a. deswegen der Fußballsong "Football`s coming home"[46] zur Hymne auf den englischen Fußball.

Literatur:

Baroth, Hans Dieter, Als der Fußball laufen lernte, Essen, Klartext Verlag, 1992

Bausenwein, Christoph, Geheimnis Fußball -Auf den Spuren eines Phänomens, Göttingen, Verlag die Werkstatt, 1992

Eisenberg, Christiane (Hrsg.), Fußball, soccer, calcio, ein englischer Sport auf seinem Weg um die Welt, München, DTV, 1997

Grüne, Hardy, 90 Jahre deutscher Ligafußball, Kassel, Agon-Verlag, 1995

Röwekamp, Georg, Schalke 04-Der Mythos lebt, Göttingen, Verlag die Wewrkstatt, 1996

Schulze-Marmeling, Dietrich, Der gezähmte Fußball, Zur Geschichte eines subversiven Sports, Göttingen, Verlag die Werkstatt, 1995

[...]


[1] Baroth, S. 101, , in: Als der Fußball laufen lernte, Esssen 1992

[2] Bausenwein, Geheimnis Fußball, Göttingen 1995, S. 87

[3] Schulze-Marmeling, Der gezähmte Fußball, Göttingen 1992, S.15

[4] Schulze-Marmeling, a.a. O., S. 15

[5] die privaten Eliteinternate der Aristokratie und des Bürgertums, vgl. Tony Mason, S.29, in: Eisenberg, Fußball, soccer, calcio, München 1997

[6] ebd., a.a.O.,S.16

[7] vgl. Schulze-Marmeling, a.a.O., S.16, a.a.O.

[8] vgl. ebd., a.a.O., S.17

[9] welches sich durch Macht- und Prestigekämpfe ausdrückte

[10] ebd., a.a.O., S. 17,

[11] Schulze-Marmeling, a.a.O., S.19

[12] „Geheimnis Fußball, auf den Spuren eines Phänomens

[13] Bausenwein, a.a.O., S.88

[14] vgl. Bausenwein, a.a.O.,S.362

[15] Schulze-Marmeling, a.a.O., S.22

[16] Bausenwein, a.a.O., S.456

[17] Schulze-Marmeling, a.a.O., S.24

[18] ebd., a.a.O., S.65

[19] vgl. Grüne, S.21, 90 Jahre deutscher Ligafußball, Frankfurt/M., 1995

[20] ebd., a.a.O., S.22

[21] Schulze-Marmeling, a.a.O., S.69,

[22] Schulze- Marmeling, a.a.O., S.69

[23] Baroth beschreibt Reck als Schwiegervater, a.a.O., S. 23; Grüne beschreibt ihn als Schwiegersohn, a.a.O., S. 23

[24] Hopf 1994, in: Grüne, a.a.O., S.23

[25] Koch, in: Grüne, a.a.O., S. 225

[26] vgl. Baroth, S.12, Als der Fußball laufen lernte, Essen 1992

[27] Schulze-Marmeling, a.a.O., S.70

[28] Wiiliam Cail, in: Baroth, a.a.O., S.15

[29] vgl. Eisenberg, a.a.O., S.96

[30] vgl. Baroth, a.a.O., S.35

[31] ders., a.a.O., S.43

[32] Grüne, a.a.O., S.27

[33] Schulze-Marmeling, a.a.O., S.70

[34] erster DFB-Präsident und Gründungsmitglied

[35] vgl. Grüne, a.a.O., S. 27

[36] Karl Planck 1894, in: Grüne, a.a.O., S. 27

[37] Konrad Koch, Fußball das englische Winterspiel, in: Grüne, S.26, a.a.O.

[38] Dr.C. Wiedemann,, in: PIPA,FC St. Pauli- Fußball-Fanzine, Nr. 40, S. 34

[39] vgl. Baroth, a.a.O., S. 84

[40] Grüne, a.a.O., S. 34

[41] Eisenberg, a.a.O., S.100

[42] Grüne, a.a.O., S.40

[43] Fußball, soccer, Calcio

[44] Grüne, a.a.O., S.41

[45] ders., a.a.O., S.74

[46] Original: The lightning seeds, three Lion`s on the shirt,

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Über ein Importspiel, Fussball auf dem Weg von England nach Deutschland
Note
2
Autor
Jahr
1999
Seiten
19
Katalognummer
V95000
Dateigröße
372 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kleiner Abriss über die Entwicklung des Fussballspiels in England und dessen Import in Deutschland
Schlagworte
Importspiel, Fussball, England, Deutschland
Arbeit zitieren
Ralph Kietzke (Autor), 1999, Über ein Importspiel, Fussball auf dem Weg von England nach Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95000

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