Diese Arbeit beschäftigt sich mit den verschiedenen Küstenformen in Großbritannien. Konkret wird hier auf die Südwestküste Englands, das Servern-Ästuar und die Südküste Wales eingegangen. Nach der Einleitung dieser Arbeit wird die grundlegende Definition des Begriffs "Küste" sowie die Klassifikation der Küstenformen aufgeführt. Daraufhin erfolgt im zweiten Kapitel eine Ausführung der physischen und geografischen Gegebenheiten, die die Küstenformen beeinflussen. Mit dem dritten Kapitel, das den Hauptteil dieser Hausarbeit darstellt, werden die drei verschiedenen Küstenformen dargestellt.
Die Küste ist das am weitesten verbreitete Landschaftselement der Erde. Da 72 Prozent der Erdoberfläche vom Weltmeer eingenommen werden, verwundert es nicht, dass Küsten mit einer Länge von mindestens einer Million Kilometer, die am weitesten verbreiteten Geo- und Ökosysteme unserer Erde sind. Das Inselreich Großbritannien wird im Nordwesten von dem Atlantischen Ozean, im Osten von der Nordsee, im Süden vom Ärmelkanal, im Südwesten von der Keltischen See und im Westen von der Irischen See umschlossen. Zusammenfassend stehen diese Meere unter dem Namen "British Seas".
Wie die verschiedenen Meere und Kanäle, die die Insel umgeben, so sind auch die Küstenformen, die wir auf unserer Großexkursion angetroffen haben, ausgesprochen vielseitig. Von Wattküsten über Ästuar-Küsten, bis hin zu den Kliff-Küsten. Die Gründe für diese Formenvielfalt sind auf die unterschiedlichen morphologischen Entstehungsgeschichten der Küsten, aber auch auf die verschiedene Widerständigkeiten der Gesteine zurückzuführen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definition und Klassifikation der Küste
- Physische geoagraphische Gegebenheiten
- Wellen und Brandung
- Gezeiten
- Meeresspiegelschwankungen
- Küstenformen
- Wattküste
- Weston Super Mare
- Ästuare
- Severn
- Kliffküste
- Glamorgen Heritage Coast
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich im Rahmen der Fachpraktischen Datenerhebung und -analyse mit den Küstenformen Südenglands, Wales und Londons. Sie untersucht die verschiedenen Küstenformen und deren Entstehungsgeschichte unter Berücksichtigung der relevanten geographischen Faktoren.
- Definition und Klassifikation von Küstenformen
- Einfluss physischer geographischer Faktoren auf die Küstenformen
- Analyse von verschiedenen Küstenformen, darunter Wattküste, Ästuare und Kliffküste
- Bedeutung der Küstenformen für die Umwelt und den Menschen
- Morphologische Prozesse und ihre Auswirkungen auf die Küstenentwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Hausarbeit erläutert die grundlegende Definition des Begriffs "Küste" und zeigt die verschiedenen Klassifikationen von Küstenformen auf. Es beleuchtet die Rolle litoraler Prozesse und die Faktoren, die zur Entstehung von Küstenformen beitragen. Kapitel zwei befasst sich mit den physischen geographischen Gegebenheiten, die einen Einfluss auf die Küstenformen haben. Es wird insbesondere auf die Rolle von Wellen und Brandung, Gezeiten und Meeresspiegelschwankungen eingegangen. Der dritte Teil der Arbeit analysiert drei verschiedene Küstenformen, nämlich die Wattküste, die Ästuarküste und die Kliffküste. Es werden die jeweiligen charakteristischen Merkmale sowie die Entstehungsprozesse erläutert.
Schlüsselwörter
Küstenformen, Küstenklassifikation, Wattküste, Ästuare, Kliffküste, Wellen und Brandung, Gezeiten, Meeresspiegelschwankungen, Morphologie, Küstenentwicklung, Südengland, Wales, London
Häufig gestellte Fragen
Welche Küstenformen sind typisch für Südengland und Wales?
Die Region ist sehr vielseitig und umfasst Wattküsten (z.B. Weston Super Mare), Ästuar-Küsten (z.B. Severn-Ästuar) sowie spektakuläre Kliffküsten (z.B. Glamorgan Heritage Coast).
Was ist ein Ästuar?
Ein Ästuar ist ein trichterförmiger Mündungsbereich eines Flusses in das Meer, der stark von den Gezeiten (Ebbe und Flut) beeinflusst wird, wie es beim Severn-Ästuar der Fall ist.
Wie entstehen Kliffküsten?
Kliffküsten entstehen durch die Brandung des Meeres, die das Gestein an der Küstenlinie unterhöhlt, bis die darüberliegenden Massen abstürzen. Die Widerständigkeit des Gesteins bestimmt dabei die Form des Kliffs.
Welchen Einfluss haben die Gezeiten auf die Küstengestaltung?
Gezeiten verursachen litorale Prozesse wie Erosion und Sedimentation. In flachen Bereichen führen sie zur Bildung von Wattküsten, die bei Flut überschwemmt werden und bei Ebbe trockenfallen.
Warum gibt es in Großbritannien so viele verschiedene Küstenformen?
Die Vielfalt resultiert aus der unterschiedlichen morphologischen Entstehungsgeschichte, den wechselnden Gesteinsarten und den Einflüssen des Atlantiks sowie der Nordsee.
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- Anonym (Autor), 2019, Küstenformen der Südwestküste Englands, Servern-Ästuar und Südküste Wales, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950038