Diese Arbeit soll darstellen, welche Rolle das aktive Zuhören bei der transformationalen Führung im Vergleich zu Carl R. Rogers ursprünglichen Konzept der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie einnimmt.
Dafür wird zunächst jener Ansatz der Psychotherapie vorgestellt. Der Abschnitt 2.2 zeichnet die Entwicklung der transformationalen Führung nach und zeigt auf, wie aktives Zuhören bei diesem Führungsstil eingesetzt wird. Anschließend wird die Adaption eines therapeutischen Konzepts auf ökonomische Strukturen kritisch beleuchtet. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einer knappen Zusammenfassung der dargestellten Entwicklung in der Führungsforschung sowie einem Ausblick auf die Zukunft dieses spannenden wissenschaftlichen Themenfelds.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Führung durch Kommunikation
- Die klientzentrierte Gesprächspsychotherapie
- Anwendung des aktiven Zuhörens im Personalmanagement
- Die Entwicklung der transformationalen Führung
- Aktives Zuhören im Rahmen transformationaler Führung
- Aktives Zuhören: Erfüllt es seinen Zweck als „Mittel zum Zweck“?
- Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Rolle des aktiven Zuhörens im Kontext der transformationalen Führung und setzt sie in Beziehung zum ursprünglichen Konzept der klientzentrierten Gesprächspsychotherapie. Sie beleuchtet, wie aktives Zuhören in beiden Bereichen angewendet wird und welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen.
- Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers
- Die Entwicklung und Anwendung des aktiven Zuhörens
- Transformationaler Führungsstil im Personalmanagement
- Kritische Betrachtung der Adaption eines therapeutischen Konzepts auf ökonomische Strukturen
- Zusammenfassung der Erkenntnisse und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema „Aktives Zuhören“ ein und zeigt dessen Bedeutung in der Gesprächspsychotherapie sowie im Personalmanagement auf. Kapitel 2.1 erläutert die klientzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers, die den Grundstein für das aktive Zuhören legte. Kapitel 2.2 widmet sich der Entwicklung und Anwendung des aktiven Zuhörens im Rahmen des transformationalen Führungsstils im Personalmanagement.
Schlüsselwörter
Aktives Zuhören, klientzentrierte Gesprächspsychotherapie, Carl R. Rogers, transformationaler Führungsstil, Personalmanagement, Kommunikation, Empathie, Motivation, Mitarbeiterzufriedenheit, Unternehmenskultur.
Häufig gestellte Fragen
Was ist aktives Zuhören?
Aktives Zuhören ist eine Kommunikationstechnik, bei der der Zuhörer dem Sprecher volle Aufmerksamkeit schenkt, Gefühle spiegelt und Verständnis signalisiert, ohne sofort zu werten.
Wer entwickelte das Konzept des aktiven Zuhörens ursprünglich?
Das Konzept stammt von Carl R. Rogers aus dem Bereich der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie.
Was kennzeichnet transformationale Führung?
Transformationale Führung zielt darauf ab, Mitarbeiter zu inspirieren und zu motivieren, indem die Führungskraft als Vorbild agiert und auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter eingeht.
Warum ist aktives Zuhören für Führungskräfte wichtig?
Es fördert das Vertrauen, steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und ermöglicht es der Führungskraft, die Motivation und Sorgen des Teams besser zu verstehen.
Gibt es Kritik an der Anwendung therapeutischer Konzepte im Management?
Ja, Kritiker hinterfragen, ob aktives Zuhören im ökonomischen Kontext lediglich als „Mittel zum Zweck“ zur Leistungssteigerung instrumentalisiert wird, statt echte Empathie zu fördern.
- Citation du texte
- Johanna Peternek (Auteur), 2017, Aktives Zuhören als Element transformationaler Führung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950376