Das Verhältnis des Technischen und des Organischen im Roman "Gläserne Bienen" von Ernst Jünger


Akademische Arbeit, 2020

25 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Das Organische und das Technische

3 Der Triumph über die Natur

4 Wiedereingliederung in die Nachkriegswelt

5 Komplexität und Offenheit

6 Zusammenfassung

7 Literaturverzeichnis

8 국문요약 (Zusammenfassung auf Koreanisch)

1 Einführung

„Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir die Werke der Science-Fiction-Literatur in die Abteilung für aktuelles Zeitgeschehen verlegt haben.“ Was hier ein pfiffiger Leipziger Buchhändler in sein Schaufenster gestellt hat, zielt auf den Reiz, ältere Werke mit der Gegenwart abzugleichen, insbesondere wenn in ihnen zukünftige Entwicklungen beschrieben werden.

Das hier untersuchte Werk Gläserne Bienen ist vor über 60 Jahren aus der Feder eines Autors entstanden, der nicht durch Science-Fiction bekannt geworden ist. Dies führt dazu, dass es in der Germanistik eher stiefmütterlich behandelt wird.1 Ernst Jünger wird meist als polarisierender Autor vorgestellt, den man entweder verehren oder schmähen sollte.

Wird Jünger doch von der Mehrheit der Germanisten offenbar immer noch vornehmlich auf die Stahlgewitter oder seine Auseinandersetzung und Stellung im Dritten Reich reduziert. Man ignoriert dabei fast unisono, daß er bei Kriegsende 1945 noch mehr als die Hälfte seines biologischen und mehr als zwei Drittel seines schriftstellerischen Lebens vor sich hatte (Scholdt 2009, 27).2

Die gesellschaftliche Bewertung des Autors ist jedoch für die werkimmanente Analyse nachrangig.

Zu den Dingen, die der über die Jahre und Jahrzehnte gleichermaßen verehrte wie verdammte Diarist und Erzähler Jünger in seinem Werk immer wieder mit dem Blindenstock zu berühren unternahm, gehört in besonderer Weise die Technik (Bluhm 2014, 231).

In den 1920er Jahren war der durch das Erlebnis des Ersten Weltkriegs nachhaltig geprägte Jünger einer der Propagandisten jener konservativ- revolutionären Modernebegeisterung, die die technische Revolution dieser Zeit mit der Hoffnung und der Erwartung verband, dass mit ihr die verachtete bürgerliche Gesellschaft eine grundlegende Umgestaltung erfahren und in der Vision einer „totalen Mobilmachung“ - so der Titel eines Essays von Jünger aus dem Jahre 1930 - eine neue Sozialität gewinnen würde (vgl. Bluhm 2014, 231). In den 1930er und 1940er Jahren erfuhr diese Technikbegeisterung erhebliche Revisionen, um einer zunehmenden Skepsis Platz zu machen, die sich bis in die letzten Werkjahre des Autors nachverfolgen ließe (ebd. 232).

Der Titel lässt Assoziationen zum „gläsernen Menschen“ und „gläsernen Bürger“ aufkommen. In Deutschland sind diese Begriffe seit den Protesten gegen die Volkszählung von 1983 in Umlauf und deuten auf ein übergriffige Datensammlung und damit ein erhöhtes Kontrollpotential durch den Staat.

2 Das Organische und das Technische

Seit Aristoteles wird der Begriff „Organ“ als biologischer Fachausdruck verwendet, um Körperteile ihrer Funktion zuzuordnen. Zugleich findet man bei Aristoteles auch eine nicht-biologische Bedeutungsvariante, nämlich die Bedeutung von „organon“ als Werkzeug. Damit wird bereits über diese Doppeldeutigkeit die Möglichkeit der wechselseitigen Interferenz von Biologie und Technik vorweggenommen. In den folgenden zwei Jahrtausenden sollte allerdings diese Zweideutigkeit erst wieder verneint werden. So trennte etwa Thomas von Aquin „instrumentum“ von „organum“. Im 18. Jahrhundert erfuhr das Adjektiv „organisch“ eine Begriffserweiterung vom Körperbezogenen zum Lebendigen im Gegensatz zum Mechanischen. Die deutsche Romantik entwickelte die Dichotomie von organisch verstandener Gemeinschaft und mechanisch aufgefasster Gesellschaft. Für Kant war die Unterordnung der Organe unter den Organismus wichtig. Mit der Verbreitung der Darwinschen Theorie setzte eine Rückkehr zur Doppeldeutigkeit ein: Der Biologe Ernst Haeckel galt als „Prophet“ der Darwinschen Theorie in Deutschland.

Zwischen dem Organ als Werkzeug des Lebens und dem Organ als künstlich konstruierte Maschine bestand bei Haeckel nur ein gradueller Unterschied, ein Unterschied der Komplexität, der Feinheit, aber kein prinzipieller Unterschied (Pekar 2000, 107).

Der dieser Konvergenz zugrunde liegende mechanistische Ansatz ging von der Möglichkeit der restlosen Erklärung des Lebens durch Physik und Chemie aus. Dagegen stemmten sich die Vitalisten. Hans Driesch beharrte auf der Unterscheidung von organischer und anorganischer Natur:

Die Äußerungen der Seele und des Geistes erscheinen selbst als Prinzip einer durchgängigen organologischen Weltordnung, welche im Menschen als dem komplexesten Wesen der Natur sich zum Ausdruck bringt (Ritter et al. 1984, 1363).

Der große Kontext, in den der Roman sich stellt, kann also als „technologische vs. organologische Weltordnung“ formuliert werden. Henri Bergson und Oswald Spengler sind weitere gewichtige Denker, die für die Unvereinbarkeit des Organischen und des Technischen einstanden.

Man könnte in Hinblick auf diese „organische Logik“ von einer fortschreitenden Erweiterung sprechen: Hatte sie für Goethe Relevanz in Hinsicht auf Pflanzen, Tiere und die Erde, so kommt durch Spengler die Kultur hinzu - und durch Jünger die Technik, wobei seine Erweiterung allerdings keine bloß quantitative, so wie bei Spengler, ist, in der Weise, dass eben noch ein Bereich hinzukommt, sondern vielmehr den urspünglichen Gegensatz zur Welt als Mechanismus, zur toten Natur, zum Gesetz, selbst negiert (Pekar 2000, 114).

Jünger wird hier also in einer Reihe mit Goethe und Spengler gesehen, die er aber aufbricht, indem er der Materie Leben zuspricht. Daher steht er eigentlich außerhalb dieser Reihe. Ernst Jünger verwendet seit den 1930er Jahren oft den Begriff der „organischen Konstruktion“, vor allem in der 1932 veröffentlichten theoretischen Arbeit Arbeiter. Herrschaft und Gestalt. Er weist auf eine starke Wahrnehmung der Konvergenz von Organischem und Technischem. Pekar vermutet den Ursprung dieses Oxymorons in den Materialschlachten des Ersten Weltkriegs (vgl. Pekar 2000, 110). „In demselben Maße, in dem die Bedrohung sich steigert, dringt auch der Zweifel an der Gültigkeit der Werte auf uns ein“, heißt es in Jüngers 1934 erschienenen Essay Über den Schmerz (Jünger 2017, 147).

Dieses Zusammengehen hat möglicherweise psychologische Gründe: Aus der Psychoanalyse ist eine Strategie bekannt, sich mit einem übermächtigen Gegner zu arrangieren, wobei der Angreifer nicht ein konkreter Feind sein muss, sondern Dinge, Materie und das Material der Materialschlachten sein können. Der Gegner ist die intelligent und quasi autonom gewordene Waffe, zu der sich der Mensch ein neues Verhältnis aufbauen muss, will er nicht untergehen: nämlich, indem er zum Gegner überläuft. Aus dem Kontext der Geiselnahme kennt man dies unter der Bezeichnung Stockholmsyndrom.

Es entsteht ein maschinenhaftes Zusammenarbeiten von Waffe und Mensch. Das ist bei Jünger die „organische Konstruktion“. Jünger betont zudem das Gewicht der Unterhaltungsindustrie, die es sogar schafft, dem Menschen ihm feindliche Waffen als alltagserleichternde und vergnügliche Dinge zu vermitteln. In heutiger Zeit könnte man eine Parallele zu den Smartphones ziehen. Pekar betont, dass bei Jüngers Technikverständnis immer der kriegerische Charakter der Symbiose mitgedacht werden muss:

So wäre mit und nach Jünger zu bedenken, dass den uns heute als „Biotechnologie“, als „Cyber-Space“, als „intelligentes Automobil“ oder als was auch immer vorgestellten organisch-technischen Einheiten einer vermeintlich schönen neuen Welt ein kriegerisch-mobilisierender Charakter [...] irreversibel eingeschrieben ist. Kein Weg zurück zur Natur, kein Weg vorwärts zur sanften Human-Technologie - das ist das, was uns Jünger mit seiner Formel von der organischen Konstruktion zu denken aufgibt (Pekar 2000, 115).

Diese These gilt es in der Interpretation zu prüfen.

Der sogenannte „Turing-Test“ zeigt die immer schwieriger werdende Unterscheidbarkeit zwischen Lebendigem und Maschinellem an.3 Die Konvergenz ist von beiden Seiten aus zu beobachten: Die Maschine wird immer intelligenter und der Mensch immer maschineller, immer roboterähnlicher in seinem Verhalten. Was ist der Endpunkt der Konvergenz? Was passiert, wenn die Maschine intelligenter sein wird als alle menschlichen Intelligenzen vereint? Das ist eine Super-Intelligenz, der dann auch zuzutrauen ist, den aus ihrer Sicht irrationalen Menschen ganz abzuschaffen, zumal sie korrekterweise verstehen wird, dass der Mensch in diesem Fall versuchen wird, solch einer Maschine den Strom abzustellen. Der ideelle Überbau dazu ist gut im sogenannten Transhumanismus abzulesen. Dass die evolutionäre Dynamik den jetzigen Menschentypus transzendiert oder transzendieren soll, ist im Namen enthalten. Er wird durch gute Ziele gerechtfertigt, vor allem durch medizinische Errungenschaften. So sollen defekte Körperteile durch künstliche ersetzt werden. Ebenso wird daran gearbeitet, das Gedächtnis, letztlich auch das ganze Bewusstsein, zu ergänzen, auszulagern und zu ersetzen (vgl. Klagemauer TV 2020). Der Blick zurück auf die 1950er Jahre ist deshalb von großem Wert, weil diese Errungenschaften als Möglichkeiten antizipiert wurden und entsprechend der diskursive Schwerpunkt auf dem Ethischen und Ästhetischen lag.

3 Der Triumph über die Natur

Der ausgediente Rittmeister Richard, ein Veteran zweier Kriege, steht im sich technisch, sozial und kulturell rasant verändernden Zivilleben seiner Zeit - einer technischen futuristischen Moderne - vor dem beruflichen und existentiellen Ruin. Den letzten Ausweg bietet die von einem ehemaligen Kameraden vermittelte, ein wenig undurchsichtige Einladung zu einem Bewerbungsgespräch beim Industrie- und Medienmogul Giacomo Zapparoni. Dieser hat durch die Herstellung und den Vertrieb von Miniaturautomaten eine neue Dimension der Technisierung der alltäglichen Welt erreicht. In seinen Erfindungen hat die Technik einen Grad an Perfektion erlangt, die der nicht automatisierten Natur weit überlegen ist.

Für seinen mächtig ins gesellschaftliche Leben ausgreifenden Technologiekonzern braucht der geheimnisvolle Monopolist einen von Legalitätszweifeln unbehelligten Sicherheitschef, der abwanderungswillige Erfinder daran hindert, das Know-how der Firma der Konkurrenz preiszugeben. Wie Richard von Zapparoni geprüft, zunächst verworfen und letztlich in anderer Funktion dann doch akzeptiert wird, bildet den Handlungs- und Reflektionskern des Romans. Höhepunkt seines geistigen Duells mit Zapparoni ist eine Entdeckung, die Richard Grauen einflößt und ihm den Eindruck vermittelt, Zeuge einer schamlosen inhumanen „Herausforderung“ zu sein (Scholdt 2009, 27).

„Seien Sie mit den Bienen vorsichtig!“ war Richard von Zapparoni zugerufen worden, bevor er im Garten allein gelassen wird. Als er versteht, dass er künstliche Bienen vor sich hat, denkt er:

Zapparoni, dieser Teufelskerl, hatte wieder einmal der Natur ins Handwerk gepfuscht oder vielmehr Anstalten getroffen, ihre Unvollkommenheiten zu verbessern, indem er die Arbeitsgänge abkürzte und beschleunigte (Jünger 2014, 88 f.).

Die demiurgische Hybris, die in der Wortwahl („Teufel“, „pfuschen“) mitschwingt, wird im Betrachter von der Begeisterung überlagert, die diese Errungenschaften auslösen:

Der Vorgang erfüllte mich, ich muß es bekennen, mit dem Vergnügen, das technische Lösungen in uns hervorrufen. Dieses Vergnügen ist zugleich Anerkennung unter Eingeweihten - es triumphierte hier Geist von unserem Geist. Und es erhöhte sich, als ich bemerkte, daß Zapparoni mit verschiedenen Systemen arbeitete. Ich erfaßte verschiedene Modelle, verschiedene Automatenvölker, die Feld und Büsche abweideten (ebd. 89).

Wer ist hier mit den „Eingeweihten“ gemeint? Diejenigen, die die Lösungen verstanden haben? Oder bezieht sich dieser Ausruck auf den Autor selbst, der als Teil der kulturellen Elite vielleicht Zugang zu solchen Zukunftsplänen hatte und entschied, sie belletristisch zu verpacken? Für diese Möglichkeit spricht der Grad einer solchen Eingeweihtheit der berühmtesten Dystopie-Autoren aus dem englischsprachigen Raum, George Orwell (1984), Herbert George Wells (New World Order) und Aldous Huxley (Brave New World).4

Die künstlichen Bienen übertrafen die „vorsinflutliche Ökonomie“ (Jünger 2014, 90) der natürlichen Bienen, indem sie die Blüten effektiver aussaugten. Die „hohen Fluggeschwindigkeiten ohne Karambolagen“ (ebd.) ließen den Betrachter auf ein zentrales Prinzip der Steuerung schließen. Alles Überflüssige wurde ausgespart:

Eine Reihe von Vereinfachungen, Abkürzungen und Normungen des natürlichen Vorgangs war offenbar. So war zum Beispiel alles ausgespart, was mit der Wachsgewinnung zu tun hatte. Es gab weder kleine noch große Zellen noch irgendwelche Anlagen, die mit der Verschiedenheit der Geschlechter zu tun hatte, wie denn überhaupt der ganze Betrieb in einem perfekten, aber völlig unerotischen Glanz strahlte (ebd. 91).

Den Erfinder interessierten nur geschlechtslose Arbeitsbienen. Die Bienen funktionierten ohne Königin.

Auch in dieser Hinsicht hatte er die Natur vereinfacht, die ja bereits im Drohnenmord einen ökonomischen Ansatz wagt. Er hatte von vornherein weder Männchen noch Weibchen, weder Weisel noch Ammen auf den Plan gesetzt (ebd. 91).

In der Erstausgabe von 1957 erkennt Richard in der nachfolgenden (in den späteren Ausgaben gestrichenen) Textpassage, dass die ungeschlechtliche Funktionsweise solcher gläsernen Bienen letztlich zur Abschaffung der natürlichen Artenvielfalt beiträgt. Die herkömmlichen Bienen seien Liebesboten, um die Blüten zu bestäuben. „Von Zapparonis gläsernen Kollektiven hatte ich eher den Eindruck, daß sie die Blumen rücksichtslos aussaugten und vergewaltigten“ (Jünger 1957, 121). Vorweggenommen wird das seit dem Aufkommen der ökologischen Bewegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschworene katastrophische Szenario des Aussterbens der Bienen:

Wo sie die alten Völker verdrängen würden, mußten Missernte, sodann Mißwachs und endlich Wüste die Folge sein. Nach einigen großen Raubzügen gab es weder Blumen noch Honig mehr, und auch die Bienen waren ausgestorben, wie Wale und Pferde aussterben. Dann war das Huhn geschlachtet, das goldene Eier legte, der Baum gefällt, von dem man die Äpfel brach (Jünger 1957, 121).

Richard überlegt sich, welche tieferen Interessen hinter diesen Entwicklungen standen, die sehr teuer sein mussten. Ein rein ökonomisches Kalkül schließt er deswegen aus. Er lässt sich zur Erkenntnisfindung von seinem Gefühl leiten: „Ich fühlte die Macht, auf die sich dieses Schauspiel gründete“ (Jünger 2014, 92). Aber auch die Macht lässt er nicht als Hauptantrieb gelten:

Im tieferen Bereich der Technik, dort wo sie Bann wird, fesselt weniger das Ökonomische, ja nicht einmal der Machtcharakter, sondern ein spielerischer Zug. Es wird dann deutlich, dass wir in einem Spiel befangen sind, in einem Tanz des Geistes, den keine Rechenkunst erfasst (ebd.).

[...]


1 In der Erstausgabe von 1957 fehlt noch eine Genrebezeichnung. Erst in der überarbeiteten Ausgabe von 1960 taucht die Klassifizierung als Roman auf. Schöttker zufolge habe Jünger „dies wohl mit Bedacht so entschieden. Zwar handelt es sich um eine fiktionale Ich-Erzählung, doch enthält der Text auch viele essayistische Passagen und aphoristische Formulierungen, so dass die Darstellungsweisen wechseln“ (Schöttker 2014, 145). In dieser Arbeit wird hauptsächlich eine Ausgabe interpretiert, die Jüngers Fassung letzter Hand entspricht und derjenigen aus den Sämtlichen Werken folgt.

2 Der deutschsprachige Wikipedia-Eintrag zu Ernst Jünger beschäftigt sich zum allergrößten Teil und sehr ausführlich mit Jüngers Rolle zur Zeit der Weimarer Republik und des Dritten Reiches. Zur Rezeptionsgeschichte zum Werk vor 1945 sei auf ebendiesen Eintrag erwiesen. Die nach 1945 entstandenen Schriften werden dort bereits als Spätwerk Jüngers bezeichnet, der erst 1998 im hohen Alter von 102 Jahren starb.

3 „Ausgehend von dem logischen Satz, dass zwei nicht unterscheidbare Dinge als gleich anzusehen sind, hat Alan Turing bereits 1950 den nach ihm benannten „Turing-Test“ vorgeschlagen. Bei diesem Test befragt der Experimentator einen Menschen und einen Computer (bzw. Androiden) jeweils über ein Computerterminal. Das Experiment ist so aufgebaut, dass der Experimentator nicht sehen kann, mit welchem von beiden er gerade kommuniziert. Die Fragen sind dabei derart, dass zur Beantwortung reines Wissen nicht ausreicht, sondern bewusstes Denken notwendig ist. Ist der Experimentator nach eingehender Befragung nicht in der Lage, festzustellen, welche Antworten vom Computer und welche vom Menschen kommen, so ist dem Computer das gleiche Maß an bewusstem Denken zuzuschreiben, [sic] wie dem Menschen“ (Vowinkel 2017).

4 Stichwort „Fabian Society“. Zu H. G. Wells heißt es in der englischsprachigen Wikipedia (Stand 25. 10. 2020): „A futurist and“visionary“, Wells foresaw the advent of aircraft, tanks, space travel, nuclear weapons, satellite television and something resembling the World Wide Web. Asserting that“Wells' visions of the future remain unsurpassed“, John Higgs, author of Stranger Than We Can Imagine: Making Sense of the Twentieth Century, states that in the late 19th century Wells“saw the coming century clearer than anyone else. He anticipated wars in the air, the sexual revolution, motorised transport causing the growth of suburbs and a proto-Wikipedia he called the“world brain“. In his novel The World Set Free, he imagined an“atomic bomb“ of terrifying power that would be dropped from aeroplanes. This was an extraordinary insight for an author writing in 1913 and it made a deep impression on Winston Churchill.“

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Das Verhältnis des Technischen und des Organischen im Roman "Gläserne Bienen" von Ernst Jünger
Autor
Jahr
2020
Seiten
25
Katalognummer
V950573
ISBN (eBook)
9783346290823
ISBN (Buch)
9783346290830
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verhältnis, technischen, organischen, roman, gläserne, bienen, ernst, jüngers
Arbeit zitieren
Frieder Stappenbeck (Autor), 2020, Das Verhältnis des Technischen und des Organischen im Roman "Gläserne Bienen" von Ernst Jünger, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/950573

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Das Verhältnis des Technischen und des Organischen im Roman "Gläserne Bienen" von Ernst Jünger



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden