Hitler und der Nationalsozialismus


Referat / Aufsatz (Schule), 1999
6 Seiten, Note: 2+

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Zeit des Nationalsozialismus - Hitler

Hitlers Machtübernahme und das Jahr 1933

Sechs Jahre (1924-1929) wirtschaftliche Stärke war nicht genug um die Weltwirtschaftskrise(1929)schadlos zu überstehen. Rasch steigende Arbeitslosigkeit als Folge zahlloser Zusammenbrüche von Unternehmen, kurzsichtiger Sparmaßnahmen des 1930 Reichskanzler gewordenen Heinrich Brüning (1885-1970) und hilfloses Reagieren der demokratischen Parteien trieben weite Teile des Volkes in Resignation (verlieren der Lebenslust, Abfindung mit verschiedenen Umständen). Auf diese wachsende Hoffnungslosigkeit stützte Hitler „Führer der NSDAP“ seine Hoffnung zur Machtübernahme. Nach der Wiederwahl Hindenburgs brachte die Septemberwahl 1930 den entscheidenden Durchbruch, die „Hitler Partei“ wurde zweitstärkste Fraktion hinter der SPD. Hitler und seine Genossen bekamen den erhofften Aufwind.

Sie predigten Haß: Haß auf die „ehrlose Republik“ und ihre demokratischen Parteien, Haß auf die Juden die vor allem Schuld am Unglück Deutschland haben sollten. Sie versprachen, Deutschland wieder groß zu machen und die „Schmach des Versailler Friedensvertrages“ zu tilgen.

Hitler aus Österreich kommend hatte im 1. Weltkrieg als Gefreiter in einem bayerischen Regiment gedient und seinen Wohnsitz in München genommen. Von dort aus schuf er die Basis seiner faschistischen (Faschismus = terroristische Diktatur) Bewegung. Nach seinem gescheiterten Putsch von ’23 wartete er auf seine Chance, die Unzufriedenen im Lande zu sammeln und die Demokratie ins Gegenteil zu führen. Am 30. Januar 1933 war Hitler am ersten Ziel seiner Wünsche - er wurde Reichskanzler des deutschen Reiches (bedingt durch den Wahlerfolg, am 15. Januar ’30, der NSDAP im Landkreis Lippe). Er, der erst ein Jahr zuvor von der nationalsozialistischen Landesregierung zum Regierungsrat ernannt wurde und damit die dt. Staatsbürgerschaft erhalten hatte, um zur Reichspräsidentenwahl kandidieren zu können. In der Zeit vom 4.Jan 1933 (treffen von Hitler und Papen) bis zum 23.Dez.(Urteilsverkündung des Reichtagsbrandprozeß) schaffte es Hitler die parlamentarische Republik zu einem Einheitsstaat nach faschistischem Muster umzuwandeln. Nach dem Brand vom Reichstag am 27. Februar ’33 (gelegt durch den holländischen Hilfsarbeiter Marinus van der Lubbe (Todesurteil) und dessen Komplizen Wassil Taneff, Blagoi Popoff, Georgi Dimitroff, Ernst Torgler (alle anderen Freispruch und in Schutzhaft genommen)), wurde die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ in Kraft gesetzt. Dieses besagt: „...Es sind Beschränkungen der persönlichen Freiheit, des Rechtes der freien Meinungsäußerung, einschließlich der Pressefreiheit, des Vereins - und Versammlungsrechtes, Eingriffe in das Brief -, Post -, Telegraphen - und Fernsprechgeheimnis, Anordnungen von Hausdurchsuchungen und von Beschlagnahme sowie Beschränkung des Eigentums auch außerhalb der sonst hierfür bestimmten gesetzlichen Grenzen zulässig ... .“ Diese Grundlage wurde im dritten Reich nie mehr außer Kraft gesetzt. Am 23 März folgte, im Gebäude der Krolloper, jene Sitzung des dt. Parlaments die in die Geschichte einging. Mit diesem Tag hörte in Deutschland jegliches parlamentarisches Leben auf. Die Nationalsozialisten erhielten mit dem sogenannten „Ermächtigungsgesetz“, vom Parlament selbst, die Handlungsfreiheit unter Ausschluß eben dieses Parlaments zu regieren und damit den Parlamentarismus abzuschaffen. Somit wurde die Legislative auf die Exekutive übertragen. Nach diesem Beschluß erhoben sich die Mitglieder der NSDAP und sangen das Horst - Wessel - Lied das zusammen mit dem Deutschlandlied zur Nationalhymne wurde. Es folgten weitere Gesetze z.B.: „Nürnberger Gesetze“ 15.9.’35.Durch diese Handlungsfreiheit gelang es Hitler die macht an sich zu reißen. Nun galt es das Militär wieder aufzurüsten, das sich ohne politische Führung in der Weimarer Republik, zum Staat im Staate entwickelt hatte und jede Demokratisierung abzuwehren verstand. Reichswehrminister Werner von Blomberg dankte dies Hitler mit der Einführung des „Arier - Paragraphen“ (keine Juden in der Armee) und mit der Übernahme des Hakenkreuzes der NSDAP als Hoheitszeichen. Ein bedrohlicher Feind war jedoch die SA mit Stabsführer E. Röhm an der Spitze, der seine 400 000 Mann starke SA zur Volksarmee umfunktionieren wollte. Dieses Problem wurde jedoch am 30.Juni 1934 gewaltsam gelöst. Hitler ließ Röhm und fast die gesamte SA - Führung ermorden. Die Reichswehr unter Viktor Lutze wurde auf Hitler vereidigt.

Am 2. Mai ’33 wurden durch Hitler alle Gewerkschaften aufgelöst und verboten. Auch das Verbot der SPD (Sozialistische Partei) und Zentrum (christliche Partei) folgten. Die übrigen bürgerlichen Parteien lösten sich ohne Protest von selbst auf um für die Einheitsfront Platz zu machen. Am 14. Juli kam das gesetzliche Verbot von Partei - Neugründungen. Damit hatte es Hitler am 1. Dezember, geschafft, mit seiner NSDAP die einzige Staatspartei Deutschlands zu werden. Die vollständige Machtausübung über Presse, Funk, Film und die öffentliche Meinung wurde Hitler von seinem Chefpropagandisten Joseph Goebbels gesichert. Die Kulturpolitik von Goebbels hatte ihren ersten Höhepunkt am 10.Mai, als auf dem Berliner Opernplatz von NS - Studenten ein Scheiterhaufen errichtet wurde und ein Großteil der zeitgenössischen deutschen Literatur den Flammen übergeben wurde. Bücherverbrennungen und Boykott jüdischer Geschäfte, erstmals Organisiert am 1. April, willkürliche Verfolgungen, Verhaftungen, und Ermordung Andersdenkender, Errichtung erster KZ’s durch die SA - all das war Bestandteil in den ersten Wochen der Hitler - Herrschaft. Der Innenpolitischen Machtergreifung folgten schneller als erwartet Außenpolitische Erfolge. Hitlers Außenpolitische Konzeption hieß zweiseitige Verträge anstelle von kollektiven Pakten. Ein Nichtangriffspakt (26. Januar 1934) mit Polen und ein Flottenabkommen mit England (18. Juni 1935) wurden Abgeschlossen. Am 14. Oktober 1933 erklärte die Hitler Regierung den Ausstieg aus dem Völkerbund in den Deutschland 1926 eingetreten war. Das Jahr 1933 hatte Hitler den totalen Sieg gebracht: Seine Herrschaft war in wenigen Monaten zu einer uneingeschränkten Machtausübung geworden.

Hitlers territoriale Expansion (Ausdehnung)vor dem 2. Weltkrieg

In Europa hatte der zweite Weltkrieg sein Vorspiel im spanischen Bürgerkrieg. Spanien war seit 1931 Republik. Als die Rechte 1936 eine Wahlniederlage gegenüber den in der Volksfront zusammengeschlossenen Linksparteien erlitt und weitreichende soziale Reformen befürchtete, erhoben sich am 18. Juli 1936 Teile der Armee. An der Spitze der aufständischen Armeeteile gelangte General Francisco Franco zu politischer Macht. Die Volksfrontregierung erhielt Unterstüzung durch Frankreich, die Sowjetunion und durch Internationale Brigaden, Francos Gegenregierung in Burgos durch Italien und Deutschland. Spanien wurde zum Internationalen Manöverfeld. Hitler schickte die „Legion Condor“ zur Erprobung der neuen Luftwaffe und Panzer. Italien entsandte 60 000 Freiwillige. Der von beiden Seiten grausam geführte Krieg endete mit dem Einzug der Franco - Truppen in Madrid im März 1939. Seit Mitte der dreißiger Jahre geriet die Welt immer mehr in den Fieberzustand zwischen Krieg und Frieden. Ursachen der internationalen Krisenhaftigkeit waren u.a. die japanischen Angriffsoperationen in China und die Machtübernahme Adolf Hitlers und seine expansionistische Politik. Am 16. März 1935 befahl er die Wiederaufrüstung aus eigener Machtvollkommenheit. Es folgte die Besetzung der seit dem Versailler Vertrag entmilitarisierten rheinischen Grenzzone (7. März 1936). Nach der Übereinkunft mit Italien steigerte sich die Dynamik der deutschen Politik ungehindert bis zur Begründung eines „Großdeutschen Reiches“ erzwungener, aber von weiten Bevölkerungskreisen begrüßter Anschluß Österreichs.(12./13. März 1938) und erpreßte Angliederung der Sudetengebiete durch das Münchner Abkommen (29./30. September 1938). Die erste Phase der gewaltsamen Expansion erreichte einen Höhepunkt, als nach der Verselbstständigung der Slowakei Hitler den tschechischen Staatspräsidenten Hacha zur Unterstellung der Rest - Tschechoslowakei unter Deutschen Schutz zwang, am 15. März 1939 mit Truppen in Böhmen und Mähren einmarschierte und das Reichsprotektorat (imperialistische Willkürherrschaft) Böhmen und Mähren errichtete. Das internationale Vertrauen war durch diese Willkürakte schwer erschüttert worden, vor allem aber der Terror gegen die Juden in der „Reichskristallnacht“ am 9.November 1938 belastete es endgültig. Anlaß dieser Reichskristallnacht war ein junger Jude der in Paris einen Botschaftssekretär erschoß, weil seine Eltern unter den Ausgewiesenen war. Die NSDAP nahm diesen Mord zum Vorwand im ganzen Reich Wohnungen und Geschäfte von Juden sowie ihre Gebetshäuser (Synagogen) zu überfallen und dies als spontanen Ausbruch allgemeinen Volkszorns hinzustellen. In der Nacht vom 9. Zum 10. November demolierten SA Kommandos jüdisches Eigentum plünderten und trieben die Betroffenen unter Mißhandlungen durch die Straßen. Nach der Reichskristallnacht setzten die deutschen Behörden immer neue Schikanen und Einschränkungen der Lebensmöglichkeiten durch. So wurden den Juden z.B. verboten öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, Bücher und Zeitungen zu kaufen, Motorräder und Autos zu besitzen Der grenzenlose Machtwille und die uneingeschränkte Brutalität Hitlers war aller Welt offenbar geworden. Es folgten Bündnisse und Pakte z.B.: Bündnis zwischen England und Polen, „Stahlpakt“ zwischen Deutschland und Italien am 22. Mai 1939 und Deutsch - Sowjetische Nichtangriffspakt vom 23. August 1939.

Der Zweite Weltkrieg

Nachdem Deutschland nach Meinung Hitlers abgesichert war begann er am 1.September 1939, nach einem Vorgetäuschten Angriff der Polen auf den dt. Radiosender Gleiwitz, um 04:45 Uhr den Angriff auf Polen. Am 3. September folgten die Kriegserklärungen von Frankreich und Großbritannien. Der Deutsch - Polnische Krieg wurde erst zu einem globalen Krieg, als Hitler zwei Jahre später am 22. Juni 1941, in Mißachtung des geschlossenen Nichtangriffspaktes, den Überraschungsschlag gegen die Sowjetunion führte und nach der Kriegserklärung Japans an die USA (8. Dezember 1941) das Bündnis mit Japan, Deutschland und Italien zum Eintritt in diesen Krieg zwang. Die erste Phase des zweiten Weltkriegs (1939 - 1942) war gekennzeichnet von Deutschen Blitzerfolgen in Europa: Besetzung und Niederlage Polens (1. - 27. September 1939), Besetzung Dänemarks und Norwegens (9. April - 9. Juni 1940), Einmarsch und Besetzung Hollands, Belgiens und Frankreichs (10. Mai - 22. Juni 1940), Invasion in Jugoslawien und Griechenland sowie auf Kreta (6. April - 2. Juni 1941) und erste Siege gegen die Sowjetunion seit 22. Juni 1941. Siege vielfach über Länder die neutral oder nicht offiziell am Krieg beteiligt waren. Der Einsatz der Deutschen Afrikakorps stabilisierte die Lage der italienischen Verbündeten in Nordafrika und bedrohte die Position der Briten in Ägypten. Anscheinend unaufhaltsam war die militärische Expansion der Japaner in Südostasien und im Pazifischen Raum. Doch in Europa traten bereits die ersten retardierenden (Umstand der eine Verzögerung bewirkt) Momente auf. Es gelang 1940 dem nationalsozialistischen Deutschen Reich nicht, die Luftherrschaft über England zu erringen, was eine Invasion Englands unmöglich machte. Der Deutsche Vormarsch in Rußland wurde in der Schlacht vor Moskau (Dezember 1941) zum stehen gebracht. Das Jahr 1942 bedeutete den Höhepunkt des Krieges. Die Achsenmächte hatten ihre Kräfte überspannt. In Ägypten ging die Materialschlacht von El Alamain verloren (23. Oktober - 4. November 1942). Im Dezember 1942 bahnte sich mit der Einkesselung der 6. Deutschen Armee durch sowjetische Truppen am Wolgaknie die Katastrophe von Stalingrad an, die mit der Kapitulation der Überlebenden Reste der 6. Armee am 31. Januar und 2. Februar 1943 endete. Über 100 000 dt. Soldaten waren gefallen, 90 000 gefangen, rund 30 000 in letzter Minute ausgeflogen worden. Diese Katastrophe kennzeichnete den militärischen Wendepunkt des Krieges auf dem europäischen Festland. Am 03.Sep.’43 kapitulierte Italien. Seit Ende 1942 wurden auch die Japaner durch das verstärkte Vorgehen der Amerikaner im pazifischen Operationsgebiet mehr und mehr in die Verteidigung gedrängt. In der zweiten Phase wurden Schlag auf Schlag zu Boden gezwungen. Neue Ortungsgeräte (u.a. Radar) und andere Verbesserte Abwehrmaßnahmen der Gegner lähmten den deutschen U - Boot Krieg und lie ßen die Amerikaner 1944 im Pazifik siegen. Die Amerikaner perfektionierten in ihren pazifischen und europäischen Invasionen die japanische Amphibientaktik; die deutsche Luftüberlegenheit war schon der Schlacht bei England zerbrochen; Die angloamerikanische Luftoffensive, die „Strategie des Bombens“ führte zwar nicht - trotz großflächiger Zerstörung der deutschen Städte - zur Demoralisierung der Zivilbevölkerung, beeinträchtigte jedoch ab Mitte 1944 die Industriekapazität erheblich und brachte schließlich Teile des Transportwesens zum Erliegen; in den besetzten Gebieten bildeten sich Wiederstandsbewegungen; der Kampf mit den Partisanenverbänden nahm besonders im Osten und in Jugoslawien immer schonungslosere Formen an und beanspruchte den Einsatz ganzer Divisionen. Allen diesen gegenüber konnten die deutschen V - Waffen (Raketen als Vergeltungswaffen) oder etwa die Zwangrekrutierung von Fremdarbeitern für diese deutsche Wehrwirtschaft keine Wende herbeiführen. Die Stationen des Zusammenbruchs hießen: Stalingrad, das Ende in Nordafrika, Sturz Moussolinis und die Entwaffnung der italienischen Armee, Rückzug vor den Russen über den Dnjepr, dann über die Weichsel und Oder. Im Westen erfolgte die anglo - amerikanische Landung in der Normandie, “Operation Overloard“ ,am 6.Juni 1944 die größte Invasion aller Zeiten mit 6400 Landungsfahrzeugen, 6 Schlachtschiffen, 23 Kreuzern, 104 Zerstörern, unter Einsatz von 3100 Bombern und 5000 Jagdflugzeugen, 2,5 Millionen Mann in 86 Divisionen, davon 66 motorisiert und 25 Panzerdivisionen. Auf Deutscher Seite standen zwar 59 Divisionen, aber nur noch 165 Bomber und 185 Jagdflugzeuge zur Verfügung. Die 2. Schlacht um Frankreich war in wenigen Monaten entschieden. Gegenstöße wie die Ardennenoffensive konnten nichts mehr ändern. Die Franzosen siegen. Von Osten und Westen drangen in schnellen Vorstößen die Gegner tief nach Deutschland hinein vor, bis mit der Begegnung an der Elbe und der Eroberung Berlins durch sowjetische Truppen trotz „verbrannter Erde“ und des unmenschlichen Einsatzes von Kindern und Volkssturm Frauen und Greisin das Ende kam. Am 30 April 1945 entzog sich Hitler durch Selbstmord im Bunker der Reichskanzlei der Verantwortung, Moussolini endete durch Partisanen. Die Gesamtkapilutation unterzeichnete Generaloberst Alfred Jodl am 7. Mai in Reims, Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel am 9. Mai im Sowjetischen Hauptquartier in Karlshorst. Die geschäftsführende Regierung unter Großadmiral Karl Dönitz wurde am 23. Mai 1945 abgesetzt. Nach 2 --- die Welt durch ihre entsetzlichen Zerstörungen und Nachwirkungen erschütternden - -- Atombombenabwürfen über Hiroschima und Nagasaki (6. Und 9. August 1945) kapitulierte auch Japan am 2. September in Tokio, 9. September in Nanking. In fragwürdigen Kriegsverbrecherprozessen --- fragwürdig vor allem, weil ihre Prinzipien bei nachfolgenden Kriegsverbrechern keine Anwendung fanden - saßen die Alliierten über Deutsche (Nürnberger Prozesse 14.Nov- 1.10.46) und Japaner zu Gericht. Vor allem Deutschland hatte Schuld und Verbrechen auf sich geladen: die von den alliierten Truppen vorgefundenen Leichenberge und ausgemergelten Opfer der KZ, die verwüsteten Städte und Länder, die Deportierten und Flüchtlinge klagten an. Eine Hypothek für Jahrhunderte. Der 2. Weltkrieg forderte 55 bis 60 Millionen Menschenleben.

Kurzbiographie Hitlers

- Geboren: 1889 in Braunau an der Inn (Österreich)
- Verließ vorzeitig die Realschule
- Scheiterte bei der Aufnahme in die Kunstakademie
- Ging 1913 nach München
- Diente im 1. Weltkrieg in einem bayerischen Regiment als Gefreiter
- 12.09.1919 Hitler tritt in die NSDAP ein
- 24.02.1920 Hitler veröffentlicht sein 25 - Punkte Programm
- 27.-29.02.1923 Hitler nimmt am ersten Parteitag der NSDAP teil
- 01.05.1923.Aufruf Hitlers zu einer Demonstration
- 05.05.1923 Hitlerputsch gescheitert
- 01.04.1924 Hitler wird zu 5 Jahren Festungshaft verurteilt
- Juli 1924 Hitlers Buch „Mein Kampf“ entsteht
- 22.09.1924 Antrag auf Hitlers Abschiebung wird abgelehnt
- 04.07.1926 Hitler hält nach Haftentlassung den ersten Reichsparteitag der NSDAP ab
- 16.11.1928 Hitler hält seine erste Kundgebung in Berlin
- 30.01.1933 Kanzler des Dritten Reiches
- 19.08.1934 Reichspräsident
- 08.11.1939 Attentat auf Hitler in München *
- 22.06.1941 Plötzlicher Beginn des durch Hitler geplanten Angriff auf die UdSSR
- 29.04.1942 Treffen zwischen Hitler und Moussolini
- zweites Attentat auf Hitler am 20.07.1944 an der Wolfsschanze (Polen)*
- 30.04.1945 Selbstmord Hitlers im Bunker der Reichskanzlei

- nur 2 von 15 Attentaten aufgeführt

„ Nürnberger Prozesse “

- 24 Hauptkriegsverbrecher angeklagt

- Vorsitz: Sir Geoffery Lawrence

Anklagepunkte: 1. Verschwörung, um die Weltherrschaft zu erringen

2. Verbrechen gegen den Frieden

3.Kriegverbrechen

4. Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Angeklagte: Hermann Göring; Rudolf Heß; Joachim v. Ribbentropp; Wilhelm Keitel; Ernst Kaltenbrunner; Alfred Rosenberg; Hans Franck; Julius Streicher; Walther Funk; Hjalmar Schacht; Karl Dönitz; Erich Reader; Arthur Seyß-Inquart; Albert Speer; Konstantin v. Neurath; Hans Fritsche; Gustav v. Krupp; Gustav v. Bohlen; Gustav Halbach; Robert Ley (vor Prozessbeginn Selbstmord mit Zyankali); Martin Borrmann (Tod)

6 von 6 Seiten

Details

Titel
Hitler und der Nationalsozialismus
Veranstaltung
Klasse 10
Note
2+
Autor
Jahr
1999
Seiten
6
Katalognummer
V95060
Dateigröße
337 KB
Sprache
Deutsch
Arbeit zitieren
Jean-Pierre Kaufmann (Autor), 1999, Hitler und der Nationalsozialismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95060

Kommentare

  • Gast am 30.10.2000

    Reichstagsbrand.

    Hitlers Machtergreifung hat unbedingt etwas mit der Reichstagsbrandstiftung zu tun.
    Es dürfte sich mittlerweile auch im Westen dieser Republik herumgesprochen haben (auch unter Lehrern und Schülern), daß den Reichstag weder die verhafteten Kommunisten angesteckt haben, noch
    der Holllander Marinus van der Lubbe allein dieses Riesengebäude angesteckt haben kann, zumal seine Sehkraft zu dem Zeitpunkt zwischen 15% und 20 % lag.
    Hat der Autor dieses Textes mal die Brandgutachten gelesen?
    Welches Material ist Schülern der 10. Klasse überhaupt zugänglich?
    Stützt sich die Alleintäterthese tatsächtlich auf die vom "Spiegel"
    herausgebrachte "Fritz Tobias" Serieß Tobias, der seine Thesen auf meineidigen Zeugenaussagen des Herrn Dr. Zirpins (Kripokommissar, der v.d.Lubbe verhörte und nachweislich dessen Geständnis fälschte)
    aufbaute?
    Wem dient denn die Verbreitung der Alleintätertheseß
    Und erst recht die faschistische Mär von den kommunistischen Brandstiftern?
    Welche Schule verbreitet und lehrt diese faschistische Lüge, mit der 1933 die sog. "Lex vasn der Lubbe" gerechtfertigt und erlassen wurde?
    Sind also wieder und immernoch die selben brandstifter am Werk?

    Gruß Sylvia

  • Gast am 20.6.2001

    Re: Reichstagsbrand.

    |
    |Sylvia Meyer schrieb:
    ||Hitlers Machtergreifung hat unbedingt etwas
    ||mit der Reichstagsbrandstiftung zu tun.
    ||Es dürfte sich mittlerweile auch im Westen
    ||dieser Republik herumgesprochen haben (auch
    ||unter Lehrern und Schülern), daß den Reichstag
    ||weder die verhafteten Kommunisten angesteckt
    ||haben, noch
    |der Holllander Marinus van der Lubbe allein dieses Riesengebäude angesteckt haben kann, zumal seine Sehkraft zu dem Zeitpunkt zwischen 15% und 20 % lag.
    |Hat der Autor dieses Textes mal die Brandgutachten gelesen?
    |Welches Material ist Schülern der 10. Klasse überhaupt zugänglich?
    |Stützt sich die Alleintäterthese tatsächtlich auf die vom "Spiegel"
    |herausgebrachte "Fritz Tobias" Serieß Tobias, der seine Thesen auf meineidigen Zeugenaussagen des Herrn Dr. Zirpins (Kripokommissar, der v.d.Lubbe verhörte und nachweislich dessen Geständnis fälschte)
    |aufbaute?
    |Wem dient denn die Verbreitung der Alleintätertheseß
    |Und erst recht die faschistische Mär von den kommunistischen Brandstiftern?
    |Welche Schule verbreitet und lehrt diese faschistische Lüge, mit der 1933 die sog. "Lex vasn der Lubbe" gerechtfertigt und erlassen wurde?
    |Sind also wieder und immernoch die selben brandstifter am Werk?
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    |Gruß Sylvia
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    Hallo Sylvia

    Mir ist sehr wohl bewußt das Marinus v.d. Lubbe den Reichstag nicht in Brand gesetzt hat, sondern das das damalige faschistische Regime selbst der Brandstifter war. Das Regime suchte einen Anlaß zur Verfolgung Anderdenkender und Regime-Gegner, um dies vor dem deutschen Volk zu Rechtfertigen mußte ein "Sündenbock" gefunden werden. Als ich dieses Referat erstellt habe,war nich jedoch mit dieser Tatsache nicht vertraut, und deshalb dieser "Fehler".

    Gruß JP

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