Auswirkungen von e-commerce auf den Arbeitsmarkt


Seminararbeit, 2000

16 Seiten


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Inhalt

1. Die Informationsgesellschaft

2. Definition: e-commerce
2.1 Aspekte für e-commerce

3. Heutiger Stand von e-commerce

4. Mögliche Grenzen von e-commerce

5. Neue Gesetzmäßigkeiten

6. Arbeit in der Informationsgesellschaft
6.1 Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
6.2 Auswirkungen auf den Arbeitnehmer

7. Literatur

1. Die Informationsgesellschaft

Die Informationsgesellschaft wird für die Menschen in den Industrieländern zunehmend Realität. Dementsprechend beginnt sich unsere Lebens- und Arbeitsweise zu verändern. Typische Unternehmen der Informationsgesellschaft erzeugen oder arbeiten mit Produkten wie Mobiltelefone, Computer, digitales Fernsehen, Glasfasernetze und Software. Typische Dienstleistungen wären: Mobilfunkdienste, EDV-Netze, Internetverbindungen, audiovisuelle Dienstleistungen, elektronischer Handel sowie Telearbeit.

Diese Produkte und Dienstleistungen sind bereits fester Be- standteil unserer Arbeits- und Freizeitwelt.

„Die europäischen Verbraucher gaben letztes Jahr mehr für Informationsgesellschaftsprodukte und -Dienstleistungen aus als für Kraftfahrzeuge, Stahl und Flugzeuge zusammengenom- men.“1

2. Definition: e-commerce

e-commerce ist der Handel von Produkten und Dienstleistun- gen mit Unterstützung der Informations- und Kommunikations- technik. Es ist so ein neuer Wirtschaftsbereich entstanden, dieser wird auch „New Economy“ genannt. Dazu gehört jede Form von papierloser Geschäftsabwicklung also auch über bankinterne Netze und über das Telefon im herkömmlichen Sinn ohne Modem und Online-Systeme.

Electronic Commerce findet also nicht nur im Verhältnis An- bieter und Konsumenten (Business-to-Consumer) statt. We- sentliche andere Einsatzfelder sind der elektronische Ge- schäftsverkehr zwischen Unternehmen (Business-to-Business), zwischen Konsumenten und öffentlichen Einrichtungen (Consu- mer-to-Administration), oder zwischen Unternehmen und öf- fentlichen Einrichtungen (Business-to-Administration).

Die Bedeutung des Begriffes hat sich ein wenig verändert. Wenn heute jemand e-commerce oder new economy sagt ist fast immer auch das world-wide-web (www) gemeint. Das www eignet sich aufgrund seiner Oberfläche und seiner Flexibilität besonders für den elektronischen Handel.

Gründe für den Erfolg des Internet sind: Ein bestimmtes Niveau an technischer Entwicklung und die Liberalisierung der Telekommunikationsmärte.

Auch hat sich die Bedeutung des Begriffes e-commerce hin- sichtlich seines Inhaltes geändert: Es ist nicht nur die Abwicklung der Verkaufstransaktion gemeint. e-commerce be- inhaltet auch vor- und nachgelagerte Transaktionen, Infor- mationsbeschaffung, Produktspezifikation, Bonitätsprüfung und Werbung genauso wie after-sales-services und online- banking.

2.1 Aspekte für e-commerce

Kunden orientieren sich global, in Echtzeit und selektieren die gewünschte Informationstiefe selbst. Weltweit verbinden "online-communities" Menschen, die bestimmte Interessen teilen - so entstehen neue Marktchancen und Herausforderungen für Unternehmen.

Interaktive "self-service"-Angebote ersetzen persönliche Kundenbetreuung (vom Greißler zum SB-Supermarkt) Produkt- neuerungen, Updates, Dienstleistungen, Dokumentationen und Serviceinformationen werden online in Echtzeit zur Verfü- gung stehen.

"Smart Products" wie Personal-Organizer werden ohne mensch- liche Intervention untereinander Verbindung aufnehmen und sich stets mit den neuesten Informationen versorgen.

Das Internet ist in seiner Natur an keine Kultur unmittelbar gebunden, vielmehr ermöglicht es die interkulturelle Kommunikation. Der Markt wird interkulturell und damit global. Der größte Vorteil, der sich Firmen bietet, die mit dem Gedanken spielen einen online-shop zu eröffnen, ist mit Sicherheit das zu erreichende Publikum.

Bei einem traditionellen Geschäft ist der Zielmarkt die lo- kale Umgebung, bei großem Werbebudget kann der Markt even- tuell auch auf angrenzende Regionen ausgeweitet werden. Das Internet hingegen bietet selbst bei vergleichsweise gerin- gen Investitionskosten eine enorme Reichweite. Es erlaubt Firmen Millionen von Kunden direkt anzusprechen, sowohl im lokalen Umfeld als auch weltweit. Im Fachjargon spricht man von "leveling the playfields", da kleinen Firmen die selben Möglichkeiten offen stehen wie den viel größeren.

Die Barrieren für einen Markteintritt werden kleiner weil weniger kapitalintensiv. Der zweite große Vorteil ist der minimale Kostenaufwand zum Erstellen eines online-shops. Schon für eine geringe Investition ist es einem kleinen Un- ternehmen möglich, sich im Internet zu etablieren und einen online-shop zu eröffnen. Das erlaubt einer Firma klein an- zufangen und bei Erfolg die Internet Präsenz weiter auszu- bauen.

Natürlich gibt es Firmen, die ungeheure Summen in ihre e- commerce Offensiven investieren, allerdings gibt es tausende Unternehmen, die mit kleinen, kostengünstigen Shops sehr erfolgreich Marktnischen ausfüllen.

3. Heutiger Stand von e-commerce

Der Bereich der digitalen Wirtschaft verändert sich mit ei- ner unglaublichen Dynamik. So nimmt es nicht wunder, daß es fast unmöglich ist anhand von Studien Aussagen über die künftige Entwicklung des Marktes in Zahlen zu treffen. Le- diglich die Trendkurven sind mit einiger Sicherheit vorher- sehbar.

Eine Reihe von Studien macht Aussagen über die Entwicklung des elektronischen Handels. Obwohl die veröffentlichten Zahlen teils beträchtlich voneinander abweichen ist die Aussage über den zu erwartenden Trend eindeutig: e-commerce steht erst am Anfang. Die digitale Wirtschaft wird noch ein vielfaches an Bedeutung gewinnen. Die Veränderungen die schneller vor sich gehen als je zuvor, werden an Tempo noch zulegen.

Weltweit gibt es heute ca. 130 Mio. Internet Benutzer; Das sind ca. 2% der Weltbevölkerung. Der Internet-Verkehr verdoppelt sich alle 100 Tage. Ein Ende dieses Trend ist vorläufig nicht in Sicht.

Für den Internethandel gelten jährliche Wachstumsraten von 100%. Für Europa gelten sogar überdurchschnittliche Wachstumsraten.

Es gibt aber auch Problemfelder welche den Internethandel bremsen. Diese Problemfelder behindern vor allem den Handel zwischen Unternehmen und Endverbraucher. Diese sind:

1. Viele potentielle Kunden trauen dem Zahlungsverkehr im Internet nicht.
2. Es besteht noch ein relativ hohes Maß an Rechtsunsicherheit.(Bereiche: Daten- und Jugenschutz, Steuer- und Urheberrecht, Haftung und Sicherheit.)und
3. Viele potentielle Kunden finden die Anwendung von e- commerce-software zu umständlich.

Ein weiteres Faktum ist, daß im Internet zur Zeit nur wenig Geld verdient wird. Nur ein Drittel bis knapp die Hälfte der Firmen welche ausschließlich über das Internet Geschäf- te machen sind in den schwarzen Zahlen. Gründe für diesen Umstand sind:

-Fast alle Projekte im Internet weisen massive Anlaufverluste auf.
-Es ist jetzt der Zeitpunkt an dem die Marktpositionen für die Zukunft bezogen werden. Viele Unternehmen riskieren Anlaufsverluste um sich bessere Chancen für die Zukunft zu sichern.

4. Mögliche Grenzen von e-commerce

Nordamerika dominiert den Internet-Markt. In den USA stehen mit weniger als 5% der Weltbevölkerung mehr Computer als in allen anderen Ländern der Welt zusammen; 80% aller Websites sind in englischer Sprache, obschon Englisch noch von weniger als 10% der Bevölkerung unseres Planeten gesprochen wird. Umgekehrt leben in Südasien 23% der Weltbevölkerung, aber nur 1% der Internet-Benutzer.

Die Internet-Technik macht das Leben vieler Leute bequemer, aber gleichzeitig wächst das Gefälle zwischen den Armen und den Reichen auf dieser Welt. In vielen Entwicklungsländern besitzt nur eine schmale Elite von Politikern, Ausländern und Geschäftsleuten das Privileg des Internet-Zugriffs. Das Phänomen des „digital divide“ gilt aber auch für die in- dustrialisierten Länder. Leute mit höheren Einkommen können sich den Zugang zum Internet leisten und gewinnen damit viele Vorteile, an denen weniger bemittelte Schichten nicht teilhaben können. „Die Förderung des Internets im Sinne der der Chancengleichheit aller Bevölkerungsschichten wird zur sozialpolitischen Herausforderung.“2

5. Neue Gesetzmäßigkeiten

Der neue Markt bringt auch neue Gesetzmäßigkeiten mit sich welche seine Funktionen bestimmen werden. Diese neuen Gesetzmäßigkeiten sind es auch, welche sich auf den Arbeitsmarkt und damit auf den Arbeitnehmer in der Informationsgesellschaft auswirken werden.

Der neue Markt ist von Natur aus global. Daraus ergibt sich ein verschärfter Wettbewerb durch weltweite Konkurrenz. Ländergrenzen existieren im Internet praktisch nicht.

Einzelstaatliche Regulierungen können in einem weltumspan- nenden Wirtschaftssystem nur schwer bis gar nicht greifen.

Die neuen Chancen bergen aber auch große Risiken in sich. Einzelstaatliche Regulierung kann in einem Wirtschaftssys- tem ohne Grenzen nicht greifen. Da Unternehmen jenen Stand- ort wählen, an dem sie die günstigsten Rahmenbedingungen - sei es jetzt steuerlich oder rechtlich - vorfinden, kann staatliche Regulierung nur dann wirken, wenn sie in allen Staaten der Welt gleichermaßen implementiert ist. Das Prob- lem hierbei ist, daß sich ein Staat Vorteile im globalen Standortwettbewerb verschaffen kann, indem er bessere Rahmenbedingungen schafft als andere. Beispiele aus der „klassischen Ökonomie“ gibt es für solch eine Vorgehensweise viele (Unternehmensbesteuerung in Irland, Privatstiftungsrecht in Österreich).

Ein Staat kann sich demnach Vorteile im Standortwettbewerb verschaffen indem er bessere Rahmenbedingungen bietet.

Der Elektronische Handel verstärkt folglich die Tendenz, daß sich die Bestimmungen der Standortländer durchsetzen (Ursprungslandprinzip).

Staatliche Regulierungen haben nur mehr Sinn, wenn sie für alle Staaten gleichermaßen gelten.

Digitale Technologien verändern die Arbeitswelt. Nahezu al- le Arbeitsabläufe, von der Herstellung bis zum Vertrieb, werden von Informationstechnologien unterstützt. Die Arbeit wird so in Bezug auf Zeit und Ort immer flexibler. Kommuni- kation und damit Arbeit kann leztlich von jedem Ort aus er- folgen der in die Infrastruktur eingebunden ist.

new economy weist eine extreme Dynamik auf. Diese Dynamik äußert sich in enormen Zuwachsraten und kurzen Produktlebenszyklen.

Die Idee als Ware gewinnt gegenüber den materiellen Gütern an Bedeutung. Die Idee ist verpackt in Patenten, Produktplänen, Problemlösungen, Software usw. Immer wichtiger werden die Bereiche Service und Kundenbetreuung.

Weiters regiert ein neues Gesetz den new economy Bereich. Es lautet „the winner takes it all“. Das heißt es geht nicht mehr primär um den Kampf um Marktanteile, sondern der Bewerber mit der schnellsten, besten und vergleichsweise billigsten Problemlösung streift den Großteil der Gewinne ein.

Der Handel wird in der new economy seine Rolle als Mittler zwischen Unternehmen und Kunden zu einem beträchtlichen Teil verlieren. Viele Unternehmen werden die Direktvermarktung als Ergänzung oder Alternativ ve zum Handel nutzen.

Produkte in digitaler Form können umsatzsteuer- und zollmäßig nicht erfaßt werden. OECD-Experten erwarten, daß mittelfristig rund ein Fünftel des Umsatzsteueraufkommens durch e-commerce verlorengeht.

Traditionelle Standortfaktoren verlieren in der New economy an Bedeutung. Lohnkosten, Energiepreise, Streikminuten usw. spielen in den neuen Wirtschaftszweigen eine vergleichswei- se geringe Rolle. An deren Stelle treten neue Stanortfakto- ren wie: Computer je Erwerbstätige, Anteil der Informati- onstechnik am BIP, Tage für Weiterbildung je Arbeitnehmer usw.

Um auf die schnell wechselnden Ansprüche des neuen Marktes reagieren zu können sind die neuen Unternehmen meist sehr schlank. In fast allen Bereichen wird auf Outsourcing gesetzt. Im Internet ist Arbeit weitgehend mobil und kann ü- ber Landesgrenzen hinweg durchgeführt werden.

Das Internet hat mittlerweile eine Vielzahl an Börsen und Auktionsmärkten hervorgebracht. Unser derzeitiges wirtschaftliches Umfeld geht eher von Fixpreisen aus. Dieses System könnte langfristig von einem flexibleren abgelöst werden, wenn eine kritische Masse erreicht ist. Motor der Entwicklung ist auch hier die Automatisation. Bestellvorgänge, die Online erfolgen, können auch bezüglich eines Wareneinstandspreises optimiert werden, wenn die Preisbildung hinreichend transparent erfolgt.

6. Arbeit in der Informationsgesellschaft

In der digitalen Wirtschaft bestehen die Ressourcen aus Bits und Bytes un könne daher binnen Sekundenbruchteilen in jenes Land transferiert werden, das die besten Rahmenbedin- gungen bietet. Dadurch ergibt sich eine noch nie dagewese- nen Standortmobilität. Für das einzelne Unternehmen ergeben sich enorme Chancen, nämlich dahingehend, ihre Tätigkeit zu den jeweils optimalsten Bedingungen ausüben zu können. Die Konsequenzen der neuen Gesetzmaßigkeiten für die Arbeits- welt sollen in zwei Punkten angeführt werden:

Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Auswirkungen auf den Arbeitnehmer

6.1 Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Die neuen Wirtschaftsbereiche sind heute die entscheidenden Motoren für zusätzliches Wirtschaftswachstum. Somit ist die new economy ein wichtiger Garant für neue Arbeitsplätze. Bei tendenziell stagnierenden Sektoren ist gerade das Wirt- schaftswachstum der Informationsgesellschaft von essentiel- ler Volkswirtschaftlicher Bedeutung. „Ohne dieses zusätzliche Wachstum wäre eine globale Rezession mit all den negativen Begleiterscheinungen, wie etwa Arbeitslosigkeit und dergleichen sehr wahrscheinlich.“3

Studien welche sich mit Entwicklungen auf dem europäischen Arbeitsmarkt beschäftigen kommen zu Schlüssen wie:

Die Informationsgesellschaft ist jener Wirtschaftszweig der am meisten zum Beschäftigungswachstum in der EU beiträgt. Im Bereich der Informationstechnik gibt es derzeit europaweit über eine halbe Million unbesetzte Stellen aufgrund von Fachkräftemangel.

Die unterschiedlichen Beschäftigungstrends, einschließlich einiger Arbeitsplatzverluste, Umwandlung von bestimmten Ar- beitsplätzen und Schaffung neuer Stellen weisen insgesamt auf einen Nettozuwachs der europaweiten Beschäftigung hin.

Von der Entwicklung im Bereich e-commerce profitieren nicht nur Internet-Unternehmen sondern auch die Unterhaltungsund Medienindustrie, Systemlieferanten sowie der Bereich des Verkehrs und der Logistik.

Zusammenfassend könnte man sagen, daß die Effekte in puncto Wertschöpfung und Beschäftigung weit über den betroffenen Sektor hinaus reichen und durchaus positiv zu bewerten sind.

6.2 Auswirkungen auf den Arbeitnehmer

Durch die neue Mobilität der Arbeit ergeben sich neue Möglichkeiten einerseits sowie andererseits größerer Druck für den Arbeitnehmer.

Einerseits erhalten entlegene Regionen neue Chancen, andererseits steigt der Druck auf den Arbeitnehmer und auf das Lohnniveau.

In der Arbeitswelt werden die Unternehmen die geforderte Flexibilität an den Erwerbstätigen weitergeben. Dadurch nä- hert sich die Realität dem ökonomischen Modell an. Arbeit- nehmer bieten ihre Arbeitskraft an, und entsprechend dem Marktwert kaufen Unternehmen sie ein. Im Industriezeitalter organisierten sich Unternehmen notgedrungen wie eine Plan- wirtschaft. Die Grenzen zwischen Unternehmen und Markt, zwischen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten waren klar gezogen. Daraus ist der Begriff vom Arbeitsplatz entstan- den, wie er heute vorherrscht: vollzeitig, dauerhaft, sozi- al abgesichert.

Der Normaljob weicht nun einer Vielzahl unterschiedlicher Arbeitsformen. „Unternehmen organisieren sich intern wie Märkte. Mitarbeiter am unteren Ende der Hierarchie stehen auf einmal direkt für das Ergebnis gerade. Wer eine ver- wertbare Idee hat, kann sich schnell an die Spitze eines Projektes setzen.“4

Firmen werden die Dienste von Arbeitskräften nur für bestimmte Projekte in Anspruch nehmen. Neue Afgaben werden von temporären Teams erledigt, unprofitable Büros dagegen aufgelöst. Der Arbeitsmarkt wird zu einem Markt im eigentlichen Sinn werden, welcher viel stärker als jetzt nach Angebot und Nachfrage funktioniert.

Die geforderten Qualifikationen werden mehr sein und immer schneller wechseln

Es wird schwer sein ein bestimmtes Verdienstniveau über ei- nen längeren Zeitraum zu halten, da sich mit wechselnden Anforderungen auch der Kurs für bestimmte Tätigkeiten än- dern wird. Die besten kassieren künftig besser denn je. Die Bezahlung wird ungleicher und sie wird instabiler. Was zählt ist der aktuelle Marktwert der Leistung; Läßt der nach, sackt der Verdienst sofort ab.Neue Umschulungen wer- den notwendig sein um wieder eine bessere Bezahlung errei- chen zu können. Es wird immer schwerer werden eine gewisse Stabilität dieser genannten Faktoren zu erreichen und damit ein gewisses Maß an Sicherheit.

Die Herausforderung der Zukunft am Arbeitsmarkt wird sein: Wie schafft man Stabilität und Sicherheit für den Arbeit- nehmer, ohne den Unternehmen die notwendige Flexibilität zu nehmen. Um motiviert zu sein brauchen die meisten Menschen nicht nur finanzielle Sicherheit sondern auch ein Umfeld das sich nicht eins zu eins mit dem rasenden Markt ändert.

Die Wirtschaftspolitik wird in der digitalen wirtschaft erstmals vor der Herausforderung stehen, komplett neue Wege beschreiten zu müssen und dies teilweise ohne Unterstützung durch wissenschaftliche Studien, die ebenfalls nicht mehr inerhalb des erforderlichen Zeitraums verfügbar sind.

7. Literatur

Moser, Peter: Beschleunigt „e-commerce“ die Liberalisie- rung?/ Bedingungen für den internationalen elektronischen Handel, in: Neue Zürcher Zeitung/ internationale Ausgabe, 7.7.1999, S. 13.

Dangel, Jürg: Die Folgen des Internets bringen vermeintliche Gewissheiten ins Wanken/ Eine Übersicht über Wesen und Auswirkungen des elektronischen Handels, in: Neue Zürcher Zeitung/ internationale Ausgabe, 31.10.1999, S.13.

Heuser, Uwe Jean: Beschleunigter Kapitalismus/ Das Internet revolutioniert die Wirtschaft. Unternehmen werden selber Märkte, in: Neue Zürcher Zeitung/ internationale Ausgabe, 18.9.1999, S.14.

Bericht an den europäischen Rat: Beschäftigungsmöglichkei- ten in der Informationsgesellschaft/ Nutzung des Potentials der Informationsgesellschaft, GD 5, Beschäftigung, Arbeits- beziehungen und soziale Angelegenheiten, Referat „Beschäf- tigung und europäische Sozialfonds“, Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaft, 1998.

[...]


1 Bericht an den europäischen Rat: Beschäftigungsmöglich- keiten in der Informationsgesellschaft/ Nutzung des Poten- tials der Informationsgesellschaft, GD 5, Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und soziale Angelegenheiten, Referat „Beschäftigung und europäische Sozialfonds“, Amt für amtli- che Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaft, 1998.

2 Moser, Peter: Beschleunigt „e-commerce“ die Liberalisie- rung?/ Bedingungen für den internationalen elektronischen Handel, in: Neue Zürcher Zeitung/ internationale Ausgabe, 7.7.1999, S. 13.

3 Bericht an den europäischen Rat: Beschäftigungsmöglich- keiten in der Informationsgesellschaft/ Nutzung des Poten- tials der Informationsgesellschaft, GD 5, Beschäftigung, Arbeitsbeziehungen und soziale Angelegenheiten, Referat „Beschäftigung und europäische Sozialfonds“, Amt für amtli- che Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaft, 1998.

4 Heuser, Uwe Jean: Beschleunigter Kapitalismus/ Das Internet revolutioniert die Wirtschaft. Unternehmen werden selber Märkte, in: Neue Zürcher Zeitung/ internationale Ausgabe, 18.9.1999, S.14.

15 von 16 Seiten

Details

Titel
Auswirkungen von e-commerce auf den Arbeitsmarkt
Veranstaltung
Seminar: Wirtschaftspolitik in einem globalisierten Umfeld
Autor
Jahr
2000
Seiten
16
Katalognummer
V95076
Dateigröße
356 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Auswirkungen, Arbeitsmarkt, Seminar, Wirtschaftspolitik, Umfeld
Arbeit zitieren
Gerhard Klement (Autor), 2000, Auswirkungen von e-commerce auf den Arbeitsmarkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95076

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