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Populismus und der Einfluss auf die Wahlbeteiligung. Eine quantitative Analyse

Titel: Populismus und der Einfluss auf die Wahlbeteiligung. Eine quantitative Analyse

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Julian Apel (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen zur Internationalen Politik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird vorerst nur auf die Wahlbeteiligung und die Wahlergebnisse populistischer Parteien geachtet. Dies kann als Grundstein oder als Ergänzung für weitere Forschungen genutzt werden. Es werden drei Parteien untersucht, die rechte AfD, die rechte FPÖ und die Socialist Partij aus den Niederlanden, als Untersuchungsobjekt für linkspopulistische Parteien. Geprüft werden die Scatterplots von Wahlbeteiligung sowie Wahlergebnis der Populisten sowie die Scatterplots der Veränderung der Wahlbeteiligung gegenüber der letzten Wahl sowie dem Wahlergebnis der Populisten. Für letzteres wird eine Regressionsberechnung aufgestellt, um einen möglicherweise signifikanten Effekt mit Zahlen zu untermauern.

Der Aufbau der Arbeit beläuft sich nach Folgendem Schema: Nach dieser Einleitung wird im Theorieteil die eigentliche Definition von Populismus geklärt, anschließend die Abgrenzungen von Linkspopulismus und Rechtspopulismus erörtert und als Abschluss des Kapitels der Blick auf den Untersuchungsbereich und dem Forschungsstand gesetzt, welcher für die Analyse und Diskussion am Ende wichtig ist. Im dritten Teil werden der Methodik und Design-Part beschrieben und klassifiziert. Die Operationalisierung wird erläutert und die Frage geklärt, welche Daten genutzt werden und woher sie stammen. Im Ergebnis-Part direkt im Anschluss, werden die im Methodik-Teil erörterten Diagramme und Schaubilder erklärt und besprochen. Schlüsse werden gezogen und ein kleines Fazit erbracht. In der darauffolgenden Diskussion werden die Daten mit dem Theorieteil in Verbindung gebracht und Vermutungen aufgestellt. Anschließend folgen ein Fazit und der Schluss.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Einordnung

2.1 Definitionen von Populismus

2.2 Links- und Rechtspopulismus und ihre Abgrenzungen

2.3 Zielwählerschaft und Untersuchungsbereich

3. Methodik und Design

3.1 Methodik

3.2 Fallauswahl

3.3 Operationalisierung

3.4 Daten

4. Ergebnisse

4.1 Der Zusammenhang zwischen den Erfolgen der AfD und der Wahlbeteiligung

4.2 Der Zusammenhang zwischen den Erfolgen der FPÖ und der Wahlbeteiligung

4.3 Der Zusammenhang zwischen den Erfolgen der SP und der Wahlbeteiligung

5. Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Wahlerfolg populistischer Parteien und der Wahlbeteiligung. Ziel ist es zu analysieren, ob populistische Akteure in der Lage sind, bisherige Nichtwähler zu mobilisieren und somit positiv auf die Wahlbeteiligung einzuwirken.

  • Theoretische Fundierung des Populismusbegriffs und Abgrenzung von Links- und Rechtspopulismus.
  • Analyse sozioökonomischer Merkmale populistischer Wählerschaften und deren Verbindung zu Nichtwählern.
  • Quantitative Untersuchung anhand von Fallbeispielen (AfD, FPÖ, SP) mittels Regressionsanalysen.
  • Diskussion der Auswirkungen von Populismus auf die demokratische Partizipation und politische Debattenkultur.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

„Politik ist die Kunst, Halbwahrheiten als Ganzes zu verkaufen.“ (Uthke, 1941)

Populistische Parteien sind heutzutage allgegenwärtig. Parteien wie die AfD in Deutschland, die FPÖ in Österreich oder die Podemos in Spanien zeigen, dass simple Verbalpolitik zu großen Wahlerfolgen verhelfen kann. Ob es nun um Klimafragen, Flüchtlingsfragen oder Sozialfragen geht, Populisten haben in der Regel eine einfache Lösung für all unsere Probleme. Meinungsmache durch soziale Medien, Ablehnung der Wissenschaft und die „wir sind das Volk!“ -Mentalität in einigen Regionen haben geholfen, dass die Rechte wieder im politischen Tagesgeschäft aktiv ist. „Charismatische“ Leader wie Salvini in Italien oder LePen in Frankreich schaffen es, Europa zu kritisieren und Befürworter für sich zu gewinnen. Nicht nur die rechte Seite ist wiedererstarkt, Griechenland und andere europäische Länder leiden unter der neuen radikalen Linken wie beispielsweise die SYRIZA, in Lateinamerika bzw. Venezuela führt der wiedergelebte Kommunismus durch Präsident Maduro für Armut und Unwohlsein.

Populistische Parteien spielen mehr denn je eine Rolle im politischen Diskurs. Sie schaffen es, Einfluss zu nehmen auf die politischen Diskurse und auf das Agenda-Setting. Sie schaffen sich Gehör mit fragwürdigen Lösungsansätzen, neigen zu Hass- und Gewaltparolen und stellen sich aktiv gegen die „Elite“. Nichtwähler werden mobilisiert und seit Jahren der Unzufriedenheit dazu gebracht, wieder zur Wahlurne zu gehen und ihr Kreuz für die Populisten zu geben. In der vorliegenden Arbeit soll geprüft werden, welchen Einfluss populistische Parteien wirklich auf die Wahlbeteiligung haben. Schaffen sie es, aus erhöhten Wahlbeteiligungen zu profitieren? Wie viel Profit können Populisten aus der Mobilisierung von Nichtwählern schlagen?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Allgegenwärtigkeit populistischer Parteien ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach deren Einfluss auf die Wahlbeteiligung und der Mobilisierung von Nichtwählern.

2. Theoretische Einordnung: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Populismus, unterscheidet zwischen Links- und Rechtspopulismus und beleuchtet die sozioökonomischen Hintergründe der Wählerschaft sowie die Charakteristika von Nichtwählern.

3. Methodik und Design: Der Abschnitt erläutert den quantitativen Forschungsansatz, die Auswahl der untersuchten Parteien (AfD, FPÖ, SP) sowie die Datenbasis und Operationalisierung der Variablen.

4. Ergebnisse: Hier werden die empirischen Analysen mittels Scatterplots und Regressionsberechnungen für die AfD, FPÖ und SP präsentiert, um mögliche Zusammenhänge zur Wahlbeteiligung zu prüfen.

5. Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel interpretiert die Ergebnisse, verwirft die Ausgangshypothese hinsichtlich einer direkten Mobilisierung von Nichtwählern und diskutiert die Rolle des Populismus für die Demokratie.

Schlüsselwörter

Populismus, Wahlbeteiligung, Nichtwähler, Rechtspopulismus, Linkspopulismus, Politische Mobilisierung, Bundestagswahl, Nationalratswahl, Demokratie, Agenda-Setting, Regressionsanalyse, Sozioökonomischer Status, Politische Partizipation, Wahlerfolg, Politische Diskurse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den statistischen Zusammenhang zwischen dem Erfolg populistischer Parteien bei Wahlen und der Wahlbeteiligung in den jeweiligen Regionen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit deckt die Definition von Populismus, die Analyse von Wählerstrukturen sowie die quantitative Untersuchung politischer Mobilisierungseffekte ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob populistische Parteien durch die Mobilisierung von ehemaligen Nichtwählern ihre Wahlergebnisse steigern können und ob sich ein signifikanter Effekt auf die Wahlbeteiligung nachweisen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine rein quantitative Methodik angewandt, wobei auf Basis offizieller Daten Zusammenhangs- und einfache Regressionsanalysen mit der Statistik-Software R durchgeführt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung, das methodische Forschungsdesign sowie eine detaillierte Ergebnisanalyse der Parteien AfD, FPÖ und SP.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Populismus, Wahlbeteiligung, Nichtwähler, politische Partizipation und Regressionsanalyse.

Warum musste die ursprünglich geplante Fallstudie zu Griechenland aus der Analyse ausgeschlossen werden?

Die Analyse der SYRIZA konnte nicht durchgeführt werden, da keine vergleichbaren Daten auf NUTS-2-Ebene für Griechenland verfügbar waren.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Auswirkung von Populisten auf die Demokratie?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Populisten eher positiv für die Demokratie zu bewerten sind, da sie als „Gegenbewegung“ zur oft als untätig empfundenen Mainstreampolitik Themen auf die Agenda setzen, die zuvor ignoriert wurden.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Populismus und der Einfluss auf die Wahlbeteiligung. Eine quantitative Analyse
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstaltung
Vergleichende Politikwissenschaft
Note
2,0
Autor
Julian Apel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V951108
ISBN (eBook)
9783346294371
Sprache
Deutsch
Schlagworte
populismus einfluss wahlbeteiligung eine analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julian Apel (Autor:in), 2019, Populismus und der Einfluss auf die Wahlbeteiligung. Eine quantitative Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951108
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Leseprobe aus  22  Seiten
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