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Interkulturalität und Transkulturalität. Auswirkung auf Bildung und Sozialisation innerhalb der Migrationsgesellschaft

Titel: Interkulturalität und Transkulturalität. Auswirkung auf Bildung und Sozialisation innerhalb der Migrationsgesellschaft

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Linda Wieczorek (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert die Auswirkungen der Interkulturalität sowie der Transkulturalität auf Bildung und Sozialisation innerhalb der Migrationsgesellschaft. Hierbei gilt es zunächst die Begriffe der Kultur sowie der Transkulturalität zu definieren und anschließend die soziale Situation Deutschlands hinsichtlich der Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu erfassen. Im darauffolgenden Abschnitt wird das Buch „Unter deutschen Betten“ von Justyna Polanska, auf welches im anschließenden Abschnitt der Ausarbeitung Bezug genommen wird, vorgestellt. Im Anschluss wird die Vereinbarkeit von Transkulturalität und Alltag sowie die Auswirkungen dieser auf den schulischen Bereich erörtert. Abschließend werden die Kernaussagen zusammengefasst, kritisch reflektiert und durch einen Ausblick erweitert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von kulturellen Begrifflichkeiten

2.1 Definition Kultur

2.2 Transkulturalität Definition

3. Soziale Situation in Deutschland

4. Transkulturalität

4.1 „Unter deutschen Betten“

4.2 Vereinbarkeit von Transkulturalität und Alltag

4.3 Transkulturelle Auswirkungen im schulischen Bereich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Transkulturalität für die gesellschaftliche, soziale und individuelle Wirklichkeit in Deutschland. Das primäre Ziel ist es, den Wandel von statischen Kulturmodellen hin zu einer transkulturellen Perspektive in der modernen Migrationsgesellschaft aufzuzeigen und deren Auswirkungen auf den Alltag sowie den schulischen Bereich zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definitionen von Kultur und Transkulturalität
  • Analyse der aktuellen sozialen Situation in Deutschland
  • Reflektion transkultureller Erfahrungen am Beispiel des Romans „Unter deutschen Betten“
  • Untersuchung der Vereinbarkeit von transkultureller Identität und Alltag
  • Pädagogische Ansätze zur Förderung transkultureller Bildung in Schulen

Auszug aus dem Buch

4.2 Vereinbarkeit von Transkulturalität und Alltag

Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde eine empirische Untersuchung zur „Transkulturellen Identitätsbildung bei Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in pädagogischen Handlungsfeldern in ihrer Bedeutung für pädagogisches Denken und Handeln“ durchgeführt, wobei man unterschiedliche Bereiche des alltäglichen Lebens betrachtete. Das Forschungsprojekt wurde 2002 von der Arbeitsgruppe Interkulturelle Pädagogik (AG Interpäd) am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover initiiert und mit Unterstützung von Lehramtsstudierenden im Rahmen eines Forschungsseminars durchgeführt und ausgewertet. Bei den Befragten handelt es sich um Studierende, welche sich zur Zeit der Untersuchung in einem erziehungswissenschaftlichen Studium befanden. Die untersuchte Gruppe bestand aus 37 Personen mit Migrationshintergrund. Die Vergleichsgruppe bestand aus 14 Personen ohne Migrationshintergrund. Als zentrales Ergebnis wurde festgestellt, dass sich transkulturelle Orientierungen bereichsspezifisch differenzieren. Demnach ist die Transkulturalität in Bereichen wie Partnerwahl, Konfliktverständnis sowie das Verständnis von Fremde unterschiedlich ausgeprägt.

Transkulturelle Orientierung beschreibt hier eine relativ konfliktarme Integration unterschiedlicher kultureller Referenzen. Dennoch muss nicht jeder Mensch, der mit zwei oder mehr Kulturen konfrontiert ist, automatisch transkulturell orientiert sein. Einige der Bereiche, welche Einflüsse unterschiedlicher Kulturen weitgehend konfliktarm in ihrer Innenwelt miteinander vereinbaren und verbinden können (vgl. Bolscho & Hauenschild, 2009, S. 238), werden im Folgenden vorgestellt und mit Beispielen aus der Roman „Unter deutschen Betten“ gestützt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Auswirkungen von Migration und Globalisierung auf die moderne Gesellschaft und führt in die Relevanz der Begriffe Inter- und Transkulturalität für pädagogische Kontexte ein.

2. Definition von kulturellen Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel erläutert den klassischen Kulturbegriff sowie das Konzept der Transkulturalität und grenzt dieses von traditionellen Kulturmodellen ab.

2.1 Definition Kultur: Es wird definiert, dass Kultur als dynamischer Prozess und nicht als feste Lebensform zu verstehen ist, die durch wechselseitige Einflüsse stetig in Bewegung bleibt.

2.2 Transkulturalität Definition: Hier wird Transkulturalität als Antwort auf die globale Vernetzung beschrieben, die Grenzen zwischen Kulturen verwischt und neue Identitätsentwürfe ermöglicht.

3. Soziale Situation in Deutschland: Das Kapitel bietet einen Überblick über die historische und aktuelle Migrationssituation in Deutschland und die damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen.

4. Transkulturalität: Dieser Teil verbindet theoretische Konzepte mit praktischen Beispielen, insbesondere durch die Analyse literarischer und empirischer Vorlagen.

4.1 „Unter deutschen Betten“: Die Analyse des Romans dient als biographisches Beispiel für die Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge einer Migrantin in Deutschland.

4.2 Vereinbarkeit von Transkulturalität und Alltag: Basierend auf einem Forschungsprojekt wird untersucht, wie Individuen verschiedene kulturelle Referenzen in ihrem persönlichen Alltag und in der Partnerwahl integrieren.

4.3 Transkulturelle Auswirkungen im schulischen Bereich: Es werden didaktische Ansätze vorgestellt, wie Schule als Ort der Vielfalt transkulturelle Kompetenzen fördern kann.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung der Transkulturalität für die Gestaltung eines friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens in der Migrationsgesellschaft.

Schlüsselwörter

Transkulturalität, Migration, Migrationsgesellschaft, Globalisierung, Interkulturelle Erziehung, Identitätsbildung, Kultur, Pädagogik, Diversität, Integration, Kulturschock, Chancengleichheit, Lebensentwurf, Globalkultur, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Transkulturalität in einer globalisierten Welt und deren Einfluss auf die soziale und pädagogische Realität in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Kultur, die Analyse der demographischen Situation in Deutschland sowie die Herausforderungen und Chancen transkultureller Erziehung in Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Transkulturalitätskonzept helfen kann, starre Denkmuster und Vorurteile in der Migrationsgesellschaft abzubauen und Identität neu zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Forschungsprojekte und einer Fallanalyse anhand des Romans „Unter deutschen Betten“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der sozialen Situation in Deutschland, die praktische Anwendung anhand literarischer Beispiele sowie die Untersuchung pädagogischer Lehransätze für Schulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Transkulturalität, Migrationsgesellschaft, Identitätsbildung, Diversität und pädagogische Handlungsfelder charakterisiert.

Wie trägt der Roman „Unter deutschen Betten“ zur Argumentation bei?

Der Roman dient als konkretes, lebensnahes Beispiel, um die Theorie der Transkulturalität mit den persönlichen Erfahrungen von Migranten und den bestehenden Hürden in der deutschen Gesellschaft zu verknüpfen.

Welche pädagogischen Ansätze werden zur Förderung der Transkulturalität genannt?

Vorgestellt werden die Ansätze des Differenzierens, Entschematisierens, Historisierens und Kontextualisierens, um Schülern einen kritischen und offenen Umgang mit Vielfalt zu ermöglichen.

Warum ist laut der Autorin ein Umdenken in der Schule notwendig?

Da Schule ein „soziodynamischer Ort“ ist, müssen starre kulturelle Zuschreibungen vermieden werden, um Bildungsungleichheiten entgegenzuwirken und ein dauerhaftes, kulturübergreifendes Zusammenleben zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturalität und Transkulturalität. Auswirkung auf Bildung und Sozialisation innerhalb der Migrationsgesellschaft
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,7
Autor
Linda Wieczorek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V951156
ISBN (eBook)
9783346292179
ISBN (Buch)
9783346292186
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturalität transkulturalität auswirkung bildung sozialisation migrationsgesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Linda Wieczorek (Autor:in), 2018, Interkulturalität und Transkulturalität. Auswirkung auf Bildung und Sozialisation innerhalb der Migrationsgesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951156
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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