Israels Erinnerungskultur am Beispiel von Yad Vashem

Inwiefern spiegelt die Gedenkstätte Yad Vashem die Veränderung des israelischen Selbstverständnisses wider?


Facharbeit (Schule), 2018

21 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Die Signifikanz des Themas
1.2 Die Erläuterung der Fragestellung
1.3 Die Vorgehensweise

2. Das israelische Selbstverständnis im Wandel der Zeit

3. Die Gründung der Gedenkstätte Yad Vashem

4. Die Weiterentwicklung der Gedenkstätte
4.1 Die Entwicklung bis zum Eichmannprozess
4.2 Die Entwicklung nach dem Eichmannprozess
4.3 Die Entwicklung nach dem Jom-Kippur-Krieg
4.3.1 Am Beispiel des Warschauer Ghetto-Platzes
4.3.2 Am Beispiel der Kindergedenkstätte

5. Der neue Museumskomplex
5.1 Die Architektur
5.2 Die Maßnahmen zum Tod der Zeitzeugen
5.3 Das Gedenken an die Opfer
5.4 Die Darstellung der Täter

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Die Signifikanz des Themas

Die Beschäftigung mit der Erinnerung an den Holocaust ist von großer Bedeutung, da nur so verhindert werden kann, dass ein erneuter Völkermord in Zukunft stattfindet. Die wichtige Frage ist jedoch wie erinnert werden soll, denn die Zugänge der Geschichte verändern sich mit jeder Generation und jedem Zeitabstand zu den historischen Ereignissen und aus diesem Grund muss sich auch die Vermittlung beständig modernisieren.1 Die Erinnerung hat eine enorme Mahnkraft und prägt zudem auch aktuelles politisches Handeln.2 Ein Zitat des ehemaligen Außenministers Frank-Walter Steinmeier trifft diese Signifikanz sehr gut:

„In einer Welt, die uns unsicher, ruhelos und ungeordnet vorkommen mag, ist die Geschichte Lehre, Mahnung und Ansporn zugleich. […] Das Erinnern hat kein Ende und darf es auch nicht haben.“3

Nach Steinmeier solle man die Geschichte nutzen, um aus ihr zu lernen, und an den Holocaust auf ewig erinnern, denn das Vergessen ist in unserer heutigen, „ruhelos[en]“ Welt eine große Gefahr.

1.2 Die Erläuterung der Fragestellung

Das Ziel dieser Arbeit ist, herauszuarbeiten, inwieweit Israels verändertes Selbstverständnis das offizielle Gedenken an die Shoah beeinflusst. Dazu wird als Beispiel die Gedenkstätte Yad Vashem herangezogen, da diese die nationale Erinnerung vertreten soll. Daraus erschließt sich die Fragestellung:

Inwiefern spiegelt die Gedenkstätte Yad Vashem die Veränderung des israelischen Selbstverständnisses wider?

Sie ist eine Erweiterung der Frage, wie in Yad Vashem erinnert wird, und ergänzt diese um den Bezug zu geschichtlichen Aspekten in Israel und der Entwicklung in der Gedenkstätte.

1.3 Die Vorgehensweise

Aus diesem Grund wird als erstes auf die Veränderung des Selbstverständnisses in Israel nach dessen Staatsgründung durch prägnante, historische Ereignisse eingegangen. Darauffolgend wird chronologisch die Entwicklung der Gedenkstätte Yad Vashem beschrieben und diese mit dem gewandelten Selbstverständnis Israels verknüpft. Dies endet mit einer ausführlichen Betrachtung der heutigen Gedenkstätte in Bezugnahme des Gedenkens an die Opfer in Architektur und Aufbau des neuen Museumskomplexes, sowie der gewählten Maßnahmen zum Tod der Zeitzeugen und zur Darstellung der Täter. Im abschließenden Fazit erfolgt die Beantwortung der Leitfrage durch Zusammentragen und Bewertung der wichtigsten, gewonnenen Erkenntnisse und ein kritischer Blick auf die methodische Durchführung der Arbeit.

2 Das israelische Selbstverständnis im Wandel der Zeit

Im Folgenden wird die Entwicklung des Selbstverständnisses von Israel, also dessen Vorstellung von sich als Staat und seiner Präsentation in der Öffentlichkeit, genauer beleuchtet und in Bezug zum Gedenken an den Holocaust gesetzt.

Das israelische Selbstverständnis und folglich auch das Shoahgedenken haben sich in den letzten 70 Jahren stark verändert. Im Jahr 1951 machten die Holocaustüberlebenden ein Viertel der israelischen Bevölkerung aus, welche jedoch kaum Anteilnahme oder Interesse zeigte. Israel musste sich vielmehr nach der Staatsgründung um die Einwanderungswellen und somit um die Stabilisierung der wirtschaftlichen und politischen Lage kümmern, sodass sich wenig mit Traumata und Erinnerung beschäftigt wurde. Die meisten Überlebenden verschwiegen ihre Erlebnisse, hatten das Gefühl, sich für ihr Überleben rechtfertigen zu müssen oder empfanden dafür Scham.4

Konträr dazu wurde in der Öffentlichkeit das historische Randphänomen des heldenhaften, bewaffneten Widerstandes überbetont, was die zionistischen Interessen verdeutlicht. Der Zionismus ließ die Erinnerung an die Shoah und an das individuelle Schicksal verschwinden und die Überlebenden verstummen, da sie nicht den Anforderungen einer kämpfenden Nation entsprachen.

Durch den Eichmannprozess 1961 endete die Verdrängung der Shoah aus der Öffentlichkeit. Im Prozess gegen Adolf Eichmann, den ersten angeklagten Nazi-Hauptverbrecher, wurden nicht nur Dokumente verwendet, sondern auch eine Vielzahl von persönlichen und emotionalen Zeugenaussagen gehört.5 Der Prozess löste somit eine Welle großen Interesses an der Geschichte des Holocausts aus6 und rückte plötzlich das Leiden und die Aussichtslosigkeit in den Vordergrund. Die Angst vor Auslöschung und einem erneuten Völkermord gehörte nun zur Identität des ganzen Volkes und war ein ständiger Begleiter. Dadurch änderte sich das israelische Selbstverständnis und die Bedeutung des bewaffneten Kampfes wurde geringer. So wurde der Eichmannprozess zu einem identitätsstiftenden Element, das das Land einte und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entstehen ließ.7

Der Jom-Kippur-Krieg im Jahr 1973 war der Auslöser für die erneute Änderung des israelischen Selbstverständnisses, weil er die Grundlagen der nationalen Ideologie Israels erschütterte. Die anfänglichen Erfolge der arabischen Armeen und die benötigte amerikanische Unterstützung führten dazu, dass sich die Israelis nicht mehr als Helden, sondern als alleingelassene Opfer wahrnahmen, die nur mit erbettelter Hilfe überleben konnten. Bis zum Jom-Kippur-Krieg ist die Empathie mit den Opfern langsam gewachsen, jedoch begann jetzt die Selbstidentifikation mit ihnen8, so wie die endgültige Eingliederung der Shoah in das israelische Selbstbild. Dadurch wurde auch mehr Forschung über den Holocaust betrieben und die Kenntnisse wurden weitaus differenzierter und historisch genauer.9

Zudem ging durch das veränderte Selbstverständnis das Interesse am bewaffneten Widerstand immer mehr zurück, da die Sichtweise auf den Widerstand nun anders war. Nicht das bewaffnete Kämpfen ums Überleben von einigen wenigen, sondern dass überhaupt überlebt wurde, wurde als Widerstand gedeutet. Außerdem bedeutete Widerstand jetzt vielmehr, eigenes jüdisches Leben zu retten, als das des Feindes zu zerstören.10

Durch den Regierungswechsel im Jahr 1977 und die Amtsperiode von Menachem Begin, der selbst ein Überlebender war, fand auch die politische Instrumentalisierung der Shoah statt. Kein anderer Politiker vor und nach ihm benutzte das Wort „Shoah“ so häufig wie er und durch ihn fand die Shoah eine bis heute anhaltende Präsenz in der Politik. Der Holocaust wurde nun als Argument in Debatten und für Wahlkämpfe verwendet und war dadurch im Alltag ständig präsent.11

Mit der Jahrtausendwende begann Israel, die Tatsache seiner multi-ethnischen Gesellschaft anzuerkennen, und änderte seine Auffassung vom Holocaust, indem nicht nur die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in das Gedenken mit einbezogen wurden. Das neue Selbstverständnis beschreibt Israel als offene, plurale Einwanderernation.12

3 Die Gründung der Gedenkstätte Yad Vashem

Yad Vashem, die „Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel“, ist Israels nationale Gedenkstätte, welche weltweit eine große Rolle spielt und der jüdischen Opfer und Widerstandskämpfer des Holocausts gedenkt. Sie liegt auf dem Har Hazikaron, dem Berg des Gedenkens in Jerusalem, und hat damit keine topographische Nähe zum historischen Geschehensort, wie Gedenkstätten in Ausschwitz oder Bergen-Belsen. Daraus begründet sich eine andere Herangehensweise an das Gedenken.13

Bereits während des Krieges, als die Nachrichten über die systematische Ermordung europäischer Juden durchsickerten, wurden erste Gedanken und Entwürfe zur Gründung einer Gedenkstätte aufgebracht. Nach dem Kriegsende begannen mehrere Institutionen, darunter auch der World Jewish Congress, sich Gedanken über die Gestaltung der Erinnerung an den Holocaust zu machen. Mordechai Shenhavi, ein Kibbuz Mitglied, spielte bei der Entwicklung der Gedenkstätte Yad Vashem eine zentrale Rolle. Er schlug zudem erfolgreich den Namen Yad Vashem vor, welcher aus dem Hebräischen stammt und biblischen Ursprung im Buch Jesaja hat:14 „Und denen will ich […] ein Denkmal (Yad) und einen Namen (Shem) geben; einen ewigen Namen, der nicht vergehen soll.”15

Diese Namensgebung verdeutlicht das Ziel, den sechs Millionen ermordeten Juden auf ewig ein würdiges Andenken zu verschaffen und an die vernichteten Familien und Gemeinden zu erinnern.16 Es soll jeder Name ausfindig gemacht werden, denn ein Name besitzt eine enorme Kraft und ist immer ein Stück dessen, was den Menschen auszeichnet. Unterstützend wurde die Lage am Berg des Gedenkens als Symbol für die fortwährende Erinnerung gewählt.17

Shenhavis detaillierte und umfassende Entwürfe für die Erinnerungsstätte wurden zum Teil übernommen und 1947 in der ersten Plenarsitzung von Yad Vashem vorgestellt, doch wurden die Planungen durch den Unabhängigkeitskrieg unterbrochen und vorerst eingestellt.18 Im Jahr 1953 wurde das Yad Vashem Gesetz entworfen, welches im August gleichen Jahres durch die Knesset in Kraft getreten ist und Grundlage für die Gründung der Gedenkstätte war. Es legt bis heute die Tätigkeiten und Zuständigkeitsbereiche der Gedenkstätte fest19 und macht sich das Gedenken für nachfolgende Generationen zur Aufgabe.20

Im damaligen Gesetz sollte jedoch noch der Schwerpunkt auf den bewaffneten Widerstand gegen den nationalsozialistischen Terror liegen und die zionistische Staatsidee unterstützen, da Yad Vashem den Status der nationalen Gedenkstätte trug und so das offizielle Gedenken des Staates Israel widerspiegeln sollte.21 Die Gründe für die Genehmigung von Shenhavis Plänen vom zionistischen Kongress erkennt man zudem in seinen Vorstellungen der Gedenkstätte wieder: „[…] Oder sollen wir dem jüdischen Heldentum ein Monument errichten, eines, das den Willen unseres Volkes symbolisiert, zu leben und zu kämpfen […]?“22

Yad Vashem sollte zur Erinnerung an das Heldentum und die Standhaftigkeit der Ghettokämpfer und ihre Ehrenhaftigkeit errichtet werden. Aus diesem Grund bestand das kleine Museum zu Beginn nur aus zwei Räumen mit den Themen Vernichtung und Widerstand, zwischen denen es keine Verknüpfung gab.23

4 Die Weiterentwicklung der Gedenkstätte

4.1 Die Entwicklung bis zum Eichmannprozess

In den ersten Jahren seines Bestehens konzentrierte sich Yad Vashem auf die Forschung, die das Sammeln von Zeugenaussagen und Archivmaterial, sowie das Erfassen der Namen und Daten der Opfer, welche auf Gedenkblättern festgehalten wurden, beinhaltet.24 Daraufhin wurde vier Jahre nach der Gründung das erste Gebäude mit Archiven, Verwaltungsbüros und Bibliotheken errichtet. Mittlerweile hat das Yad Vashem Archiv die weltweit größte Sammlung an Zeugenaussagen, Dokumenten und weiteren Erinnerungen zum Thema Verfolgung und Vernichtung der Juden. Yad Vashems Archivtätigkeiten wurden Grundlage der historischen Forschung, die in den Nachkriegsjahren nur sehr beschränkt betrieben wurde.25

Im selben Jahr beschrieb der erste Vorsitzende von Yad Vashem, Ben-Zion Dinur, in einem Artikel der Yad Vashem Studies die Aufgaben der neu eingerichteten Gedenkstätte. Demzufolge sollte das Sammeln von Zeugenaussagen erste und dringlichste Priorität haben, da man nicht wusste, wie lange die Überlebenden noch bezeugen können.26

Außerdem wurden über den Begriff des Heldentums und die Bedeutung des jüdischen Widerstandes diskutiert. Schlussendlich wurden zwei Gedenkhallen geplant: Eine, um an die namenlosen Opfer zu erinnern, und die andere, um das Heldentum in den Mittelpunkt zu rücken. Der Hauptgeldgeber genehmigte allerdings nur den Bau einer Gedenkhalle, sodass sich für die Erste entschieden wurde.27

4.2 Die Entwicklung nach dem Eichmannprozess

Am Holocaustgedenktag Yom Hashoah im Jahr 1961, zwei Tage nach dem Eichmannprozess, wurde die Gedenkhalle mit einer feierlichen Zeremonie eingeweiht. Bestandteile dessen waren die Beisetzung der Asche der Ermordeten und die Entzündung der ewigen Flamme.28 Diese soll für immer weiter brennen und symbolisiert somit das ewige Gedenken an den Holocaust. Die Flamme steht in Form eines zerbrochenen Bronzekelches auf einer Steinplatte, unter der die Asche begraben ist, und stellt eine Art Grab für alle Opfer des Holocausts dar. Diese Wirkung wird durch die eingravierten Namen der 22 größten Konzentrations- und Vernichtungslager, welche stellvertretend für alle Orte der Vernichtung stehen, unterstützt.29

In der Gedenkhalle wird seit 1961 jährlich der Yom Hashoah zelebriert. Die Durchführung eines Gedenktages für die Opfer und Helden war eine Voraussetzung bei der Gründung der Gedenkstätte und ist damit auch im Yad Vashem-Gesetz verankert. Jedoch gewann die Geschichte des Holocausts erst mit dem Eichmannprozess an Prominenz und durch das erhöhte Interesse stiegen auch die Teilnehmerzahlen an der Gedenkzeremonie in Yad Vashem.30

Ein Jahr später am Holocaustgedenktag wurden die ersten Bäume für die Allee der Gerechten unter den Völkern gepflanzt. Die Gerechten waren nicht-jüdische Personen und Organisationen, die sich den Nationalsozialisten widersetzten und damit ihr eigenes Leben riskierten, um Juden zu retten.31 Diese Taten wurden besonders geehrt, da die meisten Menschen den Juden gegenüber gleichgültig oder feindselig eingestellt waren und die Zeit des Nationalsozialismus von Hass und Angst geprägt war. Es musste viel Mut aufgebracht werden, um sich für die Juden einzusetzen und sich der Propaganda entgegenzustellen. Die Menschlichkeit der Retter wird auf dem Har Hazikaron mit Steintafeln, auf denen Namen und Herkunftsländern eingraviert sind und die neben den Bäumen stehen, gewürdigt. Überlebenden, die sich durch die Thematisierung der Shoah in der Öffentlichkeit trauten, selbst die Erinnerung an ihre Erlebnisse in die Hand zu nehmen, haben das Projekt ins Leben gerufen und sich um die Umsetzung gekümmert. Trotz ihres schweren Schicksals sind diese Menschen nicht in Bitterkeit versunken, sondern wollten auch aufgrund ihrer immensen Dankbarkeit gegenüber den Gerechten an sie gedenken.32

Die nächste bedeutende Entwicklung war die Eröffnung der Halle der Namen, welche der Aufbewahrungsort für die Gedenkblätter, auf denen die zusammengetragenen Daten der Opfer auch heute noch festgehalten werden, ist. Diese können von Überlebenden oder deren Angehörigen eingereicht werden, was durch die Enttabuisierung des Holocausts noch erfolgreicher wurde. Sie dienen der Identifikation namenloser Opfer und beinhalten Namen, biographische Angaben und gegebenfalls Fotos. Sie stellen symbolische Grabsteine der Ermordeten dar, die durch die Nationalsozialisten nie welche bekommen haben.33 Die Gedenkblätter wurden eingeführt, um die zerstörten Namen und Leben vor der Vergessenheit zu bewahren und sind ein zentrales Element im Shoahgedenken.

Das Sammeln der Namen bedeutet für Yad Vashem jedoch auch, Verantwortung zu übernehmen und die Pflicht zu haben, die Geschichten der Opfer bestmöglich zu rekonstruieren. Der Fokus auf das individuelle Schicksal findet in diesem Denkmal eine besondere Bedeutung.34 Es verdeutlicht Yad Vashems Ziel, dem geplanten Gedächtnismord, also das Auslöschen der Juden aus der Geschichte, entgegenzuwirken. Die Nazis strebten nach der Entmenschlichung der Juden und wollten sie zu bloßen Nummern machen, was eine neue Form des Gedenkens notwendig machte.35

[...]


1 Vgl. Welzer, Harald: Erinnerungskultur und Zukunftsgedächtnis. In: Bundeszentrale für politische Bildung (21.06.2010): http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/geschichte-und-erinnerung/39868/zukunftsgedaechtnis (Letzter Zugriff: 23.10.2018).

2 Vgl. Poschardt, Ulf: Warum wir ewig an den Holocaust erinnern müssen. In: Welt (27.01.2011): https://www.welt.de/debatte/kommentare/article12360268/Warum-wir-ewig-an-den-Holocaust-erinnern-muessen.html (Letzter Zugriff: 24.10.2018).

3 Spiegel Online: Holocaust-Gedenktag. Das Erinnern hat kein Ende (27.01.2017): http://www.spiegel.de/politik/deutschland/holocaust-gedenktag-das-erinnern-hat-kein-ende-a-1131942.html (Letzter Zugriff: 21.10.2018).

4 Vgl. Gast, Daniela: Erinnerung an die Shoah als missionarische Herausforderung. Begründung, Relevanz und Konsequenz einer christlichen Erinnerungskultur. Paderborn 2016, S.142f.

5 Vgl. Thiel, Thorsten: Von der Staatsgründung zu den „neuen Historikern“. Israels Identität im Wandel. In: Social Science Open Access Repository (Juli 2004): https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/45625/ssoar-2004-thiel-Von_der_Staatsgrundung_zu_den.pdf?sequence=1 (Letzter Zugriff: 20.10.2018).

6 Vgl. Gutterman, Bella; Shalev, Avner: Zeugnisse des Holocausts. Gedenken in Yad Vashem. Göttingen 2005, S. 276.

7 Vgl. Gast, S. 143ff.

8 Vgl. ebd. S. 145.

9 Vgl. Thiel.

10 Vgl. Gast, S. 153.

11 Vgl. ebd. S. 146.

12 Vgl. Knigge, Volkhard; Frei, Norbert: Verbrechen erinnern. Die Auseinandersetzung mit Holocaust und Völkermord. Bonn 2005, S. 299.

13 Vgl. Yad Vashem. Internationale Holocaust Gedenkstätte: Gedenken (o. D.): https://www.yadvashem.org/de/remembrance.html (Letzter Zugriff: 24.10.2018).

14 Vgl. Gutterman; Shalev, S. 12.

15 Ebd. S. 11.

16 Vgl. Kashi, Uriel: Yad Vashem – Gedenken im Wandel. In: Bundeszentrale für politische Bildung (02.08.2012): http://www.bpb.de/apuz/141896/yad-vashem-gedenken-im-wandel?p=all (Letzter Zugriff: 23.10.2018).

17 Vgl. Gutterman; Shalev, S. 19ff.

18 Vgl. Feldman, Nora: Die Geschichte von Yad Vashem: Der Wandel der kollektiven Erinnerung. In: David. Jüdische Kulturzeitschrift (o. D.): http://david.juden.at/kulturzeitschrift/44-49/yad-vashem-44.htm (Letzter Zugriff: 23.10.2018).

19 Vgl. Kashi.

20 Vgl. Gutterman; Shalev, S. 16.

21 Vgl. Gast, S. 149ff.

22 Gutterman; Shalev, S. 12.

23 Vgl. Gast, S. 149.

24 Vgl. Ich bin meines Bruders Hüter: Die Ehrung der Gerechten unter den Völkern (o. D.): http://www.yadvashem.org/yv/de/exhibitions/righteous/milestone03.asp (Letzter Zugriff: 20.10.2018).

25 Vgl. Hass, Matthias: Gestaltetes Gedenken. Yad Vashem, das U. S. Holocaust Memorial Museum und die Stiftung Topographie des Terrors. Frankfurt am Main 2002, S. 75.

26 Vgl. Feldman.

27 Vgl. Gast, S. 152f.

28 Vgl. Hass, S. 93.

29 Vgl. Yad Vashem. Internationale Holocaustgedenkstätte: Gedenkhalle (o. D.): https://www.yadvashem.org/de/remembrance/commemoration/hall-of-remembrance.html (Letzter Zugriff: 24.10.2018).

30 Vgl. Hass, S. 70ff.

31 Vgl. Gutterman; Shalev, S. 305.

32 Vgl. Ich bin meines Bruders Hüter.

33 Vgl. Yad Vashem. Internationale Holocaustgedenkstätte: Gedenkblätter (o. D.): https://www.yadvashem.org/de/archive/send-us/send-us-pot.html (Letzter Zugriff: 23.10.18).

34 Vgl. Gutterman; Shalev, S. 277ff.

35 Vgl. Yad Vashem. Internationale Holocaustgedenkstätte: Die Namen der Holocaustopfer (o. D.): https://www.yadvashem.org/de/archive/hall-of-names/shoah-victims-names.html (Letzter Zugriff: 23.10.18).

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Details

Titel
Israels Erinnerungskultur am Beispiel von Yad Vashem
Untertitel
Inwiefern spiegelt die Gedenkstätte Yad Vashem die Veränderung des israelischen Selbstverständnisses wider?
Veranstaltung
Seminarfach "Reise nach Jerusalem"
Note
1,0
Jahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V951191
ISBN (eBook)
9783346294180
Sprache
Deutsch
Schlagworte
israels, erinnerungskultur, beispiel, vashem, inwiefern, gedenkstätte, veränderung, selbstverständnisses
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Israels Erinnerungskultur am Beispiel von Yad Vashem, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951191

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