In der Seminararbeit geht es um die Vorstellung der einzelnen Behinderungen und Techniken und Strategien, wie diese Menschen trotz Einschränkungen Computer bedienen können.
Die technischen Möglichkeiten auch Behinderte an der Internetgemeinschaft teilhaben zu lassen sind in den letzten Jahren um ein Vielfaches gestiegen. Seien es Screenreader, Sprachausgabegeräte oder Tasthilfen, immer neuere, ausgereiftere Produkte erobern den Markt. Doch oft stoßen behinderte Menschen bei ihren Internetaktivitäten vor Barrieren. Veraltete Designkonzepte und unsaubere Programmierung lassen die Hilfsgeräte an ihre Grenze stoßen.
Um einen ungehinderten Zugang für Behinderte zum Internet zu gewährleisten, wurde am 27. April 2002 das „Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen“ verabschiedet. In diesem Zusammenhang entstand die „Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik“ (im folgenden BITV genannt). Darin wird klar geregelt, welchen Ansprüchen eine behindertengerechte Webseite gerecht werden muss. Ab dem 1. Januar 2005 ist diese Verordnung für alle Internetseiten der öffentlichen Hand verbindlich.
Es gibt verschiedene Behinderungsarten, wie Körperbehinderung oder geistige Behinderung. In der Hausarbeit werden die Sehbehinderung, Hörschädigung und Lernbehinderung genauer beleuchtet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1. Behinderung/Barrierefreiheit
1.1. Begriffsklärung Behinderung/Barrierefreiheit
1.2. Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV)
2. Arten von Behinderung
2.1. Sehbehinderung und Blindheit
2.2. Hörschädigungen
2.3. Lernbehinderung
3. Techniken und Strategien zur Nutzung von Webseiten
3.1. Sehbehinderung und Blindheit
3.2. Hörschädigungen
3.3. Lernbehinderung
4. Barrieren bei der Nutzung von Webseiten
4.1. Sehbehinderung und Blindheit
4.2. Hörschädigungen
4.3. Lernbehinderung
5. Schlusswort
6. Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Barrieren, denen Menschen mit Beeinträchtigungen bei der Nutzung von Webseiten begegnen, sowie technische Lösungsansätze und Strategien zur Barrierefreiheit.
- Rechtliche Grundlagen und Definitionen von Barrierefreiheit
- Kategorisierung verschiedener Beeinträchtigungen (Seh-, Hör- und Lernbehinderungen)
- Unterstützende Technologien für die digitale Teilhabe
- Identifikation spezifischer Barrieren in der Webgestaltung
- Anforderungen an barrierefreie Medieninhalte (Untertitel, Gebärdensprache)
Auszug aus dem Buch
3.1. Sehbehinderung und Blindheit
Für sehbehinderte Menschen besteht die Möglichkeit, die Schriftgröße dementsprechend zu vergrößern. Dadurch kann man den Text besser lesen und leichter verstehen. Diese Möglichkeit bieten heutzutage viele Browser. Dadurch muss man meist nicht an der Website selber Änderungen vornehmen, sondern kann seinen Browser dementsprechend einstellen, wie man am besten den Text lesen kann. Diese Einstellung bleibt auch nach Ausschalten des Computers bestehen und muss daher nicht erneut gesetzt werden. Da ich selber ein MacBook besitze, habe ich dort ein paar Sachen getestet. Zunächst kann man die Schriftgröße in den Einstellungen einstellen und dadurch dauerhaft festlegen. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit den Text einer speziellen Seite heranzuzoomen. Dies funktioniert durch das Auseinanderziehen von 2 Fingern auf dem Trackpad. Dadurch wird die Website vergrößert. Dies hat jedoch den Nachteil, dass man vorsichtig beim Auseinanderziehen sein muss, da sonst der Text schnell zu groß werden kann, sodass man kaum noch etwas erkennt.
Für Sehbehinderte und Blinde gibt es auch die Möglichkeit eines Screenreaders.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen und unterstreicht die Notwendigkeit barrierefreier Internetzugänge im modernen Alltag.
1. Behinderung/Barrierefreiheit: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen von Behinderung und Barrierefreiheit erläutert sowie die Relevanz der BITV für öffentliche Stellen hervorgehoben.
2. Arten von Behinderung: Hier erfolgt eine medizinische und sozialwissenschaftliche Einordnung der verschiedenen Behinderungsarten, unterteilt in Seh- und Hörschädigungen sowie Lernbehinderungen.
3. Techniken und Strategien zur Nutzung von Webseiten: Das Kapitel beschreibt technische Hilfsmittel wie Screenreader, Browser-Einstellungen und Gebärdensprachübersetzung, die Menschen mit Einschränkungen bei der Internetnutzung unterstützen.
4. Barrieren bei der Nutzung von Webseiten: Dieses Kapitel identifiziert konkrete Hindernisse, wie mangelnde Farbanpassungen, komplexe Sprache oder fehlende Untertitel, die eine barrierefreie Webnutzung erschweren.
5. Schlusswort: Das Schlusswort zieht ein positives Fazit über die technologischen Fortschritte und betont die Eigenverantwortung von Webseitenbetreibern bei der Gestaltung inklusiver Inhalte.
6. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Referenzen zur wissenschaftlichen Untermauerung der Arbeit.
Schlüsselwörter
Barrierefreiheit, Internet, Behinderung, BITV, Screenreader, Sehbehinderung, Blindheit, Hörschädigung, Lernbehinderung, Webseiten, Inklusion, Untertitel, Barrieren, digitale Teilhabe, Benutzerfreundlichkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Barrieren, auf die Menschen mit unterschiedlichen körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen bei der Verwendung des Internets treffen, und beleuchtet Ansätze zu deren Überwindung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Schwerpunkte sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Einteilung von Beeinträchtigungen, technische Hilfsmittel sowie die Analyse von Hindernissen auf Webseiten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein Verständnis für die Notwendigkeit von barrierefreier Gestaltung zu schaffen und aufzuzeigen, wie Technik Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigungen abbauen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die rechtliche Grundlagen, medizinische Definitionen und aktuelle technische Möglichkeiten zusammenführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der verschiedenen Beeinträchtigungen sowie die darauf abgestimmten technologischen Lösungen und die expliziten Herausforderungen bei der Webseiten-Nutzung.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Barrierefreiheit, Inklusion, Screenreader, digitale Teilhabe und Webdesign-Anpassungen.
Welche Rolle spielt die BITV in diesem Zusammenhang?
Die BITV (Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik) dient als rechtliche Grundlage, die sicherstellt, dass öffentliche Webseiten und Anwendungen für alle Bürger zugänglich gestaltet werden müssen.
Warum stellt laut Autor die Sprache eine Barriere dar?
Komplexe Fremdwörter, Fachbegriffe oder eine komplizierte Satzstruktur erschweren besonders Menschen mit Lernbehinderungen oder Lese-Rechtschreibschwächen das Verständnis der Inhalte.
Wie unterstützen Screenreader sehbehinderte Nutzer?
Screenreader lesen den digitalen Inhalt einer Webseite vor oder geben ihn über eine Braille-Zeile aus, wodurch eine alternative Interaktion mit dem Webangebot möglich wird.
Welche Herausforderungen bestehen bei Videos für hörgeschädigte Menschen?
Oft fehlen Untertitel oder Gebärdensprachübersetzungen, oder die Qualität der bereitgestellten Untertitel ist zeitlich versetzt, was die Nachvollziehbarkeit der Videoinhalte stark einschränkt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Techniken, Strategien und Barrieren beim Nutzen von Webseiten durch Menschen mit Beeinträchtigungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951451