Der Umgang mit lebenden Toten im Spätmittelalter am Beispiel der Pestkranken


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

18 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2 Ursprung und Verbreitung der Pest in Europa

3. Krankheitsbild und Krankheitsverlauf der.. Pest
3.1. Arten der Pest
3.1.1. Die Beulenpest
3.1.2. Die primäre Lungenpest

4. Mittelalterliche Erklärungstheorien
4.1. Die Pest als Strafe Gottes
4.2. Die Vergiftung der Brunnen durch die Juden
4.3. Das Pariser Pestgutachten

5. Der Umgang mit den Pestkranken
5.1. Sozialer und moralischer Verfall der Gesellschaft
5.2. Die Isolation der Pestkranken am Beispiel der Stadt Venedig
5.3. Das Pestconsilium des Gentile da Foligno

6. Schluss

Quellen- und Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

„Weh mir, was muß ich erdulden? Welch heftige Qual steht durch das Schicksal mir bevor? Ich seh' eine Zeit, wo die Welt sich rasend ihrem Ende nähert, um mich herum in Scharen Jung und Alt dahinsterben. Kein sicherer Ort bleibt mehr, kein Hafen tut sich auf der gan­zen Welt mir auf. Es gibt, wie es scheint, keine Hoffnung auf die ersehnte Rettung.“1

Diese zeitgenössische Schilderung des italienischen Dichters Francesco Petrarca lässt nur erahnen, wie grausam und aussichtslos der Alltag zur Zeit der großen Pest von 1348 bis 1351 für die Menschen gewesen sein muss. Unzählige Männer, Frauen und Kinder fielen ihr meist innerhalb weniger Stunden unter qualvollen Schmerzen zum Opfer.2 Während die Pest im Mittelalter „pestilenz“, „groet sterf“‘ oder „pestis magna“3 ge­nannt wurde, ist sie heute unter der Bezeichnung „der schwarze Tod“4 weltbekannt. Doch bereits bei der Namensgebung ist darauf hinzuweisen, dass der Begriff „Pest“ zweideutig ist: Der lateinische Begriff „pestis“, der übersetzt „Seuche“ bedeutet, diente nicht zwingend nur zur Beschreibung der Beulen bzw. Lungenpest, sondern wurde im Mittelalter auch zur allgemeinen Beschreibung von Seuchen genutzt.5 Dieser Sachver­halt muss bei der Betrachtung der Quellen berücksichtigt werden.

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand von zeitgenössischen Überlieferungen herauszufinden, wie man im Spätmittelalter mit dem Ausbruch der großen Pest von 1347 bis 1351 und den Pestkranken umgegangen ist. Wichtige Quellen stellen in diesem Zusammenhang die Berichte von italienischen Chronisten und Ärzten dar, die von Klaus Bergdolt in sei­nem Werk „Die Pest 1348 in Italien. Fünfzig zeitgenössische Quellen“ herausgegeben und übersetzt worden sind. Außerdem ist die sehr umfangreiche und informative Mono­graphie „Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters.“, ebenfalls von Bergdolt, nennenswert hervorzuheben. Zu Beginn dieser Arbeit werden Ursprung und Ausbreitung der Pest in Europa im Überblick dargestellt. Zum besseren Verständnis der Thematik ist ein Einblick in das Krankheitsbild und den Krankheitsver­lauf der einzelnen Pestarten unerlässlich. Anschließend werden die mittelalterlichen Er­klärungstheorien, die sich auf den Ausbruch der Pest beziehen, betrachtet. Diese drei Kapitel dienen sozusagen als Hinführung auf den wesentlichen Bestandteil dieser Ar­beit. Im Fokus steht der Umgang mit der Pest und den Pestkranken, der im folgenden Kapitel thematisiert wird. Abschließend werden die Folgen der Pest und ihre Bedeutung in unserer heutigen Zeit erläutert.

2. Ursprung und Verbreitung der Pest in Europa

Zwischen 1347 und 1351 wurde Europa von einer Seuche heimgesucht, die als eine der größten Katastrophen der europäischen Geschichte gilt - die Pest (lat. pestis, Seuche).6 Da der Begriff „Seuche“ häufig im weitläufigem Sinne verwendet wird, ist zuvor eine genau Definition des Begriffs notwendig. Im medizinischen Wörterbuch Pschyrembel wird der Begriff wie folgt definiert: „Historische und umgangssprachliche Bezeichnung für die plötzliche Erkrankung zahlreicher Menschen an einer Infektionskrankheit“7. Ih­ren Anfang nahm die Pest, nach einem zeitgenössischen Bericht8 des Rechtsgelehrten Gabriele de Mussis, im Jahre 1346 in der Handelsstadt Caffa9, die zu dieser Zeit von den Tataren belagert wurde. Während der Belagerung kam es zu einem Ausbruch der Seuche unter Tataren. De Mussis schilderte den Weg der Seuche von der Krim nach Ita­lien:

„So gelangte man aus der erwähnten Stadt Caffa auf der Krim mit einigen Schiffen, die von noch lebenden, aber bereits mit der Seuche infizierten Seeleuten gesteuert wurden, nach Genua, mit anderen nach Venedig, mit wieder anderen in weitere Regionen der Christen­heit. Es klingt unglaublich: Kaum gingen die Matrosen irgendwo an Land (die krankhaften Ausdünstungen begleiteten sie ja) und kamen mit Menschen in Berührung, starben diese.“10

In kürzester Zeit erreichte die Seuche ganz Europa. Die Verbreitung der Pest wurde ne­ben der hohen Infektionsgefahr noch durch weitere Faktoren begünstigt: Aufgrund des enormen Wachstums der europäischen Bevölkerung um 1300 folgten in den Jahren von 1315 bis 1317 große Hungersnöte. Diese führten zu einer Verschlechterung der körperli­chen Verfassung der Bevölkerung, was eine verminderte Resistenz der Menschen ge­genüber Infektionen zur Folge hatte.11 Hinzu kamen die dichte Besiedlung und die schlechten Hygienezustände der mittelalterlichen Städte, die einen idealen Nährboden für eine schnelle Ausbreitung der Seuche boten.12

3. Krankheitsbild und Krankheitsverlauf der Pest

3.1. Artender Pest

„Zuerst trat eine schmerzhafte Gliedersteife auf, die die Körper der Menschen befiel. Sie hatten das Gefühl, von einer Lanze durchbohrt zu sein und stechende Pfeilspitzen zu spüren.“13 Anhand dieser Metapher versuchte de Mussis die qualvollen Schmerzen der Menschen zu beschreiben, die der Pest zum Opfer fielen. In den Folgejahren der Pest entstanden mehrere Berichte, die die Symptome der Pest schilderten. Darunter auch der des Chronisten Marchionne di Coppo Stefani, der unmittelbar nach 1348 das Erschei­nungsbild und die verhängnisvollen Auswirkungen der Pest beschrieb:

„Die Symptome waren folgende: Zwischen Oberschenkel und Körper schwollen Drüsen an oder in der Achselhöhle zeigten sich Beulen. Dazu kam ein akutes Fieber. Wenn der Patient ausspuckte, war der Speichel mit Blut vermischt. Und keiner, der Blut spuckte, überlebte.“14 In der heutigen Medizin unterscheidet man die Pest anhand der Symptome in zwei Ar­ten: Die Beulen- und die Lungenpest.

3.1.1. Die Beulenpest

Die Beulenpest, auch Bubonenpest genannt, ist die am häufigsten auftretende Form der Pest. Ihr Name steht charakteristisch für die entstehenden Schwellungen der Lymphkno­ten in der Leistengegend, unter den Achseln oder am Hals. Übertragen15 wird die Beu­lenpest von Nagern auf Menschen durch Flöhe, Läuse oder Wanzen.16 Die Inkubations­zeit17 beträgt meist nur wenige Tage. Anschließend bildet sich an der Einstichstelle eine blau-schwarz verfärbte Nekrose18. Hinzu kommen eine starke Schwellung der Lymph­knoten, Kopfschmerzen und Fieber. Tritt nach etwa einer Woche keine Besserung ein, gelangen in den häufigsten Fällen die Erreger in die Blutbahn und es kommt zu einer Blutvergiftung (Septikämie), die fast immer zum Tode führt.19

3.1.2. Die primäre Lungenpest

Die weit aus gefährlichere Form der Pest ist die primäre Lungenpest. Anders als die Beulenpest, wird sie durch eine Tröpfcheninfektion20 übertragen. Nach einer sehr kurzen Inkubationszeit von ein bis zwei Tagen kommt es zu Symptomen wie Atemnot, Herzra­sen oder Bluthusten. Durch eine Lähmung der Nerven und die Zerstörung des Lungen­gewebes endet die Lungenpest im Erstickungstod.21

4. Mittelalterliche Erklärungstheorien

Von der Alltagserfahrung abgesehen, dass die Pest hoch infektiös war, war der damalige Kenntnisstand der Ärzte bezüglich Ursache, Wirkung und Therapie der Pest deprimie­rend gering.22 Aufgrund dessen entstand eine Vielzahl an Erklärungstheorien, von denen die Gebräuchlichsten im Folgenden dargestellt werden sollen.

4.1. Die Pest als Strafe Gottes

Da die Medizin versagte, suchte man anderweitige Erklärungen für den Ausbruch der Pest. Für viele Menschen stellte die Pest eine Strafe Gottes aufgrund der begangenen Sünden dar. Der Zorn Gottes wurde in der Kunst häufig durch Pfeile veranschaulicht, die auf die Sünder herab regneten. Der heilige Sebastian23 wurde zum Schutzheiligen gegen die Pest ernannt. Er sollte die Pfeile der Pest auf sich ziehen und somit die Men­schen vor ihr beschützen (vgl. Abb. 1). Das Motiv der Seuche als himmlische Strafe, symbolisiert durch Pfeile, lässt sich bis in die Kunst des Mittelalters zurück verfolgen (vgl. Abb. 2).24 Ein unschönes Begleitphänomen dieser Erklärungstheorie waren die Geißlerzüge, die während der Pest ihren Höhepunkt erlangten. Angeführt von Klerikern zogen die Flagellanten25, barfuß und mit Geißeln in der Hand, von Kirche zu Kirche (vgl. Abb. 3). Durch Bußgesänge und Gebete erflehten sie dort Gottes Erbarmen.26 Die Beschreibung Heinrichs von Herford, aus seiner 1355 verfassten Weltchronik, lässt erahnen, wie grauenvoll und schmerzhaft die Selbstverstümmelung der Flagellanten ge­wesen sein muss:

„Jede Geißel war eine Art Stock, von welchem drei Stränge mit großen Knoten vorne her­abhingen. Mitten durch die Knoten liefen von beiden Seiten sich kreuzende, eiserne nadel­scharfe Stacheln, die in der Länge eines Weizenkoms oder etwas mehr aus den Knoten rag­ten. Mit solchen Geißeln schlugen sie sich auf den entblößten Oberkörper, so daß dieser blau verfärbt und entstellt anschwoll und das Blut nach unten lief und die benachbarten Wände der Kirche, worin sie sich geißelten, bespritzte. Zweilen trieben sie sich die eisernen Stacheln so tief ins Fleisch, daß man sie erst nach wiederholten Versuchen herausziehen konnte.“27

Als in der Bevölkerung das Gerücht aufkam, dass die Geißler die Pest durch ihre Buß­gänge verbreiten, beschlossen viele Städte die Flagellanten nicht länger in ihre Städte einzulassen. Papst Clemens VI. verbot schließlich am 20. Oktober 1349 alle öffentli­chen Geißlerbewegungen.28

4.2. Die Vergiftung der Brunnen durch die Juden

Immer wieder gerieten die Juden in Verdacht, die Brunnen vergiftet zu haben und somit Schuld am Ausbruch der Pest zu tragen. Die Folge dieser Beschuldigung waren blutige Judenpogrome, die vor allem im Norden Frankreichs und in den deutschsprachigen Reichsgebieten ihren Lauf nahmen. Zwar gab es auch schon vor der Pest Judenpogro­me, jedoch zeigte sich während der Zeit der Pest ein deutlicher Anstieg der Judenfeind- schäft. Papst Clemens VI. verbot am 26. September 1348 die Verfolgung der Juden und betonte in seiner päpstlichen Bulle, dass Juden genauso an der Pest starben wie Chris­ten. Das Verbot zeigte jedoch wenig Wirkung.29 Die am häufigsten gewählte Todesart war der so genannte Feuertod: Die Verbrennung der Juden am lebendigen Leib (vgl. Abb. 3). Kam es zu Prozessen gegen einzelne Personen oder Gruppen, endeten diese für die Juden meist mit einem grausamen Foltertod. Häufig gewählte Foltermethoden waren das Rädern oder das lebendig Begraben.30 Zwar lassen sich anhand der Quellen keine genauen Opferzahlen bestimmenjedoch steht fest, dass die Judenpogrome des Mittelal­ters bis zum Holocaust des 20. Jahrhunderts „die größte singuläre Mordaktion gegen die jüdische Bevölkerung Europas“31 darstellte.32

4.3. Das Pariser Pestgutachten

Da Wissenschaft und Medizin in der Verantwortung standen, den Auslöser der Pest zu ermitteln, erschien im Oktober 1348 das compendium de epidemia der medizinischen Fakultät der Pariser Universität. Eingefordert wurde das Gutachten von Frankreichs Kö­nig Philipp VI.33 Es bezieht sich auf die Thesen des Pesthauchmodells von Gentile da Foligno. Foligno ging davon aus, dass aufgrund einer ungünstigen Konstellation von Mars, Jupiter und Saturn, krank machende Ausdünstungen von Land und Meer in die Luft gezogen werden. Diese werden erhitzt und anschließend als verdorbene Luft wie­der auf die Erde geschleudert. Durch das Einatmen der verdorbenen Luft werden die Or­gane der Menschen infiziert.34 Auf dieser Theorie basierte auch die Begründung der Pa­riser Ärzte:

„Es ist bekannt, daß in Indien [...] die Gestirne, welche die Strahlen der Sonne und die Wärme des himmlischen Feuers bekämpften, ihre Macht besonders gegenjenes Meer aus­übten und mit seinen Gewässern heftig stritten. Daher entstehen oft Dämpfe [...]. Diese Dämpfe wiederholten ihr Auf- und Niedersteigen 28 Tage lang unaufhörlich, aber am Ende wirkten Sonne und Feuer so gewaltig auf das Meer, daß sie einen großen Teil [...] [des Meeres] in Dampfgestalt emporhob. Dadurch wurden nun in einigen Gegenden die Gewäs­ser dermaßen verdorben, daß die Fische in denselben starben. [Der Dampf] verbreitete sich [...] durch die Luft in viele Weltgegenden und hüllte dieselben in Nebel ein.“35

Zwar erlangte das Gutachten weite Verbreitung, geholfen hat esjedoch Niemanden. Ei­genartig ist, dass das Gutachten weder das Krankheitsbild, noch den Krankheitsverlauf der Pest beschreibt. Dies erweckt den Eindruck, als hätten die Ärzte ihre Ahnungslosig­keit gegenüber der Bevölkerung verschleiern wollen.

5. Der Umgang mit den Pestkranken

5.1. Sozialer und moralischer Verfall der Gesellschaft

Das Auftreten der Pest, sowie das damit verbundene Massensterben, rief in der Bevölke­rung Ängste hervor, die sich im sozialen und moralischen Verhalten der Menschen nie­derschlugen. Von diesen Ängsten berichtete auch der Kanoniker Johannes von Parma:

„Als ich einmal frühmorgens [...] am Fenster der Sakristei von San Vigilio stand, sah ich eine Frau zum Grab ihres Mannes gehen, der tags zuvor gestorben war. Und ich sah, wie sie beim Beten selbst tot zusammenbrach und wie sie neben ihrem Mann beerdigt und ins Grab gelegt wurde. Wie ein Schaf wurde sie ohne Bahre beerdigt. Es gab auch keinen, der gesun­gen hätte. Und ich kann berichten, daß wegen solcher Begleitereignisse unter der Bevölke­rung eine solche Panik entstand, daß viele Wohlhabende mit ihren Familien auf die Dörfer flohen und die Häuser, die ihnen gehörten, zurückließen.“36

[...]


1 Bergdolt, Klaus, Die Pest 1348 in Italien. Fünfzig zeitgenössische Quellen, Heidelberg 1989, S. 146.

2 Vgl. Bergdolt, Klaus, Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters, München 21994, S. 9.

3 Jankrift, Kay Peter, Brände, Stürme, Hungersnöte. Katastrophen in der mittelalterlichen Lebenswelt, Darmstadt2003, S. 126.

4 Der Terminus wurde erstmals von dänischen und schwedischen Chronisten des 16. Jahrhunderts ver­wendet, um das Furchtbare und Schreckliche der Seuche zu betonen.

5 Vgl. Vasold, Manfred, Die Ausbreitung des Schwarzen Todes in Deutschland nach 1348. Zugleich ein BeitragzurdeutschenBevölkerungsgeschichte, HZ 277 (2003), S. 281.

6 Vgl. Bergdolt, Der Schwarze Tod in Europa,2 1994, S. 9.

7 Warmbrunn, Angelika/ Mueller, Ulrich Otto, „Seuche“, in: Pschyrembel online.

8 Vgl. Bergdolt, Die Pest 1348 inltalien, 1989, S. 19f.

9 Caffa entspricht dem heutigen Feodossija, einer Hafenstadt auf der Krim.

10 Bergdolt, Die Pest 1348 inltalien, 1989, S. 22.

11 Vgl. Schipperges, Heinrich, Die KrankenimMittelalter, München 1990, S. 105.

12 Vgl. Jankrift, Brände, Stürme, Hungersnöte, 2003, S. 147.

13 Bergdolt, Die Pest 1348 inltalien, 1989, S. 30.

14 Ebd., S. 66.

15 Zur genaueren Beschreibung des Infektionshergangs siehe: Jankrift, Kay Peter, Krankheit und Heil­kunde im Mittelalter (=Geschichte kompakt 9), Darmstadt (2. durchges. Auflage) 2012, S. 80.

16 Vgl. Vasold, Manfred, Pest, Not und schwere Plagen. Seuchen und Epidemien vom Mittelalter bis heute, München 1991, S. 72.

17 Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbrechen einer Infektionskrank­heit.

18 Unter einer Nekrose wird in der Medizin das Absterben einzelner oder mehrerer Zellen verstanden.

19 Vgl. Bergdolt, Der Schwarze Tod in Europa, 1994, S. 18.

20 Infektion, bei der die Krankheitserreger über den Nasen-Rachen-Raum (zum Beispiel durch Sprechen, Husten oder Niesen) übertragen werden.

21 Vgl. Jankrift, Krankheit undHeilkunde imMittelalter, 2012, S. 81.

22 Vgl. Bergdolt, Der Schwarze Tod in Europa, 1994, S. 26.

23 Sebastian (gest. um 288 in Rom) war ein römischer Soldat. Er wird seit dem 4. Jahrhundert als Märty­rer und Heiliger in der katholischen Kirche verehrt.

24 Vgl. Naphy, William/ Spicer, Andrew, Der schwarze Tod. Die Pest in Europa, Essen 2006, S. 13f.

25 Die Flagellanten oder Geißler waren eine christliche Laienbewegung im 13. und 14. Jahrhundert. Ihr Name geht auf das lateinische Wort „flagellum“ (zu deutsch: Geißel oder Peitsche) zurück.

26 Vgl. Bergdolt, Der Schwarze Tod in Europa, 1994, S. 107.

27 Bergdolt, Klaus, Die Pest. Geschichte des Schwarzen Todes (=Beck'sche Reihe 2411), München2006, S. 65.

28 Vgl. Die Pest. Leben und Sterben im Mittelalter (=GEO Epoche 75), Hamburg 2015, S. 119.

29 Vgl. Jankrift, Kay Peter, Mit Gott und schwarzer Magie. Medizin im Mittelalter, Stuttgart 2005, S. 101.

30 Vgl. Graus, Frantisek, Pest, Geissler, Judenmorde. Das 14. Jahrhundert als Krisenzeit (^Veröffentli­chungen des Max-Planck-Insituts für Geschichte 86), Göttingen 1987, S. 215f.

31 Zinn, Karl Geoig, Kanonen und Pest. Über die Ursprünge der Neuzeit im 14. und 15. Jahrhundert, Opladen 1989, S. 201.

32 Vgl. Ebd., S. 201.

33 Vgl. Die Pest, Hamburg 2015, S. 74.

34 Vgl. Bergdolt, Der Schwarze Tod in Europa, 1994, S. 24.

35 Schipperges,DieKrankenimMittelalter, 199O,S.1O7.

36 Bergdolt, Die Pest 1348 inltalien, 1989, S. 104f.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Der Umgang mit lebenden Toten im Spätmittelalter am Beispiel der Pestkranken
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V951578
ISBN (eBook)
9783346294579
ISBN (Buch)
9783346294586
Sprache
Deutsch
Schlagworte
umgang, toten, spätmittelalter, beispiel, pestkranken
Arbeit zitieren
Sophia Rauch (Autor), 2018, Der Umgang mit lebenden Toten im Spätmittelalter am Beispiel der Pestkranken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951578

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Der Umgang mit lebenden Toten im Spätmittelalter am Beispiel der Pestkranken



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden