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Die Dakerkriege. Expansionspolitik als Herrschaftslegitimation

Titel: Die Dakerkriege. Expansionspolitik als Herrschaftslegitimation

Seminararbeit , 2020 , 17 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die militärische Ausgangslage der beiden wichtigsten Parteien im Dakerkrieg analysiert. Darüber hinaus werden die beiden Kriege Traians gegen die Daker näher beleuchtet, um schlussendlich die Fragen zu beantworten: Was waren die Ursachen, nach Dakien zu expandieren? Warum ging die Expansion in Richtung Dakien und nicht in eine andere Richtung? Und welchen Beitrag leistete die Expansionspolitik, um seine Position als römischer Herrscher zu festigen und zu legitimieren?

In der Zensur Kaiser Vespasians gelang es Traian und seinem Vater, die der Familie der Ulpier angehörten, in den Stand der Patrizier aufgenommen zu werden. In der Folgezeit sollte diese Familie das Schicksal des Imperium Romanum wesentlich bestimmen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Traian in den folgenden Jahren einige hohe Ämter bekleidete . Dennoch ist es erstaunlich, dass Traian nach seiner Prätur zum Kommandeur der siebten Legion aufstieg. In der Regel wäre das Konsulat der nächste Karriereschritt gewesen. Die Forschung liefert verschiedene Erklärungsmuster für diesen "Bruch". Eine mögliche Erklärung ist aus Sicht Kaiser Domitians, dass zu enge Verhältnis von Traians Vater mit Vespasian und Titus . Eine andere, die Motivation Traians, die militärische Karriere seines Vaters fortzuführen. Ein weiterer denkbarer Erklärungsansatz wäre die Enttäuschung Domitians über Taten und Handlungen Traians.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG – BLICK AUF KAISER TRAIAN

2. MILITÄRISCHE AUSGANGSLAGE

2.1 DAS DAKISCHE MILITÄR

2.2 DIE STREITMACHT DES RÖMISCHEN IMPERIUMS

3. DIE KRIEGE TRAIANS GEGEN DAKIEN

3.1. DER ERSTE DAKERKRIEG

3.2 DER ZWEITE DAKERKRIEG

4. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die militärische Expansionspolitik Kaiser Traians in Dakien und analysiert, inwieweit diese Feldzüge als Mittel zur Festigung und Legitimation seiner kaiserlichen Herrschaft dienten. Dabei wird der Fokus auf die militärische Ausgangslage beider Kriegsparteien sowie die strategischen Hintergründe der Konflikte gelegt, um die Motive des Kaisers für die Reichserweiterung zu beleuchten.

  • Militärische Struktur und Taktiken der Daker und Römer
  • Strategische Planung und Durchführung des ersten und zweiten Dakerkrieges
  • Die Rolle der militärischen Erfolge für das kaiserliche Prestige
  • Herrschaftslegitimation durch Expansion im Vergleich zur Vorgängerpolitik

Auszug aus dem Buch

3.1. DER ERSTE DAKERKRIEG

Im Jahre 101 n. Chr. begann der Angriffskrieg Traians gegen die Daker. Vorausgegangen war eine formelle Kriegserklärung des Senats gegen den Dakerkönig Decebalus. Dieser hatte 89 n. Chr. mit Kaiser Domitian Frieden geschlossen, sodass dieser Frieden aufgekündigt wurde. Wie sein Vorgänger Domitian nahm Traian in der ersten Phase seines Angriffes vermutlich den gleichen Weg. Im Vorfeld des ersten Dakerkrieges muss Traian umfangreiche logistische und versorgungsrelevante Vorkehrungen getroffen haben. Der Kaiser reiste mit einer mobilen Reichszentrale, um alle Staatsgeschäfte und Entscheidungen auf dem Vormarsch bearbeiten zu können. Der Straßenbau sowie die Verstärkungen und Sicherungen der Grenzen lassen sich als kriegsvorbereitende Maßnahmen interpretieren. Das römische Heer marschierte von Ariminum nach Viminacium. Dort waren bereits neun Legionen stationiert, welche durch diverse Auxiliarformationen aus Kohorten und Alen unterstützt wurden. Zusammengefasst bildeten die Auxiliareinheiten eine Stärke von 55000 Mann. An Traians Seite stand die prätorianische Garde unter Führung des Prätorianerpräfekten Titus Claudius Livianus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG – BLICK AUF KAISER TRAIAN: Einführung in die militärische Laufbahn Traians und Darstellung der Ausgangssituation vor Beginn der Dakerkriege.

2. MILITÄRISCHE AUSGANGSLAGE: Untersuchung der militärischen Organisation, Stärken und Schwächen sowohl der Daker unter Decebalus als auch der römischen Streitkräfte.

3. DIE KRIEGE TRAIANS GEGEN DAKIEN: Detaillierte Analyse der beiden Dakerkriege, ihrer taktischen Herausforderungen, der Kriegsführung Traians und der letztlichen Unterwerfung des Dakerreichs.

4. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Auswertung der Motive Traians für die Expansion, insbesondere unter dem Aspekt der Herrschaftslegitimation und des persönlichen Ansehens als Kaiser.

Schlüsselwörter

Traian, Dakerkriege, Decebalus, Römische Legionen, Auxiliarformationen, Expansionspolitik, Herrschaftslegitimation, Militärstrategie, Donaugrenze, Sarmizegetusa Regia, Imperium Romanum, Kriegführung, Antike, Kaiserzeit, Konsulat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Dakerkriege unter Kaiser Traian und hinterfragt deren Bedeutung als Instrument zur Festigung seiner Herrschaft und Legitimation als römischer Kaiser.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der militärischen Organisation der Konfliktparteien, der taktischen Durchführung der Feldzüge sowie den politischen Motiven, die Traian zur Expansion nach Dakien bewogen haben.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, warum Traian die Expansion nach Dakien vorantrieb und welchen Beitrag diese Politik zur Sicherung und Legitimierung seiner Position als Herrscher leistete.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse historischer Quellen und aktueller Forschungsliteratur, um den Verlauf der Kriege zu rekonstruieren und die strategischen sowie politischen Hintergründe einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die militärische Ausgangslage und die detaillierte Darstellung des ersten und zweiten Dakerkrieges, wobei insbesondere auf Truppenbewegungen, Taktik und logistische Herausforderungen eingegangen wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Traian, Dakerkriege, Decebalus, Expansionspolitik, Herrschaftslegitimation und die römische Militärorganisation.

Warum war der Sieg über die Daker für Traians Ansehen so entscheidend?

Da Kaiser Domitian unter Druck stand und sein militärisches Ansehen nach Krisenmeldungen gelitten hatte, musste Traian durch echte militärische Erfolge beweisen, dass er ein fähiger Anführer ist, um sich die Akzeptanz von Senat, Volk und Heer zu sichern.

Welche Rolle spielten die Auxiliarformationen in den Dakerkriegen?

Die Auxiliarformationen waren entscheidend, da sie auf das teils unwegsame Gelände spezialisiert waren, Flankierungen ermöglichten und so das Übergewicht der schweren römischen Legionen in den entscheidenden Phasen unterstützten.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Dakerkriege. Expansionspolitik als Herrschaftslegitimation
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V951671
ISBN (eBook)
9783346296740
ISBN (Buch)
9783346296757
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dakerkriege expansionspolitik herrschaftslegitimation römisches reich römischer kaiser adoptivkaiser daker rom
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Die Dakerkriege. Expansionspolitik als Herrschaftslegitimation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951671
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Leseprobe aus  17  Seiten
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