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Welche PESTEL-Faktoren machen Japan als Wirtschaftsraum attraktiv/unattraktiv?

Titel: Welche PESTEL-Faktoren machen Japan als Wirtschaftsraum attraktiv/unattraktiv?

Hausarbeit , 2020 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

VWL - Makroökonomie, allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Chancen und Risiken des Wirtschaftsraums Japan mittels der politischen, wirtschaftlichen und technologischen Faktoren anhand der PESTEL-Analyse. Japan ist nach den USA und der Volksrepublik China die drittstärkste Volkswirtschaft der Welt und befindet sich in seiner längsten Wachstumsphase seit der Nachkriegsgeschichte. Aktuell hat der G7-Staat Japan jedoch mit China als starken Konkurrenten im Exportsektor zu kämpfen.

Ein großes Problem für Japan und deren Wirtschaft liegt in der schrumpfenden und immer älter werdenden Gesellschaft. Jährlich nimmt das Durchschnittsalter zu und es steigen die Kosten für Sozialausgaben. Ein weiteres Risiko stellt die zunehmende Zahl an Naturkatastrophen dar, wobei besonders die Küstenregionen, wo die meisten großen Unternehmen ansässig sind, betroffen sind. Das könnte in Zukunft den Standort für neue Unternehmen unattraktiver machen. Der demografische Wandel macht Japan als Wirtschaftsraum unattraktiv für Unternehmen. Hinzu kommen hohe Mieten sowie hohe Energiekosten. Auch wird deutlich, dass China zunehmend ein Problem für Japan darstellt und vor allem im Exportsektor ein starker Konkurrent ist.

Dennoch hat der japanische Markt auch Chancen. So haben japanische Unternehmen durch hohe Investitionen in F&E einen internationalen Vorteil und können von einer großen Exportstärke profitieren. Die technologischen Faktoren machen Japan als Wirtschaftsraum gerade für die Automobilbranche sehr attraktiv. Die Nachfrage anderer Länder nach japanischen Produkten aus den Bereichen Medizintechnik, Robotik und Medikamente steigt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Japan durch eine stabile Außenpolitik und die guten Beziehungen zu den Nachbarstaaten, die Exportstärke der japanischen Industrie und die hoch entwickelte Technologie Wettbewerbsvorteile hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 PESTEL als Analysemethode

3 Analyse von Japan

3.1 Politische Faktoren

3.2 Wirtschaftliche Faktoren

3.3 Technologische Faktoren

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Attraktivität Japans als Wirtschaftsraum auf Basis der PESTEL-Analyse zu bewerten. Dabei soll durch die Untersuchung politischer, wirtschaftlicher und technologischer Faktoren ergründet werden, welche Chancen und Risiken für Unternehmen bestehen und wie sich Japan im internationalen Wettbewerb, insbesondere gegenüber China, positioniert.

  • Analyse des japanischen Wirtschaftsraums mittels PESTEL-Methodik
  • Einfluss der Außenpolitik und internationaler Handelsbeziehungen
  • Bewertung makroökonomischer Kennzahlen wie BIP, Inflation und Einkommensentwicklung
  • Bedeutung von Forschung, Entwicklung und Innovation für die japanische Industrie

Auszug aus dem Buch

3.1 Politische Faktoren

Ein wichtiger Bestandteil der japanischen Außenpolitik ist das Bündnis mit den USA sowie eine aktive multilaterale Politik. Durch den Sicherheitsvertrag von 1960 sind beide Länder zur Verteidigung und Wahrung der Stabilität Japans verpflichtet.

Jedoch führt die Neuausrichtung der amerikanischen Außenpolitik unter Präsident Donald Trump im Verhältnis zu Japan zu Belastungen zwischen beiden Ländern. In den Jahren 2016 und 2017 war Japan kein ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und kämpfte zusammen mit den anderen G4 Staaten (Deutschland, Brasilien und Indien) um einen ständigen Sitz. Wichtige regionale Schwerpunkte von Japans Außenpolitik sind die guten Beziehungen zu den Nachbarstaaten China, Russland, Süd-Korea, Indien und Australien, da Japan selbst nur über wenige natürliche Ressourcen verfügt. Aufgrund der G7-Mitgliedschaft ist Japan ständiger Bestandteil der euroatlantischen Wertegemeinschaft und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Frieden, Demokratie sowie Rechtstaatlichkeit. Im Jahr 2019 hatte Japan den G20-Vorsitz inne und hat eine sehr stabile Außenpolitik, welche sich voraussichtlich nur wenig in den nächsten Jahren ändern wird.

Des Weiteren übernimmt Japan große internationale Verantwortung und organisierte z.B. die Entsendung der Blauhelmsoldaten von 2011-2017 in den Süd Sudan und fördert den Wiederaufbau in Ländern wie dem Irak oder Afghanistan. Internationale Konferenzen wie zum Beispiel die 6. Internationale Tokioter Konferenz, welche sich mit dem Thema Entwicklung in Afrika beschäftigt, sind von regelmäßigem Bestand in Japan. Die EU und Japan pflegen vor allem bei den Themen Klimaschutz, Lebensmittelsicherheit und der Sicherheitspolitik enge Beziehungen. Am 1 Februar 2019 trat das Strategische Partnerschaftsabkommen sowie das Wirtschaftspartnerabkommen zwischen der EU und Japan in Kraft. Mit dem aufstrebenden Staat China hat sich Japan auf ein gegenseitiges Nutzen der strategischen Beziehungen geeinigt, um zugleich das Spannungspotential zu verringern. Belastet wird das Verhältnis explizit durch den Territorialstreit um die Senkaku Inseln.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und definiert das Ziel der Arbeit, Japan anhand der PESTEL-Analyse hinsichtlich seiner Standortattraktivität zu untersuchen.

2 PESTEL als Analysemethode: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der PESTEL-Analyse als strategisches Instrument zur Untersuchung des Makroumfelds von Unternehmen.

3 Analyse von Japan: Dieser Abschnitt unterteilt sich in die Untersuchung der politischen, wirtschaftlichen und technologischen Faktoren, die den Wirtschaftsstandort Japan maßgeblich beeinflussen.

4 Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst die identifizierten Chancen und Risiken zusammen und bewertet die Wettbewerbsvorteile Japans unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und des internationalen Wettbewerbs.

Schlüsselwörter

Japan, PESTEL-Analyse, Wirtschaftsraum, Außenpolitik, Wirtschaftswachstum, BIP, Export, Technologie, Forschung und Entwicklung, Demografie, internationale Handelsbeziehungen, Wettbewerbsvorteile, Automobilindustrie, Inflation, Innovation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Attraktivität Japans als Wirtschaftsstandort für Unternehmen anhand einer strukturierten Analyse der Rahmenbedingungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die politischen Beziehungen, die wirtschaftliche Lage inklusive Wachstum und Handelsbilanz sowie der technologische Sektor Japans.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Chancen und Risiken für den Wirtschaftsstandort Japan mittels PESTEL-Analyse zu identifizieren und zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die PESTEL-Analyse verwendet, ein strategisches Management-Tool, das hier spezifisch auf politische, wirtschaftliche und technologische Faktoren angewendet wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte: die politische Außenpolitik, die Analyse der wirtschaftlichen Indikatoren (wie BIP und Einkommen) sowie die technologische Innovationskraft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie PESTEL-Analyse, Außenpolitik, Wirtschaftswachstum, Technologievorsprung und demografischer Wandel definiert.

Welche Rolle spielt China im Kontext dieser Untersuchung?

China wird sowohl als wichtiger Handels- und Wirtschaftspartner als auch als zunehmend starker Konkurrent im Exportsektor für Japan identifiziert.

Wie wirkt sich die demografische Situation auf Japan aus?

Die alternde Gesellschaft wird als zentrales Risiko beschrieben, da sie zu steigenden Sozialkosten führt und die Binnennachfrage schwächt.

Warum ist die Automobilbranche für die japanische Wirtschaft so wichtig?

Die Automobilindustrie ist einer der größten Beschäftigungszweige und trägt signifikant zur Bruttowertschöpfung bei, insbesondere durch die technologische Führung bei Hybrid- und Batterietechnik.

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Details

Titel
Welche PESTEL-Faktoren machen Japan als Wirtschaftsraum attraktiv/unattraktiv?
Hochschule
International School of Management, Standort Dortmund
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
14
Katalognummer
V951698
ISBN (eBook)
9783346292971
ISBN (Buch)
9783346292988
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welche pestel-faktoren japan wirtschaftsraum
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Welche PESTEL-Faktoren machen Japan als Wirtschaftsraum attraktiv/unattraktiv?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/951698
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Leseprobe aus  14  Seiten
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