Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Beziehungen und Familie

Einfluss der Medien auf die Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen

Titel: Einfluss der Medien auf die Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marianna Krokhmalna (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel der Hausarbeit ist das Identifizieren von Einflüssen der Medien auf die Erziehung der Sexualität von Kindern und Jugendlichen. Die Massenmedien haben heutzutage eine sehr große Bedeutung, da sie die wichtigste Informationsquelle sind. Sie öffnen völlig neue Umgangsformen mit Liebe und Beziehung, welche vorzugsweise von den Jüngeren intensiv genutzt werden. Das Internet bietet auch die Möglichkeit für schnelle kurzliebende Bekanntschaften, die vorrangig auf Sex gezielt sind. Mediale Darstellungen prägen daher die Sexualerziehung und die Entwicklung von Vorstellungen über Sexualität. Neben den positiven Seiten im Sinne der sexuellen Selbstinformierung bringt die leichte Verfügbarkeit sexueller Inhalte in den Medien auch Risiken für die Sexualerziehung und -entwicklung von Kindern und Jugendlichen, die der Fokus in dieser Hausarbeit sind. In dieser Hausarbeit liegt der Schwerpunkt auf der Sexualität von Kindern und Jugendliche.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Sexualität der Kinder und Jugendlichen

2.1 Entwicklung und Aufklärung der Sexualität der Kinder und Jugendlichen

2.2. Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen

3. Sexualität in den Medien

3.1. Aufklärung und Erziehung der Sexualität in den Medien der Kinder und Jugendlichen

3.2. Probleme der Erziehung und Einfluss der Medien auf Kinder und Jugendlichen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Massenmedien – insbesondere des Internets – auf die Sexualentwicklung sowie die Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen. Dabei liegt der Fokus auf der Identifizierung von Chancen zur Informationsgewinnung einerseits sowie der Analyse von Risiken, wie etwa der Konfrontation mit pornografischen Inhalten oder ungesunden Schönheitsidealen, andererseits.

  • Grundlagen der kindlichen und jugendlichen Sexualentwicklung
  • Die Rolle der Sexualerziehung in Praxis und Pädagogik
  • Mediale Präsenz und Nutzungsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen
  • Einflüsse pornografischer Inhalte und medialer Darstellungen auf das Sexualverhalten
  • Risiken wie Leistungsdruck, ungesunde Körperideale und gefährdende soziale Praktiken

Auszug aus dem Buch

3.1. Aufklärung und Erziehung der Sexualität in den Medien der Kinder und Jugendlichen

Sexualität in den Medien ist heutzutage omnipräsent. Sexuelle Darstellungen werden immer öfters in verschiedenen Zeitschriften, Zeitungen, Musikvideos, Filmen usw. gezeigt (vgl. Delisle, B. 2015 S.26). Helmut Lukesch hat u.a. im Jahr 2004 den Inhalt von Fernsehsendungen untersucht, um das Ausmaß sexueller Darstellungen in den Massenmedien zu analysieren. Er fand heraus, dass im deutschen Fernsehprogramm, wozu sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die privaten Sender gehörten, dass etwa ein Drittel und zwar 32,1% der analysierten Beiträge sich mit dem Thema Sexualität beschäftigten. Mit 39,6% war der Anteil nur bei den privaten Sendern und mit 23,3% nur bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. In den Musiksendungen wurden bei den privaten Sendern sogar 83,3% sexuelle Inhalte herausgefunden. 5,7% der sexuellen Darstellungen waren in Kindersendungen enthalten.

Lukesch und weitere Kollegen haben auch bei der Verfassung der sexuellen Medieninhalte szenische und sprachliche gefunden, wie z.B. Darstellungen zum Geschlechtsverkehr, Küssen, Streicheln von Körperteilen, Vergewaltigung, Sado-Maso-Praktiken häufig vorkommen sind (Lukesch u.a. 2004a, S. 91ff., Lukesch u.a. 2004b, S.305ff.). Eine andere Untersuchung des deutschen Fernsehangebots enthielt fünf Prozent sexuelle Inhalte in den öffentlich-rechtlichen Sendern, RTL, SAT1 und ProSieben. Das Thema Sex und Partnerschaft steht besonders im Vordergrund in verschiedenen Talkshows mit 20% am Anteil (vgl. Krüger 2001, S.173 und S.194). Kunkel und seine Kollegen haben im Jahr 2005 959 Fernsehsendungen analysiert. Daraus folgte, dass diese Sendungen 70% sexuelle Inhalte haben. Im Durchschnitt wurde etwa 5,0 Szenen je Stunde von sexuellen Darstellungen ermittelt. Durch Sprechen über Sexualität wurden mit 68% und zwar 4,6 Szenen je Stunde und durch das bildliche Zeigen von sexuellen Inhalten 35% nämlich 2,0 Szenen je Stunde ermittelt. Bei dem Sprechen über Sexualität wurden Kategorie wie Ratschläge von Experten, Sprechen über das erste Mal, über Geschlechtsverkehr und Oralsex, sprachlicher Flirt, usw. verwendet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Sexualitätsbegriffs im historischen Kontext und Darlegung des Fokus auf den Medieneinfluss bei Kindern und Jugendlichen.

2. Sexualität der Kinder und Jugendlichen: Darstellung der sexuellen Entwicklung vom Kindesalter bis zur Pubertät sowie die Bedeutung der Sexualerziehung als pädagogische Aufgabe.

3. Sexualität in den Medien: Analyse der medialen Verbreitung sexueller Inhalte und deren Auswirkungen auf die Orientierung sowie Risikowahrnehmung junger Menschen.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Chancen und Risiken medialer Einflüsse sowie die Notwendigkeit vertrauensvoller Aufklärung durch Eltern und Pädagogen.

Schlüsselwörter

Sexualität, Medienpädagogik, Jugendsexualität, Sexualerziehung, Internet, Pornografie, Sozialisation, Körperbild, Prävention, Sexualaufklärung, Online-Medien, Peergroup, Medienkompetenz, Jugendschutz, Sexting

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss, den Massenmedien und das Internet auf das Verständnis, die Entwicklung und die Erziehung zur Sexualität bei Kindern und Jugendlichen ausüben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die kindliche Sexualentwicklung, die Rolle der Sexualerziehung, die Omnipräsenz sexueller Darstellungen in Medien sowie die damit verbundenen Risiken und Chancen für die Identitätsfindung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist das Identifizieren der vielfältigen Einflüsse der modernen Medienwelt auf die Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien zur Jugendsexualität und Mediennutzung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die mediale Realität, die Präsenz sexueller Inhalte in TV und Internet, deren Wirkmechanismen auf die Nutzer sowie spezifische Probleme wie den sexuellen Leistungsdruck.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Sexualerziehung, Mediensozialisation, Jugendschutz, Internetnutzung und Identitätsentwicklung.

Welche Bedeutung haben soziale Netzwerke in diesem Zusammenhang?

Soziale Netzwerke dienen Jugendlichen laut Arbeit nicht nur der Kommunikation, sondern fungieren als Bühne für Flirt, Partnersuche und Selbstinszenierung, was neue Risiken birgt.

Welche Rolle spielen Expertenplattformen wie Dr. Sommer?

Sie dienen als wichtige, fachlich fundierte Gegenpole zu unkontrollierten Internetinhalten und bieten niedrigschwellige Beratungsangebote zur sexuellen Aufklärung.

Können Kinder und Jugendliche zwischen virtueller und realer Welt unterscheiden?

Untersuchungen zeigen, dass Jugendliche durchaus in der Lage sind, zwischen realen und virtuellen Welten zu differenzieren, auch wenn mediale Bilder ihre Vorstellungen prägen können.

Wie lautet die abschließende Empfehlung der Autorin?

Die Autorin plädiert für eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehern, um ein Vertrauensverhältnis zu schaffen, das eine erfolgreiche Sexualaufklärung in einer mediengeprägten Welt ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einfluss der Medien auf die Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,7
Autor
Marianna Krokhmalna (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V952180
ISBN (eBook)
9783346293473
ISBN (Buch)
9783346293480
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einfluss medien sexualerziehung kindern jugendlichen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marianna Krokhmalna (Autor:in), 2020, Einfluss der Medien auf die Sexualerziehung von Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/952180
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  15  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum