Die Kuba-Krise als Resultat des Kalten Krieges. Auslöser und Auswirkungen


Referat / Aufsatz (Schule), 2000

6 Seiten


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1.0) Inhaltsverzeichnis (fehlt)

2.0) Einleitung:

Da der Kalte Krieg1 beinahe eine nukleare Katastrophe gebracht hätte, ist es wichtig, das Thema einmal aufzuarbeiten. Diese Hausarbeit soll Informationen über den Kalten Krieg geben, allerdings mit einer Schwerpunktverlagerung auf die Kuba-Krise. Die Machtspiele der beiden Blöcke, Sowjetunion geführt von N. Chruschtschow und USA mit der Regierung Kennedy, welche beinahe zur Eskalation geführt hätten, sollen hier dargestellt werden. Auf der anderen Seite stehen die gut überlegten vernünftigen Handlungen, der beide Staatsoberhäupter, die sie am Ende der Kuba-Krise an den Tag legten.

3.0) Hauptteil:

3.1) Die Entwicklung des Kalten Krieges bis zur Kuba-Krise (1945 - 1962)

Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 08. Mai 1945 begann zwischen den beiden Machtblöcken USA und UdSSR der Kalte Krieg.

Die Basis dieser Auseinandersetzung war, die sich völlig konträr Verhaltenden Staatsformen, Diktatur (F. Batista)2 und Demokratie. Aus diesen beiden verschiedenen Ideologien entwickelten sich politische, sowie wirtschaftliche Probleme, die wiederum dazu führten, daß das gegenseitige Mißtrauen und die ohnehin bestehende Feindseligkeit beider Parteien wuchsen.

In der folgenden Zeit, hat die eben begonnene Krise an Ernsthaftigkeit dazugewonnen, das Mißtrauen beider Länder wurde immer größer, es schien, als wolle man Mißverständnis, anstatt Verständnis vermitteln, Verhandlungen wirtschaftlicher Art wurden, hauptsächlich aus einer Initiative der USA, nicht zu Ende geführt. Die Vereinigten Staaten bezahlten zum Beispiel Kredite an Staaten Westeuropas, laufende Kreditverhandlungen mit der UdSSR wurden aber eingestellt. Da es keinen gemeinsamen Verhandlungstisch mehr gab, waren friedensichernde Verhältnisse zwischen der Sowjetunion und Amerika nicht mehr existent. Diese Entwicklung brachte jetzt eine Blockbildung zwischen Ost und West hervor.

In Europa wurde 1947 ohne direkte Einbeziehung der Sowjetunion der Marshall-Plan eingesetzt. Dies trieb die beiden Länder noch weiter auseinander. Rußland und die zugehörigen ,,Ostblockländer", schlossen sich nicht, den im Marshall-Plan ausgearbeiteten Entscheidungen über Finanzhilfen für Europa, an.

Die Jahre 1948 und 1949 brachten weitere ausschlaggebende Ereignisse mit sich. Um Druck auf die drei Besatzungsmächte, hauptsächlich sollte die USA tangiert werden, auszuüben, baute die UdSSR eine Blockade gegen Berlin auf. Dies geschah, um die Einführung der Westmark zu verhindern. Großbritannien und die Vereinigten Staaten organisierten sofort eine Luftbrücke, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. So wurden mehr als 1,5 Mio. Tonnen Hilfsgüter mit den sogenannten ,,Rosinenbombern" nach Berlin gebracht. Einige Monate später, im Jahr 1949, wurde die NATO (North Atlantic Treat Organization) gegründet. Spätestens zu diesem Zeitpunkt, war der Sowjetunion klar, daß es ein neutrales Deutschland nicht geben wird; die Deutsche Demokratische Republik (DDR) wurde gegründet. Der Rüstungswettlauf hatte begonnen und führte sich auch nach Stalins Tod 1953 fort.

3.1.1) Auslöser der Kuba-Krise (1959 - 1962)

Beide Länder haben sich zur Priorität gemacht, immer mehr Atomwaffen zu produzieren und diese möglichst nahe an der feindlichen Grenze zu stationieren. Das Ziel war, die Fähigkeit eines atomaren Erstschlages zu erhalten, so hatte die USA ihre Atomwaffen in der Türkei und in Deutschland stationiert. Die Sowjetunion, die durch den langjährigen Rüstungswettbewerb nicht minder viele Atomwaffen besaß, geriet, was die geographische Situation betrifft, in Zugzwang. Auch sie brauchte einen strategisch wichtigen Punkt zur Platzierung der eigenen Raketen. Ein solcher Punkt fand sich schließlich mit der Machtergreifung Fidel Castros3 auf Kuba.

Der Ministerpräsident Fidel Castro, der 1960 damit begann, die Wirtschaft zu verstaatlichen und für diese Zwecke unter anderem die U.S. Ölraffinerien benutzte sodann als Gegenzug vom Haupthandelspartner USA Einfuhrverbot für Zucker erhielt, näherte sich politisch und wirtschaftlich immer mehr der Sowjetunion, was für die U. S. Staaten ein nicht zu akzeptierendes Sicherheitsrisiko darstellte.

Der am 08. Nov. 1960 neu gewählte amerikanische Präsidenten, John Fitzgerald Kennedy4 traf gleich am Anfang seiner Amtslaufbahn, im April 1961, eine Entscheidung, die ihm zunächst großen außenpolitischen Schaden zufügte; er genehmigte den Invasions Plan der CIA.

Dieser Plan beinhaltete schon im Voraus Exilkubaner für einen solchen Fall auszubilden. Am 10. April 1961 landeten in der >Bay of Pigs< (Schweinebucht) eine, in den USA trainierte Invasionstruppe von Exilkubanern, die als Ziel hatte, die prosowjetischen Aktivitäten in Kuba zu unterbinden. Die CIA erkannte die kritische Lage auf Kuba nicht und sagte voraus, daß nach der Landung castrofeindliche Gruppen und eine rebellische Armee mit Teilen der kubanischen Streitkräfte zur Seite stünden. Es stellte sich jedoch schnell heraus, daß dem nicht so war, vielmehr stießen die Invasoren auf erheblichen Widerstand.

Nach zehn Tagen war die Invasion niedergeschlagen und die nicht gefallenen Exilkubaner wurden als ,,politisches Faustpfand" in Gefangenschaft genommen. Die von der amerikanischen Regierung unterstützte Aktion stieß nun auf erhebliche Kritik von den Ostblockstaaten, aber auch von westlichen Staaten. Der russische Ministerpräsident, Nikita Chruschtschow5 konnte nun JFK und die USA als Aggressor bezeichnen und drohte mit der Intervention auf Kuba.

Am 02. September 1962 gab die Sowjetunion in Moskau bekannt, daß sie Waffen nach Kuba lieferten. Am 04. Sept. 1962 erklärte Kennedy, daß die USA mit allen Mitteln gewaltsame Aktionen Kubas in der westlichen Welt verhindern werde. Die UdSSR konterte warnend, daß jegliche Aggressionen gegen Kuba zu einem allgemeinen Krieg führen würden. Am 25. Sept. 1962 gewährt F. Castro der Sowjetunion die Stationierung einer Fischfangflotte, was die USA natürlich als Täuschung wertete.

Die Entdeckung russischer Raketen im Oktober, durch US-amerikanische Aufklärungsflugzeuge, führten zur Kuba- Krise.

3.2) Die Kuba-Krise (14.Okt.1962 - 28.Okt.1962)

14.Oktober 1962

U.S.-amerikanische Aufklärungsmaschinen machten Aufnahmen von sowjetischen Mittelstreckenraketen.

16. Oktober 1962

Nachdem John F. Kennedy über diese Aufnahmen informiert wurde, gründete er einen Beraterstab, der später EXCOMM6 (Executive Comitee of the National Security Council) genannt wurde. Dieser Zusammenschluß von persönlichen Beratern schaffte dem amerikanischen Präsidenten einen Vorteil gegenüber Chruschtschow, der seine Entscheidungen alleine Fällen mußte.

17. Oktober 1962

Die U2 (amerikanischer Aufklärer) entdeckte russische Nuklearraketen.

20. u. 21. Oktober 1962

Kennedys Beraterstab traf sich, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Hierbei wurden zwei Möglichkeiten zur näheren Betrachtung herangezogen; die Zerstörung der russischen Raketenbasen mit einem Luftangriff, was sich allerdings als zu riskant herausstellte, da man nicht sicher sein konnte, ob auch alle Stützpunkte zerstört werden würden, zum anderen bot sich die vom Präsidenten bevorzugte Alternative, eine 800 Meilen große Quarantänezone zu errichten.

Dies war eigentlich eine Art Blockade, die aber eben nicht als solche von den restlichen Staaten gesehen wurde, was darauf zurückzuführen ist, daß Frachtschiffe, die nach Kuba fuhren, zwar kontrolliert wurden, jedoch passieren durften; es galt also nicht, unter Berücksichtigung, daß die USA ohnehin bedingtes Interventionsrecht auf Kuba hatte, als militärischer Akt.

22. Oktober 1962

JFK stellte der UdSSR, vor der Weltöffentlichkeit, das Ultimatum, die Atomraketen von Kuba abzuziehen, ansonsten würde die USA invasieren. Um seiner Rede den nötigen Nachdruck zu verleihen, ließ er den Luftwaffenstützpunkt Guantanamo Bay mit U.S. Marines verstärken.

23. Oktober 1962

Der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow sendete einen Brief, inwelchem er Bereitschaft zum Frieden

verkündete, an Kennedy, woraufhin dieser die Quarantänezone von 800 auf 500 Meilen verkleinerte.

24. Oktober 1962

Durch das U.S. amerikanische Radar wurden wieder Handelsschiffe mit Kurs auf Kuba entdeckt.

25. Oktober 1962

Die EX-COMM traf sich zu einer Sitzung, in welcher über den Vorschlag diskutiert wurde, eigene Raketen aus der Türkei abzuziehen, währenddessen die Sowjetunion im Gegenzug ihre Raketenbasen auf Kuba abbauen sollte. Dieser Kompromiß wurde aber auf Eis gelegt.

26. Oktober 1962

Eine weiter Sitzung wurde einberufen, in der von Präsident Kennedy verlautet wurde, daß nun entweder ein Handel oder ein militärischer Schlag gegen Kuba und somit gegen die UdSSR nötig wäre, da die errichtete Quarantänezone allein nicht die nötige Wirkung zeige.

Ein Brief von Ministerpräsident Chruschtschow an Kennedy beinhaltete die Aufforderung, daß die USA öffentlich verkünden solle, keine Invasion auf Kuba zu unternehmen. Weiter hieß es in diesem Schreiben, daß Chruschtschow dann bereit sei, seine Raketen von Kuba abzuziehen.

27.Oktober 1962

Dieser Tag war der mit Abstand kritischste dieser Krisenzeit, welche die ganze Weltpolitik mit größtem Interesse verfolgte.

Eine U.S.-amerikanische Aufklärungsmaschine, die U2, wurde über Kuba abgeschossen. Unverständlich blieb die Sinnlosigkeit dieser sowjetischen Aktion, da Chruschtschow nichts mehr zu verbergen hatte, die Existenz der Atomraketen war längst bewiesen und kein Geheimnis mehr.

Ein erneuter Brief Chruschtschows unterbreitete den Vorschlag, russischer Abzug von Kuba, wenn die USA zuvor ihre Raketen aus der Türkei abziehen würden. Der russische Ministerpräsident bekam jedoch keine Antwort von den Vereinigten Staaten, die ignorierten diesen Handel.

28.Oktober 1962

Die Kuba-Krise wurde an diesem Tag offiziell mit einem Brief, beider Seiten, an die UNO, für beendet erklärt.

Dieser Erklärung ging die offizielle Bekanntgabe Chruschtschows über den Abzug seiner Nuklearraketen aus Kuba voraus. Auch die USA, zogen ihre Mittelstreckenraketen aus der Türkei ab.

3.3) Auswirkungen der Kuba-Krise

Für die kubanische Bevölkerung verlief der Konflikt, trotz der täglichen Gefahr einer Invasion Amerikas, ohne direkte Verluste. Wirtschaftlich waren die Auswirkungen jedoch wesentlich größer. Durch das von Fiedel Castro eingeführte sozialistische Einkammernsystem wurde das Embargo der USA gegen Kuba verschärft. Dieses Embargo verbot es amerikanischen Geschäftsleuten, auf Kuba zu investieren. Des weiteren gab es generell keine Handelspartnerschaft zwischen Kuba und den USA mehr, was für Kuba den Verlust des wichtigsten Exporthandels, dem in die USA, bedeutete. Hierbei muß bedacht werden, daß nach dem Zerfall der UdSSR, Kuba Finanzhilfen jeglicher Art fehlten. Diese Haltung der Vereinigten Staaten, die die kubanische Bevölkerung bis heute schwer schädigt, wurde von der UNO scharf kritisiert, die USA hält ihr Embargo dennoch aufrecht.. In den Jahren 1963 bis 1967, haben, als erstes die USA und die Sowjetunion, später folgten Frankreich und England, einen direkten Kontakt zwischen den verschiedenen Regierungssitzen eingeführt. Dieser sollte vor Mißverständnissen zwischen den Atommächten schützen; die Gefahr, daß ein Land aus Fehlinformation den nuklearen Krieg auslösen könnte, sollte damit ausgeschaltet werden. Dieser direkte Kontakt wird ,,der heiße Draht" genannt.

Das Wettrüsten der Atommächte sorgte für eine Art Friedenssicherung, da jedes Land bei einem Erstschlag mit dem sofortigen atomaren Gegenschlag rechnen mußte. Das Schweizer Verteidigungsministerium räumte Ende 1950 ein, daß sie Atomwaffen zur eigenen Friedenssicherung einkaufen wollen. Dieses Vorhaben wurde am 14. Dezember 1976, nach der Einführung des Atomwaffensperrvertrags, eingestellt.

4.0) Kurzerklärungen

4.1) Der Kalte Krieg

Kalter Krieg, nach dem 2. Weltkrieg aufgekommene Bez. für die Auseinandersetzungen zw. dem Ostblock u. den Westmächten; ideolog. u. propagandist. Angriffe, wirtsch. Kampfmaßnahmen, Wettrüsten u.·a.; Vermeidung militär. Auseinandersetzung.

4.2) Republik Kuba (Daten und Karte)

KFZ-Kennzeichen: C

Fläche: 110 861 km²

Einwohner: 10,9 Mill.

Hauptstadt: Havanna

Sprachen: Spanisch

Währung: 1 Kubanischer Peso = 100 Centavos

Lage: zwischen 19°49' und 23°17' n.Br. sowie 74°08' und 84°58' w.L.

Währung: 1 Kubanischer Peso = 100 Centavos

Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit -6 Std.

Grenzen: Inselstaat zwischen Atlantischem Ozean im N, Karibischem Meer im S und Golf von Mexiko im W. Staatsform: kommunistische Republik mit Einparteiensystem

4.3) Der Staat Kuba

Kuba, Inselstaat auf den Großen Antillen in Mittelamerika, 110861 km², 10,7 Mio. Ew., Hptst. Havanna.

Landesnatur. Überw. Tiefebenen u. Hügelländer, im SW in der Sierra Maestra bis 2005 m hoch; trop. warm mit mehreren Regenzeiten. Die kath., spanisch sprechende Bevölkerung setzt sich aus rd. 72% Weißen, 15% Mulatten, 12% Schwarzen sowie 1% Chinesen zusammen. Wirtschaft. Die Landwirtschaft baut für den Export v.·a. Zuckerrohr, Tabak, Kaffee, Früchte u. Gemüse an. Von Bedeutung sind auch Viehwirtschaft u. Fischerei. Die Industrie erzeugt in erster Linie Zucker für den Export (über 80% des Ausfuhrwerts), Tabakwaren, Textilien u.·a. Konsumgüter. An Bodenschätzen gibt es Chrom, Nickel, Kobalt, Mangan, Kupfer u. Erdöl. Geschichte. Die Insel wurde 1492 von Kolumbus entdeckt, seit 1511 span. 1898 wurde K. an die USA abgetreten, 1902 formell selbständig (bis 1934 Interventionsrecht der USA). Der seit 1933 regierende Diktator F. Batista wurde 1959 durch F. Castro gestürzt, der einen sozialist. Staat aufbaute.

4.4) Die Kuba-Krise

Kuba-Krise, 1962, Konflikt zw. den USA u. der UdSSR wegen der Stationierung sowj. Mittelstreckenraketen auf Kuba, die die strateg. Weltlage zugunsten der UdSSR verändern sollte. Der US-amerik. Präs. J. F. Kennedy verhängte eine partielle Seeblockade gegen weitere sowj. Lieferungen. Nach Tagen dramat. Spannung gab der sowj. Min.-Präs. N. S. Chruschtschow nach u. zog die Raketen ab.

4.5) EX-COMM (Executive Comitee of the National Security Council)

Die EX-COMM setzte sich aus 12 Beratern zusammen an deren Kopf der Präsident stand. Allen Mitgliedern war es ein Wichtiges, diese hochbrisante Krise nicht zur Eskalation kommen zu lassen. Für John F. Kennedy war dieser Zusammenschluß seiner besten Minister und Berater ein unverzichtbares Instrument, welches völlig autonom funktionierte.

5.0) Schlußwort

Der Kalte Krieg mit seinem Höhepunkt, die Kuba-Krise, war die bedrohlichste Kriegssituation, welche die Menschheit je erlebt hat. Die Auswirkungen eines Nuklearkrieges kennen wir in der heute. Nagasaki und Hiroshima haben uns gezeigt, welch immense Kraft hinter den Kernwaffen steckt und wie verheerend die Folgen eines solchen Einsatzes sind. Die Staatsoberhäupter, Kennedy und Chruschtschow, waren letztendlich für den positiven Abschluß dieser irrsinnigen ,,Beinahekatastrophe", verantwortlich. Ich weiß nicht, wie eine solch zugespitzte Situation ausgehen würde, wenn eine Persönlichkeit, die von Radikalität und Fanatismus geprägt ist, die Entscheidungen zu treffen hätte.

Mit Sicherheit, spielt es eine große Rolle, daß alle fünf Großmächte Atomwaffen besitzen und wissen daß ein nuklearer Erstschlag das Ende der Menschheit, so wie wir sie jetzt kennen, bedeuten würde. Die andere Seite ist, daß es traurig ist, daß solche Mittel überhaupt zur Friedenssicherung gebraucht werden und ein Zeitalter ohne Atomwaffen zu haben, allem Anschein nach nicht mehr möglich ist.

Es bleibt also nur zu hoffen, daß wir auch in der Zukunft immer so besonnene Staatsoberhäupter haben, die eine solche Eskalation mit aller Kraft zu verhindern wissen.

6.0) Die Oberhäupter während der Krise

6.1) John Fitzgerald Kennedy

Amt: Präsident der Vereinigten Staaten der Vereinigten Staaten

Zeit im Amt: 1961-1963

Alter: 45 (zur Zeit der Krise)

Geboren: 29. Mai 1917

Gestorben: 22. November 1963

Der Politiker Kennedy setzte sich in seinem Land für Gleichberechtigung der Schwarzen, für Gesundheit und Unterstützung sozialer Randgruppen ein.

Als jüngster Präsident Amerikas zog er bei seinen Reden häufig die Weltbevölkerung in seinen Bann.

Außenpolitisch war er ein strikter Gegner des Kommunismusses setzte sich jedoch gleichzeitig gerne für die Unterstützung der Entwicklungsländer ein. Auch für die Friedensstabilität hat JFK wichtige Beiträge geleistet.

6.2) Nikita Chruschtschow

Amt: Ministerpräsident der Sowjetunion (UdSSR)

Zeit im Amt: 1958-1964

Alter: 68 (zur Zeit der Krise)

Geboren: 17.April 1894

Gestorben: 11.September 1971

Nikita Chruschtschow war ein treuer Kommunist. Schon während des 2. Weltkrieges war er ein enger Vertrauter Stalins und wurde Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU. Wie Kennedy, trug Chruschtschow einen wichtigen Teil zur Friedenssicherung bei, auch er wollte es nicht zur Eskalation kommen lassen. Er war am Ende der Krise dafür ausschlaggebend, daß es zu neuen Verhandlungen, die Abrüstung betreffend, zwischen den beiden Blöcken kommen konnte.

4.3) Fidel Castro Ruz

Amt: Ministerpräsident von Kuba

Zeit im Amt: seit 1959

Alter: 36 (zur Zeit der Krise)

Geboren: 13.August 1927

Gestorben:

Der examinierte Jurist war in seinem Werdegang stets ein rebellischer Revolutionär mit kommunistischen Ideologien. Nach 15 jähriger Haft, wegen eines Putschversuchs gegen den Militärdiktator Fulgencio Batista der die Demokratie auf Kuba abschaffte, geht Castro nach Mexico ins Exil. Von dort kehrt er mit einer Revolutionären Gruppe zurück und vertreibt Batista mit Unterstützung des Volkes von der Insel. Kurze Zeit später kam es zur Krise, die für ihn selbst, nach seiner Zuwilligung für die Stationierung der russischen Atomraketen, völlig unkontrollierbar wurde.

Nach dem Konflikt baute er Kuba zu einem kommunistischen Einkammersystem um.

7.0) Quellenverzeichnis

-,,Handbuch der Internationalen Politik", Hrsg. Wichard Woyke, Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung; 1998 Leske + Budrich, Opladen
-,,Bertelsmann Universal Lexikon", CD-ROM, 1997
-,,Encarta Enzyklopädie", Microsoft, CD-ROM, 1993-1996
-,,Familien Lexikon", 1993 Isis Verlag AG, Chur, und Hago, Klagenfurt ,,The Cuban Missiles Crisis", Internet, Foto
-,,Chronik des 20. Jahrhunderts", 1995 (keine genauere Angabe möglich, da nur Kopievorlagen vorhanden

[...]


1 siehe auch Punkt 4.1)

2 Militärdiktator auf Kuba bis 1959

3 siehe auch Biographie; Punkt 6.2)

4 s. auch Biographie; Punkt 6.1)

5 s. Biographie; Punkt 6.3)

6 s. Punkt 4.5)

6 von 6 Seiten

Details

Titel
Die Kuba-Krise als Resultat des Kalten Krieges. Auslöser und Auswirkungen
Autor
Jahr
2000
Seiten
6
Katalognummer
V95233
Dateigröße
355 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine Hausarbeit, die den Zusammenhang des Kalten Krieges mit der Kuba-Krise erläutert und die Krise in ihrem Ablauf beschreibt.
Schlagworte
Kuba-Krise
Arbeit zitieren
Salko Dielmann (Autor), 2000, Die Kuba-Krise als Resultat des Kalten Krieges. Auslöser und Auswirkungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95233

Kommentare

  • Gast am 2.11.2001

    Danke.

    Wow, hasst dir ja ganz schön Arbeit gemacht, aber nett das du es zu Verfügung stellst.

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Titel: Die Kuba-Krise als Resultat des Kalten Krieges. Auslöser und Auswirkungen



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