Die Bedeutung des Merkantilismus für das Baltikum


Seminararbeit, 1996
20 Seiten

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Einleitung

In dieser Arbeit will ich versuchen, mich der Erscheinung des Merkantilismus auf drei Wegen zu nähern. Der erste ist der einer Definition, danach konzentriere ich mich auf typische Ausprägungen, um dann diese in ausgewählten Ländern Europas genauer zu betrachten. Im zweiten Teil der Arbeit befasse ich mich mit der Wirtschaftspolitik im Baltikum und versuche, Parallelen zur Wirtschaftspolitik anderer europäischer Länder zu finden. Im übrigen bitte ich um Verständnis, daß diese Arbeit die Wirtschaftspolitik der Länder nur sehr schemenhaft wiedergeben kann, da eine detaillierte Betrachtung den Rahmen dieser Hausarbeit bei weitem sprengen würde.

1. Definition des Merkantilismus

Wenn man das Lexikon in dieser Frage bemüht, bekommt man vor allem einige Merkmale, wie zum Beispiel aktive Handelsbilanz, aktive Bevölkerungspolitik, Förderung der gewerblichen Produktion, etc., zu lesen.

Wenn man darüber hinaus die Fachliteratur betrachtet, ergibt jedoch schnell ein sehr viel differenzierteres Bild, wobei alle nur denkbaren Standpunkte eingenommen werden und alle auch ihre Berechtigung haben. Die Beurteilungen reichen vom Abstreiten der Existenz einer solchen Epoche, über die Verbindung mit dem Absolutismus, bis hin zur Bezeichnung des Merkantilismus, als eine Wirtschaftslehre.

Ich glaube, um einer Definition näherzukommen, sollte man sich zuerst über die Problematik und die Gewichtung des Begriffes klar werden.

Probleme:

a) Der Begriff ist eine Erfindung der späteren Zeit und umfaßt einen Zeitraum zwischen dem 16. und 18. Jh., wobei es je nach Land unterschiedlich einsetzte und endete.

b) Räumlich fällt es auf Europa, wenn man diesen Begriff epochenprägend gebraucht.

c) Merkantilismus als Wirtschaftstheorie betrachtet, ergibt kein einheitliches Bild und ist eher als eine Sammlung praxisorientierter Ratschläge an den Staat zu verstehen.

Ich werde den Begriff Merkantilismus als Sammelbegriff für verschiedene Maßnahmen und wirschaftstheoretische Überlegungen gebrauchen.

2. Charakteristika des Merkantilismus

2.1. Förderung der gewerblichen Produktion und ihres Exports bei gleichzeitiger Einschränkung der Importe, bei Rohstoffen umgekehrt.

Konkret bedeutete dies:

--> Minimierung der Einfuhr von Fertigwaren.

--> Förderung der Einfuhr von Rohstoffen.

--> Minimierung der Ausfuhr von Rohstoffen.

--> Förderung der Ausfuhr von Fertigwaren.

--> Vergabe von Dienstleistungen an inländische Unternehmen.

Ein- und Ausfuhr wurden in einer Bilanz aufaddiert, die man als Handelsbilanz bezeichnete. Bei einer positiven Bilanz, sprach man von einer aktiven Handelsbilanz. Neben der Handelsbilanz wurde auch eine Zahlungsbilanz errechnet, welche die Dienstleistungen und die Kapitaltransfers berücksichtigte1.

2.2. Aktive Bevölkerunspolitik (Peuplierungspolitik):

Die Arbeitskraft galt neben den Rohstoffkosten als Hauptkostenfaktor, deshalb wurde versucht, das Lohnniveau niedrig zu halten, um die Konkurrenzfähigkeit aufrechtzuerhalten. Maßnahmen:

--> Hilfe für Neuverheiratete und kinderreiche Familien

--> Junggesellensteuern

--> Begünstigung der Einwanderung und Verbot der Auswanderung

2.3. Der Monetarismus

Man ging davon aus, daß die Reichtümer der Welt konstant seien, d.h. daß es sowohl eine begrenzte Menge an Edelmetallen, als auch an Rohstoffen gäbe und man nur auf Kosten anderer zu Wohlstand gelangen könne, was einen Handelskrieg legitimierte. Der andere betrachtete Aspekt betraf die Münzverschlechterung. So war es an den Höfen durchaus üblich, durch das Einschmelzen und die Neuausgabe von Münzen mit niedrigeren Metallwert den Staatshaushalt aufzubessern. Dies führte zu einer erhöhten Inflation, da die Geldmenge erhöht wurde. Im Grunde ist es sehr, mit der Notenpresse zu vergleichen2.

3. Der Merkantilismus in seinen jeweiligen Ausprägungen

Der Merkantilismus erhielt in den verschiedenen Ländern Westeuropas je nach ihren Ausgangsbedingungen unterschiedliche Ausprägungen. In Frankreich auch als Colbertismus bekannt, war der Merkantilismus durch eine staatlich gelenkte Entwicklung des Gewerbes gekennzeichnet, die im 18 Jhdt. durch den Physiokratismus ersetzt wurde. In England stark durch seine Kolonialpolitik geprägt wurde er im Laufe des 18. Jhdt. durch die klassische Nationalökonomie ersetzt. In Deutschland blieb dagegen der Kameralismus bis zur Jahrhundertwende bestimmend.

3.1. Der Colbertismus

Unter dem Begriff Colbertismus verbirgt sich die französische Abart des Merkantilismus, die jedoch nicht auf theoretischen Schriften beruhte, sondern auf den Maßnahmen des ,,Generalkontrolleurs für Finanzen" Jean-Baptiste Colbert (1619 - 1683), der von 1661 bis 1683 dieses Amt innehatte3.

Das Ziel seiner Wirtschaftspolitik war eine aktive Handelsbilanz. Um dies zu erreichen förderte er das Gewerbe und das Handwerk, an dessen Bedürfnissen sich Handel und Landwirtschaft zu orientieren hatten4. Um den Binnenmarkt zu fördern, setzte er den Chaussee- und Kanalbau fort, der bereits unter Heinrich IV. (reg. 1589-1610) begonnen wurde, und hob die meisten Binnenzölle auf. Sein Hauptaugenmerk galt jedoch dem Außenhandel, für den er Exportzölle aufhob und hohe Schutzzölle einrichtete. Gleichzeitig wurde die Kriegs- und Handelsflotte stark vergrößert, um neue Absatzmärkte zu sichern5. In diesem Zusammenhang sind auch diverse nicht sehr erfolgreiche Gründungen von Handelsgesellschaften6 und Überseekolonien zu sehen.

In Frankreich selbst versuchte er, das Gewerbe zu fördern, indem er neuen Unternehmen Steuernachlässe, Subventionen und Kredite gewährte. Colbert ließ Handwerker aus dem Ausland anwerben, um mit deren technischen Wissen neue Produktionsverfahren einzuführen, oder schuf neue Möglichkeiten, indem er beispielsweise Maulbeerbäume anbauen ließ, um nicht mehr von Importen abhängig zu sein7. Weitere Maßnahmen waren:

--> die Förderung von Kinderarbeit

--> staatliche Qualitätskontrollen vor allem bei Luxusgütern und deren Ausbau, da bei diesen die Transportkosten am wenigsten zu Buche schlugen

--> Verlängerung der Arbeitszeiten durch eine Reduzierung der kirchlichen Feiertage

--> ein Streik- und Versammlungsverbot für Arbeiter, um ein niedriges Lohnniveau zu halten8.

Colberts Wirtschaftspolitik wurde jedoch bald nach seinem Tod aufgegeben und durch die Politik der Physiokraten ersetzt, da sie von wenig Erfolg gekrönt gewesen war. Zum einen war Frankreich doch stark von Importen abhängig und zum anderen unterschätzte Colbert die Rolle der Landwirtschaft für die Volkswirtschaft9.

3.2. Der Merkantilismus in England

Englands wichtigstes Erzeugnis im 17. Jhdt waren die Wollerzeugnisse10. Diese monokulturelle Produktion barg die Gefahr, daß es im Falle von Absatzschwierigkeiten zu erheblichen Problemen im Inland führen konnte. Beispielsweise kam es ab 1620 zu Absatzstockungen auf dem Kontinent, das Exportvolumen sank um ein Drittel, was zu einer 4-jährigen Wirtschaftskrise und einem erheblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit in England führte11.

Probleme der Wollindustrie12:

a) Die Erzeugnisse ausländischer Textilhersteller, z.B. Frankreich und Flandern, und die Produktion in den eigenen Kolonien, z.B. die Produktion in Indien , machten der englischen Industrie zu schaffen.
b) Ehemalige Verbraucher versuchten, sich selbst mit Textilien zu versorgen. Dies gilt vor allem für Teile Deutschen Reiches.
c) Man hatte mit Erfolg versucht, die Produktion von Rohwolle durch Einhegung zu steigern. Zwar stiegen die Erträge, aber die Feinheit der Wolle nahm ab, und so kam es, daß die spanische Wolle wegen ihrer besseren Qualität schnell an Beliebtheit gewann.

Transportprobleme Englands:

England hatte im 17. Jhdt eine Flotte von Mehrzweckschiffen, d.h. es waren mit Kanonen ausgerüstete Handelsschiffe. So war es möglich, in allen Weltmeeren mit ihnen Handel zu treiben. Allerdings hatten sie den gravierenden Nachteil, daß ihr Frachtraum und ihre Geschwindigkeit den reinen Handelsschiffen der Holländer stark unterlegen war. Auch waren sie für den Transport von sperrigen Gütern mit niedrigem Verkaufswert ungeeignet13. Getroffene Maßnahmen zur Lösung der Probleme:

a) 166214 versuchte man die Mobilität der Arbeitskräfte zu erhöhen, indem es nur noch erlaubt, war an einem Ort länger als 40 Tage zu bleiben, wenn eine Unterkunft mit einer Miete von mindestens 10 Pfund nachgewiesen werden konnten. Der Erfolg blieb aus, dafür vergrößerte sich die Zahl der Vagabunden (Vaganten), da die Gemeinden nun ihre arbeitsunfähigen Mitglieder rauswerfen konnte. Etwa zur gleichen Zeit wurden Arbeitshäuser, oft von Aktiengesellschaften finanziert, errichtet, in denen die Armen sich das Lebensnotwendigste erarbeiten konnten15.
b) Es wurde ein Auswanderungsverbot für Spezialisten verhängt und harte Strafen gegen Abwerber angedroht. Außerdem bemühte man sich, ausländische Spezialisten ins Land zu bekommen16.
c) Die Ausfuhr von Rohwolle wurde bei Androhung der Todesstrafe untersagt, um zu verhindern, daß die Verarbeitung im Ausland getätigt würde. Gleichzeitig versuchte man, durch Gebote den Verbrauch im Inland anzukurbeln17.
d) Ausländische Tücher wurden verboten, obwohl diese zum Teil als Reexportware eine aktive Handelsbilanz unterstützte. Man förderte statt dessen den Import von Rohstoffen für die einheimische Produktion18.
e) Bilaterale Abkommen, welche der englischen Textilindustrie Absatzmärkte sicherten19.
f) Navigationsakte von 1651: Die Navigationsakte bestimmte, daß die Beförderung aller Waren von und nach England nur auf engl. Schiffen erlaubt war. Sie war vor allem gegen den holländischen Zwischenhandel gerichtet. Es hatte allerdings auch unerwünschte Nebeneffekte. So waren die engl. Reeder nicht mehr gezwungen, ihre Flotte auf den höchsten technischen Stand zu bringen, da die Konkurrenz ausgeschaltet worden war, was die Verbraucher mit überhöhten Transportkosten zu zahlen hatten.

Bis zum Anfang des 18.Jhdt änderte sich die Wirtschaftsstruktur ein wenig. Zu der Wolltuchindustrie gesellte sich die Tabak-, Zuckerrohr- und Kattunverarbeitung, wie auch der Sklavenhandel und die Neufundlandfischerei20.

3.3. Der Kameralismus

Der Kameralismus sei die Bezeichnung für die spezielle Ausformung des Merkantilismus in Deutschland ist die allgemein gängige Eingangsformulierung in den Lehrbüchern, obwohl der Kameralismus strenggenommen eigentlich ein Oberbegriff ist21. Eine mögliche ,,Übersetzung" wäre Staatswirtschaftslehre. Der Begriff leitet sich von lat. camera, die für den fürstlichen Haushalt zuständige Behörde, ab und deutet damit die entscheidenden Zielsetzung der Lehre an, nämlich das Wohlergehen der Staatsschatule. Dazu gehören auch juristische und verwaltungstechnische Probleme, die der Begriff Kameralismus ebenfalls umfaßt. Um die unterschiedliche Schwerpunktsetzung im Vergleich zu den westeuropäischen Ländern nachvollziehen zu können, ist es wichtig, die besondere Ausgangssituation, die in Mitteleuropa herrschte näher in Augenschein zu nehmen.

3.3.1. Der Dreißigjährige Krieg und seine wirtschaftlichen Folgen

Da alle Kriegsparteien nicht in der Lage waren die großen Armeen und ihre noch größeren Tröße zu versorgen, war es nötig die Soldaten plündern zu lassen damit sie sich selbst versorgen konnten. Das Fatale war aber nun die Gesamtzahl der durch Deutschland ziehenden Leute, die auf etwa 1Mill. geschätzt wird22, d.h. etwa 5-10% der Gesamtbevölkerung. Für eine so große Zahl von Menschen konnte die damalige Landwirtschaft nicht aufkommen, zumal die Armeen normalerweise gebündelt auftraten. Als ab 1635 die finanziellen Kräfte und die Heere erschöpft waren, begann die Zeit der Marodeure, der kleinen plündernden Soldatengruppen, die da sie Städte nicht angreifen konnten sich auf das schutzlose Land stürzten und es immer wieder verwüsteten. Das Resultat war ein Bevölkerungsverlust auf dem Lande von etwa 35-40% und in den Städten von 25-30%23. Neben diesen Menschenverlusten hatte der Krieg noch einige weitere Folgen für die wirtschaftliche Situation im Reich24:

--> Der Viehbestand ging in manchen Gegenden auf 10% des Vorkriegsniveaus zurück.

--> Das Exportgewerbe wurde sowohl von den Rohstoff- als auch von den Absatzgebieten abgeschnitten.

--> Kleinere Städte wurden oft dem Erdboden gleichgemacht, wodurch die gewerbliche Produktion im allgemeinen stark zurückging.

--> Durch Kontributionsforderungen war sehr viel Geld ins Ausland geflossen.

Neben diesen kriegsbedingten Unterschieden zu den anderen Staaten gab es noch ein älteres Problem im Reich, nämlich die Landesstruktur, die eine einheitliche Wirtschaftspolitik unmöglich machte. Der uneinheitliche Aufbau Deutschlands zwingt mich daher, mich auf der Suche nach dem Kameralismus zu spezialisieren.

3.4. Brandenburg - Preußen

Brandenburg - Preußen stellte im Vergleich zu Frankreich und England ein rückständiges Agrarland dar, das außerdem noch dünn besiedelt war, da der Dreißigjährige Krieg das Land besonders hart getroffen hatte25. Deshalb war das oberste Ziel der Wirtschaftspolitik das Bevölkerungswachstum. Die Peuplierungspolitik begann bereits unter dem großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1640 - 1688), der Glaubensflüchtlinge, vor allem Hugenotten, ins Land holte26. Diese Politik wurde auch von seinen Nachfolgern weiter betrieben. Friedrich Wilhelm

I. ging dann zur inneren Besiedlung über und ließ von 1746 - 1763 den Oderbruch entwässern und gewann so eine ,,Provinz im Frieden", die er neu besiedeln ließ27. Neben den Glaubensflüchtlingen, die ja gezwungen waren ihr Land zu verlassen, gab es aber auch eine gezielte Abwerbung von Facharbeitern, denen besonders hohe Löhne28 und soziale Absicherung versprochen wurde.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In der Gewerbepolitik nahm die Armee eine Schlüsselstellung ein. Friedrich Wilhelm I. (1713 - 1740) hatte die Zahl der Soldaten von 40000 auf 80000 Mann erhöhen lassen und das bei einer Bevölkerungszahl von nur knapp 2,5 Millionen Einwohnern. Diese große Armee galt es nun mit Kleidung und Waffen auszurüsten, was die Errichtung von Manufakturen erleichterte, da der Absatz bereits gesichert war.

4. Die Wirtschaftspolitik im Baltikum

4.1. Kurland unter Herzog Jakob (1640-1682)

Der wohl bedeutenste Herzog Kurlands war bei Hofe in England aufgewachsen29 und hatte ausgedehnte Reisen durch Frankreich und Holland unternommen.

Als er 1640 sein Amt in Kurland übernahm, nahm er sich vor, gesehene Dinge in Kurland zu kopieren. Sein Ziel war es, dem französischen Sonnenkönig gleichzutun und sich möglichst in den Stand eines absoluten Herrschers zu setzen. Die dazunötigen Voraussetzungen waren die staatliche Souveränität Kurlands und eine Anhäufung von Vermögen.

Da Kurland aber ein sehr kleiner Staat war, versuchte er diesen möglichst aus kriegerischen Auseinandersetzungen herauszuhalten, was ihm immerhin 15 Jahre gelang. Während seines Aufenthaltes in Westeuropa hatte er das Merkantilsystem kennengelernt und versuchte, dieses nun auf Kurland zu übertragen. Er versuchte, die Produktivität des Landes durch gezielte staatliche Förderung zu erhöhen, und ließ kleine Betriebe errichten. Als Kuriosum30 muß man aber wohl seinen Versuch bezeichnen, das Transportmonopol der Holländer zu brechen, indem er die Flotte des Herzogtums von 24 auf weit über hundert Schiffe aufstockte. Konsequenterweise wurden dann Kolonien in Übersee gegründet. Die eine in der Karibik und die andere in Westafrika vor der Mündung des Gambiastroms. 1661 wurde die Afrikakolonie, zehn Jahre nach ihrer Gründung, dem Empire einverleibt. Tobago bestand von 1639 bis 1693.

Doch schon bevor er die Kolonien verlor wurden die Träume der aufstrebenden Macht jäh zerstört, als Kurland in die Auseinandersetzungen seiner Nachbarn hineingezogen und schwer verwüstet wurde31.

Interessant an dieser kurzen Episode der kurländischen Geschichte ist indessen, daß es sich meines Wissens nach, um den einzigen Versuch eines Kleinststaates gehandelt hat eine Kolonialpolitik durchzuführen. Der gescheiterte Versuch macht deutlich, daß die Merkantilpolitik nach westlichen Vorbild nur für Großmächte Sinn macht. Der Grund dafür liegt in einer der Grundannahmen, die lautet, daß es nur eine begrenzte Zahl an Ressourcen gibt, um welche die Länder ringen. Doch warum sollten die Großmächte das Aufstreben eines ,,Kleinen" zulassen, ohne auf die Idee zu kommen, ihn sich einzuverleiben. Da sich Kurland mit Schweden, Polen und Rußland als Nachbarn und mit Holland und England als Seefahrernationen konfrontiert sah, war wohl das Scheitern vorprogrammiert.

4.2. Das ,,besetzte" Baltikum

Um nun die Bedeutung des Merkantilismus für das restliche Baltikum näher bestimmen zu können, ist es notwendig in die Wirtschaftspolitik derjenigen Großmächte zu blicken, welche sich im Baltikum ausgebreitet hatten.

4.2.1. Polen - Litauen

Polen das seit 1569 vollkommen mit Litauen vereint war, wurde neben einigen alten Handelszentren vor allem durch die Landwirtschaft geprägt. Manufakturen spielten kaum eine Rolle. Erst in der zweiten Hälfte des 18.Jhdt. entwickelte sich eine florierende Tuchindustrie, was vielleicht damit zusammenhing, daß der Adel andere Interessen verfolgte32. ,,Vor 20 Jahren war die Zahl der Genüsse weit geringer, und sogar die Modesucht der Frauen opferte dem Ausland nicht solche Summen als heutzutage (...). Die Verschwendung des Hofes reizte die großen Familien auch hierin nicht zurückzubleiben, und so wurden von allen Seiten die ungeheuersten Schulden gemacht(...).33 " Weil die Luxusgüter importiert wurden, handelte der Adel im höchsten Grade ,,antimerkantilistisch", da so sowohl die Handelsbilanz negativ beeinträchtigt wurde, als auch das Kapital, welches für einen Aufbau der Gewerbeproduktion benötigt worden wäre, aus dem Land verschwand.

4.2.2. Rußland

Im Rußland des 17. aber auch 18. Jahrhunderts spielte der Staat für die Entwicklung der Wirtschaft kaum eine aktive Rolle34. Das Interesse des Staates war lange Zeit rein fiskalischer Natur. Beispielsweise gab es bis ins 19.Jahrhundert hinein kein Wirtschaftsministerium, die ,,Wirtschaftspolitik" war vielmehr integraler Bestandteil des Finanzministeriums. Die Überlegungen betrafen meist die Versorgung der Armee35, die mit Waffen und Uniformen versorgt werden mußte36.

4.2.3. Schweden

Wichtiger als die Rolle Polens und Rußlands für die Wirtschaftspolitik des Baltikums, war die Schwedens, doch da die schwedische Wirtschaftspolitik der ,,Stammgebiete" nicht mit der der baltischen Provinzen gleichzusetzen ist, werde ich sie getrennt behandeln.

4.2.3.1. Schweden und Finnland

Schweden und Finnland37 betrieben im 17. und 18. Jh. eine rege merkantilistische Wirtschaftspolitik, welche zwar die gleichen Ziele, nämlich die Konsolidierung der Staatsfinanzen und die Vergrößerung der Staatsmacht hatten, aber Aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen nicht immer die gleichen Maßnahmen, wie in den anderen Großmächten ergriffen.

Wo lagen die Unterschiede in den Voraussetzungen?

--> Schweden hatte ähnlich wie die westlichen Mächte versucht ein Kolonialreich aufzubauen und hatte im 17. Jh. einige kleinere Gebiete in Nordamerika und Westafrika erworben. Diese Kolonien gingen mit einer Ausnahme jedoch schon nach wenigen Jahrzehnten an Holland38.

--> Schweden war ein sehr stark landwirtschaftlich geprägtes Land39, das nur relativ dünn besiedelt war und kein ausgeprägtes Städtewesen aufzuweisen hatte40.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die merkantilistischen Maßnahmen, die der Staat ergriff, ähneln eher einem Sammelsurium von Einzelaktivitäten, als einer Strategie.

--> Sehr innovativ war die Gründung der Riksbank (Ricksens Ständers Bank (Bank der Reichsstände)), der schwedischen Reichsbank, welche die erste Zentralbank Europas war. In den 1660er Jahren gab sie Papiergeld aus41. Vordringlichstes Ziel der Zentralbank war die Sicherung der Staatsausgaben durch die Notenpresse42.

--> Um einen Bevölkerungswachstum anzuregen, war man bemüht, Arbeitskräfte aus dem Ausland zu rekrutieren, während man die Ausreise behinderte43. Ein ganzes Bündel von Maßnahmen betraf die Bauern, denen man größere Freiheiten in der Hoffnung einräumte, sie würden ihre Produktivität steigern und sich durch eine verbesserte soziale Stellung vielleicht auch verstärkt vermehren44. In diesem Zusammenhang sei die Güterreduktion genannt. Dabei wurden die Besitztitel von Gütern überprüft und wenn sie bis zu einer gewissen Zeit Staatseigentum gewesen waren wurden sie wieder verstaatlicht und an den Adel verpachtet, was eine zusätzliche Einnahmequelle für den Staat bedeutete45.

--> Da Schweden relativ dünn besiedelt war und im Winter ohnehin Schlitten für den Transport benutzt wurden, d.h. Landstraßen überflüssig waren, konzentrierte man die Anstrengungen auf den Schiffsbau und nicht so sehr auf den Straßenausbau46.

--> Darüber hinaus gab es Bestrebungen, die Vorherrschaft über die Ostsee zu gewinnen, um so den Handel besteuern zu können47. Eine andere Maßnahme war der Bottnische Handelszwang, der den Städten am Bottnischen Meerbusen verbot, Außenhandel zu betreiben. Die Waren mußten erst über Stockholm umgesetzt werden. Dies erleichterte natürlich die Kontrolle für den Staat erheblich48.

--> Wie in anderen Ländern auch wurde der Aufbau von Manufakturen durch staatliche Unterstützung und entsprechender Schutzzollpolitik versucht. Der Erfolg blieb allerdings aus, was sich an den häufigen Schließungen und Neueröffnungen erahnen läßt. Die Manufakturarbeiter machten lediglich 0,7% der Gesamtbevölkerung aus. Für das Gewerbe wichtiger waren Heimarbeiter, die auf dem Land lebten und oft noch als Bauern tätig waren49.

4.2.3.2. Die baltischen Länder im schwedischen Ostseereich

Seit 1561 hatte Schweden mit der Stadt Reval einen festen Fuß im Baltikum und in den 1620er Jahren wurde Livland dazuerobert. Die schwedische Herrschaft hatte bis zum Frieden von Nystad (1721), indem die Gebiete Rußland abgetreten werden mußten, Bestand. Dies ist ein Grund, weshalb ich die baltischen Länder getrennt vom Kernland Schweden betrachte, da viele Maßnahmen Schwedens in seiner Wirtschaftspolitik des 18.Jh. das Baltikum nicht mehr betrafen.

Der andere Grund, betrifft die Frage, ob man das Baltikum überhaupt wie das Kernland behandelte und wenn nicht vielleicht eine andere Wirtschaftspolitik verfolgte.

Anders als Schweden war das Baltikum sehr viel stärker feudal geprägt gewesen. Als nun im Zuge der Güterreduktion die Ländereien verstaatlicht wurden, fielen 5/6 der bebauten Flächen Livlands und über die Hälfte Estlands in die Hände der Krone, so daß man schon fast von einer Kronkolonie sprechen kann50. Die aus der Pacht erzielten Einnahmen beliefen sich auf ¼ der Gesamteinnahmen des schwedischen Imperiums51.

Loit charakterisiert das schwedisch - baltische Verhältnis folgendermaßen:

,,Man kann somit zusammenfassend feststellen, daß die schwedische Herrschaft im Baltikum offensichtliche Charakterzüge des Kolonialismus hatte. Diese äußerten sich in Schwedens Beziehungen zu seinen baltischen Provinzen in allen wichtigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens: in der staatsrechtlichen Ordnung, dem politischen System, der Wirtschaft, dem sozialen Leben und in der ideologischen Einstellung. In allen diesen Bereichen wurden konsequent die Interessen des schwedischen Mutterlandes auf Kosten der Interessen seiner baltischen Provinzen begünstigt.52 "

Schweden griff vor allem beim Handel in das baltische Wirtschaftsgeschehen ein. Es versuchte, den wichtigen Getreidehandel zwischen Rußland und Westeuropa zu kontrollieren und Profit daraus zu schlagen53. Regelrechten Schaden versuchte er den baltischen Städten durch einen im Vergleich zu anderen schwedischen Städten höheren Exportzoll zuzufügen. Dieser sollte die Stellung der Kernlandhäfen verbessern54. Ähnlich wie in Schweden gab es Pläne, Manufakturen zu errichten und die landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu veredeln. Jedoch wurden sie im Unterschied zu Schweden kaum verwirklicht55. Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß es zwar durchaus eine merkantilistische Wirtschaftspolitik im Baltikum gab, aber ihre Aufgabe nicht die war, die Lage der Provinz zu verbessern, sondern die der Kolonialmacht.

Fazit

Eine Bewertung für die Wirtschaftspolitik im ganzen Baltikum kann es nicht geben, da das Baltikum keine politische oder wirtschaftliche Einheit bildete.

So muß man bei der Frage, ob es eine merkantilistische Wirtschaftspolitik im Baltikum gab, drei Unterscheidungen treffen. Die Politik, die in Rußland und Polen - Litauen betrieben wurde, läßt keinen merkantilistischen Ansatz erkennen. Im Gegensatz zu der kurländischen ,,Großmachtpolitik", deren Ziel es war, den Wohlstand des Landes zu mehren, stand die ebenso merkantilistisch geprägte Wirtschaftspolitik Schwedens, die jedoch darauf abzielte, das von ihnen besetzte Baltikum kolonialistisch auszubeuten.

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[...]


1 Walter, S.24.

2 Walter, S.21 f..

3 Mols, S.18f.

4 Walter, S.29.

5 Hook, S.483ff.. Ich habe hierbei auf jegliche Zahlenangaben verzichtet, da die Schwankungen in der Literatur so erheblich sind, daß ich ebensogut selbst welche hätte erfinden können.

6 Walter, S. 20f. Die Finanzierung der Handelsgesellschaften wurde oft durch einen Zwangsaktienkauf von Adligen und Kaufleuten gesichert.

7 Walter, S.19.

8 Tapié, S.323ff.

9 Hoock, S.483ff.

10 1640 machten diese etwa 80 - 90% der über London verkauften Waren aus.

11 Blaich S. 113 ff..

12 Blaich S. 115.

13 Blaich S. 116.

14 Das Gesetz nannte sich ,,Law of Settlement and Removal"

15 Blaich S.117f..

16 Blaich S.118.

17 Blaich S.119. Beispielsweise wurde angeordnet, daß jeder Tote in ein Wolltuch gewickelt beerdigt werden sollte.

18 Blaich S.121.

19 Blaich S.123 f..

20 Blaich S.124 f..

21 Eine mögliche Definition liefert Zielenziger: ,,wer also ... Merkantilist, Volks- und

Privatwirt und Politiker ist, kann zu den alten deutschen Kameralisten gerechnet werden; alle übrigen haben auszuscheiden." K. Zielenziger, Die alten deutschen Kameralisten, Jena 1914. zitiert nach Blaich S. 18.

22 Henning, S.233 f.

23 Blaich S.144.

24 Henning, S. 237 f..

25 Blaich S.170.

26 Henning, S.247 f.

27 Blaich S.172. Es war mir leider nicht möglich die Einwandererzahlen in Relation zur Bevölkerungsentwicklung zu stellen, da die Zahlen nicht bereinigt von eroberungsbedingter Zunahme waren.

28 Blaich S.175 f.. Diese Politik steht nur scheinbar im Gegensatz zur merkantilistischen Lehre, die ja möglichst niedrige Löhne fordert, denn wenn eine Branche ,,gesättigt" war erlosch die Fürsorge jäh. Es handelte sich also nicht um erste Ansätze zu einem Sozialstaat, sondern um eine kalkulierte Kosten- Nutzenrechnung.

29 Sein Patenonkel war der englische König Jakob I.

30 Absonderlich wird der Versuch dadurch daß Kurland aufgrund seiner Größe eigentlich nicht für voll genommen werden kann.

31 Schmidt, S.101 ff.. Die Flotte dagegen ging in die Hände der Feinde.

32 Simsch, 740 ff.

33 Zitiert nach Simsch, S.743.

34 Eine Ausnahme bildete Peter der Große, der in den 20er Jahren ein Schutzzollsystem aufbaute, welches ihn aber kaum überlebte.

35 Siehe auch S.8.

36 Leitsch, S. 751-790.

37 Schweden und Finnland bildeten bis 1809 eine Einheit. Um die ganze Sache etwas lesbarer zu gestalten werde ich nur noch Schweden schreiben wobei aber beides gemeint ist.

38 Martinius, S.240. Die Ausnahme bildete die westindische Insel St. Barthelemy (1784- 1878).

39 Martinius, S.243. ~80% der Bevölkerung waren in der Landwirtschaft tätig.

40 Martinius, S.242 ff.

41 North, S.137.

42 Martinius, S.256. Doch schon 1741-43 gab der Staat mehr Geld heraus, als die Wirtschaft verkraften konnte. Die Folge waren Störungen des Finanzwesens und Inflation.

43 Martinius, S.243.

44 Martinius, S.248 f..

45 Schmidt, S.93.

46 Martinius, S.258 ff..

47 Dahlgren, S.20 f..

48 Martinius, S. 259.

49 Martinius, S.270 f..

50 Loit, S.66 f..

51 Loit, S.67. Interessant ist dazu die Auffassung Dahlgrens, der Aufgrund des gleichen Steuersystems von einer Staatsfinanziellen Integration spricht, ohne die Unterschiedliche Belastung zu beachten.

52 Zitat: Loit, S.79. Ein weiteres Indiz für den Kolonialstatus gibt die offizielle Terminologie, in der nicht von baltischen Provinzen, sondern von Auslandsprovinzen die Rede ist. Ebd., S. 76.

53 Gierlich, S.150 ff..

54 Gierlich, S.137 f.. Vgl. auch Loit S.78.

55 Loit S.73.

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Details

Titel
Die Bedeutung des Merkantilismus für das Baltikum
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Veranstaltung
Proseminar: Die baltischen Städte zwischen Hanse und Merkantilismus
Autor
Jahr
1996
Seiten
20
Katalognummer
V95239
Dateigröße
443 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung, Merkantilismus, Baltikum, Proseminar, Städte, Hanse
Arbeit zitieren
Manuel Montero Pineda (Autor), 1996, Die Bedeutung des Merkantilismus für das Baltikum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95239

Kommentare

  • Gast am 4.9.2002

    ...thnx ^_^...thnx ^_^
    dieses referat hat mir zu 15 points verholfen ^_^
    ...thnx

  • Gast am 15.2.2003

    Die baltischen Städte zw. Hanse und Merkantilismus.

    Der Autor geht - entgegen seiner Überschrift - auf die baltischen Städte selbst so gut wie nicht ein, schon garnicht zwischen ihnen differenzierend. Hingegen begnügt er sich - was für eine Proseminararbeit auch ausreicht - damit, die allg. wirtschaftliche Entwicklung der in Rede stehenden Region dazustellen.

    Im Vergleich zu vielen anderen damaligen Staaten kann man das Hzgt. Kurland, das etwa so groß wie das heutige Kgr. Belgien war, schwerlich als "Kleinststaat" bezeichnen !

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Titel: Die Bedeutung des Merkantilismus für das Baltikum


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