Der Neue Markt. Grundlagen, Organisation und Zukunft


Seminararbeit, 1998

30 Seiten, Note: 2,0


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Inhalt

Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

1 Grundlagen des Neuen Marktes
1.1 Grundidee
1.2 Vorteile und Eigenschaften
1.3 Die Rolle der Deutschen Börse AG

2 Organisation des Handels
2.1 Marktteilnehmer
2.1.1 Unternehmen
2.1.1.1 Zulassungsvoraussetzungen
2.1.1.2 Folgepflichten am Neuen Markt
2.1.2 Betreuer
2.1.2.1 Aufgaben des Betreuers
2.1.2.2 Kontrolle des Betreuers
2.2 Handel im Neuen Markt
2.2.1 Handelsablauf

3 Die Zukunft - EURO.NM
3.1 Grundidee
3.2 Vorteile für die Beteiligten

4 Anhang
4.1 Die Unternehmen am Neuen Markt
4.2 Partnerunternehmen / Betreuer
4.3 EURO.NM Markt Statistik Februar 1998
4.3.1 Zusammensetzung der EURO.NM Indizes
4.4 Kernfunktion und Zusatzdienstleistungen des Betreuers Handelsablauf im Neuen Markt
4.6 Ablauf eines Going Public im Neuen Markt

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Literaturverzeichnis

Francioni, Dr. Reto

,,Eigenkapital für wachstumsorientierte Unternehmen - der Neue Markt der Deutsche Börse AG" in: ,,Die Börse der Zukunft", Wolfgang Gerke (Hrsg.), Stuttgart 1997

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,Betreuer im Neuen Markt", Frankfurt 1997

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,CD-ROM: Neuer Markt", Frankfurt 1997

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,EURO.NM", Frankfurt, 1997

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,Facts Neuer Markt" (Januar, Februar 1998), Frankfurt 1998

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,Folgepflichten am Neuen Markt", Frankfurt 1997

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,Handel im Neuen Markt", Frankfurt 1997

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,Ideen suchen Kapital, Kapital sucht Ideen", Frankfurt 1997

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,Neuer Markt - Neue Anlagechancen", Frankfurt 1997

Deutsche Börse AG (Hrsg.)

,,Zulassung am Neuen Markt", Frankfurt 1997

Francioni, Dr. Reto

,,Der Betreuer im Neuen Markt" in: Die Bank 2/97, S. 68-71

O.V.

,,Neuer Markt", Handelsblatt, 10.12.1997, S. 25-36 Stübbe, Christoph

,,EURO.NM Indizes für europäische Wachstumsmärkte" in: Die Bank 3/98, S. 137-141

1 Grundlagen des Neuen Marktes

1.1 Grundidee

Auf dem Gebiet des Initial Public Offering (IPO) war 1997 nicht nur quantitativ gesehen ein außergewöhnliches Jahr. Auch qualitativ hatte die Deutsche Börse etwas besonderes zu bieten: die Premiere des Neuen Marktes für kleine und mittlere innovative Wachstumsunternehmen.

Die deutschen Kapitalmärkte unterliegen seit einigen Jahren einem spürbarem Wandel, der charakterisiert ist durch zunehmende Liberalisierung und internationale Ausrichtung. Der Wandel wird in einem globalen Finanzmarkt münden, in dem sich weltweit die gleichen oder zumindest gleichartige rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen etablieren. ,,Ein Kennzeichen der Internationalisierung ist das geänderte Anlageverhalten institutioneller Investoren, deren extreme Performance-Sensibilität sie zwingt, die Märkte und Unternehmen auf der Suche nach einer besseren Rendite und optimalen Renditestreuung permanent europa- und weltweit zu analysieren."1

Der Trend zur Aktie hat sich dadurch verstärkt und nicht zuletzt die Teilprivatisierung der Telekom mit der damit verbundenen Emission haben auch anderen Anlegerschichten die Möglichkeiten des Aktienmarktes aufgezeigt. ,,Entscheidend für den heimischen Kapitalmarkt wird sein, ob es gelingt, die mittleren und kleinen Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft bilden, an die Börse zu bringen."2

Ein Markt muß gut organisiert sein, um hohe Liquidität zu gewährleisten.

Zugangsvoraussetzungen für den Primärmarkt (Emissionsmarkt) garantieren einen Mindestqualitätsstandard der Emissionen, deren langfristiger Erfolg durch viele einzelne Maßnahmen im Rahmen einer aktiven Politik im Sekundärmarkt (Umlauf-, Zirkulationsmarkt) gesichert wird.

,,Die Börse muß heute sensibel auf die Veränderungen [im Kapitalmarkt] reagieren und für alle Marktteilnehmer schnell und flexibel neue Strukturen schaffen, die die Eigenkapitalbeschaffung und einen effizienten Handel auch unter sich wandelnden Bedingungen erhalten und kontinuierlich verbessern."3 Aus diesem Grund wurde am 10. März 1997 das Marktsegment ,,Neuer Markt" von der Deutschen Börse AG eingeführt, welches speziell für Unternehmen auf der Suche nach Risikokapital konzipiert wurde.

1.2 Vorteile und Eigenschaften

Insbesondere drei Merkmale kennzeichnen die Vorteile und Eigenschaften des Neuen Marktes:

Neue Chancen für Investoren und Emittenten

Innovative Unternehmen benötigen für ihre Ideen und Pläne ausreichend Eigenkapital, um ihr zukünftiges Wachstum zu finanzieren, denn die Notwendigkeit hoher Anfangsinvestitionen stellt für diese Unternehmen den entscheidenden Engpaßfaktor dar. Gleichzeitig suchen private wie institutionelle Investoren im In- und Ausland hochrentable Anlagemöglichkeiten mit diversifizierbaren Risiken. Die Bereitschaft, sich in Gesellschaften mit besonderem Chance-/Risikoprofil zu engagieren, ist vorhanden. Der Neue Markt bringt diese Wachstumsunternehmen mit den risikobewußten Investoren zusammen, wobei besonderes Augenmerk auf die hohe Transparenz4, die die Unternehmen den Anlegern in diesem Markt bieten, zu legen ist.

Hohe Publizität der Emittenten

,,Unternehmen, die im Neuen Markt gelistet werden wollen, informieren die Investoren aktiv und zeitnah. Die [...] Publizität nach internationalen Standards verstehen sie als Chance zur Kommunikation."5 Die Investoren werden in deutsch und englisch informiert. Neben den obligatorischen Quartals- und Jahresberichten finden regelmäßig Analystentreffen und Investorenveranstaltungen statt, die die Anleger mit umfassenden Informationen versorgen. Aufgrund dieser Informationen können die Emittenten auf der Basis ihrer Wachtumsperspektiven bewertet werden und ,,zukunftsorientierte Emissionserlöse"6 erwirtschaften.

Liquidität und hohe Preisqualität im Handel

Das Handelssegment Neuer Markt wird vollständig in die bestehende Handelsinfrastruktur der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) eingebunden. Zunächst wurden die Aktien in den elektronisch unterstützten Präsenzhandel eingeführt, wobei die Veröffentlichung von aktuellen Preisen, Umsätzen und Geld/Briefspannen sowie ständige Kontrollen (z.B. durch die Handelsüberwachungsstelle der Börse) eine hohe Preisqualität sichern. Ende 1998 wird der börsliche Handel in Aktien des Neuen Marktes vollständig in das elektronische Handelssystem XETRATM 7 überführt werden.

Die Liquidität wird durch die Verpflichtung eines Betreuers8 erreicht, dessen Hauptaufgabe im Ausgleich temporärer Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage besteht. In den meisten Fällen übernehmen Banken oder Wertpapierhandelshäuser diese Funktion.9

1.3 Die Rolle der Deutschen Börse AG

Die Deutsche Börse AG ist als Service Provider zu betrachten, denn sie liefert den vertrauten rechtlichen und organisatorischen Rahmen, in dem sich der Handel am Neuen Markt vollzieht. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören:

- Präsentation des Neuen Marktes und seiner Unternehmen bei Analysten- und Investorenveranstaltungen, Anlegermessen und Kongressen,
- Begleitung bei Informationsveranstaltungen zu Neuem Markt und EURO.NM,
- Vorstellung von Unternehmen in Publikationen der Deutschen Börse AG,
- Entwicklung einer hohen Medienpräsenz des Neuen Marktes,
- Elektronischer Übermittlungsservice für Unternehmensdaten und -informationen über das Internet10, z.B. für Quartalsberichte und Unternehmenskalender.

Unternehmen erreichen durch die Arbeit der Deutschen Börse einen höheren Bekanntheitsgrad, während Investoren kostengünstig aktuelle Informationen über diese Unternehmen zur Verfügung stehen.

2 Organisation des Handels

2.1 Marktteilnehmer

Neben der Deutschen Börse AG spielen zwei Gruppen von Teilnehmern die entscheidende Rolle im Neuen Markt. Zum einen natürlich die Unternehmen, die im Rahmen eines GoingPublic an den Neuen Markt kommen und zum anderen die Betreuer, die die Liquidität sowie die Transparenz der von ihnen betreuten Unternehmen sicherstellen sollen.

2.1.1 Unternehmen

Seit der Einführung des Neuen Marktes am 10. März 1997 sind 1711 Unternehmen12 an den Neuen Markt gekommen. Die unterschiedlichen Branchen, denen die Unternehmen angehören, machen deutlich, daß das neue Börsensegment Emittenten verschiedener Herkunft offensteht. Das Spektrum reicht von Informationstechnologie und Medien über Health Care und Biotechnologie bis hin zu Umweltschutz und Spezialmaschinenbau. Außerdem gibt es Börsenneulinge (z.B. MobilCom AG) und Emittenten, die bereits im Geregelten Markt oder an der NASDAQ gelistet waren (z.B. Bertrandt AG, Qiagen N.V.).

An den genannten Branchen ist erkennbar, daß nicht jeder den Weg an den Neuen Markt suchen kann. Doch ist die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Branche nur ein untergeordnetes Kriterium. Maßgebend sind die Zulassungsvoraussetzungen für den Neuen Markt.

2.1.1.1 Zulassungsvoraussetzungen

Ein Ziel des neuen Börsensegments ist es, die Qualität und Chancen der Produkte bzw.

Dienstleistungen der jeweiligen Börsenkandidaten richtig einzuschätzen. Bei der Emissionsvorbereitung für den Neuen Markt muß eine größere Anzahl von Aufnahmekriterien und Zulassungsbedingungen als bei Aspiranten für andere Börsensegmente erfüllt werden. Im folgenden werden die grundsätzlichen Zulassungsvoraussetzungen, die Aufnahmekriterien sowie der Emissionsprospekt erklärt. Auf das Zulassungsverfahren und die damit verbundenen Gebühren wird nicht eingegangen.13

a) Grundvoraussetzungen14

Eine Zulassung von Aktien zum Neuen Markt ist grundsätzlich nur unter folgenden Voraussetzungen möglich:

- Das Unternehmen muß mindestens ein Jahr und sollte mindestens drei Jahre bestanden haben.
- Bei der erstmaligen Zulassung von Aktien zum Neuen Markt werden nur Stammaktien
-ugelassen, bei einer nachfolgenden Kapitalerhöhung können auch Vorzugsaktien zugelassen werden.
- Die Emission muß einen voraussichtlichen Kurswert von mindestens zehn Millionen DM und einen Gesamtnennwert von mindestens 500.000 DM haben. Mindestens 100.000 Aktien müssen emittiert werden.
- Bei der erstmaligen Zulassung der Aktien zum Neuen Markt muß das Eigenkapital gegen Bareinlagen erhöht werden. Aus dieser Kapitalerhöhung sollen mindestens 50 Prozent des zu plazierenden Emissionsvolumens stammen.
- Zur Gewährleistung einer ausreichenden Marktgängigkeit der zuzulassenden Aktien müssen mindestens 15 Prozent und sollen mindestens 25 Prozent des Grundkapitals ausreichend gestreut sein.

b) Aufnahmekriterien

Bereits bei der Antragstellung müssen die Emittenten folgende Aufnahmekriterien erfüllen:

- Betreuer: Das Unternehmen ist verpflichtet, mindestens einen Betreuer für den Neuen Markt zu benennen, der die Liquidität fördert und der die Voraussetzungen erfüllt, die in den Handelsbedingungen für den Neuen Markt vorgeschrieben sind.
- Veräußerungsverbot: Das Unternehmen und die bisherigen Eigentümer verpflichten sich, zunächst keine Aktien zu veräußern (Lock-up Periode von mindestens 6 Monaten). Die bisherige Geschäftsführung zeigt damit, daß sie dem Unternehmen nach dem Going-Public erhalten bleibt. Das Veräußerungsverbot sorgt also für Kontinuität und sichert die Fortführung der Unternehmensstrategie.
- Übernahmekodex: Das Unternehmen muß den Übernahmekodex der
Börsensachverständigenkommission beim Bundesministerium der Finanzen anerkennen. Es akzeptiert damit Verhaltensnormen als verbindlich, die Marktmanipulationen vorbeugen und sicherstellen sollen, daß alle Beteiligten die Grundsätze von Treu und Glauben beachten.
- Kursbeeinflussende Tatsachen: Der Emittent verpflichtet sich, die in § 15 WpHG normierten Publizitätspflichten einzuhalten und kursbeeinflussende Tatsachen zu veröffentlichen (Ad-hoc-Publizität).

c) Emissionsprospekt

Der Emissionsprospekt des Neuen Marktes umfaßt den Unternehmensbericht für den geregelten Markt, er unterliegt der Börsenprospekthaftung gemäß §§ 77, 45 ff. des Börsengesetzes und ist in deutscher und englischer Sprache abzufassen.

Die wichtigsten Bestandteile des Emissionsprospektes sind Angaben über Aktien, Emittent, Kapital des Emittenten, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, Beteiligungsunternehmen, Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane, Geschäftstätigkeit, jüngster Geschäftsgang und Geschäftsaussichten sowie Risikofaktoren. Auf die letzten beiden Bestandteile wird im folgenden näher eingegangen.

- Jüngster Geschäftsgang und Geschäftsaussichten:

Der Emissionsprospekt muß allgemeine Ausführungen über die Geschäftsentwicklung des Emittenten nach Ablauf des Geschäftsjahres, auf das sich der letzte veröffentlichte Jahresabschluß bezieht, enthalten und dabei insbesondere die wichtigsten Entwicklungen der Erzeugung von Gütern und Erbringen von Dienstleistungen, des Absatzes, der Lagerhaltung und der Auftragsbestände sowie die jüngsten Tendenzen in der Entwicklung der Kosten und Erlöse angeben. Der Emissionsprospekt muß Angaben über die Geschäftsaussichten des Emittenten mindestens für das laufende Geschäftsjahr enthalten.

Zusätzlich muß der Emissionsprospekt Ausführungen über die strategische Ausrichtung des Emittenten, insbesondere über die Erschließung neuer Absatzmärkte, die Verwendung neuer Verfahren und das Angebot neuer Produkte und/oder Dienstleistungen für die nächsten Geschäftsjahre enthalten.

- Risikofaktoren

Der Emissionsprospekt muß in einem gesonderten und mit ,,Risikofaktoren" betitelten

Abschnitt Angaben über solche Faktoren enthalten, die einen erheblichen negativen Einfluß auf die wirtschaftliche Lage des Emittenten haben oder dessen Geschäftserfolg gefährden können. Anzugeben sind insbesondere das Auslaufen von Schutzrechten oder Verträgen, die Abhängigkeit von bestimmten Märkten, von der Preisentwicklung von Rohstoffen, von Wechselkursschwankungen, von staatlichen Eingriffen, von Branchenzyklen oder vom besonderen Fachwissen einzelner Personen der Geschäftsleitung des Emittenten. Beispiel: Die Firma Technotrans AG15 beliefert zu einem überwiegenden Teil nur einen Abnehmer für ihre Waren, die Heidelberger Druckmaschinen AG, und ist dementsprechend von dieser abhängig.

2.1.1.2 Folgepflichten am Neuen Markt

Der Emittent ist zur Ad-hoc Berichterstattung verpflichtet, das heißt zur Veröffentlichung kursbeeinflussender Tatsachen gemäß § 15 WpHG. Gleichzeitig muß er unverzüglich die Geschäftsführung der Börse unterrichten, wenn die zu veröffentlichenden Tatsachen bei Aktien zu einer erheblichen Kursänderung führen können.

Ferner umfassen die Folgepflichten16 des Emittenten Quartalsberichte, Veröffentlichungen und Mitteilungen (z.B. Einberufung der HV), Jahresabschlüsse und Lageberichte, einen Unternehmenskalender und Analystenveranstaltungen.

Die Jahresabschlüsse haben internationalen Standards zu genügen, so daß zusätzlich zum Abschluß nach HGB (soweit dieser rechtlich maßgebend ist) ein Abschluß nach IAS oder USGAAP erstellt werden muß. Der Emittent muß sie unverzüglich nach der Feststellung, spätestens jedoch innerhalb von vier Monaten nach Ende des Berichtszeitraums, dem Publikum bei den Zahlstellen zur Verfügung stellen, sofern er sie nicht innerhalb Deutschlands veröffentlicht hat.

Der Unternehmenskalender muß mindestens einmal pro Jahr für das laufende Geschäftsjahr erstellt werden und die wichtigsten Termine des Emittenten beinhalten. Er wird von der Deutschen Börse AG im Internet unter http://www.neuer-markt.de dem Publikum zur Verfügung gestellt.

2.1.2 Betreuer

Die Einführung des Betreuersystems ist ein Novum im deutschen Börsenhandel. Ein Emittent muß einen, kann aber auch mehrere Betreuer haben, wovon einer seine Aufgabe für mindestens 12 Monate wahrnehmen muß. Die Betreuer sind zum Handel an der FWB zugelassene Unternehmen, deren Antrag auf Zulassung zum Betreuer wird von der Deutschen Börse zu prüfen ist. Ein Betreuer kann mehrere Aktien betreuen, darf aber nicht gleichzeitig Skontroführer17 sein.

Neben seiner Hauptaufgabe als Liquiditätsspender hilft der Betreuer den Emittenten, Transparenz herzustellen und sich gegenüber den Anlegern regelmäßig und angemessen zu präsentieren. Darüber hinaus analysiert er das betreute Unternehmen und veröffentlicht Research-Berichte. Schließlich unterstützt der Betreuer den Emittenten auch darin, seinen Publizitätspflichten nachzukommen. Damit wird der Betreuer zum ,,Coach" des Emittenten in allen Fragen des Aktienmarktes. Die Aufgaben werden im folgenden näher erläutert.

2.1.2.1 Aufgaben des Betreuers

Die Aufgaben des Betreuers lassen sich in zwei Gruppen unterteilen, die Kernfunktion ,,Liquiditätsunterstützung" sowie zusätzliche Dienstleistungen für den Emittenten.18

Kernfunktion Liquiditätsunterstützung

In seiner Funktion als ,,liquiditätsspendender Intermediär"19 stellt der Betreuer verbindliche Geld-/Brief-Limite für die betreuten Werte. Hier regelt die Börse die Anforderungen an den Betreuer. Er sollte fortlaufend Geld-/ Brief-Limite stellen, muß aber für mindestens 50 Prozent aller Anfragen des Skontroführers Geld-/Brief-Limite stellen und zu Beginn jedes Handelstages. Sie müssen unverzüglich abgegeben werden und bei Aktien im Nennwert von 5 DM für mindestens 500 Stück gelten. Der Spread, die Differenz zwischen Geld- und Brieflimit, darf nicht größer als 5 Prozent sein.20

Die Liquiditätsunterstützung durch den Eigenhandel des Betreuers wird in der Regel ergänzt durch parallele Aktivitäten, die der Betreuer unter Einhaltung der Compliance-Regeln21 durchführt, die aber nicht vorgeschrieben sind:

- Der Betreuer analysiert das betreute Unternehmen regelmäßig und veröffentlicht Research-Berichte. Gewöhnlich erstellen die Betreuer einmal im Jahr eine ausführliche Studie über das Unternehmen.
- Das Sales-Team des Betreuers vertreibt die Aktien des Unternehmens aktiv, indem es institutionelle Kunden im In- und Ausland anspricht.22

Zusatzdienstleistungen

Ebenfalls nicht vorgeschrieben sind die freiwillig erbrachten Zusatzdienstleistungen des Betreuers:

- Betreuer sollen die Unternehmen bei den Investor Relations (z.B. bei der Durchführung von Hauptversammlungen und der Organisation von Conference Calls oder Road Shows) unterstützen und eine regelmäßige Berichterstattung über den Handel in der betreuten Aktie liefern.
- Darüber hinaus kann ein Betreuer dem Emittenten hinsichtlich der innerbetrieblichen, organisatorischen Maßnahmen beraten, die für die Sicherstellung der Ad-hoc-Publizität und die fortlaufende Berichterstattung für die Investoren (z.B. Unternehmenskalender) notwendig ist.
- Gewöhnlich ist ein Betreuer im Neuen Markt beim Börsengang des betreuten Unternehmens im Emissionskonsortium vertreten.23 Durch seine emissionsbegleitenden Dienstleistungen entwickelt sich eine enge Kundenbindung und der Betreuer wird zum natürlichen Ansprechpartner des Unternehmens für zukünftige Finanzfragen.24

2.1.2.2 Kontrolle des Betreuers

Die Handelsüberwachungsstelle der FWB überwacht die Preisbildung anhand der BOSS-CUBE Transaktionen und anhand der Gesprächsaufzeichnungen zwischen Skontroführer und Betreuer. Die Deutsche Börse AG überprüft die Leistung der Betreuer regelmäßig und kann bei nicht pflichtgemäßem Auftreten am Markt die Beauftragung widerrufen.

2.2 Handel im Neuen Markt

Der Neue Markt hat ein eigenes Marktmodell, das ein zentrales Orderbuch mit den Betreuern kombiniert.

Momentan werden alle Titel des neuen Marktes im elektronisch unterstützten Präsenzhandel der FWB gehandelt. Außerdem findet ein Handel an den meisten regionalen Börsen statt. Ende 1998 wird die Deutsche Börse AG den Handel des Neuen Marktes mit dem XETRA Release 3 in das elektronische Handelssystem XETRATM überführen.

2.2.1 Handelsablauf

Die Wertpapiere des Neuen Marktes werden fortlaufend während der gesamten Börsenzeit der verschiedenen Börsen notiert. Aufträge werden zum fortlaufenden (also variablen) Kurs ausgeführt, sofern sie auf das festgesetzte Mindestvolumen oder ein Vielfaches davon lauten.25 Ist das Mindestvolumen nicht erreicht, so werden die Aufträge zum Kassakurs ausgeführt.

Die Anleger beauftragen Börsenteilnehmer (z.B. Kreditinstitute oder Wertpapierhandelshäuser), für sie Wertpapiere des Neuen Marktes zu kaufen oder zu verkaufen.26 Diese Aufträge werden von den Teilnehmern entweder manuell an die Händler oder elektronisch an das BOSS-CUBE-System weitergeleitet, über die sie der preisfeststellende Freimakler (,,Skontroführer") erhält. Dieser Freimakler sammelt alle Aufträge im Skontro (Orderbuch) und stellt fortlaufend Preistaxen, die sowohl die gesamte Auftragslage berücksichtigen als auch die von den Betreuern gesetzten Preise. In bestimmten, von der Deutschen Börse festgelegten Ordersituationen ist der Skontroführer verpflichtet, Anfragen an die Betreuer zu richten. Dies gilt insbesondere, wenn keine Limitaufträge für Kauf (,,Geld") oder Verkauf (,,Brief") vorliegen oder wenn die niedrigste Verkaufsorder mehr als fünf Prozent über der höchsten Kauforder liegt. Diese Anfragen müssen die Betreuer durch das Stellen von Geld- und Brieflimiten beantworten, wodurch eine bestimmte Mindestliquidität sichergestellt wird.

Der Skontroführer ermittelt mindestens dreimal täglich einen Preis (Eröffnungs-, Kassa- und Schlußkurs), der laut Börsengesetz der ,,wirklichen Geschäftslage des Handels an der Börse" entsprechen muß. Diese Preise werden nach dem Meistausführungsprinzip durch Gegenüberstellung der vorliegenden Kauf- und Verkaufsorders ermittelt. Ein eventuell verbleibender Überhang muß nach Aufforderung des Skontroführers durch den Betreuer ausgeglichen werden.

Taxen, Preise und Handelsumsätze übermittelt BOSS-CUBE direkt an das Informationsverteilungssystem Ticker Plant Frankfurt (TPF), von wo aus sie automatisch an die Kursdienste (z.B. Reuters, Bloomberg) überspielt werden. Ebenso werden die Kurse auf der Kurstafel der entsprechenden Börse bekanntgegeben.27

3 Die Zukunft - EURO.NM

Die Idee der günstigen Eigenkapitalbeschaffung von Unternehmen über die Börse ist nicht neu (z.B. NASDAQ). Neu dagegen sind die vier europäischen Wachstumsbörsen in Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. EURO.NM28 ist ein Zusammenschluß der vier europäischen Wachstumsmärkte

- EURO.NM Belgium in Brüssel
- Neuer Markt in Frankfurt
- Nouveau Marché in Paris
- und NMAX in Amsterdam,

der die europäische Integration weiter voran treibt, mit dem Ziel, ein pan-europäisches Netzwerk aufzubauen.29

3.1 Grundidee

Die Harmonisierung nationaler Wertpapierhandelsvorschriften in der EU ist zwar bereits weit fortgeschritten, dennoch fehlen bisher ein einheitliches Gesellschaftsrecht, eine zentrale Behörde für den Wertpapierhandel und einheitliche Verhaltensregeln für die Beteiligten. Der EURO.NM bietet seinen vier Mitgliedern die Möglichkeit, koordiniert bei der Schaffung eines paneuropäischen Aktienmarktes vorzugehen, der dezentral, reguliert und wirtschaftlich ist. Die Regulierung drückt sich in von den Mitgliedsbörsen festgelegten Mindeststandards aus, die die Regelwerke und Zulassungsverfahren für Unternehmen und Marktteilnehmer der nationalen Aktienmärkte harmonisieren.

3.2 Vorteile für die Beteiligten

Der EURO.NM eröffnet allen Marktteilnehmern einen leichten internationalen Marktzugang und dient gleichzeitig den Interessen der Emittenten, Investoren und Intermediären.30

Vorteile für Emittenten

Kleine und mittlere Unternehmen mit hohem Wachstumspotential können mit dem Going Public

- ihre Finanz- und Gesellschafterstruktur verbessern,
- einen hohen Unternehmenswert realisieren,
- ihren Bekanntheitsgrad steigern,
- ihre Produktionskapazitäten erhöhen und Verkaufszahlen steigern
- und im Ausland expandieren.

Die Unternehmen können sich also auf einem Small- und Midcap-Markt listen lassen, der speziell auf sie zugeschnittene Möglichkeiten bietet. Zugleich wird die Investorenbasis auf eine internationale Ebene erweitert.

Vorteile für Investoren

Der Neue Markt wendet sich an Anleger aller Art, wie z.B. nationale und internationale Investoren, Venture-Capital-Gesellschaften, Fondsmanager sowie Privatanleger und bietet für sie folgende Vorteile:

- Überdurchschnittliche Erträge durch eine zukunftsorientierte Bewertung;
- Liquider Markt durch die europäische Dimension und das Betreuersystem;
- Regulierter Markt (s.o.);
- Möglichkeit, Portfolios mit Anteilen an innovativen und dynamischen Unternehmen zu diversifizieren.

Vorteile für Intermediäre

Für Banken, Investmentgesellschaften und Broker eröffnen sich neue Geschäftsfelder.

- Die Marktgröße rechtfertigt die Entwicklung eines speziellen Researchs. Expertise von anderen europäischen Märkten und Synergien lassen sich wirkungsvoll nutzen.
- Als Mitglieder von Emissionskonsortien finden die Intermediäre ein Netzwerk von Börsen vor, das ihnen erlaubt, Emittenten breitere Plazierungsmöglichkeiten und Investoren attraktivere Anlagemöglichkeiten anzubieten.
- Im Handel bieten sie ihren Kunden neue Anlagemöglichkeiten.
- Sie können den Emittenten zusätzliche Dienstleistungen31 anbieten.

Die europäische Dimension des Neuen Marktes wird sich mit der Zeit durchsetzen und durch Einführung des Euro sowie neuer europaweiter Gesetze an Volumen gewinnen, ähnlich wie die NASDAQ.

4 Anhang

4.1 Die Unternehmen am Neuen Markt

Primärstatistik

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten1 2 3 4

4.2 Partnerunternehmen / Betreuer

Jahresrückblick 1997

Sekundärmarktstatistik 1997 - Teil 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Sekundärmarktstatistik 1997 - Teil 2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten1

4.3 Partnerunternehmen / Betreuer

Liste der Partnerunternehmen im Neuen Markt:

- ABN AMRO Bank (Deutschland) AG
- Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mbH
- Baden-Württenbergische Bank AG - Bank J. Vontobel & Co AG
- Bankgesellschaft Berlin Akteingesellschaft
- Bankhaus Heinrich Gontard & Co. AG (GON)
- Bankhaus Hermann Lampe Kommanditgesellschaft
- Banque Paribas - Zweigniederlassung Frankfurt am Main
- Bayerische Hypotheken- und Wechselbank Aktiengesellschaft
- Bayerische Landesbank Girozentrale
- Bayerische Vereinsbank AG (BVM)
- BDO Deutsche Warentreuhand AG
- Berliner Freiverkehr (Aktien) AG (BEF)
- BHF-BANK Aktiengesellschaft (BHF)
- Blättchen & Partner AG
- Bruckhaus Westrick Heller Löber
- Burson-Marsteller GmbH
- B&L Corporate Communications Dr. von Bergeb und Rauch GmbH
- CAT Kommunikationsberatung GmbH & Co.
- CFC Corporate Finance Consult AG
- Cleary, Gottlieb, Stehen & Hamilton
- Commerzbank AG (COM)
- Concord Effekten GmbH (CON)
- Cowen & Company
- C&L Deutsche Revision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- Deutsche Bank AG (DBK)
- DG Bank Deutsche Genossenschaftsbank (DGE)
- Dresdner Bank AG (DRB)
- Dresdner Kleinwort Benson
- Dr. Wahl & Partner GbR Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer
- Feddersen Laule Scherzberg & Ohle Hansen Ewerwahn
- Georg Hauck & Sohn Bankiers KGaA (HAU)
- Goldman, Sachs & Co. oHG (GSC)
- Heinrich Fleischhacker KG Börsenmakler
- Hengeler Mueller Weitzel Wirtz
- Hennerkes, Jeschke, Kirchdörfer & Partner
- Jones, Day, Reavis & Pogue
- Kirchhoff Consult AG
- Knorr, Reinsch & Partner / Management Consulting
- KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft
- KWU Gesellschaft für Unternehmensbewertung Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- Lehman Brothers Bankhaus AG
- Merrill Lynch Capital Markets Bank Limited · Metallbank GmbH (MBK)
- Morgan Stanley Bank AG
- M.M. Warburg & Co Kommanditgesellschaft auf Aktien (WAR)
- Oppenhoff & Rädler- Rechtsanwälte Steuerberater
- Price Waterhouse Corporate Finance Beratung GmbH
- Pünder, Volhard, Weber & Axster
- Robert Fleming (Deutschland) GmbH (FLE)
- Rogers & Wells
- Sal. Oppenheim jr. & Cie KGaA
- SBC Warburg Schweizerischer Bankverein (Deutschland) AG
- Schitag Ernst & Young Deutsche Allgemeine Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- Schroders - J. Henry Schroder GmbH
- Schürmann & Partner
- Trinkaus & Burkhardt KGaA (TUB)
- UBS Union Bank of Switzerland (Deutschland) Aktiengesellschaft
- Vontobel Securities GmbH
- WestLB Westdeutsche Landesbank Girozentrale (WLB) Corporate Finance

Quelle: Deutsche Börse AG, 1997

4.4 Kernfunktion und Zusatzdienstleistungen des Betreuers Handelsablauf im Neuen Markt

4.5 EURO.NM Markt Statistik Februar 1998

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Deutsche Börse AG, 1997

4.5.1 Zusammensetzung der EURO.NM Indizes

Quelle: Stübbe, ,,EURO.NM Indizes für europäische Wachstumsmärkte" in: Die Bank 3/98., S. 137.

4.6 Kernfunktion und Zusatzdienstleistungen des Betreuers

4.7

4.8 Handelsablauf im Neuen Markt

Quelle: Deutsche Börse AG, ,,CD-ROM: Neuer Markt", Frankfurt 1997

4.9 Ablauf eines Going Public im Neuen Markt

Quelle: Blättchen & Partner, Handelsblatt-Grafik, 10.12.1997, S. 31

[...]


1 Vgl. Francioni, Dr. Reto, Eigenkapital für wachstumsorientierte Unternehmen" in: ,,Die Börse der Zukunft", Wolfgang Gerke(Hrsg.), Stuttgart 1997, S. 89.

2 Vgl. Francioni, Dr. Reto, a.a.O., S. 89.

3 Vgl. Francioni, Dr. Reto, a.a.O., S. 90.

4 Im Detail erklärt unter 2.1.1.

5 Deutsche Börse AG, ,,Ideen suchen Kapital, Kapital sucht Ideen", Frankfurt 1997, S. 5.

6 Deutsche Börse AG, ,,Ideen suchen Kapital, Kapital sucht Ideen", Frankfurt 1997, S. 5.

7 XETRATM ist ein eingetragenes Warenzeichen der Deutschen Börse AG.

8 Zum Begriff des Betreuers s. 2.1.2.

9 Eine Übersicht aller Betreuer ist im Anhang (4.2) aufgeführt.

10 http://www.neuer-markt.de

11 Inzwischen sind es mit Technotrans" und 1&1" 19 Unternehmen (Stand: März 1998).

12 Die Unternehmen sind im Anhang (4.1) aufgelistet.

13 Nähere Informationen finden sich in: Deutsche Börse AG, ,,Zulassung am Neuen Markt", Frankfurt 1997.

14 Deutsche Börse AG, ,,Zulassung am Neuen Markt", Frankfurt 1997.

15 Da die Technotrans AG erst am 10.03.1998 emittiert wurde, ist sie, ebenso wie die 1&1 AG im Anhang noch nicht aufgeführt.

16 Deutsche Börse AG, ,,Folgepflichten am Neuen Markt", Frankfurt 1997.

17 Zur Funktion des Skontroführers vgl. 2.2.1.

18 Zur Verdeutlichung trägt die Abbildung im Anhang (4.4) bei.

19 Deutsche Börse AG, ,,Betreuer im Neuen Markt", Frankfurt 1997, S. 1.

20 Der Handelsablauf wird sowohl unter 2.2 als auch im Anhang unter 4.5 verdeutlicht.

21 Die Compliance-Regeln sind abgeleitet aus den §§ 12ff. WpHG.

22 Francioni, ,,Der Betreuer im Neuen Markt" in: Die Bank 2/97, S.70.

23 Zum Ablauf eines Going Public im Neuen Markt s. 4.6.

24 Francioni, ,,Der Betreuer im Neuen Markt" in: Die Bank 2/97, S.71.

25 Das Mindestvolumen für den variablen Handel ist an den meisten Börsenplätzen inzwischen auf ein Stück (5-DM-Aktie) reduziert worden.

26 Zur schematischen Übersicht des Handelsablaufes vergleiche 4.5.

27 Deutsche Börse AG, ,,Handelsablauf im Neuen Markt", Frankfurt 1997, S. 1-3.

28 EURO.NM als Zusammenschluß der oben genannten Wachstumsbörsen wurde in der Rechtsform einer European Economic Interest Group (E.E.I.G.) gegründet.

29 Stübbe, ,,EURO.NM Indizes für europäische Wachstumsmärkte" in: Die Bank 3/98, S. 137.

30 Deutsche Börse AG, ,,EURO.NM", Frankfurt 1997.

31 Vgl. 2.1.2.1 und 4.4.

1 ) Mühl AG, nur berücksichtigt: Anzahl der Aktien bei 2. Kapitalerhöhung im Neuen Markt (07/97) = 616.000 St.

2 ) Qiagen N.V., nur berücksichtigt: Anzahl der Aktien aus Besitz der Altaktionäre 09/97: Nasdaq (1.366.473) + Neuer Markt (910.982) + Greenshoe (341.618) = 2.619.073 St.

3 ) SCM Microsystems, Anzahl der Aktien bei IPO 10/97: Nasdaq (2.620.000) + Neuer Markt (750.000) + Greenshoe (505.500) = 3.875.500 St.

4 ) 4 Mio. Stück Miteigentumsanteile an einem Inhaber-Stammzertifikat. Je 10 Miteigentumsanteile entsprechen einer Stammaktie im Nennbetrag von SFr 10,-.

1 Für die Abkürzungen der Betreuer s. 4.2 Quelle: Deutsche Börse AG, 1997/98

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Details

Titel
Der Neue Markt. Grundlagen, Organisation und Zukunft
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln
Note
2,0
Autor
Jahr
1998
Seiten
30
Katalognummer
V95460
Dateigröße
535 KB
Sprache
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Neuer, Markt
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Thomas Riesack (Autor), 1998, Der Neue Markt. Grundlagen, Organisation und Zukunft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95460

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Titel: Der Neue Markt. Grundlagen, Organisation und Zukunft



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