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Erkennungssoftware für Sprachplagiate. Zuverlässigkeit textplagiatserkennender Systeme

Title: Erkennungssoftware für Sprachplagiate. Zuverlässigkeit textplagiatserkennender Systeme

Academic Paper , 2020 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Janz (Author)

Computer Sciences - Computational linguistics
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In dieser Arbeit nähert sich der Autor der Frage, was überhaupt Textplagiate sind, nach welchen Kriterien sie zu erkennen und analysieren sind und was heutzutage technisch möglich oder für die Zukunft noch wünschenswert ist. Im praktischen Teil dieser Arbeit werden ferner namhafte Produkte einander gegenübergestellt und in einer Reihe von Verfahren auf ihre Zuverlässigkeit sowie ihre Testverfahren hin untersucht. Ziel dieser Arbeit ist, ein möglichst breites Bild darüber zu vermitteln, wozu Plagiatserkennungs-Tools heutzutage in der Lage sind und welche Tools dem Anspruch der zuverlässigen und genauen Plagiatserkennung am meisten genügen.

Obwohl das Thema Plagiate heutzutage eine geringere mediale Relevanz hat wie noch vor einigen Jahren, handelt es sich dabei immer noch um eine weit verbreitete Problematik. Insbesondere durch den Fall Karl-Theodor zu Guttenberg im Jahre 2011 ins mediale Zentrum gerückt, gibt es immer wieder Berichte über Textplagiate in wissenschaftlichen Arbeiten von u.a. Politikern, gesellschaftlichen Funktionären und Universitätsangehörigen. Ferner berührt dieses Thema auch die Kunst, politische Debatten oder sogar internationale Interessen, wenn es beispielsweise um Produktplagiate geht. Selbst Softwareplagiate sind bereits festgestellt worden.

All diese Bereiche sind nicht zuletzt auch von juristischer Relevanz. Es entsteht der Anschein, als gäbe es zu allen Produkten, ganz gleich, ob sie geistiger oder materieller Natur sind, auch die Bestrebung, diese zu kopieren. Entsprechend werden immer mehr Zeit, Arbeitskraft und Energie darauf verwendet, diese Kopien ausfindig zu machen. Zahlreiche Software-Hersteller versprechen inzwischen die zuverlässige Textanalyse und das Erkennen von Plagiaten. Was ist aber dran an diesem Versprechen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

1.1) Vorwort

1.2) Was sind Plagiate? Hintergründe und Konzepte

1.3) Anforderungen an Textplagiatserkennungssoftware

2.) Theorie und Softwareansätze

2.1) Theoretische Ansätze zur Plagiatserkennung

2.2) Abgleich von Texten: Zwischenfazit, welche der angezeigten theoretischen Möglichkeiten sich technologisch realisieren lassen

3.) Praktische Evaluierung

3.1) Auswahl aus den vorhandenen Systemen

3.2) Suchkriterien

3.3) Anwendung in der Praxis

4.) Ergebnisse und Diskussion

4.1) Zuverlässigkeit textplagiatserkennender Systeme

4.2) Was leisteten die Systeme? Wie wirksam sind die unterschiedlichen Tools?

5.) Fazit und Ausblick

6.) Materialanhang

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer kritischen Evaluierung aktueller Plagiatserkennungssoftware. Es wird untersucht, wie diese Programme technologisch funktionieren, ob sie den an sie gestellten Anforderungen an eine zuverlässige Erkennung verschiedener Plagiatsarten gerecht werden und wie sie sich in der praktischen Anwendung bewähren.

  • Konzepte und Anforderungen an die Plagiatserkennung
  • Theoretische Grundlagen der texttechnologischen Analyse
  • Praktische Evaluierung namhafter Erkennungstools
  • Vergleich der Zuverlässigkeit bei unterschiedlichen Plagiatsformen (Copy & Paste, Shake & Paste, Übersetzungsplagiate)
  • Benutzerfreundlichkeit und Support der Systeme

Auszug aus dem Buch

1.2.2) Informationstechnologische Voraussetzungen der Textanalyse

Diese vordefinierten Kriterien stellen insbesondere an die Informationstechnologie große Anforderungen dar. Diesem Fachgebiet kommt durch computergestützte Verfahren eine Schlüsselrolle in der Erkennung unerlaubter Kopien – insbesondere Textkopien – zu. Hier besteht im Wesentlichen die Herausforderung darin, Zeichenketten unterschiedlicher Codierungen mit einem Korpus anderer Zeichenketten auf Ähnlichkeiten abzugleichen. Bereits am Beispiel eines in der Satzstruktur umgesetzten Wortes wird deutlich, dass dieser vorausgesetzte Mechanismus schnell an seine Grenzen stößt, ein mutwillig umformulierter und als eigen herausgegebener Text sprengt die zugrundeliegenden Funktionen regelrecht [15]. Bei Fremdsprachenplagiaten steigert sich zudem auch noch die Dimension des Problems, da hier eine Zuordnung nicht mehr wörtlich, sondern semantisch erfolgen müsste.

Generell setzt die informationstechnologisch begründete Textplagiatsidentifizierung nicht nur eine Vielzahl an Erkennungsmechanismen voraus, sondern auch einen möglichst umfangreichen, im Idealfall alle Texte der Weltgeschichte umfassenden Suchkorpus, mit dem der zu überprüfende Text abgeglichen werden muss. Denn ist eine Textgrundlage nicht im Suchkorpus vorhanden oder liegt sie nicht digital vor, kann diese auch nicht auf eine unerlaubte Kopie überprüft werden [16].

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die mediale Relevanz der Plagiatsthematik und erläutert die Zielsetzung sowie den Fokus der Untersuchung auf Textplagiatserkennungssoftware.

2.) Theorie und Softwareansätze: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen der automatisierten Textanalyse und bewertet die technologische Realisierbarkeit verschiedener Erkennungsmechanismen.

3.) Praktische Evaluierung: Hier wird das methodische Vorgehen zur Auswahl und Prüfung der verschiedenen Softwarelösungen anhand definierter Kriterien beschrieben.

4.) Ergebnisse und Diskussion: Das Kapitel präsentiert die Testergebnisse der untersuchten Tools hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit und Handhabungsfreundlichkeit bei verschiedenen Plagiatsformen.

5.) Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass aktuelle Software den hohen Anforderungen oft nicht genügt und der menschliche Korrekteur weiterhin unersetzlich bleibt.

6.) Materialanhang: Der Anhang enthält die Direktlinks zu den im Rahmen der Untersuchung getesteten Plagiatserkennungssoftware-Tools.

Schlüsselwörter

Plagiatserkennung, Textplagiat, Softwareevaluierung, Informationstechnologie, Copy & Paste, Shake & Paste, Übersetzungsplagiate, geistiges Eigentum, Textanalyse, algorithmische Erkennung, Plagiatsprävention, Benutzerfreundlichkeit, digitale Textverarbeitung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Leistungsfähigkeit moderner Plagiatserkennungssoftware und untersucht, inwieweit diese in der Lage ist, Plagiate in wissenschaftlichen Texten automatisiert zu identifizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die informationstechnologischen Grundlagen der automatisierten Textanalyse, die Einordnung verschiedener Plagiatsarten und die qualitative Bewertung existierender Softwarelösungen durch praktische Tests.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Studie?

Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, ob aktuelle Plagiatserkennungs-Tools verlässliche Ergebnisse liefern und ob sie den hohen Anforderungen, die an sie gestellt werden, in der Praxis standhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Der Autor führt eine praktische Evaluierung durch, bei der eine Auswahl an Softwarelösungen mit identischen Testtexten geprüft wird, um die Zuverlässigkeit bei verschiedenen Plagiatskategorien zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Softwareansätze zur Erkennung, die Definition der Suchkriterien sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Testergebnisse für unterschiedliche Plagiatsarten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Plagiatserkennung, Textanalyse, Softwareevaluierung, informationstechnologische Voraussetzungen und die verschiedenen Plagiatsformen (wie Copy & Paste oder Übersetzungsplagiate) charakterisiert.

Welches Tool hat sich in der praktischen Testphase als am zuverlässigsten erwiesen?

Unter den getesteten Systemen schnitten PlagScan und der Freeware-Vertreter DupliChecker vergleichsweise am besten ab, wobei PlagScan aufgrund seiner Handhabung und Zusatzfunktionen als knapper Testsieger hervorging.

Wie bewertet der Autor die Wirksamkeit von kostenlosen Tools im Vergleich zu kostenpflichtigen?

Der Autor stellt fest, dass kostenlose Tools oft mit Mängeln bei der Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit behaftet sind; einige erwiesen sich gar als nutzlos oder nicht einsatzbereit, wobei die Wirksamkeit insgesamt stark von der Einbindung in Datenbanken abhängt.

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Details

Title
Erkennungssoftware für Sprachplagiate. Zuverlässigkeit textplagiatserkennender Systeme
College
University of Cologne
Course
Angewandte linguistische Datenverarbeitung
Grade
1,3
Author
Daniel Janz (Author)
Publication Year
2020
Pages
30
Catalog Number
V955024
ISBN (eBook)
9783346296856
ISBN (Book)
9783346296863
Language
German
Tags
Plagiatserkennungssoftware Sprachverarbeitung Online-Tools Plagiate Computerlinguistik Textanalyse Digital Humanities Informationsverarbeitung Informatik Geistiges Eigentum Nutzerfreundlichkeit Usability
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Janz (Author), 2020, Erkennungssoftware für Sprachplagiate. Zuverlässigkeit textplagiatserkennender Systeme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/955024
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