Seneca: epistules morales ad Lucilium


Referat / Aufsatz (Schule), 1994

12 Seiten


Leseprobe


1.Lieber Lucilius,

mach es so, mein Lucilius: beanspruche dich für dich selbst als Eigentum, und sammele und bewahre die Zeit, die bisher entweder dir weggenommen oder gestohlen wurde oder die dir aus den Händen gefallen ist. Sei davon überzeugt, daß dies so ist, wie ich es dir schreibe: gewisse Zeiten werden uns entrissen, manche heimlich weggenommen, manche entströmen. Dennoch ist der häßlichste Verlust derjenige, der durch Nachlässigkeit geschieht. Und, wenn du achtgeben möchtest: ein großer Teil des Lebens entgleitet denen, die schlecht handeln; der größte Teil denen, die nichts tun; das ganze Leben denen, die etwas Sinnloses tun. Wen wirst du mir nennen, der von der Art ist, daß er der Zeit einen Wert zuerkennt, der den Tag schätzt, der bemerkt, daß er täglich stirbt? In diesem werden wir nämlich getäuscht, daß wir den Tod vor uns in der Ferne sehen: der größte Teil des Todes ist schon vorübergegangen; was auch immer vom Lebensalter zurückbleibt, hält der Tod. Mach also das, mein Lucilius, was ich dir schreibe, halte alle Stunden fest; so wird es geschehen, daß du weniger an dem morgigen Tag hängst, wenn du die Hand auf den heutigen legst.

Während das Leben verzögert wird, läuft es vorüber. Alles, mein Lucilius, ist fremd, unser ist nur die Zeit; unsere Natur setzt uns in den Besitz dieser einen flüchtigen und leicht entgleitenden Sache, aus uns derjenige vertreibt, wer auch immer es will. Nun aber ist die Dummheit der Sterblichen so groß, daß sie sich, was das geringste und billigste ist, gewiß wiederherstellbar, in Rechnung stellen lassen; immer wenn sie es durch Bitten erlangt haben, daß niemand aber, der die Zeit besitzt, urteilt, daß er jemandem etwas schulde, während doch dies das einzige ist, daß er nicht einmal dankbar zurückgeben kann.

Du fragst vielleicht, was ich tue, der dir dieses rät. Ich gestehe aufrichtig: das, was sich bei einem großzügigen und aufmerksamen Menschen ereignet - meine Rechnung stimmt. Ich kann nicht sagen, nichts zu verschwenden, aber ich weder sagen, was ich verschwende, wodurch und auf welche Art und Weise; ich kann die Gründe für mein Armut berichten. Aber mir ereignet es sich, was vielen passiert, die ohne ihren Fehler in Not geraten sind: alle haben Mitleid, keiner kommt zur Hilfe.

Was also ist es. ich halte nicht den für arm, dem es genug ist, wieviel auch immer übrig ist; ich will lieber, daß du dennoch deine Zeit bewahrst und damit genau zur rechten Zeit anfängst. Denn wie es unseren Vorvätern erschienen ist, " die verspätete Sparsamkeit ist auf dem Boden"; nicht nur das geringste verbleibt nämlich im unteren Teil des Gefäßes, sondern auch das schlechteste.

23. Lieber Lucilius,

glaubst du, daß ich die schreiben werde, wie gelassen es der Winter mit uns getrieben hat, der kurz und mild gewesen ist, wie übel beschaffen der Frühling ist, wie nicht der Jahreszeit gemäß die Kälte und anderes bloßes Geschwätz derer, die nach Worten suchen? Ich aber werde etwas schreiben , was sowohl mir als auch die nützen kann. Was aber wird dieses sein, wenn ich dich nicht zu guter Einstellung ermahne? Du fragst, was die Frucht von diesen ist? daß du dich nicht an nichtigen Dingen erfreust. Ich habe gesagt, daß dies das Fundament ist: nein, es ist der Gipfel.

Zum Höchsten gelangt derjenige, der weiß, an welchen Dingen er sich erfreut, der sein Glück nicht in eine fremde Macht gelegt hat; derjenige, den eine gewisse Hoffnung anlockt, ist unruhig und seiner selbst unsicher, mag sie auch zur Hand sein, mag sie auch leicht zu erfüllen sein, mögen die erhofften Dinge jenen auch niemals betrogen haben. Mach dies alle vorher, mein Lucilius: lerne, dich zu freuen. Glaubst du nun, daß ich dir viele Genüsse wegnehme, der ich die Geschenke des Zufalls entfernt habe, der ich glaube, daß die Hoffnungen, die süßesten Verlockungen, übergangen werden müssen? Ganz im Gegenteil will ich nicht, daß dir jemals eine Freude fehlt. Ich will aber, daß dir jene im eigenen Haus erwächst: sie wächst, wenn sie bald innerhalb dir selbst geschieht. Andere Freuden erfüllen nicht das Herz; sie glätten das Äußere, sind schön, wenn du nicht zufällig glaubst, das derjenige, er lacht, sich freut: der Geist muß lebhaft und sich vertrauend und über allem anderen errichtet sein.

Glaube mir, wahre Freude ist eine anstrengende Sache. Oder glaubst du etwa, daß jemand mit einer gelösten und, wie die Lüstlinge sprechen, heiteren Miene den Tod geringschätzt, der Armut das Haus öffnet, die Genüsse unter Zügel hält, das Ertragen des Schmerzes einübt? Derjenige, der dies bei sich bedenkt, ist in großer, aber zu wenig anziehenden Freude. Ich will, daß du in den Besitz dieser Freude gelangst: niemals wird sie untreu, weil du einmal gefunden hast, woher sie geholt wird.

Die Frucht unergiebiger Erzgruben liegt an der Erdoberfläche. jene Metalle sind die reichhaltigsten, deren Ader , die sich demjenigen, dar beharrlich gräbt, unerwartet reichlich erschließen wird, in der Tiefe liegt. Diese Dinge, durch die sich das die Masse erfreut, haben leichte und oberflächliche Begierden, und was immer auch die außen herbeigeführte Freude ist, sie entbehrt einen Grund.

Ich bitte dich, mein liebster Lucilius, mach, was einen einzigen glücklich erhalten kann: werfe weg und zertrete diese Dinge da, die auf der Außenseite glänzen, die dir von einer Person oder aus einer Angelegenheit versprochen wurden; betrachte das wahre Gute und freue dich an dienen Dingen. Was ist jedoch "an deinen Dingen"? Über dich selbst und den besten Teil deiner. Glaube, daß auch der armselige Körper, auch wenn nichts ohne jenen geschieht, eine mehr notwendige als große Sache darstellt; er liefert leere, kurze Begierden zu bereuen, die ins Gegenteil umschlagen, wenn nicht sie durch Mäßigung gemildert werden. So sage ich es dir: im Höhepunkt neigt sich die Begierde zum Schmerz, wenn sie nicht das Maß hält; das Maß jedoch in diesem, von dem du geglaubt hast, daß es gut ist, zu halten ist schwierig: die Gier auf das wahre gute ist gesichert.

Du fragst, was dies sei oder woher dies hergeholt wird? Ich werde es dir sagen: aus einem gutem Gewissen, aus ehrenhaften Überlegungen, aus richtigen Handlungsweisen, aus der Verachtung von Geschenken des Zufalls, aus dem ruhigen und steten Verlauf eines Lebens, das nur einen einzigen Weg beschreitet. Denn jene schwankenden und unsteten, die von den einen Vorsätzen zu den anderen hin- und herspringen oder nicht einmal hinüberspringen, sondern durch einen gewissen Zufall hinübergeschickt werden, auf welche Art und Weise können sie etwas sicher und in Zukunft bleibend halten?

Wenige sind es, die sich und ihre Dinge mit Nachdenken ordnen; andere gehen nicht, sondern werden getragen nach der Art der Dinge, die auf den Flüssen schwimmen; von diesen erfaßt sie die eine Welle milder und quält sie sanfter, eine andere raubt sie heftiger, die nächste reißende schwungvolle Welle reißt sie ins Meer hinaus. Deswegen muß bestimmt werden, was wir wollen, und auf diesem muß beharrt werden.

Dies ist die Stelle, die Schulden zu bezahlen. Ich kann dir nämlich eine Stimme deines

Epikurs zurückgeben und diesen Brief freimachen:" Es ist beschwerlich, immer das Leben zu beginnen", oder wenn der Sinn auf diese Art und Weise eher wiedergegeben werden kann, " diejenigen leben schlecht, die immer wieder das Leben beginnen".

" Warum?" fragst du; diese Stimme wünscht nämlich eine Erläuterung. Weil jenen das Leben immer unvollkommen ist; derjenige kann aber nicht bereit zum Tod stehen, der gerade beginnt zu leben. Dafür muß gesorgt werden, daß wir genug gelebt haben: niemand leistet das, der gerade erst das Leben beginnt.

Es besteht kein Grund dazu, daß du glaubst, daß diese wenige seien: fast alle sind es. Manche beginne aber erst dann, wenn man aufhören muß. wenn du urteilst, daß dies erstaunlich ist, will ich hinzufügen , was dich noch mehr wundern wird: manche haben vorher zu leben aufgehört, als sie begannen.

7. Lieber Lucilius,

Du fragst, was du für am meisten vermeidenswert halten sollst? die Masse. Du kannst dich ihr noch nicht ohne Gefahr überlassen. Ich jedenfalls werde aufrichtig meine Schwäche bekennen: niemals bringe ich diejenigen Sitten, die ich hinausgetragen haben, unversehrt nach Hause zurück: irgend etwas von dem, was ich zusammengetragen habe, wird durcheinander gebracht; irgendwas von denjenigen Sitten, die ich vertrieben habe, kehrt zurück. Was sich den Kranken ereignet, denen eine lange Krankheit solange zugesetzt hat, daß sie nirgendwo ohne Anfall hinausgehen, das geschieht auch und, deren Seelen sich von einer langen Krankheit erholen.

Verderblich ist der Umgang mit vielen: jeder drängt uns irgendeinen Fehler durch Worte auf oder vertraut ihn uns an oder hängt ihn uns an, die wir nicht Bescheid wissen. Je größer jedenfalls das Volk ist, dem wir uns beimischen, desto größer ist die Gefahr. Nichts aber ist so verderblich für die guten Sitten als in irgendeinem Schauspiel müßig dazusitzen; dadurch nämlich schleichen sich durch die Begierde ziemlich leicht Fehler ein.

Was glaubst du, daß ich dir sage? ich kehre begieriger, ehrgeiziger, verschwendungssüchtiger, ja sogar grausamer und unmenschlicher zurück, weil ich unter Menschen gewesen bin. Ich bin durch Zufall in die Mittagsvorstellung geraten, wo ich Späße, Witze und andere Erholung erwartete, durch die Augen der Menschen vom menschlichem Blutvergießen zur Ruhe kommen sollen. Das Gegenteil ist der Fall: was vorher ausgekämpft wurde, war reine Barmherzigkeit; nachdem die Nichtigkeiten aufgegeben wurden, herrscht nun nichts als morden. Die Gladiatoren haben nichts, mit dem sie bedeckt sind; weil sie einem Schlag mit dem ganzen Körper ausgesetzt sind, treffen sie niemals vergeblich.

Dieses ziehen mehrere den gewöhnlichen und vom Volk verlangten Fechterpaaren vor.

Warum sollten sie es nicht vorziehen? nicht durch einen Helm, nicht durch einen Schild wird das Eisen abgehalten. Wozu Schutzmittel? wozu Kunstgriffe? alle diese dinge sind bloß Verzögerungen des Todes. Am morgen werden die Menschen durch Bären und Löwen getötet, am Mittag werden sie den Zuschauern vorgeworfen. Sie befehlen, daß die Mörder den zukünftigen Mördern vorgeworfen werden und sparen den Sieger für ein anderes Blutbad auf; der Ausgang ist für der Kämpfenden der Tod. Man kämpft mit Feuer und Eisen. Dieses geschieht, solange die Arena frei ist.

" Aber irgendeiner hat einen Raub begangen, er hat einen Menschen getötet." Wie also? weil jener getötet hat, hat er es verdient, dieses zu erleiden: was hast du unglücklicher verdient, dieses zu betrachten? " Töte, schlage zu, brenne! Wodurch rennt er so furchtsam ins Schwert? wodurch tötet er so wenig kühn? wodurch stirbt er so wenig gern? Durch Schläge soll er seinen Wunden entgegen getrieben werden, sie sollen die wechselseitigen Schläge mit nacktem und sich willig darbietendem Körper empfangen." Das Schauspiel wird unterbrochen: " inzwischen sollen den Menschen die Kehlen durchgeschnitten werden, damit nichts passiert." Nun gut, bemerkt ihr nicht einmal, daß die schlechten Beispiele auf diejenigen zurückfallen, die sie tun? Dankt den unsterblichen Göttern, daß ihr dem lehrt, grausam zu sein, der es nicht lernen kann.

41. Lieber Lucilius, du machst die sehr gute und für dich heilsame Sache, wenn du, wie du schreibst, darauf beharrst, zu einer guten Einstelllung zu gelangen, die zu wünschen dumm ist, weil du sie von dir selbst erlangen kannst. man muß nämlich nicht die Hände zum Himmel erheben oder den Tempelhüter heftig zu bitten, damit er uns zu den Ohren des Götterbildes zuläßt, als wenn wir deutlich erhört werden können: ein Gott ist nahe bei dir, er ist mit dir, er ist in dir. Ich sage es dir so, mein Lucilius: der heilige Geist sitzt in uns, er ist der Beobachter und Wächter unserer guten und schlechten Taten; so wie dieser von uns behandelt wird, so behandelt er uns selbser. Niemand aber ist ohne Gott ein wirklich guter Mann: oder kann etwa irgendeiner sich über das Schicksal erheben, wenn ihm nicht von jenem geholfen wird? Jener gibt großartige und erhabene Beschlüsse. In jeden einzelnen der guten Menschen wohnt ein Gott (was für ein Gott, das ist unsicher).

Wenn dir ein von alten Bäumen und über die gewöhnliche hinausgewaschenen und den Anblick des Himmels durch die Dichte der einen Äste, die die anderen überdecken, entzieheneder dichtbestandener Hain vor die Augen kommt, wird jener hohe Wuchs des Waldes, die Abgeschiedenheit des Ortes und die Bewunderung des so dichten und ununterbrochenen Schattens dir den Glauben an eine Gottheit eingeben. Wenn irgendeine Höhle, die tief hinein durch den Felsen ausgewaschen ist, einen Berg über sich trägt, die nicht von Hand geschaffen, sondern durch natürliche Gründe in so einer großen Weite ausgehöhlt wurde, erfüllt deinen Geist mit einer gewissen Ahnung der göttlichen Macht. Wir verehren die Quellen von großen Flüssen; der plötzliche Ausbruch eines starken Stromes aus dem Verborgenen schafft Altäre; verehrt werden die Quellen der wärmenden Wässer, und ein gewisses Wasser oder schattiges Dunkel oder unermeßliche Höhe schafft Verehrung. Wenn du einen Menschen siehst, der unerschreckbar in Gefahren, unberührt von Begierden, unter dem Unglück glücklich, in den stürmischen Zeiten gelassen, von höherem Orte dei Menschen sehend, von gleichen Orte wie die Götter, ergreift dich nicht die Verehrung von diesem? Wirst du nicht sagen:" Diese Sache da ist besserer und höherer als daß man sie diesem armen Körper, in dem sie ist, ähnlich schätzen könnte"?

Es ist eine götliche Kraft hinabgestiegen; den hervorragenden , ruhigen Geist, der alles so wie Geringfügoges übergeht, der, was auch immer wir fürchten oder und wünschen, belächelt, den treibt eine Macht des Himmels. Solch ein großer Geist kann nicht ohne die Hilfe die Hilfe des Göttlichen stehen, deshalb ist er mit dem besten Teil seines Wesens dort, woher sie hinabgestiegen ist. Auf welceh Art und Weise die Strahlen der Sonne die Erde treffen, aber doch dort sind, von wo sie ausgeschickt wurden, so verhält sicvh ein großer, heiliger und in diesem hinabgeschickter Geist, damit wir das Göttliche besser erfahren; er verkehrt zwar mit uns, aber bleibt dennoch seinem Ursprung verbunden; von dort stammt er, dorthin schaut und strbt er hin, nimmt aber dennoch an unserem Leben als etwas beseres teil. Was also ist dieser Geist? er glänzt durch kein Gut außer das eigene. Was ist nämlich dümmer aols das Fremde im Menschen zu loben? Was ist unsinniger als der, der etwas bewundert, was sofort zu einem anderen hinübergebracht werden kann? Auch goldene Zügel machen ein Pferd nicht besser. es ist etwas anderes, ob ein Löwe mit einer goldenen Mähne in dei Arena geschickt wird, während er gestreichelt wird und, nachdem er müde gemacht wurde, zur Geduld, Schmuckstücke zu empfangen, oder ob ungeschmückt, von ursprünglichen Wesen: dieser freilich beim Angriff scharf, wie beschaffen jenen die Natur hat gewollt zu sein, prächtig aufgrund seines schrecklichen Aussehens, dessen Schmuck darin besteht, ohen Ziet erblickt zu werden, jenem trägen und goldgeschmückten vorgezogen zu werden. Niemand darf etwas anderes außer das eigene rühmen. Wir loben den Weinstock, wenn er dei rebzwige durch Frucht schmückt, wenn er durch das Gewicht der Dinge, die er trägt, direkt die Stütze zum Boden wegführt: wer etwa würde diesen jenem Weinstock vorziehen, dem goldene Trauben, goldene Blätter hinabhängen? Das wesentliche im Weinstock ist dei Fruchtbarkeit.; auch beim Menschen muß man das loben, was ihn eigen ist. er hat eine stattliche Familie und ein schönes Haus, säht viel aus,leiht viel gegen Zinsen aus: nicht von diesem ist in ihm selbst, sondern um ihn herum.

Lobe an jenem, was nicht entrissen oder gegeben werden kann, was das wesentliche beim Menschen ist. Du fragst, was das ist? der Geist und der im Geist vollendete Verstand. Der Mensch ist nämlich ein denkendes Lebewesen; daher wird er zur Vollendung gebracht, wenn er das erfüllt hat, wozu er geboren wird.

Was ist es jedoch, was diese Vernunft von jenem fordert? die allerleichteste Sacher, gemäß seiner Natur zu leben. Aber dieses macht der gemeinsame Unverstand schwierig: wir treiben und gegenseitig in Fehler. Auf welche Art und Weise können jedoch die zum Heil zurüchgerufen werden, dei niemand zurüchhält, dei das Volk antreibt? Lebe wohl.

61. Lieber Lucilius, laß uns ablassen zu wollen, was wir gewollt haben. Ich jedenfalls mache dies. damit ich nicht als alter Mann daselbe will, was ich als junger Mann gewollt habe. In Richtung auf dies eine gehen die Tage, gehen die Nächte, dies ist mein Werk, dies ist mein Überlegen, damit ich das Ende nicht den alten schlechten Gewohnheiten auferlege. Ich mache das, damit mir dieser Tag gleichgewichtig wie ein ganzes Leben ist; und ich reiße mir ihn nicht beim Herkules wie den letzten an mich heran, sondern erblicke ihn so, als ob er wohl der letzte sein könnte.

In diesem Geist schreibe ich die diesen Brief, als ob mich der Tod gerade beim Schreiben vorladen werde; ich bin bereit, wegzugehen, und deswegen genieße ich das Leben, weil, wie lange dies in Zukunft sein wird, ich nicht zu sehr daran zweifele. Vor dem Alter habe ich dafür gesorgt, gut zu leben, im Alter, gut zu sterben; gut zu sterben ist aber gerne zu sterben. Verwende darauf Mühe, daß du dies niemals widerwillig tust. was genau dem, der sich sträubt, notwendig ist, das ist dem, der es will, keine Notwendigkeit. Ich sage es dir so: derjenige, der gerne Befhle aufnimmt, der entflieht dem dem unangenehmsten tiel der Sklaverei, nämlich zu tun, was er nicht will; nicht der, der irgendetwas, was ihm befohlen ist, ist arm, sondern der, dies widerwillig macht. Laß uns daher den geist bilden, daß wir das, was die Sache verlangt, wollen, und vor allem, daß wir das Ende von uns ohne Traurigkeit bedenken.

Wir müssen uns eher auf den Tod als auf das Leben vorbereiten. Das Leben ist genügend geordnet, aber wir sind versessen auf die Mittel von diesem; irgendetwas scheint uns zu fehlen und wird uns immer zu fehlen erscheinen: daß wir zufriden gelebt haben, machen weder die Jahre noch der Tag, sondern der Geist. Ich habe, mein liebster Lucilius so gelebt, wie es genügend war; ich erwarte erfüllt den Tod. Lebe wohl.

47. Lieber Lucilius ich habe gern von denjenigen, die von dir kommen, gehört, daß du mit deinen Sklaven wie in einer Familie lebst. "Aber es sind Sklaven" Nein, vielmehr Menschen. "Es sind Sklaven" Nein, vielmehr Hausgenossen."Aber es sind trotzdem Sklaven." Nein, vielmahr rangniedrigere Freunde. " Es sind trotz allem Sklaven!" Nein , vielmehr Mitskalven, wenn du bedenkst, daß genausoviel dem Schicksal gegenüber jedem von beiden erlaubt ist Und bedenke du bitte, daß derjenige, den du deinen Sklaven nennst, weil er aus denselben Samen geboren ist, sich an denselben Himmel erfreut, in gleicher Weise atmet, in gleicher Weise lebt, in gleicher Weise stirbt. so kannst du jene als freigeborenen sehen wie jener dich als Sklaven. Im Hinblick auf die Niederlage der Varus-Schlacht drückte das Schicksal viele von vornehmer Abkunft, die durch den Militärdienst die Senatorenlaufbahn einschlugen, nieder: einer von jenen machte es zum Hirten, einen anderen zum Wächter der Hütte.

Verdamme nun einen Menschen von diesem Schicksal, in das du geraten kannst, während du noch verdammst.

Ich will mich nicht auf einen riesiges gebiet einlassen und über den Nutzen der Sklaven mich auslassen, unter denen wir die hochmütigsten, grausamsten und beleidigsten sind. Dennoch ist dies der wichtigste Punkt meines Vorsatzes: du sollst so mit dem rangniedrigeren lben, wie du willst, daß der ranghöhere mit dir lebt. Wie oft in meinen geist kommt, wie dir bei deenen Sklaven erlaut ist, kommt in meinen geist, daß genausoviel deinem Herren gegenüber dir erlaubt ist. " Ich jedoch habe keinen Herren!" sagst du. nun ist ien gute Zeit: vielleicht wirst du später einen haben. Weißt du nicht, in welchem Alter Hercuba begonnen hat, zu dienen, in welchem Croesus, in welchem die Mutter des Dareius, in welchem Platon, in welchem Diogenes?

Lebe mit dem Sklaven milde, freundlich auch, und laß jenen bei deinen Gespräch und, in der Versammlung und auch in der Gesellschaft zu. An dieser Stelle wird mir die ganze Schar der Genießer zuschreien: "nichts ist demütigender als die diese Sache, nichts häßlicher!" Ich jedoch werde genau dieselben ertappen, wenn sie die Hand eines fremden Sklaven küssen. Seht ihr nicht einmal jenes, wie allen Neid unsere Vorfahren den Herren, wie alle Beleidigung den Sklaven weggenommen haben? Sie nannten den Herren Vater der Familie, die Sklaven Familienangehörige, was sogar bis jetzt im mimischen Schauspiel andauert; sie setzten einen Feiertag fest, nicht damit nur an diesem die Herren mit den Sklaven speisten, an diesem aber auf jeden Fall; sie erlaubten, jenen die Ehren im Haus zu geben und das Recht zu sprechen und sie urteilten, daß das Haus ein winziger Staat sei.

"Häh? ich werde also alle Skalven an meinen Tisch bringen? Nicht mehr als alle Freien. Du irrst, wenn du glaubst, daß ich einige von einer Art schmutzigeren Arbeit zurüchweisen würde, wie zum Beispiel jenen Kutscher oder jenen Ochsentreiber. Ich schätze jene nicht durch ihre Aufgaben ein, sondern durch ihrem Charakter: jeder gibt sich selbst den Charakter, das Schicksal teilt die Aufgaben zu. Einige mögen mit dir speisen, weil sie würdig sind, einige, damit sie es werden; wenn irgendetwas nämlich bei jenen durch einen schmutzigen Umgang sklavisch ist, wird es der Umgamng mit den Ehrenhaften vertreiben. Es gibt keinen Grund dafür, mein Lucilius, daß du einen Freund nur auf dem Marktplatz oder im Rathaus suchst: wen du sorgfältig aufpaßst, wirst du ihn zu Hause finden. Oft liegt gutes Material ohne Künszler brach: versuche es und probiere es aus. Auf welche Art und Weise derjenige dumm ist, der das Pferd selbst, das er kauufen wird, nicht genau betrachtet, sondern dessen Schabracke und Zaumzeug, so ist der dann der dümmste, der einen Menschen entweder aus der Kleidung oder aus der gesellschaftlichen Stellung, die uns wie Kleidung umgibt, beurteilt. " Er ist ein Sklave" Aber vielleicht freien Geistes. " Aber er ist ein Sklave!" Wird dieses jenem schaden? Zeige mir, wer dies nicht ist: einer dienst seiner Begierde, ein anderer der Habgier, ein dritter dem Ehrgeiz, alle der Hoffnung, alle der Furcht. Ich werde einen Konsular nennen, der einem alten Weib dient, ich werde einen Reichen nennen, der einer Dienerin dient, ich werde einige adlige junge Leute zeigen, die als Kaufsklaven der Pantomime dienen: keine Skalverrei ist häßlicher als die selbstgewählte. Deshalb gibt es keinen Grund dafür, daß diese Blasierten da dich abschrecken, daß du deinen Skalven heiter dich vorstehst und nicht als ein Höheren hochmütig: sie sollen dich eher ehren als fürchten. Irgendeiner mag nun sagen, daß ich die Sklaven zur Mütze der Freiheit rufe und die Herren von ihrem gipfel hinabstoße, weil ich gesagt habe: " sie sollen dich eher verehren als dich fürchten". "Einfach so?" sagt er " sollen sie wie clientes, wie Aufwartende verehren?" Derjenige, der dieses gesagt hat, wird vergessen, daß das, was einem Gott genug ist, einem Herren nicht recht sein wird. Dieser wird verehrt, und geliebt: Liebe kann nicht mit Furcht vermischt werden.

Ich meine also, daß du äußerst richtig handelst, weil du nicht von deinen Sklaven gefürchtet werden willst, weil du für keinen von beiden durch die Zurechtweisung der Auspeitschung willst: durch die Auspeitschungen werden die Stummen ermahnt. Nicht, obwohl er und beleidigt, und verletzt; aber sie zwingen, daß zur Wut der Luxus gelangt, damit er Zorn hervoruft, obwohl er nicht aus der Begierde heraus antwortet.

Wir haben uns die Geister der Könige angelegt; denn jene geraten auch in Jähzorn, weil sie ihre Kräfte und auch ihre Ohnmacht nicht beachten, so wüten sie, nehmen gleichsam Unrecht an; durch die Gefahr dieser Dinge des Schicksals macht die Menge jene äußerst sicher . Und dies wissen sie genau, aber sie fassen die Gelegenheit zu schaden, dadurch daß sie eine gerichtliche Klage einreichen; sie nehmen Unrecht hin, um es selbst zu tun. Ich will dich nicht länger ermahnen; du hast nämlich keine Mühe in bezug auf die die Ermahnung. Gute Sitten zwischen den anderen haben dies: sie erfreueun sich, sie harren aus. Die Bosheit ist wankelmütig, verändert sich oft, nicht in etwas besseres, aber in etwas anderes.

Lebe wohl.

26. Lieber Lucilius, Vor kurzem sagte ich dir, daß ich mein Alter vor Augen habe: schon fürchte ich, daß ich mein Alter hinter mir zurückgelassen habe. Die andere Bezeichnug paßt zu diesen Jahren, sicherlich aber zu diesem Körper, da nun jedenfalls das Alter Name für das ermattete Lebensalter, nicht jedoch für das zerbrochene ist: zähle mich zu denen, die schon abgeklappert und die schon das letzte berühren.

Ich bedanke mich dennoch bei dir: ich bemerke in meinem Geist nicht die Ungerechtigkeit des Alters, obwohl ich sie im Körper spüre. Nur Gebrechen und Diener der Gebrechen werden alt. Der Geist wird kräftig und freut sich, wenig mit dem Körper zu tun zu haben; er legt einen großen Teil der Lasten sich ab. Er frohlockt und zieht mich in ein Streitgespräch über das Alter: er bejaht, daß diese Blume die seinige ist. Wir wollen jenem glauben: er soll sich der guten Einstellung bedienen.

Er befiehlt, in Nachdenken zu gehen und deutlich herauszufinden, was aus dieser Stille und Bescheidenheit der Sitten der Weisheit ich schulde, was dem Alter, und genau zu untersuchen, was ich nicht machen kann, was ich nicht machen will, danach was ich genauso behandeln werde, wie wenn ich nicht will, obwohl ich mich freue, dies nicht zu können: was nämlich ist diese Beschwerde, welchen Nachteil es ist, wenn, obwohl er es zulassen muß, verzweifelt?

"Es ist das höchste" sagst du, "daß der Nachteil vermindert wird und zugrundegeht um, um es trefend zu sagen, sich auflöst. Plötzlich sind wir nicht einmal umgewrfen und zu Boden gestreckt; wir werden Stück für Stück verzehrt, jeder einzelne Tag nimmt irgendetwas von unseren Kräften weg." Ob nicht der Ausgang besser ist als an seinem Ende auseinanderzufallen, weil die Natur es beendet. nicht weil irgendetwas Schlechtes der Todesstoß ist und aus dem Leben ein plötzliches Hinscheiden, sondern weil es auf diesem Weg leicht ist, hinwegzuscheiden. Ich sicherlich, gleichwie die Bewährungsprobe sich nähert und jener Tag seine Stimme über alle meine Jahre abgeben wird, beobachte mich so und spreche: "Es ist nichts bis jetzt, was wir entweder durch Taten oder durch Worte verwirklicht haben; mild und trügerisch sind diese Unterpfänder des Geistes da und mit vielen lockmitteln eingehüllt; was für Fortschtitte ich gemacht habe, will dem Tod überlassen. Ich werde daher nicht ängstlich auf jenen Tag vorbereitet sein, an dem die übriggebliebenen Kunstgriffe und Schönfärbereien über mich ich anzeigen will, ob ich nun Heldentaten erzähle oder meine, ob es Vorgabe und Mimenspiel gewesen ist, obwohl ich gegen das Schicksal der unbeugsamen Worte gekämpft habe.

Entferne die Einschätzung der Menschen: sie ist immer zweifelhaft und in je zwei Teile geteilt. Entferne die Studien, weil sie im ganzen Leben betrieben wurden: der Tod wird sicher über dich ein Urteil fällen. Ich sage es dir so: die Disputationen und gelehrten Gespräche, die gesammelten Worte aus den Vorsätzen der Weisen und die gebildeten Unterhaltungen, sie zeigen nicht die wahre Kraft des Geistes; das ist nämlich die kühne Rede auch für die furchtsamsten. Was du getan hast, wird dann erscheinen, während du im Sterben liegst. Ich nehem die Bedingungen an, ich bebe nicht vor dem Urteil zurück." Dieses sage ich mit mir, wenn ich auch glaube, mit dir gesprochen zu haben. Du bist jünser: was macht es? abgezählt wird nicht nach Jahren. es ist unsicher, an welchem Ort dich der Tod erwarten wird; erwarte jenen daher an jedem Ort.

Ich will schon aufhören und die Hände zum Schluß betrachten, aber es sind Schulden zu Bezahlen und dieser Brief muß als Reisegeld gegeben werden. Glaube mir, daß ich nicht sage, woher ich das Darlehnen nehmen will: du weißst, wessem Schatulle ich benutze. Erwarte mich ein bißchen, und die Auszahlung über das Haus wird geschehen; inzwischen wird Epikur aushelfen, der bejaht: "bereite dich auf den Tod vor", oder wenn dieses zu und so mehr Sinn herübertragen kann:

" Es ist eine Tugend, den Tod zu erlernen." Du glaubst vielleicht, daß dieses zu lernen überflüssig sei, weil man es nur einmal gebrauchen kann. Genau diese ist, worauf wir und vorbereiten sollten: man muß immer das lernen, was wir nicht ausprobieren können, ob wir es wissen.

"Bereite dich auf den Tod vor": wer diese sagt, befiehlt, die Freiheit einzuüben. Wer gelernt hat, zu sterben, der hat verlernt zu dienen; über dem ganzen ist die Macht, sicherlich jenseits von dem Ganzen. Was nämlich kommt zu jenem in Kerker, Haft und Gewahrsam? Er wird freien Ausgang habne. Es gibt nur eine Kette, die uns wie angebundene hält, die Liebe zum Leben, die man zwar nicht wegwerfen, aber dennoch vermindern muß, damit, wenn eines Tages die Sache es verlangt, nichts uns abhält oder hindert, daß wir berreit sind, sofort das zu tun, was man über kurz oder lang tun muß.

Leb wohl.

35. Lieber Lucilius, weil ich dich so sehr bitte, daß du dich wissenschaftlich betätigst, stelle ich dir meine Beschäftigung dar: ich will einen Freund haben, weil mir nichts glücken kann, wenn du fortfährst, wie du angefangen hast, dich zu vervollkommnen. Nun liebst du mich nämlich, aber du bist nicht mein Freund. "Häh? Ist dieses unter und verschieden? Aber sicher ist es etwas unterschiedliches. Wer ein Freund ist, der liebt; der, der liebt, ist nicht unter allen Umständen ein Freund; daher nützt die freundschaft immer, die Liebe hingegen schadet auch manchmal. Wenn du keinem anderen Zweck, dann mache doch dazu Fortschritte, lieben zu lernen.

Beeile dich also, wo du doch mir Fortschritte machst, daß du dieses da nicht für einen anderen gelernt hast. Ich jedenfalls erhalte schon die Belohnung, weil ich mir erträume, daß wir in einem gemeisamen Geiste sein werden und, was auch immer von meiner Kraft meinem Lebensalter vergeht, dieses zu mir von der heraus zurückkehren wird, obwohl nicht viel fehlt; aber dennoch will ich auch durch diese Sache selbst fröhlich sein.

Zu uns kommt von denjenigen, die wir lieben, auch die Freude derjenigen, die nicht da sind, aber diese weich und kraftlos. Der Anblick und die Gegenwart und der Umgang hat irgendetwas der lebendigen begierde, besonders wenn du nicht nur siehst, wen du willst, sondern auch, wie beschaffen. Bring dich deshalb zu mir, gewaltige Bestimmung, und bedenke, um deshalb mehr hart zu arbeiten, daß du sterblich bist, ich hingegen alt. Eile zu mir, aber ich zuvor zu dir. Mache Fortschritte und besorge vor allen Dingen folgendes, daß dir selbst treu bleibst. Sooft du es ausprobieren willst, ob urgendetwas zustandegebracht werden kann, beobachte, ob du heute dasselbe willst wie gestern; die veränderung der Begierden zeigt an, daß der Geist schwankt, bald hier, bald dort erscheint, je nachdem der Wind treibt. Es streift nicht umher, was befestigt und verankert ist. Dieses da berührt den vollendeten Weisen, bis zu einem gewissen Grad auch ein Fortschritte machender. Worauf kommt es also an? Dieser wird jedenfalls innerlich bewegt, aber geht dennoch nicht hinüber, sondern schwankt an seinem Ort; jener wird nicht einmal bewegt.

Leb wohl.

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Details

Titel
Seneca: epistules morales ad Lucilium
Veranstaltung
Lateinunterricht
Autor
Jahr
1994
Seiten
12
Katalognummer
V95565
ISBN (eBook)
9783638082433
Dateigröße
401 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Übersetzung einiger ausgewählter Briefe von Seneca an Lucilius
Schlagworte
Seneca, Lucilium, Lateinunterricht
Arbeit zitieren
Stefan Henke (Autor:in), 1994, Seneca: epistules morales ad Lucilium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95565

Kommentare

  • Gast am 27.2.2002

    Freie Übersetzung.

    Also die Übersetzungen sind nicht schlecht! Allerdings sind sie für den Unterricht wenig oder gar nicht zu gebrauchen! Sie sind teilweise zu oberflächlich oder zu frei übersetzt!

  • Gast am 2.12.2001

    Epistulae.

    Gutee Übersetzung!
    Passt immer!

  • Gast am 31.5.2001

    Re: Thema verfehlt!.

    Übrigens, schau dir mal die kritik 1 an! dort wird auf die Fehler hingewiesen und gesagt, dass das ganze nicht ganz so gut ist.
    So sieht eine Kritik aus.

  • Gast am 31.5.2001

    Re: Thema verfehlt!.

    Was soll denn das, da macht sich jemand Mühe anderen zu Helfen und tippt das alles ab und was bekommt er dafür? Nen Anschiß. Toll. Ich denke, er hat versucht anderen zu helfen, und solange man hilft, denke ich, kommt es nicht auf das Ergebnis an, sondern auf die Hilfe. Und Rechtschreib oder sonstige Fehler sind schon zu verzeihen, auch wenn sie eigentlich nicht vorkommen sollten. Und tu doch nicht so als könntest du den Text nicht lesen, so schlimm ist es wirklich nicht. Wenns dir einfach net passt, dann musst du ja nicht mit dem Text arbeiten. Ich muss sagen, dass mir die Übersetzung sehr gut gefällt, da man sie WENN MAN SICH KONZENTRIERT beim lesen auf Anhieb versteht. Was bei fast allen Übersetzungen, die ich scon gesehen habe nicht der Fall ist. Die sind dann zwar Fehlerfrei aber in einem deutsch geschrieben, dass sich mir der Magen umdreht. (Sowas, was du mit Doktortitel noch net kapierst!) Da finde ich die , wenn auch häufigen, Fehler nicht sehr schlimm, der Text soll schließlich nur beim Übersetzten helfen und nicht als Hausaufgabe oder sonstiges abgegeben werden.
    Noch ein Vorschlag:
    Bevor du dich das nächste Mal über einen NETTEN MENSCHEN aufregst, der so freundlich ist und sich die Mühe des Abtippens macht, aufregst machs selbst erstmal besser !!!!!!!!!!!!

    Überhaupt kritisiert man niemanden in einer negativen Weise, in seiner Arbeit, der so freundlich ist zu helfen.
    Ich sehe es ja ein, wenn jemand FAKTISCH postet was an einem Beitrag schlecht ist, da das noch Tipps für nachfolgende Leser sein können. Allerdings sollte es sich dabei auf FAKTEN beziehen und nicht im anscheißen von anderen enden.

  • Gast am 14.5.2001

    Seneca.

    nicht für schule lohnenswert!

  • Gast am 29.3.2001

    Sichere Übersetzung! :-).

    Sichere Übersetzung! :-)

  • Gast am 24.3.2001

    Sehr gute Überstzung!.

    Ich muss sagen, deine Überstzung ist ziemlich gut!Nur schade, dass du nicht den Brief(15) übersetzt hast, den ich brauche...

  • Gast am 14.3.2001

    Thema verfehlt!.

    Sinn und Zweck dieser Seite soll doch wohl sein, anderen Leuten die Mühe einer Übersetzung zu ersparen. Leider ist es bei der hier vorliegenden Übersetzung schwieriger, sie am Originaltext nachzuvollziehen, als selbst zu übersetzen.

    P.S.: Wenn man sich schon die Mühe macht, solchen Schund ins Netz zu stellen, sollte man doch wenigstens versuchen, die Rechtschreibfehler auf ein Maß zu reduzieren, das es dem Leser ermöglicht, den Sinn des Textes beim ersten Lesen zu erfassen

  • Gast am 30.9.2000

    epistulae morales ad lucilium (seneca).

    diese übersetzungen haben meiner meinung nach einfach etwas zu viele fehler. und die wortwahl scheint mir auch nicht ganz so gelungen.
    ich finde, diese arbeit wurde etwas zu hoch bewertet. sorry!

    gruss
    anna

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Titel: Seneca: epistules morales ad Lucilium



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