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Mentales Training bei Nervosität vor Wettkämpfen. Prozess eines Mentalcoachings

Title: Mentales Training bei Nervosität vor Wettkämpfen. Prozess eines Mentalcoachings

Academic Paper , 2020 , 41 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Torben Petersohn (Author)

Sport - Sport Psychology
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Die folgende Arbeit befasst sich mit dem Thema Mentaltraining und geht dabei insbesondere auch die Möglichkeiten und Grenzen eines solchen Trainings von Sportlern vor einem Wettkampf nach, welche dadurch Ihr Leistungsoptimum abzurufen hoffen.

Im Rahmen dieser Arbeit wird dabei der gesamte Ablauf eines solchen Mentaltrainings aus der Sicht eines Coaches, vom ersten Kontakt mit dem Kunden, über die Trainingsplanung bis hin zur abschließenden Evaluation der Maßnahmen vorgestellt. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Bereiche der Anamnese und die verschiedenen Phasen des Beratungsgespräches gelegt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Trainingskonzept

1. Diagnose

1.1. Die Kundin

1.2. Das persönliche Gespräch

1.2.1. Auftragsklärung

1.2.2. Exploration

1.2.3. Selbstbeobachtung

2. Zielsetzung

3. Trainingsplanung

4. Durchführung einer Trainingseinheit

5. Analyse/Evaluation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit entwickelt ein individuelles mentales Trainingskonzept für eine Fechterin, die unter wettkampfbedingter Nervosität und Leistungsabfall leidet. Ziel ist es, durch die Analyse der Stressfaktoren und die Anwendung gezielter Entspannungsmethoden sowie kognitiver Fertigkeitstrainings, die Leistungsfähigkeit der Sportlerin nachhaltig zu stabilisieren.

  • Grundlagen des Mentaltrainings im Sport
  • Diagnose und Identifikation von Belastungsfaktoren
  • Methoden der Zielsetzung nach SMART-Kriterien
  • Strukturierung von Trainings- und Mesozyklen
  • Praktische Anwendung von Stressbewältigungstechniken (Autogenes Training)
  • Optimierung kognitiver Fertigkeiten zur Wettkampfvorbereitung

Auszug aus dem Buch

1. Diagnose

Die erste Stufe der Trainingssteuerung stellt die Diagnose dar, welche zweifelsohne dem Kennenlernen des Kunden dient, aber elementar für die weitere Zusammenarbeit ist, da man dadurch die Ausgangssituation analysieren und so eine Auswahl der Trainingsformen treffen kann:

Diagnose  Prognose  Psychoregulation. (Baumann, 2018)

Erst aus einer korrekt dargestellten Diagnose lassen sich Prognose und konkrete Schritte zur Psychoregulation ableiten.

Unter die Diagnose fällt zunächst ein allgemeiner Informationsaustausch der personellen Daten, der Bildung und des beruflichen Werdeganges und der Hobbys und dem ausgeübten Sport. Neben diesen Informationen kommt dem derzeitigen Allgemeinzustand, der gesundheitlichen Situation und der Lebensgewohnheiten sowie des aktuellen Stressempfingen eine besondere Bedeutung zu, da die Gründe für einen Leistungsabfall im persönlichen, im sportlichen, im sozialen oder auch im beruflichen Umfeld liegen können. (Lehrskript 2 - Mentales Training im Sport, Academy of Sports, 2020) Dabei gilt, je offener und ehrlicher der Kunde ist, umso objektiver und verlässlicher können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Als Hilfsinstrument kann ein Anamnesebogen genutzt werden, der als Überblick über den Lebenslauf und die aktuelle Situation des Kunden dient (siehe Anhang 1 – Anamnesebogen auf Seite 32). Diese schriftliche Befragung bildet eine Art Grundlage und sollte vor einem persönlichen Gespräch erstellt werden, so dass unter Umständen einige Aspekte vertieft und präzisiert werden können, um ein umfangreiches Bild der Situation des Kunden zu erhalten. Somit können die notwendigen psychologischen Maßnahmen getroffen werden, eine wertende Persönlichkeitsbeurteilung ist vom Mentaltrainer jedoch zu unterlassen.

Neben der bereits erläuterten Offenheit und Ehrlichkeit des Kunden ist ebenfalls seine freiwillige Bereitschaft zur Teilnahme am mentalen Training eine weitere Grundvoraussetzung. Wird der Klient von jemandem (Trainer, Vorgesetzter, Partner) geschickt, könnte er dies als eine Art Bestrafung ansehen und ihm fehlt somit die Offenheit und Überzeugung vom Nutzen des mentalen Trainings, wodurch man als Mentaltrainer meist keinen Zugang zum Klienten findet. (Lehrskript 1 - Mentales Training, Academy of Sprts, 2020)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Relevanz mentaler Stärke im Sport und Vorstellung der theoretischen Grundlagen sowie der Zielsetzung der Arbeit.

Trainingskonzept: Erläuterung des Fünf-Stufen-Modells als Grundlage für die systematische Arbeit mit der Kundin.

1. Diagnose: Analyse der Ausgangssituation der Kundin durch Anamnese und Gesprächsführung zur Identifikation von Belastungsfaktoren.

2. Zielsetzung: Festlegung erreichbarer Ziele unter Anwendung der SMART-Kriterien zur Steigerung der Motivation.

3. Trainingsplanung: Konzeption der Trainingszyklen (Makro-, Meso- und Mikrozyklus) zur langfristigen und zielgerichteten Leistungssteigerung.

4. Durchführung einer Trainingseinheit: Exemplarische Darstellung eines Beratungsgesprächs zur Wettkampfanalyse und Strategiefindung.

5. Analyse/Evaluation: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse nach dreimonatiger Trainingsphase und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Mentaltraining, Sportpsychologie, Stressbewältigung, Autogenes Training, Leistungsfähigkeit, Wettkampfvorbereitung, Trainingssteuerung, Diagnose, Zielsetzung, kognitive Fertigkeiten, Vorstellungsregulation, Selbstgesprächsregulation, Aufmerksamkeitsregulation, Anamnese, Fechtsport

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung eines individuellen mentalen Trainingskonzepts für eine Fechterin, um deren Nervosität bei Wettkämpfen zu reduzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Diagnose, die zielorientierte Trainingsplanung sowie die Anwendung spezifischer Methoden wie Autogenes Training und kognitive Fertigkeitsregulation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Wiederherstellung der mentalen Leistungsfähigkeit der Sportlerin, damit sie ihre Trainingsleistungen auch unter Wettkampfbedingungen abrufen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt das Fünf-Stufen-Modell der Trainingssteuerung, ergänzt durch lösungsfokussierte Interviews, systematische Selbstbeobachtung und diverse psychologische Regulationsmethoden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Diagnoseprozess, die SMART-Zielformulierung, die detaillierte Trainingsplanung für Mesozyklen und die praktische Durchführung der Interventionen erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Mentaltraining, Sportpsychologie, Stressbewältigung, Autogenes Training, Leistungsfähigkeit und Wettkampfvorbereitung.

Warum wird das autogene Training als Methode gewählt?

Es dient als effektive Entspannungstechnik zur Stressreduktion und zur Förderung der allgemeinen Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Sportlerin.

Wie geht die Arbeit mit dem Zeitmanagement der Sportlerin um?

Das Konzept integriert Belastungsfaktoren aus Studium und Nebenjob in die Trainingsplanung, um durch gezielte Entspannung Auszeiten für die Regeneration zu schaffen.

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Details

Title
Mentales Training bei Nervosität vor Wettkämpfen. Prozess eines Mentalcoachings
Course
Sportmentaltrainer
Grade
1,0
Author
Torben Petersohn (Author)
Publication Year
2020
Pages
41
Catalog Number
V956100
ISBN (eBook)
9783346300317
ISBN (Book)
9783346300324
Language
German
Tags
Mentaltraining Sportpsychologie Nervosität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Torben Petersohn (Author), 2020, Mentales Training bei Nervosität vor Wettkämpfen. Prozess eines Mentalcoachings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/956100
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