Höfische Kultur im hohen Mittelalter (Minne)


Referat / Aufsatz (Schule), 1999

2 Seiten


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Höfische Kultur im hohen Mittelalter

- Dreiständeparole
- Menschen lebten , je nach dem in welchen Stand sie geboren wurden , Aufstiegsmöglichkeiten aber vorhanden.
- Um 1300 Bestseller von Hugo von Trimberg ( „ Ihr seit alle die Nachkommen Chams, den sein Vater zum Knecht bestimmte.Und deshalb müsst ihr Knechte sein !“)
- Mit dem Spruch Pfaffen,ritter und gebure Sint all gesippe von nature Und syln gar brüderlich leben.

trennt er die Gesellschaft voneinander in drei Bevölkerungsgruppen, gleichzeitig Aufruf nach Menschlichkeit und Brüderlichkeit.

→ Stand der Bürger und Bauern erhielt den Lebensstandart der Adligen.

- Burg
- Haus eines Adligen musste nicht immer eine Burg sein
- Schlichte Burgen waren bemerkenswert schnell gebaut (einige Monate bis zu einem Jahr) durch wandernde Bauhütten mit Facharbeitern.
- Es gab auch morderne Bauanlagen einer Burg mit der grundvorstellung eines massiven,

organisch geschlossenen Steinbaus,möglichst mit Lichthof in der Mitte,der die Gänge im Inneren erhellte

- Frauen
- Frauen waren den Männern in fast allen Bereichen unterlegen ; die Regeln des Schachspiels boten den Frauen damals Chancengleichheit in anspruchsvollen und geistigen Auseinandersetzungen. Das Schachspiel gehörte damals zur „höfischen Zucht“.
- hohe Sterblichkeit im Wöchnerinnenbett. Deshalb oft mehrere Heiraten um Nachwuchs zu sichern.
- Abhängig vom Ehemann. War dieser fern von Haus und Hof liess er sie ohne jegliche Sicherheit zurück.

- Minne
- die Ritterepik begründete die europäische Literatur in den Volkssprachen , überlebte ihre Zeit und wurde in der Romantik wiedergeboren.
- Gehörte zu von der höfischen Gesellschaft geschaffenen Hofkultur
- Entstehung in Südfrankreich
- In Deutschland tiefsinniger und aussageschwerer.
- Ritter aus der unteren Adelsschicht schrieben ihre Gedichte nieder, denn im Hochadel galt Schreiben als mühselige Handarbeit.
- An der Mittelmeerküste zwischen Frankreich und Spanien findet man im 11. und 12.

Jahrhundert etwa 25 weibliche „trouvers“ (Finder) also Dichterinnen. Dieser Anteil ging seit dem 12. Jahrhundert zurück, doch als Objekt blieben die Frauen Grundthema der Poesie.

- Ihretwegen rechtfertigte man die Mühe des Daseins und sah in ihnen die Verkörperung idealer Menschlichkeit .

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Details

Titel
Höfische Kultur im hohen Mittelalter (Minne)
Veranstaltung
Deutschunterricht
Autor
Jahr
1999
Seiten
2
Katalognummer
V95619
Dateigröße
354 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Höfische, Kultur, Mittelalter, Deutschunterricht
Arbeit zitieren
Laura E. (Autor), 1999, Höfische Kultur im hohen Mittelalter (Minne), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95619

Kommentare

  • Gast am 31.10.2001

    armut alleinerziehender Frauen.

    mir hat deine arbeit gut gefallen, ich konnt für mich einiges rausziehen. ich schreibe derzeit meine diplomarbeit sozpäd in hh über die lebenssiuation alleinerziehender mütter in hh-dulsberg, einem soz brennpunkt-gebiet in hh, mit interviews, lebensweltanalyse
    und anschließender auswertung und zukunftperspektive. also nochmals ein dankeschön. gruß maike

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