Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Szenarium


Referat / Aufsatz (Schule), 1998

10 Seiten, Note: Sehr Gut


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© Steffen Riediger, Klasse 101
Szenarium für "Kabale und Liebe"
von Friedrich Schiller
Akt / Szene Personen wesentlicher Inhalt bedeutende Textstellen / Zitate
Miller: "Ich werde sprechen zu Seiner Exzellenz: Dero
I. / 1. Miller Miller ist aufgebracht und will sich beim Präsidenten Herr Sohn haben ein Aug auf meine Tochter; meine
darüber beschweren, dass sein Sohn Ferdinand ein Tochter ist zu schlecht zu Dero Herrn Sohnes Frau,
Millerin Verhältnis mit seiner Tochter Luise eingeht. aber zu Dero Herrn Sohnes Hure ist meine Tochter zu
kostbar, und damit basta! - Ich heiße Miller!
I. / 2. Miller -Wurm zeigt seine Ambitionen auf Luise Wurm: "Nun! nun! und wie befindet sich denn meine Zu-
-Vater Miller ist außer sich vor Wut darüber künftige - oder Gewesene?"
Millerin -es entsteht ein heftiger Disput zwischen Wurm u. Miller Miller: "Ich rate meiner Tochter zu keinem - aber Sie
-die Millerin tritt in die Rolle der Schlichterin missrat ich meiner Tochter, Herr Sekretarius. ...
Sekretär Wurm Einem Liebhaber, der den Vater zu Hilfe ruft, trau ich -
erlauben Sie - keine hohle Haselnuss zu."
I. / 3. Luise Miller -Luise bekräftigt gegenüber ihren Eltern nochmals, dass Miller: "Höre, Luise - das bissel Bodensatz meiner Jah-
sie den Major Ferdinand von Walter liebt re, ich gäb es hin, hättest du den Major nie gesehen."
Miller -Miller will sie davon abbringen Luise: "..., dass Ferdinand mein ist, mir geschaffen, mir
zur Freude vom Vater der Liebenden. ... "
Millerin
I. / 4. Ferdinand -Luise hat Angst, dass man die beiden trennen könnte Luise: "Ferdinand! Ein Dolch über dir und mir! - Man
-sie fürchtet sich besonders vor dem Präsidenten trennt uns!" ... "Oh, wie sehr fürcht ich ihn -
Luise -Ferdinand versteht diese Ängste nicht diesen Vater!"
I. / 5. Präsident -Wurm überbringt dem Präsidenten, dass Ferdinand Präsident: "Damit nun der Fürst im Netz meiner Familie
ein Verhältnis mit Luise Miller hat bleibe, soll mein Ferdinand die Milford heuraten..."
Sekretär Wurm -Präsident duldet dies nicht und schmiedet den Plan,
seinen Sohn mit Lady Milford zu verheiraten
I. / 6. Hofmarschall von Kalb Präsident gibt Hofmarschall die Anweisung, die Lady Präsident: "Nun muss ja mein Ferdinand wollen, oder
auf die Ankunft seines Sohnes vorzubereiten, der ihr die ganze Stadt hat gelogen."
Präsident "seinen Heiratswunsch" überbringen soll
I. / 7. Ferdinand Der Präsident teilt seinem Sohn sein Vorhaben mit, Präsident: "Mich lass an deinem Glück arbeiten, und
worauf Ferdinand geschockt reagiert. denke auf nichts, als in meine Entwürfe zu spielen."
Präsident Ferdinand gerät in einen Gewissenskonflikt.
II. / 1. Lady Milford Lady Milford erklärt, dass sie Ferdinand eigentlich nicht Lady: "...nur ein Fürstentum kann meinem Geschmack
liebt und ihn nur nehmen wird, weil er ein Fürstentum zur erträglichen Ausrede dienen - Du sagst, man
Kammerjungfer Sophie besitzt. beneide mich. Armes Ding! Beklagen soll man mich
vielmehr!"
II. / 2. Lady Milford Der Kammerdiener überbringt Diamanten. Er sagt, dass Lady: "Es ist besser, falsche Juwelen im Haar und das
der Fürst die Steine durch den Tausch gegen Kinder, Bewußtsein dieser Tat im Herzen zu haben."
Sophie die nach Amerika geschickt wurden, bezahlt habe.
Die Lady läßt die Diamanten zu Geld machen und
Kammerdiener d. Fürsten überläßt das Geld 400 Familien, die durch Feuer in
Not gerieten.
II. / 3. Ferdinand Ferdinand bringt der Lady bei, dass er nur auf Verlangen Lady: "Wir können miteinander nicht glücklich werden.
seines Vaters handelt und kein Interesse an der Lady hat. Wir müssen doch der Voreiligkeit Ihres Vaters zum
Lady Milford Daraufhin erzählt sie ihm ihre schwierige Lebens- werden. Nimmermehr wird ich das Herz eines Mannes
geschichte. Ferdinand ist erschüttert. haben, der mir seine Hand nur gezwungen gab."
II. / 4. Miller Miller ist ausser sich, da sein Haus von einem Spion Miller: "Wenn ich ihm (Wurm) nicht Leib und Seele brei-
des Präsidenten bewacht wird. Er spricht Morddrohungen weich zusammendresche, alle zehen Gebote und alle
Millerin gegenüber Sekretär Wurm aus, da dieser das Verhältnis sieben Bitten im Vaterunser und alle Bücher Mosis und
zwischen Luise und Ferdinand an den Präsidenten verriet. der Propheten aufs Leder schreibe, dass man die blaue
Luise Flecken bei der Auferstehung der Toten noch sehen soll
II. / 5. Ferdinand -Ferdinand und Luise sind völlig verwirrt aufgrund der Tat- Ferdinand: "Der Augenblick, der diese zwo Hände
sache, dass der Präsident sie trennen will trennt, zerreißt auch den Faden zwischen mir und
Luise -Ferdinand will sich in diesem Falle selbst töten der Schöpfung."
Miller
Millerin
II. / 6. Präsident, Ferdinand, -Präsident fragt nach der Dauer der Beziehung Präsident: "Eine lustige Zumutung! Der Vater soll die
Miller, Millerin, Luise -Präsident duldet das Verhältnis nicht Hure des Sohns respektieren. ... Vater ins Zuchthaus -
-Präsident droht mit Strafen an den Pranger Mutter und Metze von Tochter! ...
Ich will meinen Hass an eurem Untergang sättigen, die
ganze Brut, Vater, Mutter und Tochter will ich meiner
brennenden Rache opfern."
II. / 7. Gerichtsdiener, Präsident, -Gerichtsdiener wollen Miller, Millerin und Luise abführen Ferdinand: "Vater, sie soll an dem Pranger stehn, aber
Ferdinand, Miller, Millerin, -Ferdinand stellt sich vor Luise und zieht den Degen mit dem Major, des Präsidenten Sohn - Bestehen Sie
Luise -Ferdinand will, dass nur beide gemeinsam abgeführt wer- noch darauf? ... Vater! Eh Sie meine Gemahlin be-
den und verletzt die Gerichtsdiener schimpfen, durchstoß ich sie - Bestehen Sie noch
-Luise fällt in Ohnmacht darauf?"
III. / 1. Präsident, Sekretär Wurm Wurm schmiedet den Plan, Luise zur Niederschrift eines
Liebesbriefs an den Hofmarschall zu zwingen, wenn sie
ihre Eltern befreien will. Diesen Brief soll Ferdinand zu-
gespielt werden.
III. / 2. Präsident, Hofmarschall Präsident unterrichtet den Hofmarschall von seinen
Plänen
III. / 3. Präsident, Sekretär Wurm Sekretär teilt mit, dass die Millers verhaftet wurden und Präsident: "Ein Gift wie das müsste die Gesundheit
zeigt einen Entwurf des Liebesbriefes selbst in eiternden Aussatz verwandeln..."
III. / 4. Luise, Ferdinand -Ferdinand macht ein Angebot zur Flucht Ferdinand: "Ein Liebhaber fesselt dich, und Weh über
-Luise lehnt ab dich und ihn, wenn mein Verdacht sich bestätigt!"
-Ferdinand verliert die Fassung und glaubt Luise hätte
einen Liebhaber
III. / 5. Luise Luise merkt, dass mit ihren Eltern etwas nicht stimmen
kann
III. / 6. Luise, Sekretär Wurm -Sekretär zwingt Luise zur Niederschrift Luise: "Du gingst beim Henker zur Schule." ...
-Wurm würde Luise im Falle der Trennung vom Major "Weil ich dich in der Brautnacht erdrosselte und mich
nehmen dann mit Wollust aufs Rad flechten ließe."
-Luise ist außer sich
IV. / 1. Ferdinand Ferdinand hält den Brief in den Händen und will den Ferdinand: "Der gnädige Herr soll im Namen der ganzen
Hofmarschall sprechen Hölle daherkommen."
IV. / 2. Ferdinand Ferdinand ließt den Brief Ferdinand: "Mich zu berechnen in einer Träne - Auf
jeden gähen Gipfel der Leidenschaft mich zu begleiten,
mir zu begegnen vor jedem schwindelnden Absturz -
Gott! Gott! und alles das nichts als Grimasse? ...
Tod und Rache!"
IV. / 3. Hofmarschall, Ferdinand -Ferdinand fordert von Kalb auf, das Verhältnis zu Ferdinand: "Die Millerin ist verloren um deinetwillen,
gestehen, was der nicht tut du leugnest sie dreimal in einem Atem hinweg? -
-Ferdinand bedroht ihn mit Pistolen Fort, schlechter Kerl. Für deinesgleichen ist kein Pulver
-von Kalb sagt, er hätte Luise nie gesehen erfunden!"
IV. / 4. Ferdinand -Ferdinand fasst den Plan, Luise und sich umzubringen Ferdinand: "Gott! Gott! Die Vermählung ist fürchterlich -
aber ewig!"
IV. / 5. Präsident, Ferdinand -Ferdinand fleht Vater um Vergebung an Präsident: "Meine Grundsätze weichen deiner Liebe -
-Präsident meint, er könne das Verhältnis jetzt Sie sei dein!"
akzeptieren Ferdiand: "Das fehlte noch - Leben Sie wohl,
-Ferdinand verabschiedet sich vom Vater mein Vater."
IV. / 6. Lady, Sophie Sophie kündigt Luise an Lady: "...wie tief muss ich schon gesunken sein, dass
eine solche Kreatur mich ergründet!"
IV. / 7. Lady, Luise -Lady bietet Luise den Posten der Kammerjungfer an Lady: "Ich kann nicht mit ihm glücklich werden - aber
-Luise lehnt ab du sollst es auch nicht werden - wisse das, Elende!
-Lady versichert Luise, dass sie sie vom Major trennen Seligkeit zerstören ist auch Seligkeit."
werde Luise: "Jetzt, Mylady, nehmen Sie ihn hin! Rennen sie
-Luise meint, die Lady könne den Major haben in seine Arme! Reißen Sie ihn zum Altar - Nur ver-
gessen sie nicht, dass zwischen ihren Brautkuss das
Gespenst einer Selbstmörderin stürzen wird - Gott wird
barmherzig sein - Ich kann mir nicht anders helfen!"
IV. / 8. Lady Milford Lady Milford ist gerührt aufgrund der Situation und beginnt
einen Brief an den Herzog zu schreiben
IV. / 9. Lady, Sophie, -Lady übergibt Hofmarschall einen Brief, in dem sie die
Hofmarschall Ausreise verkündet
-die Lady entläßt ihre Bediensteten und veranlasst, dass
ihr Vermögen unter diesen aufgeteilt wird
V. / 1. Miller, Luise -Luise zeigt ihrem Vater den Abschiedsbrief an Ferdinand, Luise: "Weg, weg, weit weg von dem Ort, wo mich so
in dem sie die Intrigen des Präsidenten aufführt viele Spuren der verlorenen Seligkeit anreden."
-Luise steht kurz vor dem Selbstmord und in dem Brief
fordert sie auch Ferdinand dazu auf
-Vater und Luise wollen fliehen
V. / 2. Ferdinand, Luise, Miller -Ferdinand behauptet, er könne Luise jetzt heiraten Ferdinand: "So schön war sie nie, die fromme, recht-
-anschließend zeigt er ihr den Brief an den Hofmarschall schaffne Tochter - Mit diesem Leichengesicht - -
-Luise gesteht, den Brief geschrieben zu haben Der Odem des Weltgerichts, der den Firnis von jeder
Lüge streift, hat jetzt die Schminke verblasen, womit
die Tausendkünstlerin auch die Engel des Lichts hinter-
gangen hat - ...
Es ist ihr erstes wahres Gesicht!"
V. / 3. Miller, Ferdinand -Gespräch über den Tag des ersten Kennenlernens, das Ferdinand: "Unglückseliges Flötenspiel, das mir nie
Flötespielen und Luise hätte einfallen sollen."
V. / 4. Ferdinand -Ferdinand fasst den Entschluss, Luise zu töten Ferdinand: "Ich verdiene noch Dank, dass ich die Natter
zertrete, ehe sie auch noch den Vater verwundet."
V. / 5. Miller, Ferdinand Ferdinand gibt Miller ein Säckchen voll Goldstücken
V. / 6. Luise, Miller, Ferdinand -Ferdinand schickt Miller zum Präsidenten
-Luise will dies erledigen, darf aber nicht
-Luise begleitet Miller zur Tür, während Ferdinand Gift ins
Limonadenglas wirft
V. / 7. Ferdinand, Luise -Ferdinand beschimpft Luise
-beide trinken die Limonade
-als Ferdinand sagt, dass es Gift war, erzählt Luise die
wahre Geschichte
-Luise stirbt
-Ferdinand will zum Präsidenten um diesen zu töten
V. / letzte Szene Ferdinand, Präsident, -Ferdinand stellt Präsidenten zur Rede
Wurm, Miller -Präsident und Wurm beschuldigen sich gegenseitig
-Miller wirft Ferdinand das Gold zurück
-Ferdinand stirbt
-Präsident und Wurm werden verhaftet

 

10 von 10 Seiten

Details

Titel
Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Szenarium
Veranstaltung
Deutschunterricht Klasse 10
Note
Sehr Gut
Autor
Jahr
1998
Seiten
10
Katalognummer
V95669
ISBN (eBook)
9783638083478
Dateigröße
424 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schiller, Friedrich, Kabale, Liebe, Szenarium, Deutschunterricht, Klasse
Arbeit zitieren
Steffen Riediger (Autor:in), 1998, Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Szenarium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95669

Kommentare

  • Gast am 23.9.2002

    Eine der besten Arbeiten.

    Lieber Steffen,

    das eines der besten Szenarien, die ich zu Schillers KABALE UND LIEBE geshen habe. Auf der Suche, nach einem mit meinem ausgearbeiteten Szenarium, vergleichbares, habe ich viel Mist gefunden, aber deins war echt gut! Super Arbeit!

    SARAH

  • Gast am 15.9.2002

    Super.

    Super Danke für diese Gabe Steffen

  • Gast am 24.2.2002

    danke.

    echt geil man, danke für die arbeit, die du mir erspart hast

  • Gast am 7.1.2002

    echt nett.

    Hey du!
    nochmal vielen Dank-ist echt klasse von dir...jetzt brauche ich mir wenigstens keine Gedanken über dieses echt beschissene Buch machen.....
    Hast mir ne Menge Stress und Arbeit erspart..Danke, Danke, Danke

  • Gast am 10.12.2001

    BOAH.

    ziemlich krass derbe sache. hast ja ziemlich ausführlich gemacht.bloß gut das es leute wie dich gibt.

  • Gast am 7.12.2001

    thanx!.

    danke für das referat! ich hoffe, es bringt was... (egal, besser als das selbst zu schreiben ist es sowieso!!)
    tschüüüs

  • Gast am 10.11.2001

    Danke.

    Dankeschön für dein Szenarium. Es hat mir meine gute Note in Deutsch gesichert!
    Ciao Jenny

    @----

  • Gast am 6.10.2000

    Danksagung.

    Cool das du dein Szenario ins Web gestellt hast !
    Das hat mir eine menge Arbeit erspart.

    Danke

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Titel: Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Szenarium



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