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Regionalität als zukunftsfähiges Geschäftsmodell? Die Berliner Sparkasse in einer globalisierten Welt

Titel: Regionalität als zukunftsfähiges Geschäftsmodell? Die Berliner Sparkasse in einer globalisierten Welt

Hausarbeit , 2019 , 15 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Rocky Schuster (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, ob das Geschäftsmodell von regionalen Sparkassen zukunftsfähig ist und welche Herausforderungen sich im Zuge der Globalisierung herausstellen. Aufgrund der besonderen Struktur von Regionalbanken ist es eine zusätzliche Schwierigkeit mit Groß- und Direktbanken mitzuhalten und sich gegen sie zu behaupten.

Um diese Frage beantworten zu können, muss zuerst geklärt werden, was Globalisierung überhaupt ist und wie sie sich auf die Wirtschaft auswirkt. Hierzu werden allgemeine Quellen herangezogen, die für alle Akteure der Wirtschaft gelten und die "Globalisierung" definieren. Im Anschluss müssen die speziellen Aufgaben für regionale Geldinstitute erarbeitet werden. Hierbei ist es egal, ob es sich um Quellen von Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken oder allgemein um regionale Banken handelt, denn die Herausforderungen unterscheiden sich zum Teil gar nicht oder nur geringfügig. Es können also sowohl Verweise von Sparkassen als auch von anderen Geldinstituten verwendet werden. Bei den Quellen handelt es sich zum Großteil um Buchquellen von Wissenschaftlern der Bankbranche.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Globalisierung

3 Auswirkungen der Globalisierung

4 Die Aufgabe der Sparkassen

5 Die Herausforderungen für Sparkassen

5.1 Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank

5.2 Wachsende regulatorische Anforderungen an Banken

5.3 Die Digitalisierung

5.4 Der demografische Wandel

5.5 Ein verändertes Kundenverhalten

5.6 Die Filiale

5.7 Alte und neue Konkurrenten

6 Lösungsansätze

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells regionaler Sparkassen im Kontext der zunehmenden Globalisierung und Digitalisierung, unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen durch Groß- und Direktbanken sowie neue Wettbewerber.

  • Analyse des Globalisierungsprozesses und dessen Auswirkungen auf die Finanzwelt.
  • Untersuchung der spezifischen Aufgaben und des regionalen Prinzips von Sparkassen.
  • Identifikation zentraler Herausforderungen wie Niedrigzinspolitik, regulatorische Anforderungen und demografischer Wandel.
  • Bewertung des veränderten Kundenverhaltens und der Bedeutung der Filiale im digitalen Zeitalter.
  • Diskussion von Lösungsansätzen zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit regionaler Institute.

Auszug aus dem Buch

3 Auswirkungen der Globalisierung

Die soeben beschriebenen Merkmale der weltweiten Vernetzung haben einen hohen Einfluss auf das Handeln der Akteure in den verschiedenen Märkten. Es kommt zu erhöhten Anforderungen an Unternehmen und Banken. So steigen beispielsweise jährlich die deutschen Direktinvestitionen im Ausland. Dadurch binden sich Banken als Finanzdienstleister in die internationalen Geld- und Währungsströme ein und müssen ihren Kunden mit umfassenden Leistungspaketen und Knowhow zur Seite stehen.6 Zudem sind sie selbst auch Gegenstand technischer Erneuerungen und müssen sich dem zunehmenden Wettbewerb stellen. Begünstigt durch die Einführung des Euro haben alle europäischen Banken ihren Währungsvorteil auf ihrem Heimatmarkt verloren und müssen sich nun zusätzlich mit dieser Konkurrenz arrangieren. 7

Doch nicht nur der Wettbewerb macht den Banken zu schaffen. Auch die Kunden fordern die Banken heraus, denn mit den steigenden Anforderungen wird es immer schwieriger die Kunden zu überzeugen. Finanzdienstleister brauchen weltweite Expertise auf verschiedenen Gebieten und müssen durch die Digitalisierung rund um die Uhr erreichbar sein. Zudem ist es den Kunden dank der neuen Technologien möglich sich in Echtzeit über Konditionen, Produkte und Leistungsprofile der Banken weltweit zu informieren und zwischen den Anbietern zu wählen.8 Hinzu kommen die sogenannten „non“ und „near-banks“ mit ihrem Angebot von einfachen Bankprodukten, die den Konkurrenzdruck der Branche zunehmend verschärft. 9

Darüber hinaus ist durch die Finanzkrise im Jahr 2008 eine Reihe von Maßnahmen ergriffen worden, um die systemrelevanten Banken zu retten und ein solches Marktversagen in der Zukunft zu verhindern. So setzte die Europäische Zentralbank den Leitzins erst herab und dann im Verlauf der Griechenlandkrise auf ein Niveau gegen Null. Diese Maßnahme trifft besonders die Sparkassen, da diese ihr Geschäft im Sparsektor angesiedelt haben. Im Zusammenhang mit dem niedrigen Leitzins ist es ihnen nun nicht mehr möglich, ihre Kunden auf die Spareinlangen attraktive Zinserträge zu zahlen und so werden diese Anlageformen immer unattraktiver. 10

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Forschungsfrage ein, ob das Geschäftsmodell regionaler Sparkassen zukunftsfähig ist und welche Herausforderungen durch die Globalisierung entstehen.

2 Was ist Globalisierung: Dieses Kapitel definiert Globalisierung als Prozess zunehmender weltweiter Marktvernetzung, getrieben durch technischen Fortschritt und Liberalisierung.

3 Auswirkungen der Globalisierung: Es werden die Konsequenzen der globalen Vernetzung für Banken, insbesondere durch erhöhten Wettbewerb, Kundenanforderungen und die Niedrigzinspolitik, beleuchtet.

4 Die Aufgabe der Sparkassen: Das Kapitel beschreibt das regionale Prinzip und den Leistungsschwerpunkt der Sparkassen im Spar- und Kreditgeschäft als zentrales Abgrenzungsmerkmal zur Konkurrenz.

5 Die Herausforderungen für Sparkassen: Hier werden spezifische Hürden wie Zinspolitik, Regulierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Kundenverhalten und neue Wettbewerber detailliert analysiert.

6 Lösungsansätze: Es werden Strategien wie die Neudefinition der Filialfunktion, Ausbau von Online-Angeboten und Kooperationen mit FinTechs zur Sicherung der Konkurrenzfähigkeit vorgestellt.

7 Fazit: Das Fazit resümiert, dass trotz des hohen Veränderungsdrucks persönliche Beratung und regionale Werte für Kunden ein wichtiges, bindendes Element bleiben.

Schlüsselwörter

Regionalität, Sparkassen, Globalisierung, Digitalisierung, Finanzmärkte, Wettbewerb, Kundenverhalten, Niedrigzinspolitik, regulatorische Anforderungen, Filialnetz, FinTech, Bankgeschäft, Direktbanken, Unternehmenswerte, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells von regionalen Sparkassen unter dem Einfluss der Globalisierung und identifiziert dabei zentrale Herausforderungen sowie potenzielle Lösungswege.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Die wesentlichen Themenfelder sind die Auswirkungen der Globalisierung auf Banken, das regionale Prinzip der Sparkassen, die Digitalisierung des Bankgeschäfts sowie das sich wandelnde Kundenverhalten.

Was ist das zentrale Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob regionale Sparkassen gegenüber Groß- und Direktbanken trotz des globalen Konkurrenzdrucks zukunftsfähig bleiben können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur und Quellen aus der Bankbranche, um die theoretischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für regionale Geldinstitute zu erörtern.

Welche Themen werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Definition der Globalisierung die spezifischen Herausforderungen wie die Niedrigzinspolitik der EZB, regulatorische Auflagen, die Transformation der Filialen und neue Konkurrenten wie FinTechs analysiert.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie regionale Banken, digitale Transformation, Kundenbindung, Wettbewerbsdruck und die Bedeutung von Werten in der Finanzwirtschaft charakterisiert.

Warum stellt die aktuelle Niedrigzinspolitik eine besondere Herausforderung für Sparkassen dar?

Da Sparkassen historisch einen starken Fokus auf das klassische Spar- und Kreditgeschäft legen, führen die anhaltenden Niedrigzinsen zu massiv geschmälerten Margen und machen traditionelle Anlageformen für Kunden zunehmend unattraktiv.

Welche Rolle spielt die Filiale nach Ansicht des Autors in der Zukunft?

Obwohl die Digitalisierung voranschreitet, verliert die Filiale nicht an Bedeutung, sondern sollte als Ergänzung zum Online-Banking umdefiniert werden, um weiterhin eine qualifizierte, persönliche Beratung zu ermöglichen, die Kunden langfristig bindet.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Regionalität als zukunftsfähiges Geschäftsmodell? Die Berliner Sparkasse in einer globalisierten Welt
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
2.0
Autor
Rocky Schuster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
15
Katalognummer
V956741
ISBN (eBook)
9783346300959
ISBN (Buch)
9783346300966
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Banken Regionalbanken Digitalisierung Globalisierung Sparkassen Volksbanken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rocky Schuster (Autor:in), 2019, Regionalität als zukunftsfähiges Geschäftsmodell? Die Berliner Sparkasse in einer globalisierten Welt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/956741
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Leseprobe aus  15  Seiten
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