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Digitalisierung analytischer Prüfungshandlungen

Titel: Digitalisierung analytischer Prüfungshandlungen

Hausarbeit , 2020 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Baumann (Autor:in)

BWL - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Schwerpunkt dieser Seminararbeit liegt auf der Untersuchung einer möglichen zukünftigen Digitalisierung bestimmter Instrumente der analytischen Prüfungshandlungen. Im Zuge der Arbeit wird auf die zunehmende Digitalisierung in mehreren Bereichen eingegangen, wodurch die Betrachtung einer möglichen digitalisierten Abschlussprüfung durchaus als notwendig und aktuell angesehen werden kann. Die Wichtigkeit dieses Themas zeigt sich auch in der ansteigenden aktuellen Fachliteratur, welche sich mit der Digitalisierung in Bezug auf die Wirtschaftsprüfung beschäftigt und welche in dieser Seminararbeit einbezogen wird.

In der Arbeit wird auf die allgemeine Digitalisierung in der Wirtschaft eingegangen und ausgesuchte, bereits gelungene, digitalisierte Anwendungsbeispiele werden aufgeführt. Durch die folgende Diskussion unter Einbeziehung möglicher Vor- und Nachteile einer Digitalisierung, soll erörtert werden, ob analytische Prüfungshandlungen in der Zukunft von automatisierten Computerprüfprogrammen ersetzt werden können, oder ob es Schwierigkeiten geben könnte. Daraufhin werden die vorgestellten Instrumente dahingehend untersucht, ob sie Möglichkeiten für eine Digitalisierung bieten. Im Anschluss werden vereinzelte Lösungsansätze aufgezeigt und kritisch hinterfragt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung, Gang der Untersuchung und Zielsetzung

2. Analytische Prüfungshandlungen

2.1 Definition und Nutzen

2.2 Vorgehensweise

2.3 Instrumente

3. Digitalisierung und Anwendungsbeispiele

3.1 Diskussion

3.2 Bezug zu den Instrumenten und Lösungsansätze

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Instrumente der analytischen Prüfungshandlungen in der Wirtschaftsprüfung durch Digitalisierung oder automatisierte Computerprüfprogramme ersetzt werden können, wobei die Notwendigkeit der menschlichen Beurteilungsfähigkeit im Vordergrund steht.

  • Analytische Prüfungshandlungen und deren Bedeutung im Prüfungsprozess
  • Methoden wie Vorjahresvergleich, Kennzahlenanalyse, Trendanalyse, Regressionsanalyse und Benchmarking
  • Digitalisierungspotenziale durch Big Data und Automatisierung
  • Kritische Analyse der Vor- und Nachteile automatisierter Prüfungsprozesse
  • Zusammenspiel von Mensch und Maschine in der Abschlussprüfung

Auszug aus dem Buch

2.3 Instrumente

Wie bereits bei der Vorgehensweise erläutert, beginnen die analytischen Prüfungshandlungen mit der Entwicklung eines Erwartungswertes für die zu prüfende Jahresabschlussgröße. Dabei kann der AP Instrumente benutzen, die sich entweder mit den Daten vergangener Jahresabschlüsse oder mit sonstigen Daten, z. B. Unternehmensdaten oder Branchendaten, beschäftigen. Der Vorjahresvergleich und die Kennzahlenanalyse zählen zu den einfachsten Ansätzen und werden daher am häufigsten vom AP verwendet. Bei dem Vorjahresvergleich wird der zu prüfende Jahresabschlussposten mit dem entsprechenden Wert des Vorjahres verglichen. Ist der Wert gestiegen oder gesunken, kann dies ein Hinweis für einen möglichen Fehler sein. Dieser Vergleich berücksichtigt jedoch nicht die Abhängigkeiten zwischen Jahresabschlussposten, welche oft in einem Verhältnis zueinanderstehen. Werden bestimmte Verbindungen außer Acht gelassen, kann es zu fehlerhaften Erwartungswerten kommen und Abweichungen werden evtl. nicht erkannt.

Um diese Schwäche zu vermeiden, kann der AP die Kennzahlenanalyse nutzen. Hierbei werden Verhältniszahlen aufeinander folgender Geschäftsjahre untersucht und die Stabilität bestimmter Beziehungen geprüft. Beispiele für Kennzahlen zur Finanzlage sind Liquiditätskennzahlen und Anlagendeckungsgrade, Kennzahlen zur Ertragslage sind Eigenkapitalrentabilität oder das EBIT. Mithilfe dieser Kennzahlen können Abweichungen zum Vorjahr festgestellt werden, für die es jedoch mehrere Gründe geben kann. Hat der AP bspw. eine gesunkene Umschlagsdauer der Vorräte festgestellt, also eine gesunkene Anzahl der Tage, die das Vorratsvermögen durchschnittlich im Unternehmen verbleibt, kann dies auch an der Einführung einer Just-in-time Produktion oder an Verkaufspreisen liegen, welche stärker gestiegen sind als die Einkaufspreise. Allerdings kann diese Abweichung auch auf eine unvollständige Erfassung von Vorräten oder die Verbuchung fiktiver Verkäufe hinweisen, dementsprechend auf einen Fehler in den Jahresabschlussdaten. Die Kennzahlenanalyse ist folglich ideal, wenn der zu prüfende Jahresabschlussposten nur von einer anderen Größe beeinflusst wird. Da diese monokausalen und linearen Zusammenhänge jedoch nur selten im Jahresabschluss vorkommen, liefert diese Methode nur eine geringe Beweiskraft und keine tiefgreifende Analyse.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung, Gang der Untersuchung und Zielsetzung: Einleitung in die Relevanz der Digitalisierung für die Abschlussprüfung und Definition der Forschungsfrage zur Automatisierbarkeit analytischer Prüfungshandlungen.

2. Analytische Prüfungshandlungen: Erläuterung der theoretischen Grundlagen, des Nutzens, der methodischen Vorgehensweise sowie der gängigen Instrumente wie Vorjahresvergleich und Kennzahlenanalyse.

3. Digitalisierung und Anwendungsbeispiele: Untersuchung aktueller Digitalisierungstrends, Diskussion der Vor- und Nachteile sowie konkrete Anwendungsbeispiele wie HALO for SAP.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage mit dem Ergebnis, dass eine rein automatisierte Prüfung ohne menschliche Überprüfung in naher Zukunft ausgeschlossen ist.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsprüfung, Abschlussprüfung, analytische Prüfungshandlungen, Digitalisierung, Big Data, Automatisierung, Vorjahresvergleich, Kennzahlenanalyse, Regressionsanalyse, Benchmarking, Prüfungsurteil, Datensicherheit, Datenqualität, Künstliche Intelligenz, Risikobeurteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob klassische analytische Prüfungshandlungen in der Abschlussprüfung durch digitale Technologien und automatisierte Software ersetzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Durchführung von Prüfungshandlungen, dem Einfluss der Digitalisierung auf das Prüfungswesen sowie den Möglichkeiten und Grenzen von Big Data und Automatisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erörtern, ob automatisierte Computerprogramme in der Lage sind, menschliche Abschlussprüfer bei der Identifikation von Fehlern in Jahresabschlüssen vollständig zu ersetzen oder zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Fachliteratur, Standards der Wirtschaftsprüfung sowie Praxisbeispiele ausgewertet und kritisch diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Darstellung analytischer Prüfungsinstrumente (z.B. Kennzahlen- und Regressionsanalyse) und eine kritische Diskussion der Digitalisierung unter Einbeziehung von Vor- und Nachteilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Abschlussprüfung, Digitalisierung, Automatisierung, Risikobeurteilung und analytische Prüfungshandlungen beschreiben.

Welche Rolle spielt der sogenannte Framing-Effekt bei der Digitalisierung?

Der Framing-Effekt beschreibt die subjektive Beeinflussung der Prüfungswahrnehmung durch den Prüfer; eine Digitalisierung könnte diesen Effekt durch objektivere automatisierte Analysen potenziell reduzieren.

Warum ist eine kritische Grundhaltung des Prüfers auch in digitalen Zeiten wichtig?

Selbst hochentwickelte Algorithmen können unvorhergesehene Situationen nicht wie ein Mensch interpretieren, weshalb menschliche Kreativität und Abstraktionsvermögen für die Plausibilitätsprüfung essenziell bleiben.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Digitalisierung analytischer Prüfungshandlungen
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,3
Autor
Katharina Baumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
25
Katalognummer
V956774
ISBN (eBook)
9783346300140
ISBN (Buch)
9783346300157
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prüfungshandlungen Analytische Prüfungshandlung Prüfungswesen Wirtschaftsprüfung Vorjahresvergleich Kennzahlenanalyse Digitalisierung Abschlussprüfung Instrumente Risikobeurteilung Einzelfallprüfungen Erwartungswert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Baumann (Autor:in), 2020, Digitalisierung analytischer Prüfungshandlungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/956774
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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