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Was bedeutet Segregation? Ursachen und Bedeutung für die Soziale Arbeit

Titel: Was bedeutet Segregation? Ursachen und Bedeutung für die Soziale Arbeit

Hausarbeit , 2019 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit befasst sich mit dem soziologischen Phänomen der Segregation. Sie hat zum Ziel, das Phänomen der Segregation, unter besonderem Fokus auf die Ursachen dieses Phänomens, zu beschreiben und zu erklären, soweit dies für die Soziale Arbeit von besonderem Interesse ist.

Dazu wird im ersten Teil dieser Arbeit zunächst eine Begriffsbestimmung von Segregation vorgenommen, die wichtigsten Formen der Segregation herausgearbeitet, sowie ein kurzer Überblick über die gegenwärtige Entwicklung dargelegt. Im zweiten Teil werden anschließend die beiden für diese Arbeit zentralen Formen der Segregation, nämlich die "soziale Segregation" zum einen und die "ethnische Segregation" zum anderen im Hinblick auf ihre Ursachen untersucht beziehungsweise Erklärungsansätze dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Segregation

1.1 Begriffsbestimmung

1.2 Formen von Segregation

1.3 Ausmaß bzw. Entwicklung von sozialer und ethnischer Segregation

2. Ursachen

2.1 Ursachen sozialer Segregation

2.2 Ursachen ethnischer Segregation

2.3 Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Segregation mit einem besonderen Fokus auf die Ursachen, die für die Profession der Sozialen Arbeit von zentraler Bedeutung sind. Ziel ist es, ein Verständnis für die Entstehungsprozesse residentieller Segregation zu entwickeln und dabei sowohl soziale als auch ethnische Dimensionen zu beleuchten.

  • Definition und theoretische Einordnung des Segregationsbegriffs.
  • Unterscheidung zwischen sozialer und ethnischer Segregation.
  • Analyse der Angebots- und Nachfrageseite des Wohnungsmarktes.
  • Einfluss von Ressourcen, Restriktionen und Präferenzen auf die Wohnstandortwahl.
  • Bedeutung diskriminierender Wohnungsvergabepraktiken.

Auszug aus dem Buch

1.1 Begriffsbestimmung

Zunächst einmal kann unter Segregation eine „disproportionale Verteilung von Elementarten über Teileinheiten einer Einheit“ verstanden werden (Friedrichs 1977, S.217). An dieser Stelle sei betont, dass Segregation ein Begriff ist, der auf unterschiedliche Art und Weise verwendet und aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden kann (vgl. ebd.). Deswegen ist die obige Definition gewissermaßen universell verwendbar und nicht nur im Umfeld von sozialräumlichen Analysen zu benutzen (vgl. ebd.). Bei einer Verwendung des Begriffs in Bezug auf sozialräumliche Analysen (so wie er im Laufe dieser Arbeit benutzt wird) kann der theoretische Begriff der Segregation aus drei unterschiedlichen Perspektiven mit jeweils unterschiedlichen Aussageebenen betrachtet werden (vgl. ebd., S.217f.).

1. Segregation als „das Ausmaß der ungleichen Verteilung von Elementen über städtische Teilgebiete eines Gebietes (Ebene «Gebiet»)“ (ebd., S.217),

2. Konzentration als „der Anteil der Bevölkerung in einem Teilgebiet an der Gesamtbevölkerung des Gebiets (Ebene «Teilgebiet»)“ (ebd.),

3. Räumliche Distanz als „die räumlichen Abstände zwischen Personen in einem Teilgebiet (Ebene «Individuum»)“ (ebd.).

In dieser Arbeit wird Segregation fortan als residentielle Segregation verstanden; also als „[...] disproportionale Verteilung von Bevölkerungsgruppen über die städtischen Teilgebiete“ (Friedrichs 1995, S.79). Damit wird deutlich, dass bei dieser Definition die erste oben benannte Aussageebene Segregation von zentraler Bedeutung ist. Dennoch ist bezüglich der Beschreibung und Analyse von Segregation bzw. deren Ausmaße die zweite, oben genannte, Aussageebene Konzentration immer mit zu berücksichtigen (vgl. Farwick 2012, S.381). Segregation ist ein wesentliches Kennzeichen von Städten bzw. Stadtregionen (vgl. ebd.), wobei Städte hier Sozialräume darstellen, deren sozialräumliche Struktur dadurch zustande kommt, dass unterschiedliche soziale Gruppen aufgrund komplexer Prozesse ihren Wohnort finden bzw. zugewiesen bekommen (vgl. Häußermann/Siebel 2004, S.139). Genau diese Findungs-und Zuweisungsprozesse werden im zweiten Kapitel dieser Arbeit („Ursachen“) im Zusammenhang der Ursachen bzw. Erklärungsansätze beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Segregation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Segregation als residentielle Segregation und grenzt die soziale sowie die ethnische Form voneinander ab, wobei auch ein Überblick über die aktuelle Entwicklung gegeben wird.

2. Ursachen: Hier werden die komplexen Prozesse der Wohnstandortwahl analysiert, wobei die Angebotsseite des Wohnungsmarktes, ökonomische Restriktionen und individuelle Präferenzen als entscheidende Faktoren identifiziert werden.

Schlüsselwörter

Segregation, residentielle Segregation, soziale Segregation, ethnische Segregation, Wohnungsmarkt, Wohnstandortwahl, soziale Ungleichheit, Diskriminierung, Sozialraum, Stadtentwicklung, Soziale Arbeit, Segregationsprozesse, ökonomische Restriktionen, Präferenzen, Integrationsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem soziologischen Phänomen der Segregation, insbesondere mit den Ursachen, die dazu führen, dass sich bestimmte Bevölkerungsgruppen in spezifischen Stadtteilen konzentrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Segregation, die Unterscheidung zwischen sozialer und ethnischer Segregation sowie die Faktoren, die die Verteilung von Menschen im städtischen Raum beeinflussen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Was versteht man unter Segregation, welche Formen gibt es und welche Ursachen liegen diesen zugrunde, insbesondere im Hinblick auf die Relevanz für die Soziale Arbeit?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um die Mechanismen und Erklärungsansätze der Segregation systematisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Einführung sowie eine detaillierte Ursachenanalyse, die Angebotsstrukturen auf dem Wohnungsmarkt und nachfrageseitige Faktoren wie Ressourcen und Präferenzen untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Segregation, soziale Ungleichheit, Wohnungsmarkt, Diskriminierung und Sozialraum geprägt.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen freiwilliger und erzwungener Segregation?

Erzwungene Segregation entsteht primär durch ökonomische Restriktionen und fehlende Wahlmöglichkeiten, während bei der freiwilligen Segregation individuelle Präferenzen der Haushalte im Vordergrund stehen.

Welche Rolle spielt die Diskriminierung bei der Wohnungsvergabe?

Diskriminierung wird als selektive Wohnungsvergabe beschrieben, die den Handlungsspielraum von benachteiligten Gruppen wie Sozialhilfeempfängern oder Migranten erheblich einschränkt und sie in unattraktive Gebiete drängt.

Welchen Einfluss haben soziale Netzwerke auf die Wohnortwahl von Migranten?

Soziale Netzwerke der eigenen ethnischen Gruppe sind für Migranten oft eine wichtige Informationsquelle bei der informellen Wohnungssuche, was dazu führt, dass sich Migranten verstärkt dort niederlassen, wo bereits Landsleute leben.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was bedeutet Segregation? Ursachen und Bedeutung für die Soziale Arbeit
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V957017
ISBN (eBook)
9783346308788
ISBN (Buch)
9783346308795
Sprache
Deutsch
Schlagworte
segregation ursachen bedeutung soziale arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Was bedeutet Segregation? Ursachen und Bedeutung für die Soziale Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/957017
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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