Hesse, Hermann - Unterm Rad


Referat / Aufsatz (Schule), 2000

6 Seiten, Note: 2


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ad 1.) Über den Autor Hermann Hesse:

Die Romane Hermann Hesses (1877-1962) stehen von Peter Camenzind (1904) über Der Steppenwolf (1927) bis Das Glasperlenspiel (1943) im Zeichen des als schmerzlich empfundenen Gegensatzes von Leben und Geist. Der Schriftsteller, dessen volksliedhaft-schlichte Lyrik ebenfalls ein breites Publikum fand, wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw (am Ostrand des Schwarzwaldes) als Sohn eines ehemaligen Missionars geboren und starb am 9. August 1962 in Montagola (Schweiz). Hesse arbeitete in jungen Jahren als Buchhändler und Antiquar und lebte seit 1900 als freier Schriftsteller und Literaturkritiker. In seinen ersten Romanen Peter Camenzind (1904) und Unterm Rad (1906) verarbeitete Hesse die drückenden Erfahrungen der Schulzeit und des Priesterseminars und setzte dagegen das Ideal eines freizügigen Vagabundendaseins. Hier ist bereits der Konflikt von Geist und Natur thematisiert, der sein gesamtes späteres Werk durchzieht. Bei Hesse, der meist zurückgezogen auf dem Lande lebte, ist dieser Gegensatz zugleich als Kritik an der modernen technisierten Welt interpretierbar und besitzt insofern auch eine politische Dimension.

Während des 1. Weltkrieges zeigte sich der Autor, der inzwischen in die Schweiz umgesiedelt war, als engagierter Pazifist. Zusammen mit Romain Rolland oder Stefan Zweig versuchte Hesse, die europäische Bildungselite von der unnötigen Barbarei des Krieges zu überzeugen. 1923 erwarb Hesse die Schweizer Staatsbürgerschaft. Sein literarisches Werk erhält zunehmend meditative, von der fernöstlichen Philosophie beeinflusste Züge, wie in Siddharta (1922).

Seine Beschäftigung mit der Psychoanalyse, vor allem der Archetypenlehre Carl Gustav Jungs, fand in dem 1919 veröffentlichten Roman Demian literarischen Niederschlag. Die in diesem Buch thematisierte symbolische Doppelexistenz des Protagonisten Sinclair und seiner Trauminkarnation Demian stieß beim deutschen Publikum auf großes Interesse. In der Morgenlandfahrt (1932) trat verstärkt Hesses mystische und letztlich neuromantisch- konservative Disposition zutage, während sein Roman Der Steppenwolf (1927) zumindest formal den Anschluss an die zeitgenössische Literatur hielt. Die darin geschilderte Doppelnatur des Künstlerhelden, der halb Mensch, halb ,,Wolf", durch ein Labyrinth alptraumhafter Erlebnisse treibt, personifiziert die Spannung zwischen Trieb und Geist und reflektiert die Zweifel des fünfzigjährigen Autors an seinen Lebensmaximen, vor allem sein Defizit an erotischer Erfüllung. Der Steppenwolf avancierte später mit Siddharta zur Pflichtlektüre der Flower-Power-Generation, wenn auch im Zeichen eines missverstandenen Individualismus. Nicht zufällig wurde der Song ,,Born To Be Wild" der amerikanischen Rockgruppe ,,Steppenwolf" zum musikalischen Zugstück in dem Film Easy Rider, der das Lebensgefühl dieser Generation repräsentierte. Ohne autobiographischen Bezug, aber mit ähnlicher Tendenz schilderte Hesse in Narziss und Goldmund (1930) die Zerrissenheit zwischen individuellem Rebellionsdrang und dem Zwang zu spießbürgerlicher Anpassung. In seinem Alterswerk Das Glasperlenspiel (1943) legte Hesse den Entwurf einer poetischen Sozialutopie vor, in der die ihn bedrängenden Probleme eine Lösung erfahren. Seine Prosa wie seine nostalgische, oft nahezu larmoyante und volksliednahe Lyrik weisen Hesse als harmonisierend-epigonalen Nachfahren der Romantiker aus. Die literarische Qualität seiner Texte ist heutzutage eher umstritten, außer Frage stehen hingegen seine kulturkritischen und seine literaturkritischen Verdienste (Eine Bibliothek der Weltliteratur, 1929).

1946 wurde Hesse der Literaturnobelpreis verliehen, 1955 der Friedenspreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Die Fördergemeinschaft der deutschen Kunst stiftete 1956 den Hermann-Hesse-Preis (seit 1977 mit dem Förderpreis der Stadt Karlsruhe verbunden).

Die wichtigsten Werke von Hermann Hesse:

Peter Camenzind(1904), Unterm Rad(1906), Gertrud(1910), Rosshalde(1914), Knulp(1915), Demian(1919), Klingsors letzter Sommer(1920), Siddharta(1922), Der Steppenwolf(1927), Narziss und Goldmund(1930), Das Glasperlenspiel(1943)

ad 2.) Inhaltsangabe des Werkes:

Der Roman ,, Unterm Rad" von Hermann Hesse handelt von dem kurzen Leben des intelligenten Hans Giebenrath, der durch den großen Druck, der auf ihm lastet, stirbt.

Hans Giebenrath, ein begabter, intelligenter und fleißiger Knabe, ist der Stolz seiner Lehrer, ja sogar seines ganzen Dorfes. Nach dem bestandenen Landexamen soll er als Stipendiat das theologische Seminar Maulbronn besuchen. In den Ferien davor hat er aber keine Zeit zum Angeln oder zum Schwimmen, da ihm der Stadtpfarrer und der Direktor seiner alten Schule Unterricht geben. Im Seminar findet er keine Freunde und wird eher gemieden. Schließlich schließt er sich einem zweiten Außenseiter an: Hermann Heilner. Die Lehrer des Seminars wollen das aber nicht, da Hans der Musterschüler und Hermann ein unberechenbarer Schüler ist, doch letztendlich siegt die Freundschaft. Die Gesundheit von Hans Giebenrath ist untergraben, da er sich nicht mehr richtig konzentrieren kann und andauernd Kopfschmerzen hat. Der Leistungsabfall von dem Musterschüler Hans Giebenrath wird von den Lehrern auf den schlechten Einfluss von Hermann geschoben.

Hans wir aufgrund seiner Leistungsnachlässe von den Lehrern gehasst und leidet sehr stark darunter. Eines Tages bricht er zusammen und wird nach Hause geschickt. Hans ist psychisch am Ende. Sein Vater ist sehr enttäuscht von seinem Sohn und verschafft ihm eine Lehrstelle bei einem Mechanikermeister im Ort. Von einem Sonntagsausflug mit einigen Freunden aus seiner Arbeit kehrt er nicht mehr zurück. Am nächsten Tag findet man ihn ertrunken in einem Fluss.

ad 3.a) Charakteristik von Hans Giebenrath:

Hans Giebenrath ist die Hauptperson des Romans ,,Unterm Rad". Er ist ein intelligenter, fleißiger und sehr begabter Knabe und der Stolz seiner Lehrer. Er ist ca. 17 Jahre alt und zurückhaltend. Er hat ein sehr großes Problem, nämlich das er ständig Kopfweh bekommt. Das ist auch der Grund, dass er sich dann letztendlich in dem Seminar verschlechtert und hinausfliegt.

Er ist wirklich intelligent, da er als einziger von seiner Stadt zum Landesexamen darf und somit die Chance hat, das Tübinger Seminar zu besuchen. Unter dem ständigen Druck seines Vaters und seiner Lehrer besteht Hans als Zweitbester. Hans macht immer das, was andere zu ihm sagen. Das erkennt man in der Szene, als gerade Ferien sind und der Pfarrer und sein Lehrer ihn fragen, ob er denn nicht ,,Nachhilfestunden" nehmen wolle, und er sofort bejaht, obwohl er viel lieber Angeln gehen würde. Nach den Ferien, in denen er praktisch nur gelernt hat, kommt er ins Kloster.

Er ist überaus schüchtern.

,,Was gibt's?" ,,Ich bin's", sagte Hans schüchtern. ,,Was willst du?" ,,Nichts." So? Dann kannst du wieder gehen."

Er ist sehr unbeliebt und findet anfangs keine Freunde. In seiner Verzweiflung wendet er sich der Natur zu, besonders dem Wasser, das ihm letztendlich auch zum Verhängnis wird. Da lernt er auch seinen einzigen Freund Hermann Heilner kennen, aber er schafft es nicht, Schulisches und Freundschaftliches unter einen Zweig zu bekommen.

In seiner Stadt ist er anfangs sehr beliebt unter den Erwachsenen, da er der Einzige Begabte ist, aus dem etwas werden kann. Doch zufrieden ist er damit natürlich nicht, weil er keine Freunde in seinem Alter hat. Als Hans dann wieder nach Hause geschickt wird, sind alle sehr enttäuscht von ihm.

Hans verliebt sich auch einmal, nämlich in Emma, die Nichte des Meister Flaig. Aber da er viel zu schüchtern ist reist Emma wieder ab ohne sich bei Hans zu verabschieden. Bei seiner letzten Tat sieht man wieder, dass Hans nicht widersprechen kann. Als ihn sein Arbeiterkollege fragt, ob er zu einem Ausflug mitkommen möchte, sagt Hans zu, obwohl er am liebsten zu Hause im Bett liegen geblieben wäre. Bei diesem Ausflug trinkt er zu viel Alkohol und stürzt sich mitten in der Nacht in den Fluss und ertrinkt.

,,Ekel, Scham und Leid waren von ihm genommen, auf seinen dunkel dahintreibenden, schmächtigen Körper, schaute die kalte, blauliche Herbstnacht herab, mit seinen Händen und Haaren und erblassten Lippen spielte das schwarze Wasser."

Mir persönlich gefällt die Person Hans Giebenrath nicht, weil ich es nicht verstehen kann, wie es sein kann, dass man sich nicht durchsetzen kann.

ad 3.b) Charakteristik von einer Person meiner Wahl: Charakteristik von Joseph Giebenrath

Joseph Giebenrath, der Vater von Hans, ist ein normaler Bürger, der sich durch keine Vorzüge oder Eigenheiten vor seinen Mitbürgern auszeichnet. Er ist von Beruf Agent und Zwischenhändler. Joseph ist nicht so intelligent wie sein Sohn, der die Intelligenz wahrscheinlich von seiner toten Mutter geerbt hat.

Herr Giebenrath ist ein sparsamer Mensch, das merkt man daran, dass er nur nach Tisch und an Sonntagen eine feinere Sorte Zigarre, zur Arbeit nur eine gewöhnliche.

Er hasst Arme und schimpft sie ,,Hungerleider". Er ist ein ganz normaler Durchschnittsbürger. Das erkennt man daran, dass seine Lektüre die Zeitung und sein künstlerischer Bedarf ein Besuch im Zirkus und in der jährlichen Liebhaberaufführung des Bürgervereins ist.

Er ist sehr streng zu seinem Sohn, das zeigt sich in der Szene, als Hans gerade bei einem Ausflug ist und Joseph zu Hause schon auf ihn mit einem Meerrohr wartet, um ihn zu verprügeln, weil er schon eine Stunde zu spät ist.

,, Als es neun Uhr wurde und Hans immer noch nicht da war, legte er ein lang nicht mehr gebrauchtes, starkes Meerrohr bereit. Der Kerl meinte wohl, er sei der väterlichen Rute bereits entwachsen? Der konnte sich gratulieren, wenn er heimkam! "

Joseph ist ein praktischer Denker, das zeigt sich in der Szene, als er seinem Sohn beim Auspacken des Koffers hilft und er früher damit fertig war als die meisten anderen. Wenn es um Noten und Schule geht, dann ist Herr Giebenrath besonders streng. Wie zum Beispiel in der Szene, als sein Sohn sagt, dass er sicher nicht bestanden hat und er ihn gleich beschimpft.

,, Warum hast du nicht aufgepasst? Man kann sich doch auch zusammennehmen, zum Teufel! und als der Vater anfing zu schimpfen "

Beim Tod seines Sohnes weinte er nicht einmal, doch er fühlte, dass er etwas wichtiges verloren hatte. Was er aber nicht wusste, wieso sein Sohn starb.

,, Er ist so begabt gewesen, und alles ist ja auch gut gegangen, Schule, Examen - und dann auf einmal ein Unglückübers andere!"

Mir persönlich gefällt die Person Joseph Giebenrath nicht schlecht, aber auch nicht gut. Einerseits ist er ,,zu" besorgt um seinen Sohn, was man aber auch verstehen kann, da er seine Frau schon verloren hat. Andererseits finde ich es nicht korrekt, dass er seinen Sohn, nur weil er glaubt, dass er das Examen nicht bestanden hat, ihn gleich zusammenschimpft.

4.) Glossar:

1.

Philister = ein nichtsemitisches Volk, das sich im 12. Jahrhundert v. Chr. im Küstengebiet Südpalästinas ansiedelte. Nach dem Alten Testament kamen sie aus Kaphtor, das vermutlich Kreta entspricht.

Hypertrophie = Übermäßiges Wachstum des Muskelgewebes

Hekatombe = großes Opfer; auch für große Menschenverluste durch Krieg, Seuchen usw.

brenzische Katechismus = christliches Lehrbuch in Frage- und Antwortform. Der erste Katechismus wurde im 8. Jahrhundert von dem englischen Gelehrten Alcuin verfasst. Die Katechismen erlangten in der ersten Phase der Reformation große Bedeutung, weil Martin Luther großen Wert auf Religionsunterricht für Kinder legte.

Xenophon = griechischer Historiker und Schriftsteller mit weit reichender Nachwirkung in der Literatur der griechisch-römischen Antike, dessen Werke zu den wichtigsten Quellen über das antike Alltagsleben in Griechenland und Persien gehören.

Aorist = Form des Zeitwortes, die eine in der Vergangenheit geschehene Handlung ausdrückt; im Griechischen die erzählende Zeitform

2.

Famulus = Diener

Öhmd = das zweite Mähen

Mörike = Eduard Mörike (1804-1875) war ein Schriftsteller. Sein schmales Werk steht literaturgeschichtlich zwischen Spätromantik und Realismus.

Prosodie = Bezeichnung für die Lehre vom zeitlichen Rhythmus und vom Silbentypus, gebräuchlich in Metrik und Verslehre. Bei den Grammatikern der Antike bezeichnete der Begriff jenen Teilbereich ihrer Wissenschaft, der sich mit dem musikalischen Akzent (Hochton, Tiefton, Schleifton) und den Quantitäten der Silben gemäß den Regeln der griechischen Sprache befasste.

3.

Oratorium = kleine Privatkapelle, die meist in einem Nebenraum einer Kirche untergebracht ist. Oft befindet sie sich auf einer Empore des Chors oder des Langhauses und besitzt ein Fenster zum Hauptraum. Das Oratorium war meist höheren Würdenträgern vorbehalten.

Parlatorium = Das Parlatorium ist der Raum, in dem den Mönchen für eine bestimmte Zeit des Tages das Sprechen erlaubt war .

Doment = abzuleiten von Dormitorium, dem Schlafsaal im Kloster

Chrestomathie = für den Unterricht in einer Sprache geeignete Auswahl aus (Prosa)schriftstellern

Ephorus = Leiter eines evangelischen Seminars

Livius = Lucius Livius Andronicus (um 280 bis nach 207 v. Chr.), ältester bekannter römischer Dramatiker und Dichter.

4.

Lenau = Nikolaus Lenau, eigentlich Nikolaus Niembsch Edler von Strehlenau (1802-1850), österreichischer Schriftsteller des Biedermeier. In seiner melancholisch-schwermütigen Dichtung nutzte er Naturmetaphern zur Darstellung menschlicher Verzweiflung und Zerrissenheit.

Xenie = eigentlich ,,Gastgeschenk"; kurzes Sinngedicht

Ossian = der schottisch-gälischen Mythologie ein Krieger und Barde aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, angeblich der Sohn des irischen Helden Finn Mac Cumhail Maccool.

5.

Grimmen = Bauchweh

Unschlittkerze = Talgkerze

Typhus = mit schweren Bewusstseinsstörungen verbundene, fieberhafte Infektionskrankheit Allotria = Unfug, Unsinn

6.

kuranzen = quälen, plagen, prügeln

7.

Hymnus = feierlicher Lob- und Preisgesang vor allem der lateinischen Kirche. Die Ursprünge des Hymnus liegen im religiösen Gesang der Urgemeinde.

Akazien = Baumart

ad 5.b) Welche Stelle hat mich am meisten beeindruckt?

( Seite 24 - 30 )

Mich persönlich hat die Stelle fasziniert, in der Hans die Mitteilung erreicht, dass er das Landesexamen als Zweiter bestanden hat.

Als Hans die Prüfungen hinter sich hatte, war er keineswegs zufrieden mit sich. Er glaubte nämlich, dass er nicht bestanden hat und damit seinen Vater und vor allem aber den Stadtpfarrer enttäuschen wird.

Zitat des Pfarrers von Seite 15 : ,,Durchfallen ist einfach unmöglich. Einfach unmöglich! Sind das Gedanken!"

Der einzige, der nicht so reagierte, war der Rektor. Der meinte bloß, dass er geduldig sein soll und dass der Bericht aus Stuttgart vermutlich noch diesen Nachmittag kommt. Und es war wirklich so, wie der Direktor es Hans gesagt hat. Um zwei Uhr kam die freudige Nachricht, dass Hans Giebenrath Landexamen als Zweiter bestanden hat. Hans freute sich sehr und dachte sich, dass er sich jetzt nicht vor dem Stadtpfarrer verstecken muss.

Sofort wurde er aus der Schule entlassen und ging mit der Nachricht zu seinem Vater. Der war überglücklich darüber und gab Hans drei Mark, damit er sich ein Messer kaufen kann, mit dem er eine Rute zum Angeln schnitzen konnte.

Mir gefiel diese Stelle so gut, da man sieht, was man alles aus Bemühen schaffen kann. Beeindruckend fand ich auch, dass Hans es nicht für möglich gehalten hat, dass er besteht und letztendlich doch noch Zweiter von über 130 Schülern geworden ist. Mir ist so etwas Ähnliches auch schon einmal passiert, als ich Englischschularbeit hatte und ich gar nicht erst in die Schule gehen wollte, obwohl ich viel gelernt hatte. Ich glaubte nicht daran das ich etwas Besseres als einen Vierer schreiben würde, und habe einen guten Zweier bekommen. Deswegen kann ich mich zu mindestens in dieser Situation mit Hans identifizieren und mitfühlen, wie es ihm gegangen ist. Ich glaube, dass man etwas erreichen kann, wenn man ein bisschen dafür arbeitet, wie Hans. Meistens ist es wirklich so, dass man etwas schafft, wenn man es nicht für möglich hält. Ich kann das aus eigenen Erfahrungen und Erzählungen von Freunden sagen.

ad 6.) persönliche Stellungnahme:

Ich persönlich finde den Roman ,,Unterm Rad" von Hermann Hesse sehr gut. Es ist leicht verständlich, bis auf ein paar Wörter, die ich im Glossar angegeben habe.

Der Inhalt beschränkt sich auf das Wesentliche und hätte ruhig länger sein können. Die Hauptperson Hans Giebenrath ist sehr gut dargestellt und ich glaube, sie ist auch relativ real dargestellt, aber trotzdem könnte ich mir nicht vorstellen, dass so etwas wirklich passiert kann. Ich glaube, dass es niemanden gibt, der sich so psychisch am Ende befindet. Hesse, glaube ich, möchte damit sagen, dass in einer Schule durch Mitschüler und überstrenge Lehrer ein gewissenhafter Schüler keine Chance hat. Geeignet ist dieser Roman, würde ich sagen, für alle Jugendlichen ab 12 Jahren. Nachdenken werde ich sicher noch sehr lange über dieses Buch.

6 von 6 Seiten

Details

Titel
Hesse, Hermann - Unterm Rad
Note
2
Autor
Jahr
2000
Seiten
6
Katalognummer
V95773
ISBN (eBook)
9783638084512
Dateigröße
356 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hesse, Hermann, Unterm
Arbeit zitieren
Martin Plott (Autor:in), 2000, Hesse, Hermann - Unterm Rad, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95773

Kommentare

  • Gast am 25.3.2006

    Persönliche Stellungnahme.

    Hallo,

    ich finde die Person Hans Giebenrath sehr wohl realistisch und es gibt bestimmt einige Schüler, die ihm ziemlich nahe kommen.
    Auch denke ich,dass der Roman nicht ab 12 Jahren geeignet ist, würde gern mal deine Begründung dazu hören!

    Die Inhaltsangabe ist jedoch gelungen!

    MfG

  • Gast am 25.3.2003

    Unterm Rad.

    Hi, ich finde deinen Beitrag zum Thema Unterm Rad ganz gut.Ich denke aber, dass das Buch auf keinen Fall für kinder ab 12 Jahren geeignet ist!Da man den Hintergrund dieses Buches dann noch nicht verstehen kann.
    In welcher Stufe hast du das Buch denn gelesen?

    Wär nett wenn du dich mal bei mir melden würdest.
    MfG

    Katharina

  • Gast am 11.2.2003

    sehr interessant.

    deine Ausführungen zu "Unterm Rad" finde ich sehr interessant und gelungen.

  • Gast am 13.11.2002

    Re: gar nicht mal so schlecht.

    Hat mir sehr geholfen, Danke

    www.pc-source.net bedankt sich

  • Gast am 5.5.2002

    Nicht sonderlich gut.

    Ich finde die arbeit nicht gerade berauschend.Die charakteristik zb ist so gut wie gar nicht mit zitaten belegt...

  • Gast am 30.1.2002

    Zu Deiner Arbeit:.

    Hey is gar nicht schlecht die Arbeit. Mir hat sie sehr weitergehlofen.

  • Gast am 24.10.2001

    gar nicht mal so schlecht.

    das was du da gemacht hast finde ich sehr gut,doch eins habe ich zu bemängeln:bei der inhaltsangabe wird gar nichts über die emma geschrieben bzw.zu wenig über den schluss!das du eine art lexicon gemacht hast ist super auch der text über herrmann hesse.
    kannst ja zurückschreiben mit deinem kommentar(MrKiff@gmx.de)

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