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Drogenhilfe in der Sozialarbeit. Definitionen, Geschichte, rechtliche Grundlagen, Methoden und Kompetenzen

Título: Drogenhilfe in der Sozialarbeit. Definitionen, Geschichte, rechtliche Grundlagen, Methoden und Kompetenzen

Trabajo Escrito , 2019 , 24 Páginas , Calificación: 1,8

Autor:in: Anna Nadolny (Autor)

Trabajo social
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In der folgenden Arbeit sollen die gängigen Definitionen von Sucht vorerst erläutert werden. Es soll aufgezeigt werden, welche Ursachen und Erklärungsansätze für die Entstehung einer Sucht maßgeblich sind und welche Faktoren eine Suchterkrankung in diesem Kontext begünstigen könnten.
Bedingt durch Leistungsdruck spielen vermehrt auch psychosoziale und nicht-substanzgebundene Abhängigkeiten, wie zum Beispiel Spielsucht, Magersucht, Kaufsucht und Sexsucht in unserer Gesellschaft eine durchaus große Rolle. Die Erweiterung des Suchtbegriffes, speziell auf Arten der Verhaltensabhängigkeit, wird eine klare Abgrenzung zu Kategorien wie „Gewohnheit“ oder „Verhalten, welches noch willentlicher Steuerung unterliegt“ unabdinglich. Von Sucht sollte, in Anbetracht dessen, nur gesprochen werden, wenn es sich um zwanghaftes Problemverhalten mit Krankheitscharakter und oft auch Zerstörungspotenzial, handelt.

In den letzten Jahren haben sich unsere Gesellschaft und auch unsere Medien immer tiefgehender mit den Themen Abhängigkeit und Drogenkonsum beschäftigt. Die einen fordern die Legalisierung von Cannabis, die anderen fordern ein härteres Vorgehen gegen die Drogenkriminalität in Parks und Städten und auch Substanzen wie Ritalin o.ä. werden vermehrt diskutiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Drogen

2.1 Warum werden Drogen konsumiert

2.2 Definition Sucht

3. Geschichte der Suchthilfe

3.1 Fakten und Zahlen

4. Adressaten in der Suchthilfe

5. Einrichtungen und Methoden der Suchthilfe

5.1 Niederschwellige Angebote

5.2 Entgiftung und qualifizierter Entzug:

5.3 Ambulante Beratungs- und Behandlungsangebote

5.4 Streetwork – aufsuchende Drogenhilfe

5.5 Psychiatrische Krankenhäuser

5.6 Tageskliniken

5.7 Einzelfallhilfe & Case Management

6. Folgen Drogenkonsum

7. Rechtliche Grundlagen

8. Behandlungsansätze

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit setzt sich zum Ziel, einen fundierten Überblick über den Bereich der Drogenhilfe zu geben, gängige Begrifflichkeiten zu definieren und die historische sowie rechtliche Entwicklung zu beleuchten, um die methodische Praxis der Sozialen Arbeit in diesem Feld einordnen zu können.

  • Grundlegende Definitionen von Drogen und Suchtformen
  • Historische Entwicklung des Suchtbegriffs und der Suchthilfe
  • Differenzierung verschiedener Einrichtungen und Methoden der Suchthilfe
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und sozialrechtliche Einordnung von Suchterkrankungen
  • Handlungsleitlinien für eine professionelle Beziehungsgestaltung

Auszug aus dem Buch

5.4 Streetwork – aufsuchende Drogenhilfe

Streetworker suchen die meist Jugendlichen abhängigen direkt an den Szene Treffs in den Städten auf und suchen direkten Kontakt.

Die Rolle des Streetworker zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

-setzt da an wo die „traditionellen“ Angebote der Sozialarbeit Jugendliche nicht mehr erreichen

-Soll eine Vertrauensvolle Beziehung aufbauen um Misstrauen gegenüber Erwachsenen und Hilfeeinrichtungen abzubauen.

-Er ist Anleiter und Ausbilder nach dem Prinzip der „Selbstbildung im individuellen Takt und Zeitmaß“

-Muss ein Thema (gemeinsame Interessen, Wünsche, Vorstellungen) finden, was verbindet eine Basis schaffen

-Muss Vertrauen aufrechterhalten (keine leeren Versprechen, keine Andeutungen, Tun und Handeln erklären)

-Der Streetworker befindet sich ständig auf Spurensuche

-junge Menschen bei der Wiedereingliederung in Ihre Umwelt zu begleiten und zu unterstützen.

Wohnung beschaffen (finanzielle Unterstützung organisieren)

-Bei gerichtlichen Angelegenheiten, Umschuldungen o.ä. vermitteln

-Therapien vermitteln, Freizeit gestalten

-Arbeitsplatz finden

(vgl. Becker, 1995 S.53)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesellschaftliche Relevanz von Sucht als zentrales Problem und führt in die Thematik der Arbeit sowie die Definition des Suchtbegriffs ein.

2. Definition Drogen: Dieses Kapitel differenziert zwischen legalen und illegalen Substanzen und erörtert Motive für den Drogenkonsum sowie fachwissenschaftliche Definitionen von Sucht.

3. Geschichte der Suchthilfe: Hier wird die historische Entwicklung des Suchtverständnisses von der Antike bis hin zur Anerkennung von Sucht als Krankheit 1968 sowie aktuelle statistische Daten analysiert.

4. Adressaten in der Suchthilfe: Das Kapitel bietet eine Übersicht über die vielfältigen Zielgruppen der Suchthilfe, von chronisch mehrfach beeinträchtigten Menschen bis hin zu Jugendlichen.

5. Einrichtungen und Methoden der Suchthilfe: Es werden verschiedene Hilfsangebote wie niederschwellige Angebote, stationäre Einrichtungen und Streetwork detailliert vorgestellt.

6. Folgen Drogenkonsum: Das Kapitel behandelt die somatischen, neurologischen und psychischen Schäden durch Drogenkonsum sowie das Thema Komorbidität.

7. Rechtliche Grundlagen: Hier erfolgt eine Einordnung der Suchthilfe in den normativen Rahmen des Sozialrechts, insbesondere unter Berücksichtigung von Teilhabe- und Rehabilitationsaspekten.

8. Behandlungsansätze: Dieses Kapitel formuliert konkrete Leitlinien für die professionelle Arbeit mit Abhängigen, insbesondere hinsichtlich der eigenen Haltung der Fachkräfte.

9. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Weiterentwicklung präventiver Konzepte und rehabilitativer Angebote.

Schlüsselwörter

Drogenhilfe, Sucht, Sozialarbeit, Abhängigkeit, Suchtprävention, Rehabilitation, Streetwork, Suchtberatung, ICD-10, DSM-5, Komorbidität, Sozialgesetzbuch, Beziehungsgestaltung, Drogenkonsum, Suchttherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit gibt einen strukturieren Einstieg in den Bereich der Drogenhilfe, beleuchtet Definitionen, historische Hintergründe, rechtliche Grundlagen sowie die praktischen Methoden der Suchthilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Sucht und Drogen, die Zielgruppenanalyse der Suchthilfe, die verschiedenen institutionellen Behandlungsangebote sowie die ethische und professionelle Haltung in der Arbeit mit Betroffenen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für das Handlungsfeld Suchthilfe zu schaffen und aufzuzeigen, wie professionelle Soziale Arbeit unter Berücksichtigung rechtlicher und methodischer Vorgaben agieren kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung von fachwissenschaftlichen Definitionen, Modellen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition von Sucht, die historische Genese der Suchthilfe, die detaillierte Darstellung von Beratungs- und Behandlungsangeboten sowie die rechtliche Einordnung von Suchterkrankungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Suchthilfe, Abhängigkeitserkrankungen, Sozialrecht, professionelle Beziehungsgestaltung und Prävention charakterisiert.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Suchtformen?

Die Arbeit differenziert zwischen substanzgebundenen Süchten, die im Fokus stehen, und stoffungebundenen Verhaltenssüchten, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen illegaler Substanzen liegt.

Warum spielt die Selbsthilfe in der Drogenhilfe eine so wichtige Rolle?

Die Selbsthilfe gilt als wichtige Säule, da sie auf Freiwilligkeit basiert, durch Betroffene geleitet wird und ohne direkte Kontrolle das professionelle Hilfesystem ideal ergänzt.

Welchen Stellenwert nimmt die eigene Haltung des Beraters ein?

Die Reflexion der eigenen Haltung und des eigenen Umgangs mit Genussmitteln wird als herausragend wichtig für ein therapeutisches Arbeitsbündnis und die professionelle Klarheit im Umgang mit Klienten bewertet.

Welche Bedeutung haben niederschwellige Angebote für das Gesamtsystem?

Sie dienen als Sprungbrett für Hilfesuchende, sichern das Überleben ohne sofortige Abstinenzvorgaben und bieten eine erste Kontaktmöglichkeit, um Betroffene in das Hilfesystem zu integrieren.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Drogenhilfe in der Sozialarbeit. Definitionen, Geschichte, rechtliche Grundlagen, Methoden und Kompetenzen
Universidad
University of Applied Sciences Dortmund
Calificación
1,8
Autor
Anna Nadolny (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
24
No. de catálogo
V957834
ISBN (Ebook)
9783346314260
Idioma
Alemán
Etiqueta
Suchtberatung niederschwellig Drogen soziale Arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anna Nadolny (Autor), 2019, Drogenhilfe in der Sozialarbeit. Definitionen, Geschichte, rechtliche Grundlagen, Methoden und Kompetenzen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/957834
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