Historisches Lernen in der Einwanderungsgesellschaft. Die Geschichte der "Russlanddeutschen" als pragmatischer Ansatz des interkulturellen historischen Lernens


Hausarbeit (Hauptseminar), 2020

22 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Interkulturelles historisches Lernen am Gegenstand Migration
2.1 Interkulturelles Lernen
2.2 Interkulturelles historisches Lernen
2.3 Migration
2.4 Migration im Geschichtsunterricht
2.5 Pragmatische Ansätze für interkulturelles historisches Lernen

3 Die Wanderungsgeschichte der “Russlanddeutschen” als Gegenstand des interkulturellen Geschichtsunterrichts
3.1 Die Geschichte der “Russlanddeutschen”
3.2 Potentiale und Grenzen der Umsetzung “interkulturellen historischen Lernens” im Bezug auf den Unterrichtsvorschlag “Deutsch, deutscher geht's nicht”
3.2.1 “Deutsch, deutscher geht's nicht”
3.2.2 Potentiale und Grenzen der pragmatischen Ansätze

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

"Wenn Bildung und schulisches Lernen dazu beitragen soll, die Kinder und Jugendlichen auf ein Leben in der veränderten Gesellschaft vorzubereiten, dann müssen die gesellschaftlichen Veränderungen ernst genommen und auf ihre Konsequenzen für das schulische Lernen hin befragt werden.” 1

Die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland ist multiethnisch, d.h. es leben unterschiedliche Gruppen verschiedener sozio-kultureller Herkunft zusammen. Diese ethnische und kulturelle Heterogenität ist aber keine Neuerung, der etwa ein kulturell und ethnisch homogener Nationalstaat vorausging. Die Geschichte der Kulturen zeigt, dass sich diese durch Begegnung und Rezeption entwickelt haben. Einen homogenen Nationalstaat gab es zu keiner Zeit.2 Die Migrationsforschung hat herausgearbeitet, dass Migration kein historisch neues Phänomen ist, sondern dass es sie zu allen Zeiten gegeben hat. Mit den verschiedenen sogenannten Migrationswellen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts habe Migration allerdings ein neues Ausmaß erreicht.3 Migration stellt neben dem europäischen Einigungsprozess und der Globalisierung einen wesentlichen Veränderungsfaktor für eine heterogener und mobiler werdende Gesellschaft dar.4 Wenn man sich der empirischen Wirklichkeit einer heterogenen Gesellschaft und auch Schülerschaft als positiv zu gestaltender Aufgabe stellt, sollte dies Konsequenzen auf den schulischen Unterricht haben. So empfahl die Kultusminister*innenkonferenz zum Interkulturellen Lernen den Erwerb von interkultureller Kompetenz für alle Schülerinnen. Interkulturelles Lernen betrifft sowohl autochthone Schülerinnen als auch Schülerinnen aus Zuwandererfamilien, da sich alle Schülerinnen in der veränderten Gesellschaft zurechtfinden müssen.5 Auch die geschichtsdidaktische Forschung nimmt die gegenwärtige gesellschaftliche Situation ernst und diskutiert Konsequenzen für das historische Lernen im Fach Geschichte. Diese Arbeit macht es sich zur Aufgabe die theoretischen Überlegungen hinter den Begriffen “Interkulturelles historisches Lernen” und “Interkulturelles Geschichtslernen” zu erläutern, pragmatische Ansätze dieses Konzepts vorzustellen und am Beispiel einer speziellen Migrationsgeschichte zu konkretisieren und zu diskutieren.

2 Interkulturelles historisches Lernen am Gegenstand Migration

In diesem Abschnitt soll sich mit Hilfe von Begriffsbestimmungen dem Thema “Interkulturelles historisches Lernen am Gegenstand Migration” genähert werden. Dazu wird erst der Begriff “Interkulturelles Lernen” geklärt, um anschließend “Interkulturelles historischen Lernen” zu erörtern. In einem weiteren Schritt wird sich mit dem Begriff “Migration” und der Thematisierung dieser im Geschichtsunterricht beschäftigt. Daraufhin werden pragmatische Ansätze für interkulturelles historisches Lernen vorgestellt.

2.1 Interkulturelles Lernen

Um sich dem Begriff des interkulturellen historischen Lernens anzunähern, soll zunächst geklärt werden, was interkulturelles Lernen bedeutet. “Lernen” ist ein Grundvorgang des menschlichen Lebens. Es ist ein Aneignungsprozess, bei dem Umweltreize und interne Verarbeitungsreaktionen zusammenspielen. Bei Kindern geschieht dies zunächst im Wahrnehmen von Atmosphären, dann als Be-Greifen, später als Zuordnen zu bereits Erfahrenem und danach als Abstraktion. Lernen ist immer an Wahrnehmung und Emotion gebunden und nicht ohne Motivation, der Beteiligung der Phantasie und dem Aufbau von Bedeutung möglich.6 “Als “interkulturell” können ‘Beziehungen, in denen Eigenheit und Fremdheit, Identität und Andersartigkeit, Familiarität und Bedrohung, Normalität und Neues’ erfahren werden, bezeichnet werden.”7 Darunter sind Kontakte zwischen Kulturen zu verstehen, die zu Veränderungen bei allen Beteiligten führen.8 Die Notwendigkeit von interkulturellem Lernen formulierte die Kultusminister*innenkonferenz zum ersten Mal in ihren “Empfehlungen zur Interkulturellen Bildung und Erziehung in der Schule” von 1996. Darin empfahl sie als Reaktion auf kulturelle Pluralisierung und ausländer:innenfeindliche Ausschreitungen Anfang der 90er Jahre “Interkulturelles Lernen” als wichtigen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen, zur Förderung von Toleranz und zur Entwicklung von Kompetenzen für die Einwanderungsgesellschaft.9 Interkulturelle Bildung wurde als Querschnittsaufgabe von Schule für alle Schülerinnen, also sowohl Kinder aus Minderheitsgruppen als auch der Mehrheitsgesellschaft definiert und als konkrete Präventionsmaßnahme gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit gedacht.10 Auch vor dem Hintergrund der Fluchtzuwanderung von 2014 und 2015 und den danach aufkommenden fremdenfeindlichen Bewegungen und Ausschreitungen, gab es Forderungen danach, die Grundlagen für Offenheit und Respekt frühzeitig zu legen, damit Schule dazu beitragen könnten Diversität und Migration als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit zu verankern.11 Da kulturelle Verflechtungen im Zuge der Globalisierung weiter zunehmen werden, bezeichnete die Bertelsmann-Stiftung die interkulturelle Kompetenz als die Schlüsselkompetenz für das 21. Jahrhundert. Sie versteht darunter die Fähigkeit einzelner Personen mit der wachsenden Heterogenität in einer globalisierten Welt umzugehen, sich darin zu orientieren und sich gleichzeitig auch kritisch damit auseinanderzusetzen. Voraussetzungen seien dafür politische und soziokulturelle Mündigkeit, ein kritisches Reflexions- und Urteilsvermögen, sowie die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen.12 Interkulturelles Lernen solle sich nach GENTNER zum Ziel setzen, “Vielfalt im Allgemeinen als eine Bereicherung für eine Gesellschaft herauszustellen sowie Respekt und Wertschätzung gegenüber Verschiedenheit entgegenzubringen”.13 Als Ziele interkultureller Bildung nennt AUERNHEIMER:

- das Eintreten für die Gleichheit aller ungeachtet der Herkunft,
- die Haltung des Respekts für Andersheit,
- die Befähigung zum interkulturellen Verstehen, - die Befähigung zum interkulturellen Dialog. 14

Interkulturelles Lernen in allen Fächern bedeute ein möglichst ganzheitliches Lernen, wobei der Erwerb von interkulturellen Kompetenzen als ein kontinuierlicher, dynamischer Prozess verstanden werden solle. Dabei beziehe sich interkulturelles Lernen an Schulen nicht nur auf schulorganisatorische und pädagogische Maßnahmen, sondern sei inzwischen vor allem Angelegenheit der einzelnen Fächer.15 In einem nächsten Schritt soll deshalb geschaut werden, wie sich interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht umsetzen lässt.

2.2 Interkulturelles historisches Lernen

Im Bezug auf interkulturelles historisches Lernen ist das Verständnis von Kultur zu klären. Kultur wird dabei verstanden als “ein einer Gesellschaft gemeinsames System von Kenntnissen, Werten und Haltungen, das die Lebensweise einer Gesellschaft ausmacht”.16 Dabei werden kulturelle Symbole, Regeln, Verhaltensmuster und Wertvorstellungen von Menschen im Verlauf ihrer Sozialisation und mit Hilfe von Vermittlern wie Sprache, Ritualen und Traditionen, Institutionen, Medien und vor allem anderen Menschen im unmittelbaren Umfeld erworben. Kulturelle Zugehörigkeit ist dabei nichts statisches, sondern ebenso dynamisch wie Kulturen selbst.

Jedes historische Lernen im Geschichtsunterricht ist nach VON REEKEN immer auch interkulturelles Lernen.17 Auch GENTNER ist davon überzeugt, denn die Erfahrung von Andersartigkeit bzw. Differenzerfahrung sei ein konstitutives Element von Geschichte. Beim interkulturellen Geschichtslernen erfahren Schülerinnen sogar eine doppelte Fremdheit des Fremden, da es diachrone und synchrone Fremderfahrungen vereine. Der Umgang mit dem Anderen erfolgt beim interkulturellen Geschichtslernen über den Umweg der Geschichte, was Chancen und Möglichkeiten biete. Durch diachrone Vergleiche können (Dis-)Kontinuitäten zwischen Vergangenheit und Gegenwart herausgestellt und Entwicklungsprozesse aufgezeigt werden, was den Aufbau eines vernetzten Geschichtswissens fördere. Die zeitliche Distanz der Themenfelder schaffe geringere emotionale Involviertheit und Betroffenheit, was es im Gegensatz zu gegenwärtigen interkulturellen Themengebieten besser möglich mache sich offen auf kulturelle Gedankenexperimente einzulassen und Phänomene zu analysieren.18 Vor dem Hintergrund der durch Migration geprägten Einwanderungsgesellschaft und der multikulturell zusammengesetzten Lerngruppen müsse das Ziel des Geschichtsunterrichts das Unterrichten sowohl von Minderheiten als auch Mehrheiten sein. Dafür müsse der Gegenwarts- und Zukunftsbezug für alle Schülerinnen bedeutsam sein. Lernende sollten nicht den Eindruck erhalten, aufgrund ihrer jeweiligen kulturellen Herkunft ausgeschlossen zu sein. Vielmehr sollte gerade der Konstruktcharakter von kulturellen Vorstellungen Gegenstand der Geschichtsbetrachtung sein.19 Aufgrund des bereits festgestellten interkulturellen Charakters des historischen Lernen, ist für das interkulturelle Lernen im Geschichtsunterricht keine Konzeption völlig neuer Curricula notwendig. Stattdessen sollten bisherige Inhalte mit neuen verknüpft, neue Fragestellungen aufgeworfen und Inhalte neu akzentuiert werden.20

2.3 Migration

Nach ANGENENDT lassen sich alle Bewegungen von Menschen als Migration begreifen, die den Lebensmittelpunkt in eine andere Umgebung verlagern.21 Außerdem sollte nach LANGE in Abgrenzung zur touristischen oder saisonalen Verlagerung des Lebensmittelpunktes erst dann von Migration gesprochen werden, wenn der alte Lebensmittelpunkt aufgegeben und der neue Wohnsitzwechsel dauerhaft wird.22 Die Möglichkeit der Remigration in die Heimat bleibt dabei eine Option. Nach GENTNER ist Migration ein grenzüberschreitendes und zeitübergreifendes Phänomen und ein wichtiges Beispiel für interkulturelle Kontakte und kulturellen Austausch. Wanderungsbewegungen können als Teil einer Menschheitsgeschichte angesehen werden, die es in allen Epochen gab und die mit der Globalisierung und der zunehmenden Mobilität zunehmend wichtiger werden.23 Migrationsbewegungen können in unterschiedlichen Ausprägungen stattfinden, denn es lassen sich unterschiedliche Gründe und Auslöser die zur Migration geführt haben, aber auch unterschiedliche Arten der Durchführung unterscheiden.24 Als

Grund für eine Migration lassen sich historisch zwei Motive erkennen: Migrantinnen werden entweder von sogenannten Sogfaktoren angelockt, d.h. sie wenden sich besseren und verheißungsvolleren Lebensverhältnissen zu, oder sie werden durch sogenannte Schubfaktoren fortgetrieben, versuchen unbefriedigenden und bedrohlichen Existenzbedingungen zu entkommen. Diese Push- und Pull-Faktoren zwischen Ausgangs- und Empfängergesellschaft werden bei einer Entscheidung zur Migration mit Argumenten abgewogen, welche gegen Migration sprechen.25 Außerdem lassen sich Migrationen auch danach unterscheiden, ob sie als eher freiwillig und selbstbestimmt oder als gewaltsam und erzwungen charakterisiert werden können.

2.4 Migration im Geschichtsunterricht

Da Wanderungsbewegungen zunehmen und auch zukünftig unsere Gesellschaft prägen werden, ist Migration gegenwärtig und zukünftig ein wichtiges Thema. Doch suggeriert der aktuelle Migrations- und Integrationsdiskurs, dass Migration eine Abweichung von der Norm darstellt. Auch in Schulbüchern für Geschichte und Sozialkunde ist diese Haltung zu finden und werden Migration und Integration als konfliktträchtige Phänomene gezeichnet. Ein interkultureller Geschichtsunterricht sollte dieses Phänomen anders thematisieren. GENTNER schlägt dazu drei Fragestellungen vor:

1. Wie gestaltete sich Migration bei vergangenen Gesellschaften?
2. Wie präsentiert sich die Gegenwart als Produkt von Migrationsbewegungen?
3. Welche Prozesse und Mechanismen sind charakteristisch für Migration? 26

Migration kann im Geschichtsunterricht z. B. mit Hilfe der Kategorisierung nach OLTMER in seinen ganz unterschiedlichen Ausprägungen und komplexen Prozessen wahrgenommen und differenziert werden.27 Durch die Auseinandersetzung der Schülerinnen mit Migration “erfahren sie grundlegende, immer wieder kehrende Situationen, die auf elementaren, heute noch gültigen Gesetzmäßigkeiten fußen”.28

[...]


1 Alavi, Bettina: Geschichtsunterricht in der multiethnischen Gesellschaft - eine neuere geschichtsdidaktische Position, in: Schönemann, Bernd u.a. (Hg.): Neue geschichtsdidaktische Positionen, 2006, 14.

2 Vgl. Pellens, Karl: Einführung, in: Pellens, Karl (Hg.): Migration. Lernchancen für den historisch-politischen Unterricht, 1998, 7.

3 Vgl. Alavi, Geschichtsunterricht in der multiethnischen Gesellschaft, 16.

4 Vgl. Ebd., 16.

5 Vgl. Ebd., 16.

6 Vgl. Kunstmann, Joachim: Religionspädagogik. Eine Einführung, Tübingen, 2004, 221-222.

7 Gentner, Elisabeth: Interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht, 2019, 27.

8 Vgl. Ebd., 27.

9 Vgl. Gentner, Interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht, 12-13.

10 Vgl. Ebd., 12-13.

11 Vgl. Ebd., 16.

12 Vgl. Ebd., 17-18.

13 Ebd., 18.

14 Vgl. Ebd., 20-21.

15 Vgl. Gentner, Interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht, 21.

16 von Reeken, Dietmar: Interkulturelles Geschichtslernen, in: Hilke Günther-Arndt (Hg.): Geschichts-didaktik, 2019, 238.

17 Vgl. Ebd., 238.

18 Vgl. Gentner, Interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht, 22-23.

19 Vgl. Gentner, Interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht, 24.

20 Vgl. Ebd., 25.

21 Vgl. Angenendt, Steffen: Zur Einführung, in: Migration und Flucht. Aufgaben und Strategien für Deutschland, Europa und die internationale Gemeinschaft, Bonn, 1997, 9.

22 Vgl. Lange, Dirk: Migrationsgeschichte Lernen, in: Praxis Geschichte, Migration 4/2003, 4.

23 Vgl. Gentner, Interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht, 164.

24 Vgl. Ebd., 164.

25 Vgl. Lange, Dirk: Migrationsgeschichte Lernen, in: , Seite 4.

26 Vgl. Gentner, Interkulturelles Lernen im Geschichtsunterricht, 164.

27 Vgl. Ebd., 165.

28 Ebd., 167.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Historisches Lernen in der Einwanderungsgesellschaft. Die Geschichte der "Russlanddeutschen" als pragmatischer Ansatz des interkulturellen historischen Lernens
Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster  (Geschichtsdidaktik)
Note
2,3
Autor
Jahr
2020
Seiten
22
Katalognummer
V957837
ISBN (eBook)
9783346310811
ISBN (Buch)
9783346310828
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Russlanddeutsche, Migration, Migrationsgeschichte, Flucht, interkulturelles Lernen, historisches Lernen, Einwanderungsgesellschaft
Arbeit zitieren
Tobias Isaak (Autor), 2020, Historisches Lernen in der Einwanderungsgesellschaft. Die Geschichte der "Russlanddeutschen" als pragmatischer Ansatz des interkulturellen historischen Lernens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/957837

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