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Leistungsbeurteilung von Schularbeiten. Ein Vergleich gängiger Bezugsnormen

Title: Leistungsbeurteilung von Schularbeiten. Ein Vergleich gängiger Bezugsnormen

Term Paper , 2019 , 11 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Education - Educational Tests & Measurements
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Diese Hausarbeit befasst sich mit der Benotungen im Schulunterricht und den möglichen Bezugsnormen und Notensystemen. Es wird ein kurzer Überblick über diese gegeben und die mit den Notensystemen verbundenen Probleme knapp diskutiert.

Das Thema der Beurteilungsformen wird in der Pädagogik schon lange diskutiert. Die sechsstufige Notenskala, wie wir sie heute kennen, wurde im Jahr 1938 verbindlich eingeführt. Hinweise auf die Verwendung dieser sechs Stufen gehen jedoch noch deutlich weiter bis in das 16. Jahrhundert zurück. Heute sind Ziffernzeugnisse die klar dominante Form von schulischen Beurteilungsformen. Während die Ziffernbenotung in der Grundschule noch freigestellt ist, spielt sie für Übergangsentscheidungen und zum Ende der Schullaufbahn eine ganz entscheidende Rolle und ist von den Schulen verpflichtend zu gebrauchen.

Seit langer Zeit sind Ziffernzeugnissen teils heftiger Kritik und ihre Fragwürdigkeit wird immer wieder erforscht. Als einige der Schwachstellen von Ziffernnoten nennen z.B. Tent und Birkel in dem Zuge die folgenden: die Tendenz zur Verfälschung durch Unterschiede in den Bezugsnormen, die Gefahr der unverhältnismäßig hohen Gewichtung von Teilaspekten, die großen Auswirkungen von Sympathie bzw. Antipathie, und die Abhängigkeit von der aktuellen Befindlichkeit des Lehrers oder der Lehrerin. Trotz offensichtlicher Defizite und starkem Widerstand schafft es die Ziffernnote jedoch seit Jahrzehnten ihren dominanten Platz in der Leistungsbeurteilung und ihren Status als unentbehrlich zu behaupten - zumindest in Nicht-Reformschulen.

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Inhaltsverzeichnis

Beurteilungsformen

Bezugsnormen

Reflexion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den verschiedenen Formen der schulischen Leistungsbeurteilung und den zugrunde liegenden Bezugsnormen auseinander, um deren Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler sowie deren pädagogische Eignung zu untersuchen.

  • Historische Entwicklung und Bedeutung der Ziffernnotengebung
  • Gegenüberstellung von Ziffernzeugnissen und verbalen Rückmeldungen
  • Analyse der drei primären Bezugsnormen (soziale, individuelle, sachliche)
  • Diskussion über pädagogische Qualität und Objektivität von Bewertungen
  • Reflexion über die Vereinbarkeit von Selektionsfunktion und Motivationsförderung

Auszug aus dem Buch

Beurteilungsformen

Das Thema der Beurteilungsformen wird in der Pädagogik schon lange diskutiert. Die sechsstufige Notenskala, wie wir sie heute kennen, wurde im Jahr 1938 verbindlich eingeführt. Hinweise auf die Verwendung dieser sechs Stufen gehen jedoch noch deutlich weiter bis in das 16. Jahrhundert zurück. Heute sind Ziffernzeugnisse die klar dominante Form von schulischen Beurteilungsformen. Während die Ziffernbenotung in der Grundschule noch freigestellt ist, spielt sie für Übergangsentscheidungen und zum Ende der Schullaufbahn eine ganz entscheidende Rolle und ist von den Schulen verpflichtend zu gebrauchen.

Seit langer Zeit sind Ziffernzeugnissen teils heftiger Kritik und ihre Fragwürdigkeit wird immer wieder erforscht. Als einige der Schwachstellen von Ziffernnoten nennen z.B. Tent und Birkel in dem Zuge die folgenden: die Tendenz zur Verfälschung durch Unterschiede in den Bezugsnormen, die Gefahr der unverhältnismäßig hohen Gewichtung von Teilaspekten, die großen Auswirkungen von Sympathie bzw. Antipathie, und die Abhängigkeit von der aktuellen Befindlichkeit des Lehrers oder der Lehrerin. Trotz offensichtlicher Defizite und starkem Widerstand schafft es die Ziffernnote jedoch seit Jahrzehnten ihren dominanten Platz in der Leistungsbeurteilung und ihren Status als unentbehrlich zu behaupten – zumindest in Nicht-Reformschulen.

Zusammenfassung der Kapitel

Beurteilungsformen: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Etablierung sowie die anhaltende Kritik an der Ziffernnotengebung und stellt diese den verbalen Rückmeldungen gegenüber.

Bezugsnormen: Hier werden die soziale, die individuelle und die sachliche Bezugsnorm als theoretische Grundlage für schulische Leistungsbewertungen definiert und diskutiert.

Reflexion: Der Autor reflektiert die persönlichen Erkenntnisse aus dem Seminar und bewertet das Spannungsfeld zwischen objektiver Selektion und individueller Motivationsförderung in der eigenen Lehrpraxis.

Schlüsselwörter

Leistungsbeurteilung, Ziffernnoten, Verbalbeurteilungen, soziale Bezugsnorm, individuelle Bezugsnorm, sachliche Bezugsnorm, Schulleistung, Pädagogik, Selektionsfunktion, Motivationsförderung, Bildungsstandard, Leistungsdiagnostik, Schulalltag, Notengebung, Lehrpraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Methoden der Leistungsbeurteilung in der Schule und den Bezugsnormen, die diesen Bewertungen zugrunde liegen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Kritik an der klassischen Ziffernbenotung, der Vergleich mit verbalen Rückmeldungen sowie die Analyse der sozialen, individuellen und sachlichen Bezugsnorm.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Qualität und die Auswirkungen unterschiedlicher Beurteilungsformen kritisch zu hinterfragen und deren Nutzen für das schulische Lernen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur zum Thema pädagogische Diagnostik und Leistungsbewertung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Vor- und Nachteile von Ziffernnoten und Wortzeugnissen analysiert, gefolgt von einer detaillierten Erörterung der drei grundlegenden Bezugsnormen in der Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Leistungsbeurteilung, Bezugsnormen, Ziffernnoten und pädagogische Diagnostik fassen den Kern der Untersuchung zusammen.

Warum wird die Ziffernnote trotz der Kritik weiterhin so häufig eingesetzt?

Die Arbeit deutet an, dass die Ziffernnote trotz ihrer Schwächen durch ihre gesellschaftliche Akzeptanz, besonders bei Übergangsentscheidungen, als unentbehrlich angesehen wird.

Welche Rolle spielt die Selektionsfunktion in diesem Kontext?

Die Selektionsfunktion dient der Zuteilung zu weiterführenden Bildungswegen, steht jedoch in einem Spannungsfeld zur individuellen Förderung und Motivationssteigerung der Schüler.

Wie bewertet der Autor die Kombination von Noten und verbalem Feedback?

Die Kombination wird als sinnvoll erachtet, da sie Transparenz erhöht und gleichzeitig den Anforderungen an eine individuelle Leistungsrückmeldung gerecht werden kann.

Welche Konsequenz zieht der Autor für die eigene Unterrichtspraxis?

Der Autor betont, dass man sich der Schwächen der Notengebung bewusst sein muss und versucht, diese durch ergänzende Rückmeldungen zu kompensieren.

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Details

Title
Leistungsbeurteilung von Schularbeiten. Ein Vergleich gängiger Bezugsnormen
College
University of Hamburg
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
11
Catalog Number
V958052
ISBN (eBook)
9783346301819
Language
German
Tags
leistungsbeurteilung schularbeiten vergleich bezugsnormen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Leistungsbeurteilung von Schularbeiten. Ein Vergleich gängiger Bezugsnormen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958052
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