Die Struktur römischer Villae Rusticae in Germania Inferior und Germania Superior


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

31 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Quellenlage undForschungsstand

3 Siedlungsgeschichte der römisch-germanischen Provinzen

4 Die Villa Rustica in Germania Inferior und Superior
4.1 Bauliche Gestalt
4.2 Logistischer Aufbau
4.3 Anbaustrukturen
4.4 Bewirtschaftung

5 Niedergang der Villenwirtschaft in der Spätantike

6 Fazit

7 Abbildungsverzeichnis

8 Quellen- und Literaturverzeichnis
8.1 Quellenverzeichnis
8.2 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die Landwirtschaft gilt als Basis der römischen Wirtschaft und demzufolge als wirtschaftliches Fundament des Imperium Romanum.1 Sie bildete den Ausgangspunkt für Produktion, nicht alleine von verderblichen Gütern, Versorgung und Handel. Mit der herrschaftlichen Übernahme der germanischen Gebiete, im Zuge der römischen Expansion, und ihrer anschließenden Provinzialisierung (ab 85 n. Chr.), setzte auch die wirtschaftliche Umwandlung vorhandener Strukturen ein.2 In den römisch-germanischen Provinzen musste das Land für das Militär und ansiedelnde Zivilisten meist erst nutzbar gemacht werden: auf Grundlage des römischen Verständnisses einer Villenwirtschaft und unter Berücksichtigung wichtiger Faktoren wie Topographie, Flora und Fauna. Die Villenwirtschaft war für die römische Landwirtschaft nicht die einzige, aber doch die typische Organisationsform und Produktionsweise.3

Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die der Struktur römischer Villae Rusticae in den Provinzen Germania Inferior und Superior. 4 Untersucht wird zunächst die Siedlungsgeschichte im Themengebiet. Schwerpunkt ist dabei die Frage, wie sich römische Landgüter im Zuge römischer Politik entwickeln konnten. Unter welchen z.B. topografischen Einflüssen fand diese Entwicklung statt und welchen Problemen war sie ausgesetzt? Die Frage nach der Struktur, im Hauptteil der Arbeit, umschließt zunächst den architektonischen Aufbau und sucht diesbezüglich vor allem nach baustrukturellen Ergebnissen. Die Struktur beinhaltet aber auch den logistischen Aufbau. Wie erfolgte die Anbindung an Wasser- und Straßennetze? Wie groß waren bspw. die Abstände von einem Hof zu benachbarten Gutshöfen? Abschließend werden Anbauungsstrukturen wie Monokulturen und Viehwirtschaft untersucht sowie gegebenenfalls verfolgte Nebengewerbe, die zusätzliche Wirtschaftsgebäude erforderlich machten. Welchen Anteil hatten dabei die ansässigen germanischen Personen an der römischen Wirtschaft? Welche Entwicklung fand auf technischer sowie infrastruktureller Ebene statt? Wie beeinflusste sie Wirtschaft und Handel? Dabei soll auch Publius Cornelius Tacitus auf dem Prüfstand stehen, der Germanien als hinreichend ertragreich, für Fruchtbäume ungeeignet, an Vieh reich, aber meistens kleinwüchsig beschrieb und daher nicht als ideales Gebiet für die Landwirtschaft erachtete.5

Die vorliegende Arbeit erhält insgesamt einen starken wirtschaftsgeschichtlichen Charakter. Dennoch werden auch zeitgeschichtliche und kulturelle Faktoren nicht außen vor gelassen. Vereinzelt werden zudem provinzübergreifende Aspekte beleuchtet.

Grundlegend für die Beantwortung der Struktur römischer Villae Rusticae in beiden Germanien sind vor allem die Arbeiten von Helmut Bender zur baulichen Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen sowie die Untersuchungen Gerda von Bülows zur Entwicklung römischer Villenwirtschaft.

Die Frage nach den Strukturen, in die römische Gutwirtschaften eingebunden waren, ist für die Nordwest-Provinzen insgesamt schwerer zu beantworten als für andere Provinzen des Imperium Romanum, da für diese Gebiete weniger Funde vorliegen. Nur selten sind überregionale oder gar allgemeingültige Tendenzen möglich. „Jedes Areal bedarf einer gründlichen Analyse, die sich […] auf die kritische Bewertung der archäologischen Befunde und Funde stützt“, konstatiert Bender folgerichtig.6

2 Quellenlage undForschungsstand

Über die römische Wirtschaft und die effizientesten Vorgehensweisen sind uns zahlreiche Schriftstücke erhalten geblieben. Bereits in der römischen Antike existierte eine Vielzahl an intensiven Auseinandersetzungen über die optimale Landwirtschaftlichkeit römischer Landgüter. Belege finden wir u.a. bei Terentius Varro, Cato und Columella.7 Die klassischen antiken Quellen beziehen sich in erster Linie auf spätrepublikanisch-frühkaiserliche Landwirtschaft auf italienischem Boden. Da unterschiedliche Witterungsverhältnisse und klimatische Bedingungen in den Provinzen die wirtschaftlichen Grundüberlegungen beeinflusst haben, sind diese Überlegungen nicht eins zu eins auf die Villenwirtschaft provinzieller Gebiete des Imperium Romanum übertragbar.8 Die Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse in den römisch-germanischen Provinzen weist daher einige erhebliche Schwierigkeiten auf. Für das Themengebiet existieren zudem ausschließlich römische Schriften, die sich wiederum oft auf zeitgenössische Überlieferungen aus den Provinzen beziehen.

Die Archäologie gewinnt an dieser Stelle an Bedeutung, da sie Elemente hervorbringt, die literarische Sachverhalte belegen können. Mit Hilfe von Fundstücken, u.a. aus den Bereichen der Landwirtschaft, Glas- und Keramikproduktion sowie Bauwirtschaft, können Rückschlüsse auf die bedeutendsten Produktionszweige, aber auch auf Handelstätigkeiten und die Gewinnung von Bodenschätzen geschlossen werden. Erkenntnisse über Gebäude und deren Verteilung können aus noch vorhandenen Grundmauern gezogen werden. Aus Materialresten können zudem Hinweise auf Baumaterialien gewonnen werden.

Dennoch haben Untersuchungen zur baulichen Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den römisch-germanischen Provinzen mit einigen Problemen zu kämpfen.9 Landgüter, die komplett oder wenigstens in Teilen ausgegraben und publiziert sind, sind sehr selten.10 Kartierungen der z.B. durch Fotoaufnahmen aus der Luft festgestellten Villen erlauben vor allem Aussagen über die Verteilung von Einzelhöfen in einem bestimmten Gelände und weniger über die Ausdehnung der zu einem Gutshof gehörigen Ländereien.11 Die archäologischen Befunde einer Region weisen häufig Elemente auf, die nicht alle zum gleichen Zeitpunkt existiert haben müssen. Denn durch Um- oder Anbauten können Bestandteile an und im Gebäudekomplex hinzugefügt oder entfernt worden sein. Die Interpretationen von Gebäuden oder Gebäudeüberresten gestalten sich oft als schwierig. Häufig fehlen bei Funden eindeutige Elemente, die auf die ursprüngliche Funktion hinweisen könnten.12 Rückschlüsse auf den wirtschaftlichen Erfolg einer Villenwirtschaft werden häufig über die Ausstattung und Größe eines Landguts gezogen. Auch diese Konstanten müssen nicht zwingendeinen Bezug zum wirtschaftlichen Erfolg eines Gutes haben, da das Kapital des Besitzers nicht zwangsläufig direkt in den Produktionsprozess einfließen musste. Zudem konnte die Größe der Gutsflächen mit der jeweiligen Produktionsrichtung und dem Spezifizierungsgrad variieren.13

Grundtypen römischer Villenwirtschaft, wie wir sie bei Varro, Cato und Columella finden, die umfangreiche Angaben zu Produktionsstärke und Größe machen, sind immer vor allem als Idealtypus zu verstehen. Die einzelnen realisierten und bewirtschafteten Villae in den Provinzen hingegen, mit einer Fülle an Sonderprivilegien gegenüber Rom, fielen sehr viel individueller aus. Je nach Lage, Spezialisierung oder auch Reichtum konnten alle Elemente variabel sein.

Für die Untersuchung römischer Villenwirtschaft scheint es ferner notwendig, an dieser Stelle wichtige Begrifflichkeiten zu klären. Die Geschichte der römischen Landwirtschaft zeigt, dass sich bereits in der Zeit der Römischen Republik zwei Wirtschaftsformen herausbildeten. Dies waren zum einen kleinbäuerliche Wirtschaften, die zur reinen Selbstversorgung und ohne größeren Profit im Familienbetrieb bewirtschaftet wurden. Daneben existierten durch Arbeitskräfte bewirtschaftete Gutswirtschaften oder Landgüter, die durch Überschussproduktion hohe Gewinne erzielen konnten. Helmut Bender versteht unter dem Begriff „Landgut“ „jedes zum selbstständigen Betrieb der Landwirtschaft (Ackerbau, Viehzucht, Geflügelzucht und Forstwirtschaft) geeignetes und eingerichtetes Grundstück“14. Ein Landgut, so Bender weiter, „erfordert insbesondere eine Hofstelle mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden“15. Schwieriger gestaltet sich dagegen die Definition des Begriffes Villa Rustica. Roth-Rubi weist stellvertretend darauf hin, dass Villa Rustica als Bautyp einerseits und landwirtschaftlicher Betrieb andererseits vor allem eine neuzeitliche Benennung darstellt. Indes erscheint Villa Rustica bereits in der antiken Fachliteratur.16 Allerdings finden wir weder exakte Angaben darüber, welche bauliche Gestalt solche Anlagen im Idealfall haben sollten, noch werden landwirtschaftliche Betriebe dieses Typus genauer definiert, erklärt Bender. Eine gewisse Grundausstattung von Gebäuden, die überwiegend oder ausschließlich der landwirtschaftlichen Tätigkeit im weitesten Sinne dienten, dürfe dennoch vorausgesetzt werden. Ab einer gewissen Größe wurde ein Landgut in den Status einer „Villa“ erhoben. Etymologisch betrachtet, haben einige Elemente bis in die heutige Zeit ihre Gültigkeit behalten. So wird eine Villa als vornehmer Wohnsitz bezeichnet, der sich entweder auf dem Lande oder am Stadtrand befindet.17 Im weitesten Sinne trifft dies auch auf die italienische Villa Rustica zu. Meist handelte es sich um den Landsitz eines städtischen Bürgers, auf dem verschiedene Güter produziert wurden.18

Leveauist der Meinung, dass der ursprüngliche Begriff Villa im italischen Sprachgebrauch wohl lediglich den umhegten Hof eines Landgutes innehatte.19 Die umliegenden Flächen zählten als einfaches Nutzland, außerhalb eines Gutes, und nicht zum Status einer Villa Rustica.20 Gerda von Bülow versteht unter einer „Villenwirtschaft“ jene Güter, die „unabhängig von ihrer Größe, zur Basis für die Herausbildung spezifischer Organisationsformen [wurden] […], die für die römische Landwirtschaft charakteristisch geworden sind“. Das Zentrum einer solchen Villenwirtschaft, so von Bülow, bilde die Villa, „die zumeist außerhalb eines geschlossenen Siedlungsverbandes lag und von der dazugehörigen Nutzfläche umgeben war“21. Gutshof, Bauernhof, Villa Rustica: Bender gebraucht diese Begriffe synonym.

3 Siedlungsgeschichte der römisch-germanischen Provinzen

In den Nordwestprovinzen stellten Landgüter vom Typus Villa Rustica die häufigste Form römischer Siedlungen dar.22 Helmut Bender geht davon aus, dass in der mittleren Kaiserzeit (69 – 192 n. Chr.) etwa 80-90% der Bevölkerung in den römisch-germanischen Provinzen auf dem Lande lebte, außerhalb von Lagern, Siedlungen und entstehenden römischen Städten.23 Eine Errichtung von Villen in größerem Stil erfolgte gegen Ende des 1. Jh., nach dem Ausbau des obergermanischen Limes und der Neuordnung der Provinzialverwaltung.24 Für eine Besiedlung der neuen, militärisch gesicherten Territoriengab es zwei Möglichkeiten: freiwillige Zuwanderung oder staatlich verordnete Umsiedlung. Im ersten Fall wurde Land erworben, im zweiten wurden Parzellen staatlich zugewiesen. Da in den römisch-germanischen Provinzen die Ansiedlungen zu großen Teilen durch römische Bürger erfolgte, ist davon auszugehen, dass Grundtypen römischer Wirtschaftsformen als Vorbild für wirtschaftliche sowie infrastrukturelle neugegründete Güter im Themengebiet gedient haben. Diese mussten freilich den klimatischen und topografischen Gegebenheiten angepasst werden. Je nach topografischer Situation einerseits und bereits vorhandenen Siedlungsstrukturen andererseits, vollzog sich die Besiedelung unterschiedlich.

Einen relativ problemlos verlaufenden Siedlungsvorgang zeigt das Beispiel des Regensburger Umlandes. Torbrügge gibt an, dass nur kleine landwirtschaftliche Verbände vor der römischen Besiedelung anzutreffen waren, die eine einfachere Landwirtschaft betrieben.25 Die insgesamt günstige Geländesituation machte zunächst keine „künstliche“ Nutzbarmachung erforderlich. Zunächst erfolgte der Ausbau der Agrarkultur, die eine Urbanisierung in größerem Maße erst ermöglichte. Diese vollzog sich „nach der Besetzung des Landes bis zur Gründung des Legionslagers um 179 n. Chr.“26

Vor allem die unmittelbare Grenznähe bestimmte den Charakter des Siedlungsbildes und auch das wirtschaftliche Leben wurde entscheidend davon beeinflusst. Eine besondere Dichte an Villenbesiedlungen konnte vor allem in der Umgebung von Legionslagern festgestellt werden. Bevorzugte Standorte waren auch die fruchtbaren Niederungen entlang der Nebenflüsse des Rheins, aber auch andere Flusstäler.27 Wolters betont, wie stark der römische Einfluss in römisch-germanischen Provinzen, gerade im landwirtschaftlichen Bereich, gewesen sein muss. So seinen „Städte, Dörfer und landwirtschaftliche Güter [...] von römischen Ingenieuren genau vermessen worden.“28 Durch die systematische Bodenaufteilung war bald eine hohe Dichte an Villae zu verzeichnen. Dadurch konnten vor allem die fruchtbaren Böden wie die Nebenarme des Rheins(rechts- wie linksrheinisch) optimal erschlossen werden. Auch im rechtsrheinischen Dekumatland verbreitete sich die Villenwirtschaft sehr intensiv, sodass bis heute etwa 1 000 Höfe lokalisiert wurden.29 Römische Landgüter erschlossen gerade das fruchtbare Land in einem so starken Maße, dass sie vorrömischen Siedlungen in diesen Gebieten durch die Einrichtung von Villae Rusticae immer mehr verdrängt wurden. Andere Siedlungen wurden sich ausweitenden Villenwirtschaften zugeordnet, indem ihre Bewohner mit in den Siedlungsprozess eingeschlossen wurden und saisonweise oder ständig für den Villenbesitzer arbeiteten.30 Kreuz erklärt, dass es innerhalb der Landwirtschaft zwischen Römern und Germanen zu einem Wissensaustausch gekommen sein muss, der die jeweiligen Traditionen berücksichtigte.31 Das Beispiel der Siedlung von Rijswijk aus den benachbarten Niederlanden zeigt, wie sich eine einheimische Siedlung über einen Zeitraum von 270 Jahren zu einer römischen Villa mit Steingebäuden entwickelt hat.32

Ende des 2. Jh./Anfang des 3. Jh. hatte sich die Villenwirtschaft in den Provinzen am Limes voll entfaltet. In Folge dessen ist eine dichte Besiedlung der landwirtschaftlich nutzbaren Gebiete mit Villenstellen zu beobachten.33 Bender schätzte 1997 die Zahl aller jemals existierenden Landgütern in beiden Germanien für das 2. Jh. auf 10 000 bis 15 000.34 Diese Zahl muss mittlerweile relativiert werden, da sich z.B. im Gebiet nördlich von Frankfurt in der Wetterau die Zahl der Fundpunkte im Zuge von Geländeuntersuchungen von ursprünglich ca. 130 mehr als verdreifacht hat.35

4 Die Villa Rustica in Germania Inferior und Superior

Als kleines Gut wird in der Forschung ein Gut bezeichnet, zu dem eine Ackerfläche von 10 bis 80 iugera (etwa 2,5-20 ha) gehörte. Ein mittelgroßes Gut umfasste 80 bis 500 iugera (etwa 20-125 ha). Bei einer darüber hinaus gehenden Ackerfläche wird von einem Großgut gesprochen. Unabhängig von der Größe der landwirtschaftlichen Nutzfläche war die Wirtschaftsweise gleich und entsprach der römischen Villenwirtschaft.36 Es kann davon ausgegangen werden, dass die Masse der Landgüter anfangs kleinere Einzelhöfe mit autarkem Charakter darstellten. Produziert wurde zur Versorgung römischer Truppenlager und der dazugehörigen Zivilsiedlungen, zunächst noch ohne eine gewinnbringende Überschussproduktion.37 Im Zuge des Ausbaus der Provinzen wurden mehrheitlich große Landgüter gegründet. Parallel zu diesen Neugründungen existierten vor, während und nach der römischen Besatzungszeit kleinere, einfachere Höfe, die mitunter „in geschlossenen dörflichen Siedlungen“ eine kleine Landparzelle für den Eigenbedarf bewirtschafteten“38, so von Bülow. Untersuchungen in der benachbarten Provinz Belgica zeigen ein deutliches Überwiegen mittelgroßer Anlagen (etwa 60%) gegenüber Gebäuderesten mit nur kleiner Grundfläche (etwa 23%) und großen Höfen (etwa 15%). Die Funde und Befunde legen nahe, dass auch in den beiden Germanien mittelgroße Veteranengüter das Bild der ländlichen Besiedlung bestimmt haben. Seltener sind Großvillen, deren Besitzer ihre Ländereien parzellenweise zur Bewirtschaftung an Kolonen verpachteten. Eine besonders dichte Besiedlung mit großen Luxusvillen konnte für die Umgebung von Augusta Treverorum (Trier) nachgewiesen.39 Daneben dürften in den Rheinprovinzen vereinzelt kaiserliche Domänen existierten haben, darunter ein etwa 9 km [ 2 ] großes Areal in der Nordeifel.40

4.1 Bauliche Gestalt

Die Hoffläche einer Villa Rustica kann in zwei verschiedene Hauptbereiche unterteilt werden, die man gemeinhin und antiken Quellen folgend mit pars urbana / domestica und zum anderen pars rustica bezeichnet.41

Pars urbana o der domestica benennt den zentralen Wohntrakt des Gutsherren oder des Verwalters mit dessen Familie, aber auch der Arbeiter. Das Hauptgebäude oder auch als Herrenhaus oder Wohnhaus des Besitzers bezeichnet, hebt sich topografisch, vor allem bei axialstrukturierten Anlagen, von anderen Gebäuden hervor.42 Es war das Zentrum einer solchen Villenanlage. Je nach Reichtum war das Herrenhaus von Ziergärten oder Wasserbecken umgeben.43 In den beiden römisch-germanischen Provinzen setzte sich ab dem 1. Jh. der Bautyp der Portikusvilla durch. Diese als Risalittypus bezeichneten Anlagen bildeten zwischen zwei, meist turmähnlichen Wohnteilen, eine säulengefasste Portikus.44 Philippe Leveau bemerkt, dass es nicht zwangsläufig der Fall sein musste, dass der Gutsbesitzer auf seinem Gut auch seinen Wohnsitz hatte, sondern es eher als reine Kapitalanlage verstand. Der Besitzer selbst musste nicht zwangsläufig auf jedem Fundus ein eigenes Herrenhaus unterhalten.45 Zusätzliche und einfacher beschaffene Wohnhäuser neben dem Haupthaus werden häufig als die Gebäude des Verwalters (vilicus) oder auch von Pächtern (coloni) interpretiert.46 Es ist an dieser Stelle nicht möglich, alle einzelnen Räume zu besprechen. Erwähnenswert sind vor allem Empfangsräume, Wohntrakte, Küchen oder einfache Herdstellen, Schlafzimmer, Keller usw.47 Gebäude und Räumlichkeiten waren von einfach bis luxuriös ausgestattet, je nach Repräsentationsbedürfnis und Reichtum des Besitzers. Auch die verschiedenen Typen von Villae nahmen Einfluss auf die wohnliche Gestaltung. Setzte der in der Regel wohlhabende römische Stadtbürger lediglich einen vilicus als Verwalter ein, fiel die Ausstattung weniger luxuriös aus. Lebte der Besitzer oft und lange auf einem Landgut, so ist es wahrscheinlich, dass auch das Herrenhaus dementsprechend eingerichtet war. Nicht selten stehen einfache Gebäude auf bescheidenen Anlagen in unmittelbarer Nähe zu prächtigen, repräsentativen Landgütern. Dass die einfacheren, weniger luxuriös ausgestatteten Landgüter überwogen haben, erklärt Bender.48 Die meisten Wohnhäuser dieser Gutshöfe waren dennoch mit ausreichendem Komfort wie Heizungsanlagen und Bademöglichkeiten ausgestattet, die auf eine ständige Anwesenheit des Besitzers hindeuten.49 Von Bülow geht deshalb davon aus, dass die Mehrzahl der Besitzer, zumeist Veteranen, die ihr Gut nicht verpachteten oder verkauften, nicht noch einen zusätzlichen Wohnsitz in größeren Siedlung oder Städten hatten.50

Pars rustica meint den Wirtschaftshof. Hierzu zählen die Nebengebäude eines Landgutes, also Wirtschaftsgebäude, und zum Teil auch verschiedene Wohnhäuser zur Unterbringung von Arbeitskräften. Vor allem Wirtschaftsbauten entziehen sich in den Nordwestprovinzen vielfach einer genaueren Interpretation, sofern keine eindeutigen Hinweise auf ein Gewerbe vorliegen. Je nach Nutzung und Produktionszweig existieren unterschiedliche Typen von Nebengebäuden wie Darranlagen zum Rösten von Spelzgetreide oder anderen Feldprodukten wie Flachs und Malzdarre; Ställe, in denen vor allem Rinder „aufgestallt“ waren; Ziegeleien, Töpfereien, Kalkbrennereien und Glasherstellung; Kelteranlagen und Speicher; Schmieden; Mühleneinrichtungen51 und Wasserräder.

Trennungselemente zwischen pars rustica und pars urbana konnten Mauern, Terrassen, Wasserbecken u.a. sein.52 Eine konsequente Trennung der pars rustica zur pars urbana / domestica ist freilich nicht gegeben, da die Anordnung in erster Linie dem logistischen Zweck folgte. So können nicht selten Wohngebäude in der pars rustica nachgewiesen werden, die vermutlich als Unterkünfte für auf dem Gut verbleibende Arbeitskräfte gedient haben.53 Robert J. Buck macht darauf aufmerksam, dass verschiedene Begrifflichkeiten oft als Synonyme in den antiken Schriften auftauchen und nicht klar voneinander trennbar sind.54 Für das bauliche Verhältnis beider Hauptbestandteile entwickelten sich verschiedene Möglichkeiten: 1. Sie waren beide in einem einzigen Gebäude untergebracht. 2. Wohn- und Wirtschaftsgebäude gruppierten sich um einen gemeinsamen Hof oder lagen getrennt an zwei hintereinanderliegenden Höfen.3. Die Wirtschaftsbauten umgaben das Wohnhaus und der gesamte Baukomplex war von einer Mauer umgeben.55

[...]


1 Vgl. Von Bülow, Gerda: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft: Die archäologischen Quellen zur Entwicklung der Villenwirtschaft. In: Johne, Klaus-Peter (Hrsg.): Gesellschaft und Wirtschaft des Römischen Reiches im 3 : Jahrhundert. Studien zu ausgewählten Problemen. Berlin 1993. S. 17.

2 Vgl. Ebd. S. 28. Domitian errichtete um das Jahr 85 n. Chr. die Provinzen Germania Superior und Germania Inferior. „Das am besten erforschte Beispiel dieser Art ist die Villa von Mayen“, erklärt von Bülow, „die von vorrömischer Zeit bis in die Spätantike kontinuierlich bewohnt und mehrfach umgebaut wurde“. In den keltischen und germanischen Gebieten erfolgte landwirtschaftliche Bodennutzung in vorrömischer Zeit auf Basis einzeln gelegener Gehöfte.

3 Vgl. Ebd. S. 20, 28.

4 Vgl. Bender, Helmut: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. In: Herz, Peter / Waldherr, Gerhard (Hrsg.): Landwirtschaft im Imperium Romanum. St. Katharinen 2001. S. 1;Abb. 1. S. 26.Germania Superior, auch Obergermanien, umfasste Teile des südwestlichen Deutschlands, darunterdas Dekumatland, der heutigen Schweiz und Frankreichs.Germania Inferior, auch Niedergermanien, umfasste die westlich des Rheins gelegenen Teile Deutschlands, Belgiens und der Niederlande.

5 Tacitus: Germania / Ed.withintroductionandnotesbyJ.G.C.Anderson. Bristol 1997. 5.1. Satis ferax, frugiferarumarborumimpatiens, pecorumfecundasedplerumqueimprocera.

6 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 24

7 Vgl. Flach,Dieter: RömischeAgrargeschichte. München 1990.

8 Vgl. Ebd. S. 82 f. An provinziellen VillaeRusticae erwähnen antike Autoren vor allem diejenigen in der Provinz Africa als wichtigste Exporteure für Getreide und andere Güter. Diese Erkenntnisse sind wiederum die für römisch-germanischen Gebiete nicht anwendbar, da die klimatische und topografische Situation in Nordafrika ein völlig andere ist.

9 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 3.

10 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 25.

11 Vgl. Ebd. S. 4; Leveau, Philippe: Veränderungen der Landwirtschaft Südgalliens im Zuge der römischen Herrschaftsausbreitung. In: Herz, Peter / Waldherr, Gerhard (Hrsg.): Landwirtschaft im Imperium Romanum. St. Katharinen 2001. Ein weiteres Problem zeigt sich im Nachweis der Siedlungsstrukturen einer Region. Durch die Archäologie werden vor allem baustrukturelle Ergebnisse gewonnen, die jedoch keine Hinweise auf etwaige Siedlungsstrukturen eines Gebietes liefern. Leveau bemerkt, dass, aufgrund gut strukturierter und weitreichender Infrastrukturen, auf und zwischen den Villae einerseits und deren Märkten andererseits, ohne eine systematische Ausgrabung und Analyse eine einzelne Villa Rustica von kleineren Dörfern kaum zu unterscheiden ist.

12 Vgl. Schmidt-Lawrenz, Stefan: Gebäude E der römischen Gutsanlage von Hechingen-Stein, Hechingen 2005. S. 8.

13 Kenntnisse über den Reichtum des ehemaligen Besitzers sind bestenfalls durch der Art der Ausstattung oder durch vorhandene Gräber und deren Inschriften möglich.

14 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 4.

15 Vgl. Ebd.

16 Vgl. Roth-Rubi, Katrin: Die ländliche Besiedlung und Landwirtschaft im Gebiet der Helvetier (Schweizer Mittelland) während der Kaiserzeit. In: Bender, Helmut / Wolff, Hartmut (Hrsg.): Ländliche Besiedlung und Landwirtschaft in den Rhein-Donau-Provinzen des Römischen Reiches. Passauer Universitätsschr. Z. Arch. 2. Espelkamp 1994. S. 310.

17 Eine Sonderform wäre die Stadtvilla.

18 Vgl. Wermke, Matthias et al.: Duden. Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. Band 7. Berlin 2001. S. 900.

19 Vgl. Leveau: Veränderungen der Landwirtschaft. S. 147.

20 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 20 Problematisch erweist sich für die praktische Anwendung in den römisch-germanischen Provinzen zudem die Einschränkung der Begriffe Villa und „Villenwirtschaft“ auf das „ausschließlich von Sklaven bewirtschaftete mittelgroße Gut“. Siehe S.

21 Vgl. Ebd. S. 18.

22 Vgl. Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 1. Zu den römischen Nordwestprovinzen zählen, neben den beiden Germanien, vor allem Britannien, Gallien, Belgica, Raetia und Noricum.

23 Vgl. Ebd. S. 21;

24 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 53.

25 Vgl. Torbrügge, Walter: Die Landschaften um Regensburg in vor- und frühgeschichtlicher Zeit. In: Führer zu archäologischen Denkmälern 5-6. Tl. 1. Stuttgart 1984; Torbrügge, Walter: Regensburg – Kelkheim – Straubing. Teil I: Zur Siedlungsgeschichte der südlichen Frankenalb, des Vorderen Bayrischen Waldes und der Donauebene. Band 5. Stuttgart 1984. S. 50 ff.

26 Vgl. Ebd. S. 60. Erst in der Blütezeit um 260 fand eine „massive Kultivierung“ statt, so Torbrügge.

27 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 54.

28 Vgl. Wolters, Reinhard: DieRömerinGermanien. München 2000. S. 84 Zudem sei eine Bodensteuer erhoben worden. Dies kann in erster Linie für militärisch gesicherte Gebiete und nicht für unmittelbare Grenzgebiete gelten.

29 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 54.

30 Vgl. Bechert, Tilmann: Römische Archäologie in Deutschland. Geschichte, Denkmäler, Museen. Stuttgart 2003. S. 130; Torbrügge: Regensburg – Kelkheim – Straubing. S. 60; Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 33; Wolters: Die Römer in Germanien. S. 84. Viele Germanen siedelten später bewusst in der Nähe von römischen Siedlungen, um sich an der römischen Villenwirtschaft zu beteiligen bzw. sich an ihr zu bereichern. Kaiser Mark Aurel soll zudem versucht haben, regionalen Mangel an Arbeitskräften in der Landwirtschaft abzuhelfen, indem er kriegsgefangene Barbaren als an den Boden gebundene, aber persönlich freie Kleinpächter (inquilini) auf verödeten Ländereien ansiedelte. Wolters ist dennoch der Meinung, dass bis in das dritte Jahrhundert weder die kleinen Gutshöfe noch VillaeRusticae größeren Einfluss im Sinne einer Romanisierung nahmen. Mit „einem geradezu übertriebenen Luxus, mit großen Badeanlagen und aufwendigen Mosaiken, mit Marmor und überreichem Inventar“ wäre erst im vierten Jahrhundert eine explizite Romanisierung abzulesen.

31 Vgl. Kreuz, Angela: Römische Landwirtschaft. Eine Entwicklung zum Besseren? Einige Aspekte aus dem Mittelgebirgsraum. In: Herz, Peter / Waldherr, Gerhard (Hrsg.): Landwirtschaft im Imperium Romanum. St. Katharinen 2001. 132. Weiterhin argumentiert Kreuz, dass entsprechende „Unterschiede zwischen der keltischen und germanischen und der römischen Landwirtschaft [...] weniger auf einem unterschiedlichen Kenntnisstand beruhen, als vielmehr auf gesellschaftlichen Entwicklungen und auf Veränderungen der Bevölkerungsdichte.“

32 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 13.

33 Vgl. Ebd. S. 34.

34 Vgl. Bender, Helmut: Agrargeschichte Deutschlands in der römischen Kaiserzeit innerhalb der Grenzen des Imperium Romanum. In: Lüning, Jens / Jockenhövel, Albrecht / Bender, Helmut / Capelle / Torsten: Deutsche Agrargeschichte 1: Vor- und Frühgeschichte. Stuttgart 1997. S. 364 f.

35 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 4.

36 Vgl. Ebd. S. 20.

37 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 12.

38 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 19.

39 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 27.

40 Vgl. Ebd. S. 54. Diese wurden wiederum parzelliert und verpachtet.

41 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 8. Bespiele dazu finden wir etwa in Oberndorf (Schwaben).

42 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 23.

43 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 9.

44 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 23, 53; Vgl. Bender. Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 9 ff. Dieser Bautypus kann vor allem in den Nordwestprovinzen nachgewiesen werden. Seltener waren in den Rheingebieten der blockartig kompakte Hausgrundriss sowie die Villa mit umbautem Peristylhof, wie sie häufig in den südlichen Provinzen vorkamen.

45 Leveau: Veränderungen der Landwirtschaft. S. 144. Der Landbesitz eines Einzelnen konnte z. B. aus mehreren, voneinander entfernt liegenden Grundstücken bestehen.

46 Folgt man Leveau, dann liegt es nahe, dass auch das Herrenhaus möglicher Sitz des Verwalters war.

47 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 9.

48 Vgl. Ebd. S. 12.

49 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 9. In den Nordwestprovinzen scheinen den römischen Bürgern Badeanlagen im römisch kulturellen Sinne besonders wichtig gewesen zu sein. Verfügte eine Villa über eine Badeanlage, tauchen zumeist Abweichungen in ihrer baulichen Lösung auf. Es handelte sich entweder um ein völlig freistehendes, separates Gebäude auf dem Gelände einer Villa Rustica oder das Bad war völlig in das Herrenhaus integriert oder mittels eines Verbindungstraktes mit ihm verbunden. Die Ausstattung schwankte von einfach bis luxuriös.

50 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 30.

51 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 9. Bekannt ist zumeist auch, ob als Antrieb Wasserkraft, Menschen oder Tiere eingesetzt wurden.

52 Vgl. Ebd.

53 Vgl. Von Bülow: Zu den Verhältnissen in der Landwirtschaft. S. 24.

54 Vgl. Buck, Robert J.: Agriculture an agriculturalpractice in Roman Law. In: Historia. Zeitschrift für alte Geschichte. Einzelschriften. Heft 45. Wiesbaden 1983. S. 10 f.

55 Vgl. Bender: Bauliche Gestalt und Struktur römischer Landgüter in den nordwestlichen Provinzen des Imperium Romanum. S. 9. Bei Axialanlagen liegt das Herrenhaus meist an herausgehobener Stelle am Ende der Längsachse. Das Hauptgebäude kann aber auch in der Mitte liegen. Bei den aleatorischen Anlagen liegt es, ohne erkennbares System, in der Mitte, am Rand oder nahe am Wasser (Bach, Quelle).

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Details

Titel
Die Struktur römischer Villae Rusticae in Germania Inferior und Germania Superior
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
31
Katalognummer
V958092
ISBN (eBook)
9783346302168
ISBN (Buch)
9783346302175
Sprache
Deutsch
Schlagworte
struktur, villae, rusticae, germania, inferior, superior
Arbeit zitieren
Jens Mühle (Autor), 2016, Die Struktur römischer Villae Rusticae in Germania Inferior und Germania Superior, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958092

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