Antonio de Nebrija. Apologetische Sprachreflexion im Prolog der "Gramática de la Lengua castellana"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017

17 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Leben und Werk des Antonio de Nebrija
2.1 Das Leben des „humanista completo“
2.2 La Gramätica de la Lengua castellana

3. Linguistischer Kontext - Castellano in der ausgehenden Renaissance

4. Analyse des Prologs

5. Fazit

6. Bibliographie

1. Einleitung

Dass Spanisch1 aufgrund der hohen Sprecherzahlen und der geographischen Verbreitung zu den großen Weltsprachen2 gezählt wird, ist auf die europäische Expansion und auf den Aufstieg Spaniens zu einer der ersten Kolonialmächte zurückzuführen. Während die Real Academia Espanola (RAE) als wichtigste Institution der Pflege der spanischen Sprache die sich im Laufe der Zeit herauskristallisierenden sprachlichen Variationen unter der traditionellen Dichotomie des europäischen und des amerikanischen Spanischs zusammenfasste, zeigt die Nueva Gramätica del la lengua espanola einen moderneren Ansatz auf: Basierend auf dem Konzept, dass es sich beim Spanischen um eine plurizentrische Sprache3 handele, hat die RAE in Zusammenarbeit mit der Asociacion de Academias de la Lengua Espanola im Jahr 2009 die unterschiedlichen Normen des Spanischen (aufgeteilt in acht Sprachräume) kodifiziert.4

Die Tatsache, dass mit Hilfe von Grammatiken immer noch an der Normierung der spanischen Sprache gearbeitet wird, demonstriert die Bedeutung dieser für die Sprachpflege, weshalb es sich aus sprachwissenschaftlichen Motiven heraus anbietet, für das weitere Verständnis dieser den Ursprung der Grammatiken zu untersuchen. Antonio de Nebrija, der oft als „fundador de la Filologia romanica“5 bezeichnet wird, hat mit seiner Gramätica de la Lengua castellana6 im Jahr 1492 die erste Grammatik des Kastilischen und laut Antonio Quilis die erste Grammatik einer romance7 veröffentlicht. Die Auseinandersetzung mit diesem Werk bzw. mit dessen Prolog steht im Fokus dieser Arbeit, deren Ziel es ist, den prologo der GC hinsichtlich der Intention des Autors zu analysieren - hatte Antonio de Nebrija schon vor 500 Jahren ähnliche Ziele wie beispielsweise die RAE vor Augen?

Um dieser Fragestellung nachgehen zu können, eignet sich der Prolog, da dieser einerseits während der Renaissance und des Siglo de Oro8 der „Ort der ,apologetischen Reflexion'“9, also der Begründung des im Folgenden untersuchten Gegenstandes, war und andererseits weil er den von Zeitgenossen am meisten rezipierten Teil der Grammatik darstellt.10 Um die Analyse sinnvoll dem biographischen und intellektuellen Klima zuordnen zu können, soll - sofern zur Fragestellung beitragend - mit einem biographischen Kapitel zu Antonio de Nebrija und seinem Werk begonnen werden. Folgend wird für das nähere Verständnis auf den linguistischen Kontext eingegangen, bevor die Untersuchung des Prologs anschließt.

2. Leben und Werk des Antonio de Nebrija

Jahrelang widmete sich die Forschung der Biographie Nebrijas, sodass diese den am meisten untersuchten Bereich darstellt - obwohl er jedoch vermehrt als großer Humanist11 gelobt worden ist und die Tür der „Biblioteca Nacional“ in Madrid neben anderen sein Abbild zeigt, wurde die GC während des gesamten Siglo de Oro entweder auf polemische Art kritisiert oder ignoriert. Trotz solcher Kritiken wie „De la Gramätica [castellana] no hay mucho que decir“12 und der Tatsache, dass die erste humanistische Grammatik einer romanischen Sprache nur in ihrem Original von 1492 gedruckt worden ist, ähnelt ein Großteil der später publizierten kastilischen Grammatiken der scheinbar traditionsbegründenden GC in ihrem Vorgehen.13 Gerade diese Kritiken, die im Zusammenhang mit der Vorstellung der Grammatik thematisiert werden14, verdeutlicht, warum im Folgenden die hinsichtlich der Grammatik relevanten Etappen aus dem Leben Nebrijas erläutert werden sollen.

2.1 Das Leben des „humanista completo“

Antonio Martinez de Cala,15 der in Nebrixa/Nebrissa Veneria, dem heutigen Lebrija16, in der Provinz Sevilla geboren wurde, war zu Lebzeiten unter seiner Herkunftsbezeichnung Antonio de Nebrissa/Lebrixa bekannt. Diesen Namen, unter dem er seine Werke veröffentlichte, ergänzte er später „nach Humanistenart“17 18 um den zusätzlichen Namen Aelius/Elius, allerdings beruht dieser nach Braselmann auf einer fälschlichen Annahme. Nebrija wuchs mit mindestens vier Geschwistern in einer mittelständigen Familie in seiner Geburtsstadt auf, in der er nach eigenen Namen eine Grammatik-Schule besuchte.

Bezüglich seines Geburtsjahres herrscht in der Forschung kein Konsens, vermehrt geht man jedoch von dem Jahr 1444 aus, welches ebenso wie das Jahr 1441 den autobiographischen Angaben seines Vocabulario espanol-latino zu entnehmen Für seine späteren universitären Tätigkeiten sowie für seine zahlreichen Publikationen sind das Studium an der Universität Salamanca und besonders das Stipendium an dem italienischen Collegio di San Clemente in Bologna, wo er erstmals mit dem italienischen Humanismus in Kontakt kam, von Bedeutung. Zu dieser Zeit begannen sich die Grundsteine für sein späteres humanistisches Werk zu entwickeln: Seinen didaktischen Methoden, die den ,veralteten‘ aber in Spanien noch aktuellen Lehrmitteln widersprachen, und dem zugrundeliegenden Verständnis eines korrekten Sprachgebrauchs als Voraussetzung für Bildung und Lehre verdankt er laut Braselmann den Erfolg seiner ersten Werke.19 Er erkennt zwar das fachliche Wissen seiner Professoren an, weder aber deren Ausdrucksweise und noch deren Lehrmethoden; wie Nebrija selbst in seiner ersten Veröffentlichung, der lateinischen Grammatik Introductiones latinae20, sagt21 haben ihn seine Unzufriedenheit über die Sprache sowie über die Inkompetenz seiner Professoren zu seinem Italienaufenthalt motiviert.

Mit 19 Jahren geht er nach Italien, um seine Ausbildung dort fortzusetzen und die klassischen lateinischen Autoren zu studieren, welche es seiner Meinung nach in Spanien wiederzuentdecken gilt.22 Während seiner Aufenthaltsdauer von 10 Jahren23 erwarb er neben seinen Lateinstudien auch umfassende Kenntnisse des Griechischen sowie des Hebräischen, was ihn auf seine spätere Tätigkeit als Grammatik-Professor vorbereitete. Generell kann Nebrijas Studium in Italien, das zu dieser Zeit mit dem Humanismus einen kulturellen Höhepunkt erlebte, als entscheidender Wendepunkt im Leben des humanista completo betrachtet werden. Aus seinem anfänglichen Interesse an den klassischen Sprachen und seiner Unzufriedenheit mit der spanischen Lehre wuchs der Wunsch einer „Humanisierung Spaniens“24. Dieser spanische Humanismus, der mit Nebrija in seinen Anfängen stand, war wie das italienisches Vorbild ein nationalsprachlicher Humanismus, welcher laut Werner Bahner „unter der Berufung auf das griechisch-römische Vorbild die theoretische Verteidigung und praktische Pflege der eigenen sich formierenden nationalen Hoch- oder Standardsprache als zentrale Aufgabe betrachtete“.25 In diesem Sinne wollte Nebrija mit seiner Tätigkeit als Grammatiker Spanien von der „Barbarei“26 befreien, indem man zu den klassischen Autoren und den klassischen Sprachen sowie deren Lehre zurückkehrte.

Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Sekretär und Hauslehrer für den Erzbischof von Sevilla, die ihm erste praktische Erfahrung im Lehren von klassischen Sprachen einbrachte, unterschrieb er im Juli 1475 an der Universität Salamanca einen Vertrag als Lektor der poesla und der elocuencia und erhielt bereits ein Jahr später seine Grammatik-Professur.27 Seine neue Position innehabend konnte Nebrija den Kampf gegen die ,Barbarei‘ beginnen: Obwohl die Grammatik im Mittelalter die unterste Stufe der Universitätslehre darstellte und mit der Arbeit eines Schulmeister verglichen wurde, sah Nebrija in ihr ein Waffe, mit der es galt, die sprachlichen Missstände innerhalb der Universität zu bekämpfen. Seine Überzeugung, dass die anderen Wissenschaften von der der (lateinischen) Grammatik abhingen, vertrat er vor allem in schriftlichen Attacken gegen seine Kollegen, wodurch er sich viele Feinde schuf. Die Tatsache, dass seine humanistischen Ansätze und Methoden auf wenig Verständnis stießen, motivierte ihn dazu, seine Methoden zu reflektieren und im Jahr 1481 sein erstes Buch, die lateinische Grammatik Introductiones latinae, zu veröffentlichen.28 Bevor die Entwicklung seines Schaffens hin zu der GC mit Hilfe einiger anderer Veröffentlichungen, wie unter anderem den Introductiones latinae, im anschließenden Kapitel dargelegt werden, sollen die letzten für die Fragestellung relevanten Lebensabschnitte des humanista completo umrissen werden:

Da der universitäre Lehrauftrag Nebrijas Forschungsprozess hemmte und die Auseinandersetzungen mit den Kollegen einer vollständigen Realisierung seiner Lehre an der Universität im Wege stand, tritt er von seinem Lehrstuhl zurück, um sich im Haus von Juan de Zunigas, seines ehemaligen Schülers und Erzbischofs von Sevilla, seiner Forschung zu widmen. Die Jahre, die er dort verweilt, sollten im Hinblick auf seine Forschung und Publikationen die produktivsten seines Lebens werden; neben der Veröffentlichung zweier Wörterbücher schrieb er auch die vielfach diffamierte GC und widmete sich theologischen Arbeiten. Er verlor jedoch nie das pädagogische Anliegen seiner Arbeit aus den Augen, da er parallel weiterhin im privaten Rahmen lehrte. Bevor Nebrija im Jahr im 1522 verstarb, lehrte er nochmals an der Universität Salamanca, arbeitete als Hofchronist für die Katholischen Könige und publizierte eine Reihe von grammatischen Texten in anderen Fachbereichen, die gegen die „enemigos de la lengua latina“29 gerichtet waren und im endgültigen Bruch Nebrijas mit der Universität Salamanca resultierten.30

2.2 La Gramâtica de la Lengua castellana

Dass die GC bei Weitem nicht das einzige Werk Nebrijas war, sollten die vorangegangen Ausführungen verdeutlicht haben. Bevor jedoch auf die Besonderheiten der ersten kastilischen Grammatik sowie deren zeitgenössische Rezeption bzw. Kritik eingegangen wird, soll einige Jahre vorher, genauer 1481, begonnen werden: Nebrijas Anliegen, die Denk- und Arbeitsweisen des italienischen Humanismus in Spanien zu etablieren, indem er als Grammatik­Professor versuchte, der ,Barbarei‘ durch die Anhebung des Lateinniveaus ein Ende zu setzen, gestaltete sich anfangs schwierig. Die mittelalterlichen Standardlehrwerke zum Lateinischen, wie die Doctrinale von Alexander de Villadei aus dem Jahr 119031, waren auf Schüler zugeschnitten, die Latein sprachen - zu Nebrijas Zeiten wurde jedoch eine ,verfrühte Form‘ des Kastilischen gesprochen und Latein folglich als Fremdsprache erlernt.32 Wie bereits erwähnt publizierte er 1481 daher die ein Jahr zuvor fertiggestellte Lateingrammatik Introductiones latinae, mit der er die veränderte sprachliche Situation in Spanien berücksichtigte und den Studierenden ein modernisiertes Lehrbuch zugänglich machte. Seine Grammatik löste die von Villadei ab und sollte bis ins 17. Jahrhundert das Standardwerk für die Lateinlehre an spanischen Schulen und Universitäten bleiben.

Die beiden Wörterbücher Diccionario latino-espanol (1492) und Vocabulario espanol-latino (1495), die während Nebriajs Aufenthalt bei Juan de Zuniga entstanden und ihn aufgrund ihres Erfolgs zum „Modellautor der spanischen Lexikographie“33 werden ließen, seien an dieser Stelle übergangen, da sie sich nicht mit Themen der Grammatik auseinandersetzen. Von Bedeutung für die Analyse des Prologs der GC ist, dass der immense Erfolg seiner Lateingrammatik Nebrija in seinem Anliegen, mit den Introductiones latinae einen Krieg gegen die Feinde der lateinischen Sprache zu beginnen34, bestärkte und ihn in seinem weiteren Schaffen beeinflusste: Im Jahr 1486 erschien im Auftrag der Katholischen Königin Isabel erstmals eine lateinisch-kastilische Version der Lateingrammatik, damit die (Hof-) Frauen auch über eine Version verfügten, mit der sie Latein ohne männliche Mitwirkung selbstständig erlernen konnten.35 Zwar ist das primäre Motiv dieser ,kastilischen Version‘ das Erlernen der lateinischen Sprache, jedoch könnte man hier auch einen ersten Ansatz für die aufkommende Gegenüberstellung von der eigenen romance und dem klassischen Latein im Sinne humanistischer Ansätze sehen, sodass die im Jahr 1492 erschienene GC als eine logische Fortsetzung der Introductiones latinae bezeichnet werden könnte.

Im Gegensatz zu den vorherigen Veröffentlichungen Nebrijas wurde die GC, welche aus fünf jeweils einem grammatischen Teilbereich gewidmeten Büchern und dem prologo besteht, nur in ihrem Original gedruckt. Hingegen einiger der zahlreichen polemischen Kritiken handelt es sich bei dieser Grammatik laut Antonio Quilis nicht um eine bloße Übertragung seiner lateinischen Grammatik auf die kastilische Sprache sondern um ein Lehrwerk in der eigenen romance über selbige. Dass Nebrija dafür dieselben linguistischen Herangehensweisen wie die klassischen lateinischen Autoren verwendet, widerspricht dem nicht - auf andere Quellen konnte er sich nicht beziehen.36 Drei verschieden Reaktionen löste die Publikation der ersten kastilischen Grammatik aus: Die bloße Ignorierung der GC, die, wie bereits erwähnt, trotz der Kritiken vermehrt auftretende Kopierung des Inhalts und die polemische Diffamierung von Autor und Werk. Für die letztere Haltung ist Juan de Valdés, der in seinem Werk Diälogo de la Lengua nicht nur die GC sondern auch die Wörterbücher kritisiert, der bekannteste Vertreter. Mit Aussagen wie „[...] no era castellano, sino andaluz, hablava y escrivia, como en la Andaluzia, y no como en Castilla[...]”37 oder „[Nebrija] no entendia la verdadera signification del latin [...] o que no alcangaba la del castellano, y ésta podria ser, porque él era de Andaluzia, donde la lengua ni sta muy pura.”38 schreibt er Nebrija aufgrund dessen Herkunft ungenügende sprachliche Kenntnisse im Kastilischen zu. Seiner generellen Auffassung nach ist eine volkssprachige Grammatik unmöglich39, womit er laut Sälzer nicht der einzige war: Seine Muttersprache, in diesem Fall Kastilisch, erlernte man weiterhin durch die Mutter - eine Grammatik der Volkssprache wurde also als überflüssig gewertet.40 Inwiefern Nebrija dieser zeitgenössischen Auffassung mit seiner GC widerspricht und sein Vorhaben im prologo, dem am meisten rezipierten und kritisierten Teil der Grammatik, begründet, wird im Analyseteil thematisiert. Um dieses umrissene zeitgenössische Sprachbewusstsein ebenso wie die umfassenden Kritiken zu verdeutlichen, sollen diese in den linguistischen Kontext auf der Iberischen Halbinsel während der ausgehenden Renaissance eingeordnet, bevor sich die Analyse anschließt.

3. Linguistischer Kontext - Castellano in der ausgehenden Renaissance

Die Zeit, in der Nebrija seine GC publizierte, lässt sich je nach epochaler Einteilung dem Ende der Renaissance oder dem beginnenden Siglo de Oro zuordnen.41 Doch welches intellektuelle Klima erwartete den humanista completo bei seiner Rückkehr aus Italien, der Wiege des Humanismus, in seiner Heimat?

Im Laufe der Reconquista hatte sich Kastilisch unter den nähesprachlichen „romances peninsular es42 durchsetzen können und begann in die distanzsprachlichen Bereiche, die zuvor der lateinischen Sprache Vorbehalten waren, vorzudringen. Unter Alfons X. wurde die Volkssprache, die zuvor unter Ferdinand III. zur offiziellen Kanzleisprache umfunktioniert worden war, durch die sprachliche Norm aus Toledo zum „normalen Idiom für alle Dokumente und Gesetze“43. Mit anderen Worten erlangte Kastilisch als romance bereits im 13. Jahrhundert den Status einer offiziellen Amtssprache.

[...]


1 Bezieht sich auf alle Varietäten der spanischen Sprache; Kastilisch bzw. castellano wird fortführend im Zusammenhang mit der sich auf der Iberischen Halbinsel entwickelnden Sprache gebraucht werden.

2 Für Näheres zum Spanischen als Weltsprache vgl. Carsten Sinner: Weltsprache. In: Sandra Herling/Carolin Patzelt (edd.): Weltsprache Spanisch. Variation, Soziolinguistik und geographische Verbreitung des Spanischen. Stuttgart, 2013, S. 3-26.

3 Auch polyzentrische Sprache; Sprache mit mehreren Standardvarietäten.

4 Vgl. Herling/Patzelt: Weltsprache Spanisch, S. VII & Franz Lebsanft: Spanische Sprachpflege. In: Herling/Patzelt: Weltsprache Spanisch, S. 57-67.

5 Sonja Sälzer: Der Sprachwandel im metasprachlichen Diskurs auf der Iberischen Halbinsel im 16. und 17. Jahrhundert. Heidelberg, 2016, S. 48.

6 Im Folgenden mit GC abgekürzt.

7 Antonio de Nebrija: Gramätica de la Lengua castellana (Herausgegeben und bearbeitet von Antonio Quilis). Madrid, 1980, S. 80. Als Synonym wird im Folgenden auch der Begriff Volkssprache verwendet.

8 Zum linguistischen Kontext dieser Epoche s. Kapitel 3.

9 Petra Braselmann: Humanistische Grammatik und Volkssprache. Zur «Gramätica de la lengua castellana>> von Antonio de Nebrija. Düsseldorf, 1991, S. 175.

10 Vgl. Sälzer: Sprachwandel auf der Iberischen Halbinsel, S. 50.

11 Auf diese für das Leben und Werk Nebrijas sehr wichtige geistige Strömung wird im Verlauf des Kapitels eingegangen werden.

12 Zitiert nach Gonzalez Olmedo in: Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 78.

13 Vgl. Sälzer: Sprachwandel auf der Iberischen Halbinsel, S. 50 & Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 77-78.

14 S. Kapitel 2.2.

15 Ebd., S. 48.

16 Die orthographischen Unterschiede sind auf Phonem- bzw. Graphemänderungen zurückzuführen.

17 Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 47.

18 Vgl. ebd., S. 47-49 & Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 9.

19 Vgl. Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 49-51.

20 1481 in Salamanca gedruckt.

21 „[...] que aquellos varones, aunque no en el saber, en el dezir [sic!] sabian poco.”, zitiert nach Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 10.

22 „[...] después de luengo tiempo restituiesse en la possession de su tierra perdida los autores del latin, que estavan ia, muchos siglos avia, desterrados de Espana.”, zitiert nach Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 10.

23 Zur weniger gesicherten Aufenthaltsdauer s. Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 52-53.

24 Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 56.

25 Werner Bahner: “Sprachwandel und Etymologie in der spanischen Sprachwissenschaft des Siglo de Oro.” In: Historiographie Linguistica XI: 1-2. Amsterdam 1984, S. 95-116, hier S. 95.

26 „[...] desbaratar la barbaria por todas las partes de Espana [...].”, zitiert nach Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 11.

27 Vgl. Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 55-58.

28 Vgl. Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 58-64 & Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 12.

29 Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 12.

30 Vgl. dazu Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 79ff, 91-99 & Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 14-18.

31 Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 153/154.

32 Vgl. S'äXzev.Sprachwandel auf der Iberischen Halbinsel, S. 49.

33 Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 73.

34 „[...] vencer a los enemigos de la lengua latina, a los cuales declaro la guerra con este libro [...]-“, zitiert nach Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 12.

35 „[---] que no por otra causa me mandava hazer esta obra en latin y romance, sino por que las mugeres religiosas y virgines dedicadas a Dios, sin participacion de varones pudiessen conocer algo de la lengua latina.”, zitiert nach ebd., S. 14.

36 Nebrija: GC (ed. Antonio Quilis), S. 83.

37 Juan de Valdés: Diälogo de la lengua (ed. Cristina Barbolani). Madrid, 1982, S. 190.

38 Ebd., S. 124.

39 Ebd., S. 79: „[...] ya sabéis que las lenguas vulgares de ninguna manera se pueden reduzir a reglas [...].”

40 Vgl. Sälzer: Sprachwandel auf der Iberischen Halbinsel, S. 50.

41 Zur epochalen Einteilung vgl. Sälzer: Sprachwandel auf der Iberischen Halbinsel, S. 27/28.

42 Ebd., S. 33.

43 Braselmann: Humanistische Grammatik, S. 148.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Antonio de Nebrija. Apologetische Sprachreflexion im Prolog der "Gramática de la Lengua castellana"
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,7
Autor
Jahr
2017
Seiten
17
Katalognummer
V958274
ISBN (eBook)
9783346300201
ISBN (Buch)
9783346300218
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Antonio de Nebrija, Gramática, Castellano, 1492, Sprachreflexion, Spanisch
Arbeit zitieren
B.A. Philipp Scheerer (Autor), 2017, Antonio de Nebrija. Apologetische Sprachreflexion im Prolog der "Gramática de la Lengua castellana", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958274

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