Bindungsentwicklung im Kleinkindalter. In welchem Zusammenhang stehen das Bindungs- und Explorationsverhalten von Kleinkindern?


Hausarbeit, 2020

15 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bindungstheoretische Grundlagen

3. Kindliche Bindungsqualitäten
3.1. Die „Fremde Situation“ nach Ainsworth
3.2. Die sichere Bindung
3.3. Die unsicher-vermeidende Bindung
3.4. Die unsicher-ambivalente Bindung
3.5. Die desorganisiert-desorientierte Bindung

4. Der Zusammenhang von Bindungs- und Explorationsverhalten

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Bindungen und Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu bewahren zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Zu Beginn ihres Lebens sind Säuglinge schutzbedürftig und völlig abhängig von der Pflege, der Betreuung und der Zuwendung Erwachsener. Daher werden besonders die Beziehungen und die Qualität der Bindungen, die in der frühen Kindheit entstehen, äußerst prägend für den weiteren Lebenslauf eines jeden Menschen sein. Auch das Explorationsverhalten spielt eine nicht unerhebliche Rolle für die Entwicklung von Kindern, denn ein gewisser Forschungsdrang und das Ausleben dessen ist dem Menschen gewissermaßen angeboren (vgl. Herbst, 2012). John Bowlby, ein britischer Psychiater und Psychoanalytiker, begründete in den 1950er Jahren die moderne Bindungstheorie und entwickelte sie in Zusammenarbeit mit der kanadischen Psychologin Mary Ainsworth weiter. Durch Bowlby entstand ein völlig neues Verständnis für die Mutter-Kind-Bindung sowie deren möglichen Zerfall durch Trennung und Entbehrung. Anhand empirischer Befunde, wie dem Test der „Fremde[n] Situation“, belegte Mary Ainsworth Bowlbys Thesen und erweiterte die Bindungstheorie um den Gesichtspunkt der sicheren Basis.

In Anlehnung an das Seminar zur frühen Kindheit wähle ich als Thema für diese Hausarbeit „Bindungen im Kleinkindalter“ und möchte der Frage nachgehen, in welchem Zusammenhang das Bindungs- und Explorationsverhalten von Kleinkindern steht. Die Entscheidung für das eben genannte Thema und der dazugehörigen Forschungsfrage liegt der Tatsache zugrunde, dass ich im Moment die Bindungsentwicklung eines sieben Monate alten Kleinkindes in meiner Familie beobachten kann und daher das Thema als sehr spannend empfinde.

Im Folgenden werde ich zunächst bindungstheoretische Grundlagen klären, indem ich verschiedene Begriffsbestimmungen auf Grundlage der Bindungstheorie von John Bowlby und Mary Ainsworth vornehme. Es werden hier nur die Begriffe erläutert, die relevant für das Thema der Hausarbeit sind. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind sie fett gedruckt. Anschließend widme ich mich dem von Mary Ainsworth entwickelten Test der „Fremde[n] Situation“, anhand dessen Bindungsqualitäten klassifiziert werden konnten. Diese werden im dritten Kapitel der Hausarbeit erläutert, indem aufgezeigt wird, wie Kinder in

Belastungssituation reagieren können. Anhand der bereits dargestellten Punkte werde ich im vierten Kapitel den Zusammenhang zwischen Bindungs- und Explorationsverhalten von Kleinkindern erklären und anschließend meine Hausarbeit durch ein Fazit abrunden.

2. Bindungstheoretische Grundlagen

Wie schon in der Einleitung beschrieben, ist es, laut Bowlby, für Menschen charakteristisch, „starke affektive Beziehungen miteinander einzugehen“ (Bowlby, zit. n. Grossmann; Grossmann, 2012, S. 22). Dabei kann der Begriff Bindung beschrieben werden als das „gefühlsmäßige Band, welches eine Person [...] zwischen sich selbst und einer bestimmten anderen Person [...] knüpft - ein Band, das beide räumlich verbindet und das zeitlich andauert“ (Grossmann; Grossmann, 2012, S. 147). Lieselotte Ahnert schildert in ihrem Werk „Wieviel Mutter braucht ein Kind?“, dass die primären (ersten und vorrangigen) Bindungen zu den Bindungspersonen entstehen, mit welchen der Säugling in seinen ersten Lebensmonaten den meisten und intensivsten Kontakt hat. Als Bindungspersonen gelten also die Hauptbezugspersonen, mit welchen zum Großteil sozial interagiert wird. Ahnert führt weiter aus, dass die Art der Beziehung, die sich in der frühen Kindheit zu den Eltern entwickle, nicht nur lebenswichtig, sondern vielmehr auch lebensprägend für das Kind sei (vgl. Ahnert 2010, S, 25). Somit sei eine der wichtigsten Funktionen menschlicher Bindung, dem Kind ein Gefühl von Vertrauen und Sicherheit zu geben, vor allem wenn es durch Erschöpfung der eigenen Ressourcen und emotionaler Überforderung, also in bindungsrelevanten Situationen, der Unterstützung einer erwachsenen Person bedürfe (vgl. Grossmann; Grossmann, 2012, S. 33).

Bowlbys Theorie besagt, dass Säuglinge das Bedürfnis besitzen, in bindungsrelevanten Situationen auf den Schutz, die Zuwendung und die Nähe einer ihnen vertrauten Person zurückgreifen zu können. Die Suche nach Unterstützung bei Gefahr und Angst, sowie das Herstellen von Nähe zur Bindungsperson wird auch als Bindungsverhalten bezeichnet. Dabei beginnt die Entwicklung dieser Verhaltensweisen direkt nach der Geburt und wird durch die „Trennung von der Bindungsperson sowie durch äußere oder innere Bedrohung, Schmerz und Gefahr aktiviert“ (Stegmeier, o.J.). Bowlby erläutert in seinem Werk „Bindung. Eine Analyse der Mutter-Kind-Beziehung“, dass unter den sozialen Verhaltensweisen dem Bindungsverhalten dieselbe Bedeutung zugeschrieben werde wie dem Paarungsverhalten und dem Elternverhalten (vgl. Bowlby 1975, S. 172). Beim menschlichen Kind zählen zum Bindungsverhalten „aktive nähe- und kontaktsuchende Verhaltensweisen wie Annäherung, Nachfolgen und Anklammern sowie Signalverhalten wie Lächeln, Weinen und Rufen“ (Grossmann; Grossmann 2012, S. 147). Im Regelfall lösen solche Verhaltensformen Fürsorge und Zuwendung bei der Bindungsperson aus und die Kinder erhalten die benötigte Nähe und Unterstützung. Obwohl Bindungsverhalten sich vor allem in der frühen Kindheit zeige und mit zunehmenden Alter die Intensität und Häufigkeit stetig abnehme, sei davon auszugehen, dass alle genannten Verhaltensweisen als bedeutender Teil der Verhaltensausstattung im Erwachsenenleben erhalten bleiben. Vor allem wenn Erwachsene sich in Stresssituation befänden, verängstigt oder krank seien, kämen frühkindliche Bindungsverhaltensformen wieder zum Vorschein (vgl. Grossmann; Grossmann, S. 23 & 59). John Bowlby geht außerdem von der Existenz eines sogenannten „ Inneren Arbeitsmodell “ aus, einem mental verinnerlichten Sicherheitssystem, welches zum Ziel die Stressreduktion eines Kindes hat und dem Kind helfen soll, bei Angst, Irritation und weiteren negativen Emotionen zu einer positiven Stimmung zurückzukehren und seine emotionale Sicherheit wiederzuerlangen. Dieses Arbeitsmodell ist im Gedächtnis gespeichert und baut sich über neue Bindungserfahrungen stetig auf. Somit werden alte Erfahrungen durch jede neue Erfahrung auf den Prüfstand gestellt und von dieser bestätigt oder gegebenenfalls verändert (vgl. Ahnert, 2010, S. 45). Die inneren Arbeitsmodelle speichern zuerst ab, vor welchen Ereignissen oder Dingen sich das Kind fürchtet und ob es sich „durch Trost und Rückversicherung beruhigen lässt und dann frei für andere Aktivitäten wird“ (Ahnert, 2010, S. 45). Innere Arbeitsmodelle ermitteln also, wie die Bindungsbeziehung zu seinen/ihren Bindungspersonen das Kind unterstützt, negative Emotionen loszuwerden und wieder emotionale Stabilität zu erlangen.

Doch wie entwickelt sich Bindung eigentlich in der frühen Kindheit? Typischerweise entsteht Bindung innerhalb von vier Phasen. In der Vorphase der Bindungsentwicklung, auch bezeichnet als Phase der unspezifischen Reaktion, ist der Säugling noch nicht an spezifische Personen gebunden. In den ersten zwei Lebensmonaten sind die Signale des Säuglings also noch undifferenziert zwischen verschiedenen Personen. Bis zum sechsten oder siebten Lebensmonat befindet sich der Säugling in der zweiten Phase, der Phase der unterschiedlichen sozialen Reaktionsbereitschaft. Der Säugling lernt verschiedene Bindungspersonen voneinander zu unterscheiden und zeigt bald bestimmte Bindungsverhaltensweisen und Signale gegenüber den bevorzugten Personen. In der dritten Phase, die des aktiven und initiierten zielkorrigierenden Bindungsverhaltens, erlangt das Kind Objekt- und Personenpermanenz. Das bedeutet, dass das Kind versteht, dass Objekte und Personen weiter bestehen, obwohl es diese für den Augenblick nicht sehen kann. Das Kind fängt zudem an, sich eigenständig und ohne Hilfe fortzubewegen und ist in der Lage, selbstständig Nähe und Distanz zu bestimmen. Somit lernt es seine Bindungspersonen zu vermissen und beginnt diese als “sicheren Hafen“ wahrzunehmen, in dessen Nähe es sich geborgen fühlt. Stellt die Bindungsperson eine sichere Basis dar, kann das Kind Unternehmungslust und Neugierde entwickeln. Es beginnt die sichere Umgebung zu verlassen und sein Umfeld zu entdecken. Man bezeichnet dieses Verhalten auch als Explorationsverhalten, auf das ich, in Kombination mit dem Bindungsverhalten, im vierten Kapitel dieser Hausarbeit näher eingehen werde. In die vierte Phase der Bindungsentwicklung, die Phase der zielkorrigierenden Partnerschaft, gelangt das Kind nach ca. drei Jahren. Es begreift, dass andere Menschen ebenso Gefühle und Gedanken haben und mit einem eigenen Willen ausgestattet sind. Das Kind ist nun in der Lage, das Verhalten anderer Personen gezielt zu beeinflussen (vgl. Grossmann; Grossmann 2012, S. 74 ff./ Rauh 2002. S. 197).

Eine biologische Vorgabe der frühkindlichen Entwicklung ist es, Bindungen zu mindestens einer Person aufzubauen. „Ob sich jedoch eine stabile, sichere Bindung entwickelt oder die Bindung des Kindes an die Bezugsperson von Unsicherheit und Verlustangst geprägt ist und nur durch speziell angepasste Verhaltensstrategien erträglich wird, hängt von der Gestaltung dieses vielschichtigen Beziehungsaufbaus ab“ (Bensel; Haug-Schnabel 2017, S. 61). Die Bindungsqualität offenbart sich am „Vertrauen des Kindes in die Zuwendung und Beruhigungsfähigkeit der Bindungsperson beim Umgang mit Belastungen“ (ebd.). Anhand des „Fremde-Situations-Test“ von Mary Ainsworth konnten verschiedene Bindungsmuster klassifiziert werden, wobei grundsätzlich zwischen sicherer und unsicherer Bindung unterschieden wird. Hierauf werde ich im nächsten Kapitel näher eingehen. Eine wichtige Grundlage für die Qualität einer Bindung stellt die emotionale Verfügbarkeit und die Feinfühligkeit der Eltern dar, an die, je nach familiärem Kontext und Temperament des Kindes, unterschiedlich hohe Anforderungen gestellt werden (vgl. ebd.). Das Konzept der elterlichen Feinfühligkeit gegenüber den Signalen des Kindes ist auf Mary Ainsworths Forschungsarbeiten zurückzuführen und wird definiert als das „regulierende, bemutternde Verhalten, das auf die Bedürfnisse, den Rhythmus und die Eigenart des Säuglings abgestimmt ist“ (Traeder 2018, S. 9). Im Idealfall nimmt die feinfühlige Bindungsperson die Kommunikationsangebote und Zeichen des Kindes wahr, interpretiert diese richtig und reagiert den Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechend. Sie sollte sich nicht abweisend gegenüber dem Kind verhalten und die eigenen Bedürfnisse zurückstellen können (vgl. Stegmeier, o.J.).

Wie schon erwähnt konnten anhand des Testes der „Fremde[n] Situation“ vier Typen von Bindungsqualitäten festgelegt werden. Im nachfolgenden Kapitel werde ich zunächst den von Mary Ainsworth entwickelten und durchgeführten Test erläutern und mittels dessen die kindlichen Bindungsqualitäten beschreiben.

3. Kindliche Bindungsqualitäten

3.1. Die „Fremde Situation“ nach Mary Ainsworth

Die kanadische Psychologin Mary Ainsworth entwickelte, wie schon in der Einleitung beschrieben, John Bowlbys Bindungstheorie weiter. Sie hatte bei dem Psychologen William Blatz an der University of Toronto promoviert und mit ihm an der sogenannten Sicherheitstheorie gearbeitet. Diese besagt, dass Kleinkinder, bevor sie sich in ihnen unbekannte Situationen begeben und dort allein zurechtkommen, zunächst Vertrauen und Sicherheit zu ihren Eltern aufbauen müssen (vgl. Ahnert, 2010, S. 49). In ihrem Werk „Wieviel Mutter braucht ein Kind?“ legt Lieselotte Ahnert dar, dass Blatz somit der erste Psychologe gewesen sei, der davon ausging, dass „Kinder eine Sicherheitsbasis brauchen, von der aus sie die Welt erkunden können“ (Ahnert, 2010, S. 49). Dieses Sicherheitskonzept überprüfte Mary Ainsworth wissenschaftlich und so nahm es später in ihrer Arbeit eine ganz zentrale Rolle ein. Sie verankerte es derart in der Bindungstheorie, dass es zum „Angelpunkt der Überprüfung der Qualität der Mutter-Kind-Bindung wurde“ (ebd.). Der Test der „Fremde[n] Situation“ war eine ihrer Studien, die sie zusammen mit Barbara Wittig an der Johns Hopkins University in Baltimore durchführte. Die beiden Forscherinnen konzipierten hierbei ein Verfahren, das die Einschätzung der Bindungsqualität bei 12 bis 24 Monate alten Kindern und ihren Bindungspersonen erlaubt. Die „Fremde Situation“ setzt sich zusammen aus acht Episoden zu je drei Minuten, die das „Bindungsverhalten des Kindes zunehmend herausforder[n]“ (Ahnert, 2010, S. 50):

1. In der ersten Episode betreten die Bezugsperson und das Kind einen Raum mit Spielzeugen und dem Kind werden diese gezeigt.
2. Das Kind darf seine Umgebung erkunden, die Bezugsperson ist dabei angehalten, dem Kind nur Nähe und Zuwendung zu schenken, wenn es diese wirklich braucht.
3. Eine fremde Person betritt den Raum und beginnt ein Gespräch mit der Bezugsperson. Anschließend nimmt sie Kontakt mit dem Kind auf.
4. Die Bezugsperson verlässt den Raum und die fremde Person bleibt beim Kind. Sie versucht es zu trösten, sobald es in Stress gerät. Lässt sich das Kind nicht beruhigen, wird die Episode verkürzt, um das Kind nicht zu sehr in Stress zu versetzen.
5. Die Bezugsperson betritt den Raum wieder, während die fremde Person den Raum verlässt. Sie gesellt sich zu dem Kind, schenkt ihm seine Aufmerksamkeit und lässt es auf ihre Rückkehr reagieren.
6. Die Bezugsperson verlässt den Raum wieder, kündigt dies aber vorher an. Nun ist das Kind ganz allein. Falls es die Situation nicht aushält, wird die Episode verkürzt.
7. Die fremde Person betritt den Raum und versucht Kontakt zu dem Kind aufzunehmen und es, falls nötig, zu trösten.
8. Die Bezugsperson erscheint wieder, betritt den Raum und lässt das Kind auf ihre Rückkehr und die Wiedervereinigung reagieren. Die fremde Person hat unterdessen den Raum verlassen (vgl. Ahnert 2010, S. 50).

Mary Ainsworth konnte während des Testes eine außerordentliche Vielfalt kindlichen Verhaltens beobachten. Durch systematische Auswertungen der verschiedenen Verhaltensformen wurden vier Bindungsmuster klassifiziert. Vor allem aber stellte sich heraus, dass die Sicherheitsbasis die entscheidende Rolle für die Qualität der Bindung vom Kind zu seiner/ihrer Bindungsperson spielt. Die Frage war hierbei, ob und wie das Kind seine Bezugsperson als sichere Basis nutzt, um seine emotionale Sicherheit zurückzuerlangen (vgl. Ahnert 2010, S. 52). In den nachfolgenden Kapiteln werde ich diese vier Bindungsmuster näher erläutern.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Bindungsentwicklung im Kleinkindalter. In welchem Zusammenhang stehen das Bindungs- und Explorationsverhalten von Kleinkindern?
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Personenbezogene Handlungskompetenzen in der Sozialen Arbeit/ Sozialpädagogik
Note
1,3
Autor
Jahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V958312
ISBN (eBook)
9783346299147
ISBN (Buch)
9783346299154
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bindungsentwicklung Bindungsverhalten Explorationsverhalten, Bindungsmuster
Arbeit zitieren
Johanna Bill (Autor), 2020, Bindungsentwicklung im Kleinkindalter. In welchem Zusammenhang stehen das Bindungs- und Explorationsverhalten von Kleinkindern?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/958312

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