Emotionspsychologie - Keul


Skript, 1993
11 Seiten

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Emotionspsychologie

Verhalten ist ein Produkt des Gehirns.

Bestimmungsmerkmale von Emotionen: Zustand, Selbstbetroffenheit, Ich-Bezug...

- Wundt: Zustands-Bewußtsein
- Ulich: Wie-bin-ich-Modus
- Mandler: "selbstgenügsam"; Funktion = reines Erleben, verfolgt keinen bestimmten Sinn.

Geschichte der Emotionspsychologie:

Emotionsforschung kommt aus der Philosophie. Frühe Ansätze:

- Indien, 8.Jhdt.v.Chr. - Leben als Leiden.
- Buddhismus ab 500 v.Chr. - menschliches Leiden als Begierde.
- Empedokles (Vorsokratiker) 450.v.Chr. - Liebe und Haß (auch) als polare Kräfte.
- Aristoteles 350 v. Chr. - Tugend = Wille, Passionen (Affekte) begleiten Handeln.

Mittelalter:

- Christliche Dogmatik, Passionen dämonisiert; Polarisierung in göttlich - tierisch.
- Augustinus 400 n. Chr. - Passionen sind ungöttlich, Liebe aber der Weg zu Gott.
- Thomas von Aquin 1250 - Passionen sind begehrend oder überwindend; auf Gutes oder Übles gerichtet.

Renaissance, Barock, Aufklärung:

- Descartes 1650 - Passionen sind gut, Maschinenkonzept des Menschen; Zirbeldrüse als Sitz der Seele; Gefühle funktionieren nach Naturgesetzen.
- Kant 1798 - Affekte durch vernunft nicht steuerbar; "Krankheiten"; negativ.

19. Jahrhundert:

- (Lange -) James 1890 - Gefühl als Wahrnehmung körperlicher Veränderungen.
- Wundt 1900 - Gefühle als subjektive Bewußtseinselemente, wesentlich.
- Brentano 1874 - Gefühl als menschliches Grundvermögen, autonom.
- Darwin 1872 - Gefühle herlfen im Kampf ums dasein, Tierverhalten wie Kultur evolutionsbiologisch gedeutet.

Begriffe (Emotion=)

- Alltagssprache: "Gefühl" / "Laune"
- Psychologie: Gefühlsregung / -erlebnis (kurz) und Stimmung (länger)

Emotions - Begriffe sind immer theoriegeladen.

Probleme:

- Gefühle geben nur im Kontext Sinn. (Situation, Lebensgeschichte, Kultur)
- Gefühle als aktuelles "Widerfahren" und / oder Resultat eigener Disposition / Neigung / Haltung. (häufig Vermischung)
- Was ist Gefühl, was ist Wille ?
- Reden und Erleben klaffen auseinander.

Gefühls - Mythos (Carlson)

_ Metaphorisches Reden über Gefühle. Obwohl Emotion von lat. emovere = herausbewegen kommt, wird sie eher als Passion, also als passiv beschrieben. ("Vom Zorn überwältigt" / "Gelähmt vor Angst"...)

- Übernahme ins Strafrecht: kognitiv - kühle Planung einer tat wird strenger bestraft, als "unüberlegt - hitzige" Handlung im Affekt.

- Verantwortung für "schlechte" Gefühle / Handlungen weggeschoben, ("es kam über mich") aber für "gute" attribuiert.

Philosophisches Denkmodell vom "dreigeteilten Menschen": (drei Seelenteile, drei "Vermögen")

* Platon (Antike): Begierde (Sitz im Unterleib) Zorn (Sitz in der Brust) Vernunft (Sitz im Kopf)

* Hill (1888): Wissen (als Gewissheit) Fühlen (schwer beschreibbar) Wollen (meine Handlung) Elementare Erscheinungen, begleiten einander, nicht identisch, nicht ableitbar.

* Heute: Kognition (Wissenserwerb, -speicherung, -verarbeitung, -gebrauch in der Welt.)

Emotion (subjektive Befindlichkeit und / oder erlebbarer Handlungsimpuls.

Motivation (Sammelname für "dahinterliegende", nur erschließbare Handlungsursachen, bzw. Handlungsimpulse. (Keine klare Grenze zwischen E. und M.)

Die psychischen "Vermögen" ergänzen sich durch Wechselwirkung (Ulich). Reduktion (zB. Gefühl als Denkprodukt) und Isolation (zB. gedankenfreies Fühlen) sind daher sinnlos.

Aus unterschiedlichsten Gedanken, Emotionen und Motiven können dieselben Handlungen erfolgen. (zB. "gerechtes" Verhalten aus Intelligenz, Empathie, Angst vor Strafe, Nachahmungsbesürfnis.)

Mögliche Zugänge:

- phänomenologische Unterscheidung allein
- Reduktion (Ableitung des einen aus dem anderen)
- Wechselwirkungsmodell.

Bestimmungsmerkmale von Emotionen:

- Zustands - Bewußtsein (Wundt)

Emotionen als "Wie bin ich" - Modus (Ulich)

- Selbstbetroffenheit, Ich-Bezug
- Spontan, unwillkürlich erscheinend / nicht erscheinend. (?) (Spontaneität setzt beabsichtigte Gefühle voraus.)
- Person erfährt sich eher als passiv; erleidend. (?) ("passieren" jemandem Gefühle ?)
- erhöhte physiologische Erregung.
- einzigartig, einmalig, unverwechselbar (?)

(Gefühle sind schwer mitteilbar, aber für alle erlebbar.)

- Geben dem Bewußtsein Kontiuität, Organisation... (banal)
- "selbstgenügsam", Funktion = Erleben. (Mandler) (--''--)
- Bevorzugt nicht-verbale Kommunikationswege.
- verwoben in zwischenmenschliche Beziehungen. (banal)

Emotionspsychologie im 20. Jhdt.:

(Theorien, Klassifikationen, Kritik)

Scherer 1980: Provokation: Emotionen als "arme Verwandte der Motivation" -> wenige Forscher, wenig Forschung, wenige Lehrbücher, wenige Spezialzeitschriften.

- Grund 1: Nach Instinktivismus und irrationalismus in der Psychologie des 19.und frühen 20.Jhdts. dominiert seit der "kognitiven Revolution" ein rationalistisch - mechanistisches Gedankenbild.
- Grund 2: Definitionsprobleme von Emotionen als psychologischem Konstrukt - meint es Vorbedingung oder Ergebnis von Reaktion, Zustand oder Prozeß, geht es um Physiologie, subjektive Empfindung, Motorik oder verhalten? Steht Emotion auf einer Ebene mit Kognition und motivation oder darüber?
- Grund 3: Untersuchungsprobleme - Kognition leichter verbalisierbar, weniger täuschungsanfällig, laborfreundlicher (leichter "herstellbar"), Feldbeobachtungen schwer wegen sozialer Affektkontrolle.

Folge: übermäßige "Kognitivierung" der Theorie. (Kognitive Dissonanz statt Gefühlsbalance)

Theorien:

Evolutionsbiologische Theorie: nach Darwin! (Pluchik, Izard) angeborene Emotionen als stammesbiologische Wesensmerkmale des Menschen. Universalität des Gefühlsausdruckes ist nachweisbar, aber es gibt keine feste Koppelung Gefühle - Verhaltensweisen. (verschiedene Kulturen = versch. Umgang, versch. Interpretation von Gefühlen.)

Psychophysiologische Theorie: (James - Lange)

ZNS und Physiologie "produzieren" Gefühle. Umstritten, ob Veränderungen Ursache oder Wirkung von Gefühlen sind. Unklar, was der Prozeß in Gang setzt. (EEG zeigt nicht Haß!) Vielleicht: Wechselwirkungen.

Behavioristische Theorie / Lerntheorie: (Watson, Mowrer, Miller) Gefühle sind Reflexe, angeborene Reaktionsmuster auf ebenso angeborene Auslöser. (Streicheln löst Liebe aus) Erweiterung durch Konditionierung (=erworbene Reaktionsmuster) Problem: große Variabilität des Gefühls auf ein und dasselbe Ereignis.

Kognitive Bewertungstheorien: (v.a. Lazarus) Kognitive Einschätzungen (appraisal) vermitteln zwischen Reiz und Reaktion. d.h. Interpretationen des Individuums bestimmt emotionale Prozesse / Reaktionen. Je nach Wertmaßstäben und Wissen können sich Emotionen ändern. (Schachter /Singer: Interpretation der Erregung durch Adrenalin.)

Funktionalistische Theorie: (Scherer, Leventhal)

Hierarchische Komponenten - Prozess - Modelle. (Schaltbilder) Emotionen sind Produkt verschiedener Prüf- und Verarbeitungsschritte auf verschiedenen Ebenen. Statt starren tierischen Reflexen kann der Mensch flexibel auf soziale und physikalische Umweltreize reagieren. Problem: zB. Heimweh= nicht rein durch Schaltbilder erklärbar - zu reduktionistisch ! (keine Erfahrung miteinbezogen)

Streitfrage: Sind Emotionen nur zweckdienlich?

Evolutionsbiologen: Ja

Emotionen sichern das Überleben einer Art, Mittel zum Zweck, Handlungs antrieb und -steuerung; Teile eines genetisch verankerten Systems, eines Mechanismus zur Auswahl, Regulation, zum Lernen von verhaltensweisen. So wird seit descartes im Zirkelschluß gefolgert. ("Weil wir - irgendwie - überlebt haben und Emotionen haben, müssen sie wohl nützlich sein.") Problem: Nicht beweisbar.

Phänomenologen: Nein

Reduktion von gefühlen auf zweckfunktion vernachlässigt persönliche Erlebnis- und Gesellschaftsebene. Gefühle nicht funktional von Personen ablösbar, haben ohne Lebensgeschichte keine bedeutung. Gefühle mehr als Mittel zum Zweck, sind "Phänomene eigener Art" mit verlaufsgestalt und sozialer bezogenheit. Offene Welt - Selbst Relationen statt instinktanaloger Programmierung. Emotionen als Art der beziehung zwischen Person und Gegenstand. "Assoziative Berührung von ereignis und emotionalem Schema / Wert" statt bewertung und Verarbeitung. Auch nicht beweisbar.

= unterschiedeliche Bewertungsweisen des Begriffes "Gefühl".

Methoden:

Unterschiedliche Meßansätze, da verschiedene Ebenen - subjektives erleben, kognitive Einschätzung, neurophysiologische Indikatoren, Ausdrucksverhalten - gleichberechtigt.

Subjektives Erleben, Kognitive Einschätzung: Inventare, standardisierte Skalen; Eigenschaftswörterlisten; Fragebögen - offene, geschlossene Fragen; Offene Interviews (Inhaltsanalyse); graphische methoden; projektive Tests; Sprachinhaltsanalyse.

Neurophysiologie:

Läsionsstudien (Tierversuche); Elektrische Stimulierung; Messung psychophysiologischer Indikatoren (Herzfrequenz, Hautwiderstand, Atemfrequenz, Pupillenweite...)

Ausdrucksverhalten:

(Mimik, Stimme, Gestik, Haltung) zB. Facial Action Coding System (Ekman) Stimmfärbung - akustische Parameter.

Das jeweilige Komplexitätsniveau sollte nicht unterschritten werden - zB. eher Fragen stellen, statt Reaktionen zu provozieren.

Klassifikation:

spezielle Emotionsforschung

Vorgehensweise: deskriptiv, phänomenologisch - sprachanalytisch.

a) Suche nach "Basisemotionen ist verwirrend.
b) Dimensionsanalysen (zB. 3 rechtwinkelige Achsen) umstritten, zu allgemeine Ergebnisse.
c) Klassifikation durch Clusteranalyse (13 bis 24 Klassen)

Liste Ulich & Mayring (vereinfacht)

- Mangelhafte Verbindung von Biologie, Phänomenologie und Sprachanalyse ! Kritik von Keul

(= Schwierigkeiten, die die Psychologie mit Gefühlen hat.)

Neben kulturgeschichtlicher Deformation (Gefühle="böse",Störungen) fehlt in der modernen Psychologie vor allem die deskription und Feinanalyse von gefühlen in Alltag, Umwelt, Situatuion und Zeitverlauf. Schon K. Lorenz kritisierte an der Psychologie die Einstellung zu Theorien und Methoden, ohne vorher überhaupt genau hingeschaut zu haben. Begriffsverwirrung und Feindbilder sind die Folge. Theoretische und ideologische (zT. modische) Vorannahmen / Menschenbilder werden nicht mitreflektiert, sondern diskussionslos zementiert.

Die Komplexität des Phänomens verleitet zu Reduktionismus (Polygraphie ohne Interview, Fragebogen statt erlebnisprotokoll.), andererseits bleibt die Zuordnung von Daten verschiedener Ebenen unklar. (ZNS - Physiologie - Ausdruck - Erleben - kognitive Bewertung und verarbeitung.)

Die herrschende Denktradition ist der Kognitivismus, der Wissen, Denken und Informationsverarbeitung studiert und alle anderen seelischen Vorgänge daran mißt oder darauf bezieht.

Emotionen waren anfangs "Sand im Getriebe der Mensch - Maschine" und sind heute "Schmiermittel". Sind sie nicht vielleicht mehr als das - nämlich der "Sprit" der Maschine ?

- Wissenschaftskritische oder -feindliche Strömungen des "New Age" verkaufen heute mehr Bücher als die Psychologie. - Zufall?!

Biologie, Emotionen und ZNS

Unmittelbare Körperlichkeit, mühsame Verbalisierung und nur teilweise Steuerbarkeit von Motivation und Emotion spricht bereits für frühe, alte Erlebens- und Verhaltensprogramme.

Gefühle entstehen im ZNS; sind vorsprachliche Ereignisse.

Wichtig sind Areale im Zwischen-, Mittel-, und Stammhirn. (laut Läsionen und Reizversuchen.)

- Formatio reticularis: ARAS, Arousalsystem, aufsteigende Aktivierung des Gehirns, Orientierung, Vigilanz.
- Hypothalamus & Hypophyse: Steuerzentrale für autonome / vegetative Prozesse (Essen, Sex, Aggressionen...), Emotionsregulation, Belohniung / Bestrafung.
- limb. System: Komplex, besteht u.a. aus Hippocampus, Fornix, Amygdala; älter und einfacher als neocortex, für Emotionen wesentliche Regionen, nur teilweise erforscht.

Biologisch - evolutionäre Sicht (Kleiter):

Evolution entwickelt Verhaltensprogramme für Individuen, um Überleben der Gene zu sichern. Es sind angeborene geschlossene (Instinkte, Triebe) oder (halb)offene (Motiv)programme. Feedback / Selbststeuerung offener programme über gefühle.

Bsp. für angeborenes Instinktprogramm: (Tinbergen) Roter bauch auf schlechter Fischattrappe löst beim Stichlingsmännchen Kampfverhalten aus, gute Attrappe ohne roten Bauch nicht. - Roter Bauch ist AAM für Kampfverhalten.

Bsp. für halboffenes Programm: Prüfungsangst beim Menschen - entsteht aus angeborener Angstbereitschaft vor bedrohlichen Situationen - kann über Lernen in bestimmten Situationen Prüfungsangst erzeugen. (Verknüpfung Motivation - Emotion - Kogn.)

Vergleichende Verhaltensforschung:

Tinbergen, Frisch und Lorenz (Ethologen) erkannten die AAM. Eibl - Eibesfeld studierten als Humanethologen die "biologische Vorprogrammierung" des Menschen, zB. unbewußt richtiger Signalaustausch Mutter - Säugling. (blindgeborene Kinder zeigen - ohne Lernmöglichkeit) das typische "Antwortlächeln" / Taub und blind geborene Kinder zeigen normale Lachmotorik.) Eibl - Eibesfeld demonstrierte die Universalität von komplizierten emotionalen Ausdrucksweisen. (Spiegelprismenkamera - in versch. Erdteielen - Analyse der Mimik im Zeitraffer.)

Definition Kleiter:

Emotionen sind Prozesse, in denen der Zustand des Motivationssystems an das autonome NS, das endokrine System, das Immunsystem, das kognitive System und die soziale Umgebung rückmeldet / mitgeteilt wird. Häufig wiederkehrende emotionale Bewußtseinsrepräsentationen werden mit der Zeit zu einem wichtigen Teil des Selbstmodells und der Selbstregulation.

Panksepp: (USA) (Grundl.= Tiervers.)

- Emotionen sind genetisch "festverdrahtet", durch wichtige Lebensereignisse ausgelöst.
- Emotionen organisieren Verhalten durch Aktivierung oder Hemmung von "Handlungspaketen".
- Emotionen ändern durch Feedback Wahrnehmungsempfindlichkeit und Reaktionsbereitschaft.
- Emotionen führen zu inneren Zuständen, die länger als die auslösenden äußeren Bedingungen dauern.
- Emotionen sind konditionierbar.
- Emotionen interagieren mit dem Bewußtsein.

(3.= E. als Warner bei Gefahren / 4.= Ergebnis aus den Tierexp.) Sieht Emotionen sehr funktionalistisch. (als Schaltbilder) Emotionen sind genetisch festverdrahtet und werden durch wichtige Lebensereignisse aktiviert.

Spekulative These von MacLean:

Evolutionärer Sprung von Reptilien zu frühen Säugetieren schuf das limbische System und die Gefühle, die das Säugetier - Gehirn vom Reptilien - Gehirn unterscheiden. Mangelnde emotionale (limbische) und kognitive (cortikale) Kontrolle beim menschen läßt das "gefühllose Reptil" wieder durchbrechen. = Ethisches Problem!

(Film: Mann schlägt Kind - Tumor im Hypothalamus -> Aggression.)

Neurochemie der Emotionen (Panksepp)

graphisches Modell. (4 Kommandosysteme)

- Erwartung / erkundung
- Wut
- Angst / Furcht
- Trennungsschmerz / Panik

Tierversuche klären sukzessive motorische Programme und verhaltensweisen, Neuroanatomie und Konnex zum autonomen NS auf. zB. Wut-System hatte schon Heß bei Katzen durch Stimulation des Hypothalamus ausgelöst.

Panksepp fand Acetylcholin und Glutamate als Transmitter für Wut, Hemmung durch Benzodiazephine und Endorphine. (aber: Kommandosysteme interagieren miteinander - zB. Beutefangverhalten schaut genauso aus.)

Vieles ist noch unerforscht, daher Tendenz zur Übervereinfachung und "Hirnmythologie". ("Wir denken links und fühlen rechts im Gehirn." / Aggressionen aus dem "Reptilienhirn".)

Kolb & Wishaw:

Die cortikale Kontrolle emotionaler Prozesse ist lateralisiert und lokalisiert. So können Neurologie - Patienten mit Läsionen in der rechten

Hemisphäre Gefühle anderer schlechter einschätzen, gezeichnete emotionale situationen schlechter verstehen und die Pointe in einem Witz nur schwer richtig ergänzen.

Untersuchungen zu mimischen bewegungen oder hörversuche ("dichotisches Hören") ergaben ebenfalls Dominanz der rechten Hemisphäre. (d.h. rechtes Auge / Ohr dominant)

Die rechte Hemisphäre erkennt (und produziert) Emotionen besser als die linke.

Jaynes:

Postulierte historisch einen Wandel der Emotionen durch das erwachende Bewußtsein. Scham wird Schuld, Furcht wird Angst, Wut wird Haß. beispiele aus antiker Literatur. Sexual - darstellungen erst ab etruskischer, griechischer Kunst.

Kleiter: Freud von Jaynes "auf den Kopf gestellt" - Bewußtsein (bzw. Phantasie) weckt Sexualität.

Sozialsiation, Kultureller Einfluß:

Emotionen = Soziale Signale, soz. Kommunikationsprozesse.

Gefühle entwickeln sich in der menschlichen Entwicklung in einer vorgegebenen Kultur, einer bestimmten Gesellschaft.

Izard: Diskussion, ob sich Emotionen aus unspezifischem Erregungszustand ausdifferenzieren, oder ob sich ein angeborener reifungsplan entfaltet. Wichtiger als emotionale Schemata (Beispiel Bridges) ist (nach Ulich), ob das Kind lernt, eine bestimmte auftretende Emotion wahrzunehmen und adäquat darauf zu reagieren.

Ekman: (nach Ulich)

1.) Die meisten Auslöser für Emotionen sind gelernt. Es gibt keine transkulturellen identischen Auslöser.
2.) Die "Darstellungsregeln" für Gefühle unterschieden sich von Kultur zu Kultur und von Sit. zu Sit. Sie sind konventionelle Übereinkünfte, alters- und geschlechtsspezifisch. (Herunterspielen, Emotionslosigkeit, Intensivieren, wahre Emotionen verbergen und andere vortäuschen...) Sie fallen im Alltag nur durch ihre Verletzung auf. (Lachen bei Begräbnis...)
3.) Die Beziehungen zwischen Gefühlserleben und darauf folgendem Verhalten sind kulturabhängig. (Zornige können weinen, davonlaufen oder zuschlagen.

"Universalität" des Gefühlsausdruckes reduziert sich damit auf die Formel (Ulich): Wenn jemand zornig ist, dann zeigt er die typische Zorn - Mimik. Warum, mit welchen Folgen, und ob er es zeigt, ist kulturabhängig.

Emotionen, Emotionserleben und -folgen geben ohne das zugehörige Wertsystem einer Kultur keinen Sinn. ("Männlichkeit": Samuraikrieger, Duelle zur k.u.k. - Zeit...)

Wesentlich für die Sozialisation und Internalisierung von Normen über Gefühle ist deren "Spiegelung" über enge Bezugspersonen.(zB. Geringschätzung kindlicher Gefühle - neurotisierend!)

Begegnen sich Angehörige verschiedener Kulturen, (zB. in therapeutischer Situation), bleiben Mißverständnisse nicht aus. (Asiaten in den USA: zu großen Respekt vor Autoritätspersonen, zu hohe Somatisierung von psychischen / sozialen Problemen; Psychotherapeutische Anamnese wird als bedrohend erlebt.)

Vester: Subjektives Erleben und Ausdeutung von Gefühlen hängt vom in der jeweiligen Kultur existierenden "folk model of the mind" (=volkstümliche Anschauungsweise seelischer Vorgänge) ab.

"Das Feld der kulturellen Konstruktionen oder Codierungen beinhaltet ein weites Spektrum von Beziehungen zwischen Körperlichkeit und Emotionen; der Bogen spannt sich von so hochartifiziellen Konventionalisierungen wie dem ästhetischen geschmack über Nahrungstabus und "Kultivierungen des Appetits", Reinheitsvorstellungen, Scham- und Ekelempfinden, bis in die scheinbar privatesten Tiefen der Gefühle für den eigenen Körper, sowie Lüste und Begierden... Aktualisiert werden solche kulturellen Codes in Ritualen."

"privatesten Tiefen der Gefühle" - wenn über Gefühle geredet wird, dann geschieht das immer in kulturell vorgeprägten Schablonen.

"Rituale" - alles, was mit der kulturell bestimmten Darstellung von Gefühlen zu tun hat.

"Die wahrgenommene Welt ist immer eine bereits gedeutete Welt" W.J. Revers

Beispiel "Aggression"

A.= eine Handlung, die mit der Absicht ausgeführt wird, einem anderen zu schaden. (Definition von Buck)

Handlung = Ausdrucksverhalten; Absicht = kognitive Bewertung; Schaden = kann absichtlich / unabsichtlich sein !

=> Aggression als typisches Beispiel für eine Verschränkung von Motivation, Emotion, Handeln und Kultur.

aber: A. ist nur eine "Worthülse" für Motivationszustände und Handlungsfolgen. (Erleben bestimmt Verhalten)

* kulturell verschiebbar: wann ist jemand aggressiv? (Räuber = aggressiv, Polizist = einsatzfreudig, Politiker = dynamisch...)

Laienhafte Diskussion:

Fragen wie: Ist A. (ohne Definition!)böse ? / Macht Fernsehen Kinder aggressiv ? / Sind Verbrecher von Natur aus aggressiver?...

Beispiel unvereinbarer weltanschaulicher Positionen in der Aggressionsforschung:

a) Aggressionstriebhypothese: (Lorenz, Eibl-Eibesfeld)

Aggression evolutionär sinnvoll (Verteidigung), beim Frühmenschen keine starke Tötungshemmung, daher Überreaktion nach Erfindung technischer Waffen. Aggression ist ein Trieb, staut sich auf und muß entladen werden, zB. im Sport. (auch Krieg gehört zur menschlichen Natur.)

b) Sozialisationshypothese: (Montagu, Plack...)

A. ist kein Trieb. Lernvorgänge sind wichtig. A. ist schicht- und kulturspezifisch und erlernbar. (spricht gegen a).) Aggressives Verhalten im Sport ist nicht zum "Abreagieren" geeignet, sondern ist Modellernen "Wie geht Aggression ?".

Wichtig für gesellschaftlichen Umgang mit A.! (Gesetze...)

(zB. Fußballrowdies - untersucht warum gewalttätig -> "ritualisierte" Form von A. v.a. von arbeitslosen Jugendlichen.)

Studie von Mantell: (1971)

25 Kriegsveteranen, 25 Kriegsdienstverweigerer = keine Unterschiede in den Trieben, sondern unterschiedlicher Familienhintergrund. (zB. Gewalttätigkeit...)

Ulich & Mayring: isolieren versch. (kultur- und situationsabhängige) Auslöser wie zB. Wut, Zorn, Verachtung..., stellen aber keinen Zusammenhang zur Lebensgeschichte und Sozialisation her.

- Emotionen bleiben ohne konkrete Lebensgeschichte unbegreiflich ! (wasläßt den einen "State-" den anderen "Trait - Ärger" haben?

Beispiel Glück.

Konzept zu Wohlbefinden und Wohlergehen. Im Aberglauben hat das Glück Vorzeichen, läßt sich magisch sichern oder verjagen.

Philipp Mayring: "Psychologie des Glücks"

Glück = vom mittelhochdeutschen Wort "gelücke" (Beschluß, Bestimmung) -> Wandel der Bedeutung. (positives Schicksal)

- "positiver Zufall" (luck, fortuna)
- "Erfüllung" (happiness, felicita)

Empirische Definition (laut Umfragen): Freude, Zufriedenheit. BRD: zwischenmenschlicher Bereich.

USA: Erfolg haben.

Philosophische Sichten:

* Demokrit: Glück ist nicht Schicksal (Tyche), sondern durch eigene seelische Haltung (ataraxia; bescheidene, heitere Zufriedenheit) erreichbar.
* Kyniker: Berdürfnislosigkeit, Askese.
* Augustinus: Wahre Glückseligkeit erst nach dem Tode, Glück und irdisches Wohlbefinden als Gegensätze.
* Glücksfeindlichkeit auch bei Thomas v. Aquin und Luther.
* Rousseau: (individuelle) Einheit mit sich selber, Liebe, Gerechtigkeit.
* Glück als Menschenrecht in der USA - Verfassung.
* 20. Jhdt.: wenige neue Positionen; neuere christliche Theorie versucht,

Glück und Heil zusammenzubringen. Glück bleibt für sie aber Gnade, Gabe, nicht bewirkbar.

Literaturwissenschaften: Glück Standardthema der Literatur, Boom seit 70-ern, zahllose Ratgeber. Modethema überdeckt wirtschaftliche, soziale und ökologische Krise.

Stichwortanalyse (Mayring): Glück ist ambivalent: hochgelobt, gefährlich, aktiv, anstrebbar, aber nicht erzwingbar.

Wirtschaftswissenschaften: Wohlstand, Wohlfahrt anfänglich utilitaristisch über Güter definiert. Im 20.Jhdt. Streben nach "Lebensqualität", über den materiellen Wohlstand hinaus. Seit 60 -er jahren große Umfragen über subjektives Wohlbefinden ("Glücksfrage"), die eher stabile Prozentsätze erbringen. (20-25% s.g./ 70% e.g./ 5-10% u.g.) In Indien 60% Unglückliche.

Diskrepanz / Paradox zB. zwischen objektivem Einkommenszuwachs und subjektiver Zufriedenheit. Subjektiver Bewertungsmaßstab ist vorherrschender Durchschnitt. Abhänig von bereichsspezifischen Sozialindikatoren (Beruf, Finanzen, Partnerschaft, Freunde / Bekannte, Wohnen, Freizeit / Urlaub, Politik / Gesellschaft.)

Psychologie und Glück

in der Forschung: Emotionen gegenüber Verhalten und Kognitionen vernachlässigt. Steigender emotionaler "Negativismus" der Emotionspsychologie. Themen von Therapie und Beratung, aber weshalb "negative" Grundlagenforschung ? In mehrbändigen Psychologie - Standardwerken fehlt das Glück völlig. (Glückserleben: state / Lebensglück: trait)

Glück:

- subjektive Komponente (erlebt, gespürt)
- kognitive Komponente (Bewertung, Kontrolle)
- physiologische Komponente ( ZNS, Transmitter)
- behavioral - expressive Komponente (Mimik, Gestik)

3.: "Wohlbefindenszentrum" im limbischen System vermutet, heute differenzierteres Bild, Interaktion der Hirnzentren. Wohlbefindensrelevante Transmitter Endorphine, katecholamine.

4.: Ekman: Mundwinkelanhebung, Backenanhebung, Straffung untere Augenpartie, interkulturell klar identifizierbar.

Psychologische Glückskonzepte (Mayring):

- Psychonanalyse: Freud: Streben nach glück als zentraler menschlicher Lebenszweck.
- Homöostatische Lusttheorien: biologische Spannungslösung erstrebt, während Lust vergeht, wird Glück gedanklich (Erinnerung) festgehalten.
- Einfluß von Persönlichkeitsfaktoren. (McDougall)
- Zieltheorien: (zB. Charlotte Bühler): Glück, Zufriedenheit ist abhängig von realisierten im Vergleich zu erstrebten Zielen im Leben.
- "Relativitätstheorie": (Brickman u.a.) Einschneidende Ereignisse (Unfall, Lottogewinn) verändern stabile subjektive Standards für Glück nicht, werden aber sehr wohl von ihnen relativiert.
- Phänomenologie: (Rümke, Bollnow) Glück als Hintergrundsstimmung, Basis für andere Gefühle, Erlebnisweise sehr unterschiedlich.
- Humanistische Psychologie: Glück als produktive verwirklichung eigener Potentiale (=kein Geschenk!), als Erleben von Höhepunktserlebnissen ("peak experiences", Maslow), selbstaktualisierender Lebensstil. Problem: Wie läßt sich das erreichen? (ist zur "Deutungsideologie" geworden!)

Studie Wlodarek - Küppers (50 lange Tiefeninterviews, BRD) ergab folgende Hauptkategorien:

1. erfüllende Arbeit (52%)
2. Spontaner Kontakt zu anderen Menschen (50%)
3. Glück in der Partnerschaft (44%)
4. Glücklichsein wie man als Kind war (34%)
5. Materielle Dinge (30%)

Kritik Mayring an bisheriger Forschung:

- Verschränkung Theorie - Empirie selten gelungen.
- Ideologische verzerrungen durch vernachlässigung historischer und gesellschaftlicher bedingungen: Verdrängung und Abwertung von Glück

(christliche Theologie, protestantische Ethik) Privatisierung und

Individualisierung von Glück; Kommerzialisierung von Glück ("Raunz' net, kauf !")

- Emanzipatorisches Interesse selten, "Pseudo - Wertfreiheit" (signifikant viele Inder geben an, sich unglücklich zu fühlen.)

Ebenso wie Aggression ist Glück ein typisches beispiel für Überlagerung von Emotion, Motivation Kognition, Wertsystem und gesellschaftlichen Einflüssen. Reduktion unsinnig, Wechselwirkungen. Die Psychologie läuft Gefahr, als "säkularisierte Theologie" (Revers) mit statistisch begründeten Weisheiten neue "Sprichworte" in Umlauf zu bringen. Hohe Relevanz von Glück, Wohlbefinden und Zufriedenheit in der Gesundheitspsychologie.

Beispiel Stress:

Zimbardo: (1978) "Die Vorteile städischen Lebens werden in zunehmendem Maß mit Anpassungen aufgewogen, die der einzelne gegenüber der sensorisch - kognitiven Überlastung und dem Stress, den ein solches leben schafft, aufbringen muß." Aber: laut Umfrage bei New Yorker Pendlern - auch sehr hoher Stress durch die Aspekte, die das dem Stress ausweichen wollen mit sich bringt (Sekundärer Stress durch Flucht vor primärem.)

Was ist Stress ?

Konzepte von Cannon und Selye:

Cannon: erforschte das autonome NS und unterschied zwei Funktionsäste oder Antagonisten:

Pararsympathikus: aktiviert funktionen der verdauung, der Bildung von Energiereserven und der Entspannung.

Sympathikus: hat eine evolutionär sinnvolle Abwehrfunktion. ER aktiviert bei akuter Gefahr die sog. "Kampf - oder Flucht - Reaktion". - Verdauung, Sexualfunktionen und Immunabwehr werden gedämpft, der Körper wird in einen Alarmzustand versetzt.

Cannon war die begleitende Endokrinologie (Hormonausschüttung) unbekannt, sein Modell blieb daher unvollständig.

Hans Selye: prägte nach Tierexperimenten den Begriff Stress. Er bezeichnete "alles, was auf den Körper einwirkt und eine Aktivi erungsreaktion hervorruft" bzw. "unspezifische Reaktionen des Körpers auf jede Anforderung." Selye zeigte, daß eine Palette unterschiedlichster auslöser (Hormoninjektion, Kälte, Krankheitserreger) die versuchsratten in physiologisch und endokrin ähnliche Zustände versetzen. Stress ist damit die generelle (und subjektive!) Reaktion des Körpers auf Auslösefaktoren, die Stressoren genannt werden.

Der typische Verlauf in Selyes Tierversuchen zeigt eine Schockphase (Alarmreaktion auf die erste Stressor - exposition), in der vermehrt ACTH, Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet werden, die auch zur Hemmung des Immunsystems führen. Wirkt der Stressor äußerst bedrohlich, kann die Alarmreaktion sogar zum Tod führen. ("psychologischer Tod") Die Alarmreaktion (= Sympathikus - Aktivierung) ist als "fight or flight - Reaktion" evolutioär sinnvoll.

Dauert die Belastung durch den Stressor an, gaht die Alarmreaktion in einen Gegenschock mit körperlichen Veränderungen über, - "Stressyndrom" (Verkleinerung von Tymus und Lymphknoten, Magengeschwürbildung...) und lokale Anpassungsreaktionen.

Dies führt zu einer Widerstandsphase, in der der Organismus bei objektiv gleicher belastung weniger Cortikoide ausschüttet und das Stressyndrom verschwindet.

Nimmt die Belastung durch den Stressor lange Zeit nicht ab, oder tritt sogar ein weiterer Stressor hinzu, kann der Widerstand zusammenbrechen, das Stressyndrom tritt wieder auf - Erschöpfungsphase.

Stress, engl. = pressure, condition causing disquiet. Streß, dtsch. = seelische Belstung, Druck.

Problem: Begriff ist zu allgemein. Stress kann alles sein. Eustreß = als angenehm empfundener Belastung. Dysstreß = als unangenehm empfundene Belastung.

Scheinbar "objektiver, klarer", inzwischen allgemein verwendeter Begriff erweist sich als Kombination von subjektiven und objektiven Merkmalen / zuständen. Was für den einen als Belastung auch nach training unvorstellbar erscheint, (Fallschirmabsprung, Stunts)gehört für den anderen zum bewältigbaren Alltag.

Kompliziert wird die Situation vor allem durch

a) die Fähigkeit des menschen, neue Anforderungen selbst zu erzeugen ("kultureller Streß") also neue Stressoren zu setzen.
b) die Verlagerung gesellschaftlich "normaler" Belastungen von Situationen mit der Möglichkeit zu körperlichem Ausagieren zu Situationen ohne eine solche Möglichkeit.

Die Kombination von a) und b) erzeugt die sogenannte Typ A Persönlichkeit, einen chronisch angespannten, hellwach - paranoiden "Sympathikus - Typ", der scheinbar "cool" und stressresistent den Alltag bewältigt, ohne auf sein körperliches befinden zu achten und sich zu entspannen. Sozial erwünschte Einsatzbereiche einer solchen Persönlichkeit: Fließband, Leistungssport, Hochschule... (Ulich & Mayring)

Die emotionale Erregung, Irriation, Überstimulierung resultiert aus Persönlichkeitsdeformation im Sinne von Leistung, Aktivität und Dominanz. - "Workaholics" werden nicht geboren, sondern sozialisiert. Statt sich psyeudoabstinent zu verhalten und Autogenes training anzubieten, sollte die Psychologie aktiv gegen die "normalen" Überforderungen der Leistungsgesellschaft auftreten.

Tierversuche (Holst) mit Spitzhörnchen und ratten zeigten psychosomatische und soziale Entgleisungen bei Mangel an Flucht- und Rückzugsmöglichkeit für unterlegene Tiere und bei Überbevölkerung (Calhoun - "Universum 25") dauernde Kämpfe trotz genügend ressourcen bei zu hoher bevölkerungsdichte.

Beim Menschen soziale Überformung, Individuelle Unterschiede, Streßforschung wichtige Ansätze für Verständnis für Gefühlsphänomene wie Hyperaktivität, Aggression oder Depression.

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Details

Titel
Emotionspsychologie - Keul
Autor
Jahr
1993
Seiten
11
Katalognummer
V95908
Dateigröße
358 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Emotionspsychologie, Keul
Arbeit zitieren
B. Ripper (Autor), 1993, Emotionspsychologie - Keul, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/95908

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Titel: Emotionspsychologie - Keul


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