"Covenants" in Kreditverträgen. Bedeutung und Folgen beim Verstoß gegen "Covenants"


Hausarbeit, 2019

25 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Formelverzeichnis

1. Einleitung

2. Prinzipal-Agent-Theorie

3. Theoretische Grundlagen von Covenants
3.1. Definition, Abgrenzung und Herkunft von Covenants
3.2. Arten von Covenants
3.2.1 Positive Affirmative Covenants
3.2.2 Negative Covenants
3.2.3 Financial Covenants

4. Umgang mit Covenants

5. Verletzungen von Covenants

6. Bedeutung von Covenants in Ratingagenturen

7. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Spannungsfeld in der Prinzipal-Agent-Theorie

Abbildung 2: Arten von Covenants

Abbildung 3: Beispiele von Covenants

Abbildung 4: Breach of Covenants

Abbildung 5: Key Ratios

Abbildung 6: Ratingkriterien Moody's

Formelverzeichnis

Formel 1: Berechnung der Eigenkapitalquote

Formel 2: Berechnung des Verschuldungskoeffizienten

Formel 3: Berechnung der Liquidität 1. Grades

Formel 4: Berechnung der Liquidität 2. Grades

Formel 5: Berechnung der Liquidität 3. Grades

Formel 6: Berechnung EBITDA Interest Cover

Formel 7: Berechnung des dynamischen Verschuldungsgrads

1. Einleitung

Deutschland steckt aktuell in einer Niedrigzinsphase. Seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2007 sind die Zinsen enorm gesunken. Die Kreditinstitute werben mit Niedrigzinsen, um mit der Vergabe von Krediten die Wirtschaft ankurbeln zu können. Eine sehr passable Situation für die Kreditnehmer von heute. Bei niedrigen Zinsen steigt folgerichtig die Nachfrage an Krediten. Die Banken vergeben also mehr Kredite an Kreditnehmern. Eine logische Konsequenz resultiert: Die Banken müssen ein höheres Risikobewusstsein entwickeln und wesentlich mehr Kraft investieren, um mögliche Ausfälle so gering wie möglich zu halten. So könnte es im Worst Case dazu kommen, dass eine Bank einen Kredit an ein Unternehmen vergeben hat, welches im Anschluss eine Insolvenz beantragt. Der Kreditgeber kennt den Kreditnehmer zu wenig, um sicherstellen zu können, dass das Unternehmen nicht in die Insolvenz geht. Man spricht dabei von dem Principal-Agent-Problem. Um dieses Szenario bzw. Problem zu umgehen bzw. im Vorfeld abzuwenden, haben die Banken verschiedene Möglichkeiten. Eine Möglichkeit bieten die sogenannten Covenants, die in dieser Arbeit hervorgehoben werden.

In der vorliegenden Arbeit sollen Covenants anhand wissenschaftlicher Literaturen erläutert und dargestellt werden. Vor allem die Bedeutung von Covenants in Kreditverträgen ist in dieser Arbeit gegenständlich. Im ersten Teil dieser Arbeit wird das Principal-Agent-Problem dargestellt. Das Principal-Agent-Problem bildet den Grundstein für die Covenants. Ohne dem Principal-Agent-Problem würden wesentlich weniger Covenants vereinbart werden. Im zweiten Teil werden die theoretischen Grundlagen geschaffen: Was sind Covenants? Welche Arten von Covenants gibt es? Im Fokus steht anschließend der besondere Umgang mit Covenants in Kreditverträgen und welche Folgen einhergehen, wenn gegen Covenants verstoßen wird. In der Folge wird die Anwendung von Covenants bei Ratingagenturen dargestellt. Den Abschluss bildet das Fazit bzw. Resümee zur wertenden Zusammenfassung, zur Ergebnispräsentation und zur Schlussfolgerung.

Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen inwieweit Covenants zum Risikoschutz der Kreditinstitute beitragen und wie bedeutend Covenants im Prozess des Kreditabschlusses sind.

2. Prinzipal-Agent-Theorie

Man betrachtet in der Prinzipal-Agent-Theorie eine Vertragsbeziehung zwischen ökonomischen Akteuren. Der Vertrag wird über die Durchführung eines Auftrages abgeschlossen. Dabei engagiert ein Auftraggeber (Prinzipal) einen Auftragnehmer (Agent). Durch diesen Vertrag vereinbart man die Zahlung (Gegenleistung) des Auftraggebers über die erbrachte Leistung des Auftragnehmers. Im Vertrag kann allerdings noch vieles mehr vereinbart werden. Das hängt von dem sogenannten Prinzipal-Agent-Problem ab.1 Das Prinzipal-Agent-Problem beinhaltet unter anderem die sogenannte Informationsasymmetrie, die hier eine große Rolle spielt. So kann man sich vorstellen, dass bei einer Kreditvergabe eine Informationsasymmetrie vorliegt, weil der Kreditgeber nicht zwischen „guten“ und „schlechten“ Kreditnehmern unterscheiden kann. Der Kreditnehmer verfügt über mehr Informationen seinerseits als der Kreditgeber über den Kreditnehmer. Die folgende Abbildung verdeutlich noch einmal die Situation:

Abbildung 1: Spannungsfeld in der Prinzipal-Agent-Theorie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Staroßom, H., Spannungsfeld, 2013, S. 98

Die Prinzipal-Agent-Beziehung stellt sich also in der Fremdkapitalfinanzierung so dar, dass der Fremdkapitalnehmer (Agent) Kapital vom Fremdkapitalgeber (Prinzipal) zwecks Investition erhält. Der Kapitalgeber erhält neben dem Rückzahlungsanspruch als Gegenleistung einen Anspruch auf Zins- und Tilgungsleistungen. Der Rückzahlungsanspruch ist auch dann einzuhalten, wenn sich die Investition als nicht wirksam bzw. rentabel herausstellt und es möglicherweise zu Ausfällen kommt. Das Verlustrisiko für den Kapitalgeber ist also allgegenwärtig. Bei einer Fremdfinanzierung führt die Informationsasymmetrie zu Reaktionen beider Vertragsseiten, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.2 Eine Möglichkeit der Risikoeindämmung besteht also durch den Einsatz sogenannter Covenants zum Zeitpunkt des Kreditvertragabschlusses.

3. Theoretische Grundlagen von Covenants

3.1. Definition, Abgrenzung und Herkunft von Covenants

Ursprünglich stammt der Begriff Covenants vom lateinischen Wort „Conventio“ ab.3 Übersetzt bedeutet Covenant nicht mehr als „Übereinkunft“ oder „Vertrag“. Unter dem angelsächsischen Begriff „Covenants“ versteht man Nebenabreden im Kreditvertrag, die neben den banküblichen Sicherheiten als ein weiteres Schutzinstrument für die Kreditinstitute dienen sollen.4 Sie legen dem Kreditnehmer entweder bestimmte Informations- und Verhaltenspflichten auf oder legen entsprechende Anforderungen bezüglich der Ausstattung des Eigenkapitals, des Verschuldungsgrads, des Ertrages, der Liquidität oder andere ähnliche Kennzahlen für das Unternehmen fest.5 Die Kennzahlen sind dem Kreditgeber regelmäßig mitzuteilen. Diese kreditvertraglichen Nebenvereinbarungen werden zwischen Gläubigern und Schuldnern getroffen und sind zusätzlich zur eigentlichen Zahlungsverpflichtung einzuhalten.6 Sie werden also über die üblichen Bestandteile eines Kreditvertrages (Art, Höhe, Laufzeit, Rückzahlung, Kündigung, Kosten, Besicherung, AGBs etc.) hinaus vereinbart. Im weiteren Sinne können Covenants zu den Kreditsicherheiten gezählt werden. Hinter dem Begriff der Kreditsicherheiten verstecken sich Maßnahmen zur Minimierung des Ausfallrisikos von Kreditforderungen. Durch den Einsatz von Covenants entsteht eine Win-Win-Situation für beide Vertragspartner. Die Covenants tragen also dazu bei, dass zum einen das Unternehmen nicht insolvent geht (Win für den Kreditnehmer) und zum anderen, dass der Kreditgeber eine Rückzahlung des Kredites erhält (Win für den Gläubiger). Sie wirken also präventiv. In älteren Literaturen ist oft von „Bestimmungen in Kapitalüberlassungsverträgen, die dem Schuldner die Durchführung bestimmter Maßnahmen verbieten“ die Rede.7 Mit den Covenants sichert sich das kreditgebende Institut zur Sicherstellung der Rückzahlungspflicht gewisse Informations-, Kontroll- und ggf. auch Mitspracherechte zu. Damit kann es das kreditnehmende Unternehmen über die volle Vertragslaufzeit in der Geschäftsführung bzw. in dem Verhalten potenziell beeinflussen.8 Die Covenants ermöglichen die frühzeitige Erkenntnis einer drohenden Krise des Kreditnehmers, um im Anschluss entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Die Maßnahmen und Entscheidungsrechte werden dann so eingesetzt, dass der Kredit in jedem Fall geschützt wird, bevor es zu einem teuren Insolvenzfahren kommt.9

3.2. Arten von Covenants

Covenants lassen sich in zwei große Kategorien aufteilen. Auf der einen Seite spricht man von den „Financial Covenants“ und auf der anderen Seite von „Operating Covenants“ bzw. „Affirmative Covenants“. Die Operating Covenants beziehen sich auf die operative Unternehmensführung. Die Financial Covenants hingegen beziehen sich auf die relevanten finanziellen Größen. Eine bessere Übersicht zeigt die folgende Abbildung 1: „Arten von Covenants“.

Abbildung 2: Arten von Covenants

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: https://studlib.de/11077/finanzen/covenants, Zugriff am 22.09.2019

Die Covenants lassen sich noch weiter in positive und negative Covenants unterteilen. Positive Covenants fordern vom Kreditnehmer entsprechende Handlungen, wohingegen negative Covenants entsprechende Tätigkeiten ausschließen. Der Schuldner wird also auf verschiedenste Weise aufgefordert, die Sicherheitsrahmenbedingungen einzuhalten.10 Die Begriffe Affirmative Covenants und Operating Covenants werden in dieser Arbeit als identisch behandelt.

3.2.1. Positive Affirmative Covenants

Die Positive Affirmative Covenants bezeichnen die relevanten finanziellen Informationen, die der Schuldner regelmäßig an den Gläubiger berichten muss. In diese Art fallen folgende Covenants:

- Ein vom Wirtschaftsprüfer geprüfter Abschluss- sowie Lagebericht. Dazu gehört eine Cash-Flow Rechnung sowie die Bestätigung zur Einhaltung der Financial Covenants.
- Monats- bzw. Quartalsabschlüsse, bestehend aus einer Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung, müssen berichtet werden. Dazu zählt ein Bericht über die Geschäftsentwicklung im operativen Bereich sowie über die finanzielle Entwicklung des Unternehmens.
- Im Hinblick auf den Erhalt des Unternehmens muss das Unternehmen Planungsrechnungen für die folgenden 1-5 Jahre vorzeigen. Die Planungsrechnungen bestehen aus Planbilanz, Plan-, Gewinn- und Verlustrechnung und einer Investitionsplanung. Handelt es sich beim Schuldner um einen Konzern, so müssen auch die konsolidierten Zahlen aufgezeigt werden.
- Liquiditätsplanungen in regelmäßigen Zeitabständen zwecks früher Erkennung eines kurzfristigen Liquiditätsengpasses.11

Durch die Berichterstattung weist der Kreditgeber im positiven Sinn den Schuldner darauf hin, bestimmte Handlungen vorzunehmen. Als konkretes Beispiel könnte die Bank dem Unternehmen vorschreiben eine Versicherung abzuschließen, um ein mögliches Risiko abzusichern.12

3.2.2. Negative Covenants

Es gibt allerdings nicht nur positive Vereinbarungen. Es existieren selbstverständlich auch sogenannte Negative Covenants. Unter Negative Covenants versteht man Verpflichtungen bestimmte Handlungen zu unterlassen oder die Handlungen nur mit Genehmigung des Kreditgebers vorzunehmen. Beispiele hierfür könnten sein:

- Investitionen ab einer bestimmten Höhe
- Bezug von zusätzlichem Fremdkapital
- Haftungen gegenüber Dritter, wie beispielsweise Bürgschaften oder Garantien
- Veräußerung/Verpfändungen/Beteiligungen von Vermögenswerten
- Außerordentliche Vertragsabschlüsse13

Zu den Affirmative Covenants (negative und positive) gehören bestimmte Verhaltensvorgaben, die üblicherweise mit bestimmten Klauseln festgelegt werden:

- Nichtbesicherungsklausel: Die erhaltenen Sicherheiten dürfen nicht für weitere Schulden verwendet werden. Eine folgende Vereinbarung könnte lauten, dass das Grundstück nicht als Sicherheit gegenüber Dritten genutzt wird.
- Gleichbehandlungsklausel: Im Falle einer Insolvenz sind alle Forderungen gleich zu behandeln.
- Cross-Default-Klausel: Handlungsrechte werden an den Kreditgeber vergeben, falls der Kreditnehmer Verpflichtungen nicht befolgt.
- Disposal-of-assets-Klausel: Regelung von Veräußerung und Verwendung von Vermögen.
- Dividend-restriction-Klausel: Beschränkung/Verhinderung der Ausschüttung von Dividenden.
- Change-of-Ownership-Klausel: Stehen Änderungen der Gesellschafter an, so erhält der Kreditgeber Handlungsrechte.14

3.2.3. Financial Covenants

Die dritte Gruppe der Covenants bzw. Nebenvereinbarungen bezeichnet man als sogenannte Financial Covenants. Anders bezeichnet: Kapitalstrukturauflagen. Der Kreditgeber verankert im Kreditvertrag die Pflicht, dass der Kreditnehmer gewisse finanzielle Kennzahlen einzuhalten hat. Dabei geht es im engsten Sinne um die Bereiche Eigenkapitalausstattung, Verschuldung, Ertrag und Liquidität. Die große Sorge vieler Kreditnehmer liegt darin, dass man die Unabhängigkeit vom Kapitalgeber verliert. Wie bei allen zuvor genannten Arten der Covenants geht es auch bei den Financial Covenants um die Vermeidung einer Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit. Die Financial Covenants unterteilt man nochmal besonders in die eben genannten vier Kennzahlen auf:15

- Eigenkapital: Das bilanzielle Eigenkapital soll ein gewisses Verhältnis zu der gesamten Bilanzsumme nicht unterschreiten. Der Kreditgeber verlangt je nach Vereinbarung das Eigenkapital um bestimmte Positionen zu bereinigen. Damit soll vermieden werden, dass die Kennzahl durch das Bilanzierungswahlrecht des Kapitalnehmers verzerrt wird. Der Kreditgeber zwingt ebenfalls den Kreditnehmer einen vereinbarten Teil des Jahresgewinnes für die Eigenfinanzierung zu nutzen. Somit kann der Jahresgewinn nicht gänzlich zur Ausschüttung an die Anteilseigner genutzt werden und das Eigenkapital steigt. Durch den Anstieg besteht die Möglichkeit die Vermögenswerte zu liquidieren und damit alle möglichen Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern tilgen zu können16. Zur Berechnung des vereinbarten Eigenkapitals wird folgende Berechnungsformel benutzt:

Formel 1: Berechnung der Eigenkapitalquote

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: https://www.gevestor.de/details/eigenkapitalquote-formel-das-verhaltnis-von-eigenkapital-zu-gesamtkapital-652657.html, Zugriff am 24.09.2019

- Verschuldung: Die Verschuldung bezieht sich ebenfalls auf das Eigenkapital. Das Eigenkapital darf im Verhältnis zum Fremdkapital eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. Diese Grenze bringt den Vorteil, dass sich die Fremdkapitalaufnahme nur linear zum jeweiligen Eigenkapital verändern darf. Damit wird festgeschrieben, dass der Kreditnehmer nur ein gewisses Volumen an Fremdkapital in das Unternehmen aufnehmen kann.17 Bei der Verschuldung wird der sogenannte Verschuldungskoeffizient bzw. der Verschuldungsgrad zur Berechnung genutzt:

Formel 2: Berechnung des Verschuldungskoeffizienten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: https://www.controllingportal.de/Fachinfo/Kennzahlen-1/Verschuldungsgrad.html, Zugriff am 24.09.2019

- Liquidität: Die Liquidität ist die wichtigste Kennzahl, wenn es darum geht, einen Konkurs bzw. eine Insolvenz abwenden zu können. Besitzt ein Unternehmen zu wenige liquide Mittel, um seine Verbindlichkeiten zu decken, so steht das Unternehmen vor der Insolvenz. Daher hat die Liquidität einen großen Einfluss auf das Ausfallrisiko des Gläubigers. In dieser Vereinbarung betrachtet man die kurzfristigen liquiden Mittel im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Auch hier ist das Verhältnis entscheidet und darf in einem gewissen Maße nicht überschritten werden.18 Die dazugehörigen Formeln belaufen sich auf die verschiedenen Grade der Liquidität:

Formel 3: Berechnung der Liquidität 1. Grades

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/liquidit%C3%A4tskennzahlen/liquidit%C3%A4tskennzahlen.htm, Zugriff am 24.09.2019

Formel 4: Berechnung der Liquidität 2. Grades

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/liquidit%C3%A4tskennzahlen/liquidit%C3%A4tskennzahlen.htm, Zugriff am 24.09.2019

Formel 5: Berechnung der Liquidität 3. Grades

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/liquidit%C3%A4tskennzahlen/liquidit%C3%A4tskennzahlen.htm, Zugriff am 24.09.2019

- Ertragslage: Das Ziel des Kreditgebers ist es bei der Berücksichtigung der Ertragslage darauf zu achten, dass das zugeführte Fremdkapital auch mittels der Ertragskraft im vereinbarten Zeitraum zurückführbar ist. Sollte die Ertragskraft nicht ausreichend sein, kann es zu einer Überschuldung kommen, die gegebenenfalls zum Kreditausfall führen könnte.19 Um die Ertragslage zu ermitteln spielen verschiedene Formel eine bedeutsame Rolle: Umsatzrendite, Cash-Flow, Kapitalumschlag und Gesamtkapitalrendite.20

[...]


1 Vgl. Alparslan, A., Prinzipal-Agent-Theorie, 2006, S. 11 ff.

2 Vgl. Staroßom H., Informationsasymmetrie, 2013, S. 113.

3 Vgl. Staroßom H., Conventio, 2013, S. 227.

4 Vgl. Haase D., Int-Veen, T., Abreden, 2015, S. 408.

5 Vgl. Koutsós, N.T., Verhaltenspflichten, 2017, S. 966.

6 Vgl. Berger, R., Nebenvereinbarungen, 2014, S. 8.

7 Vgl. Thießen, F., Covenants, 1996, S. 2 ff.

8 Vgl. Döweling, H., Kreditbesicherung, 2017, S. 44

9 Vgl. Frick, R., Krisenerkennung, 2011, S. 324 ff.

10 Vgl. Graml, S., Covernantsarten, 2014, S. 41.

11 Vgl. Graml, S., Positive Affirmative Covenants, 2014, S. 42 ff.

12 Vgl. Döweling, H., Berichterstattung, 2017, S. 44.

13 Vgl. Graml, S., Negative Covenants, 2014, S. 43.

14 Vgl. Döweling, H., Negative Covenants, 2017, S. 46.

15 Vgl. Graml, S., Financial Covenants, 2014, S. 43 ff.

16 Vgl. Graml, S., Eigenkapital, 2014, S. 44 ff.

17 Vgl. Graml, S., Verschuldung, 2014, S. 46.

18 Vgl. Graml, S., Verschuldung, 2014, S. 48 ff.

19 Vgl. Graml, S., Verschuldung, 2014, S. 50.

20 Vgl. https://www.ifb.de/wirtschaftsausschuss/wissen-infos/bilanzen-und-kennzahlen-verstehen/das-unternehmen-in-zahlen , Zugriff am 24.09.2019

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
"Covenants" in Kreditverträgen. Bedeutung und Folgen beim Verstoß gegen "Covenants"
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management Essen, Standort Duisburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
25
Katalognummer
V959093
ISBN (eBook)
9783346306982
ISBN (Buch)
9783346306999
Sprache
Deutsch
Schlagworte
covenants, kreditverträgen, bedeutung, folgen, verstoß
Arbeit zitieren
Tom Thielen (Autor), 2019, "Covenants" in Kreditverträgen. Bedeutung und Folgen beim Verstoß gegen "Covenants", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/959093

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