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Die Stärkung der Resilienz. Möglichkeiten zur Förderung der Resilienz bei Kindern und Jugendlichen

Titel: Die Stärkung der Resilienz. Möglichkeiten zur Förderung der Resilienz bei Kindern und Jugendlichen

Hausarbeit , 2017 , 24 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Iris Saddam Lafta (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit sollen verschiedene Faktoren der Stärkung der Resilienz bei Kindern und Jugendlichen dargestellt werden. Dabei wird sich hierbei auf ein Alter zwischen sechs und 17 Jahren begrenzt. Neben der Begrifflichkeit sollen Fragen des wissenschaftlichen Aspektes sowie verschieden Konzepte von Resilienz beleuchtet werden. Die Rolle der Sozialen Arbeit wird im letzten Teil beschrieben.

Viele Kinder und Jugendliche sind mit einer Vielzahl an belastenden Situationen, wie Armut, Arbeitslosigkeit von einem oder beider Elternteile, verschiedener Formen von Gewalt, Traumata oder schwere Konfliktsituationen der Eltern bis hin zur Trennung oder Scheidung, ausgesetzt. Gleichzeitig stehen einige Kinder auch mit den Prozessen der eigenen Entwicklung und schulischen Leistungen im Konflikt.

In der Arbeit im Offenen Ganztag einer Grundschule wurde mit der Zeit festgestellt, dass es Kinder gibt, die positiv mit Rückschlägen, Stress oder Konflikten umgehen können und ebenfalls auch diejenigen, die großen Unterstützungsbedarf haben, eben diese Situationen zu meistern. Das Konzept der Resilienz beschäftigt sich mit dem Umgang von Stresssituation. Und hat sich in den letzten 50-60 Jahren weiter in der Wissenschaft etabliert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Resilienz-Eine begriffliche Annäherung

2. Historische Entwicklung von Resilienz

3. Risiko-und Schutzfaktoren der Resilienz

3.1. Risikofaktorenkonzept

3.2. Schutzfaktorenkonzept

3.2.1. Bindung als protektiver Faktor

3.2.2. Wirkungsweise Schutzfaktoren

4. Resilienzmodelle

4.1. Das Modell der Kompensation

4.2. Das Modell der Herausforderung

4.3. Das Modell der Interaktion

4.4. Das Modell der Kumulation

5. Maßnahmen zur Stärkung von Resilienz

5.1. Präventionsprogramm „FAST“

6. Soziale Arbeit und Resilienz

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Möglichkeiten zur Stärkung der Resilienz bei Kindern und Jugendlichen, um diese bei der Bewältigung belastender Lebenssituationen wie Armut, familiärer Konflikte oder Traumata zu unterstützen und deren gesunde Entwicklung zu fördern.

  • Definition und historische Entwicklung des Resilienzbegriffs
  • Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren in der kindlichen Entwicklung
  • Diskussion theoretischer Resilienzmodelle
  • Prävention durch gezielte Förderprogramme (z.B. FAST)
  • Rolle und Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

3.2. Schutzfaktorenkonzept

Das Schutzfaktorenkonzept wirkt sich risikomildernd und damit positiv auf die kindliche Entwicklung aus und verhindert das Auftreten von psychischen Störungen oder ein abweichendes Verhalten. Es ist damit gegenteilig zum Risikofaktorenkonzept.

Damit sie ihre schützende Wirkung entfalten können, müssen sie jedoch vor den Risikofaktoren auftreten. Risiko- und Schutzfaktoren stehen in Wechselwirkung. Denn bestehende Schutzfaktoren sind ohne Risikofaktoren nicht relevant.

Je mehr protektive Faktoren ein Kind erwirbt, je besser können Schwierigkeiten oder Belastungen im Leben des Kindes gemeistert werden. Mit den Schutzfaktoren wird damit „eine Risikosituation abgepuffert bzw. beseitigt.“(Puffereffekt).

„Generell kann festgestellt werden, dass Schutzfaktoren mindestens drei Funktionen haben: 1. sie können risikomildernd wirken, 2. sie können entwicklungsfördernd sein und 3. ihr Fehlen kann generell ein Störungspotenzial darstellen, also das Fehlen von Schutzfaktorenkann als Risikofaktor gedeutet werden“.

Wustmann beschreibt drei Schutzfaktoren, die Resilienz bei Kindern stärken: die personalen Ressourcen sind abhängig von einem Temperament des Kindes, setzt aber eine durchschnittliche Intelligenz voraus.

Die familiären Ressourcen sind für die emotionale Bindung entscheidend. Dabei spielt eine stabile, emotional-positive Beziehung zu mindestens einer Bezugsperson eine wichtige Rolle. Dem Kind ist es möglich eine sichere Bindung entwickeln. Gleichzeitig ist damit gemeint, wie selbständig das Kind erzogen wurde oder es gelernt hat Hilfe zu holen. Der dritte Aspekt, die sozialen Ressourcen schließen die Gesellschaft als Unterstützer mit ein. Die Institutionen Schule hilft im besten Fall präventiv durch Lob, Anerkennung und Förderung die Kompetenzen, wie z.B. Verantwortung, der Kinder zu stärken.

Die drei Ebenen stehen in direktem Zusammenhang, denn sie wirken wechselseitig. Gleichzeitig entwickeln Kinder die Kompetenzen im Laufe der Entwicklung.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz des Themas Resilienz angesichts vielfältiger Belastungen bei Kindern und Jugendlichen und skizziert das Ziel der Arbeit.

1. Resilienz-Eine begriffliche Annäherung: Dieses Kapitel definiert Resilienz als psychische Widerstandsfähigkeit und beleuchtet den Begriff aus physikalischer, ökologischer und psychologischer Sicht.

2. Historische Entwicklung von Resilienz: Es wird die Forschungshistorie seit den 50er Jahren, insbesondere durch Längsschnittstudien, dargestellt.

3. Risiko-und Schutzfaktoren der Resilienz: Das Kapitel differenziert zwischen risikoeerhöhenden und risikomildernden Faktoren und unterteilt diese in Konzepte, Bindungsfaktoren und Wirkungsweisen.

4. Resilienzmodelle: Hier werden zentrale theoretische Modelle wie das Kompensations-, Herausforderungs-, Interaktions- und Kumulationsmodell vorgestellt.

5. Maßnahmen zur Stärkung von Resilienz: Es werden pädagogische Ansätze zur Stärkung von Resilienz erörtert und das spezifische Präventionsprogramm „FAST“ detailliert vorgestellt.

6. Soziale Arbeit und Resilienz: Das Kapitel verknüpft die Prinzipien der Sozialen Arbeit mit der Resilienzförderung als unterstützende Instanz für Familien.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des familiären und pädagogischen Umfelds für die Resilienzförderung zusammen und reflektiert die Rolle der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Resilienz, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, kindliche Entwicklung, pädagogische Prävention, FAST, Soziale Arbeit, Vulnerabilität, Bindung, Salutogenese, psychische Gesundheit, Förderung, Familienstärkung, Bewältigungsstrategien, Erziehungskompetenzen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Resilienzkonzept und untersucht, wie Kinder und Jugendliche in belastenden Lebensumständen durch die Stärkung von persönlichen und sozialen Ressourcen widerstandsfähiger gemacht werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Fundierung von Resilienz, die Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren sowie die praktische Umsetzung von Präventionsmaßnahmen im Kontext der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten zur Förderung der Resilienz aufzuzeigen, um Kindern und Jugendlichen bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen zu unterstützen und eine gesunde psychische Entwicklung zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die einschlägige Studien, Fachliteratur und Expertenmeinungen aus der Resilienzforschung und Entwicklungspsychologie aufarbeitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die historische Entwicklung, die detaillierte Klassifizierung von Risiko- und Schutzfaktoren, die Erläuterung theoretischer Resilienzmodelle sowie die Vorstellung konkreter Präventionsprogramme wie "FAST".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Resilienz, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Kindesentwicklung, Prävention, Soziale Arbeit und Salutogenese.

Was genau ist das "Puffereffekt"-Konzept im Schutzfaktorenmodell?

Der Puffereffekt beschreibt die Wirkung von Schutzfaktoren, durch die eine belastende Risikosituation für das Kind abgeschwächt, abgepuffert oder gar beseitigt werden kann.

Wie unterscheidet sich das Modell der Kompensation vom Modell der Interaktion?

Das Kompensationsmodell geht davon aus, dass protektive Faktoren Risikofaktoren direkt ausgleichen, während das Interaktionsmodell davon ausgeht, dass die Wirksamkeit eines Schutzfaktors vom Ausmaß der Belastung oder anderen Variablen abhängt.

Warum wird das Programm "FAST" in der Arbeit besonders hervorgehoben?

Das Programm "FAST" (Family and Schools Together) dient als exemplarisches, empirisch fundiertes Praxismodell, das sowohl das soziale Umfeld als auch die Eltern-Kind-Beziehung einbezieht, um Resilienz niederschwellig zu fördern.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit laut der Autorin bei der Resilienzförderung?

Die Soziale Arbeit fungiert als wichtige unterstützende Instanz, die Eltern durch Fachberatung hilft, Erziehungskompetenzen zu stärken und dadurch indirekt die Resilienz der Kinder zu fördern.

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Details

Titel
Die Stärkung der Resilienz. Möglichkeiten zur Förderung der Resilienz bei Kindern und Jugendlichen
Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Nordhessen; Zentrale
Veranstaltung
Grundlagen Pädagogik
Note
1.3
Autor
Iris Saddam Lafta (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
24
Katalognummer
V960244
ISBN (eBook)
9783346345493
ISBN (Buch)
9783346345509
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Resilienz Kinder und Jugendliche Soziale Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Iris Saddam Lafta (Autor:in), 2017, Die Stärkung der Resilienz. Möglichkeiten zur Förderung der Resilienz bei Kindern und Jugendlichen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960244
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Leseprobe aus  24  Seiten
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