Die Synagoge - Entwicklung der Synagoge und ihre Funktion in neutestamentlicher Zeit


Seminararbeit, 1997

19 Seiten, Note: 1,7


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Inhaltsverzeichnis

0. Einführung

1. Der Begriff ,,Synagoge"

2. Ursprung der Synagogen
2.1 Gründe für den Bau von Synagogen

3. Archäologische Funde, bauliche Zeugnisse und inschriftliche Bezeugungen
3.1 Erwähnung von Synagogen in den Schriften des Neuen Testaments

4. Nutzung der Synagogen

5. Synagoge/Tempel

6. Bauliche Gestaltung der Synagoge zur Zeit Jesu

7. Synagogenkunst

8. Die verschiedenen Synagogentypen
8.1 Synagogen des frühen Typus
8.2 Synagogen des Übergangstypus
8.3 Synagogen des späten Typus

9. Synagogenbeamten

10. Der Synagogengottesdienst

11. Teilnahme von Frauen am Gottesdienst

Literaturverzeichnis

0. Einführung

,,Man kann ohne Übertreibung behaupten, daß die Synagogeninstitution zur Zeit der Entstehung des Christentums sowohl in Palästina selbst als auch vor allem in den Ländern der Diaspora das wahre geistige Rückgrat des Judentums darstellte. (...) Der Tempel versank eines Tages in Schutt und Trümmer (...) aber die Synagoge bestand allem zum Trotz weiter und vermittelte von Generation zu Generation das Wissen um die religiöse Sonderstellung Israels."1

In dieser Hausarbeit beschäftige ich mit der Institution der Synagoge zur neutestamentlichen Zeit.

Ich werde die Entwicklung der Synagogen erläutern und dann auf die Bedeutung und Funktion der Synagogen für die damaligen Menschen eingehen.

Dann werde ich die Architektur und die Innenausstattung der damaligen Synagogen beschreiben und die Synagogenkunst, sowie die Weiterentwicklung der Synagogen in der nachtestamentlichen Zeit.

Zum Schluß werde ich den Verlauf des Synagogengottesdienstes schildern.

1. Der Begriff ,,Synagoge"

Der Begriff ,,Synagoge" stammt aus dem griechischen Sprachgebrauch zur hellenistischen Zeit2, also der Zeit von Alexander dem Großen (355-323 v. Chr.) bis zur Zeit des ersten römischen Kaisers Augustus (*63 v. Chr. + 14 n. Chr.)

________ bedeutet: Versammlung. ,,Synagoge", steht für Vereinigung, Zusammenkunft, Gemeinde.

2. Ursprung der Synagogen

Der Ursprung der Synagogen ist nicht eindeutig zu lokalisieren. Es ist nicht bekannt, ob Synagogen zuerst in der Diaspora oder in Palästina entstanden sind. Nach Stähli3 ist der Ursprung in der hellenistischen Diaspora zu suchen. Er begründet diese These damit, daß die inschriftlichen und baulichen archäologischen Zeugnisse nur diesen Schluß zulassen. Aus der Diaspora soll die Synagoge dann auch nach Palästina gelangt sein.

Es lassen sich aber nur Vermutungen anstellen: Nach Gemmeke4 liegt die Annahme nahe, daß die Juden während der Zeit des babylonischen Exils (also nach der Eroberung und Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar 586 v. Chr. bis zum Jahre 538 v. Chr.) ihrem Bedürfnis nach gottesdienstlicher Versammlung nachkommen wollten.

Es wird auch die These aufgestellt, daß ,,der ideelle Wert des Tempelkultes auf die Dauer dem unmittelbar praktische religiösen Leben nicht genügt. Nicht alle Mitglieder der Standmannschaft können zwei oder mehrere Male hinauf nach Jerusalem ziehen, sie versammeln sich deshalb möglicherweise zur Zeit der täglichen Opfer in ihren Heimatorten unter freiem Himmel oder bei schlechtem Wetter in einem Gemeindehaus zu Gebet und Schriftlesung"5

Keine dieser Theorien ist jedoch so abgesichert, daß sie allgemein akzeptiert wurde.

Schon vor der Zerstörung des Herodianischen Tempels 70 n. Chr. wurden in Palästina und in der Diaspora Synagogen gebaut. Dazu gehören die Synagogen Gamala, Masada, Herodium sowie auf der Insel Delos in Griechenland.6

2.1 Gründe für den Bau von Synagogen

Wie bereits erwähnt, entstanden die ersten Synagogen wahrscheinlich nach der Zerstörung des ersten Tempels in 586 v. Chr. entweder im Babylonischen Exil oder kurz nach der Rückkehr der Juden nach Judäa. Es gibt mehrere Faktoren, die zur Errichtung von Synagogen geführt haben können:

Es mußte ein Ersatz für den zerstörten Tempel geschaffen werden. In der Synagoge wurde die Erinnerung an ihn wachgehalten. Man ,,flehte zu Gott, der Tempel möge wiederhergestellt werden."7

Es wurden öffentliche Schriftlesungen eingeführt, für die man einen Versammlungsraum brauchte. Die ,,zunehmende Relevanz des Sabbats wird zu einem entscheidenden Motiv für gottesdienstliche Zusammenkünfte"8

Es gab also regelmäßige Treffen von Juden, die vielleicht die Basis für die heutige Synagoge waren.

Synagogen entwickelten sich unabhängig von der Existenz des Tempels, und stellten keine Konkurrenz dar, sondern waren vielmehr eine harmonische Ergänzung.9 Eventuell gab es sogar innerhalb des Tempelareals eine Synagoge. In der rabbinischen Literatur ist sie belegt, jedoch ist ihre Existenz trotzdem umstritten.10 Man kann davon ausgehen, daß zur Zeit Jesu in jeder Ortschaft, in der Juden wohnten, auch eine Synagoge stand. In größeren Städten wie Jerusalem, Rom, Antiochia und Alexandria, wo große jüdische Minderheiten existierten, werden es sogar mehrere gewesen sein.11

3. Archäologische Funde, bauliche Zeugnisse und inschriftliche Bezeugungen

Die Synagoge läßt sich archäologisch erstmals im 3. Jh. v. Chr. in der griechischsprechenden Diaspora in Ägypten nachweisen. Es wurden zwei Synagogeninschriften aus der Zeit Ptolemäus III. Euergetes - ein Herrscher Ägyptens, der von 246 - 221 v.Chr. regierte - gefunden. Eine dieser Inschriften wurde in Schedia bei Alexandria gefunden, die andere wurde kurz vor dem 2. Weltkrieg in Arsinoe/Fayyúm entdeckt.12

Sie erscheint auch in einem Katasterverzeichnis auf Papyrus aus dem Ende des 2. Jhs. v. Chr.13

Die ältesten baulichen Zeugnisse sind in die Epoche des Zweiten Tempels zu datieren. Es handelt sich dabei um die Synagogenruinen der herodianischen Palastfestungen Masada und Herodium sowie die Synagoge von Gamala.

Die Synagoge von Gamla ist die älteste Synagoge, die bis jetzt auf römisch-palästinischem Boden freigelegt wurde.14

Auf der Insel Delos (heute Mikra Dilos) im Ägäischen Meer ist das zweitälteste Zeugnis synagogaler Bauten belegt. Die baulichen Überreste datieren ins 1. Jh. v. Chr. Man fand bauliche Überreste, ,,die als einzigen Schmuck einen kunstvoll gestalteten Marmorstuhl aufweisen, dazu Weihinschriften mit der Bezeichnung ´proseuche` und die Dedikationen an den ´höchsten Gott` (theos hypistos) weisen das Gebäude offensichtlich als eine Synagoge aus."15

In Jerusalem wurde 1914 in einer Zisterne auf dem Südosthügel der Stadt eine griechische Bauinschrift gefunden, die in die Zeit vor der Zerstörung des Herodianischen Tempels 70 n. Chr. zu datieren ist:

,,Theodotos, des Vettenos Sohn, Priester und Synagogenvorsteher, Sohn eines Synagogenvorstehers, Enkel eines Synagogenvorstehers, erbaute die Synagoge zum Vorlesen des Gesetzes und zum Unterricht in den Geboten, ferner das Gästehaus und die Kammern und die Wasseranlagen für die aus der Fremde, die eine Herberge benötigen. Den Grundstein dazu hatten gelegt seine Väter und die Ältesten und Simonides"16

3.1 Erwähnung von Synagogen in den Schriften des Neuen Testaments

Im Neuen Testament finden sich zahlreiche Stellen, in denen Synagogen erwähnt werden, und auch beschrieben wird, daß Jesus in Synagogen sprach. Auch Jesus technischer Status als Laie gestattete es ihm, in der Synagoge zu predigen.17

,,________/synagogáe schreiben die evangelischen Texte insgesamt etwa 34 mal (Mt 9mal; Mk 8mal; Lk 15 mal und Joh 2mal)"18

Zählt man nur die Stellen, in denen Jesu Wirken mit dem Begriff der Synagoge verknüpft ist, bleiben letztlich nur neun Texte. ,,Im einzelnen schreibt Markus, der älteste der vier Evangelisten, ´Synagoge` viermal in Rahmenversen (Mk 1,21.23; 1,39; 3,1 und 6,2)."19 Zum Beispiel: Mk1,21: ,,Sie kamen nach Kafarnaum. Gleich am nächsten Sabbat ging Jesus in die Synagoge und sprach zu den Versammelten..."

Hier heilt Jesus einen Mann von einem bösen Geist und zeigt den Menschen in Galiläa seine Macht.

Markus berichtet, daß Jesus auch in Nazareth in der Synagoge spricht: Mk 6,1.2: ,,Von dort ging Jesus in seine Heimatstadt. Seine Jünger begleiteten ihn. Am Sabbat sprach er in der Synagoge, und alle, die ihn hörten, waren sehr verwundert." In Nazareth heilt er einige Kranke.

Matthäus und Lukas, denen unter anderem das Markusevangelium als Quelle vorgelegen hat, weisen weitgehend ähnliche Textstellen auf. ,,Nach der Zweiquellentheorie benutzen die Synoptiker Matthäus und Lukas das Markusevangelium (oder einen wenig abweichenden `Urmarkus´) sowie eine gemeinsame zweite Quelle (Logienquelle) als Vorlage.20 Zum Beispiel findet man die Begebenheit aus Mk 1,23 (Jesus heilt in Kafarnaum in der Synagoge einen Mann, der von einem Geist besessen war) auch bei Lukas. (Lk 4,33) Daß Jesus in Nazareth in der Synagoge lehrte, findet sich außer bei Mk 6,2 auch bei Lukas (Lk 4, 16) und bei Matthäus (Mt 13,54)

Es finden sich bei Matthäus und Lukas noch weitere Texte, die über die markinische Vorlage hinaus gehen. (Mt, 9,35; Lk 4,15 und Lk 13,10)

Desweiteren schildert Johannes zweimal Jesu Predigten in einer Synagoge. In Joh 6,22-59 predigt Jesus, er sei das Brot, das Leben gibt. Zum Schluß (Joh 6,59) wird angefügt, daß Jesus diese Rede in der Synagoge von Kafarnaum gehalten hat.

Beim Verhör durch Hannas (Joh 18,19 f) erklärt Jesus: ,,Ich habe immer offen vor aller Welt gesprochen. Ich habe in den Synagogen und im Tempel gelehrt, wo alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet." (Joh 18,20)

Obwohl alle Evangelien Jesu Wirken in der Synagoge schildern, muß man allerdings die Orts- und Zeitangaben unter historischem Aspekt mit Skepsis behandeln. Viele neutestamentliche Erzählungen wurden wahrscheinlich überliefert, ohne ursprünglich an einen Ort oder eine Zeit gebunden zu sein. So kann es sein, daß diese Orts- und Zeitangaben eventuell erst später von den Evangelisten eingefügt wurden.21

Als einen ,,unbestreitbaren Tatbestand" für Jesu Wirken in der Synagoge bezeichnet Pesch22 die Texte Mk 1,21.23 par Lk 4,33; Mk 3,1 par Mt 12,9 par Lk6,6; Mk 6,2 par Mt 13,54 par Lk 4,16 und Lk 13,10. Daß die Evangelien nur die Synagogen von Nazareth und Kafarnaum namentlich nennen, soll jedoch nicht bedeuten, daß Jesus nur in dieses Synagogen gepredigt hat. Ihre Namen stehen für viele andere Synagogen. Dies beruht wohl auf redaktioneller Überarbeitung, da Nazareth als Wohnort und Kafarnaum als Wirkzentrum besonders interessant waren.23

4. Nutzung der Synagogen

Die Synagogen wurden von den Juden genutzt zur Versammlung zum Gebet, zur Schriftauslegung und zum Studium und zur inhaltlichen Unterweisung in der heiligen Schrift, der Thora.24

Vor der Tempelzerstörung 70 n. Chr. waren die Synagogen nicht nur Ort des Gottesdienstes sondern auch ,,der Versammlungsort eines Ortes für alle das Gemeinwesen betreffenden Angelegenheiten, Ratsversammlungen, Gerichtssitzungen, Schulunterricht etc. Der betont sakrale Charakter der Synagogen in Palästina entwickelte sich erst nach der Tempelzerstörung."25

Die Synagoge fungierte auch als Gerichtssaal und als Unterbringungsmöglichkeit für jüdische Reisende. In Jerusalem wurden wohl die etlichen Pilger untergebracht.26 Die Synagoge dient allen öffentlichen Angelegenheiten, wird aber in erster Linie als Gebetsund Lehrstätte empfunden.27

5. Synagoge/Tempel

Es existieren zwei Thesen, die die Abhängigkeit des Synagogengottesdienstes vom Tempel betreffen. S. Krauss tritt dafür ein, ,,daß sich die Synagoge liturgisch trotz aller scheinbar dagegen sprechenden Anzeichen eng an den Tempel anlehnt."28

M. Friedländer tritt für die ,,absolute Eigenständigkeit"29 des Synagogengottesdienstes ein. Der Synagogengottesdienst ist im Gegensatz zum Kultus im Tempel ein ,,Wortgottesdienst", Gott wird den Betern, die sich in der Synagoge versammeln, durch das Wort gegenwärtig, losgelöst vom Kultort. ,,Diese Loslösung ist die logische Folge einer spirituelleren Auffassung von Gottes Gegenwart... Die Beter versammeln sich in der Synagoge, um Gottes Wort zu hören, und durch dieses geoffenbarte Wort wird ihnen Gott gegenwärtig."30

Die Hauptunterschiede zwischen der Synagoge und dem Tempel betreffen das Personal, den Standort, die Aufgabe, die Zeiten der Benutzung und die finanzielle Unterhaltung.

Im Tempel sorgen ,,zahlreiche Priester und Leviten dafür, daß der Kult in der rechten Weise vollzogen wird"31. In der Synagoge gab es Synagogenbeamte, den Synagogenvorsteher und den Synagogendiener, die die Synagoge leiteten sowie Laien, die bei der Gestaltung des Gottesdienstes mitwirken konnten.

Die Aufgabe des Tempels war hauptsächlich, Opferstätte zu sein. In der Synagoge wurde nicht geopfert, sondern dort fanden Versammlungen statt und es wurde die Tora gelesen und interpretiert.

In der Synagoge fand nur zu bestimmten Zeiten, Sabbat oder Festtage, ein Gottesdienst statt, im Tempel gab es tägliche Riten, am Sabbat gab es noch zusätzliche Gemeindeopfer. Während der Tempel durch private Gaben und hauptsächlich durch die Tempelsteuer finanziert wurde, wurde die Synagoge von Sponsoren finanziert. Eine ,,Synagogensteuer" gab es nicht.

6. Bauliche Gestaltung der Synagoge zur Zeit Jesu

Die bauliche Gestaltung der Synagogen zur Zeit Jesu war sehr einfach. Es handelt sich dabei wahrscheinlich um eine rechteckige Halle, die nach Jerusalem ausgerichtet ist. In diese Richtung mußten sich die Beter wenden. Dieser Brauch geht zurück auf 1 Kön 8, 44,48. (,,Wenn dein Volk auszieht in den Streit wider seine Feinde des Weges, den du sie wenden wirst und sie werden beten zum Herrn nach der Stadt hin, die du erwählt hast..."; ,,... beten zu ihrem Lande hin...").

Die Gottesdienstbesucher sitzen wahrscheinlich auf Steinbänken, die sich an den Seitenwänden befinden, inklusive der Türseite. Während des Gottesdienstes befindet sich an der nach Jerusalem gerichteten Wand der Toraschrein. Die Torarollen werden, wenn sie nicht gebraucht werden, in einem kleinen Anbau, der Geniza, aufbewahrt. Sie werden wahrscheinlich jeweils in einem transportablen Schrein in den eigentlichen Gottesdienstraum gebracht.32

Zur rituellen Reinigung wurden Wasseranlagen in Form von rituellen Bädern (Miquen) bereitgestellt, sofern es nicht einen Fluß oder einen See in der Nähe gab.33

Das Wissen über frühe Synagogen erhielt man unter anderem durch Ausgrabungen in Gamala. Man stieß dort auf ein Gebäude, bei dem es sich offensichtlich nicht um ein Wohnhaus handelte, und welches keinen erkennbaren anderen Zweck gehabt haben konnte.

Deswegen wurde vermutet, man habe eine Synagoge ausgegraben. Theoretisch kann jedoch eine hundertprozentige Sicherheit nicht gegeben sein, wenn keine Inschriften gefunden werden.

Bei dem Gebäude in Gamala handelt es sich um eine 20m lange Säulenhalle, wobei die Ecksäulen einen herzförmigen Querschnitt haben. Die Kapitelle, also die oberen Teile der Säulen, sind mit geometrischen Ornamenten verziert. An jeder Seite befinden sich vier Reihen 50 cm hoher Steinstufen.34

In diese Halle trat man über eine Veranda ein, vor der sich eine in Fels gehauene Zisterne befand.

Man kann davon ausgehen, daß es sich bei hier um eine Synagoge handelt. In Galiläa wurden nämlich andere Gebäude entdeckt, deren Grundriß dem Gebäude von Gamala fast genau entspricht. (Auch wenn diese Gebäude aus dem 3. Jahrhundert n.Chr. und später stammen.) ,,In einigen von ihnen zeugen hebräische und aramäische Inschriften von Schenkungen, die von vermögenden Juden in Form von Gebäudeteilen oder Verzierungen gemacht wurden. Worte wie ´dieser heilige Ort` und die damit verbundenen Gebete belegen zweifelsohne, daß es sich in jenen Fällen um Synagogen handelte."35

Es wurden noch zwei weitere Synagogen aus dem ersten Jahrhundert entdeckt, welche weit von Galiläa entfernt sind. In Herodeion, einer von Herodes dem Großen erbauten Festung, südöstlich von Bethlehem fand man eine 15 m lange Halle, mit Stufen an den Seiten und einem rituellen Bad vor dem Eingang.36

Auch in Masada wurde ein Raum ausgegraben, der mit vier Stufen Sitzreihen versehen war. Auffällig war, daß dieser Raum fast dieselben Abmessungen wie der Saal in Herodeion hatte. Zudem fand man in einem kleinen, angebauten Raum Teile von Schriftrollen des 5. Buch Mose.

Alle Indizien zusammengenommen führten schließlich zu der Vermutung, es handele sich bei den o. g. Gebäuden um Synagogen.37

7. Synagogenkunst

Noch zu Beginn unseres Jahrhunderts galt es als undenkbar, daß das Judentum angesichts des alttestamentlichen Bilderverbots aus dem zweiten Buch Mose eine bildende Kunst tolerieren oder selber in seiner Mitte, insbesondere in der Synagoge, entwickeln und fördern könnte.38 Zahlreiche Ausgrabungen und Funde von Synagogen in und außerhalb Palästinas widersprechen jedoch dieser Ansicht. Man fand in den Synagogen Steinreliefs dekorativ- symbolischer Art, Fußbodenmosaiken, die Zeichen des Tierkreises oder auch biblische Szenen darstellten; es wurden auch Menschendarstellungen in Form von Wandmalereien und Mosaiken gefunden.39

In der Synagoge zu Dura-Europos, einer Stadt am Westufer des Euphrat, fand man Wände mit einem ganzen Zyklus von Bildern zu biblischen Geschichten bedeckt, die aus dem dritten Jahrhundert n. Chr. datieren. Die Malereien waren von orientalischen, römischen und westlichen Einflüssen bestimmt. Man kann also nicht sagen, daß sich das Judentum der Diaspora sich gegenüber der Kultur seiner andersgläubigen Umwelt verschlossen hat.40 Das biblische Bilderverbot (2. Mose 20,4: "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist") wurde keineswegs überall und zu allen Zeiten so verstanden, daß es jegliche Darstellung von Lebewesen untersagt. ,,Dort wo keine Gefahr der Ikonolatrie __Bilderanbetung_ bestand, hat das Judentum Palästinas im 1. Jahrhundert n. Chr. auch für den Bereich des alten Tempelstaates figürlichen Schmuck in Tiergestalt gekannt."41

Zweideutige Szenen mit heidnischem Hintergrund wurden allerdings vermieden.

8. Die verschiedenen Synagogentypen

Die Funde baulicher Überreste von Synagogen, werden üblicherweise eingeteilt in drei Typen: den ,,frühen (galiläischen) Typus", mit dem die Synagogen bezeichnet werden, die vom zweiten bis vierten Jahrhundert entstanden, den ,,Übergangstypus" (Ende drittes bis fünftes Jahrhundert und den ,,späten Typus" (fünftes bis siebtes Jahrhundert).42

8.1 Synagogen des frühen Typus

Die Synagogen des frühen Typus, deren Existenz vor allem in Galiläa belegt ist, sind im basilikalen Baustil gebaut und mit Steinreliefs ausgeschmückt. Sie wurden möglichst an der höchstgelegenen Stelle eines Ortes gebaut, oder auch in der Nähe von Wasserstellen. Die Synagogenfront ist nach Jerusalem ausgerichtet.

Zu diesem Typus zählen unter anderem die Synagogen von Kapernaum, Arbel, Chorazin, edDikkeh und andere mehr.43

Es fällt auf, daß Synagogen von ganz unterschiedlicher Größe trotzdem ein gleichbleibendes Verhältnis von Länge und Breite aufweisen, nämlich 11 : 10.44

Gelegentlich wurden Treppenüberreste gefunden, die auf ein Obergeschoß hinweisen, so zum Beispiel in Kapernaum.

Die Synagogen verfügten wohl über eine sogenannte ,,syrische Front", d. h. sie wiesen drei Eingänge auf, von denen der mittlere der größte ist.

Steinreliefs waren der eher einfache Schmuck dieser Bauten, dabei handelte es sich hauptsächlich um eine ,,Mischung von hellenistischen Verzierungen und orientalischen Motiven, besonders solchen des Landes."45

Es wurden folgende Motive gefunden: Blumenkränze, Akanthusblätter, auch Trauben, Granatäpfel oder Weinblätter. Desweiteren fünf- und sechseckige Sterne; Pentagramm und Hexagramm, als Siegel Salomos bzw. Davidstern bekannt.

Man findet in den Synagogen des frühen Typus Darstellungen der Menora und auch die Menora als Gegenstand. Sie wurde vermutlich nach der Zerstörung des Tempels in die Synagoge mitgebracht.

Man erkannte eine Synagoge des frühen Typs eindeutig nur am Toraschrein. Sie waren sehr einfache Synagogen und unterschieden sich häufig nicht vom heidnischen Profanbau.46 Die Torarollen befanden sich vermutlich in einem fahrbaren Toraschrein, welcher nur für die Dauer des Gottesdienstes im Synagogenraum gegenüber dem nach Jerusalem weisenden Hauptportal aufgestellt wurden.47

8. 2 Synagogen des Übergangstypus

Die Synagogen des Übergangstypus weisen jetzt einen festen Ort für den Torschrein im Synagogenraum auf, wie beim frühen Typus an der Wand, die nach Jerusalem weist.

Die synagogale Kunst entwickelte sich weiter; wir finden hier Wandmalereien und Mosaiken an Stelle der Reliefs Zu diesem Typ zählen unter anderem die Synagogen von Horvet Schema, Eschtemoa oder Bet-Schearim.

Die Synagoge von Eschtemoa gehört dem sogenannten Breithausbau an. Die Nische für den Toraschrein befindet sich an der längeren, der nach Jerusalem weisenden Seite des Gebäudes. Da man an der kurzen Seite durch eine kleine Säulenhalle eintritt, muß man sich zum Beten um 90_ zu der nach Jerusalem weisenden Nordwand wenden. An der Toranische kann man Gebäude eindeutig als Synagoge erkennen. Später wurde die Toranische in eine Apsis erweitert.48

8.3 Synagogen des späten Typus

Die Synagogen des späten Typus, zu denen unter anderem die Bauten aus Bet-Alfa, Naaran, Gerasa oder Jericho gehören, beruhen auf einem basilikalen Grundriß. Charakteristisch für sie sind Fußbodenmosaiken mit figürlichen Darstellungen von Menschen und Tieren.

Die Synagoge von Bet-Alfa ist eine dreischiffige Basilika, sie besteht aus einem Mittelschiff und zwei niedrigeren Seitenschiffen. Man gelangt zu ihr durch einen offenen Hof (Atrium) und einen Säulengang (Narthex). Hier gibt es eine halbkreisförmige Apsis, die sich aus der Toranische entwickelt hat. Der Fußboden der Apsis ist ein wenig höher als der Rest des Raumes, so entsteht eine Art Tribüne. Sie dient dem Vorbeter als bema (bzw. bima). Der in der Apsis aufgestellte Toraschrein wird durch einen Vorhang, welcher zwischen zwei Säulen hängt, verdeckt.

Schmuck in Form von Steinreliefs, wie in früheren Synagogen üblich, tritt stark zurück, jetzt tritt der Mosaikschmuck in den Vordergrund. Diese Mosaike waren zum Teil beeindruckende Kunstwerke, beispielsweise in der Synagoge von Naro (Hammam-Lif) in Tunesien, in Bet- Alfa oder in Gerasa.49

In der Synagoge zu Bet-Alpha fand man Abbildungen von Tieren und Menschen.

9. Synagogenbeamten

Es gibt zwei auf Lebenszeit bestellte Synagogenbeamten, den Synagogenvorsteher (Archisynagog) und den Synagogenwärter oder -diener. Dem Synagogenvorsteher unterliegt die Leitung und Aufsicht beim Gottesdienst. Er verwaltet das Synagogengebäude und seine Einrichtungen und bestimmt die Personen, die als Vorbeter oder Lektoren fungieren sollen. Die Aufgabe des Vorbeters darf jeder männliche Jude, der das Gebetsritual beherrscht übernehmen und so die betende Gemeinde vor Gott vertreten. Juden, die Hebräisch lesen können, dürfen das Lektorenamt ausüben.50

Der Synagogenwärter ist dem Synagogenvorsteher untergeordnet; er übernimmt die Küsterdienste. Dazu gehört, die Schriftrollen der Tora aus dem Schrein zu entnehmen und sie nach der Lesung wieder dorthin zurückzubringen. Weiterhin ruft er die Vorbeter, Lektoren und Prediger zur Wahrnehmung ihres Amtes auf und gibt der Gemeinde das Zeichen zum Einsatz für die von ihr zu sprechenden Responsorien und Gebete, er ist auch für das Blasen des Hornes und der Trompeten verantwortlich.51

Es wurde ihm oft auch die Unterweisung der Kinder anvertraut. Eventuelle Strafen, die über Gemeindemitglieder verhängt wurden, wurden vom Synagogendiener vollstreckt. Ferner gibt es noch einen Almoseneinnehmer, der die Almosen einsammelt, die von den Gemeindemitgliedern gegeben werden.52

10. Der Synagogengottesdienst

,,Der Gottesdienst in der Synagoge dient dem Bekenntnis zum einen Gott, dem Gebet, der Verlesung der Schrift und der Belehrung über den Willen Gottes".53

Im Prinzip ist der jüdische Gottesdienst an keinen besonderen Platz gebunden, also auch nicht an eine Synagoge.54

Der Verlauf des Gottesdienstes ist in seinen Grundzügen von den Tagen Jesu bis in die Gegenwart gleichgeblieben.55

Der Synagogengottesdienst zur Zeit Jesu läßt sich, der Quellenlage nach, in Grundzügen nachvollziehen:

Ein Gottesdienst konnte und kann immer noch nur dann stattfinden, wenn zehn kultfähige, männliche, über dreizehn Jahre alte Personen anwesend sind.56

Hauptgottesdiensttage sind die Sabbate und Feiertage. Es findet dann am Morgen und am Nachmittag ein Gottesdienst statt. Um der Landbevölkerung die Möglichkeit zu geben, am Gottesdienst teilzunehmen, findet ebenfalls an den Markttagen in den Städten ein Gottesdienst statt.57

Fromme Juden legen sich zu jedem Morgengebet die Gebetsriemen, die Tefillim an, außer am Sabbat und an den Festtagen. Ausgenommen sind Frauen, Kinder und Sklaven.58 Außerdem bringt er in der oberen Hälfte des rechten Türpfostens eines Hauses, eines Zimmers und selbst eines Wohnviertels ein längliches Kästchen, die sogenannte Mesusa an. Beide (Mesusa und Arm- und Kopftefillim) enthalten Pergamentröllchen mit Teilen des moasaischen Gesetzestextes.59

Dieser Brauch geht zurück auf Dtn 6, 8f.: ,,Und sollst sie binden _die Gebote Gottes_ zum Zeichen auf deine Hand und sollen dir ein Denkmal vor deinen Augen sein. Und sollst sie über deines Hauses Pforten schreiben und an die Tore"; sowie Dtn 11,18: ,, So lasset nun diese Worte zu Herzen und in eure Seele und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand, daß sie ein Denkmal vor euren Augen seien."

Der Gottesdienst läßt sich in zwei Teile untergliedern, den ersten, liturgischen Teil, dazu gehören Bekenntnis, Gebet und Segen, und den zweiten, belehrenden Teil, Lesung und Predigt.60

Insgesamt besteht der Gottesdienst also aus fünf Teilen.

Zu Beginn des Gottesdienstes61 ruft der Synagogenwärter einen Gottesdienstbesucher zum Sprechen des Bekenntnisses auf. (,,Höre Israel", 5. Mose, 6, 4-9):

,,Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist ein Herr. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mir aller deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen dir ins Herz geschrieben sein, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und du sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest und wenn du auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Du sollst sie zum Denkzeichen auf deine Hand binden und sie als Merkzeichen auf der Stirn tragen. Und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses schreiben und an deine Tore."

Dieser spricht dann zwei Lobsprüche, worauf die Gemeinde jedesmal mit Amen antwortet.

Nach dem dritten Lobspruch wird noch ein Gebet eingeschoben, das sich auf den Sabbat oder Festtag bezieht.

Darauf folgt das eigentliche Gebet, die Tephila. Sie besteht zur Zeit Jesu aus drei Lobsprüchen, zwei Bitten und einem Dankgebet. Ab etwa dem zweiten Jahrhundert n. Chr. umfaßt dieses Gebet 18 Teile und wird deswegen Achtzehngebet genannt. Die Tephila wird von einem Gemeindemitglied vorgetragen, das vom Synagogenwärter aufgefordert wird. Die Tephila besteht aus einzelnen, kurzen Gebetsteilen, die durch das ,,Amen" der Gottesdienstteilnehmer bekräftigt werden.

Vor dem letzten Gebetsteil spricht der Vorbeter noch den aaronitischen Segen Num 6, 24-26: ,,Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden."

Für den Segenstext ist die heilige (hebräische) Sprache verpflichtend.

Wenn Priester beim Gottesdienst anwesend sind, werden sie vom Synagogenwärter gebeten, die Gemeinde zu segnen.

Dann beginnt der zweite Teil des Gottesdienstes: Zuerst findet eine Toralesung statt. Die fünf Bücher Mose, der Pentateuch, sind zu diesem Zweck in 154 Abschnitte eingeteilt, die in einem dreijährigen Zyklus an den Sabbaten fortlaufend vorgelesen werden. Für die Feier- und Wochentage sind eigene Lesungen reserviert.

Verschiedene Lektoren, die hebräisch sprechen und sich auf ihr Amt vorbereitet haben, übernehmen die Toralesung. Sie lesen der Reihe nach, wobei der erste Lektor noch eine Benediktion über die Tora spricht. Der letzte Lektor beschließt die Lesung mit dem Spruch:

,,Gepriesen seist du, Herr, unser Gott, König der Welt, der uns die Tora der Wahrheit gegeben und ewiges Leben in uns gepflanzt hat. Gepriesen seist du, Herr, Geber der Tora." Die Gemeinde antwortet mit Amen.

Am Sabbatvormittag und in den Festgottesdiensten werden zusätzlich noch Lektionen aus den Propheten vorgetragen.

Die Schriftlesungen müssen von einem Dolmetscher, dem Methurgeman, vom Hebräischen in das Aramäische übersetzt werden, da zur Zeit Jesu Aramäisch die Muttersprache der palästinischen Juden war. So wechseln sich Lektor und Dolmetscher jeweils ab. Am Schluß des Gottesdienst gibt es noch einen freien Predigtvortrag. Die Schriftlektion wird in einem kurzem Vortrag erläutert und ausgelegt.

Wenn nach Beendigung des Gottesdienstes die Torarolle zum Toraschrein zurückgebracht wird, muß sich die Gemeinde erheben.

Zur Durchführung eines Gottesdienstes ist die Anwesenheit eines Priesters nicht notwendig. Jeder Laie, der entsprechend gebildet ist, kann vorbeten sowie die Schrift verlesen und interpretieren.

,,Die Synagoge mit ihrer Gebetsliturgie gab dem Judentum die Möglichkeit einer aktiven Teilnahme am liturgischen Leben, was im Tempel infolge seiner komplizierten hierarchischen Organisation nicht im vollen Umfang möglich war."62

11. Teilnahme der Frauen am Synagogengottesdienst

Frauen waren gesetzlich nicht zum Synagogenbesuch verpflichtet. Sie dürfen am Synagogengottesdienst nicht aktiv, sondern nur zuhörend teilnehmen.

Die Regel, daß ein Synagogengottesdienst nur stattfinden kann, wenn mindestens zehn Personen anwesend sind, zählt die Frauen nicht mit. Für die Frauen ist nur ein bestimmter Teil der Synagoge vorgesehen, eventuell gab es in einigen Synagogen dafür eine Empore.63 Beispielsweise in Galiläa wurde eine Empore gefunden, es ist jedoch nicht eindeutig geklärt, daß sie einen Beweis für die Trennung der Geschlechter darstellt.64

Dies soll jedoch nicht dazu verleiten, zu denken, Frauen würden als minderwertig angesehen. Die Frauen haben ihre Aufgabe als Ehepartnerin und Mutter. ,,Die Frau ist die Seele des Hauses, sie ist ... die ´Krone des Mannes` und nichts darf sie ihren familiären Pflichten entziehen."65

Zur neutestamentlichen Zeit zählten Frauen gar nicht zur Gemeinde. Dies hat sich jedoch geändert. Heutzutage werden in allen reformierten und auch in vielen konservativen Gemeinden die Frauen mitgezählt.

Literatur:

Bösen, Willibald.: Galiläa als Lebensraum und Wirkungsfeld Jesu, eine zeitgeschichtliche und theologische Untersuchung, Freiburg im Breisgau, 1985

Dommershausen, Werner: Die Umwelt Jesu, Freiburg im Breisgau, 1997

Gemmeke, Claudia: Die ´Alte Synagoge` in Essen (1913), Essen 1990

Hruby, Kurt: Die Synagoge - Geschichtliche Entwicklung einer Institution, Zürich, 1971 Kroll, Gerhard: Auf den Spuren Jesu, Leipzig, 1973

Friedrich, G.(Hrsg.): Grundrisse zum Neuen Testament, Göttingen, 1971, Band 1: Lohse, E.: Umwelt des Neuen Testaments

Maier, Johann: Zwischen den Testamenten - Geschichte und Religion in der Zeit des zweiten Tempels, Würzburg 1990

Mayer, Günter (Hrsg.): Das Judentum, Stuttgart, Berlin, Köln, 1994 Millard, Alan: Die Zeit der ersten Christen, Gießen, 1990

Orlinsky, Harry M.: The Synagogue: Studies in Origins, Archaelogy and Architecture, o. O.,1975

St ä hli, Hans-Peter: Antike Synagogenkunst, Stuttgart, 1988

Trepp, Leo: Der jüdische Gottesdienst, Stuttgart, Berlin, Köln 1992

[...]


1 Hruby, K., 1971, S. 56

2 vgl. Gemmeke, C. 1990, S. 20

3 vgl. Stähli, H.-P. 1988, S. 19

4 vgl. Gemmeke, C. 1990, S. 20

5 Dommershausen, W. 1997, S. 122

6 vgl. Trepp, L. 1992, S. 273

7 Lohse, E. in Friedrich, G. (Hrsg.), 1971, S. 117

8 Dommershausen, W. 1977, S. 122

9 vgl. Gemmeke, C. 1990, S. 21; sowie Hruby, K., 1971, S. 70

10 vgl. Hruby, K., 1971, S. 70f.

11 vgl. hier, Punkt 3

12 vgl. Stähli, H.-P., 1988, S. 18

13 vgl. Hengel, M. in Orlinsky, H. M.(Hrsg.), 1975, S.28

14 vgl. Stähli, H.-P., 1988, S. 20

15 vgl. Hengel, Foerster: A Survey of Ancient Diaspora Synagogues, in: L. I. Levine (Hrsg.): Ancient Synagogues Revealed 1981, S. 166

16 Übersetzung nach K. Galling, Textbuch zur Geschichte Israels (21968), S. 92, in: Stähli, H.-P., 1988, S. 19f.

17 vgl. Mayer, G., 1994, S. 408

18 vgl. Bösen, W., 1985, S. 225

19 vgl. ebd., S. 225

20 Der kleine Brockhaus, Bd. 2: 1962, S.700

21 vgl. Bösen, W., 1985, S. 225

22 vgl. Pesch, Markus I, S. 125

23 vgl. Bösen, W., 1985, S. 228

24 vgl. Gemmeke, C. 1990, S. 21

25 Hengel, M. in Orlinsky H. M. (Hrsg.), 1975, S.50; vgl. Krauß, S. : Synagogale Altertümer, 1922

26 vg. Hengel, M. in Orlinsky H. M. (Hrsg.), 1975, S.50

27 vgl. Hruby, K., 1971, S. 33

28 bei Hruby, K., 1971, S. 69

29 vgl. ebd., S. 69

30 Hruby, K., 1971, S. 69f.

31 Dommershausen, W. 1997, S. 119

32 vgl. Bösen, W., 1985, S. 209f.

33 vgl. ebd., S. 211

34 vgl. Millard. A., 1990, S. 30

35 Millard, A., 1990, S. 30

36 vgl. ebd., S. 30

37 vgl. ebd., S. 32

38 vgl. Stähli, H.-P., 1988, S. 9

39 vgl. ebd., S. 9

40 vgl. Lohse, E. in Friedrich, G. (Hrsg.), 1971, S. 116

41 Meyer, R.: Die Figurendarstellung in der Kunst des späthellenistischen Judentums, Judaica 5, 1994, S. 1-40

42 vgl. Stähli, H.-P., 1988, S. 22

43 vgl. ebd., S.22

44 vgl. Encyclopaedia of Arachaeological Excavations in the Holy Land, IV, S. 1129

45 Stähli, H. P. 1988, S. 31

46 vgl. Stähli, H. P., 1988, S.43

47 vgl. ebd., S. 43

48 vgl. Stähli, H. P. 1988, S. 44-48

49 vgl. ebd., S. 49-54

50 vgl. Dommershausen, W., 1977, S. 124

51 vgl. ebd., S. 124

52 vgl. Lohse, E. in Friedrich, G. (Hrsg.), 1971, S. 117

53 ebd., S.117

54 vgl. Mayer, G., 1994, S. 407

55 vgl. Lohse, E. in: Friedrich, G. (Hrsg.), 1971, S. 117

56 vgl. Bösen, W., 1985, S. 212

57 vgl. Dommershausen, W., 1977, S. 124f.

58 vgl. Bösen, W., 1985, S. 217f.

59 vgl. ebd., S.219

60 vgl. Lohse, E. in Friedrich, G. (Hrsg.), 1971, S. 117

61 zum Verlauf des Synagogengottesdienstes vgl. Dommershausen, W., 1977, S. 125ff.

62 Hruby, K., 1971, S. 70

63 vgl. Dommershausen, W., 1977, S. 109

64 vgl. Hruby, K,. 1971, S. 54

65 ebd., S. 51

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Die Synagoge - Entwicklung der Synagoge und ihre Funktion in neutestamentlicher Zeit
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Veranstaltung
Seminar: "Die Umwelt Jesu", ev.Theologie im Rahmen des Studiums Lehramt Primarstufe fürs Hauptstudium
Note
1,7
Autor
Jahr
1997
Seiten
19
Katalognummer
V96025
Dateigröße
463 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Synagoge, Entwicklung, Synagoge, Funktion, Zeit, Seminar, Umwelt, Jesu, Bergischen, Universität, Gesamthochschule, Wuppertal, Herrn, Zangenberg, Theologie, Rahmen, Studiums, Lehramt, Primarstufe, Hauptstudium
Arbeit zitieren
Isabel Engel (Autor), 1997, Die Synagoge - Entwicklung der Synagoge und ihre Funktion in neutestamentlicher Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96025

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