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Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Auswirkungen auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen

Title: Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Auswirkungen auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen

Term Paper , 2019 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Iris Saddam Lafta (Author)

Psychology - Media Psychology
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der aktuellen Diskussion über die Rolle und Bedeutung medialer Einflüsse sowie ihren Nutzen. Es wird erläutert, welchen Einfluss die Medien auf die emotionale und soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen drei und 17 Jahren haben. Zunächst soll die Frage beantwortet werden, was genau Medien und emotionale und soziale Kompetenzen sind, welche Bedeutung sie haben und auf welchen entwicklungspsychologischen Konzepten oder Theorien sie basieren. Im weiteren Verlauf wird, anhand von empirischen Studien dargelegt, warum und in welchem Umfang Medien von den Heranwachsenden genutzt werden und ob und wenn ja, welchen Einfluss sie auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen haben. Darüber hinaus soll, in diesem Zusammenhang, die Rolle der Sozialen Arbeit, als Handlungswissenschaft, erläutert werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Medien

3. Soziale und emotionale Kompetenzen- eine begriffliche Annäherung

3.1. Soziale Kompetenzen

3.2. Emotionale Kompetenzen

4. Studien über das Nutzungsverhalten von Medien bei Kindern und Jugendlichen

4.1. Die Kinder, Internet, Medien (KIM)-Studie

4.2. Jugend, Information, Medien (JIM)-Studie

4.3. Dauer der Mediennutzung bei Jugendlichen

5. Folgen der Medienkonsums auf soziale und emotionale Kompetenzen

5.1. Positive Effekte von Medien

6. Rolle der Sozialen Arbeit

7. Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Medienkonsums auf die emotionale und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen drei und 17 Jahren, um Chancen sowie Risiken der Mediennutzung aufzuzeigen.

  • Grundlagen zur Definition von Medien und Begrifflichkeiten sozialer sowie emotionaler Kompetenzen
  • Analyse des Mediennutzungsverhaltens anhand empirischer KIM- und JIM-Studien
  • Untersuchung der Auswirkungen von Medienkonsum auf Verhaltensweisen und Kompetenzentwicklung
  • Darstellung der Rolle und Handlungsansätze der Sozialen Arbeit im Kontext der Medienerziehung

Auszug aus dem Buch

3.2 Emotionale Kompetenzen

Anatomisch werden Gefühle über das limbische System des Gehirns dargestellt. „Insbesondere Gefühle, wie Furcht, Wut, sexuelle Wünsche und Aggressionen entstehen in diesem System“ (Menche & Schäffler, 2000, S.162). Seit der Geburt werden Emotionen im Gehirn abgespeichert und haben (unbewusst) Einfluss auf das Verhalten (Bosley & Kasten, 2018, S.15-18).

Die ineinander greifenden Emotionen eines Kindes reifen, im Alter zwischen 4 und acht Jahren. Stufenartig entwickeln sie selbstbezogene und soziale Emotionen, wie Stolz, Scham oder Neid. Deren Ausbildung sind wichtige Vorraussetzung für die Empathiefähigkeit zum Gegenüber (vgl. Friedlmeier, 1993). Um eigene Emotionen zu erkennen und mitzuteilen, ist eine verbale und nonverbale Kommunikation entscheidend (vgl. Zimmermann, 2010).

Der Psychoanalytiker Erikson beschreibt in den 1930’er Jahren Theorien über die Entwicklung des Menschen. In seiner 1950 veröffentlichten Publikation „Kindheit und Gesellschaft“ („Childhood and Society“), geht es um das, bis heute bedeutsame, anerkannte Modell der Identitätsbildung. Dabei geht es um acht psychosoziale Phasen, die der Mensch von der Geburt bis zum Tod innerhalb des Lebens durchläuft und demnach auch mit Krisen, durch die Interaktion mit der Umwelt, einhergeht (Miller, 1993, S. 154; Jungwirth, 2007, 148 ff). Seinem Verständnis nach muss sich das Individuum in jeder Phase einzelnen Herausforderungen stellen, die im besten Fall gut gemeistert werden. Wenn nicht, wirkt sich dies negativ auf die folgenden Entwicklungsschritte aus (Faltmaier et al., 2014, S. 55-56).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Themas im Kontext der Globalisierung und definiert das Ziel, den Einfluss der Medien auf die emotionale und soziale Kompetenzentwicklung bei Kindern zu untersuchen.

2. Definition Medien: Dieses Kapitel erläutert den Medienbegriff aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und differenziert zwischen technischen sowie inhaltlichen Kategorisierungen.

3. Soziale und emotionale Kompetenzen- eine begriffliche Annäherung: Es werden theoretische Grundlagen zu sozialen und emotionalen Kompetenzen sowie deren entwicklungspsychologische Bedeutung für das Kindesalter dargelegt.

4. Studien über das Nutzungsverhalten von Medien bei Kindern und Jugendlichen: Das Kapitel bietet einen Überblick über das Mediennutzungsverhalten basierend auf aktuellen Studien wie der KIM- und JIM-Studie.

5. Folgen der Medienkonsums auf soziale und emotionale Kompetenzen: Hier werden die Auswirkungen des Medienkonsums auf die kindliche Entwicklung analysiert, wobei sowohl negative Korrelationen als auch positive Effekte thematisiert werden.

6. Rolle der Sozialen Arbeit: Die Rolle der Sozialen Arbeit wird als handlungsorientierte Disziplin bei der Begleitung von Mediennutzung und Prävention aufgezeigt.

7. Ausblick: Der Ausblick fasst die Ergebnisse zusammen und fordert eine stärkere pädagogische Begleitung der Mediennutzung im schulischen und sozialarbeiterischen Bereich.

Schlüsselwörter

Medienkonsum, Soziale Kompetenz, Emotionale Kompetenz, Kinder, Jugendliche, Mediennutzungsverhalten, KIM-Studie, JIM-Studie, Entwicklung, Sozialisation, Prävention, Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Medienpädagogik, Aggressionsverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des Medienkonsums auf die emotionale und soziale Kompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Begriffsdefinition von Medien, die theoretische Verankerung emotionaler und sozialer Kompetenzen sowie die Analyse aktueller Studien zum Mediennutzungsverhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welchen Einfluss mediale Einflüsse auf die kindliche Entwicklung haben und wie die Soziale Arbeit hierbei präventiv und begleitend unterstützen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Studien basiert.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Mediennutzung, die Analyse der Auswirkungen auf das Verhalten und die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Medienerziehung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind Medienkonsum, Soziale Kompetenz, Emotionale Kompetenz, Mediennutzungsverhalten, Prävention und Soziale Arbeit.

Welche Bedeutung hat das Modell nach Erikson in dieser Arbeit?

Das Modell wird herangezogen, um zu verdeutlichen, wie sich Herausforderungen in verschiedenen Lebensphasen auf die Identitätsbildung und das Urvertrauen eines Kindes auswirken können.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Sozialen Arbeit bei Medienfragen?

Die Arbeit betont, dass Soziale Arbeit eine aktive Vermittlerrolle einnehmen sollte, um Kinder und Eltern bei einem reflektierten und kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen.

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Details

Title
Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Auswirkungen auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen
Grade
1,7
Author
Iris Saddam Lafta (Author)
Publication Year
2019
Pages
20
Catalog Number
V960258
ISBN (eBook)
9783346302274
ISBN (Book)
9783346302281
Language
German
Tags
Medien Soziale und emotionale Kompetenzen Kinder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Iris Saddam Lafta (Author), 2019, Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Auswirkungen auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960258
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