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Das menschliche Verhalten im sozialen Kontakt. Das Milgram-Experiment und das Stanford-Prison-Experiment

Title: Das menschliche Verhalten im sozialen Kontakt. Das Milgram-Experiment und das Stanford-Prison-Experiment

Pre-University Paper , 2020 , 14 Pages , Grade: 1

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Social Psychology
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In dieser Facharbeit werde ich mich mit dem menschlichen Verhalten im sozialen Kontakt mit Bezug auf das Stanford-Prison- und Milgram-Experiment beschäftigen. Außerdem werde ich die Fragen ”Durch welche sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen verstärken sich aggressive Verhaltensweisen?” und “Welche Verhaltensweisen begünstigte der Nationalsozialismus?” mit Hilfe von Erkenntnissen verschiedener Verhaltensexperimente beantworten.

Als erstes werde ich erklären, was das menschliche Verhalten im sozialen Kontakt ist. Danach werde ich im Detail über das Stanford-Prison-Experiment und das Milgram-Experiment berichten und den Ablauf der Experimente erklären. Außerdem werde ich auf verschiedene Verhaltensweisen eingehen. In meinem Fazit werde ich mithilfe aller Faktoren und Erkenntnisse die Fragen beantworten. Außerdem werde ich alles noch einmal kurz in eigenen Worten zusammenfassen und meine persönlichen Gedanken zu diesem Thema mitteilen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das menschliche Verhalten im sozialen Kontakt

3. Das Milgram Experiment

3.1. Stanley Milgram

3.2. Ziel des Experiments

3.3 Ablauf des Experiments

3.4. Ergebnis des Experiments

3.5. Wiederholungen des Experiments

3.6. Fazit des Experiments

3.7. Kritik

4. Das Stanford Prison Experiment

4.1. Philip Zimbardo

4.2. Ziel der Experiments

4.3. Ablauf des Experiments

4.4 Verlauf des Experiments

4.5 Ergebnis des Experiments

4.6. Fazit des Experiments

5. Fazit

5.1 Durch welche sozialen und ökologischen Rahmenbedingungen verstärken sich aggressive Verhaltensweisen?

5.2 Welche Verhaltensweisen begünstigte der Nationalsozialismus?

5.3 Zusammenfassung

5.4 Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das menschliche Verhalten im sozialen Kontakt unter besonderer Berücksichtigung des Milgram-Experiments und des Stanford-Prison-Experiments, um zu analysieren, wie soziale sowie ökologische Rahmenbedingungen aggressives Verhalten beeinflussen und welche Verhaltensweisen den Nationalsozialismus begünstigt haben könnten.

  • Analyse des Einflusses von Autorität auf das menschliche Handeln.
  • Untersuchung der Auswirkungen von Rollenzuweisungen und Anonymität.
  • Erforschung von Verhaltensänderungen durch situative Bedingungen.
  • Reflektion über individuelle moralische Verantwortung gegenüber autoritären Befehlen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Ablauf des Experiments

Das Experiment lief wie folgt ab: Es wurden über die Lokalzeitung Freiwillige für das Milgram Experiment gesucht. Den Freiwilligen wurden 4 Dollar und 50 cent Fahrtkosten, für die Teilnahme, geboten. Für die Probanden war das ganz Experiment nur eine Inszenierung. Alle Teilnehmer bis auf die Testperson waren in das Experimente eingeweiht. Sie spielten eine Rolle. Den Teilnehmern wurde gesagt, dass dieses Experiment dazu diene den Zusammenhang von Lernerfolgen durch Bestrafungen festzustellen.

Das Experiment bestand immer aus drei Teilnehmern. Einem Versuchsleiter und einer Testperson welche in das Experiment eingeweiht waren und einer unwissenden Testperson. Die eingeweihte Testperson sollte einen freundlichen und gelassenen Typ Mensch spielen. So sollte vermieden werden, dass nicht schon im Vorfeld eine Art Abneigung gegenüber des Schauspielers entsteht. Der Versuchsleiter war in grau gekleidet und verhielt sich sachlich, bestimmt und freundlich. Die beiden Testpersonen werden durch eine inszenierte Losziehen in die Rollen “Schüler” und “Lehrer” aufgeteilt. Wobei die Rollen schon von Anfang an feststanden. Die unwissende Person bekommt immer die Rolle des “Lehrers”.

“Schüler” und “Lehrer” beide von dem Versuchsleiter in separate Räume geführt. Die beiden Testpersonen können nur über ein Mikrofon und Lautsprecher miteinander kommunizieren. Im Raum des “Lehrers” befindet sich eine Art Mischpult. Der “Lehrer” bekommt vom Versuchsleiter die Aufgabe, dem “Schüler” dreißig Wortpaare vorzulesen (z.B. Himmel-blau, Tier-wild usw.). Der “Schüler muss danach die Wortpaare wieder richtig zusammensetzten. Wenn er dabei einen Fehler macht, wird er mit einem Stromschlag vom “Lehrer” bestraft. Mit jedem weiterem Fehler wird der Stromschlag um 15 Volt erhöht, bis 450 Volt erreicht sind. Dies wird natürlich nur für die Testperson inszeniert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Themenstellung und der zentralen Forschungsfragen zum Einfluss sozialer Rahmenbedingungen auf das menschliche Verhalten.

2. Das menschliche Verhalten im sozialen Kontakt: Erläuterung der Grundlagen des Sozialverhaltens und der Bedeutung von Vorbildern sowie situativen Faktoren.

3. Das Milgram Experiment: Detaillierte Darstellung des Experiments zu Gehorsamkeit, einschließlich Versuchsaufbau, Ergebnissen und Kritik.

4. Das Stanford Prison Experiment: Analyse des Experiments zur Gefängnissimulation, das die Auswirkungen von Rollenidentifikation und Machtverhältnissen verdeutlicht.

5. Fazit: Synthese der Erkenntnisse zur Beantwortung der Forschungsfragen sowie persönliche Reflexion der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Sozialpsychologie, Milgram-Experiment, Stanford-Prison-Experiment, Gehorsamkeit, Autorität, Aggressivität, Rollenverhalten, Situationsabhängigkeit, Anonymität, Gruppenverantwortung, Nationalsozialismus, Verhaltensbiologie, Sozialverhalten, Zimbardo, Experimente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Facharbeit untersucht, wie sich das Verhalten von Menschen durch situative und soziale Rahmenbedingungen beeinflussen lässt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die sozialpsychologische Analyse von Gehorsam gegenüber Autoritäten sowie die Auswirkungen von Rollenidentifikation in sozialen Extremsituationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, durch welche Rahmenbedingungen aggressive Verhaltensweisen verstärkt werden und inwiefern diese Erkenntnisse dabei helfen, Verhaltensmuster im Nationalsozialismus zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bekannter sozialpsychologischer Verhaltensexperimente, insbesondere denen von Stanley Milgram und Philip Zimbardo.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung und Analyse des Milgram-Experiments sowie des Stanford-Prison-Experiments inklusive deren Ablauf, Ergebnissen und Kritik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gehorsamkeit, Autorität, soziale Rollen, Anonymität, Aggressivität und situativer Einfluss.

Warum spielt die Rolle der Anonymität eine so große Rolle?

Anonymität mindert das Gefühl der individuellen Verantwortung und kann dadurch die Hemmschwelle für aggressives oder normabweichendes Verhalten senken.

Wie reagierten die Testpersonen im Milgram-Experiment auf den Versuchsleiter?

Die Mehrheit der Teilnehmer folgte den Anweisungen der Autorität, auch wenn dies ihrem eigenen Moralempfinden widersprach, da sie sich als Werkzeug der Autorität sahen.

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Details

Title
Das menschliche Verhalten im sozialen Kontakt. Das Milgram-Experiment und das Stanford-Prison-Experiment
Grade
1
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
14
Catalog Number
V960319
ISBN (eBook)
9783346368515
Language
German
Tags
Milgram Stanford Prison Verhaltensforschung sozialer Kontakt menschliches Verhalten Biologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Das menschliche Verhalten im sozialen Kontakt. Das Milgram-Experiment und das Stanford-Prison-Experiment, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960319
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