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Betriebliche Gesundheitsförderung bei Stressbelastungen. Prävention in verschiedenen Lebensabschnitten

Titel: Betriebliche Gesundheitsförderung bei Stressbelastungen. Prävention in verschiedenen Lebensabschnitten

Hausarbeit , 2020 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Johannes Storch (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit ist es, verschieden Möglichkeiten betrieblicher Gesundheitsförderung zum Thema Stress aufzuzeigen. Dazu werden zuerst die Begriffe betriebliches Gesundheitsmanagement, Stress und seiner Erklärungsmodelle sowie benötigte Ressourcen theoretisch ausgeführt. Im Anschluss an die theoretische Einführung werden verschiedene Varianten betrieblicher Gesundheitsförderung beleuchtet und konkrete Maßnahmen, die Unternehmen ihren Mitarbeitenden zur Stressreduktion anbieten können, vorgestellt. Die vorgestellten Maßnahmen werden durch empirische Studien in ihrer Wirksamkeit untermauert. Abschließend wird in der Diskussion reflektiert, wie umsetzbar die vorgestellten Maßnahmen für Unternehmen sind, wo die Probleme der Evaluation betrieblicher Präventionsmaßnahmen liegen.

Die Krankenkassen verzeichnen seit 15 Jahren eine Zunahme stressbedingter Krankschreibungen. Von den gut 15 Fehltagen pro Kopf und Jahr entfallen 2,5 Tage auf psychische Beschwerden wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen. An erster Stelle werden wird die Arbeit als Stressursache genannt, dicht gefolgt von zu hohen Ansprüchen an sich selbst und zu vielen Terminen und Verpflichtungen im Privatleben. Die Beschleunigung des Arbeitslebens durch die Digitalisierung, die Dauererreichbarkeit beruflich und privat, Jobunsicherheit, Zukunftsängste, Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Familie, Schichtarbeit, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung sind weitere Faktoren, die ein Leben stressig machen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Betriebliches Gesundheitsmanagement

2.1. Modelle des Gesundheitsverhaltens

3. Stress

3.1 Modelle zur Erklärung von Stress

3.1.1 Das physiologische Stressmodell

3.1.2 Das Person-Environment-Fit Modell (PE-Fit)

3.1.3 Das transaktionale Stressmodell

3.2. Folgen von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz

4. Ressourcen

5. Varianten der betrieblichen Gesundheitsförderung

5.1 Verhaltensbezogene Gesundheitsförderung

5.2 Verhältnisbezogene Gesundheitsförderung

5.3 Betriebliche Maßnahmen zur Stressreduktion

5.3.1 Sport

5.3.2 Achtsamkeit, Entspannung, Meditation, Yoga

5.3.3 Führungskompetenzen zum Stressabbau

6. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung zur Reduzierung von Stress am Arbeitsplatz, indem sie theoretische Konzepte sowie konkrete Interventionsmaßnahmen beleuchtet und deren Wirksamkeit analysiert.

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement und Stressmodelle
  • Folgen psychischer Belastungen in der Arbeitswelt
  • Ressourcenorientierte Ansätze zur Gesundheitserhaltung
  • Verhaltens- und verhältnisbezogene Maßnahmen der Gesundheitsförderung
  • Methoden zur Stressreduktion (Sport, Achtsamkeit, Führungskompetenzen)

Auszug aus dem Buch

3. Stress

Stress ist eine Aktivierungsreaktion des Organismus auf Anforderungen und Bedrohungen, auf sogenannte Stressoren. Man unterscheidet drei verschiedene Arten von Stressoren:

1. Physische Stressoren (Lärm, Hitze, Kälte, Verletzungen, schwere körperliche Arbeit, Reizüberflutung).

2. Psychische Stressoren (Versagensängste, Über- und Unterforderung, Fremdbestimmung, Zeitnot, Kontrollverlust).

3. Soziale Stressoren (Konflikte, Isolation, Verlust vertrauter Menschen, Mobbing) (vgl. Litzcke/Schuh 2004, S.14-18).

Einer Studie der Techniker Krankenkasse (2016) zufolge fühlen sich 6 von 10 Deutschen gestresst, sowohl beruflich wie auch privat. Insgesamt nehmen die psychischen Erkrankungen kontinuierlich zu und sind im Vergleich zu den physischen Erkrankungen mit längeren Ausfallzeiten verbunden. Zusätzlich zu den individuellen Konsequenzen der stressbedingten Krankheiten für die Arbeitnehmer, verursacht die krankheitsbedingte Abwesenheit der Beschäftigten auch im Unternehmen Probleme. Neben organisatorischen Problemen, wie z.B. der Vertretung des ausgefallenen Mitarbeiters, sind dies vor allem die erheblichen Kosten. Mit den steigenden Kosten für Arbeitsausfälle durch Erkrankungen, ist für das Unternehmen die Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter vermehrt zu einem betrieblichen Thema geworden. Die entsprechenden Bestrebungen zeigen sich vor allem im Auf- und Ausbau der betrieblichen Gesundheitsförderung und des betrieblichen Gesundheitsmanagements (vgl. Kauffeld 2019, S. 310). Ob bei der Arbeit, der Familie oder Freizeitaktivitäten, der Mensch ist im Alltag oft stark gefordert. Wenn die persönlichen Anforderungen ein gewisses Maß überschreiten, kann dies als anstrengend oder belastend empfunden werden. In der Alltagssprache werden die Begriffe „Belastung“ und „Beanspruchung“ oft synonym mit „Stress“ verwendet. Stress wird als ein intensiver unangenehmer Spannungszustand erlebt, der aus der Befürchtung resultiert, dass eine lang andauernde, stark aversive und zeitlich nahe Situation nicht vollständig kontrollierbar ist, deren Vermeidung aber wichtig erscheint. Die Stressoren können dabei sowohl externe, als auch interne Stimuli sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme stressbedingter Krankschreibungen und definiert das Ziel, Möglichkeiten betrieblicher Gesundheitsförderung zur Stressreduktion aufzuzeigen.

2. Betriebliches Gesundheitsmanagement: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau betrieblicher Strukturen zur Steuerung von Prozessen für gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen und definiert die drei Kernbereiche des BGM.

3. Stress: Hier werden verschiedene Stressmodelle sowie die Arten von Stressoren beschrieben und die gesundheitlichen Folgen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz dargelegt.

4. Ressourcen: Das Kapitel definiert Ressourcen als Mittel zur Stressvermeidung oder -minderung und untersucht deren Bedeutung für das Wohlbefinden auf organisationaler, sozialer und personaler Ebene.

5. Varianten der betrieblichen Gesundheitsförderung: Es erfolgt eine Unterscheidung zwischen verhaltens- und verhältnisbezogenen Maßnahmen sowie eine detaillierte Vorstellung konkreter Stressreduktionsmethoden wie Sport, Entspannung und Führung.

6. Diskussion: Das abschließende Kapitel reflektiert die Umsetzbarkeit der Maßnahmen sowie die Herausforderungen bei der Evaluation betrieblicher Präventionskonzepte.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGF, Stressmanagement, Stressoren, Gesundheitsförderung, Prävention, Stressbelastung, Arbeitsplatz, Ressourcen, Salutogenese, Achtsamkeit, Sport, Führungskompetenzen, psychische Gesundheit, Evaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Problematik von Stress in der Arbeitswelt und den Möglichkeiten, wie Unternehmen durch Gesundheitsmanagement und gezielte Fördermaßnahmen gegensteuern können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Schwerpunkte sind die theoretische Fundierung von Stressmodellen, die Identifikation von Ressourcen sowie die praktische Anwendung verhaltens- und verhältnisbezogener Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, verschiedene Ansätze betrieblicher Gesundheitsförderung zur Stressreduktion aufzuzeigen und deren Wirksamkeit anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien zu beleuchten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse bestehender theoretischer Modelle und empirischer Studien zur Wirksamkeit betrieblicher Interventionsmaßnahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Stress und Ressourcen sowie die detaillierte Vorstellung konkreter Maßnahmen, unterteilt in Sport, Achtsamkeitstechniken und gesundheitsförderliche Führung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung, Prävention, psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und verhältnisbezogene Gesundheitsförderung.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Stressreduktion?

Die Führungskraft fungiert als Unterstützer und Ermöglicher, der durch das Instrument der GEFA und gesundheitsförderliches Verhalten aktiv zur Stressminderung und Ressourcenstärkung der Mitarbeitenden beitragen kann.

Warum sind verhältnisbezogene Maßnahmen nachhaltiger als verhaltensbezogene?

Verhältnisbezogene Maßnahmen zielen auf die Arbeitsorganisation und -bedingungen ab, was im Gegensatz zur individuellen Verhaltensänderung langfristige und strukturelle Veränderungen für das gesamte Arbeitsumfeld bewirken kann.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Betriebliche Gesundheitsförderung bei Stressbelastungen. Prävention in verschiedenen Lebensabschnitten
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Johannes Storch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
31
Katalognummer
V960663
ISBN (eBook)
9783346303622
ISBN (Buch)
9783346303639
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Betriebliches Gsundheitsmanagement Betribliche Gesundheitsförderung Stressbelastungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Storch (Autor:in), 2020, Betriebliche Gesundheitsförderung bei Stressbelastungen. Prävention in verschiedenen Lebensabschnitten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/960663
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Leseprobe aus  31  Seiten
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