Reale Utopien. Zur sozial-ökologischen Transformation und der solidarischen Lebensweise im Bereich des Wohnens in Österreich

Eine empirische Untersuchung


Seminararbeit, 2019

18 Seiten, Note: 1


Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Stand der Forschung
1.2 Fragestellung

2. Methodologische Vorgehensweise
2.1 Begriffsbestimmungen undtheoretischer Rahmen
2.1.1 Reale Utopien
2.1.2 Solidarische Lebensweise

3. Forschungsethische Aspekte
3.1 Sampling, Rekrutierung und das 4. Prinzip
3.2 Betrachtungen zur Interviewdurchführung (Positionierung/ Subjektivität)

4. Auswertung der erhobenen Daten
4.1 Codierung und Kategorisierung
4.2 Darstellung der Ergebnisse

5. Conclusio

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

7. Anhang

1. Einleitung

In Zeiten der Vielfachkrise (Demirovic 2011) sind alternative Wirtschafts- und Lebensweisen gefragter den je. Dieser Begriff beschreibt nämlich eine konkrete Konstellation von sich wechselseitig zusammenhängender Krisenphänomene. Die Weltfinanzkrise 2008 zeigte wie der Sturz einer Großbank (Lehman Brothers), verursacht durch eine geplatzte Immobilienblase, einen weltweiten Dominoeffekt auslösen konnte und somit unzählige Staaten in enorme Staatsverschuldungen trieb. Darüber wurde die ansteigende soziale Ungleichheit sichtbar (Stiglitz 2012). Vor allem die Klimakrise zeigt am aller deutlichsten, dass wir aufgrund planetarer Grenzen unsere expansive, „extemalisierende“ (Lessenich 2016), akkumulierende - kurz unsere imperiale Lebensweise ändern müssen (vgl. Brand/ Wissen 2017), vorausgesetzt wir wollen das deklarierte „1,5 Grad-Ziel“ der Pariser Klimakonferenz erreichen. Die kontinuierliche Vernichtung der biologischen Vielfalt, die sich erschöpfenden fossilen Rohstoffe und nicht zuletzt der wachsende Hunger und die damit verbundene gezwungene Migrationsbewegung sind Zeichen sozialer Spannungen sowie politischer und ökologischer Krisen (Brand 2009: 1). Hier greift die Degrowth-Debatte ein und kritisiert nicht nur das derzeitige „Wachstumsparadigma“ - also jenes auf stetigem Wachstum basierendes Entwicklungsmodell (vgl. D‘Alisa et al. 2016: 22), sondern versucht auch sozial-ökologische Transformationsstrategien zu thematisieren. Das Konzept der realen Utopien von Erik Olin Wright (2017) und das Konzept der solidarischen Lebensweise von Ulrich Brand und Markus Wissen (2017) sind zentrale Elemente in meiner Arbeit und können ebenfalls zur Degrowth- bzw. Postwachstumsdebatte gezählt werden (vgl. Schmelzer/ Vetter 2019). Aus dieser Problemstellung heraus, untersucht die vorliegende Arbeit real existierende und alternative Wohnverhältnisse die sich implizit oder gar explizit durch ihre Handlungen, Praxen und Ansprüche gegen die kapitalistisch-industrielle (AK Postwachstum 2016) bzw. gegen die imperiale Lebensweise (Brand/ Wissen 2017) artikulieren.1 Werfen wir nun einen Blick auf den derzeitigen Stand der Forschung.

1.1 Stand der Forschung

Meine Arbeit ist insofern wissenschaftlich relevant, da bisher kaum empirische Forschung mit einem Fokus auf die solidarische Lebensweise und den Weg dorthin („sozial-ökologische Transformation“ laut Brand/ Wissen 2017) betrieben wurde (vgl. Hofmann 2017). Vor allem im Bereich des Wohnens fand ich lediglich ein Sammelband das empirisches Material beinhaltet, nämlich Housingfor Degrowth. Principles, Models, Challanges and Opportunities von Anitra Nelson und Francois Schneider (2019). Zu Degrowth existieren überwiegend Vergleiche und Analysen von ökonomischen Praktiken (Chiengkul 2018), sozialen Bewegungen (Brand/ Krams 2018; Burkhart/ Schmelzer 2017), Technologiekritiken (Samerski 2016; Hug 2018) und „low-tech“ Lebensweisen (Alexander/ Yacoumis 2016). Zur Degrowth- bzw. Postwachstumdebatte gibt es hingegen mehrere theoretische und konzeptuelle Werke: Das Sammelband Rätz (et al. 2011) beschäftigt sich hauptsächlich mit der ökologischen Gerechtigkeit. Das Buch von Adler Frank und Ulrich Schachtschneider (2017) fokussiert sich hauptsächlich auf wachstumsunabhängigen Politiken. Als Einführung in die Degrowth-Thematik dienen Schmelzer/ Vetter (2019), Le Monde Diplomatique (2015), Kallis (2018) und D‘Alisa (et al. 2016). Als einer der „Gründerväter“ der Degrowth-Debatte kann Serge Latouche (2015) mit seiner ökonomischen Kritik am Wachstum gezählt werden. In Lateinamerika findet parallel dazu die Debatte um „Buen Vivir“ statt, die eine große Schnittmenge mit Degrowth aufweist (vgl. Acosta 2016; Brand/ Acosta 2017). Im deutschsprachigen Raum finden wir neben den Werken vom bisher mehrfach zitierten Ulrich Brand, das Sammelband vom AK Postwachstum (2016) und jenes von dem Forum für Verantwortung (vgl. Diefenbacher et al. 2016) - die sich explizit auf Postwachstum beziehen. Folgende wachstumskritische (Brunnenhuber 2016), ökofeministische (Scholz/ Heilman 2019) und kapitalismuskritische Werke (Solon 2018) können ebenfalls zur Degrowth-Debatte gezählt werden (vgl. Schmelzer/ Vetter 2019). Der derzeitige Forschungsstand zeigt, dass Degrowth bzw. Postwachstum eine heterogene Debatte mit vielen Strängen darstellt, wobei empirische Arbeiten zu kurz kommen, vor allem im Bereich des Wohnens. Diese Forschungslücke versucht meine Arbeit, mit folgender Forschungsfrage, ein Stück weit zu füllen.

1.2 Fragestellung

Die Forschungsfrage die ich Rahmen dieser Arbeit beantworten möchte lautet:

Welche Elemente ..realer Utopien“ und „solidarischer Lebensweisen“ lassen sich in Österreich anhand der konkreten Dimension Wohnenfmden?

2. Methodologische Vorgehensweise

In Anlehnung an Brand/ Wissen (2017: 169) suche ich nach Veränderungen von Subjektivitäten, die für Menschen eine erfahrbare Verringerung von Ungerechtigkeit und die Verschiebung von Kräfteverhältnissen bedeutet. Es geht in meiner Arbeit um eine konkrete Dimensionen des Lebens, nämlich das Wohnen. Gesucht wird nach Lebensbereiche und zwischenmenschlicher Beziehungen jenseits disziplinierender, die kapitalistische Expansion und Landnahme stützender und die Gesellschaft hierarchisierender Praxen (ebd.). Untersucht werden demnach die politischen Auseinandersetzungen mit der eigenen Lebensweise und dem Zulassen alternativer Erfahrungen jenseits der imperialen Lebensweise (ebd.). Ausgesucht wurde der Bereich Wohnen weil es zentral in der Degrowth Debatte (vgl. Acosta/ Brand 2017; AK Postwachstum 2016; Schmelzer/ Vetter 2019) und in der Debatte um die solidarischen Lebensweise ist (vgl. Brand/ Wissen 2017: Kap. 8). Die Art der Untersuchung beschränkt sich auf 1 exploratives und 3 problemzentrierte mündliche Einzelinterviews mit Vertreterinnen alternativer Wohnprojekte, wo sich Mitbewohnerinnen autonom verwalten undjenseits von privaten Mietverhältnisse wohnen.

Theoretisches Vorwissen und Sampling: Bei der Wahl meiner Interviewpartner*innen wird deutlich erkennbar, dass ich nach einem theoretisch-geleiteten Sampling meine Interviewrekrutierung ausgewählt habe. Ziel einer theoriegeleiteten Fallauswahl bzw. des Samplings besteht dabei nicht darin „ein repräsentatives“, d. h. Maßstabsgetreu verkleinertes Abbild einer Gesamtpopulation herzustellen, sondern theoretisch bedeutsame Merkmalskombinationen möglichst umfassend zu berücksichtigen (Lamnek 2010: 208). Die Methode der problemzentrierten Interviews dient mir um die Praxen, etwaige Widersprüche, die eigenen Ansprüche und die Motivationen (Beweggründe) meiner Interviewpartner*innen auszuloten. Beim problemzentrierten Interview handelt es sich um eine (relativ) offene, halbstrukturierte Befragung, die die Interviewpartner*innen möglichst frei zu Wort kommen lässt, aber auf eine bestimmte Problemstellung fokussiert ist, auf die ich immer wieder hinweisen kann und werde (vgl. Witzei 1982). Ich gehe in die empirische Forschung mit theoretischen Annahmen und diese werden durch die Interviews mit einer sozialen Realität konfrontiert, plausibilisiert oder gar modifiziert (Lamnek 2010: 349).2 Im Gegensatz zur induktiven Vorgehensweise des narrativen Interviews, kommt es beim problemzentrierten Interview zu einer Kombination aus In- und Deduktion (Lamnek 2010: 349). Ein Leitfaden wird mir dabei als „Stütze“ und Orientierungsrahmen dienen damit die Problemstellung im Gespräch in den Vordergrund rückt. Nach der Transkription werden Kategorien gebildet damit eine „vergleichende Systematisierung“ (Lamnek 2010: 336) gelingen kann. Konkret geht es also bei der vergleichenden Systematisierung darum „typische Varianten herauszufiltem, mit dem Ziel, kollektive Handlungsmuster (Witzei 1985: 243) zu entdecken“ (zit. nach Lamnek 2010: 336). Die Operationalisierung folgt anhand der theoretischen Konstrukte bzw. Begriffe wie „reale Utopien“ und „solidarische Lebensweise“ und wird im nächsten Kapitel noch näher erklärt und definiert.

Datenauswertung: Ich werte die Interviews nach Lamnek (2010: 335) in drei Stufen aus. Bei der ersten Stufe, der methodologischen Kommentierung wird auf die spezifische Wortwahl in den Textpassagen geachtet und gewisse Textstellen aus der Interpretation ausgeschlossen. Ich habe dies durch farbliche Markierungen in den Transkripten vorgenommen. Bei der Kommentierung habe ich außerdem „Summary Sentences“ und Stichwörter eingebaut, damit ich eine klare Übersicht aller Textpassagen erhalte. Auf der zweiten Stufe der kontrollierten Interpretation wurden die Texte interpretiert. Hierbei erstellte ich Codes, welche spezifische Sinneinheiten darstellen sollen. Diese Codes ergeben sich aus den Paraphrasierungen, d. h. „aus der Generalisierung der Gegenstände auf eine definierte Abstraktionsebene“ (vgl. Lamnek 2010: 473). Eine Tabelle dient mir hierbei um die Passagen zu Codieren (siehe Anhang „Empirische Codierung“). Und im letzten Schritt, der vergleichenden Systematisierung geht es darum anhand des theoretischen Vorwissens, der Codes und daraus gebildeten Kategorien kollektive Handlungsmuster zu entdecken.

2.1 Begriffsbestimmungen und theoretischer Rahmen

In Anlehnung an Brand/ Wissen (2017: 165ff.) wird der Begriff der „solidarischen Lebensweise“ als Alternativmodell zur bestehenden „imperialen Lebensweise“ verstanden. In ähnlicher Manier versteht Wright (2017: 11) den Begriff der „realen Utopien“ als alternative Konzeptualisierung zur bestehenden „kapitalistischen Lebens- und Produktionsweise“. Damit analytische Vergleichs- bzw. Bewertungskategorien vorhanden sind mit denen ich die empirischen Daten auswerten kann und die Arbeit operationalisierbar wird, müssen die Begriffe „reale Utopien“ und „solidarische Lebensweise“ definiert werden. Beide Begriffe sind nicht nur prominent in der Degrowth-Debatte, sondern sind explizit normative Konzepte (vgl. Schmelzer/ Vetter 2019: 16). In dieser Degrowth-Debatte spielt auch der Begriff der Suffizienz (2011) eine erhebliche Rolle. Suffizienz bedeutet in diesem Kontext Entscheunigung, Entkommerzialisierung und eine Veränderung des Konsumverhaltens „in der heutigen Wegwefgesellschaft“ (vgl. Paech 2011).

2.1.1 Reale Utopien

Wright (2017) hat den Begriff der realen Utopie (bzw. „Realutopie“) geprägt und versteht darunter emanzipatorische Strategien die innerhalb des Kapitalismus ansetzen, diesen jedoch überwinden bzw. transformieren möchten (vgl. Schmelzer/ Vetter 2019: 208). Er unterscheidet dabei drei Transformationsstrategien, die sich nicht gegenseitig ausschließen.

- Freiraumstrategien versuchen sowohl Institutionen, Infrastrukturen als auch Organisationsformen derart qualitativ zu verändern, sodass die zentralen Dynamiken und Logiken sozialer Systeme transformiert werden.
- Symbiotische Strategien versuchen verschiedene soziale Kräfte, sowohl staatlich­institutionalisierte als auch informell-nichtstaatliche zu bündeln. Diese systemische Kooperation zielt auf langfristige Veränderungen des Gesellschafts- bzw. Wirtschaftssystems.
- Bruchstrategien sindjene revolutionäre Ansätze, die sich explizit konfrontativ gegen das herrschende Gesellschaftssystem stellen. In der Degrowth-Debatte trifft diese Transformationsstrategie wenn überhaupt nur auf kleinere Teilbereiche zu (vgl. Schmelzer/ Vetter 2019: 208f.).

Ausgangspunkt der Realen Utopie ist eine Kritik an gegenwärtigen Lebensverhältnissen. Wright diagnostiziert (2017: 77ff.) „den Abstand zwischen dem radikal-demokratischen, egalitären Ideal und der gesellschaftlichen Realität, in der wir leben“. Er untersucht also Formen von Macht- und Privilegienstrukturen, die mit dem Geschlecht, der „Rasse“, Ethnizität, Sexualität, Nationalität und Staatsbürgerschaft Zusammenhängen (ebd.). Ausdrücke wie Ausbeutung, Profitmaximierung, Konkurrenz, soziale Ungerechtigkeit, Kommodifizierung des Alltags, Bedrohung solidarischer Werte etc. treten bei Wright (2017: 82) in den Vordergrund und dienen mir bei dem Codieren als Orientierung.

2.1.2 Solidarische Lebensweise

Die solidarischen Lebensweise weist eine gewisse interpretative Flexibilität auf, denn sie umfasst progressive bzw. emanzipatorische Ansätze wie den Commons, Gemeinwohlökonomie, Kollektivbetriebe, solidarische Landwirtschaft bzw. Ernährungssouveränität, urbane Gärten, Umsonstläden, Initiativen zur Rettung von Lebensrnitteln, autonome Haus- und Wohnprojekte, Zeitbanken, Regionalwährungen, Repair Cafés oder auch integrale Genossenschaften (vgl. I.L.A. Kollektiv 2017; 2019; I.L.A. Kollektiv/ Periskop 2019; Brand/ Wissen 2017: Kap. 8; Schmelzer/ Vetter 2019: 215). Gemäß diesem Konzept der solidarischen Lebensweise, wird das Thema Umwelt und Klima als „gesellschaftliches Naturverhältnis“ (vgl. Brand/ Wissen 2017) betrachtet. Das Soziale, insbesondere die Wirtschaftsweise und die Umwelt werden als wechselseitiges Verhältnis betrachtet.

Diese soeben beschriebenen Konzepte und Begriffe sind nützlich bei der Operationalisierung des Leitfragebogens bzw. beim Codieren.

3. Forschungsethische Aspekte

Ausgehend von der wissenschaftlichen Literatur (Saunders et al. 2015; Shaw 2008; Schnell/ Heinritz 2006) und den acht forschungsethischen Prinzipien der Fakultät für Sozialwissenschaften3 werde ich in diesem Abschnitt über verschiedene forschungsethische Aspekte reflektieren.

3.1 Sampling, Rekrutierung und das 4. Prinzip

Hier stelle ich meine selbstreflektierenden Betrachtungen zum theoretisch angeleiteten Sampling, zur Rekrutierung sowie zum 4. Prinzip der Forschungsethik der Fakultät der Sozialwissenschaft (vgl. Schnell/ Heinritz 2006: 21-23) vor. Bei zwei meiner insgesamt vier Interviews hab ich das Schreiben der „informierten Zustimmung“ (informed consent) handschriftlich übermittelt. Ich empfand meine Herangehensweise wenig professionell. Zu dem kam ich bei einem Interview zu spät und fühlte mich noch mehr unter Druck beim Interview. Alle vier Interviewpartner*innen haben dem informed consent zugestimmt. Zum theoretisch geleiteten Sampling und zur Rekrutierung viel mir auf, dass all meine Interviewpartner*innen sich „im selben Milieu“ befinden bzw. sich sogar persönlich kennen. Daher passierte es auch, dass wir im Vorgespräch oder sogar im Interview die jeweilige Person erwähnten. Ich habe in den Vorgesprächen viel über das Konzept der imperialen Lebensweise erzählt, da ich schon bei der Rekrutierung meine theoretischen Annahmen und mein Forschungsvorhaben offenlegen wollte.

In Summe kann ich mit Sicherheit behaupten, dass keiner meiner Interviewpartner in irgendeiner Form durch meine wissenschaftliche Arbeit negative Folgen erleiden könnte. Ehrlichen Gewissens habe ich meine Forschungsvorhaben und meine persönliche Absichten vermittelt. Darin erwähnte ich auch, dass ich etwaige Widersprüche, Hindernisse und deren Ansprüche in den Blick nehme (vgl. 7. Prinzip laut Schnell/ Heinritz 2006: 21-23). Bei der Rekrutierung wurde niemand für das Interview bezahlt, alle Teilnehmerinnen haben freiwillig partizipiert und ihre Privatsphäre wird durch die Anonymisierung gewährleistet (vgl. die Kriterien von Shaw 2008: 408; Saunders et al. 2015). Die Namen in der Darstellung der Ergebnisse sind daher von mir erfunden.

[...]


1 Diese Produktions- und Lebensweise, die Brand (2009: 2) auch „fossilistisch-kapitalistische nennt, ist der Kem und der innere Zusammenhang dieser kurz skizzierten multiplen Krise.

2 Im problemzentrierten Interview steht die Konzeptgenerierung durch die Interviewpartner*innen noch im Vordergrund, aber es wird ein bereits vorausgehendes theoretisches Konzept durch die Äußerungen der Erzählenden eventuell modifiziert. Es ergibt sich hierbei mit anderen Worten eine Kombination aus Induktion und Deduktion (Lamnek 2010: 333).

3 Abgeleitet wurden diese acht Prinzipien nach Schnell/ Heinritz (2006: 21-23), abgerufen unter: https://pflegewissenschaft.univie.ac.at/fileadmin/user upload/inst pflegewiss/Homepage neu/Home/Ethik/ Forschungsethische Prinzipien.pdf.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Reale Utopien. Zur sozial-ökologischen Transformation und der solidarischen Lebensweise im Bereich des Wohnens in Österreich
Untertitel
Eine empirische Untersuchung
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
(M2) Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung (2019WS)
Note
1
Autor
Jahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V961019
ISBN (eBook)
9783346308313
ISBN (Buch)
9783346308320
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese qualitativ-empirische Forschung mit insgesamt vier Interviews wurde mit "Sehr Gut" bewertet.
Schlagworte
Qualitative Methoden, Reale Utopien, Imperiale Lebensweise, Wohnen, Sozialforschung, Wien, Wohnverhältnisse Österreich, Ulrich Brand, Degrowth
Arbeit zitieren
Josef Muehlbauer (Autor:in), 2019, Reale Utopien. Zur sozial-ökologischen Transformation und der solidarischen Lebensweise im Bereich des Wohnens in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/961019

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