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Die demografischen Auswirkungen auf das Humankapital und das Arbeitsvolumen in Deutschland

Eine Analyse der bevorstehenden Herausforderungen und Maßnahmen für Arbeitgeber und Politik

Titel: Die demografischen Auswirkungen auf das Humankapital und das Arbeitsvolumen in Deutschland

Hausarbeit , 2018 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Matthias Ostgathe (Autor:in)

VWL - Makroökonomie, allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist, die Frage zu beantworten, welche Auswirkungen der demografische Wandel in Deutschland auf die Arbeitswelt sowie auf die Bevölkerung hat und welche Gegenmaßnahmen seitens der Politik und den Arbeitgebern ergriffen werden können, die Herausforderungen zu meistern, um langfristig nachhaltig und konkurrenzfähig zu bleiben.

Zwei der vier Komponenten der endogenen Wachstumstheorie, Humankapital und Arbeitsvolumen mit Status quo im Jahr 2018, werden unter Berücksichtigung der Gegenmaßnahmen für die Zukunft analysiert. Um den Umfang zu begrenzen, wird auf eine Erörterung des technischen Fortschritts und des Kapitalstocks verzichtet.

Die Zahl der Bevölkerung wird von 43 Millionen im Jahr 2020 auf 32,7 Millionen im Jahr 2050 sinken, weil mehr Menschen sterben als Babys geboren werden. Aufgrund der demografischen Entwicklung nimmt die Zahl der arbeitsfähigen Menschen langfristig ab und gleichzeitig altert die Bevölkerung spürbar. Damit stehen den Unternehmen weniger und im Durchschnitt deutlich ältere Arbeitnehmer zur Verfügung als heute. Arbeitgeber sollten nach eingehender Analyse ihre Personalstrategien und Führungsansätze der Situation anpassen, ein betriebliches Gesundheitsmanagement einführen, die Vorteile einer Mehrgenerationenbelegschaft nutzen, auf die Bedürfnisse der Belegschaft eingehen und stetige Fortbildungsmaßnahmen anbieten, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern.

Die Politik muss den Grundstein legen, dass eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Menschen, Zuwanderung und Integration, technologischem Fortschritt und Investitionen in Humankapital gefördert werden, um den Mangel an Arbeitskräften abzuschwächen. Die Wirtschafts- und Sozialpolitik sollte den Transformationsprozess positiv gestalten, um den Wettbewerbsvorteil von Deutschland zu sichern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Methodik

1.2 Definition: Demografischer Wandel

1.3 Demografischer Wandel in Deutschland

2 Humankapital und Arbeitsvolumen

2.1 Humankapital

2.1.1 Status quo in Deutschland

2.1.2 Gegenmaßnahmen

2.2 Arbeitsvolumen

2.2.1 Status quo Deutschland vs. Skandinavien

2.2.2 Gegenmaßnahmen

3 Maßnahmen der Arbeitgeber

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland auf das Humankapital und das Arbeitsvolumen. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der endogenen Wachstumstheorie, Herausforderungen aufzuzeigen und Lösungsansätze für Arbeitgeber sowie die Politik zu erarbeiten, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

  • Analyse des demografischen Wandels in Deutschland
  • Einfluss auf das Humankapital und Arbeitsvolumen
  • Vergleich der Erwerbsbeteiligung (Deutschland vs. Skandinavien)
  • Strategische Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber
  • Politische Rahmenbedingungen zur Fachkräftesicherung

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Status quo in Deutschland

Für den Human Capital Report untersuchte das World Economic Forum (WEF) in den einzelnen Ländern vier für das Humankapital wichtige Bereiche, die das Wissen und die Fähigkeiten der Bevölkerung auszeichnen: die Aufnahmefähigkeit der Bildungseinrichtungen, die Anwendung und Erweiterung von Kompetenzen am Arbeitsplatz, die Ausbildung künftiger Arbeitnehmer sowie die Fortbildung der aktuellen Generation.17 Der Global Human Capital Index zeigt, dass Deutschland mehr tun kann, um sein Humankapital im Vergleich zu skandinavischen Ländern zu erhöhen und voll zu entwickeln. Der Bericht weist auf Defizite bei der Integration älterer Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt hin, bewertet aber das Qualifikationsniveau der Arbeitskräfte in Deutschland als ausgezeichnet.18

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen des demografischen Wandels, insbesondere den Geburtenrückgang und die Überalterung der Gesellschaft, und stellt die Relevanz der Untersuchung für Politik und Unternehmen dar.

1.1 Methodik: Dieses Kapitel erläutert den Fokus auf Humankapital und Arbeitsvolumen unter Ausklammerung des technischen Fortschritts und Kapitalstocks sowie den gewählten Zeitrahmen der Analyse.

1.2 Definition: Demografischer Wandel: Hier werden die begrifflichen Grundlagen des demografischen Wandels als fundamentaler gesellschaftlicher Veränderungsprozess, beeinflusst durch Geburtenrate, Lebenserwartung und Wanderungssaldo, gelegt.

1.3 Demografischer Wandel in Deutschland: Es wird die historische Entwicklung der Bevölkerungspyramide in Deutschland seit den 1970er Jahren und der damit einhergehende Sterbeüberschuss sowie die Alterung der Gesellschaft analysiert.

2 Humankapital und Arbeitsvolumen: Dieses Kapitel verknüpft die Komponenten der endogenen Wachstumstheorie mit der aktuellen Situation des Humankapitals und des Arbeitsvolumens in Deutschland.

2.1 Humankapital: Es wird definiert, wie Bildung und Wissen zur Produktivität beitragen, und der aktuelle Stand der Humankapitalentwicklung in Deutschland im internationalen Vergleich beleuchtet.

2.1.1 Status quo in Deutschland: Hier wird der internationale Vergleich anhand des Global Human Capital Index des WEF dargelegt, der Stärken und Schwächen des deutschen Bildungssystems und der Arbeitsmarktintegration aufzeigt.

2.1.2 Gegenmaßnahmen: Das Kapitel diskutiert Strategien zur Verbesserung des Humankapitals, darunter lebenslanges Lernen, die Integration von Einwanderern und die Förderung des Bildungssektors.

2.2 Arbeitsvolumen: Definition und wirtschaftliche Bedeutung des aggregierten Jahresarbeitsvolumens als Faktor für das Wirtschaftswachstum werden hier behandelt.

2.2.1 Status quo Deutschland vs. Skandinavien: Ein Vergleich der Erwerbsquoten, insbesondere von Frauen und älteren Arbeitnehmern, verdeutlicht die Unterschiede zwischen der deutschen Erwerbsstruktur und dem skandinavischen Modell.

2.2.2 Gegenmaßnahmen: Es werden Maßnahmen zur Steigerung des Arbeitsvolumens erörtert, etwa durch die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Arbeitnehmern sowie eine nachhaltige Einwanderungspolitik.

3 Maßnahmen der Arbeitgeber: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die betriebliche Ebene, insbesondere auf Herausforderungen wie den Fachkräftemangel, die Bedeutung von Mehrgenerationenbelegschaften und notwendige Anpassungen in der HR-Strategie.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und gibt Handlungsempfehlungen für Politik und Arbeitgeber, um den Transformationsprozess erfolgreich zu gestalten.

Schlüsselwörter

Demografischer Wandel, Humankapital, Arbeitsvolumen, Deutschland, Skandinavien, Erwerbsquote, Fachkräftemangel, Personalstrategien, Mehrgenerationenbelegschaft, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Lebenslanges Lernen, Wirtschaftswachstum, Bildung, Einwanderungspolitik, HR-Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland auf das Humankapital und das Arbeitsvolumen und leitet daraus Strategien für Unternehmen und die Politik ab.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die demografische Entwicklung, die endogene Wachstumstheorie (Humankapital und Arbeitsvolumen), internationale Vergleiche sowie betriebswirtschaftliche Maßnahmen zur Personalentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch eine Analyse des Ist-Zustands Handlungsempfehlungen zu formulieren, damit Arbeitgeber und die Politik den Herausforderungen des demografischen Wandels begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten sowie aktueller Berichte und Studien (z.B. OECD, WEF, Bertelsmann Stiftung) zur demografischen Entwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Humankapital und Arbeitsvolumen, deren Status quo in Deutschland, internationale Vergleiche (insb. Skandinavien) sowie die Erarbeitung konkreter Gegenmaßnahmen für Politik und Arbeitgeber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Demografischer Wandel, Humankapital, Arbeitsvolumen, Erwerbsquote, Personalstrategien und Mehrgenerationenbelegschaft.

Warum wird im Vergleich der Erwerbsquoten besonders Skandinavien herangezogen?

Skandinavische Länder dienen als Vergleichsmodell, da sie durch politische Rahmenbedingungen wie eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und gezielte Familienpolitik erfolgreichere Strategien zur Sicherung des Arbeitsvolumens aufweisen.

Welche Rolle spielt die HR-Abteilung laut der Autorin bei der Bewältigung des Wandels?

Die HR-Abteilung muss strategischer agieren, indem sie Inhouse-Datenanalysen zur Altersstruktur durchführt, Arbeitszeitmodelle an Lebensphasen anpasst und ein betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die demografischen Auswirkungen auf das Humankapital und das Arbeitsvolumen in Deutschland
Untertitel
Eine Analyse der bevorstehenden Herausforderungen und Maßnahmen für Arbeitgeber und Politik
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Matthias Ostgathe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
32
Katalognummer
V961032
ISBN (eBook)
9783346308276
ISBN (Buch)
9783346308283
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Demographischer Wandel Humankapital Human Resources
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Ostgathe (Autor:in), 2018, Die demografischen Auswirkungen auf das Humankapital und das Arbeitsvolumen in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/961032
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Leseprobe aus  32  Seiten
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