Diese zwischen August 2018 und Oktober 2018 verfasste Abschlussarbeit befasst sich mit interkulturellen Kompetenzen im Französischunterricht mit Belgien und Marokko als Beispielen. Erstens werden die Begriffe Frankophonie und interkulturelle Kompetenz erklärt. Die Arbeit behandelt Belgien mit seiner Geschichte, seiner sprachlichen und kulturellen Situation, seiner Situation im Französischunterricht und seinem Bildungssystem. Zudem wird Marokko behandelt.
Ce mémoire de fin d‘étude, écrite entre août 2018 et octobre 2018, traite les compétences interculturelles en cours de français en utilisant la Belgique et le Maroc comme des exemples. D‘abord, le terme de la francophonie/ Francophonie et celui de la
compétence interculturelle sont expliqués. Ensuite, il est pris pour thème pourquoi et comment on traite ces sujets. Après, le mémoire évoque la Belgique avec son histoire, sa situation linguistique et culturelle, sa situation en cours de français et son système éducatif. A la fin de cette partie, on trouve l‘exemple d‘un cours concernant la francophonie et un exemple d‘un cours abordant une vidéo de la musique belge. La partie à propos du Maroc possède d‘une structure similaire. Puis, les deux pays sont comparés.
L‘intention de l‘écriture de ce mémoire est de s‘engager pour plus de diversité concernant les pays francophones abordés en cours de francais pour transmettre des compétences interculturelles variées aux élèves. En conclusion, il y a beaucoup de raisons pour aborder la francophonie, les compétences interculturelles, la Belgique et le Maroc en cours de français. Il est obligatoire de prendre la francophonie et l‘interculturalité pour thèmes et beaucoup d‘apprenants s‘y intéressent. En plus, les élèves deviennent ouverts d‘esprit, apprennent à résoudre des conflits et gagnent du savoir général qui leur pourra être utile dans le monde du travail international et pendant des voyages. La France et le Maroc s‘influencent réciproquement et sont des alliés politiques, pendant que la Belgique partage des aspects culturelles avec la France et l‘Allemagne en tant que pays de voisin et peut être visité dans le cadre d‘une excursion avec la classe. Dans les deux pays la langue française joue un rôle important bien que différent. Il est important de montrer plusieurs pays francophones de plus qu‘un continent pour argumenter pour la diversité et pour permettre aux élèves de développer des compétences interculturelles variées.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1 Hintergrundinformationen
1.1 Was ist interkulturelle Kompetenz?
1.2 Was ist Francophonie?
1.3 Legitimation für das Unterrichten der Themen
2 Methoden bezüglich Francophonie und interkultureller Kompetenz im Französischunterricht
2.1 Methoden interkulturellen Lernens
2.2 Angaben im Lehrplan, in den Bildungsstandards und im Kerncurriculum versus Unterrichtspraxis
2.3 Mögliche Aktivitäten mit Lernenden
3 Beispiele frankophoner Länder
3.1 Belgien
3.1.1 Situation Belgiens im Französischunterricht
3.1.2 Sprachliche Situation und Geschichte
3.1.3 Eigenschaften des belgischen Französisch
3.1.4 Schulsystem
3.1.5 Kulinarisches
3.1.6 Beziehung der BelgierInnen zu Französisch
3.1.7 Unterrichtsgestaltungsmöglichkeiten zum Thema Belgien
3.1.8 Fazit
3.2 Beispiel Marokko
3.2.1 Situation des Maghreb im Französischunterricht
3.2.2 Sprachliche Situation heute und früher
3.2.3 Eigenschaften des marokkanischen Französisch
3.2.4 Geschichte zur Beziehung zu Frankreich
3.2.5 Schulsystem
3.2.6 Kulinarisches
3.2.7 Beziehung der MarokkanerInnen zu Französisch
3.2.8 Unterrichtsgestaltungsmöglichkeiten zum Thema Marokko
3.2.9 Fazit
4 Vergleich zwischen Marokko und Belgien
Schluss
Résumé
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzung interkultureller Kompetenzen im Französischunterricht am Beispiel der frankophonen Länder Belgien und Marokko, um aufzuzeigen, wie Lernende ein differenzierteres Bild der frankophonen Welt jenseits von Frankreich gewinnen können.
- Definition und Bedeutung interkultureller Kompetenz und des Begriffs Francophonie.
- Analyse der Vorgaben des hessischen Kerncurriculums für den Französischunterricht.
- Detaillierte landeskundliche Einblicke in die Länder Belgien und Marokko.
- Konkrete didaktische Unterrichtsentwürfe und methodische Ansätze für die Sekundarstufe.
- Untersuchung der Einstellung Einheimischer zu ihrer Sprache und ihrem Bezug zu Frankreich mittels Chat-Protokollen.
Auszug aus dem Buch
3.1.6 Beziehung der BelgierInnen zu Französisch
Generell stehen sich Flamen und Wallonen in einem Sprachstreit gegenüber. Die Extremisten der Befürworter der beiden Sprachen nennt man flamingants und wallingants. Allerdings weicht das Flämische so sehr von der niederländischen Hochsprache ab wie das belgische Französisch von der französischen. [..]
[18:52:36] *** Connecté via Mobile ***
[19:00:23] julie: De quelle région viens-tu?
[19:00:39] Greg_Greg: La gaume
[19:01:41] julie: Quelles langues parle-t-on là-bas et quelle langue est-ce qu'on entend surtout?
[19:01:58] Greg_Greg: Le français
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Diese Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit, im Französischunterricht über Frankreich hinaus auch andere frankophone Länder zu behandeln, um interkulturelle Kompetenzen zu fördern.
1 Hintergrundinformationen: Es werden die theoretischen Grundlagen der Begriffe interkulturelle Kompetenz und Francophonie definiert sowie die Legitimation für deren Einbindung in den Unterricht dargelegt.
2 Methoden bezüglich Francophonie und interkultureller Kompetenz im Französischunterricht: Dieses Kapitel vergleicht verschiedene didaktische Ansätze und prüft die Vorgaben des Kerncurriculums auf ihre praktische Umsetzbarkeit.
3 Beispiele frankophoner Länder: In zwei großen Abschnitten werden Belgien und Marokko hinsichtlich Sprache, Schulsystem, Geschichte und der Beziehung zur französischen Sprache detailliert analysiert.
4 Vergleich zwischen Marokko und Belgien: Der abschließende Vergleich hebt die unterschiedlichen historisch-kulturellen Prägungen beider Länder in Bezug auf ihren frankophonen Hintergrund hervor.
Schlüsselwörter
Französischunterricht, Interkulturelle Kompetenz, Francophonie, Belgien, Marokko, Landeskunde, Sprachvergleich, Kerncurriculum, Didaktik, Migrationshintergrund, Fremdsprachenerwerb, Identität, Soziolinguistik, Frankophonie, Sprachpolitik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, den Französischunterricht an deutschen Gymnasien über den Fokus auf Frankreich hinaus zu erweitern und frankophone Länder wie Belgien und Marokko stärker einzubinden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Schwerpunkte liegen auf interkultureller Kompetenz, der Definition von Francophonie, der Analyse bildungspolitischer Vorgaben und der praktischen Unterrichtsgestaltung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Lernende durch die Beschäftigung mit Belgien und Marokko interkulturelle Sensibilität erwerben und Vorurteile abbauen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf eine empirische Komponente, bestehend aus der Auswertung von Chat-Interviews mit Muttersprachlern.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine methodisch-didaktische Analyse und zwei umfangreiche Fallstudien zu Belgien und Marokko, die jeweils Landeskunde, Sprache und Unterrichtsentwürfe umfassen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind: Interkulturelle Kompetenz, Frankophonie, Sprachdidaktik, Belgien, Marokko, Landeskunde, Französischunterricht und Fremdsprachenerwerb.
Welche Rolle spielt das Musikvideo von Stromae im didaktischen Teil der Arbeit?
Es dient als konkretes Fallbeispiel für eine Unterrichtseinheit zu Belgien, um durch die Analyse von Mimik, Gestik und kulturellen Bezügen das Hör-Seh-Verstehen und die interkulturelle Analysefähigkeit zu fördern.
Warum ist die Analyse der Chat-Protokolle mit belgischen und marokkanischen Muttersprachlern wichtig?
Die Protokolle liefern authentische Einblicke in die aktuelle Einstellung der Bewohner dieser Länder gegenüber der französischen Sprache, ihrem Stellenwert und ihrer Identität im Kontext des Englischunterrichts.
- Arbeit zitieren
- Julia Adams (Autor:in), 2018, Interkulturelle Kompetenzen im Französischunterricht anhand eines frankophonen Landes: Belgien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/961086