Biotechnologie - Ihre Anwendung in Bereichen der Landwirtschaft und Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten unter kritischer Betrachtung


Referat / Aufsatz (Schule), 1995
15 Seiten, Note: 13 Punkte

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Inhaltsverzeichnis

1. Biotechnologie - Worum geht es?

2. Überblick über die Entwicklung der Biotechnik

3. Biotechnik und ihre Rolle in der Landwirtschaft
3.1 Bereich Pflanzenbau
3.1.1 Das Prinzip der Selbstdüngung
3.1.2 Kälteschutz
3.1.3 Impfschutz gegen Viren
3.1.4 Herbizidresistenz
3.2 Bereich Tierzucht
3.2.1 Fortpflanzungstechniken
3.2.2 Leistungs- und Produktionssteigerung
3.2.3 Landwirtschaft und industrielle Produktion
3.2.4 Tiergesundheit - Impfstoffe gegen Viren

4. Überblick über andere Anwedungsbereiche der Gentechnik

5. Risiken der Freisetzung von genetisch manipulierten Pflanzen

6. Anhang

A - Glossar

B - NIH-Sicherheitsrichtlinien

C - Aktuelle Meldungen

D - Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Biotechnik - Worum geht es?

Das Wort Biotechnik erregt bei vielen Menschen Unbehagen, auch wenn sie diesen Begriff nur hören. Irgendwie ist das ja auch verständlich.

Denn ,,auf den ersten Blick scheint es ein unvereinbarer Widerspruch zu sein, ,,Bios", das Leben, und ,,Technik", also künstliches Menschenwerk, in einem Atemzug zu nennen."1 )

Dies mag zum einen an den Erfahrungen des Menschen in den letzten Jahren liegen, in denen ,,Leben" und ,,Technik" oft als Gegensätze angesehen werden.

Dabei ist Biotechnologie gar keine Erfindung des Menschen, sondern wurde schon lange bevor es den Menschen gab, nämlich ungefähr 300 Millionen Jahre lang, von Insekten, insbesondere von Termiten, ,,erfolgreich" praktiziert.

Aber was ist Biotechnik genau?

Die noch heute gültige Definition geht zurück auf den Ungarn Kark Ereky, der diese in seinem 1919 veröffentlichten Buch ,,Biotechnologie in der Fleisch-, Fett- und Milcherzeugung im landwirtschaftlichen Großbetrieb" formulierte.

Gemäß seiner Definition gehören zum Gebiet der Biotechnologie ,,alle Arbeitsvorgänge, bei denen aus Rohstoffen mit Unterstützung lebender Organismen Konsumartikel erzeugt werden". Demnach ist also Biotechnik seit Jahrmillionen ein natürliches Prinzip und eine Strategie höherer Organismen, die mit Hilfe von Mikroorganismen ihr Überleben sichern. Der Mensch hat diese Technik allenfalls entdeckt, aber keineswegs erfunden. Genauso verhält es sich auch mit der Gentechnik, dem jüngsten Zweig der Biotechnik. Diese hat die Natur ebenfalls schon vor langer Zeit ,,erfunden und für sich genutzt".

Trotzdem weckt das Wort ,,Gentechnik" bei den meisten Menschen noch mehr Unbehagen als das Wort ,,Biotechnik" und impliziert Ängste (beispielsweise ausgedrückt in dem Film ,,Boys from Brazil", in dem der berühmtberüchtigte KZ-Arzt Josef Mengele aus dem Blut des Führers Nachkommen züchtet und diese über die ganze Welt verteilt, um das Naziregime wiederauferstehen zu lassen. Oder in dem Film ,,Jurassic Park" von Stephen Spielberg, in dem es um das ,,Nachzüchten von Dinosauriern aus in Bernstein konservierter Dino-DNA geht", (was laut Bild- Zeitung schon in naher Zukunft möglich sein soll.)

Dabei ist Gentechnik aber ,,nur" ein spezielles Teilgebiet der Biotechnik. Denn sie befaßt sich zum einen mit dem gezielten Eingriff in die DNA, die Erbinformation des Menschen und anderer Lebewesen, zum anderen mit der Übertragung dieser Informationen (Gene), auf andere, artfremde Organismen. Durch diese "Gentransplantationen" kann der Empfängerorganismus veranlaßt werden, das Spendergen zu "exprimieren" (vom lateinischen exprimo für ausdrücken,-pressen,nachahmen, wiedergeben) - also eine durch das Spendergen definierte chemische Substanz zu erzeugen. So ist es - um nur einige Beispiele vorweg zu nennen - inzwischen schon gelungen, Kolibakterien einmal zur Produktion menschlichen Insulins, oder des menschlichen Wachstumsfaktors, sowie der menschlicher Blutgerinnungsfaktoren (Faktor8) und Interferonen zu veranlassen.

Zwar sind genetische Manipulation und Transplantation den Wissenschaftlern erst seit ca. zwei Jahrzehnten möglich, trotzdem ist bei weitsichtigen Unternehmern, bei Kapitalanlegern und Börsianern die Biotechnik längst ein ,,brandheißer Tip für´s lukrative Investieren". Denn das weltweite Marktvolumen für biotechnisch hergestellte Produkte liegt bereits heute bei rund 250 Milliarden US-Dollar im Jahr, wobei die Umwelt-Biotechnologie noch gar nicht mitgerechnet ist, und für das kommende Jahrhundert wird der Biotechnologie die Rolle der Schlüsseltechnologie prophezeit. Für sie wird sogar ein weitaus größerer Boom erwartet als der, den Elektronik und Computertechnologie in den vergangenen Jahren ausgelöst haben.

2. Überblick über die Entwicklung der Biotechnik

Wie schon erwähnt ist Biotechnik um vieles älter als die Menschheit. Es gab sie schon, bevor der Mensch auf der Erde erschien. Entwickelt hat sie sich vor mindestens 300 Millionen Jahren bei den Insekten, besonders den Termiten. Die Menschen bedienen sich ihrer auch schon seit ,,grauer Vorzeit", um angenehmer, besser und vor allem sicherer zu leben, denn Brot, Käse und Wein sind genau besehen biotechnische Produkte. Seit vier bis siebentausend Jahren werden diese Produkte von Menschen mit Hilfe von Mikroorganismen, z. B. der Hefe, hergestellt. Aber es gibt auch Bakterien, die schon lange vor dem Menschen fähig waren, Pflanzen zu ihrem eigenen Vorteil gentechnisch zu manipulieren. Dagegen ist es nur etwas länger als 10 Jahre her, daß Wissenschaftler, die sich für die Erfinder der Gentechnik hielten, diesen jahrmillionenalten Trick dieser Bakterien (Agrobakterien) durchschauten. Aber weder Bakterien noch Insekten ,,wissen" was sie tun, und bis vor knapp 100 Jahren galt dieses auch für den Menschen, wenn er sich biotechnischer Verfahren bediente und z. B. Bier braute, Wein kelterte, Brot backte usw. Er ahnte damals nicht, daß er sich hierbei der Mikroorganismen bediente.

Wie aber kam nun diese Technologie ins Rollen?

Den Grundstein hierfür legte im Jahr 1861 Gregor Mendel mit seinen Gesetzen zur Vererbungslehre. Er war der erste Mensch, der aktiv und bewußt in den natürlichen Ablauf von Befruchtung und Fortpflanzung bei Pflanzen eingriff, so Pflanzen veränderte und diese Ergebnisse als Gesetze formuliert festhielt. Mögen seine Versuche und seine Ergebnisse noch so simpel erscheinen, so war Gregor Mendel doch der erste Biotechniker, und man spricht noch heute in Fachkreisen, wenn von gentechnischen Versuchen die Rede ist, vom ,,Rummendeln". Aber die Ergebnisse von Mendel wurden lange Zeit nicht beachtet und so kam es, wie schon öfter in der Menschheitsgeschichte, daß erst ein Krieg zu ihrer erneuten Bewertung führte: Während des 1. Weltkrieges war in England Aceton für die Munitionsherstellung knapp. Deshalb entwickelte Chaijim Weizmann, später der erste Präsident Israels, ein neues Verfahren, um mit Hilfe von Bakterien durch anaerobe (sauerstofflose) Gärung aus Glukose Aceton herzustellen.

Dieses biotechnische Verfahren war die erste Fermentation im industriellen Maßstab. Den nächsten Sprung zur modernen Biotechnik machte Alexander Fleming 1928, ohne die Bedeutung seiner Entdeckung auch nur zu ahnen. Er war der Erfinder des Penicillins. Aber er verkannte seine Entdeckung, und erst 15 Jahre später wurden Flemings Ergebnisse von H. B. Florey und E. B. Chain wieder aufgegriffen und ein Verfahren zur industriellen Produktion entwickelt. ,,Was bislang uralte volksmedizinische Erfahrung war" (Schimmel zur Wundbehandlung zu benutzen), ,,wandelte sich während des 2. Weltkriegs zur neuen Ära der Antibiotika."2 )

Das gewonnene Know-How wurde auch schnell für andere biotechnischen Prozesse eingesetzt, so für Waschmittelenzyme, Aminosäuren, Nahrungsgrundstoffe wie z. B. das Lasferment Rennin, usw.

Die eigentliche Revolution in der Biotechnik begann vor gut 20 Jahren, als es möglich wurde, Erbsubstanz gezielt zu verändern. So entstand der Begriff ,,Gentechnik", unter dem diese neuen Möglichkeiten zusammengefaßt wurden. Zuvor war man auf ,,screening" (d. h. gezieltes Suchen) oder Mutation (Veränderungen in den Genen durch Behandlung der Mikroben mit erbgutverändernden Chemikalien) angewiesen, um die für bestimmte Zwecke geeigneten Bakterien ausfindig zu machen. Durch diese Art der Forschung wurde die Suche und Gewinnung jener brauchbaren und effektiv arbeitender Mikroben immer noch wesentlich vom Zufall bestimmt und noch immer waren die Biotechniker auf die natürlichen Fähigkeiten der Mikroorganismen angewiesen.

Die gezielte Genveränderung aber stellte alles in den Schatten, was der Mensch je entdeckt oder erfunden hatte. Denn nun war es möglich geworden, gezielt in die Natur und deren Prozesse einzugreifen. Mit der Gentechnik hat sich der Mensch die Möglichkeit erschlossen, den ,,Schöpfungsplan" allen Lebens zu ändern, zu manipulieren oder gar zu erweitern. Ob sich dieses in Zukunft als Segen oder Fluch erweisen wird, muß die Zukunft erweisen. Voraussetzung für diese neue Technik waren die Ergebnisse anderer Forscher in den Jahren zuvor, wie die Identifizierung der DNA bzw. der Gene als Träger der Erbinformation durch Avery 1944, die Bestimmung der Struktur der DNA durch Watson und Crick 1953, sowie die Entdeckung der spezifischen DNA-Schneideenzyme (Restriktionsenzyme) durch Arber, Smith und Nathans im Jahre 1970.

Damit standen spezifische biomolekulare Werkzeuge zur Verfügung, mit denen die DNA zerlegt, erweitert und neu zusammengesetzt werden konnte, was die Re- und Neukombination und den Gentransfer ermöglichte.

Einige wichtige Daten sollen als Überblick dafür dienen, wie sich die Bio-/ Gentechnologie in den letzten Jahren entwickelt hat: 1975 wurde im Anschluß an die Asilomar-Konferenz von der NIH das NIH-RAC (National Institutes of Health - Recombinant DNA Advisory Commitee) zur Ausarbeitung von Richtlinien für die Arbeit mit rekombinanter DNA gegründet. Diese NIH-Richtlinien unterteilen die Experimente in vier Sicherheitsstufen (siehe Anhang B), definieren Sicherheitsbestimmungen und werden jährlich den Forschungsentwicklungen angepaßt und dementsprechend erweitert. In vielen Nationen wurden diese Richtlinien als Basis übernommen und national erweitert.

Eine Festlegung jener Richtlinien war nötig geworden, da bereits 1974 Wissenschaftler ein Moratorium aller molekulargenetischen Experimente forderten, bis mögliche Risiken der Gentechnologie diskutiert worden seien. 1977 fanden erste Versuche statt, das menschliche Insulingen zu klonen. Dabei wurde ein Plasmid verwendet, das zu diesem Zeitpunkt nicht zugelassen war, aber 10 Jahre später das meist verwendete Plasmid werden sollte (pBR322). 1980 erhielt Chakrabarty ein Patent auf ,,seine" ölfressenden Bakterien und die Versuche mit rekombinanter DNA werden in die unterste Risikoklasse eingestuft. 1982 wurde das erste gentechnisch hergestellte Medikament genehmigt.

Es handelte sich um rekombinantes Humaninsulin. 1984 erließ die EPA (amerikanische Umweltschutzbehörde) den Toxic Substances Control Act, der Vorschriften und Richtlinien zur Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen enthält und auf diesen Bezug nehmend ergänzte die NIH 1987 ihre Richtlinien ebenfalls. 1985, vier Jahre nach der Entdeckung des Aidsvirus, lag bereits die entschlüsselte Erbsubstanz des Virus vor, eine Voraussetzung für die Entwicklung von möglichen Impfstoffen und Medikamenten. 1990 wurde in Deutschland das Gentechnikgesetz verabschiedet. Dadurch wurde Deutschland neben Dänemark das einzige Land in Europa, das eine gesetzliche Regelung der Gentechnologie besaß. 1991 wurde die Möglichkeit zur Patentierung einzelner DNA-Sequenzen untersucht.

Inzwischen ist es auch möglich, Blutersatzstoffe komplett gentechnisch herzustellen (z. B. vollständig gefaltetes Hämoglobin). 1992 erfolgte die erstmalige Durchführung einer Gentherapie in Europa sowie die komplette Decodierung eines Chromosoms der Bäckerhefe. Ebenfalls im Jahr 1992 versuchte die Havard-Universität, ein Patent auf ihre ,,Krebsmaus" zu bekommen, bei der (für die Forschung gegen Krebs und die Erprobung eventueller Impfstoffe) Krebsgene eingepflanzt wurden. Diese Maus ist somit transgen gemacht worden und man spricht von einer sog. Onkomaus. Als Folge dieser Entwicklung brauchen ab sofort gentechnisch veränderte Lebensmittel in den USA nicht mehr als solche deklariert werden. Auch wird nun erstmalig gentechnisch hergestelltes Wachstumshormon (Faktor8) zum Verkauf zugelassen. 1993 genehmigte das Bundesgesundheitsamt (bga) Freilandversuche in Deutschland mit transgenen Nutzpflanzen (Mais) im Raum München.

3. Biotechnik und ihre Rolle in der Landwirtschaft

Über unser ,,täglich Brot" wissen wir in Wahrheit wenig. Wir moderenen Menschen finden es ja meistens im Supermarkt. Bauernhöfe kennen wir als Feriendomizile oder als Quelle von Umweltskandalen: Reizwörter wie Hormone, Gülle, Pestizide sind in aller Munde. Von Biotechnik war bei den meisten von uns immerhin im Biologieunterricht die Rede, z.B. beim Thema alkoholische Gärung. Und Gentechnik?

Man denkt sofort an die neuartige Methode, mit der Wissenschaftler das Erbgut von Lebewesen verändern. Was aber hat Biotechnik mit Landwirtschaft zu tun? Der Landwirtschaft widerfährt zur Zeit der vielleicht folgenreichste Zusammenstoß von Tradition und Innovation, seit dem Neolithikum, als die Menschheit zusätzlich zum Jäger- und Sammler-Dasein mit dem Ackerbau begann. Moderne Biotechnik schickt sich an, unsere Nahrungsproduktion in die Höhe schießen zu lassen. ,,Der Zuchtfortschritt beschleunigt sich um ein Vielfaches; Tiere und Pflanzen mit neuen Eigenschaften sollen Stall und Äcker ,,erobern". Was hier vonstatten geht, ist eine radikale Umprogrammierung des Haushaltes der Natur. ,,Höchste Zeit", meinen die einen in Anbetracht der stetig wachsenden Weltbevölkerung und dem damit verbundenen Problem der Ernährung, und ,,Vorsicht" mahnen die anderen im Hinblick auf weltweit erodierende Felder, sinkende Grundwasserspiegel, Gift und Gülle im Boden, als Ergebnis der Jagd nach immer höheren Erträgen.3 )

Aber was bringt uns nun die Biotechnik? Kann man mit ihr die Natur so verändern, daß sie die Menschen noch besser ernährt? Kann sie mit den Altlasten der Ökonomie aufräumen? Oder bringt sie uns ähnlich der Atomtechnologie Gefahren, deren Ausmaß wir noch gar nicht kennen? Betrachtet man die gesamte Menschheitsgeschichte, so hat es keine technischen Errungenschaften gegeben, die nicht zum Nutzen und zum Schaden angewendet werden können, z. B. Dreschflegel als Keule, Jagdmesser als Dolch, Arznei zum Retten und Töten, und Sprengstoff bei Aufbau und Zerstörung.

So darf es nicht verwundern, wenn heute neue technische Möglichkeiten nicht mehr unbesonnen nur nach ihrem vermeintlichen Nutzen, sondern auch voller Sorge wegen ihrer schädlichen Auswirkungen be- und oftmals auch verurteilt werden. In genau jener Phase der Beurteilung befindet sich die Bio-/ Gentechnologie. Skeptiker (,,Doomster") vergleichen sie mit der Atombombe, in deren Entwicklung von Kernspaltung bis zum Bau der Bombe nur wenige Jahre vergingen. Dabei sollte aber objektiverweise nicht vergessen werden, daß die moderne Gentechnik bereits seit 20 Jahren existiert, ohne erkennbaren Schaden zu hinterlassen. Es ist sogar schon so weit, daß Gentechnik bzw. gentechnische Methoden heutzutage aus der pharmazeutischen Industrie (Herstellung von Medikamenten) beginnend mit Forschung über die Analytik, die Entwicklung bis hin zur Produktion nicht mehr wegzudenken ist. Prognosen besagen, daß nach dem Jahre 2000 kein neues Medikament mehr auf den Markt kommen wird, das nicht auf der Gentechnik fundiert. Zu erwähnen ist allerdings, daß die Molekularbiologen aus dem Umgang mit anderen Techniken Konsequenzen gezogen haben und sich selbst sehr strengen Regeln und Richtlinien unterwerfen (siehe NIH-RAC-Richtlinien).

Wir können hier aber auch die Frage stellen: ,,Was riskieren wir, wenn wir die Möglichkeiten der Gentechnik nicht nutzen?" Denn, das Falsche zu tun ist gleichwertig zu dem, das Richtige zu unterlassen. Also ist es notwendig, will man das ,,Projekt Gentechnik" als Ganzes erfassen, auch unter dem Aspekt von ethischen Gesichtspunkten, ,,eine Prioritätenliste unserer essentiellen Grundbedürfnisse aufzustellen":4 )

1. Erhaltung einer lebensfähigen Biosphäre, d. h., da wir Bestandteil der globalen Biosphäre sind, müssen wir sie als Ganzes lebensfähig erhalten, um damit auch unsere Überlebensmöglichkeiten zu sichern. Dagegen darf selbst bei größten momentanen Gewinnerwartungen selbstverständlich auch die Anwendung der Gentechnik nicht verstoßen. Falls dieses Ziel besser mit Gentechnik als ohne sie erreicht werden kann, sollte sie genutzt werden.
2. Bereitstellung von ausreichender Menge und Qualität der menschlichen Ernährung. Obwohl dieses unser zweitwichtigstes Grundbedürfnis ist, darf die Sicherheit der menschlichen Ernährung nicht gegen die höchste Priorität der Erhaltung einer lebensfähigen Biospähre verstoßen. Das bedeutet vor allem, daß der Flächennutzung für die Landwirtschaft unwiderruflich Grenzen gesteckt sind (z. B. Schutz der tropischen Wälder). Daraus folgt, daß erhöhter Nahrungsmittelbedarf nur über eine Produktionssteigerung der bereits vorhandenen Flächen gedeckt werden darf.
3. Erhaltung der menschlichen Gesundheit.
4. Achtung der Menschenwürde in jeder weiteren Hinsicht. Das bedeutet ein striktes Verbot von Menschenzüchtung.
5. Festlegung von Züchtungszielen und Grenzen im Sinne eines Artenschutzes. Unabhängig davon, daß Artenschutz unerläßlicher Bestandteil von Punkt 1 ist, und jede Art einen besonderen Wert in sich darstellt, ist zu bedenken, daß Tier- und Pflanzenzüchtung in einigen Bereichen inzwischen so weit getrieben wurde, daß eine klare Festlegung der Ziele und Grenzen dringend erforderlich ist. Vor allem, da die Gentechnik noch weiterreichende Möglichkeiten eröffnet.

Wenn auch die Gentechnik unbestreitbar Gefahren in sich birgt, wird sie wegen der großen Vorteile trotzdem die Schlüsseltechnologie für das nächste Jahrtausend sein.

3.1 Bereich Pflanzenbau

Die Biotechnologie braucht Zeit. So rasant und euphorisch die Erkenntnisse und Fortschritte in den Anfangsjahren auch waren, um so dämpfender wirken die Erfahrungen in der Praxis. Denn die Forderungen an die pflanzliche Biotechnologie waren und sind zu gigantisch. So dachte man, daß es jetzt nun möglich sei, mit einigen Genschnitten eine wunschgerechte Designerpflanze auf den Markt zu bringen, ohne mühseliges langwieriges Züchten und Ausleseverfahren. Damalige und heutige Wünsche und Forderungen an solche Kulturpflanzen, die unserer Ernährung dienen, sind:

1. Sie sollen sich selbst düngen können.
2. Sie sollen ohne Pestizide auskommen.
3. Sie sollen resistent gegen Klimaschwankungen und Temperaturen sein.
4. Sie sollen auch unter schwierigsten Bedingungen überleben können (Wachstum in verkarsteten und versalzten Böden).
5. Sie sollen immer genau das produzieren, was der Mensch will.
6. Sie sollen so fruchtbar sein, daß der Mensch trotz kleinerer Anbauflächen immer größere Erträge ernten kann.
7. Sie sollen in der Lage sein, die Gifte des Menschen, z. B. Schwermetalle, aufzusaugen und zu binden.
8. Sie sollen durch Implantierung fremder DNA fähig werden, Rohstoffe für z. B. Kunststoffe u. ä. zu bilden und sollen schließlich Früchte tragen, die nicht mehr synthetisch, sondern aromatischer als bisher schmecken.5 )

Schon als der Mensch vor etwa 8000 bis 10000 Jahren seine Chance im Ackerbau erkannte, begann er, die Pflanzen, die ihm unter die Hände kamen und brauchbar erschienen, zu ,,manipulieren". Er selektierte, indem er nur die stärksten Sprößlinge aussetzte. Er ,,züchtete", was er haben wollte. Im Prinzip hat sich daran jahrtausendelang nicht viel geändert, außer, daß er immer weiteres Wissen hinzugewann. Der Mensch nutzte die natürliche Mutation, er erkannte aus Erfahrung, daß Fruchtwechsel auf den Feldern wie auch die Versorgung seiner Pflanzen mit Dünger den Ertrag steigern konnte und profitierte schließlich von den Mendelschen Erbgesetzen. Aber die Züchtung blieb immer eine langwierige Sache.

So muß man z. B. stets eine ganze Pflanzengeneration warten, um herauszufinden, ob die neue Züchtung ein Erfolg oder Mißerfolg war, und eine weitere Generation, bis sich ein ,,Erfolgskind" wiederum vermehrt hatte. Hat man dagegen heute eine Züchtung, deren Vervielfältigung sich lohnt, so kann man diese beliebig vermehren, indem man sie klont. Das bedeutet, daß man eine einzige Zelle ,,eines Mutterorganismus" zur Zellteilung anregt. Aber völlig regenerierte Pflanzen aus einer Zelle ist nur ein Zweig der Biotechnologie. Für die Industrie weitaus wichtiger sind zahlreiche Produkte, die aus solchen geklonten Zellen gewonnen werden können, sind Pflanzen, auf deren Wirkstoffe es ankommt und die die Natur nicht in ausreichender Menge produzieren kann, und deren Isolierung zu teuer wäre (z. B. die Klonierung von Pflanzen für Arzneimittel, Gewürze, Duftstoffe usw.). Es ist unglaublich, wie viele

Nachkommen man aus einer einzigen Zelle klonen kann, Zellen, die dann in der industriellen Produktion mit Hilfe verschiedener Mikroorganismen dazu angeregt werden, ihre Wirkstoffe unabhängig von der Jahreszeit in einer solchen Reinheit abzugeben, wie sie bei einer vollständigen Pflanze nur schwer zu erreichen ist.

3.1.1 Das Prinzip der Selbstdüngung

Eines der Ziele, die sich die Biotechnologie gesetzt hat, ist beispielsweise die Stickstoffbindung aus der Luft! Am Planungstisch sah es so aus, als ob eine grüne Revolution bevorstünde. Statt teuren Dünger ausbringen zu müssen , Pflanzen die sich selbst mit Nährstoffen versorgen. Auch hier macht die Natur vor, was man im Labor nachvollziehen will. So können verschiedene Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen sich selbst mit Stickstoff aus der Luft anreichern. Warum also sollte es nicht möglich sein, z. B. Getreide ebenfalls dazu veranlassen zu können? Der Plan war recht einleuchtend. Man wollte Bakterien isolieren, von denen man wußte, daß sie aufgrund ihrer Programmierung in der Lage waren, gasförmigen Stickstoff aus der Luft zu binden und zu nutzen, und wollte sie auf Getreide übertragen. Theoretisch ist das längst kein Kunststück mehr. Dennoch steht die Verwirklichung in weiter Ferner, falls sie überhaupt möglich ist. Die Gene jener Bakterien sind zwar identifiziert, aber der Regulationsmechanismus, der daran beteiligten Gene (17 an der Zahl) ist noch unbekannt. Selbst wenn die Übertragung jemals gelingen sollte, bleibt es fraglich, wie sich die Belastung des pflanzlichen Stoffwechsels durch die sehr energieaufwendige Stickstoff-Fixierung auf die Pflanze auswirken würde. Ebenso ist der Versuch, Pflanzen durch gentechnische Manipulation an Extremstandorte anzupassen, gescheitert.

3.1.2 Kälteschutz

Eine Ausnahme hierbei ist ein Experiment zur individuellen Beeinflussung der Kälteresistenz. Ein Bakterium (Pseudomonas syringyae) versiegelt praktisch alle Pflanzenblätter und produziert dort ein Lipoprotein, das als Kristallationskern für Eiskristalle dient. Wissenschaftlern gelang es, eine sog. ,,Eis-Minus-Mutante" zu schaffen, bei der es erst ab Temperaturen von minus 1,5 Grad Celsius zur Eisbildung auf der Pflanze kommt. Mit Hilfe dieser Erkenntnis versucht man, besonders empfindliche Kulturpflanzen frostfest zu machen. Bei diesen Versuchen haben allerdings Meterologen Bedenken gegen eine Freisetzung geäußert, da die natürlich vorkommenden Bakterien auch in Wolken als Kristallisationskeime für Regentropfen dienen. So könnte eine Ausbringung der Eis-Minus-Mutante evtl. klimatische Veränderungen auslösen. Dann ist es beispielsweise denkbar, daß bei -1,5 Grad Celcius Eisregen statt Schnee fällt.

3.1.3 Impfschutz gegen Viren

In der Landwirtschaft, insbesondere im Pflanzenbau stellen Virusinfektionen oftmals die Ursache für enorme Verluste dar, da diese Viren meist nicht zu behandeln sind. Die Mechanismen natürlicher Resistenz sind jedoch noch nicht vollständig aufgeklärt. Theoretisch ist Virusresistenz möglich, und erste erfolgreiche Versuche führte man mit Kartoffeln durch, die man durch Impfung mit einem gentechnisch veränderten, unschädlichen Virus gegen den Befall des ähnlichen, aber krankheitserregenden Virus schützte. Ebenfalls erfolgreich, und das schon seit längerem, ist der Einsatz des Wirkstoffes des Bacillus thuringiensis. Dieser Bazillus wird zur biologischen Schädlingsbekämpfung bei Tabakpflanzen benutzt. Wird das Gift des Bazillus (bzw. seiner Gene) auf die Tabakpflanze übertragen, und fressen Schädlinge von diesen manipulierten Pflanzen, so werden diese vergiftet und die Pflanze ist so vor ihnen geschützt.

3.1.4 Herbizidresistenz

Weniger Hunger aber auch weniger Chemie auf der Welt soll die Biotechnologie bringen. Den Landwirten werden neue Pflanzenarten prophezeit, die sich selbst düngen, Frost aushalten oder auf verseuchten Böden wachsen und verschiedene Krankheiten schadlos überstehen. Herbizidresistenz ist ein vielgebrauchtes Schlagwort für ein weiteres der angestrebten Ziele der großen Pflanzenschutzmittelhersteller. Pflanzen sollen widerstandsfähig gemacht werden gegen Substanzen, die ihnen sonst schaden würden. Das Problem mit Herbiziden ist bis heute, daß sie sowohl das ,,Unkraut" als auch die Kulturpflanze schädigen.

Und hier zeigt sich auch eine Gefahr, die diese Technik mit sich bringt, nämlich die Abhängigkeit von den Industrieriesen. Diese gehen aufgrund der Tatsache, daß es schwierig ist, ein selektives Herbizid zu entwickeln, einen neuen Weg. Sie kreieren Kulturpflanzen, die gegen das firmeneigene Gift immun sind und verkaufen dann das Saatgut dieser Pflanze im Bundle mit dem Herbizid. So zeigt beispielsweise das Gift Atrazin, daß es ihnen weniger um die Verringerung von Herbizideinsatz geht, als um die Steigerung des Konzernumsatzes. Atrazin ist ein Totalherbidzid eines schweizerischen Chemieunternehmens, das ursprünglich nur im Maisanbau verwendet wurde, da Mais von Natur aus gegen Atrazin immun ist. Diese Resistenz beruht, so hat man herausgefunden, auf der Veränderung eines einzigen Gens, die dazu führt, daß das Gift nicht mehr in der Pflanze gebunden werden kann und somit unwirksam wird.

Nun ist es gelungen, jenes Gen zu isolieren und es ist theoretisch möglich, es auf jede Pflanze zu übertragen. Würde man dieses Gen beispielsweise auf die Sojabohne übertragen, so ließe sich damit der Jahresumsatz des Atrazinherstellers bereits um 120 Mio. Dollar jährlich allein in den USA steigern. Diesen Betrag müßten aber die Landwirte und damit letztlich die Verbraucher aufbringen. Hinzu kommt, daß Atrazin das menschliche Erbgut verändern und Embryone schädigen und im Boden nur sehr schlecht abgebaut werden kann. So sind in Deutschland bereits stellenweise die Grenzwerte für Atrazin erreicht oder überschritten worden. Die Entwicklung herbizidresistenten Erbgutes der Pflanzen und dazu passende neuer Pflanzengifte würde also den Einsatz von Spritzmitteln nicht eindämmen. Das Gegenteil ist anzunehmen. Einem unverminderten Einsatz von Herbiziden mit all seinen Gefahren und Auswirkungen auf Nahrung und Wasser stünde dann nichts mehr im Wege und er würde sogar zunehmen. Außerdem würden Wirkstoffe, die kaum mehr nachweisbar sind, die Umwelt zusätzlich belasten. Diese Gefahr, die mit herbizidresistenten Pflanzen auf uns zukommt, beschreibt der Biologe Manuel Kieper mit den Worten: ,,Mit alten Argumenten soll eine gentechnologisch aufgepeppte Chemie verkauft werden. Diese Biotechnologie hat allerdings mit Leben wenig und mit Geldverdienen am Giftspritzen viel zu tun."

Deshalb sollte man besser mit den verfügbaren Mitteln die Pflanzen resistent machen gegen die Mikroben, wie Pilzsporen und Viren womit gleichzeitig viele Herbizide überflüssig wären! Aber das wollen die großen Chemiekonzerne sicher nicht, denn Herbizide sind ihr Umsatz.

3.2 Bereich Tierzucht

Auch im Bereich Tierzucht praktiziert der Mensch schon seit Jahrhunderten Biotechnik, wiederum teilweise ohne es zu wissen, aber in der Absicht, die ,,Leistung" seiner Tiere zu verbessern. Erwähnt sei hier nur die Methode der Zuchtauswahl, bei der ein besonders schönes, prachtvolles Tier als Zuchtbulle bestimmt wird, der dann alle weiblichen Tiere des eigenen Hofes und u. U. auch anderer Höfe besamen muß. Dieses Verfahren wird allerdings nicht nur bei Rindern angewandt, sondern ist auch bei anderen (Tier-)Arten gebräuchlich.

3.2.1 Fortpflanzungstechniken

Im Verlauf der Revolution der Biotechnik entwickelten sich die künstliche Besamung und der Embryonentransfer. Beide wurden wichtige, oft angewendete Methoden für die Zucht und ,,Vervielfältigung" gentechnisch manipulierter Tiere oder solche Tiere, die durch ihr ,,besonders wertvolles genetisches Material" auffallen. So verschiebt sich die Fortpflanzung von Tieren immer mehr in die High-Tech-Labors der Gentechniker, die dann ungehemmt experimentieren, klonen, züchten, kreuzen und Embryonen transferieren. So werden inzwischen Embryonen sogar eingefroren, um u. U. erst Jahre später ,,geboren" zu werden. Man denke hier nur einmal an die ethischen Komponenten bei den Projekten ,,Schiege", eine Chimäre, eine Kreuzung aus Schaf und Ziege oder an die sog. ,,Turbokuh" oder an die ,,Pharma-Kuh".

3.2.2 Leistungs- und Produktionssteigerung

Das Rinderwachstumshormon BST (engl. bovines Somatotropin) ist eines der ersten gentechnisch erzeugten Produkte, das in der Landwirtschaft eingesetzt wurde. Dieses Hormon kommt in jeder Kuh vor und steuert die Milchproduktion im Organismus ebenso wie das Wachstum. Durch Zugabe dieses Hormons kann die Milchproduktion während der Laktation um 10 bis 40% gesteigert werden. Um bei Bauern, wie auch Verbrauchern den sehr negativ belasteten Begriff ,,Hormon" zu vermeiden, wird meist der Name Somatotropin verwendet und vielfach behauptet, dies sei kein Hormon, sondern ,,nur" ein Peptid (Eiweiß). Jedoch gehört Somototropin sehr wohl zu der Gruppe der Hormone, wenn es auch kein Sexualhormon ist, sondern ein Peptid-Hormon; es ist also nur chemisch gesehen ein Eiweiß. Seine Zusammensetzung variiert von Tierart zu Tierart.

Im Gegensatz zu früher ist es heute möglich, dieses Hormon sehr billig und in großen Mengen herzustellen, während es früher nur in geringen Mengen aus der Hypophyse toter Tiere gewonnen werden konnte. In der Gentechnik überträgt man das für die Hormonproduktion verantwortliche Gen auf Escherichia Coli Bakterien. Diese produzieren dann das Hormon, das nach Abtöten der Bakterien und Ausfilterung des Zellmaterials in hoher Reinheit gewonnen wird. Das Hormon muß den laktierenden Tieren täglich oder in Verbindung mit einer ,,Hüllsubstanz" 14tägig (also in großen Mengen) verabreicht werden.

Auch in der Schweinezucht findet Somatotropin Anwendung. Hier führt es dazu, daß Schweine schneller wachsen, dabei aber weniger Fett ansetzen und somit mehr Magerfleisch produzieren. Ein Nachteil bei der Anwendung von BST bei Rindern ist, daß die Milchproduktion nach Verabreichung des Hormons nur dann ansteigt, wenn auch entsprechend hochwertiges, energiereiches Kraftfutter zum Einsatz kommt. Obwohl die Industrie den Bauern versprochen hat, sie könne den Futtermitteleinsatz durch die Anwendung von BST mit weniger Kühen bei gleichbleibender oder steigender Milchproduktion verringern, da die Futterverwertung besser sei, sieht die Realität bei weitem anders aus. Auch wird, amerikanischen Studien zufolge, im Jahr nach Einführung bzw. Zulassung von BST-Milch das Milchpreisniveau um 10% bis 15% sinken, was dazu führen wird, daß dadurch 30% der Milchviehbetriebe gezwungen sein werden, aufzugeben. Das trifft besonders jene kleineren Betriebe, die mit angeblich geringeren Betriebskosten gelockt werden, aber dann das für die optimale Leistung der Tiere notwendige Kraftfutter teuer eingekaufen müssen.

Aber auch für die Tiere selbst wird die Leistungssteigerung nicht ohne Folgen bleiben. Denn gleichzeitig wird die Lebensleistung der Tiere sinken, sie werden anfälliger für Krankheiten und Stoffwechselstörungen, und es werden Probleme mit der Fruchtbarkeit entstehen. Somit ist ein verstärkter Einsatz von Medikamenten notwendig und weitere Manipulation bereits vorprogrammiert. Das bestätigen auch die Pläne der Wissenschaftler, die Pansenbakterien der Rinder so zu verändern, daß sie das nicht artgerechte Kraftfutter besser verwerten können - und angeblich haben alle diese Maßmahmen keinen negativen Einfluß auf den Menschen als Endverbraucher.

3.2.3 Landwirtschaft und industrielle Produktion

In Anbetracht des stetig wachsenden ,,Butterberges" eines überschwappenden ,,Milchsees" fragt man: ,,Wozu braucht man eigentlich ,,Turbokühe", die noch mehr Milch geben, wo die EU-Bauern sogar subventioniert werden, wenn sie ihre Milchbetriebe aufgeben?" So ist Forschern schon eine weitere neue Nutzungsmöglichkeit für Kühe eingefallen: Die arzneimittelproduzierende Milchkuh oder kurz ,,Pharma-Kuh". So wäre es beispielsweise möglich, durch Genveränderung oder Übertragung anderer Gene landwirtschaftliche Nutztiere, wie eben die Milchkuh, dazu zu veranlassen, in ihrer Milch für die Pharmaindustrie wichtige Stoffe, wie z. B. Insulin -"herzustellen", das dann nur noch isoliert werden müßte. Dabei wäre es einfacher, den zunehmenden Bedarf an künstlichen Insulins durch Unterlassung der menschlichen Fehlernährung (sprich Mast) einzuschränken.

3.2.4 Tiergesundheit - Impfstoffe gegen Viren

Eine hauptsächlich in der Rinderzucht auftretende und sehr gefürchtete Krankheit ist die sog. Rinderpest. Hier ist es mit Hilfe der Gentechniker gelungen, zwei analysierte Bestandteile des Rinderpest-Virus in das schon lange bekannte und völlig harmlose Vaccina-Virus einzubauen. Dieses rekombinante Impfvirus (,,Gentaxi") ist, nachdem es gefriergetrocknet wurde, temperaturunempfindlich, leicht transport- und lagerfähig, so daß es auch in tropischen Ländern (z. B. Äthiopien), die oft von der Rinderpest heimgesucht werden, eingesetzt werden kann. Hinzu kommt, daß die Handhabung des Mittels äußerst einfach ist, denn ein kleiner Hautritzer mit Impfmaterial genügt als Schutz gegen die tödlichen Viren. ,,Erfunden" wurde dieser Impfstoff von dem Äthiopier Prof. Yilma.

Des weiteren hofft Prof. Yilma, ,,da im benutzten Impfvirus noch Platz für andere Gene frei wäre, für die Zukunft einen Impfstoff entwickeln zu können, der gleichzeitig noch gegen andere Krankheitserreger in der Viehwirtschaft wirken könnte". Dieselbe Methode, ein Gentaxi zu benutzen, um bestimmte Virus DNA in einen Tierkörper einschleußen zu können, wird auch angewandt, um z.B. die Erreger der Tollwut bei Wildtieren, insbesondere Füchsen oder der Kokzidiose-Parasiten in der Masthuhnhaltung bekämpfen zu können. Der Vaccina-Virus wird auch in der Humanmedizin eingesetzt, wie z.B. zur Herstellung von Lebendimpfstoffen gegen den Erreger von Menschenpocken.6 )

Die Neukombinierung einer Virus DNA kann aber auch nicht vorhersehbare Gefahren für die Empfänger in sich bergen. So ist es möglich, daß solch ein manipulierter Virus für Lebewesen krankheitserregend wirkt, die zuvor gegen den Virus immun waren. Auch ist die genetische Stabilität eines solchen kombinierten Virus nicht gesichert, denn er kann seine alten Eigenschaften verlieren oder völlig neue entwickeln.

So kommt die Frage auf, ob solche neuen Impfstoffe notwendig sind und ob die ,,altgedienten" nicht genügen. Auch sind Impfstoffe nicht die einzige Möglichkeit, Infektionen vorzubeugen. Die Anfälligkeit für Krankheiten ist nämlich von vielen Faktoren abhängig, so z. B. von der Massentierhaltung oder von nicht artgerechter Haltung und Fütterung, die zu einem schlechten Gesundheitszustand und damit zur Destabilisierung des körpereigenen Abwehrsystems führen. Eine Impfung kann also nur bei optimaler Lebensweise Schutz bieten.

4. Überblick über andere Anwendungsbereiche der Gentechnik

Gentechnik spielt nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der medizinischen Therapie eine immer größer werdende Rolle. So z. B. in der Herzinfarkt/Hirnschlagtherapie, bei der mit Hilfe der Gentechnik den klassischen Medikamenten Stoffe zur Blutgerinnungshemmung und weitere Medikamente, wie Hiruduin, ein gentechnisch produziertes Blutegelspeichelsekret, zugefügt werden. Ebenso kann den vielen Diabetes-Erkrankten nun besser geholfen werden, denn es ist jetzt möglich, mit Hilfe von Bakterien, Humaninsulin gentechnisch in beliebig großen Mengen herzustellen. Der entscheidende Punkt dieser Herstellung ist, daß dieses Insulin mit dem von einer gesunden menschlichen Bauchspeicheldrüse hergestellten Insulin identisch ist und so allergische Reaktionen der Patienten unterbunden werden können. Außerdem ist dieses Insulin frei von Erregern des Rinderwahnsinns (BSE), von dem noch nicht bekannt ist, ob er auf den Menschen übertragbar ist, wie es durch die Anwendung von Rinder- oder Schweineinsulin möglich wäre.

Zusätzlich zu der oben bereits erwähnten künstlichen Herstellung von Faktor8 ist es nun weiter möglich, den roten Blutfarbstoff Hämoglobin künstlich durch ein genetisch verändertes Bakterium herzustellen. Diese neue Form von Hämoglobin setzt das Infektionsrisiko beispielsweise mit dem HI-Virus gleich Null. Außerdem erfüllt es die hohen Anforderungen, die an Blutersatzstoffe gestellt werden. Es zerfällt wesentlich langsamer als das aus Blut isolierte Produkt und es gibt den transportierten Sauerstoff wesentlich besser an das Gewebe ab. So wird Hämoglobin in Zukunft kein rares Produkt mehr sein, da die Versorgung mit Hämoglobin nun gesichert sein dürfte und die so dringend benötigten Blutkonserven davon unberührt bleiben. Auch ist es nun möglich, den anderen Leiden der Menschheit Einhalt zu gebieten. So z. B. durch das Wachstumshormon dem Zwergenwuchs.

Durch die Entschlüsselung der genetischen Bauanleitung des menschlichen Wachstumshormones besteht jetzt die Möglichkeit, diese Krankheit zu bekämpfen. Früher wurden Personen, die an Zwergenwuchs litten, mit Extrakten aus der Hirnanhangdrüse von Verstorbenen behandelt, wobei aber ein enormes Risiko der Infektion mit Hirnkrankheiten, wie z. B. dem Jakob-Kreutzfeldt-Syndrom - ähnlich dem BSE beim Rind - bestand. Heute ist es aber möglich, dieses Hormon, das nur in geringer Menge in der Hirnanhangdrüse eines gesunden Menschen gebildet wird, in praktisch unbegrenzter Menge über einen biotechnologischen Prozeß herzustellen, um es jenen Patienten in reinster Form verabreichen zu können. Auch sind hier wiederum Abstoßungsreaktionen und Ansteckungsgefahren ausgeschlossen.

Des weiteren ist es aufgrund biogenetischer Errungenschaften auch möglich, körpereigene Haut nachzuzüchten, was sich besonders nach Unfällen oder schweren Verbrennungen auf die schnellere und bessere Heilung und Genesung der Unfallopfer positiv auswirken dürfte. Schließlich ist die Produktion von Transmitterstoffen (Botenstoffe) des menschlichen Immunsystems, sind, stehen nun zum Einsatz bereit.

Die Gentechnik öffnet somit der Medizin neue Wege, denn die Anwendbarkeit in Prävention und Behandlung ist schier unbegrenzt.

5. Risiken der Freisetzung von genetisch manipulierten Pflanzen

Ein Punkt der Biotechnologie, der immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritiken gerät, ist das Thema:

,,Freisetzungsversuche von genetisch veränderten Kulturpflanzen" wie z.B. im Jahr 1994 auf Gut Roggenstein bei

Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck. Bei diesem auf drei Jahre festgesetzten Versuch soll anhand von gentechnisch veränderten Mais- und Rapspflanzen, denen mit Hilfe von gentechnischen Methoden Resistenz gegen das Pflanzenschutzmittel ,,BASTA" eingebaut wurde, festgestellt werden:

1. Ermittlung der biologischen Sicherheit und Umweltverträglichkeit des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen.
2. Ermittlungen über den Gentransfer durch Pollenflug bzw. die Bedeutung des Pollenflugs für die zufällige
Übertragung von Erbanlagen auf gentechnisch nicht veränderte Pflanzen der gleichen Art und verwandter Arten sowie auf die übrige Ackerkrautflora.
3. Vergleich verschiedener Methoden und deren Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit zur Unkrautbekämpfung.
4. Untersuchungen der Auswirkung gentechnisch veränderter Pflanzen auf die Bodenmikroflora.7 )

Genehmigungen für Freisetzungsversuche erteilt das Bundesgesundheitsamt im Einvernehmen mit dem

Umweltbundesamt Berlin, und der Biologischen Bundesanstalt Braunschweig, nur dann, wenn die Bestimmungen des Gentechnikgesetzes erfüllt sind, d. h., wenn keine nach dem Stand der Wissenschaft im Verhältnis zum Zweck der Freisetzung unvertretbaren schädlichen Einwirkungen auf Leben und Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen sowie der sonstigen Umwelt in ihrem Wirkungsgefüge zu erwarten sind.

Risiken der Freisetzung

Aber genmanipulierte Pflanzen stellen in der Umwelt Fremdkörper dar, die sich nicht ohne weiteres in natürliche Kreisläufe einfügen lassen. Sie bringen statt dessen eine Vielzahl von Risiken mit sich:

Eine Sorge der Kritiker ist, daß genmanipulierte Pflanzen sich als durchsetzungsfähiger erweisen könnten als ihre natürlichen Verwandten. Sie könnten in andere Ökosysteme eindringen, dadurch Schädigungen verursachen oder zu ,,Unkraut" in Kulturen der herkömmlichen Pflanzen werden. Auch können gentechnische Eingriffe oder der Gentransfer durch Pollen nicht gezielt erfolgen, so daß nicht vorhergesagt werden kann, wie, wo und wie oft ein neues Gen in das Erbmaterial eingebaut wird. Dadurch ergeben sich möglicherweise auch Veränderungen an anderen als den geplanten Stellen der Pflanzen, was u. U. wiederum zu einer Veränderung der Verhaltensweise der Pflanze führen könnte.

Auch werden die Möglichkeiten der Übertragung neuer Eigenschaften auf zur Nahrungsmittelproduktion verwendeter Sorten und deren Veränderung nicht geprüft. ,,In der Kartoffelpflanze wird beispielsweise der Giftstoff Solanin gebildet. Eine Überprüfung der genmanipulierten Pflanze auf Veränderung des Solaningehaltes sollte eigentlich selbstverständlich sein. Werden ,,zusätzliche" Stoffe produziert, so besteht auch die Möglichkeit der Schädigung von Tieren, die sich von dieser Pflanze bzw. Teilen ernähren. Auch ist der Verbleib des Materials bei der ,,Herbizidresistenz" im Boden und seine Übertragungsmöglichkeit auf andere Organismen ungewiß. Bodenmikrobiologische ,,Eingangsuntersuchungen" unterbleiben häufig. So verstärkt die häufige Verwendung von herbizidresistenten Pflanzen die Gefahr, daß solche Resistenzen auf Krankheitserreger übertragen werden."8 )

Also birgt jedes gentechnische Experiment wie auch der Versuch mit genmanipuliertem Raps und Mais ein beträchtliches Gefahrenpotential für Mensch und Umwelt.

In den Labors von Industrie und Forschung muß mit Sicherheitsstämmen, die außerhalb des Labors nicht lebensfähig sind, gearbeitet werden. Bei der Freisetzung müssen die Pflanzen aber überleben, sich vermehren und die neuen Eigenschaften an ihre Nachkommen weitergeben. Diese übertragenen Merkmale können aber auf andere Pflanzen übergehen und langfristig unkalkulierbare negative Effekte hervorrufen. So erlangte z. B. der ,,Petunienfreisetzungsversuch" in Köln-Vogelsang 1990/91 eine traurige Berühmtheit, weil die Blumen entgegen der Annahme der Forscher nicht prächtig rosa, sondern weißlich blaß gerieten.

Hieran zeigt sich die Unmöglichkeit exakter Prognosen über die tatsächliche Wirkung manipulierter Gene. Ebenso unsicher ist es vorherzusagen, ob mit dem PAT-Gen versehene Pflanzen bastaresistent sind (siehe Worterklärungen) und welche anderen Eigenschaften sie zusätzlich an den Tag legen. Schließlich strebt die Industrie an, hier mit pestizidresistenten Nutzpflanzen den Weg in eine ,,unkraut"-freie und naturferne Agrarindustriewelt zu ebnen. Aber der rasante Schwund der natürlichen Artenvielfalt bekommt so mit der Gentechnik eine neue beängstigende Dimension.

Also darf Biotechnologie nicht dazu führen, daß wir uns eine biologische Einfalt konstruieren, bestehend aus einer Sorte Weizen mit zugehörigem Herbizid, einer Sorte Rinderembryonen usw., sie wären schnell im Monopol einiger Konzerne. Trotzdem sind die Möglichkeiten, die uns die Biotechnologie bietet, extrem weitreichend und die Biotechnologie ist noch eine sehr junge Wissenschaft. Aber wir müssen sie auch dazu nützen, um die Genressourcen unserer Natur zu schützen, und richtig angewandt kann Biotechnologie eine sanfte Technik sein, die viele unserer Probleme lösen und unsere Umwelt retten kann.

Also: ,,Wer Gentechnik befürwortet, mußwissen, was er tut - wer sie ablehnt, ebenfalls." 9 )

Anhang A Glossar

Basta-Resistenz: Basta ist ein Pflanzenvernichtungsmittel der Firma Hoechst.

Der Wirkstoff Phosphinothricin (Glufosinatammonium) ist ein gegen viele Wildkräuter wirksames Blattherbizid. Ein Enzym (PhosphinothricinAcetylTransferase = PAT) des Pilzes Streptomyces viridochromogenes inaktiviert den Wirkstoff. Das dazugehörige PAT-Gen wurde neben Mais und Raps auch auf Luzerne, Zuckerrübe, Tomate, Melone, Karotte und Erdbeere übertragen, und macht sie dadurch gegen das Pflanzenvernichtungsmittel Basta unempfindlich.

Chromosomen: mikroskopisch sichtbare, fadenartige Strukturen, die das Erbgut enthalten. Die Anzahl der Chromosomen im Zellkern ist artenspezifisch.

DNS oder DNA: Desoxyribonukleinsäure, chemische Grundsubstanz der Erbinformation. Enzyme: Genprodukt (Protein), das Stoffwechselprozesse katalysiert (beschleunigt). Ferment: = Enzym

Fertilisation (künstliche) Befruchtung

Klonierung: Prozeß der ungeschlechtlichen Vermehrung zur Herstellung genetisch identischer Nachkommen in beliebiger Zahl; gentechnologische Vermehrung von Genen.

Laktation: Milchabsonderung; Zeit des Stillens

Mikroorganismen: die kleinsten Lebewesen, vor allem Bakterien aber auch Viren.

Restriktionsenzyme: Enzyme, die das Erbmaterial an bestimmten Stellen zerschneiden können.

Resistenz: Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen, oder giftige Stoffe, z.B. von Bakterien gegen Antibiotika.

Transgene Tiere: Transgene Tiere dienen in erster Linie der Erforschung molekularer Ursachen von Krankheiten. Dabei wird reine Erbsubstanz in befruchtete Eizellen injiziert und einem Weibchen implantiert. Alle Zellen eines solchen Tieres enthalten nun das neue Gen und können so als Tiermodell verwendet werden.

Viren: kleinste Krankheitserreger, die nur durch den Befall von Tieren bzw. Pflanzen fortpflanzungsfähig sind.

Anhang B Die NIH-RAC Sicherheitsrichtlinien

Das Gentechnikgesetz der Bundesrepublik Deutschland (eingeführt im Jahre 1990) teilt die Arbeiten an genetischem Material in vier Sicherheitsstufen ein. Die Grundlage hierfür bilden die international üblichen NIH-RAC Richtlinien, die sich nach Risikopotential (Pathogenität (d.h. Krankheitsursache), Infektiösität) der verwendeten Empfänger- und Spenderorganismen und der Vektoren richtet. Letztere sind biologische Träger, die zu übertragendes Erbmaterial in einen neuen Organismus einschleusen.

Bei der Einstufung geht man nach dem ,,Stand der Wissenschaft" vor. Dieser, für die Gesetzgebung neue Begriff ,,Stand der Wissenschaft" wird im Gesetzestext nicht näher bestimmt oder erläutert.

Man ordnet die gentechnischen Arbeiten in folgende Kategorien ein:

Sicherheitsstufe 1 kein Risiko für die menschliche Gesundheit oder die Natur

Sicherheitsstufe 2 geringes Risiko für die menschliche Gesundheit oder die Natur

Sicherheitsstufe 3 mäßiges Risiko für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt

Sicherheitsstufe 4 hohes Risiko oder begründeter Verdacht eines solchen Risikos für die menschliche Gesundheit und die Natur

Alles Nähere wird durch die sog. Sicherheitsverordnung geregelt, die mögliche Experimente und deren Gefahren definiert und den entsprechenden Sicherheitsstufen unterstellt.

Die Sicherheitsbestimmungen werden jährlich dem ,,neuesten Stand der Wissenschaft" angepaßt.

Anhang C Aktuelle Meldungen

Am 12.01.1995 medete die Bild-Zeitung, daß braune Äpfel und Birnen schon bald der Vergangenheit angehören sollen. Es sei nämlich gelungen, das Gen, das zur Verfärbung führt, zu isolieren und daß australische Forscher bereits daran arbeiten, ein entsprechendes ,,Gegen-Gen" zu entwickeln.

Und am 13.01.1995 berichtete der Münchner Merkur von einem Argentinier, dem es gelungen sei, eine Kuh, die nur

45 Kilogramm wiege und eine Körpergröße von lediglich 67 Zentimeter besitze, zu züchten. Dies sei dem Mann durch die Manipulation eines Wachstumsgenes gelungen. Angeblich ist diese ,,Kuh" auch schon trächtig und soll im Juli ein ,,Kälbchen" zur Welt bringen.

Anhang D Literatur- und Quellenverzeichnis

Zeitungen/Zeitschriften/Informationsbroschüren/Bücher P.M. Perspektive Magazin

Biotechnik1990

Hausarbeiten.de - Biotechnologie - Worum geht es?

Stefan Ryser und Marcel Weber Gentechnologie - eine Chronologie Basel, Editiones Roche, 1991 2.Auflage Sabine Unternährer-Rosta, Bruno Dalle Carbonare, Christian Manzoni, Stefan Ryser Gentechnik - worum geht es? Basel, Editiones Roche, 19936 ) nach Kapitel 55. Tiergesundheit in der Tierzucht Seite 110

Thomas Wedenbach, B. Tappeser Der achte Tag der Schöpfung Köil, Kiepenheuer Verlag, 19898 ) nach Kapitel: Risiken der Freisetzung

1 Zitat von Werner Thumshirn, Seite 6

2 nach Werner Thumshirn, Seite 20

5 nach Christel Buscher, Seite 78/79 MPG Spiegel, 2/1994 vom 10.5.1994, Seite 2 und 3

4 nach Hahlbrock, Klaus, Kommentar: Gentechnik als Chance

9 Zitat von Hahlbrock ,Klaus

GEO Wissen, Die Programmierte Natur, Nr.3 vom 02.09.1991 Seite 3

3 nach Pietschmann, Manfred

7 nach BGA Pressedienst 47/1993 vom 29.10.1993, zu Freisetzungsversuche P.M. Magazin

Ausgabe 6 1994, P.M.-Serie: Der Zugriff auf das Erbgut (Teil 1)

Ausgabe 7 1994, P.M.-Serie: Der Zugriff auf das Erbgut (Teil 2) - Neue Pflanzen aus dem Labor. Infobroschüre der Hoebsus Scientific ,,Biotechnologie für alle"

Magazin des Unternehmens Bayer ,,Bayer-Magazin", Gentechnik, Ausgabe 1/1994

Versch. Autoren, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, zu Fragen der Gentechnik 1.Februar1991, Nummer B6/91

Prof.Dr. H.G. Gassen und B. Trappeser, Umweltmedizin: Gentechnik - Flaschengeist der Neuzeit?, in: Gesundes Leben, Juni 1994

Öko-Mitteilungen, Informationen aus dem Institut für angewandte Ökologie e.V., versch. Autoren, 13.Jg, September 3/90 und 16.Jg, September 3/93

Haas, Volker, Erste Freisetzung genmanipulierter Nutzpflanzen droht, und Reinecke, Ingrid, GEN-FOOD, in: Umwelt Nachrichten dem Informationsbrief des Umweltinstituts München e.V., 47/92, 6.Jh. vom 14.12.1992

15 von 15 Seiten

Details

Titel
Biotechnologie - Ihre Anwendung in Bereichen der Landwirtschaft und Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten unter kritischer Betrachtung
Note
13 Punkte
Autor
Jahr
1995
Seiten
15
Katalognummer
V96156
Dateigröße
508 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Stand von 1995
Schlagworte
Biotechnologie, Ihre, Anwendung, Bereichen, Landwirtschaft, Darstellung, Möglichkeiten, Betrachtung
Arbeit zitieren
Theobald, Marcus (Autor), 1995, Biotechnologie - Ihre Anwendung in Bereichen der Landwirtschaft und Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten unter kritischer Betrachtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96156

Kommentare

  • Gast am 5.6.2001

    Biotechnologie.

    Diese Arbeit ist fast komplett aus dem Internet gezogen!!!!
    Deine Erklärung zum Ende der Arbeit ist ein Witz!!!
    Gruß, E. August.

  • Gast am 27.1.2010

    Blödsinn!
    Es gab das Internet wie heute im Jahr 1995 noch gar nicht!
    Und was 1995 aktuell muss 2001 oder heute ja nicht mehr gelten, gerade in der Genetik bzw BiotechnologieAusserdem: machs erst mal besser wenn du kannst!

    M. Theobald

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