Homebanking und elektronischer Zahlungsverkehr


Seminararbeit, 1996
45 Seiten

Gratis online lesen

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Homebanking
1.1. Allgemeines
1.2. Was braucht man zum Homebanken?
1.2.1.Technische Voraussetzungen für Homebaking über T-Online
1.2.2. Technische Voraussetzungen für Homebanking im Internet
1.3. Homebanking über T-Online
1.3.1. Der Zugang in der Praxis
1.3.2. Die Kosten
1.4. T-Online und die Sicherheit im Homebanking
1.5. Das Internet und die Sicherheit des Homebankens
1.6. Die Anbieter, das Angebot und der praktische Nutzen von Homebanking im Internet
1.6.1. Die Grundkosten für Internet und Telefon
1.6.2. Die Anbieter in der Praxis
1.6.3. Online-Dienste und Homebanking
1.7. Homebanking auf der Reise
1.8. Zukunftsaussichten für Homebanking

2. Neuer elektronischer Zahlungsverkehr
2.1. Die Zukunft von EC- und Kreditkarte
2.1.1. Vom Magnetstreifen zur “Smart Card”
2.1.2. Reduktion der Kartenflut
2.1.3. Die elektronische Geldbörse in Deutschland und Probleme ihrer Standardiserung
2.1.3.1. Die “Geld-Karte” der Kreditinstitute
2.1.3.2. Die “Pay-Card”
2.1.3.3. Die “P-Card”
2.1.4. Kompatibilitätsprobleme im internationalen Kontext
2.1.5. Die bargeldlose Gesellschaft- das britische “Mondex”
2.1.6. Sicherheitsrisiken der “Smart Card”s
2.2. Online -Abrechnungssyteme im Internet
2.2.1. Das kreditkartengestützte Cybercash
2.2.2. Die neuen elektronischen Online-Währungen im Internet
2.2.3. Die Zukunft des elektronischen Geldverkehrs - -Zusammenfassung-

3. Literaturverzeichnis

Vorwort

Homebanking, das ist die Möglichkeit, von zu Hause, vom Arbeitsplatz aus oder von unterwegs, Bankgesch ä fte mit Hilfe eines Computers online, alsoüber eine Telefonleitung, zu erledigen. Manchmal wird Homebanking auch als Telebanking bezeichnet; jener Begriff allerdings ist mit Vorsicht zu gebrauchen, da er mit dem mündlichen Telefonbanking-Service einiger Banken verwechselt werden kann, wie ihn etwa die Citibank anbietet; und der mit Online-Verbindungen prinzipiell nichts zu tun hat.

Unsere moderne und zunehmend technisierte Gesellschaft bewegt sich im Einfluß des Computers immer mehr hin zu einer Online-Ära, die mittels Telekommunikation Grenzen verwischt und die Entfernungen zwischen Ländern, Städten und Menschen zusammenschrumpfen läßt. Möglicherweise wird vieles, was uns heute noch selbstverständlich erscheint, der Gang zur Behörde, zum Finanzamt, zur Post oder zur Bank etwa, bald gänzlich der Vergangenheit angehören, wenn es möglich ist, alle diese Besuche mittels Computer von zuhause aus zu machen. Wir befinden uns in einem Zeitalter des Umbruchs, und die Ganzheit der Entwicklung hin zur Online-Gesellschaft ist eigentlich kaum absehbar. Vor allem das Internet als Medium zur Telekommunikation hat in den vergangenen Jahren die Möglichkeiten von digitaler Vernetzung um ein Vielfaches erweitert und bedarf nach neueren Entwicklungen auch eine Betrachtung in puncto Homebanking. Parallel zu dem Online-Trend zeichnen sich in unserem täglichen Umgang mit Geld und dem Zahlungsverkehr Tendenzen ab, die auf eine Abschaffung des Bargeldes hindeuten. Zunehmend werden in Europa, Asien, Australien und dem amerikanischen Kontinent elektronische Geldkarten getestet und in Umlauf gebracht, die auf elektronischem Wege Geld speichern.

Im ersten Teil der Arbeit werde ich den aktuellen Stand der Technik rund um das Homebanking darstellen und im zweiten Teil geht es um Entwicklungen im Bereich des elektronischen Zahlungsverkehrs.

Die vorliegende Schrift ist eine überarbeitete und aktualisierte Fassung meiner Hausarbeit, die im Buch “Multimedia” (Hgs.Wilke/Imhoff) im Herbst 1996 publiziert worden ist. Die Erweiterung betrifft vor allem die Bereiche Homebanking im Internet und die elektronische Geldbörse. Meine Hausarbeit stützt sich weitgehend auf die Fachpresse und ebenfalls auf - meist praktisch orientierte - Recherchen im Internet.

Dave Jörg, Februar 1997.

1. Homebanking

1.1. Allgemeines

Seit über elf Jahren existiert Homebanking bereits. Mitte der achtziger Jahre bestand schon die Möglichkeit, sich mit Hilfe eines Homecomputers, ein C-64 von Commodore genügte, in den Bildschirmtextdienst der Deutschen Bundespost einzuwählen und auf erste Angebote von Banken zurückzugreifen. Lange Zeit hatte sich daran nicht viel verändert: der Bildschirmtext der Telekom, die heute eine private AG ist, wurde zwar in T-Online umbenannt, doch sonst blieb bis zum Herbst 1996 alles beim Alten. Es gab bis zu diesem Zeitpunkt keine andere Möglichkeit, Homebanking zu betreiben als über den T-Online Dienst der Telekom, in dessen Rahmen die meisten Banken ihren Service anbieten. Seit einigen Monaten jedoch haben pfiffige Pioniere wie die Sparda Bank Hamburg oder die Bank 24, ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank, auch das Internet als Homebankingplatform entdeckt. Im Kapitel “Anbieter und Angebot von Homebanking im Internet” gehe ich darauf im Detail ein.

Prinzipiell sind alle wichtigen Bankgeschäfte per Homebanking möglich, das heißt: Daueraufträge, Überweisungen, Abfragen des Kontostandes, Scheckbestellungen, die Anzeige von Umsätzen auf dem Konto und vieles mehr.1 Mit Hilfe von leistungsfähigen Finanzverwaltungsprogrammen wie etwa “Money” von Microsoft oder “Quicken” der Firma Intuit läßt sich eine Menge Komfort und Übersicht in das T-Online Homebanking bringen. Zum Beispiel erinnert das Programm an Zahlungsfristen, der Nutzer kann seine Geschäfte offline vorbereiten und die Daten dann recht zügig und somit kostensparend ins T-Online-Netz schicken2 oder kann sich Kontoauszüge auch im eigenen Heim ausdrucken lassen.

Man muß sich allerdings vor Augen halten, daß Homebanking auch seine Grenzen hat. So ist die Servicepalette von Bank zu Bank unterschiedlich. Die Deutsche Postbank mit ihren fast 400.000 T- Online Konten etwa bietet ein sehr großes Spektrum an möglichen Dienstleistungen an. Trotzdem ist noch längst nicht alles möglich, denn mitunter stößt man auf rechtliche oder bürokratische Hemmschwellen. Technisch gesehen ist es kaum problematisch etwa Funktionen wie Auslandsüberweisungen oder das Ausdrucken von Kontoauszügen online zu ermöglichen.

Tatsächlich weisen allerdings viele Anbieter von Homebanking oftmals nur eine lückenhafte Palette an Serviceleistungen auf. In der Januarausgabe der Zeitschift “Test” 1997 der Stiftung Warentest attestierte man dem Homebankingangebot in T-Online, daß es “lückenhaft und teuer” sei. Keine der 54 Banken, die in T-Online Homebanking anbieten, können mit einer kompletten Servicepalette aufwarten. Nur acht Institute bieten Auslandsüberweisungen an, nur eine Handvoll lassen den OnlineHandel mit Wertpapieren zu und selbst bei dem alltäglichen Dauerauftrag gibt es in T-Online auch bei großen Namen wie der Commerzbank unschöne Löcher im Angebot.3

Auf der anderen Seite sprechen gestiegene Benutzerzahlen für den Service in T-Online. Momentan gibt es über 1 Millionen T-Online Kunden, von denen sich drei Viertel wegen des Homebankingangebotes für das Netz der Deutschen Telekom entschieden haben.4 Insgesamt werden über T-Online immerhin 2 Millionen Konten geführt.5 Die große Akzeptanz von T-Online liegt wohl zum einen in der vielzitierten hohen Sicherheit, die in diesem geschlossenen Netzwerk der Deutschen Telekom herrscht. Im Kapitel “T-Online und die Sicherheit im Homebanking” gehe ich darauf näher ein. Zum anderen darf man nicht außer Acht lassen, daß es das Homebanking in BTX schon 1985 gab und es sich damit also um ein Produkt handelt, an das sich Verbraucher gewöhnen konnten.

1.2. Was braucht man zum Homebanken?

Die wichtigste Voraussetzung für Homebanking ist - wie sollte es auch anders sein - ein her- kömmliches Bankkonto, das man zunächst eröffnen muß, wobei man sich informieren sollte, ob die eigene Hausbank überhaupt im T-Online Dienst der Telekom vertreten ist. Seit Herbst 1996 haben Kreditinstitute auch das Internet erschlossen und bieten dort Homebanking an. Die Spardabank Hamburg und die Direktbank Bank24 sind Pioniere in diesem Bereich. Seit letztem Jahr sind einige Banken hinzugestoßen, doch hält sich der Anbieterstamm zum Frühjahr 1997 mit einem knappen Dutzend noch in Grenzen.

Kunden der Citibank gehen leider leer aus wenn es um Homebanking geht, denn das Institut bietet bisher keinen solchen Service an, weder im Internet, noch unter T-Online, da das Unternehmen bisher auf Telefonbanking und Faxpolling baute.6

1.2.1.Technische Voraussetzungen für Homebaking über T-Online

Hat man sich für eine Bank entschieden, braucht man noch einen PC mit Modem oder einen PC mit ISDN-Karte, um sich über Telefon in T-Online einloggen zu können.7 Dabei genügen, zumindest theoretisch, schon ein alter 286er und ein langsames Modem mit 2400 Baud, die heute zwar weit unter dem technischen Standard liegen, aber für den T-Online Dienst weitgehend ausreichen. Empfehlenswert sind allerdings eher Übertragungsgeschwindigkeiten von 14400 bis 28800 bps. Wer einen ISDN-Anschluß besitzt und eine ISDN-Karte im PC nutzt, der kommt in den Genuß von satten 64000 bps. Die meisten Banken haben jedoch ihrerseits nur eine langsamere Verbindung zu T-Online, so daß Datenübertragungen zum oder vom Bankrechner meist mit etwa 14400 Baud stattfinden. Eher vernachlässigt werden sollten billige Komplettangebote, wie jenes der Südwestbank Stuttgart, die im Startset für Homebanking ein Modem mit 1200 Baud mitliefern.8 Mit einem solch geringen Datendurchsatz, der für BTX zwar gerade noch ausreichend ist, macht man aus der Onlineverbindung einen “Datenfeldweg”, strapaziert seine Geduld und treibt die Telefonrechnung auf Dauer in die Höhe. Die Anschaffung von schnellen Modems lohnt sich deshalb auf lange Sicht hin, gerade wenn man auch das Internet nutzen will. In Hinblick auf die Nutzung eines Internetzuganges sind Modems unter 14400 Baud nicht empfehlenswert.

Eine spezielle Software für Homebanking in T-Online ist grundsätzlich nicht notwendig. Schon ein ganz einfacher Decoder für Bildschirmtext reicht aus. Für anspruchsvollere Anwender empfiehlt es sich, in eine Finanzverwaltungssoftware zu investieren. Zunächst muß man natürlich Kunde bei der Telekom werden, sonst kann man T-Online nicht nutzen und somit auch kein Homebanking. Sind alle diese Hürden überwunden, muß man seine Bank nur noch bitten, das BTX-Konto freizuschalten.9 Wenn man allerdings auf das Gesamtangebot der Telekom verzichten möchte, dann gibt es auch noch eine Alternative, die zum Beispiel die Sparkassen anbieten. Gegen eine geringe monatliche Gebühr hat man als Bankkunde die Möglichkeit, über den BTX-Server der Bank Homebanking zu betreiben, ohne allerdings auf das weitere Angebot der Telekom zugreifen zu können. Die Sparkassen bieten mit diesem “BTX-Light”-Angebot auch einen umfangreichen Installationsservice von Modem, PC und Software an.10

1.2.2. Technische Voraussetzungen für Homebanking im Internet.

Homebanking im Internet, auch unter dem Namen Netbanking bekannt, ist seit Ende 1996 durch die Sparda Bank Hamburg Realität geworden. Andere Anbieter sind mittlerweile gefolgt. Für die Nutzung von Homebanking-Angeboten im Internet gelten andere technische Voraussetzungen:

Man benötigt einen IBM-kompatiblen Rechner, mindestens einen 486 DX. Es gibt Angebote, denen eine Windowsversion von 3.11 nicht genügt.11 Deshalb sollte man sich gut informieren, ob man die notwendige Hardware mitbringt.

Desweiteren muß man Kunde eines Internetproviders sein, der den Zugang zum Netz ermöglicht, so zum Beispiel die Firmen Vistec, Aranea oder easynet. Es versteht sich von selbst, daß hier neben PC und (möglichst) schnellem Modem respektive ISDN Karte auch eine Reihe von Softwareinstallationen notwendig sind. Zunächst wäre da die Software zu nennen, die man für den Internet-Zugang selbst benötigt. Für einen analogen Modem-Zugang könnte das zum Beispiel

“Trumpet Winsock” als Trägerprogramm sein, das die Verbindung über Modem und Telefonleitung aufbaut. Dann ist Herzstück der World Wide Web-Browser wie zum Beispiel “Netscape” oder der “Internet Explorer” von Microsoft, ohne den man im Netz nicht “surfen” kann. Doch Vorsicht ist auch hier geboten, denn manche Angebote arbeiten mit der Programmiersprache Java, die nicht jeder Browser unterstützt. Für ISDN Zugänge sind andere Trägerprogramme für die PC-Karte notwendig.12 Eine detaillierte Darstellung der Installationsmöglichkeiten bedürfte einer eigenen Hausarbeit. Eine spezielle Homebanking-Software ist bei den meisten Anbietern nicht nötig, da alles Notwendige auf den WWW-Seiten schon mitgeliefert wird. Ein Ausnahmebeispiel ist die Sparda- Bank Hamburg, die den User mit dem Homebanking-Installationskit versorgt13 Verschiedene Anbieter haben verschiedene Anmeldeverfahren, doch eines bleibt ihnen gemein. Als Kunde muß ich selbstverständlich erst ein Konto bei der Bank eröffnen und um Freischaltung des Internet-Homebankingzuganges bitten. Ist man bereits über T-Online Nutzer eines BTX-Kontos und bietet ein Institut Homebanking auch im Internet an, so entfallen meistens Freischaltungsanträge und man kann als Nutzer gleich durchstarten.14

Siehe dazu bitte Kapitel “Anbieter und Angebot von Homebanking im Internet”.

1.3. Homebanking über T-Online

1.3.1. Der Zugang in der Praxis

Nachfolgend soll kurz dargestellt werden, wie in der Praxis das Loginprozedere im Rahmen des Homebanking abläuft: zuerst muß der Teilnehmer sich über die Telefonnummer des T-Online Dienstes in das Datex-J-Netz einwählen, über das dieser Servicedienst der Telekom abläuft. Es erfolgt nach einem Verbindungsaufbau des Modems die Abfrage der eigenen 12-stelligen Zugangsnummer für T-Online. Bei Mitbenutzung eines Zweitanschlusses erfolgt zusätzlich die Eingabe einer vierstelligen Mitbenutzernummer. Zur Identifizierung innerhalb des Telekomdienstes muß der Benutzer dann ein achtstelliges Passwort eingeben, das er selbst definiert hat und jederzeit ändern kann.15

Nun hat man Zugang auf das Gesamtangebot der Telekom und wählt den Rechner der hauseigenen Bank an. Ist diese Verbindung hergestellt, ist die Eingabe der eigenen Kontonummer notwendig, sowie zur weiteren Identifikation eine fünfstellige PIN-Nummer, ähnlich jener, wie man sie vom Geldautomaten her kennt.16 P.I.N., das bedeutet: Persönliche Identifikations-Nummer. Eine Geheimzahl also, die man nicht aufschreiben, sondern nur auswendig lernen sollte. Die fünfstellige Homebanking-PIN wird von der Bank zugeteilt.17

Jetzt hat der Homebanker die Möglichkeit, sein Konto einzusehen oder das weitere Serviceangebot der eigenen Bank zu nutzen. Wenn man allerdings Geld überweisen möchte oder in Erwägung zieht, einen Dauerauftrag einzurichten, dann ist eine weitere Hürde zu überwinden. Jedesmal wenn man über Homebanking, sein eigenes Konto belasten möchte, wird für jede einzelne Transaktion eine sechsstellige T.A.N. beötigt. Die T.A.N. (Transaktionsnummer) wird als Liste von der Bank an den Homebanking-Kunden versandt. Jede T.A.N. ist für sich genommen nur einmal gültig, kann also nicht mehrfach verwendet werden.18

1.3.2. Die Kosten

Homebanking erpart den Banken die zusätzliche manuelle Bearbeitung der Transaktionsaufträge, denn die Auträge werden direkt in den Zentralrechner der Bank geleitet. Somit spart die Hausbank Kosten. Fast alle Hausbanken legen diese Kostenersparnis auf ihre T-Online-Kunden um und reduzieren die Kontoführungsgebühren. Andere Banken, wie zum Beispiel die Commerzbank verlangen von ihrer Kundschaft zusätzliche Gebühren für ein T-Online-Konto.19 Wie in Kapitel 1.2.1. bereits erwähnt, bieten die Sparkassen ein “BTX-light”-Angebot, bei dem man das volle Homebankingprogramm nutzen kann, aber keinen T-Online Anschluß benötigt. Die Mainzer Sparkasse beispielsweise verlangt dafür eine Monatspauschale von 3 DM.20

Wenn man hingegen T-Online Kunde bei der Telekom wird, fällt eine monatliche Grundgebühr von 8 DM an, die immer erhoben wird, auch wenn man nur Homebanking betreibt oder seinen Zugang gar nicht benutzt. Zusätzlich werden in T-Online sechs Pfennig pro Minute an Werktagen (von 8-18 Uhr) erhoben. In der übrigen Zeit und an Samstagen und Sonn- und Feiertagen fallen zwei Pfennig pro Minute für die Nutzung an. Als drittes muß man die Telefongebühren einkalkulieren, die seit Januar 1996 durch die Gebührenreform der Telekom ein erheblicher Kostenpunkt geworden sind. Es ergibt sich eine Gesamtsumme, die sich aus diesen drei Faktoren zusammensetzt.21 Eine Beispielrechnung: Wenn man zweimal die Woche Homebanking für jeweils 10 Minuten zwischen 18 und 21 Uhr betreibt, dann kostet das monatlich 13.44 DM. Dieser Betrag ergibt sich aus der monatlichen T-Online Gebühr von 8 DM, dem Nutzungsentgelt von 8 mal 20 Pfennigen für den Zeitfaktor in T-Online und der Telefongebühren von 8 mal 10 Minuten, also 3.84 DM.22 Nach neuen Meldungen hat die Telekom die Absicht geäußert, für spätestens nächstes Jahr eine Gebührenerhöhung für ihren T-Online Dienst einzuführen.23

1.4. T-Online und die Sicherheit im Homebanking

Da innerhalb von Homebanking mitunter mit sehr großen Beträgen gearbeitet wird, sollte das Thema Sicherheit an oberster Stelle stehen, damit der Kunde vor kriminellen Hackern verschont bleibt. Schon die 12-stellige Zugangsnummer für T-Online und das zugehörige Passwort sollte möglichst niemandem mitgeteilt werden, denn ein unbefugter Nutzer könnte mit dem Wissen beider auf fremde Kosten das Angebot der Telekom unbegrenzt nutzen und sehr hohe Telefonrechnungen verursachen, etwa mit teuren Diensten von Erotikanbietern. Dies liegt in der Verantwortung des Kunden.24 Auch die eigene Bank schiebt einen Sicherheitsriegel mit der fünfstelligen PIN vor. Diese Geheimzahl geht niemanden anders etwas an. Versucht ein Krimineller über seinen eigenen T-Online-Zugang oder ein öffentliches T-Online-Terminal mit dem Wissen einer fremden Kontonummer (in Form eines gefundenen Kontoauszuges) etwa auch nur die Homebanking-PIN zu erraten, dann sperrt der Rechner das Online-Konto bei der dritten Falscheingabe, und ein weiterer Zugriff ist nicht mehr möglich.25

Selbst wenn es durch einen unglücklichen Zufall dazu gekommen ist, daß sich ein Datendieb Kontonummer und PIN verschafft hat, ist es noch nicht möglich, daß ein belastender Zugriff auf das Konto stattfindet. Zu jeder einzelnen Überweisung ist die erwähnte Transaktionsnummer notwendig. Die Liste mit 30 bis 100 TANs wurde durch einen geheimen Algorithmus der Bank errechnet und ist auch den Bankangestellten nicht bekannt. Ein Dieb müßte sich ebenfalls die Liste mit diesen Zahlen besorgen, wenn er bereits Passwort und Kontonummer kennt. TANs sind nur in der richtigen Reihenfolge gültig. Wenn man etwa zehn Nummern in der Liste überspringt, dann setzt man automatisch die übersprungenen TANs außer Kraft und muß in der Listenreihenfolge weitergehen.26 Es gibt Datendiebe, die sich mit Laptop und Modem bewaffnen. Diese könnten sich an Tele- fonverteilerstellen anschalten und den Datenfluß nach Passwörtern “abhören”. Zwar stellt dieser Eingriff eine enorme Verletzung der Privatsphäre dar, doch ein elektronischer Diebstahl ist hier noch lange nicht möglich. Richtig ist, daß das Sichtbarmachen solcher Daten möglich ist, da der Datenfluß über die Telefonleitung uncodiert stattfindet27. Doch das “Abhören” einer TAN, die zu einer Überweisung notwendig ist, macht keinen Sinn, da sie mit ihrer Nutzung automatisch ungültig wird. Die Verwendung einer “alten” TAN sperrt sofort das Online-Konto.28

Trotz allem gibt es Risiken, die sich nicht ausschalten lassen. Im Zuge komfortabler Finanz- verwaltungssoftware gibt es die Möglichkeit, die Transaktionsnummern und Passwörter auf der Festplatte des Computers zu verwalten, damit deren Verwendung innerhalb des Homebankings automatisch geschieht. Ein Einbrecher, der den gesamten Computer in seinen Besitz bringt, kann nun ungehindert das Konto eines Fremden leeren. Andere Szenarien lassen sich in Urlaubszeiten ebenfalls leicht heraufbeschwören. Am besten ist es, die wichtigen TANs oder Passwörter nicht im Computer zu speichern, denn sie werden oft im Klartext festgehalten.29

Auch Homebanker, die ihre Geldgeschäfte vom Arbeitsplatz aus erledigen, sind dann gefährdet, wenn sie TANs aufschreiben und offen zugänglich aufbewahren. Davon ist dringend abzuraten. Manche Banken bieten Sperren an, die etwa im Urlaub zusätzlich schützen können. So bietet die Postbank die Option “zusätzliche TAN Eingabe” an, andere Banken ermöglichen das Sperren des Online-Kontos für einen gewissen Zeitraum (z.B. Urlaub, Arbeitsreise) oder das Festlegen eines Verfügungslimits.30

Es bleibt festzuhalten, daß das Hauptargument für Homebanking in T-Online eben eine relativ hohe Sicherheit ist. Es hat des öfteren Diskussionen und Pressemeldungen über digitale Einbrüche und Hacker gegeben, doch zumindest was T-Online betrifft, ist noch kein Geldraub über BTX bekannt geworden.31 Umstrittener sind jedoch Sicherheitsaspekte im Internet-Homebanking, die ich im folgenden Kapitel einmal erläutern möchte.

Insgesamt läßt sich feststellen, daß Homebanking über T-Online sehr sicher ist, wenn der Nutzer die notwendige Verantwortung für die sensiblen Daten mitbringt und es Dieben schwer macht, darauf Zugriff zu nehmen.

1.5. Das Internet und die Sicherheit des Homebankens

Bevor ich näher darauf eingehe, welche Institute Homebanking im Internet anbieten und wie die Anwendungen in der Praxis ablaufen, möchte ich die Aspekte der Sicherheit des Netbanking zuerst beleuchten.

Das Internet ist durch seine dezentrale Struktur und die globale Vernetzung schon in sich ein höherer Unsicherheitsfaktor und für Manipulationen angreifbarer als T-Online, welches ein geschlossenes Netzwerk ist. Möglicherweise wandern die sensiblen Daten erst einmal um den halben Erdball, bevor sie tatsächlich im Bankrechner landen32, der vielleicht gar nicht weit in Frankfurt am Main steht. Die Datenpakete suchen sich im Internet den schnellsten und nicht den direktesten Weg und sind somit gefährdeter, elektronisch “abgehört” zu werden.

Auch im Internet bauen die Bankinstitute auf das etablierte System von P.I.N.s und T.A.N.s, um die Nutzung ihres Service durch den Kunden zu autorisieren. Darüber hinaus mußten allerdings Möglichkeiten geschaffen werden, die den Datentransfer im Internet sichern.33

Seit im Herbst 1996 die Sparda Bank Hamburg oder die Bank24 mit Homebanking-Angeboten ins Internet gezogen sind, haben sich grundsätzlich zwei verschiedene Codierungssysteme für die sichere Datenübertragung beim Netbanking durchgesetzt. Zum einen ist das eine softwaregestützte Lösung der Böblinger Firma Brokat, basierend auf der Programmiersprache Java. Zum anderen gibt es eine Hardwarelösung der ESD GmbH, den sogenannten Me-Chip, der die Daten schon bei der Eingabe codiert.34 Bei der Brokatlösung, die unter dem Namen X-Presso bekannt ist, handelt es sich um kleine Softwarepakete, die nicht etwa speziell auf dem heimischen PC installiert werden müßten, sondern die der Benutzer sich beim Browsen auf die Homebankingseite der Bank immer wieder aufs Neue herunterlädt. Es gibt eine Abwandlung der Brokatlösung von Hewlett Packard, die sich nur durch den angewandten Algoritmus unterscheidet.35. Es sind Verschlüsselungsalgorithmen mit 1024 oder 128 Bit, die es kriminellen Hackern unmöglich machen sollen, Homebanking-Daten anzuzapfen und zu manipulieren. Erstanwender dieser Technik war die Bank24 im Herbst 1996.36

Die ESD GmbH verfolgt mit ihrer Hardwarelösung eine gänzlich andere Philospohie. Die Firma argumentiert, daß der PC der unsicherste Faktor beim Homebanken ist, und daß die Verschlüsselung der Daten schon bei der Eingabe erfolgen muß. Da eine Software besonders für Computerviren anfällig sei, die der User sich beim “downloaden” einfangen kann, soll der Me-Chip solchen Störungen entgegenwirken. Computerviren werden im Online-Bereich vor allem deshalb gefürchtet, weil sie sich nicht ohne weiteres bemerkbar machen. Sie könnten unerkannt Kreditkartennummern oder Paßwörter mitschreiben und beim nächsten Online-Kontakt an dritte Personen weitersenden, die dann ihrerseits Mißbrauch mit diesen Daten treiben.37 Der jeweils unikate Me-Chip, der an den Parallelport des Computers angeschlossen wird, soll virenresistent sein. Er beruht auf dem international anerkannten Data Encryption Standard, entwickelt von Rivest, Shamir und Adleman und codiert die Daten schon bei der Eingabe auf der Tastatur. Er umgeht potentielle Virengefahren und schickt die Daten somit sicher ins Netz. Erst im Bankrechner werden sie wieder lesbar gemacht. Die Sparda-Bank Hamburg war als erster Internet Homebanking-Anbieter in Deutschland auch Erstverbreiter der Me-Chip Technik. Der Chip wird nach der Anmeldung bei der Sparda Hamburg an den Kunden zusammen mit der Installations-CD-Rom für die Homebanking Software ausgeliefert.38

-wichtige Internetadressen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Neben den erwähnten Sicherheitssystemen von Brokat und der ESD GmbH gibt es auch noch andere Bestrebungen, so zum Beispiel die des Sparkassen- und Giroverbandes, die ein “Homebanking Computer Interface” (HCBI) schaffen wollen. Das Ziel ist zusammen mit anderen Geldinstituten eine standardisierte Homebanking-Schnittstelle zu entwickeln. Selbige beruht auf einer “Smart Card” und soll zur CeBit in diesem Jahr noch vorgestellt werden.39

Es ist zur Zeit noch sehr schwierig zu beurteilen, ob die gennanten Systeme das Netbanking tatsächlich sicher machen, da man seit Markteinführung im letzten Herbst noch nicht genügend Erfahrungen sammeln konnte. Trotzdem geistern durch die Presse schon Horrorvisionen, daß es möglich sein könnte, mit manipulierten Internetseiten in Minutenschnelle von fremden Konten beliebige Geldbeträge zu stehlen. Im ARD-Magazin Plusminus vom 28. Januar 1997 zeigten Journalisten in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Chaos Computer Club, wie über das Microsoftprogramm “ActiveX” das Fernsteuern eines fremden Kundenrechners möglich wurde. Mit “ActiveX” können kleine Programme geschrieben werden, die die Funktionen des Microsoft “Internet Explorers” erweitern. In dem TV Beitrag lud sich der Kunde beim Browsen eine, mit einem Virus getarnte WWW-Seite herunter, die dann unbemerkt in der Finanzverwaltung “Quicken” eine 20 Mark Überweisung erzeugte, weil in der Programmoption die automatische Paßworteingabe eingeschaltet war. Die Böblinger Firma Brokat wiedersprach in einer Stellungnahme Anfang Februar diesem Beitrag. Es sei nicht möglich, daß eine solche Manipulation auch bei der Brokat-Lösung, etwa im Netbanking der Bank24, vorkommen könne. Die Brokatsoftware X-Presso lädt sich jedesmal neu und bedarf keiner Finanzverwaltung, sondern nur des Internet-Browsers. Die Redakteure des Mitteldeutschen Rundfunks hätten bei ihren Ausführungen nicht genügend differenziert und viele der Millionen Homebanking Nutzer zu unrecht verunsichert.40

Wie sicher Netbanking tatsächlich ist, und ob man einer hardware- oder softwaregestützten Lösung den Vorzug geben soll, das kann wohl nur die zukünftige Erfahrung mit den beiden Systemen beweisen und keine wilde Spekulation. Für den Verbraucher müssen die Sicherheitsvorkehrungen im eigenen verantwortlichen Umgang mit sensiblen Daten anfangen. Wie auch schon im Kapitel über Homebanking in T-Online erwähnt, können viele Gefahren abgewandt werden, wenn man die TANListen nicht auf der Rechnerfestplatte speichert, Paßwörter nicht aufschreibt und keinen dritten Personen mitteilt oder sonst zugänglich macht.

1.6. Die Anbieter, das Angebot und der praktische Nutzen von Homebanking im Internet

Im folgenden Abschnitt möchte ich die wichtigsten Anbieter von Homebanking im Internet anführen und einige praktische Erläuterungen über die Nutzung der Zugänge ergänzen, zum Beispiel auch was die Kosten für einen solchen Zugang betrifft. Für die Erläuterung habe ich mir erlaubt eine Auswahl zu treffen, ohne Anspruch auf absolute Vollständigkeit, da eine Gesamtdarstellung innerhalb dieser Arbeit nicht notwendig erschien.

1.6.1 Die Grundkosten für Internet und Telefon

Eine Erklärung vorweg: Bei den Kosten für Net-Banking sollte man bedenken, daß sich der Preis aus mehreren Faktoren zusammensetzt: Zum einen muß man den Internet-Zugang an den Internet- Provider bezahlen. Provider gibt es derzeit wie Sand am Meer, so daß eine Gesamtaufstellung wenig Sinn macht. Angebote mit guten Konditionen gibt es zwischen 15 und 35 Mark pro Monat41, welche natürlich das Nutzungsangebot des gesamten Internets betreffen und nicht nur Homebanking. Zum anderen wären die Telefongebühren zu nennen, die sich im Citytarif pro Stunde zwischen 1.80 DM und 4.80 DM bewegen. Günstigster Tarif herrscht täglich von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens.42 Was Netbanking betrifft, so stellen die Bankinstitute in den seltensten Fällen Kontoführungsgebühren in Rechnung.43

1.6.2. Die Anbieter in der Praxis

Anmerkung: Alle unten aufgeführten Anbieter von Homebanking im Internet arbeiten bei der Autorisierung mit Kontonummern, geheimen P.I.N.-Codes und Transaktionsnummern (T.A.N.s). PINs und TANs funktionieren genauso wie im T-Online Angebot der Banken mit den gleichen Sicherheitsmechanismen. Kontobelastungen sind also auch hier nur individuell mit der TAN möglich und diese wird bekanntlich mit ihrer einmaligen Nutzung ungültig.

Die Stadtsparkasse Dortmund ( http://www.stadtsparkasse-dortmund.de ) ist seit letzten Herbst mit einem Homebankingangebot im Internet vertreten. Das Institut nutzt einen “Netscape” Commerce Server, der die (über das Internet) eingehenden Kundenaufträge automatisch ausdruckt. Allerdings werden die Überweisungen etc. manuell weiterbearbeitet. es besteht quasi keine OnlineVerbindung zum Zentralrechner der Bank.44 Die Servicepalette läßt allerdings kaum zu wünschen übrig. Neben dem üblichen Homebanking-Paket, also Überweisung, Kontostand usw. kann man auch Wertpapiergeschäfte erledigen und Depots einsehen.45

Aufgrund der manuellen Weiterbearbeitung gelten für diesen Service reguläre Schaltertarife, so daß nicht von einer Kostenersparnis gesprochen werden kann. Es fallen trotz Internet-Nutzung also Kontoführungsgebühren an.46

Die Sparda-Bank Hamburg ( http://www.sparda-hh.de ) ist der Pionier schlechthin in Sachen Netbanking und, wie bereits erwähnt, seit Spätsommer 1996 kräftig im Geschäft. Die Sparda-Bank stellt über das Internet einen vollautomatischen Service zur Verfügung, der nicht von Mitarbeitern weiterbearbeitet werden muß, sondern direkt in den Zentralrechner eingespeist wird. Sicherheitsgrundlage bildet der bereits beschriebene Me-Chip.47

Das Angebot der Bank beschränkt sich auf Kontostand, Inlandsüberweisungen, Daueraufträge und Scheckbestellungen. Nach Kontoeröffnung und Anmeldung erhält der Neukunde das Startpaket der Bank, das eine Multimedia CD-Rom enthält mit der Homebanking Software “MeWALLET” sowie dem Me-Chip als Parallelportadapter, einem Tastaturadapterkabel und einem Startpaßwort in einem seperaten Brief.48

Was den Kundensupport betrifft, so bietet die Sparda Hamburg einen umfangreichen Service im Internet an mit einer ganzen Reihe nützlicher Tips. Die Bank lockt auch mit attraktiven kostenlosen Internetschnupperkursen, um potentiellen Neukunden das Angebot schmackhaft zu machen. Das Ziel der Sparda ist es, bis zum Jahre 2000 bis zu 20.000 Kunden geworben zu haben. Durch die Arbeitsersparnis ist die Kontoführung über das Internet frei, so daß für den Kunden “nur” die Grundkosten von Provider und Telefon anfallen.49

Die Bank24 ( http://www.bank24.de ) ist im November 1996 in das Netbanking Geschäft eingestiegen. In Sachen sicherer Datentransfer baut die Bank auf die Brokatlösung. An dieser Stelle sei auch noch einmal erwähnt, daß die Software Xpresso, die man sich mit dem Aufruf der WWW-Seite automatisch lädt, nur dann läuft, wenn man auch einen 32 Bit Browser benutzt, der die Programmiersprache Java unterstützt. Das bedeutet, daß man entweder den “Internet Explorer” von Microsoft oder “Netscape” 3.01 benutzen muß. Ungünstigerweise laufen diese 32 Bit Anwendungen auch nur auf Windows 95 oder NT, nicht auf Windows 3.11.50 Das Angebot der Bank24 umfaßt neben dem Standardangebot von Überweisung bis Dauerauftrag auch Wertpapiergeschäfte über das Internet.51

Vorbildlich für andere Institute sind sicherlich die vielen Sicherheitsmechanismen, die die Programmierer in den Netbankingservice der Bank24 eingebaut haben. PIN Nummern lassen sich jederzeit ändern und sperren, TAN Blöcke lassen sich aktivieren und sperren (wichtig für den Urlaub) Konten und Unterkonten kann man ebenfalls sperren - das gleiche kann man mit dem ganzen Internetkonto machen. So ist ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet und ermöglicht es, Mißbrauch vorzubeugen, insbesondere in Zeiten der Abwesenheit.52

Neben der üblichen Autorisierung durch PIN Nummern und Kontonummern erfolgt auch die Eingabe einer Kundennummer, die den Weg auf alle Unterkonten (falls vorhanden) freimacht.53

Auch die Bank24 legt die gesparten Kosten auf ihre Online Kunden um und bietet das Netbanking ohne Gebühren an.54

Der Mutterkonzern der Bank24, die Deutsche Bank ( http://www.deutsche-bank.de ) hielt sich mit seinen eigenen Internetbestrebungen gegen Ende des letzten Jahres noch etwas zurück, ist aber mittlerweile ebenfalls ins Netbanking eingestiegen.. Pressesprecher Klaus Thoma hatte betont, daß die Deutsche Bank “ein anderes Klientel” habe und deshalb ein solches Angebot erst erwogen werden müsse.55 Letzten Endes hat der Markt wohl für ein solches Angebot entschieden. Das Angebot der Deutschen Bank ist in seiner graphischen Aufmachung eher schlicht, beinhaltet aber die gleichen Serviceangebote wie die des Tochterunternehmens. Interessant dürften auch hier die bald möglichen Wertpapiergeschäfte sein.56

Ein weiterer wichtiger Pionier des Internet Homebankings ist das Finanzunternehmen Gries & Heissel ( http://www.guh.de ), die ihren Service seit August 1996 im Netz der Netze anbieten. In Zusammenarbeit mit dem Computerhersteller Hewlett Packard ( http://www.hp.com ) baut man in puncto sicherem Datentransfer auch auf eine Softwarelösung, ähnlich der Brokatlösung, die mit einem geheimen Algorithmus arbeitet und sich mit der www-Seite selbst “downloaded”. Diese Lösung ist für den Kunden natürlich bequemer, da er mit diesem Standard keine Homebanking-Software installieren muß, vorausgesetzt, er ist im Besitz eines Java-fähigen Browsers und Betriebssystems. Sonst kann er dieses Angebot leider auch nicht nutzen.57

Gries & Heissel bieten für das Internet-Banking den vollen Leistungsumfang eines Bankkontos, inklusive Wertpapiergeschäfte, Lastschriftaufträge, Konto- und Depotführung sowie Adressänderungen und Kartenbestellungen. Interessant ist, daß das Unternehmen eine der ersten Banken der Welt ist, die das sogenannte “Pocket Banking” eingeführt haben. Dabei handelt es sich um einen Kommunikationsdienst über Mobiltelefon, den “Short Messaging Service”, der es ermöglicht Kurzmeldungen mit der Bank auszutauschen, also eine Art e-mail über Mobiltelefon. Das Unternehmen ist bestrebt, Netbanking und Pocket-Banking miteinander zu verknüpfen.58 Das Gesamtangebot von Griess & Heissel ist kostenfrei, jedoch ist das Zielklientel eher unter vermögenden Privatkunden anzusiedeln, für die das kostenlose Girokonto eher eine notwendige Voraussetzung ist, um Wertpapierdepots zu verwalten.59 Vor allem für die Direktbanken scheint der Kundenkontakt über das Internet besonders attraktiv zu sein, wenn man den klaren Kostenvorteil für die Unternehmen bedenkt, die weniger Personal bezahlen müssen.60

Es scheinen kleine, mutige Unternehmen zu sein, die den Sprung ins Netbanking schon früh gewagt haben, während die großen Häuser sich weitgehend zurückhalten und den Markt immer noch beobachten, wie die Desdner Bank, die BfG oder die Commerzbank, die vorest auf T-Online bauen.61

Wie das Beispiel der Stadtsparkasse Dortmund zeigt, haben die Sparkassen den Einstieg ins Netbanking-Zeitalter ebenso geschafft, wie ein Vetreter der Volks- und Raiffeisenbanken, nämlich die Raiffeisen-Volksbank eG Mainz ( http://www.rvbfaktumdirekt.de ).

1.6.3. Online -Dienste und Homebanking

Seit dem großen Boom der Online-Dienste im Jahr 1995 ist es rund um Homebanking in anderen Online-Diensten wie CompuServe und Microsoft Network etwas ruhiger geworden. CompuServe hat seit 1996 seine Pläne vorerst aufegeben, in Zusammenarbeit mit Kreditinstituten einen Homebanking-Service aufzubauen. Neuere Zukunftspläne möchte das Unternehmen noch nicht vermelden.62 Nachdem das MS Network von Bill Gates nicht den durchschlagenden Erfolg gehabt hat, hieß es Anfang 1996, daß die Firma Microsoft ihre Pläne für einen eigenständigen Online-Dienst aufgeben wolle und stattdessen als Anbieter im Internet aufgehen werde.63 Heute, zu Beginn des Jahres 1997, bleibt zwar das Microsoft Network als Online-Dienst in Deutschland bestehen, doch ein Homebanking-Angebot fehlt weiterhin.64 Dies wird sich vermutlich auch nicht ändern, da die Konkurrenz der Banken, die mehr und mehr als Homebanking-Anbieter selbst ins Internet drängen, schon heute viel zu mächtig ist. Auf der anderen Seite ist da natürlich der etablierte T-Online Dienst mit Homebanking, der mit 1 Million Kunden Marktführer bleibt - trotz der Netbanking-Konkurrenz durch Banken.65

Nur der Online-Dienst von Bertelsmann/America Online hat in Zusammenarbeit mit zwei Kreditinstituten einen Homebanking-Service aufbauen können. Seit Juni 1996 offeriert die Direkt Anlage Bank, ein Tochterunternehmen der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank AG, AOL Kunden das gesamte Spektrum von Überweisung bis Depoteinsicht auch online. Das Unternehmen wirbt vor allem mit attraktiven Vergünstigungen bis zu 50% bei Handel mit Wertpapieren. Die Kontoführung ist auch unter AOL kostenfrei. Im September 1996 stieß mit der Vereinsbank ein weiteres Unternehmen in das Homebanking-Angebot von America Online in Deutschland.66

1.7. Homebanking auf der Reise

Rein theoretisch läßt sich Homebanking von jedem Punkt der Welt aus betreiben, wenn man die notwendigen technischen Möglichkeiten dafür mitbringt. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Über T-Online

Mit einem Laptop, ausgerüstet mit einem PCMCIA-Slot, sowie einem entsprechenden Modem und einer universellen Telefonschnur kann man sich auch aus dem Hotelzimmer in Los Angeles oder Tokio in den heimischen Bankrechner einwählen, wenn man zuvor die Software auf die Bedingungen des Landes hin konfiguriert hat, zum Beispiel die Vorwahl 0049 für Deutschland. Wer es ganz abgehoben liebt, der kann Homebanking auch mobil ausüben, wenn er Laptop und Handy samt Da- tenadapter benutzt. Es ist dann beispielsweise ein Leichtes, aus dem Intercity-Abteil heraus seine Bankgeschäfte zu erledigen.67 Der Nachteil sind allerdings enorme Telefongebühren für ein internationales Telefongespräch.

Möglichkeit 2: Über das Internet

Durch neue Anbieter von Homebanking im Internet ist es sehr einfach, von jedem Punkt der Erde aus, Homebanking zu betreiben, wenn ein Internet-Anschluß vorhanden ist. Da ich, wenn ich einen fremden Internetzugang nutze oder einen öffentlichen Zugang in einem Internet-Café, trotzdem auf das Angebot meiner Bank zugreifen kann, ist Homebanking weltweit kein großes Problem mehr.Trotzdem sind einige technische Aspekte zu beachten. Benutzt meine Hausbank über das Internet den Me-Chip als Transfersicherung müßte ich diesen samt der Software mit auf Reisen nehmen, also böte sich hier wohl nur eine Labtop-Lösung an. Bei Banken mit Softwarelösungen als Verschlüsselungscode müssen die benutzten Internetbrowser Vorort unbedingt Java-fähig sein. (siehe dazu auch “Das Internet und die Sicherheit beim Homebanken”) Die Nutzung des Internets bietet dem Nutzer die Möglichkeit, weltweit zum jeweiligen Ortstarif, Homebanking zu betreiben.

1.8. Zukunftaussichten für Homebanking

Die rasante Entwicklung von Netbanking, also Homebanking im Internet, hat in den letzten Monaten gezeigt, daß die Telekom mit T-Online kein Monopolist in Sachen Homebanking mehr ist, sondern ernstzunehmende und stetig wachsende Konkurrenz bekommt. Noch ist es allerdings mehr als verfrüht zu behaupten, daß der Bruch des Sicherheitsmonopols der Deutschen Telekom in Sachen Homebanking auch das baldige Aus für T-Online bedeutet.68 Es bleibt ebenfalls abzuwarten, wie sich eine bevorstehende Gebührenerhöhung von T-Online, spätestens zum 1.1.98, auf den Kundenkreis in Konkurrenz zum Internet auswirken wird. Fakt ist nunmal, daß der Verbraucher ein Produkt, an das er sich gewöhnt hat, nicht so schnell gegen ein anderes austauscht, in diesem Falle einen Netbanking-Zugang für das Homebanken in T-Online. Wenn sich allerdings die Sicherheitssysteme von Brokat und ESD über die Jahre etablieren und den Hackern standhalten, und wenn die zahlreichen regionalen Banken zunehmend auch den Schritt ins Internet wagen, dann könnte die Marktstellung von T-Online arg ins Wanken geraten.

2. Neuer elektronischer Zahlungsverkehr

2.1. Die Zukunft von EC- und Kreditkarte

In diesem Teil meiner Hausarbeit möchte ich die zukünftigen Entwicklungen in Richtung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs auf Kartenbasis darstellen. Dabei wird sich zeigen, daß der Verbraucher sich an viele neue Techniken gewöhnen muß und sich möglicherweise von den guten alten Scheinen und Münzen bald verabschieden darf.

2.1.1. Vom Magnetstreifen zur “Smart Card”

Seit 21 Jahren gibt es den uns mittlerweile vertrauten Standard der Scheck- oder Kreditkarte. Auf der Rückseite hat diese Karte einen Magnetstreifen integriert, der zum Speichern von Daten dient und Bankkunden ermöglicht rund um die Uhr Geldautomaten zu benutzen oder weltweit mit der “Credit Card” bargeldlos zu zahlen. Das ist möglich, weil der Magnetstreifen lesbar und mit Daten auch wieder beschreibbar ist. Wenn die Deutschen auch noch Stiefkinder der VISA oder Eurocard sind, im Gegensatz zu den U.S.A., wo jenes “Plastikgeld” eine weitaus höhere Verbreitung findet, kann man doch feststellen, daß die ec- und Bankkundenkarte mit 50 Millionen Exemplaren in großer Anzahl auf dem deutschen Markt zu finden ist. Diese Karten erlauben nicht nur nach Eingabe der vierstelligen P.I.N. die Benutzung von Geldautomaten, sondern schaffen in immer größerer Verbreitung die Möglichkeit, nach dem Prinzip des ec-Cash (electronic Cash) bargeldlos in Geschäften und Tankstellen zu zahlen.69

Manche Verfahren verzichten gar auf die Eingabe der P.I.N. und schreiben nur eine Unterschrift des Kunden vor. Das ist sicherlich eine Adaption an die Verfahrensweise bei Kreditkarten.

Mittlerweile sind die Magnetkarten nicht mehr auf dem neuesten technischen Stand. Weltweit wird deshalb schon seit einiger Zeit die Ablösung solcher Magnetkarten durch die Chip-Technik diskutiert. Der Microchip in der Karte, wie man ihn etwa von der Telefonkarte her kennt, ist im Grunde kein limitierter Datenträger, sondern in seiner Kapazität ein leistungsfähiger Prozessorchip, der eine Unmenge an verschiedensten Informationen alleine auf einer Karte bereithalten könnte. Experten gehen deshalb davon aus, daß in weniger als zehn Jahren die Magnet- durch die Chipkarte ersetzt worden sein wird.70 Die Telefonkarte ist ein einfaches Speichermedium, doch die Zukunft heißt “Smart Card” und eröffnet vielfältigste Möglichkeiten. Schon heute finden sie Anwendung in Mobilfunktelefonen oder der Telekarte. Letztere dient als Kredittelefonkarte. Doch der Zentrale Kreditausschuß in Bonn (ZKA) hat seine 1995 geschmiedeten Pläne, die “Smart Card” in Kombination mit der ec-Karte bis 1997 35 Millionen mal auszugeben bereits umgesetzt. Seit 1996 laufen Feldversuche mit EC-Chipkarten in Ravensburg und Weingarten.71

2.1.2. Reduktion der Kartenflut

Diese ec-”Smart Card” mit Multifunktionalität soll eines Tages Fahrkarte, Telefonkarte, Ausweis, Krankenkassenkarte und vieles andere in sich vereinen. In Deutschland hat man sich das Ziel gesetzt, unter Berücksichtigung der wichtigen Sicherheitsbestimmungen die ec-Karte mit ihren bisherigen Funktionen und “Smart Card” zu kombinieren, so daß spezielle Anwendungen von Banken, dem öffentlichen Nahverkehr und dem Lebensmittelhandel sowie eine sogenannte “Offline POS” möglich sind. Letzteres ist eine nicht-zentralrechner-gebundene bargeldlose Zahlungsabwicklung, die in Zukunft dem Handel erhebliche Transferkosten ersparen soll.72

Mit Kombi-”Smart Card”s liefen bereits praktische Versuche auf holländischen Universitäten. Ein großer praktischer Nutzen für die Bevölkerung wären hierbei etwa die Vereinfachung von Behördengängen, die durch die “Smart Card” mit gespeicherter Identifikation dann interaktiv und automatisch möglich wären.73

Der Kreditkartenmarkt wird auch von der “Smart Card” beherrscht sein, denn schon 1994 haben die führenden Gesellschaften VISA, Mastercard und Europay sich international auf diesen technischen Standard geeinigt.74

2.1.3. Die elektronische Geldbörse in Deutschland und Probleme ihrer Standardisierung

Die deutschen Geldinstitute haben im letzten Jahr damit begonnen, die EC-Karte mit integrierter Geldbörsenfunktion, die sogenannte “Geld-Karte” auszugeben. Bis Jahresende 1997 sollen insgesamt bis zu 55 Millionen Stück alleine in Deutschland ausgegeben sein. Dabei ist die Bezeichnung Geldbörse durchaus treffend, denn es wird Geld in elektronischer Form als reales Zahlungsmittel gespeichert und langfristig das Münzgeld an Orten wie Automaten, beim Fahrschein- verkauf und bei ähnlichen Gelegenheiten ablösen.75 Dabei geht es zum Beispiel um Beträge bis zu 50 Mark und nicht um teure Anschaffungen.76 Vorteil bei der elektronischen Geldbörse wäre die Offline- Abbuchung der elektronischen Währung auf der Karte, ähnlich dem Giro-Vend System, das eine Verbindung zu einem zentralen Rechner nicht braucht. Bezahlt man heute mit der Kredikarte, muß die Kasse heute noch die Verbindung zu einem fremden Computer über Telefonleitung herstellen.77 Auch beim bisherigen electronic-cash online-Verfahren mit der EC-Karte treten Telekommunikationskosten von fast einem Prozent des Umsatzes auf. Diese Beträge sollen durch die zukünftige Offline-Abwicklung um 80 Prozent reduziert werden. Der Grund hierfür ist einfach. Nicht bei jedem Kartenkunden muß eine Leitung zu einem weit entfernten Rechner geschaltet werden. Der Datenaustausch zwischen Händler und Geldinstitut geschieht vielleicht nur einmal pro Tag für alle Kunden.78

Doch es ist Vorsicht geboten. Leider gibt es in bezug auf die elektronische Geldbörse in Deutschland drei konkurrierende Systeme und zum Leidwesen der Verbraucher ist bis jetzt fraglich, ob ein größerer Anbieter die anderen verdrängen oder ob es zu einer Zersplitterung des Marktes kommen wird. In den folgenden Abschnitten seien die drei Varianten der elektronischen Geldbörse dargestellt.

2.1.3.1. Die “Geld-Karte” der Kreditinstitute

Wenn man es in einfache Worte faßt, so handelt es sich hier um eine EC-Karte, die um einen Mikrochip aufgerüstet ist: eine “Smart Card”. Für sie sind Funktionen geplant, wie das Bezahlen in Geschäften oder am Kiosk, das Begleichen von Parkgebühren,der Kauf von Fahrscheinen und auch das Telefonieren ist theoretisch möglich.79 Man sollte die Geldkarte nicht mit der Telekarte verwechseln, die zum Telefonieren in vielen Kredit- und EC-Karten schon integriert ist. Oberstes Ziel der “Geld-Karte” ist die Ablösung des Kleingeldes. In den Geschäften werden Terminals stehen, an denen der Kunde ohne Formalitäten den Betrag auf den Pfennig genau begleicht. Das Geld wird vom Kartenchip in den Kassenrechner gebucht, ohne daß PIN oder Unterschrift notwendig wären. In den Hauptgeschäftsstellen der Banken stehen bereits Ladeterminals, an denen man bei PIN Eingabe bis zu 400 Mark von seinem Konto auf die Karte buchen kann. Benutzt man institutsfremde Ladestationen fallen Bearbeitungsgebühren an - eine Handhabung die von Geldautomaten vertraut ist.80

In den farbigen Infobroschüren der Geldinstitute klingen die Vorteile der Geld-Karte wohlig im Ohr des Kunden, doch muß sich der Verbraucher an einige Aspekte gewöhnen. So trägt er zum Beispiel volles Riskio für verlorengegangene “Geld-Karten”, so als ob ihm ein Hundertmarkschein abhanden käme. Jeder Dieb kann den Betrag ausgeben, da Sicherheitsvorkehrungen nicht notwendig sind. Bei unleserlichen Daten bekommt der Kunde das Geld allerdings wieder gutgeschrieben.81

2.1.3.2. Die “Pay-Card”

Ein Verbund aus Deutscher Bahn AG, Telekom AG und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmer (VDV) haben die Idee der “Pay-Card” konzipiert. Diese ist prinzipiell eine weiterentwickelte Telefonkarte, die an jedem Kartentelefon oder Reisezentrum der Bahn mit bis zu 200 DM elektronischem Bargeld (in 20 DM Schritten) aufgeladen werden kann.82 Dies wird durch ein spezielles Servicezentrum ermöglicht, das mit allen Kartentelefonen Deutschlands einmal am Tag eine Online-Verbindung eingeht83 und das Geld schließlich vom Konto des Kunden abbucht. Die “Pay-Card” soll für ein Pfand von 15 DM ausgegeben werden, wobei die Buchungskosten für Aufladungen eine Telefongebühreneinheit betragen sollen. Eine zweite Variante der “Pay-Card” wird als kontenunabhängige Version auf den Markt kommen, die in den Reisezentren der Bahn aufladbar sein wird. Die Karten sollen zum Zahlen von Fahrscheinen, zum Telefonieren und Begleichen von Parkgebühren eingesetzt werden.84

2.1.3.3. Die “P-Card”

Die “P-Card” ist ein Projekt eines Konsortiums aus der Orga GmbH, der Krone GmbH und dem Rechenzentrum GDS Göppinger Datenservice GmbH und soll eine attraktive Karte für den Einzelhandel werden, der vor allem durch günstige Transferkosten geködert werden soll. Die “P- Card” kann dann, gegen eine Gebühr von 80 Pfennig, mit bis zu 400 DM an öffentlichen Ladestationen und Kartentelefonen “aufgetankt” werden. Der Kunde erhält die Karte gegen eine Gebühr von 15 DM. Vorgesehen ist der Einsatz in Geschäften und zum Telefonieren. Interessant zu erwähnen ist es, daß die “P-Card” als einziges Projekt eine Guthabenverzinsung des gespeicherten Geldes von 2,5% vorsieht.85 Eine nur angemessene Lösung, denn schließlich sind es die ausgebenden Banken oder Firmen, die kräftig an dem gespeicherten Geld verdienen, das plötzlich für Investitionen und Spekulationen an der Börse frei wird.

Die “P-Card” zeichnet sich für den Einzelhändler vor allem deshalb aus, weil sie mit weniger Anschaffungs- und Nutzungskosten verbunden ist. Die Transaktionskosten werden hier etwa bei etwa 500 Transaktionen pro Monat nur 35 Pfennig pro Buchungstag betragen.86

2.1.4 Kompatibilitätsprobleme im internationalen Kontext

Die in Deutschland in Planung oder im Einsatz befindlichen elektronischen Geldbörsen haben den entscheidenden Nachteil, daß sie nur in einer Währung abzurechnen sind. Vorerst sind diese Karten nur innerhalb der Landesgrenzen vorgesehen - Umstellungen auf den Euro sind noch nicht geplant. Allerdings hat das Institut “Europay”, die Mutter aller EC- und Eurokarten bereits für dieses Jahr den “Clip Chip” geplant, eine Multiwährungsfunktion, die in ganz Europa einsetzbar sein soll.87

Mehr als zwei Dutzend Feldversuche mit elektronischen Geldbörsen laufen in der ganzen Welt. Erfolgreiche Varianten sind etwa die “PMB”-Karte in Portugal, die etwa 170.000 Teilnehmer und 50.000 Akzeptanzstellen aufweist oder auch die “Danmont”-Karte in Dänemark, die 1992 als Wegwerfkarte gestartet war und im letzten August als wiederverwendbare Karte auf den Markt kam.88

Die internationalen Kreditkartenunternehmen möchten, neben ihren Kreditkarten, in naher Zukunft auch im Geschäft um die elektronischen Geldbörsen mitmischen. So hat VISA bereits in Atlanta, während der Olympischen Sommerspiele 1996, seine VISA-Cash Card getestet und setzt diese nun in Spanien, Argentinien, Australien und im englischen Leeds ein.89

Mastercard International, der größte Konkurrent von VISA, hat sich auf der anderen Seite mit einer 51-prozentigen Beteiligung am Unternehmnen Mondex International ein sehr ehrgeiziges Ziel gesetzt: Mit dieser 150 Millionen Dollar Investition will man den weltweiten Standard für die neue Geldkarte setzen. “Mondex”-Geldkarten sollen bis zu 6 Währungen speichern können. Eugene Lockhart, der Präsident von Mastercard International, betont, daß man zuvor allerdings das System der “Mondex”-Karte mit dem europäischen EMV Standard von Europay (Eurocard) und seinem “Clip Chip” kompatibel machen muß. Auch die Kreditkarten von Mastercard International inklusive seiner Ableger Cirrus und Maestro sollen künftig mit dem Mondex-Chip ausgestattet werden anstelle eines Magnetstreifens.90

Es steht ganz außer Frage, daß dem europäischen und außereuropäischen Markt eine große Zukunft in puncto Chipkarten ins Haus steht. Bis zum Jahre 2000, so schätzen Experten, sollen bis zu 850 Millionen Chipkarten in ganz Europa ausgegeben sein.91 Doch man darf das Problem der Standardisierung der Technik nicht unterschätzen. Solange sich die europäischen Staaten nicht einig werden und auch die konkurrierenden Unternehmen sich nicht auf einen gemeinsamen technischen Standard beschränken können, kann Europa als Einheit nicht zusammenwachsen, gerade im Hinblick auf eine Währungsunion und den Euro.

Im folgenden Abschnitt möchte ich kurz darstellen, wie genau sich das Mondex-System von anderen Chipkarten unterscheidet.

2.1.5. Die bargeldlose Gesellschaft - das britische “Mondex”

Es wird wohl noch einige Jahre dauern bis das Geld in Form von Scheinen und Münzen überflüssig geworden ist. So mancher träumt vielleicht heute schon von der vollständig bargeldlosen Gesellschaft, wie sie in naher Zukunft Realität sein könnte. In einer kleinen südenglischen Provinzstadt namens Swindon, die mit ihren 180.000 Einwohnern 120 Kilometer westlich der Hauptstadt London liegt, ist bereits im August 1995 die Zukunft eingekehrt. Seit jenen Tagen läuft dort ein innovatives Pilotprojekt, das die bargeldlose Gesellschaft in der Realität testet. Das Projekt ist unter dem Namen “Mondex” bekannt und mittlerweile auch in Kanada und in Hongkong in der Testphase. Das Projekt führte in Testgebieten eine einzige elektronische Währung ein - das “E-Money”. Ins Leben gerufen haben es die National Westminster- und die Midland-Bank sowie die British Telecom. Mehr als 10.000 Menschen92 leben in Swindon ohne Scheine und Münzen, sie besitzen nur die “Mondex”- Karte, auf die sich das “E-Money” aufladen läßt und es ermöglicht, in praktisch jedem Supermarkt, jedem Geschäft und jedem Kiosk damit zu bezahlen. Das “E-Money” läßt sich von Karte zu Karte, von Karte auf Bankkonto und umgekehrt übertragen. Es sind keine Unterschriften oder Quittungen mehr notwendig. Grundlegend für das Mondex-Sytem ist eine elektronische Infrastruktur mit Mondex-kompatiblen Telefonen, die in England die British Telecom zur Verfügung gestellt hat. Jene Telefone haben einen Kartenschlitz. Außerdem hat jeder der 10.000 Mondex-Probanden einen Schlüsselanhänger mit Lesegerät für die Karte. Die Telefone ermöglichen eine vollständige Vernetzung, weil jede erdenkliche Verbindung hergestellt werden kann, die im Zahlungsverkehr notwendig ist.

Die elektronische Brieftasche kann man in England mit maximal 500 Pfund aufladen. Nachladen ist über Telefon zu jeder Zeit möglich, solange das Konto gedeckt ist. Das Mondex-Geld bleibt stets so anonym wie Bargeld und Zahlungen lassen sich nicht zurückverfolgen.93

Während die junge Handy-Generation im Ort recht begeistert mit der bargeldlosen Gesellschaft umgingen, blieben die Älteren skeptisch: die Handhabung sei zu kompliziert. Viele Leute sträubten sich gegen die übermäßige Technisierung der Gesellschaft und manche äußtern sogar Angst, von der Technik erdrückt zu werden.94 Tatsächlich blieb das Mondex-Pilotprojekt in Swindon hinter den Erwartungen zurück, denn nur ein Viertel von 40.000 angestrebten Personen haben mitgemacht.95

Die National Westminster und die Midland-Bank haben insgesamt 50 Millionen Pfund in dieses revolutionäre Projekt investiert. Wenn sich das E-Money etabliert, sehen die Betreiber des MondexProjektes große Zukunftschancen für die Währung, die nur in Bits und Bytes existiert. Die Hongkong und Shanghai Bank, die Besitzerin von Midland, hat sich bereits 1995 die Rechte an Mondex für 14 asiatische Staaten gesichert.96 Das Konsortium “Mondex International” unter Führung der National Westminster Bank besteht mittlerweile aus 17 einzelnen Banken.

Nahezu ideal scheint eine elektronische Währung für die Anbindung an das Internet, den “Information-Super-Highway”, geeignet zu sein, um es in Zukunft Konsumenten zu ermöglichen, Teleshoppingprodukte oder Video on Demand-Programme über das Datennetz sicher zu bezahlen. Noch sind solche Bestrebungen nicht formuliert worden, wären aber denkbar.

Nicht alle sehen der bargeldlosen Gesellschaft so freudig entgegen. Gewerkschaften in England fürchten dadurch einen drastischen Abbau der Arbeitsplätze in der Finanzindustrie. Manche stellen sich die Frage, was mit jenen Menschen passiert, die sich die Kontogebühren innerhalb einer solchen Gesellschaft nicht mehr leisten können. Eine andere Frage ist die Sicherheit: das E-Money ist so anonym wie Bargeld und läßt sich spurlos transferieren. Die Kriminellen der Zukunft werden wohl technische Experten sein. Vielleicht gilt die alte technische Faustregel doch noch, die besagt, daß es umso leichter ist in einem System zu manipulieren, je komplizierter es aufgebaut ist.97 In diesem Zusammenhang ist es auch interessant über die Sicherheit der neuen “Smart Cards” zu diskutieren.

2.1.6. Sicherheitsrisiken der “Smart Cards”

Während sich in der ganzen Welt die “intelligenten” “Smart Cards” in Windeseile ausbreiten und längst in Form von Telefonkarten, Krankenversicherungskarten, Pay-TV-Schlüssel, Mobilfunkkarten und seit neuestem eben auch in der ausführlich beschriebenen elektronischen Geldbörse in unser aller Leben einkehren, sind Computerspezialisten besorgt um die Sicherheit dieser Datenträger. Ein britisch-deutsches Forscherteam, Markus Kuhn und Ross Anderson, haben auf einem Elektronik- Kongreß im kalifornischen Oakland der Weltöffentlichkeit präsentiert, daß die “Smart Cards” für ehrgeizige Computerhacker kein großes Geheimnis darstellen. Selbst den sichersten Chips könne man die geheimsten Daten entlocken.98 Die Forscher machten sich periodische Rechenfehler von Computer-Chips zunutze, die sie mit gezielter Hitze oder Strahlungsmanipulationen im Labor nachvollzogen haben. Die “schlauen” Chipkarten verrechnen sich durch diese starke Einwirkung von außen und geben in diesen Momenten auch Daten heraus, die sie eigentlich geheimhalten sollten. Aus der Summe der Rechenfehler läßt sich der geheime Schlüssel hochrechnen und somit der Code knacken. In Fachgebriffen heißt das: “differentielle Kryptoanalyse in Gegenwart von Hardwarefehlern”. Im Kartext bedeutet dies vielleicht: Es gibt keine Geheimnisse mehr! Es spielt keine Rolle mehr, wie kompliziert ein Verschlüsselungsalgoritmus ist, solange er auf unsicheren Karten gespeichert ist. Er läßt sich dann immer dechiffrieren.99

“Smart Cards” werden schon seit längerer Zeit in großem Stil kopiert und verbreitet, so zum Beispiel für Pay-TV Decoder100, aber auch gefälschte Telefonkarten sind im Umlauf, die dem Besitzer unbegrenztes Telefonieren ermöglichen. Es hat Fälle gegeben, in denen Anbieter von gebührenpflichtigen 0190-Nummern bewußt solche Endloskarten verbreitet haben oder benutzen ließen, um dann als Anbieter - bei absolout keinen Telefonkosten für die Kunden - satte Gewinne aus der hohen Gebührenbeteiligung von der Telekom einzustreichen.101

Die Sicherheit der “Smart Card” beruht auf der Geheimhaltung der Daten, die auf ihr gespeichert sind - es sollte möglichst niemand an diese Details herankommen. Doch genau hier ist das Risiko verborgen: Mit einem Salpetersäureangriff kommen Hacker an das eigentliche Herzstück, den Mikroprozessor, der Karte heran und entlocken diesem mit technischen Utensilien wie Elektronenmikroskopen ihre Rechengeheimnisse. Flüssiges Helium hält durch tiefste Temparaturen die Daten für kurze Zeit im Speicher, selbst wenn ein Selbstzerstörungsmechanismus den Strom nach dem Säureangriff abgeschaltet hat. Die Produzenten von “Smart Cards” sind sich darüber im Klaren, daß ein steter Wettlauf zwischen Chipherstellern und Computerhackern herrschen wird. Die Sicherheitsexperten hoffen, daß aufgedeckte Sicherheitsmängel stets ein Schlüssel sein werden, um die eingesetzten Systeme zu verbessern. Die Forscher Kuhn und Anderson warnen jedoch vor dem Sicherheitsrisiko, daß die “Smart Cards”, auf denen bald unser Geld gespeichert sein wird, in sich bergen. Wirklich sicher seien nur Mikroprozessoren, die sich mit einer kleinen Ladung selbst in die Luft sprengen, wenn man ihnen mir Säure zu Leibe rückt. Eine Methode - wie sie verständlicherweise zur Sicherung von Atomsprengköpfen eingesetzt wird - scheint jedoch für den täglichen Gebrauch in der Geldkarte denkbar ungeeignet. Sinnvoller ist es, das Sicherheitsrisiko auf Karte und die besser geschützten Bankrechner zu verteilen, so wie man es von der Kreditkarte heute schon gewohnt ist.102

Der verunsicherte Verbraucher, dem man mit müher Not vielleicht den Unterschied zwischen einer Kreditkarte und einer elektronischen Geldbörse erklären konnte, fragt sich heute wohl, mit welchen Horrorszenarien er morgen vielleicht konfrontiert werden wird. Werden bösartige Hacker und unlautere Geschäftemacher fremde elektronische Geldkarten duplizieren und auf ihren Namen hin die sauer verdienten Euros ausgeben? Die Frage nach dem Schaden beim Einsatz von elektronischen Geldbörsen haben die Banken für sich selbst schon geklärt, denn der Kunde trägt (bis jetzt) das alleinige Risiko, wenn so etwas passiert.103 Im Gegensatz dazu trägt bei einer Kreditkarte der Kunde nur eine Haftbeteiligung von 100 DM - und selbst das nur, wenn ihm mißbräuchliche Benutzung nachgewiesen werden kann.104

2.2. Online -Abrechnungssyteme im Internet

Im letzten Teil dieser Hausarbeit sollen nun neue elektronische Währungen beschrieben werden, wie sie sich durch die Verbreitung des Internets herausgebildet haben.

2.2.1 Das kreditkartengestützte Cybercash

Mit der Weiterentwicklung des Internets haben sich viele Geschäftemacher im Netz ausgebreitet. In virtuellen “Malls”, amerikanisch für Einkauftszentren, kann man praktisch alles per Mausklick erwerben; ob es nun ein Videofilm, eine Software oder ein Auto ist, spielt keine große Rolle. Grundsätzlich kann man zwei unterschiedliche Arten von Zahlungsmöglichkeiten im Internet unterscheiden. Zum einen sind das kreditkartengestützte Zahlungsmittel, das sogenannte Cybercash- System, zum anderen gibt es eigenständige Abrechnungssyteme, die meist nach dem Vereinsprinzip funktionieren.105

Das Prinzip des Cybercash ist einfach. Jeder Kunde im Internet, der mit Cybercash zahlen möchte, muß im Besitz einer Kreditkarte sein. Bei Bezahlung transferiert er seine Kreditkartennummer über das Netz zum Anbieter, und der Betrag wird mit der Rechnnung des Kreditkarteninstitutes, also zum Beispiel VISA, seinem Konto belastet.106 Was so einfach klingt, hat leider auch einen Pferdefuß. Das Plastikgeld läßt sich sehr leicht zurückverfolgen, denn es hinterläßt elektronische Spuren bei der Abrechnung. Hacker, die das unbeschränkte Netz des World Wide Web mit spezieller Software nach Kreditkartendaten “abhorchen”, können sich einschalten und mit den gewonnen Daten auf fremde Konten zugreifen.107 Zwar gibt es Verschlüsselungsprogramme, wie den Netscape Commerce Server, der die sensiblen Daten schützen soll, doch es wäre naiv, zu glauben, daß solche Programme den Datendieben langfristig im Wege stünden. Abhilfe sollen stattdessen elektronische Unterschriften schaffen. Der Zahlende erstellt bestimmte Zahlenkombinationen, die auf der Händlerseite mit öffentlich zugänglichen Mitteln wieder entschlüsselt werden können, ohne daß diese Daten zur Manipulation nützlich wären. Seit geraumer Zeit sind die beiden Kreditkartenriesen Mastercard International und VISA bestrebt, einen sicheren Zahlungsstandard im Internet zu entwickeln, die “Secure Transaction” (SET). In das System integriert wird ein Wallet-System sein, eine Brieftaschen- Software mit gespeicherten Kreditkartennummern und Kundenadresse. Etwas ähnliches wird von der Firma CyberCash heute schon kostenlos im Netz vetrieben. Dort öffnet der Kunde eine elektronische Brieftasche und kann zwischen seinen Kreditkarten wählen. Eine erneute Eingabe der sensiblen Daten ist nicht notwendig und vermindert das Sicherheitsrisiko.108 Wem dies trotzdem alles zu unsicher erscheint, dem sei geraten, sensible Daten nur über das Telefon durchzugeben, denn das ist relativ abhörsicher.109

Ein großes Manko bei der Kreditkartenzahlung ist die Tatsache, daß sich damit schwierig Kleinstbeträge abbuchen lassen. Es macht zugegebenermaßen keinen Sinn, einen Betrag unter einem Dollar mit VISA oder Mastercard zu begleichen, wenn die Transaktion dafür fast das gleiche kostet. Dies ist der Grund, warum sich überhaupt eigenständige Online-Währungen gebildet haben. (Siehe folgenden Abschnitt.) Die Firma CyberCash hat sich für die kreditkartengestützte Zahlung hierzu etwas anderes einfallen lassen: Die Kunden füllen bei dem Unternehmen ein Zwischenkonto, das dann ohne weitere Transaktionskosten in kleinsten Etappen geleert werden kann.110

2.2.2. Die neuen elektronischen Online -Währungen im Internet

Seit 1994 gibt es auch neue elektronische Währungen im Internet, die von jungen Unternehmen ins Leben gerufen wurden und eher den Charakter von anonymen Bargeld besitzen. Diese Online- Währungen haben die verschiedensten Namen, wie Cyberdollar, Cyberbucks, Netcash, Net Bill und E-Cash. Wichtigster Punkt ist vielleicht, daß sich das virtuelle Geld nicht zurückverfolgen läßt. Die Währung existiert in Form von codierten Zahlenketten im Netz, die einen bestimmten Betrag in realer Währung, meist US-Dollar, repräsentieren. Der Betrag, allerdings, muß zuvor vom Bankkonto oder der Kreditkarte getauscht sein. Trotzdem läßt sich mit dem Cyberdollar111 im Netz frei bezahlen, ohne daß beim Kauf eine Kreditkartennummer angegeben werden muß.112 Das ist deshalb möglich, weil der Käufer zuvor einem Verein beitreten muß, damit für ihn der Cyberdollar als Zahlungsmittel gültig und somit im weltweiten Netz bezüglich anderer Vereinsmitgliedern auch frei konvertierbar wird. Der Beitritt geschieht einfach durch die Eröffnung eines Kontos bei dem Anbieter. Verschiedene Online-Währungen sind allerdings untereinander nicht kompatibel.113 First Virtual ist beispielsweise ein Unternehmen, das eine elektronische Währung im Internet anbietet. Die Firma bemühte sich als erstes, das Sicherheitsproblem im Internet zu lösen. Wenn man bei der First Virtual ein Internet-Konto eröffnet, so erhält man eine Teilnehmer-Nummer. Bei einer Kaufabsicht im Netz wird diese Nummer zwischen der First Virtual und dem Händler als Autorisierung des Kaufes benutzt ohne Verwendung sensibler Daten.114

Der britische Unternehmer und Computerexperte Mark Grant vetreibt eine andere Online-Währung namens “Cyberbucks”. Der nichtamtliche Mittelkurs liegt etwa bei fünf US-Dollars für einen digitalen Cyberbuck. Eigentlich waren die “Bucks” nur als Spielgeld geplant.115

Eine Sonderstellung innerhalb von Online-Währungen nimmt zweifelsohne vielleicht das E-Cash ein, das von dem holländischen Ex-Universitätsprofessor David Chaum entwickelt worden ist. Chaum vetreibt mit seiner Amsterdamer Firma “Digicash” eine Software, die es ermöglicht, mit E-Cash völlig anonym zu zahlen. Über das Internet werden die Transaktionen übertragen und sollen die Vertraulichkeit sichern.116 Daß sich dieses System bereits erfolgreich vermarkten läßt, bewies schon 1995 ein amerikanisches Geldinstitut, die Mark Twain Bancshares, die als normale Bank seit Ende November 1995 mit E-Cash arbeitet. Seit jenen Tagen sind auch andere Unternehmen in das Projekt mit E-Cash eingestiegen. So bieten die Eunet in Finnland das E-Cash in Finnmark an und die Deutsche Bank in Frankfurt am Main ist hierzulande seit Mai 1996 ebenfalls mit von der Partie.117 Prinzipiell ist es über diese Unternehmen recht leicht, an das E-Cash zu gelangen. Man muß zunächst bei der gewählten Bank, die die E-Cash anbietet, ein Konto eröffnen. Dies geschieht auf der Basis konventionellem Geldtransfers. Der Kunde besitzt dann ein virtuelles Konto, gesichert mit einem Paßwort.Mit Hilfe der Software der Firma Digicash kann er eine Banknote von beliebiger Größe erstellen. Diese Banknote wird über das Internet codiert zur Bank geschickt, die das virtuelle Konto führt.Vorher hat der Kundencomputer die Note mit einer zufallsgenerierten Zahl multipliziert und sie somit mit einem elektronischen Briefumschlag versehen. Das Geld wird wieder über Netz von der Bank zum Kunden übertragen und durch den vorherigen Multiplikator geteilt. Jetzt ist der elektronische Umschlag wieder entfernt. Die Bank hat das E-Cash mit einer Seriennummer, einem Wertstempel versehen und somit fälschungssicher gemacht. Das E-Cash ist durch die zufällige Multiplikation sozusagen mit einer sogenannten “blinden Unterschrift” unterzeichnet worden. Das elektronische Geld liegt nach der Rücksendung an den Kunden auf dessen Computerfestplatte.118 Der Kunde kann frei im Netz damit bezahlen, während die Bank stetig anhand einer Liste mit den autorisierten Seriennummern die Geldgeschäfte über das Internet überwacht, damit ein verwendetes E-cash Couvert nicht mehrfach zur Zahlung benutzt werden kann.119 Sendet der Zahlende an den Zahlungsempfänger ein oder mehrere validierte E-Cash Couverts, so wird der zu zahlende Betrag automatisch von der Summer des gespeicherten Geldes abgezogen und der Restbetrag auf die Festplatte des Kunden zurückgesckickt.120

Die Probleme, die Zahlungen von Kleinstbeträgen mit sich bringen, stellen sich bei der Verwendung von Online-Währungen nicht, denn bei der Zahlung treten keine Transferkosten seitens der Bank auf.

Auch der elektronische Zahlungsverkehr hört sich zu wohl zu verlockend an, um die Hüter der Währungen ruhig schlafen zu lassen. Es ist anzunehmen, daß Regierungen und Zentralbanken gerne dieses virtuelle Geld kontrollieren würden, wenn es tatsächlich massenhafte Verbreitung finden wird. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat sich 1996 eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit eben diesem Thema, der Kontrolle von Internet-Währungen, beschäftigt. Die Behörden in den USA haben vor allem vor der kriminellen Nutzung dieser neuen Dienste Angst. Es werden Fragen aufgeworfen, ob Online-Währungen nicht zum Reinigen von Drogengeldern oder ähnlichem benutzt werden kann. Auf der anderen fürchtet man Steuerflüchtlinge. Wer soll Umsatzsteuerzahlen, wenn Käufer, Verkäufer und der Bankcomputer, über den die Transfers laufen, in drei verschiedenen Ländern stehen?121

2.2.3. Die Zukunft des elektronischen Geldverkehrs - Zusammenfassung

Durch die Explosion des Internets sowie der Ausbreitung von kommerziellen Online-Diensten wird an einem einheitlichen System gearbeitet werden müssen, auch über ein weltumspannendes Computernetzwerk, bargeldlos zahlen zu können. Heute gibt es diesen Standard noch nicht. Möglicherweise liegt der Schlüssel zu einem einheitlichen System in der Verknüpfung von Internet und “Smart Card”, wie es das Mondex-Projekt in England bereits andeutet, doch es ist sehr fraglich, ob sich konkurrierende Unternehmen auf einen einzigen technischen Standard einigen können. Schon heute wird daran gearbeitet, den Geldtransfer mit Hilfe von Chipkarten über das Internet möglich zu machen. Über ein Mondex-kompatibles Telefon läßt sich heute bereits die Währung E-Money übertragen. (Kapitel 2.1.5.) Die technisch optimale Lösung wäre sicherlich die vollständige Vernetzung.122

Doch es ist schwer, eine Zukunftsprognose zu machen, wenn man sich einen solch dynamischen und explodierenden Markt ansieht, der sich zwischen Computer, Online-Dienst und Internet bewegt. Es ist sicher anzunehmen, daß die Zukunft in einer elektronischen Währung liegen wird und diese auch in einem weiten Netzwerk von Telekommunikation übertragbar sein wird. Doch wer weiß heute schon, welche zukünftigen Hardware- und Softwareprodukte den florierenden Computer- und Telekommunikationsmarkt morgen aufs Neue revolutionieren. Es ist ziemlich wahrscheinlich, anzunehmen, daß sich in den kommenden Jahren auf dem Markt der elektronischen Geldbörsen, national wie international, vorerst eine Zersplitterung des Marktes einstellen wird. Das Projekt Mondex hat allerdings nach einer Mehrheitsbeteiligung der Mastercard International sehr gute Chancen, den zukünftigen internationalen Standard von Kreditkarten und elektronischen Geldbörsen zu liefern. Hier hat sich ein großer Kredikartenkonzern mit Mondex International, einem erfolgversprechenden Konzern mit dem technischen Potential für die vernetzte, bargeldlose Gesellschaft zusammengetan.

Der Aspekt von Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr wird das große Thema der Zukunft sein, ganz egal ob es um Geldverkehr über das Internet oder den bargeldlosen Zahlungsverkehr über “Smart Cards” geht. Viele Verbraucher werden über die fortschreitende Technisierung unserer Konsumgesellschaft verunsichert sein und dies auch nicht ganz zu unrecht. Kriminelle Computerhacker von morgen haben es umso leichter, Straftaten zu begehen, je komplizierter das Netzwerk an Zahlungsmitteln sein wird.

Die schöne neue Welt von morgen wird keine Münzen und Scheine mehr kennen und doch bleibt dann alles beim Alten, wenn es um die Beschaffung der Devisen geht.

Bei all den innovativen Konzepten, wie der Geldverkehr in Zukunft aussehen soll, darf man nämnlich nicht vergessen, daß Geld, in welcher Form es auch immer vorliegen wird, zunächst von uns erst einmal verdient werden muß, bevor wir es ausgeben können. Daran werden auch die allerneuesten technischen Errungenschaften unserer zivilisierten Welt niemals etwas ändern.

3. Literaturverzeichnis

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Sparkassen. Erweiterung zum Thema Geldkarte.

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kreditkartengesellschaft American Express International Inc.

Althövel, Michael: Geld spielt keine Rolle. in: In´side Online 1(1996). Eschwege 1996. S.58ff.

Althövel, Michael: Homebanking in der Praxis. in: In´side Online 1(1996) Eschwege 1996. S.62ff.

Bank24 (Hrg.): Banking Online Hilfe: Erste Schritte. (Online im Internet): URL: http://www.bank24.de/online/Hilfe-text/haupt.html Stand: 19.2.97.

Bank24 (Hrg.). Technische Voraussetzungen und Sicherheit. (online im Internet): URL: http://www.bank24.de/online/Hilfe-text/haupt.html Stand 19.02.97

Bank24 (Hrg.). Sichere Verwaltung Ihrer Konten. (online im Internet): URL: http://www.bank24.de/online/Hilfe-text/haupt.html Stand 19.02.97

Bank24 (Hrg.). Grundlegende Bedienungselemente. (online im Internet): URL: http://www.bank24.de/online/Hilfe-text/haupt.html Stand 19.02.97

Berndt, Holger: Geldkarte wird attraktive Geldbörse. in: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28.11.95. Frankfurt am Main S.B10 (Firma) Brokat (Hrsg.). Stellungnahme zum Beitrag “Kontenklau”, der am 28.01.97 im ARD-Magazin PlusMinus gezeigt wurde. (Online im Internet):URL: http://www.brokat.de/hotdoc/plusmi1.htm Stand: 19.2.97.

Claassen, Dieter. Krieg um die elektronische Geldbörse. Süddeutsche Zeitung 21.11.96. München 1996. S.25

Damaschke, Gisbert: Die Killer Applikation. in: pl@net 2(1997). München 1997. S.8-9..

Deutsche Bank (Hrg.). Nutzung des Internet Banking Service. (online im Internet): URL: http://www.deutsche-bank.de/banking/manual/nutzung.htm Stand. 19.02.97

Deutscher Sparkassenverband (Hrsg.): Schnell Bequem Supergünstig. Homebanking. Infobrochüre der Sparkasse Mainz. o.O.

Deutscher Sparkassenverband (Hrg.). Die “Immer passend” Idee: Die S-Geld- Karte. Infobroschüre der Sparkasse Mainz. November 1996.o.O.

Deutsche Telekom AG (Hrsg.): So lange können sie für 12 Pfennig telefonieren. in: Preisinformation Teil 2. Allgemeine Übersicht der Preisänderung im Telefondienst zum 1.Januar 1996. o.O.

Griess & Heissel Bankiers (Hrg.) Internet Banking. (online im Internet): URL:http://www.guh.de/service/handy.htm Stand 19.02.97

Haniel, Franz: Chipkarten mit Geldbörsenfunktion. in:Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28.11.95. Frankfurt am Main S.B4

Hoffmann, Horst-Joachim. Virtuelles Panzerglas schützt nur bedingt vor bösen Buben. in: SZ-Technik (Beilage der Süddeustchen Zeitung) 27.8.96. S.32

Hoffmann, Horst-Joachim. Geld von der Festplatte. in: Beilage der Süddeutschen Zeitung 21.10.96. München 1996. S.31

Jahn, Thomas: Geld ist alles, was gilt. in: Die Zeit 1.12.95 S.29

Jobst, Peter. Mikrochip statt Kleingeldsuche. in: Süddeustche Zeitung. 29.10.96. Müchnen 1996. S.24

Kircher, Herbert: Geld wird auf Chipkarten geladen. in: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28.11.95. Frankfurt am Main S.B4

Klau, Peter: Cyberdollar hoch im Kurs. in: PC-Online 8(1995) S.90-91 Krönig, Jürgen: Abschied vom Portemonaie. in: Die Zeit 1.12.95. S.27 Matting, Matthias: Der Schein trügt. in: PC go! 1(1996) Haar 1996. S.4ff.

Müller, Markus: Banken auf dem Weg ins Web. in: In´side Online 11(1996). Eschwege 1996. S.100ff o.V.News und Trends aus der Online Szene. Homebanking. in: PC-Omline 11(1996) München 1996. S.10 o.V. Internet Provider Verzeichnis. in: Pl@net 2(1997). München 1997. S.29.

Rodewald, Bernd: ec-Karten: Chip kontra Magnetstreifen. in:Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28.11.95. Frankfurt am Main 1995 S. B1.

Siegele, Ludwig. Wie werden wir morgen bezahlen? in: Die Zeit 18.10.96. S.88

Sparda-Bank Hamburg (Hrg.) Sparda-Homebanking im Internet. (online im Internet): URL: http://www.sparda-hh.de/homebank.htm Stand 19.02.97

Stadtsparkasse Dortmund (Hrg.) Was bietet S-Direkt?. (online im Internet): URL:http//www.stadtsparkasse-dortmund.de/p01b01.html Stand 19.02.97

Stiftung Warentest(Hrsg): Lückenhaft und teuer. in: Test 1(1997). Stuttgart 1996. S.15f.

Strasheim, Christian: Einer für alle - alle fürs Internet. In: in'side online 2/3 (1996). Eschwege 1996. S. 12ff

Virtel, Martin. Kartentrick mit Salpetersäure. In: Süddeutsche Zeitung 5.12.96. München 1996.

Wittmann, Andreas. Girokonto und Wertpapierdepot der Direkt Anlage Bank auf AOL. Schreiben der Pressestelle von AOL. 10.Dez.1996.

[...]


1 vgl. Michael Althövel: Geld spielt keine Rolle. in: In´side Online 1(1996). Eschwege 1996. S.58ff. S.58

2 vgl. Matthias Matting: Der Schein trügt. in: PC go! 1(1996) Haar 1996. S.4ff. S.5

3 vgl. Stiftung Warentest(Hrsg): Lückenhaft und teuer. in: Test 1(1997). Stuttgart 1996. S.15f.

4 vgl. Matting S.5

5 vgl. Markus Müller: Banken auf dem Weg ins Web. in: In´side Online 11(1996). Eschwege 1996. S.100ff S.100

6 Eigenrecherche

7 vgl. Althövel: Geld spielt keine Rolle S.65

8 Lückenhaft und teuer. a.a.O. S.16

9 vgl. ebd.

10 vgl. Deutscher Sparkassenverband (Hrsg.): Schnell Bequem Supergünstig. Homebanking. Infobrochüre der Sparkasse Mainz. o.O.o.I.

11 vgl. Deutsche Bank (Hrg.). Nutzung des Internet Banking Service. (online im Internet): URL: http://www.deutsche-bank.de/banking/manual/nutzung.htm

12 Eigenrecherche bei der Nutzung von Internet-Zugängen über analoge sowie auch ISDN Zugänge.

13 Eigenrecherche.

14 vgl.Bank24 (Hrg.): Banking Online Hilfe: Erste Schritte. (Online im Internet): URL: http://www.bank24.de/online/Hilfe-text/haupt.html Stand: 19.2.97.

15 Eigenrecherche während der Nutzung eines T-Online Zuganges.

16 vgl. Althövel: Homebanking in der Praxis S.62

17 vgl. Sparkassenverband (Hrsg.) Homebanking.

18 vgl. Althövel a.a.O. S.62

19 vgl. In´side Online 1/96 S.63

20 vgl. Sparkassenverband (Hrsg.) Homebanking.

21 vgl. Althövel: Homebanking in der Praxis S.64

22 vgl. ebd.

23 Radiobericht in SFW 3. am 26.02.97

24 vgl. Praxisrecherche bei einem T-Online Kunden.

25 vgl. Matting S.5

26 vgl. Althövel: Homebanking in der Praxis S.64

27 Eigenrecherche

28 vgl. Althövel: Homebanking in der Praxis S.65

29 vgl. Matting S.6

30 vgl. Matting S.7

31 vgl. Gisbert Damaschke: Die Killer Applikation. in: pl@net 2(1997). München 1997. S.8f S.8.

32 vgl. Markus Müller a.a.O. S.100

33 vgl. Müller. ebd.

34 vgl. Damaschke. a.a.O. S.9

35 vgl. Firma Brokat (Hrsg.). Stellungnahme zum Beitrag “Kontenklau”, der am 28.01.97 im ARD-Magazin PlusMinus gezeigt wurde. (Online im Internet):URL: http://www.brokat.de/hotdoc/plusmi1.htm Stand: 19.2.97.

36 o.V.News und Trends aus der Online Szene. Homebanking. in: PC-Omline 11(1996) München 1996. S.10

37 vgl.Horst-Joachim Hoffmann. Virtuelles Panzerglas schützt nur bedingt vor bösen Buben. in: SZ-Technik (Beilage der Süddeustchen Zeitung) 27.8.96. S.32

38 vgl. Hoffmann. ebd.

39 vgl. Markus Müller. a.a.O. S.100

40 vgl. Firma Brokat a.a.O. S.1

41 vgl. o.V. Internet Provider Verzeichnis . in: Pl@net 2(1997). München 1997. S.29.

42 vgl. Deutsche Telekom AG. (Hrsg.) a.a.O. S.12

43 vgl.Müller a.a.O. S.100

44 vgl. Markus Müller a.a.o. S.101

45 vgl. Stadtsparkasse Dortmund (Hrg.) Was bietet S-Direkt?. (online im Internet): URL:http//www.stadtsparkasse- dortmund.de/p01b01.html Stand 19.02.97

46 vgl. Markus Müller a.a.O. S.101

47 vgl. Markus Muüller ebd.

48 Sparda-Bank Hamburg (Hrg.) Sparda-Homebanking im Internet. (online im Internet): URL: http://www.sparda- hh.de/homebank.htm Stand 19.02.97

49 vgl. Markus Müller a.a.O. S.101

50 vgl. Bank24 (Hrg.). Technische Voraussetzungen und Sicherheit. (online im Internet): URL: http://www.bank24.de/online/Hilfe-text/haupt.html Stand 19.02.97

51 vgl. Markus Müller. a.a.O.S.101

52 vgl. Bank24 (Hrg.). Sichere Verwaltung Ihrer Konten. (online im Internet): URL: http://www.bank24.de/online/Hilfe-text/haupt.html Stand 19.02.97

53 vgl. Bank24 (Hrg.). Grundlegende Bedienungselemente. (online im Internet): URL: http://www.bank24.de/online/Hilfe-text/haupt.html Stand 19.02.97

54 vgl. Markus Müller. a.a.O. S.101

55 vgl. Markus Müller a.a.O. S.102

56 vgl. Deutsche Bank (Hrg.). a.a.O.

57 vgl. Griess & Heissel Bankiers (Hrg.) Internet Banking. (online im Internet): URL:http://www.guh.de/service/handy.htm Stand 19.02.97

58 vgl. Griess & Heissel Bankiers ebd.

59 vgl. Markus Müller. a.a.O. S 101

60 vgl. Müller ebd.

61 vgl. Müller a.a.O.S.101f

62 Telefonische Recherche bei CompuServe Tel.0130 3732

63 vgl. Christian Strasheim: Einer für alle - alle fürs Internet. In: in'side online 2/3 (1996). Eschwege 1996. S. 12ff S.13.

64 Eigenrecherchen auf http://www.msn.de

65 vgl. Markus Müller a.a.O.S.102

66 vgl. Andreas Wittmann. Girokonto und Wertpapierdepot der Direkt Anlage Bank auf AOL. Schreiben der Pressestelle von AOL. 10.Dez.1996.

67 vgl. Althövel. Homebaking in der Praxis. S.65

68 vgl. Damaschke a.a.O. S.9

69 vgl. Bernd Rodewald: ec-Karten: Chip kontra Magnetstreifen. in:Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28.11.95. Frankfurt am Main 1995 S. B1.

70 vgl. ebd.

71 vgl. Peter Jobst. Mikrochip statt Kleingeldsuche. in: Süddeustche Zeitung. 29.10.96. Müchnen 1996. S.24

72 vgl. ebd.

73 vgl. Herbert Kircher. Geld wird auf Chipkarten geladen. in: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28.11.95. Frankfurt am Main S.B4

74 vgl. Franz Haniel. Chipkarten mit Geldbörsenfunktion. in:Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28.11.95. Frankfurt am Main S.B4

75 vgl. Kircher.S.B4

76 vgl. Haniel. S.B4

77 vgl. ebd.

78 vgl. Holger Berndt. Geldkarte wird attraktive Geldbörse. in: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 28.11.95. Frankfurt am Main S.B10

79 vgl. Jobst a.a.O. S.24

80 vgl. Deutscher Sparkassenverband (Hrg.). Die “Immer passend” Idee: Die S-Geld-Karte. Infobroschüre der Sparkasse Mainz. November 1996.

81 vgl. Deutscher Sparkassenverband. (Hrg.) ebd.

82 vgl. Jobst a.a.O. S.24

83 eigene Recherche

84 vgl. Jobst a.a.O. S.24

85 vgl. Jobst ebd.

86 vgl. Jobst ebd.

87 vgl. Jobst ebd.

88 vgl. Dieter Claassen. Krieg um die elektronische Geldbörse. Süddeutsche Zeitung 21.11.96. München 1996. S.25

89 vgl. Claassen. ebd.

90 vgl. Claassen. ebd.

91 vgl. Kircher. S.B4

92 vgl. Claassen. a.a.O. S.25

93 vgl.Jürgen Krönig: Abschied vom Portemonaie. in: Die Zeit 1.12.95. S.27

94 vgl. Krönig ebd.

95 vgl. Claassen ebd.

96 vgl. Krönig ebd.

97 vgl. Krönig ebd.

98 vgl. Martin Virtel. Kartentrick mit Salpetersäure.in: Süddeutsche Zeitung 5.12.96. München 1996.

99 vgl. Virtel. ebd.

100 vgl. ebd.

101 Eigene Recherche.

102 vgl. Virtel a.a.O.

103 vgl. Allgemeine Geschäftsbedingungen der Sparkassen. Erweiterung zum Thema Geldkarte.

104 vgl. Allgemeine Geschäftsbedingungen der Kreditkartengesellschaft American Express International Inc.

105 vgl. Thomas Jahn: Geld ist alles, was gilt in: Die Zeit 1.12.95 S.29

106 vgl. Peter Klau: Cyberdollar hoch im Kurs. in: PC-Online 8(1995) S.90-91. S.90

107 vgl. Klau ebd.

108 vgl. Ludwig Siegele. Wie werden wir morgen bezahlen? in: Die Zeit 18.10.96. S.88

109 vgl. Jahn ebd.

110 vgl. Siegele. a.a.O. S.88

111 Cyberdollar ist hier als allgemeiner Begriff für unabhängige Onlinewährungen und nicht als individueller Produktnahme eines bestimmten Anbieters zu verstehen.

112 vgl. Klau S.91

113 vgl. Jahn ebd.

114 vgl. Siegele. a.a.O. S.88

115 vgl. Siegele ebd.

116 vgl. Klau ebd.

117 vgl. Horst-Joachim Hoffmann. Geld von der Festplatte. in: Beilage der Süddeutschen Zeitung 21.10.96. München 1996. S.31

118 vgl. Hoffmann. ebd.

119 vgl. Jahn. ebd.

120 vgl. Hoffmann. a.a. O. S.31

121 vgl. Siegele. a.a.O. S.88

122 vgl. Klau ebd.

45 von 45 Seiten

Details

Titel
Homebanking und elektronischer Zahlungsverkehr
Veranstaltung
Übung Multimedia
Autor
Jahr
1996
Seiten
45
Katalognummer
V96189
Dateigröße
446 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Homebanking, Zahlungsverkehr, Multimedia
Arbeit zitieren
Dave Jörg (Autor), 1996, Homebanking und elektronischer Zahlungsverkehr, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96189

Kommentare

  • Gast am 10.10.2000

    Danke Lebensretter.

    Mit diesem Kommentar will ich mich einfach nur bei dir bedanken.
    Ich glaube dir ist gar nicht bewußt das du mir geradeebend meine Note gerettet hast. Ich war schon völlig verzweifelt habe einfach kein richtiges Informationsmaterial bekommen. Also vielen vielen Dank
    Angel

  • Gast am 29.1.2001

    super.

    Hallo!
    ich bin von einer arbeit relativ begeistert. ziemlich viel muehe gemacht.
    gibt nen prima einblick

  • Gast am 19.2.2001

    Homebanking und elektronisch Zahlungsverkehr.

    Danke!!!!!!!!!!!

Im eBook lesen
Titel: Homebanking und elektronischer Zahlungsverkehr


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden