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Das Wachstumsmodell von Solow. Die aktuelle Bedeutung von Technologie als Wachstumsfaktor

Titel: Das Wachstumsmodell von Solow. Die aktuelle Bedeutung von Technologie als Wachstumsfaktor

Hausarbeit , 2020 , 26 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Stefanie Hanschkatz (Autor:in)

VWL - Makroökonomie, allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll die Treibkräfte des Solow-Modells beschreiben und ihr Zusammenwirken darstellen. Im Transfer soll beschrieben werden wie die Corona-Krise diese Kräfte im Modell beeinflusst. Abschließend soll die Bedeutung von technologischem Fortschritt unter derzeitigen wirtschaftlichen Herausforderungen beleuchtet werden. Hierzu werden Beispiele des mobilen Arbeitens und die Wirkung von technologischem Fortschritt auf die Messebranche betrachtet.

Solow beschreibt in seinem Modell Faktoren wirtschaftlicher Entwicklungen, welche in einem einheitlichen Modellrahmen integriert wurden. Es ist auch heute noch die Grundlage aktueller und verbesserter volkswirtschaftlicher Theorien und wird als Arbeitspferd der Wachstumsforschung bezeichnet. Im Transfer soll beschrieben werden wie die Corona-Krise diese Kräfte im Modell beeinflusst. Abschließend soll die Bedeutung von technologischem Fortschritt unter derzeitigen wirtschaftlichen Herausforderungen beleuchtet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Solow-Modell

2.1 Annahmen des Solow-Modells

2.2 Dynamik des Kapitalbestandes

2.3 Grenzen des Wachstums

2.4 Wachstumsclubs und Armutsfallen

2.5 Technologischer Fortschritt als Wachstumsfaktor

2.6 Kritische Würdigung und Entwicklung des Solow-Modells

3 Modellimplikation

3.1 Aktuelle Einflüsse

3.2 Wirkung von Technologie in der Krise

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die zentralen Treibkräfte des neoklassischen Solow-Modells und untersucht deren Wechselwirkungen, insbesondere unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie technologischer Fortschritt als endogener Wachstumsfaktor die wirtschaftliche Resilienz und das Wachstum in modernen Ökonomien beeinflussen kann.

  • Grundlegende Mechanismen des Solow-Modells (Kapitalakkumulation, Steady State)
  • Analyse von Wachstumsunterschieden und Armutsfallen in verschiedenen Volkswirtschaften
  • Die Rolle technologischer Innovationen als Multiplikator der Produktionsfunktion
  • Transfer der Modell-Erkenntnisse auf die aktuelle Corona-Krise
  • Auswirkungen der Digitalisierung am Beispiel der Messebranche und mobiler Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.5 Technologischer Fortschritt als Wachstumsfaktor

Technologischen Fortschritt durch Prozess- oder Produktinnovation wird als Schumpeter-Wachstum bezeichnet. Der Ökonom Joseph Schumpeter verwies bereits 1912 auf diesen Effekt. Er bezieht sich dabei auf die fundamentalen technischen Entwicklungen seiner Zeit, welche einen tiefgehenden Einfluss auf die Wirtschaft hatten. Er prägte den Begriff der „schöpferischen Zerstörung“, bei dem das Neue die bisherigen Wirtschaftskreisläufe aufsprenge und dynamische und sprunghafte Entwicklungen ermöglicht. Solow beschreibt Technologie als Multiplikator der Produktionsfunktion. Demnach verändert sich die Produktionsfunktion, indem mit der gleichen Anzahl von K und L mehr Output (Y) erzielt werden kann, vgl. Formel 19.

(19) Y = F(K, AL)

Gemäß der Formulierung der Formel 19 handelt es sich um die Effizienz der Arbeit, bzw. den technologischen Fortschritt der Arbeitseinheit (AL). Dieser Faktor verschiebt die Produktionsfunktion nach oben.

Die Definitionen von y und k werden um den Faktor A erweitert, somit ergibt sich y = Y/AL, k= K/AL. Die Produktionsfunktion in intensiver Form besteht demnach weiterhin durch y=f(k).

Eine erhöhte Kapitalintensität in einer Ökonomie, unter Berücksichtigung von technologischem Fortschritt, ergibt sich gemäß Formel 20. Diese folgt dem gleichen Ansatz wie des Bevölkerungswachstums, wie in Kapitel 2.4 vorgestellt.

(20) Δk = sf(k) - (δ + a + n)k

Der Kapitalstock muss hier genügend steigend um die Kapitalintensität unter Berücksichtigung von Abschreibungen und Bevölkerungswachstum zu erhalten, um mit der Effektivität der Arbeitskräfte weiter Schritt halten zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Solow-Modells als neoklassisches Grundmodell der Wachstumstheorie und Darlegung der Zielsetzung der Transferarbeit.

2 Das Solow-Modell: Detaillierte Herleitung der Modellannahmen, der Kapitaldynamik sowie der Grenzen des Wachstums und des Konzepts der Wachstumsclubs.

3 Modellimplikation: Theoretischer Transfer der Modellmechanismen auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und digitale Arbeitsprozesse.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Aussagekraft des Solow-Modells für heutige Herausforderungen und Einordnung der Bedeutung von Technologie für die Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Solow-Modell, Wirtschaftswachstum, Kapitalakkumulation, Steady State, Technologischer Fortschritt, Schöpferische Zerstörung, Produktionsfunktion, BIP pro Kopf, Armutsfallen, Corona-Pandemie, Homeoffice, Mobile Arbeit, Messebranche, Effizienzsteigerung, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das neoklassische Wachstumsmodell von Robert Solow und untersucht, wie dieses klassische Modell dazu beitragen kann, aktuelle wirtschaftliche Phänomene und Herausforderungen zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kapitalakkumulation, den Grenzen des Wachstums, der Entstehung von Armutsfallen sowie der entscheidenden Rolle von technologischem Fortschritt als endogenem Wachstumsfaktor.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein theoretischer Transfer: Es soll aufgezeigt werden, wie das Solow-Modell genutzt werden kann, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu erklären und die Bedeutung von Technologie für die Messewirtschaft und das mobile Arbeiten zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse volkswirtschaftlicher Produktionsfunktionen, nutzt mathematische Modellierungen in intensiver Form und verknüpft diese mit aktuellen empirischen Wirtschaftsdaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Solow-Modells (Kapitel 2) und die Anwendung dieser Theorie auf aktuelle Kriseneffekte und technologische Entwicklungen (Kapitel 3).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wachstumstheorie, Solow-Modell, Technologie, Kapitalakkumulation, Steady State, Corona-Krise, Messebranche und Digitalisierung.

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie laut der Autorin auf das Solow-Modell aus?

Die Pandemie führt durch Kurzarbeit und geringere Investitionen zu einer Störung des Kapitalstocks und des Outputs, wobei die Autorin aufzeigt, dass der Staat hier als „Inputgeber“ stabilisierend eingreift.

Warum spielt die Infrastruktur laut der Analyse eine entscheidende Rolle für Wachstumsclubs?

Die Autorin argumentiert, dass Nationen ohne hinreichende öffentliche (digitale) Infrastruktur nicht vom Wachstumsfaktor Technologie profitieren können, was die Divergenz zwischen wohlhabenden Industrienationen und ärmeren Ländern erklärt.

Welchen Wandel prognostiziert die Autorin für die Messebranche?

Es wird ein struktureller Wandel hin zu digitalen Formaten beschrieben, bei dem Unternehmen durch den Wegfall von Logistikkosten Effizienzgewinne erzielen können, sofern sie den Prozess der Digitalisierung aktiv gestalten.

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Details

Titel
Das Wachstumsmodell von Solow. Die aktuelle Bedeutung von Technologie als Wachstumsfaktor
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin
Note
2,0
Autor
Stefanie Hanschkatz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
26
Katalognummer
V962107
ISBN (eBook)
9783346362681
ISBN (Buch)
9783346362698
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Solow Messe VWL Makroökonomie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Hanschkatz (Autor:in), 2020, Das Wachstumsmodell von Solow. Die aktuelle Bedeutung von Technologie als Wachstumsfaktor, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962107
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Leseprobe aus  26  Seiten
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