Diese Ausarbeitung befasst sich mit dem Thema, wie sich der Klimawandel auf die Fische und Fischer der Nordsee auswirkt. Außerdem wird auf das Wattenmeer eingegangen und auf die Frage, inwiefern der Klimawandel auch dieses Weltkulturerbe beeinflusst und verändert. Besonders wurde sich dem Kabeljau gewidmet, da dieser ein Paradebeispiel dafür ist, wie der Klimawandel heimische Fischarten beeinflusst.
In Zeiten des Klimawandels gibt es nicht nur Menschen, die tragischerweise aus ihrer Heimat fliehen müssen, sondern auch einige unserer Freunde aus der Nordsee, die Fische, müssen vor dem Klimawandel fliehen. Die Beweggründe von Mensch und Fisch zu fliehen, unterscheidet sich in vielen Punkten gar nicht. Sie fliehen aus Hunger, Verlust des Lebensraumes und schlichtweg, weil es zu warm für sie wird. In der heutigen Zeit hat die Menschheit ein großes Problem mit der Erwärmung des Klimas. Durch die Klimaerwärmung, die hauptsächlich von Menschen verursachten Faktoren, werden auch die Weltmeere immer wärmer und ihre Struktur verändert sich von Grund auf. So auch die Nordsee und ihre wunderschöne Artenvielfalt, welche nicht verschwindet, sondern wahrscheinlich ausgetauscht wird.
Die Flora der Nordsee ist hochkomplex und hängt stark voneinander ab und schon eine kleine Veränderung kann massive Auswirkung auf die Lebewesen in der Nordsee haben. Wie man an dem guten Beispiel Kabeljau erkennen kann. Der Kabeljau oder an der Ostsee, obwohl es sich um den gleichen Fisch handelt, auch Dorsch genannt, ernährt sich fast hauptsächlich von kleinen Krebstierchen.
Diese Krebstierchen, auch Flohkrebse genannt, vermehren sich nur, wenn das Wasser kalt genug ist. Dies rührt daher, dass sie bei zu hohen Temperaturen ihre Larven nicht ernähren können und so sterben diese faszinierenden Kreaturen langsam in der Nordsee aus. Da hört das Problem aber leider nicht auf. Die Existenzen vieler Spezies hängen an diesen Krebstierchen. Unter diesen Existenzen befindet sich auch unser Kabeljau. Da dieser nun seine Hauptnahrungsquelle in der wärmer werdenden Nordsee verloren hat, muss er den Krebstierchen immer weiter nach Norden folgen. Das geht nicht nur dem Kabeljau so, der Seelachs und vor allem der Blaue Wittling sind ebenfalls schon stark verdrängt worden. Der Blaue Wittling ist genauso wie der Kabeljau einer der wichtigsten Fische für den kommerziellen Fischfang in der Nordsee. Viele Fischer haben auf diesen Fisch eine Existenz aufgebaut.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Der Einfluss des Klimawandels auf heimische Fischarten
2.1 Nordsee: Ein zerbrechliches Konstrukt
2.2 Potenzielle Verdrängung kleinerer Unternehmen
3. Das Watt im Wandel
3.1 Eine Lösung für das Wattenmeer?
3.2 Die Kinderstube der Nordsee
4. Artenwandel statt Rückgang?
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die Fischbestände in der Nordsee sowie auf das Wattenmeer und analysiert die daraus resultierenden wirtschaftlichen und ökologischen Folgen für die Fischerei. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der Klimawandel die Situation der Fische und der davon abhängigen Fischer verändert und welche langfristigen Anpassungsstrategien sich abzeichnen.
- Einfluss der Erwärmung der Nordsee auf heimische Fischarten wie den Kabeljau
- Veränderungen im Ökosystem des Wattenmeers als Kinderstube der Nordsee
- Wirtschaftliche Herausforderungen für Fischereibetriebe und potenzielle Anpassungsstrategien
- Phänomen des Artenwandels durch Zuwanderung südwärts lebender Arten
- Zusammenhang zwischen Klimawandel und Überfischung
Auszug aus dem Buch
2.1 Nordsee: Ein zerbrechliches Konstrukt
Die Flora der Nordsee ist hochkomplex und hängt stark voneinander ab und schon eine kleine Veränderung kann massive Auswirkung auf die Lebewesen in der Nordsee haben. Wie man am dem guten Beispiel Kabeljau erkennen kann. Der Kabeljau oder an der Ostsee, obwohl es sich um den gleichen Fisch handelt auch Dorsch genannt, ernährt sich fast hauptsächlich von kleinen Krebstierchen. Diese Krebstierchen, auch Flohkrebse genannt, vermehren sich nur, wenn das Wasser kalt genug ist. Dies rührt daher, dass sie bei zu warmen Temperaturen ihre Larven nicht ernähren können und so sterben diese faszinierenden Kreaturen langsam in der Nordsee aus.
Da hört das Problem aber leider nicht auf. Die Existenzen vieler Spezies hängen an diesen Krebstierchen. Unter diesen Existenzen befindet sich auch unser Kabeljau. Da dieser nun seine Hauptnahrungsquelle in der wärmer werdenden Nordsee verloren hat, muss er den Krebstierchen immer weiter nach Norden folgen. Das geht nicht nur dem Kabeljau so, der Seelachs und vor allem der Blaue Wittling sind ebenfalls schon stark verdrängt worden. Der Blaue Wittling ist genauso wie der Kabeljau einer der wichtigsten Fische für den kommerziellen Fischfang in der Nordsee. Viele Fischer haben auf diesen Fisch eine Existenz aufgebaut.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Autoren führen in die Problematik der Auswirkungen des Klimawandels auf die Nordsee-Fischerei ein und erläutern ihre Motivation sowie die Herausforderungen bei der Informationsbeschaffung.
2. Der Einfluss des Klimawandels auf heimische Fischarten: Dieses Kapitel thematisiert die ökologische Zerbrechlichkeit der Nordsee am Beispiel des Kabeljaus und beleuchtet die wirtschaftlichen Risiken für kleinere Fischereibetriebe durch abnehmende Bestände.
3. Das Watt im Wandel: Hier wird die Bedeutung des Wattenmeers als kritische Kinderstube für diverse Fischarten erläutert und die Veränderung durch steigende Wassertemperaturen diskutiert.
4. Artenwandel statt Rückgang?: Das Kapitel diskutiert das Potenzial eines globalen Artenwandels, bei dem heimische Fischarten durch wärmeliebende Arten aus dem Süden ersetzt werden, und bewertet die Chancen für die Fischerei.
5. Fazit: Die Autoren reflektieren ihre Ergebnisse, betonen die Unvorhersehbarkeit der Zukunft bei gleichzeitigem Trend zur Etablierung neuer Arten und schließen mit einem Blick auf ihre eigene Arbeitsweise.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Nordsee, Wattenmeer, Kabeljau, Fischerei, Fischbestände, Wassertemperatur, Artenwandel, Überfischung, marine Ökosysteme, Fischarten, Nachhaltigkeit, Erwärmung, maritime Forschung, Artenvielfalt
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den tiefgreifenden Auswirkungen des Klimawandels auf die Nordsee, insbesondere auf die Fischbestände und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Fischereibetriebe.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der ökologischen Bedeutung der Nordsee und des Wattenmeers, der Gefährdung heimischer Arten wie dem Kabeljau und den sozioökonomischen Auswirkungen auf die Fischerei.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zwischen Wassererwärmung, Artenmigration und den Anpassungsnotwendigkeiten in der Fischereiindustrie zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, der Auswertung wissenschaftlicher Studien und Daten sowie der Einbeziehung von Expertenmeinungen und praktischen Erkenntnissen aus der Fischereibranche.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die ökologischen Folgen für die Nordsee und das Wattenmeer, untersucht die Flucht von Fischarten in kühlere Regionen und diskutiert Lösungsansätze sowie Zukunftsszenarien für die Fischerei.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Klimawandel, Nordsee, Fischerei, Kabeljau, Artenwandel und marine Ökosysteme charakterisiert.
Warum ist das Wattenmeer für die Nordsee-Fischerei so bedeutend?
Das Wattenmeer dient als essenzielle "Kinderstube" für viele Fischarten, da die Strömung Eier und Larven aus der Nordsee dorthin treibt, wo sie heranwachsen können.
Welche Chance sieht der Fischereiverband im Klimawandel?
Einige Akteure sehen eine Chance darin, den zunehmenden Artenreichtum, wie etwa das Aufkommen neuer Arten wie dem Wolfsbarsch, durch gezielte Vermarktung wirtschaftlich zu nutzen.
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- Anonym (Author), 2019, Der Einfluss des Klimawandels auf die Nordsee, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962142