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Die Trainingseffekte eines standardisierten Bodystreet-Trainingsprogramms. Eine empirische Überprüfung

Title: Die Trainingseffekte eines standardisierten Bodystreet-Trainingsprogramms. Eine empirische Überprüfung

Bachelor Thesis , 2020 , 56 Pages , Grade: 0,9

Autor:in: Michael Diertl (Author)

Health - Fitness and Health Management
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit soll die Theorie der Elektromyostimulation-Methode (EMS-Methode) beschrieben werden.

Anschließend soll der These nachgegangen werden, ob und, wenn ja, wie stark der Unterschied in den Trainingseffekten zwischen einem Training mit bzw. ohne EMS ist. Die praktische Anwendung soll auf der Bodystreet Methode beruhen.

„Warum ständig trainieren, wenn 20 Minuten pro Woche locker reichen?“ Das ist der Werbeslogan der Marke Bodystreet. Wer sich noch nie mit einem sogenannten High-IntensityTraining (HIT) geschweige denn der Elektromyostimulation (EMS) auseinandergesetzt hat, dem wird dieser Werbespruch wie ein schlechter Scherz erscheinen.

Dass die Kombination aus einem vereinbarten Termin für das 20-minütige Training, die Betreuung jeder Einheit durch einen Personaltrainer und das Konzept EMS in der Praxis angenommen wird beweisen die 140.000 Mitglieder in EMS Studios. Davon trainieren 35.000 beim Marktführer Bodystreet, deren Gründer Matthias und Emma Lehner das EMS Training aus der Physiotherapie 2007 in Form des ersten Bodystreet Standortes in München zur kommerziellen Anwendung brachten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 VORWORT

2 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

3 ZIELSETZUNG

4 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

4.1 Grundlagen der natürlichen Muskelkontraktion

4.1.1 Ruhemembranpotenzial

4.1.2 Erregungsphysiologie

4.1.3 Aktionspotenzial

4.1.4 Rekrutierung und Frequenzierung

4.1.5 Muskelfasertypen

4.2 Grundlagen der Elektromuskelstimulation und deren konkrete Anwendung nach der Bodystreet-Methode

4.2.1 Muskelinnervation durch EMS

4.2.2 Frequenzspektrum und Elektrostimulation durch Niederfrequenzstrom

4.2.3 Stimulationsparameter in der Elektrostimulation

4.2.3.1 Reizprinzip

4.2.3.2 Richtung

4.2.3.3 Impulsformen

4.2.3.4 Anstiegs- und Abstiegszeit

4.2.3.5 Imupulsdauer und –pause

4.2.3.6 Impulsfrequenz

4.2.3.7 Impulsbreite

4.2.3.8 Stromstärke

4.2.3.9 Trainingsdauer und Häufigkeit

4.2.3.10 Elektrodenarten

4.2.4 Anwendungsparameter nach der Bodystreet-Methode

4.2.5 Studienlage zu den Effekten des EMS-Trainings bezogen auf Hypertrophie, Maximalkraft und Kraftausdauer

4.2.5.1 Hypertrophie nach Fehr (2010)

4.2.5.2 Maximalkraft nach Vatter (2010)

4.2.5.3 Kraftausdauer nach Vatter (2010)

4.2.6 Exkurs: Kundenbindung und -motivation

5 METHODIK

5.1 Studiendesign

5.2 Probandenakquise

5.3 Ein- und Ausschlusskriterien

5.4 Zielparamter

5.5 Randomisierung der Probanden

5.6 Durchführungszeitraum und –ort

5.7 Durchführungsablauf

5.8 Beschreibung des Trainingsgeräts

5.9 Beschreibung der Trainingsbekleidung

5.10 Beschreibung der Trainingselektroden

5.11 Messgeräte und -methoden

5.11.1 Stoppuhr

5.11.2 Waage

5.11.3 Unterarmstütz

5.11.4 Wandsitzen

5.12 Trainingsdurchführung nach der Bodystreet-Methode

5.12.1 Basic Squat

5.12.2 Chair Squat

5.12.3 Leg Extension

5.12.4 Leg Curl

5.12.5 Sumo Squat

5.12.6 Front Lunge

5.12.7 Lat. Pull down

5.12.8 Side Lunge

5.12.9 Triceps Kickback

5.12.10 Overhead Wide Squat

5.12.11 Side Crunch

5.12.12 Front Crunch

5.12.13 Diagonal Crunch

5.12.14 Russian Twist

5.12.15 Flying Superman

5.12.16 Total Back Extension

6 ERGEBNISSE

7 DISKUSSION

7.1 Ergebnis-Diskussion

7.1.1 Körpergewicht

7.1.2 Körperfett- und Muskelmasse

7.1.3 Viszerales Fett

7.1.4 Krafttests

7.2 Methoden-Diskussion

7.2.1 Grenzen der Probandenakquise

7.2.2 Grenzen der Trainings- und Durchführungsmethodik

7.2.3 Grenzen der Messmethodik

7.3 Schlussfolgerung und Ausblick

8 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kurzfristigen Effekte eines standardisierten EMS-Trainingsprogramms nach der Bodystreet-Methode über einen Zeitraum von acht Wochen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe ohne Reizstrom, um Unterschiede in der körperlichen Leistungsfähigkeit und Zusammensetzung zu evaluieren.

  • Wirkungsweise der Elektromuskelstimulation (EMS) auf die menschliche Muskulatur
  • Vergleichende Analyse von anthropometrischen Parametern und Krafttests
  • Strukturierte Beschreibung der Bodystreet-Trainingsmethodik
  • Untersuchung von Faktoren der Kundenbindung und -motivation in EMS-Studios

Auszug aus dem Buch

4.2.3.4 Anstiegs- und Abstiegszeit

Die Anstiegs- bzw. Abstiegszeit (Einheit: Sekunden (s)) bezeichnet den Zeitraum, den der Impuls benötigt, um die vorher eingestellte maximale Intensität in diesem entsprechenden Impuls zu erreichen bzw. wieder auf den Nullwert zu gelangen.

Wie die vorangegangene Abbildung 3 zeigt ist die Anstiegs- und Abstiegszeit von der Impulsform abhängig bzw. umgekehrt. Dabei sind insbesondere die rechteckige und die dreieckige/sinusförmige Impulsform voneinander zu unterscheiden. Bei einem rechteckigen Impuls ist die Anstiegs- und Abstiegszeit nahe null, da der Impuls abrupt beginnt bzw. endet. Für den Trainierenden fühlt es sich an, als gäbe es nur „Impuls an“ oder „Impuls aus“. Bei einem dreieckigen/sinusförmigen Impuls hingegen steigt die Impulsstärke stetig an, bis das Maximum erreicht ist, um danach in derselben Form wieder auf den Nullwert zu fallen. Für den Trainierenden fühlt es sich bei dieser Impulsform wie ein Herantasten an das Maximum an.

Beim EMS-Training werden hauptsächlich die abrupt an- und absteigenden Rechteckimpulse verwendet, um eine effektivere Erregung der Muskulatur auslösen zu können (Benton et al., 1983; Vatter, 2010). Dreieckige/sinusförmige Impulse werden meist bei Trainingseinsteigern und ängstlichen Personen als „Impulsgewöhnung“ eingesetzt, da das subjektive Empfinden angenehmer ist, wenn sich durch den Impuls hindurch an das Maximum herangetastet wird. Benton et al. (1983) weisen allerdings auf folgenden Umstand hin, der dazu anhält, bei regelmäßigem, langfristigem Training die rechteckige Impulsform zu bevorzugen: „Aufgrund bisher noch nicht genau bekannter Vorgänge an der Zellmembran zeigen sowohl Nerven- als auch Muskelfasern bei Reizung mit langsam ansteigenden Stromstärken das Phänomen der „Akkommodation“, d.h. die Reizschwelle wird erhöht. Ein ansonsten nach Stärke und Dauer ausreichender Impuls wird bei langsamen Anstieg daher keine Erregung auslösen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORWORT: Danksagung des Autors an Unterstützer und Wegbegleiter während der Studienzeit.

2 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Marke Bodystreet und die grundlegende Problemstellung bezüglich der Effektivität von EMS-Training.

3 ZIELSETZUNG: Definition des Untersuchungsziels, die kurzfristigen Effekte des Bodystreet-EMS-Trainings über 8 Wochen zu analysieren und mit einer Kontrollgruppe zu vergleichen.

4 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte theoretische Grundlagen der Muskelphysiologie und der EMS-Technologie, ergänzt durch einen Exkurs zur Kundenbindung.

5 METHODIK: Beschreibung des Studiendesigns, der Probandenauswahl, der technischen Ausstattung sowie des spezifischen Übungskatalogs.

6 ERGEBNISSE: Präsentation der erhobenen anthropometrischen Messwerte und Krafttestergebnisse in tabellarischer und grafischer Form.

7 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Studienergebnissen und methodischen Grenzen der Untersuchung.

8 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Rückblick auf die theoretischen Inhalte, das Studiendesign und die wesentlichen Erkenntnisse der Forschungsarbeit.

Schlüsselwörter

Elektromuskelstimulation, EMS-Training, Bodystreet-Methode, Muskelphysiologie, Krafttraining, Trainingswissenschaft, Muskelkontraktion, Hypertrophie, Maximalkraft, Kraftausdauer, Probandenstudie, Anthropometrische Parameter, Trainingsmethodik, Kundenbindung, Elektrotherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit des standardisierten EMS-Trainings nach der Bodystreet-Methode im Vergleich zu einem Training ohne Reizstrom.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit verbindet theoretische Grundlagen der Muskelphysiologie und Elektrotherapie mit einer empirischen Studie zur Leistungssteigerung sowie betriebswirtschaftlichen Aspekten der Kundenbindung im Fitnessbereich.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung kurzfristiger Trainingseffekte bei EMS-Neulingen über einen achtwöchigen Zeitraum unter Berücksichtigung von Körperzusammensetzung und Kraftleistungen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Studie verwendet?

Es handelt sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie mit 22 Probanden, die in eine Interventions- und eine Kontrollgruppe unterteilt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Elektromuskelstimulation und eine detaillierte methodische Beschreibung der Durchführung, inklusive der angewandten Übungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen EMS-Training, Muskelkontraktion, Leistungsdiagnostik und Trainingswissenschaft im Kontext kommerzieller Fitnessanbieter.

Wie unterscheidet sich die Interventionsgruppe von der Kontrollgruppe im Testaufbau?

Die Interventionsgruppe absolvierte das 8-wöchige Trainingsprogramm inklusive EMS-Reizstrom, während die Kontrollgruppe identische Übungen ohne den Einsatz von Reizströmen durchführte.

Welche Rolle spielt der Faktor "Mensch" bei den Ergebnissen?

Der Autor identifiziert den Faktor Mensch als signifikante Variable, da persönliche Belastungsgrenzen, individuelle Motivation, Ernährung und Alltagsfaktoren außerhalb der kontrollierten Trainingszeit die Messergebnisse maßgeblich beeinflussen können.

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Details

Title
Die Trainingseffekte eines standardisierten Bodystreet-Trainingsprogramms. Eine empirische Überprüfung
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
0,9
Author
Michael Diertl (Author)
Publication Year
2020
Pages
56
Catalog Number
V962239
ISBN (eBook)
9783346317377
ISBN (Book)
9783346317384
Language
German
Tags
trainingseffekte bodystreet-trainingsprogramms eine überprüfung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Diertl (Author), 2020, Die Trainingseffekte eines standardisierten Bodystreet-Trainingsprogramms. Eine empirische Überprüfung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962239
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