"Bauernkrieg" gegen Moskau? Der Kosakenaufstand unter Stepan Razin 1667-1671


Hausarbeit, 2009

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung: Ein Aufstand wie viele andere?

2 Die Sichtweise der sowjetischen Geschichtsschreibung

3 Die Träger des Aufstands
3.1 Die Person Stepan Razin
3.2 Die Don-Kosaken
3.3 Die übrigen Beteiligten

4 Stoßrichtung Moskau? Die Motive des Aufstands

5 „Bauernkrieg“ gegen Moskau?

1. Einführung: Ein Aufstand wie viele andere?

Im Russland1 des 17. und 18. Jahrhunderts kam es zu einer Reihe von größeren Aufständen, die als so genannte „Bauernaufstände“ in die ältere Geschichtsschreibung eingingen. Dahinter verbarg sich der Versuch der sowjetischen Forschung, die vier herausragenden Erhebungen dieser Zeit in eine Linie der Kontinuität bis hin zur „großen sozialistischen Oktoberrevolution“ im Jahre 1917 zu zeichnen. Man versuchte, die Geschichte Russlands zu einer Geschichte von Volksaufständen umzudeuten, um den eigenen Vorstoß, auf den sich ja der sowjetische Staat gründete, als folgerichtige und logische Konsequenz dazustellen. Angefangen beim Bolotnikow-Aufstand 1606­1607, wurden auch die Aufstände des Stepan Razin 1667-1671, des Kondratij Bulavin 1707-1708 und der Pugacev-Aufstand 1773-1775 in diese Chronologie eingeordnet. Es passte nur zu gut ins sowjetische Weltbild, dass es auch 17. und 18. Jahrhundert Volksaufstände gab, die man als “Bauernkrieg“ in vier Etappen beschreiben konnte. Da das Proletariat als unterdrückte Klasse zu dieser Zeit noch lange nicht existent war, bediente man sich der Bauernschaft als vorrangigen Untersuchungsgegenstand. Als die in Russland traditionell stärkste Bevölkerungsgruppe, müsste sie doch zwangläufig entscheidend bei den vier Aufständen mitgewirkt haben. Schließlich wäre somit der Bogen zum ersten „Arbeiter- und Bauernstaat der Erde“ nach 1917 zu schlagen.

Dass es sich bei diesen Aufständen aber um sehr heterogene Ereignisse handelte, die schon allein aufgrund ihres zeitlichen Abstands zueinander, einer differenzierteren Betrachtung bedürfen, wurde weitgehend ignoriert. Geschichtsschreibung wird ja bekanntlich auch immer von der jeweils „herrschenden Meinung“ stark beeinflusst. Alle vier Aufstände unterschieden sich nicht nur hinsichtlich ihrer Ursachen und ihres Ablaufs deutlich voneinander, sondern auch hinsichtlich ihrer Trägerschaft und ihren Zielsetzungen. Sicher gab es hier und dort auch Gemeinsamkeiten zwischen ihnen, doch der Aufbau einer stringenten Kontinuität zwischen ihnen, erscheint mir ein zu gewagter Versuch zu sein. Besonders in Bezug auf den Vergleich mit der Russischen Revolution ergeben sich signifikante Abweichungen.

Diese Arbeit soll anhand des Aufstands unter Stepan Razin 1667-1671 versuchen zu zeigen, dass die sowjetische Forschung weit von der Realität entfernt argumentierte. Welche Eigenschaften dieses Aufstandes lassen seine Einordnung als „Bauernaufstand“ keineswegs zu? War Stepan Razin als sein Kopf der Erhebung ein „Bauernführer“, der sich mit aller Macht gegen den Moskauer Staat erheben wollte? Diese Fragen sollen den Schwerpunkt meiner folgenden Betrachtung bilden.

3. Die Sichtweise der sowjetischen Geschichtsschreibung

Das sowjetische Regime, wie es nach der Russischen Revolution im heutigen Russland entstand, hatte ein großes Interesse daran, sich einen herausragenden Platz in der Geschichte des eigenen Landes zu sichern. „Seit die russischen Historiker den Klassenkampf als geschichtliches Deutungsprinzip anwenden, wurden vor allem die eruptiven Volkserhebungen der Kosaken neu bewertet: Während sie früher als ,Geist der Unordnung, bösartige Auflehnung und Angriff chaotischer Elemente gegen den geheiligten Stand der staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung’ galten, wurden sie nun zum verzweifelten Ausbruch der unterdrückten Volksschichten, zu verehrungswürdigen Anstrengungen im jahrhundertelangen Kampf um soziale Freiheit und Gerechtigkeit.“2 Gerade für die Sowjets, die im Vergleich zur mehrere Jahrhunderte alten Zarenherrschaft, eine gänzliche neue Form der Herrschaft ausübten oder ausüben wollten, war es von elementarer Bedeutung, dass auch sie für ihre Bewegung Vorbilder oder Vorläufer in der russischen Geschichte vorweisen konnte. Dies sollte zur besseren Verwurzelung des Sowjetsystems in der Gesellschaftsgeschichte des Landes dienen und darüber hinaus ein identitätsstiftendes Element für die eigene Bevölkerung sein. Diese Entwicklung lässt sich auch beispielhaft bei anderen totalitären Systemen, wie im Nazideutschland der Vergangenheit oder auch im Nordkorea der Gegenwart beobachten.3 Wie Leo Yaresh bereits 1957 in seinem Aufsatz feststellte, lagen „Bauernaufstände“ gegen die Landbesitzer schon immer im Interesse von Marxisten und spielten, sowohl für Engels, Lenin und auch Stalin, eine große Rolle in deren Geschichtsbild. So sah Stalin die Aufstände von Bolotnikow, Razin, Pugacev und anderen, als spontanes Aufbegehren der unterdrückten Klassen gegen das Feudalsystem an. Obwohl er die Analogie mit dem Bolschewismus verneinte, betont er dessen großes Interesse an diesen frühen Aufständen.4 Wenn die Staatsführung in einem totalitären Regime, wie der Sowjetunion, Interesse an bestimmten historischen Zusammenhängen hat, ist die Wissenschaft angehalten, diese Interessen dem entsprechend zu befriedigen. So ist es kein Wunder, dass die sowjetische Geschichtsschreibung die „Bauernaufstände“ des 17. und 18. Jahrhunderts untersuchten und eine Geschichte der sozio­ökonomischen Strukturen des alten Russlands auszuarbeiten.5 Sie war es auch, die genau jene vier bereits genannten großen Aufstände unter dem Terminus „Bauernkriege“ zusammenfasste.6 Ob diese Bezeichnung zutreffend ist, bleibt jedoch für Yaresh stark zu bezweifeln. In der Anfangsphase der Sowjetunion, zwischen 1917 und 1941, hätte jede historische Arbeit mit der Bemerkung begonnen, dass die Bauernaufstände von der prä-sowjetischen Forschung unangemessen und falsch interpretiert worden seien. Die anschließenden Erläuterungen zu den Ursachen der Aufstände seien stets von einer stereotypen, auf Engels fußenden, streng sozio-ökonomischen Sichtweise geprägt gewesen. Diese wären beispielsweise die steigende Ausbeutung der Bauern durch die Feudalherren und der damit verbundene Klassenkonflikt marxistischer Prägung.7 Obwohl Yaresh in der sowjetischen Nachkriegs-Geschichtsschreibung eine tiefere Beschäftigung mit dem Thema beobachtet, sieht er immer noch große Hindernisse für eine objektive Darstellung der Geschehnisse. Zunächst sei dies der Drang, die russischen Aufstände in das gesamteuropäische Bild der Bauernaufstände einzuordnen.8 Dies erscheint jedoch angesichts der völlig unterschiedlichen Entwicklungen in Russland und dem übrigen Europa, ein aussichtsloses Unterfangen zu sein. Einen anderen Widerspruch in der sowjetischen Darstellung macht Yaresh am Ende seines Aufsatzes deutlich. Der Versuch, die „Fortschrittlichkeit“ der Aufstände in einer dialektischen Sichtweise an den Übergang von der Feudalgesellschaft zur kapitalistischen Gesellschaft zu verorten, muss zwangsläufig sehr zweifelhaft erscheinen. „Who is ready to believe that the victory of Razin or Pugachëv would have led to the establishment of a capitalist economy and bourgeois democracy?”9 Insgesamt lässt sich feststellen, dass die sowjetische Untersuchung der vier Aufstände weniger vom objektiven Suchen nach Tatsachen, als vom Versuch getrieben wurde, marxistische Umdeutungen der Geschehnisse zu erreichen. Mit dem Untergang der Sowjetunion verschwanden diese Überzeugungen sicher auch aus den Köpfen der russischen Historiker. Dass jedoch besonders ausländische Autoren auch während der Sowjetherrschaft zu differenzierteren

Forschungsergebnissen gelangten, zeigt das Beispiel von Leo Yaresh und anderen westlichen Autoren, wie Paul Avrich.10 Sicher ist kaum ein Historiker ausschließlich objektiv und bildet in seiner Eigenschaft als Zeitgenosse immer auch sein persönliches Umfeld, bewusst oder unbewusst in seinen Werken ab. Wenn aber Geschichtswissenschaft sich zur Dienerin der Ideologie des herrschenden Systems machen lässt, verfälscht sie die historischen Tatsachen und zeichnet ein Trugbild, das in totalitären Staaten oft noch lange in den Köpfen der Menschen verwurzelt bleibt. Gerade im Falle einer der populärsten Figuren der russischen Geschichte, was Stepan Razin zweifellos ist, verschwimmen die Grenzen zwischen romantischer Mystifizierung, marxistischer Verklärung und historischen Tatsachen besonders stark.

3. Die Trägerschaft

Entgegen der älteren Forschung11 unterteilt die neuere Forschung den Razin-Aufstand in vier Phasen. Zunächst führt sie den ersten Wolgazug (1667-1669) an, setzt dann mit dem zweiten Wolgazug im Frühjahr 1670 und dem Zug nach Norden (Spätsommer 1670) fort, um die Unruhen an der mittleren Wolga als vierte und letzte Aufstandsphase zu bezeichnen.12 Der Aufstandsverlauf in seinen Details soll uns hier jedoch weniger interessieren, als seine Beteiligten. Doch da diese in der zeitlichen Abfolge oft wechseln und unterschiedliche Rollen einnehmen, ist diese chronologische Einteilung zum besseren Verständnis zweckmäßig.

3.1. Stepan Razin

Um eine objektive Einschätzung des Razin-Aufstands zu erreichen, bietet es sich zunächst an, einen genaueren Blick auf dessen Träger und ihre jeweiligen Motive zu richten. In Werner Schecks Buch „Illustrierte Geschichte Russlands“ nimmt der Aufstand einen eigenen Abschnitt ein, in dem es heißt: „Der große Aufruhr brach 1667 aus. Sein Führer und Held, noch heute eine der populärsten geschichtlichen Figuren in Rußland [!], hieß Stenka Timofejewitsch Rasin13. Über sein Vorleben ist nicht mehr bekannt, als daß [!] er dem wohlhabenderen Kosakentum entstammte [und] in seiner Jugend mehrmals Moskau besucht hatte.“14 Dieses Zitat macht gleich zu Beginn der folgenden deskriptiven Darstellung des Aufstandsverlaufs zweierlei Tatsachen deutlich. Zum einen ist Stepan Razin die zentrale Figur des Aufstands und, nicht zuletzt aufgrund der Wissenslücken um seine Person, eine sagenumwobene Gestalt. Seine damit einher gehende Popularität bis in die heutige Zeit15 wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass man noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts in manchen Dörfern Russlands die „Wiederkunft“ Razins wie die eines Messias sehnsuchtsvoll erwartet. Das Andenken Razins hat sich an der Wolga in verschiedenen Heldenliedern erhalten. Er ist das Thema einer symphonischen Dichtung von Alexander Konstantinowitsch Glasunow, sowie einer Kantate von Schostakowitsch16. Sein Leben, insbesondere die oft besungene Episode mit einer persischen Prinzessin, wurde mindestens dreimal verfilmt. Der russische Schriftsteller Wassili Makarowitsch Schukschin schilderte in seinem Roman „Rebell gegen den Zaren“ von 1971 den Aufstand des Stepan Razin. Das Bild des „Volkshelden“ ist allgegenwärtig in Russland. Der Don­Kosakenchor ehrt ihn in seinen Liedern, es gibt diverse Alkoholika unter seinem Namen und das allseits bekannte Volkslied „Stenka Rasin“ von D. N. Sadovnika.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Verehrung Razins als Volksheld lässt sich anhand des Liedtextes deutlich erkennen. Er steht „vorn als erster“17 18 und verkörpert somit sowohl einen Vorbildcharakter, als auch Führungsanspruch über seine Männer. Seine oft beschworene und verehrte Rolle als „Freiheitskämpfer“ kommt zum Ausdruck, wenn es heißt „Stirb als Opfer meiner Treue! Stenka Rasin, er ist frei.“19 In dieser Passage stellt Razin für den Dichter sehr drastisch unter Beweis stellt, dass er alles, Liebe und Leben, zu opfern bereit ist für den Kampf gegen Knechtschaft und Unterdrückung. Auch für Paul Avrich stellt Stepan Razin den tapfersten und vielseitigsten der vier Rebellenführer dar.20

Insgesamt lässt sich aus der Fülle der nachträglich entstandenen Darstellungen der Person Stepan Razins ein romantisiertes Idealbild, des rauen, grimmig entschlossenen Freiheitskämpfer ableiten. Die historische Forschung bietet freilich ein anderes, weitaus differenzierteres Urteil Razins an. Zu dessen Verständnis ist zunächst eine nähere Betrachtung der Don-Kosaken unbedingt notwendig.

[...]


1 Die korrekt übersetzte und auch nach heute gültige Bezeichnung müsste, auch aus Anerkennung der nicht-russischen Ethnien des russischen Herrschaftsbereichs, „Russländisches Reich“ lauten. In der folgenden Arbeit werde ich jedoch aus Gründen der Einfachheit meist die Bezeichnung „Russland“ oder „russisch“ synonym verwenden.

2 Gröper, Klaus J.: Die Geschichte der Kosaken. Wilder Osten 1500-1700, München 1976, S. 9.

3 Die Nazis nannten z.B. ihr Reich das Dritte Reich, weil sie sich in einer Linie der Kontinuität mit dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und dem Kaiserreich sahen. In Nordkorea versucht man an den mythischen Staatsgründer des Landes, Dangun, anzuknüpfen und stellt sogar Verbindungen zum alten koreanischen Königshaus her. Auch die isolatorische, so genannte Juche-Dokrin, die auf politischer und wirtschaftlicher Autarkie beruht, wurde mit dem Hinweis auf die lange Abhängigkeit Koreas von fremden Mächten zur Staatsdoktrin erklärt.

4 Vgl. Yaresh, Leo: The “Peasant Wars” in Soviet Historiography, In: The American and Slavic and East European Review 16, New York 1957, S. 241.

5 Vgl. Yaresh, Leo: The “Peasant Wars” in Soviet Historiography, S. 242.

6 Vgl. Ebd., S. 243.

7 Vgl. Ebd., S. 245.

8 Vgl. Ebd., S. 257.

9 Ebd., S. 258.

10 Vgl. grundlegend Avrich, Paul: Russian Rebels 1600-1800, New York 1972.

11 Die ältere Forschung teilt Razins Aufstand weit gehend in zwei Phasen ein: 1. Raubzug 1667-1669 und 2. Bauernaufstand 1670-1671. Vgl. Schleuning, Stefan / Tuchtenhagen, Ralph: Der Kosakenaufstand unter Stepan Razin 1667-1671, S. 132.

12 Vgl. Ebd.

13 In der Literatur finden sich die verschiedensten Schreibweisen seines Vor- und Nachnamens. Stenka ist dabei eine, in Russland gebräuliche, Verniedlichungsform des Vornamen Stepan. Beim Nachnamen gibt es die beiden Schreibweisen mit „s“ oder „z“. Der richtige vollständige Name lautet Stepan Timofejewitsch Razin (kyrillisch: CmenaH TnMO<|)eeiinLi Pa3UH). Mit Ausnahme einiger weniger Wörter, wie „Kasan“, „Wolga“ oder „Kosake“, die als eingedeutscht gelten können, verwende ich in der vorliegenden Arbeit generell die wissenschaftliche Transliteration.

14 Scheck, Werner: Illustrierte Geschichte Russlands, München 1975, S. 147.

15 Vgl. Millar, James (Hg.): Encyclopaedia of Russian History, New York 2004, S. 1271.

16 Schostakowitsch, Dmitri Dmitrijewitsch: „Die Hinrichtung des Stefan Rasin : Poem op. 119“, 1964.

17 „Stenka Rasin“, Russisches Volkslied. Quelle: http://www.musicanet.org/robokopp/Lieder/stenkara.html (aufgerufen am 05.03.2009).

18 Siehe Anm. 17, Strophe 2 und 5.

19 Ebd. Strophe 6.

20 Vgl. Avrich, Paul: Russian Rebels 1600-1800, New York 1972, S. 121.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
"Bauernkrieg" gegen Moskau? Der Kosakenaufstand unter Stepan Razin 1667-1671
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Seminar: Aufstände und Revolutionen im Russländischen Reich
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
16
Katalognummer
V962319
ISBN (eBook)
9783346321145
ISBN (Buch)
9783346321152
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufstand, Kosaken, Kosakenaufstand, Stepan Razin, 1667, 1671, Russlnad, Russländisches Reich
Arbeit zitieren
Nico Bäro (Autor:in), 2009, "Bauernkrieg" gegen Moskau? Der Kosakenaufstand unter Stepan Razin 1667-1671, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962319

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